Die Froschlösung für den globalen Wandel

Die literarische Mitarbeit an einem Forschungsprojekte zur „Phänomenologie der Pandemie“ beflügelt Birgitt Morrien zu einer kühnen Aussicht. In ihrer Imagination der gigantischen Amphibie spiegelt sich die kollektive Erfahrung der Pandemie individuell wider. Das Geschenk dieser Naturgröße irritiert zwar Konzepte bürgerlichen Anstands recht grundlegend, weiß sich jedoch zugleich durch Humor und mythische Weitsicht aus der Affäre zu ziehen. Mit ganz eigener Duftnote.

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Wunder erwarten

Jage die Ängste fort und die Angst vor den Ängsten. Für die paar Jahre wird wohl alles noch reichen. Das Brot im Kasten und der Anzug im Schrank, — Der Rat einer Weitgereisten, die weiß, wovon sie redet, macht Hoffnung, wo Angst herrscht. Diese Zeit braucht den Zuspruch von Krisenerfahrenen wie Mascha Kaléko, um das Zittern zu überwinden / im Angesicht voller Schränke.

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Wissen, was glücklich macht

Ein prominenter chinesischer Gastautor kennt sich mit Karriere und Leben aus: “Helden gelten auf Erden für tüchtig, aber sie sind nicht imstande, ihr eigenes Leben zu wahren. Ich weiß nicht, ob diese ihre Tüchtigkeit in Wahrheit Tüchtigkeit ist, oder ob sie in Wahrheit Untüchtigkeit ist. Will man sie als tüchtig bezeichnen, so steht dem entgegen, daß sie nicht imstande sind, ihr eigenes Leben zu wahren.” Dschuang Dsï

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