Marketing für Müßiggänger: Ein Lob der freien Zeit

Die Kölner Kommunikationswissenschaftlerin Birgitt E. Morrien ist seit jeher an effizienten Konzepten interessiert. Die Logik des Stresses entbehrt jedoch ihrer Meinung nach genau das, was jeder kreative Impuls braucht, der auf Zukunft zielt: Druckfreie Zonen, die dem Spielerischen in uns Raum gewähren. Ihr Vorbild dabei: Montaigne.

Eine Inspiration für Erschöpfte und solche, die vermeiden möchten, es zu werden.

 

Erfolg kommt von folgen

Es mal machen wie Montaigne. Sich für einige Jahrzehnte
aus den Alltagsgeschäften verabschieden.
Einen wohltemperierten Turm in der Provinz beziehen.
Sich inneren Horizonten zuwenden und darüber schreiben.

So neue Weiten ausloten und fremde Kontinente bereisen.
Und entdecken, dass auch in diesen Welten die Zyklopen hausen,
schrecklich. Und auch hier die Sirenen singen, schwer betörend.
Glücklich nur, die da bei Sinnen bleiben.

Es dann machen wie Montaigne. Die innere Einkehr
ordentlich nach Außen kehren. Zwischen Buchdeckeln
kompakt oder gleich im Blog-Kontakt. Was gewusst ist, laut
gesagt sein lassen. Ungefragt

erfolgreich

 

 

Zum Weiterlesen:

Erschöpftes Ich in Datenfluten Frank Schirrmacher über Fluch und Segen des Computerzeitalters

Das Glück der Unerreichbarketi  Miriam Meckel über Wege aus der Kommunikationsfalle

Traumhaft gelöst  Birgitt E. Morrien über ganzheitliches Karriere-Management

 

 

 

Erstveröffentlichung in Coaching-Blogger am 4.10.2005

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