Legendenbildung für die Reputation

Geschichtsschreibung als strategisches Instrument: Schon im 16. und 17. Jahrhundert verstand es die Familie Morrien, ihr Image durch geschicktes Marketing zu formen und ihre Version der Geschichte zu etablieren. Birgitt Morrien blickt kritisch auf dieses Erbe, doch zugleich schöpft sie daraus Inspiration für ihre Arbeit als Coach und Autorin – zwischen Distanz und Faszination.

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ALTER: In bewusster Endlichkeit DASEIN

Wenn wir geboren werden, verlassen wir eine vertraute Welt. Und wir betreten eine neue, noch unbekannte. Jeder Geburtstag erinnert uns an dieses Entstehungswunder. Wenn wir schließlich sterben, ist es genauso. Und unser Sein geht wie ein Same in die Erde ein und bringt neue Frucht. Heißt es zumindest in der Bibel, die mir an solchen Stellen durchaus gefällt.

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Drei Tage ohne Mutter

Abschiednehmen von der betagten, kranken Mutter, Sterben und Tod prägten die letzten Wochen. Erinnerungen an fordernde und überfordernde Kindertage wurden dabei noch einmal lebendig und zeigten sich im Licht des Erreichten: Einen Traum wahr werden zu lassen, das konnte schon die Mutter. Welche Lehren sind zu ziehen aus diesem gelebten Leben und welche Antworten findet das eigene Selbst? Das Träumen ist die Ressource, aus der wir schöpfen können, um unserem Leben eine wahrhaftige, uns gemäße Richtung zu geben.

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Morriens Marketing-Coup der frühen Neuzeit

Wie es den Vorfahren der Kölner Senior Beraterin und Buchautorin Birgitt Morrien gelang, sich zu den Nachfahren der Heiligen Drei Könige zu machen, weshalb die Sippe bis heute Stern und Mohr im Wappen trägt. Und wie dieser Umstand die Morrien-Dynastie die Karriereleiter heraufkatapultierte – in den erblichen Reichsfreiherrenstand. Ein Recherchebericht von Walter Volmer, ehemaliger Leiter der Kölner Kriminalpolizei.

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