| Zeit der Poetin

Ach Europa,

wer würde dich schöner besingen können als ein Kind deiner Zeit. Tochter aus gutem Hause, dir sehr verbunden. Mit sicherem Griff erfaßt sie dich in deinem tiefsten Wesen. Durchschüttelt dich vor unseren Augen, bis wir dich neu erkennen, reicher noch, klarer. Uns unserer Liebe zu dir gewiss. (#Morrien) » weiterlesen

| Zeit der Poetin

In der Schwebe / gefasst

Die Verbindung zwischen Ost und West ist manchmal engelgleich. In einer kleinen Kirche mitten in Köln und im Güstrower Dom hängt eine besondere Skulptur. Ernst Barlach hat den Schwebenden als Möglichkeit gestaltet: zwischen allen Polen bis zum Zerreißen angespannt, dennoch bei sich zu bleiben, friedlich. » weiterlesen

Beginnen, wirklich zu leben

"Ich habe keine Zeit für endlose Treffen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts getan wird. Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu unterstützen, die trotz ihres chronologischen Alters nicht erwachsen sind," meint Mario de Andrade. Plädoyer für eine überfällige Kulturerneuerung, die das Leben wieder in Augenschein nimmt. » weiterlesen

Zuschauen / Auf der Flucht

In den letzten Wochen hatte ich keine Zeit für die Welt. Es gab zu viel zu tun. Absurd, aber wahr. Doch heute überfällt mich eine Nachricht der vergangenen Tage wie „von hinten“: Weltweit sind fast 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Stundenlang feile ich daraufhin an 70 Worten, um den Schock zu verdauen. » weiterlesen

| Zeit der Poetin

Spaciba / Dankbar sein

Manchmal wissen wir nicht, wie reich wir sind. Dann ist es hilfreich, sich zu erinnern. Daran, welche Fülle uns umgibt, an der wir teilhaben dürfen. Dieses Bewusstsein zu stärken, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Eine bewährte ist es, sich durch Worte der Weisheit führen zu lassen. Zurück zu sich selbst. Dorthin, wo jede Veränderung in unserem Leben ihren Anfang nimmt. » weiterlesen

| Zeit der Poetin

Wonach wir streben

Was es bedeutet, sich über Jahrzehnte selbst zu jagen, um den Weg ganz nach oben zu schaffen, wußte jemand wie Charlie Chaplin nur zu gut: Gnadenlos sein sich selbst und anderen gegenüber. Gefühlsbetäubt. Ständig getrieben vor lauter Angst, nicht zu genügen, gierig nach Erfolg. In seinen späteren Jahren jedoch schrieb er eine Hymne an das Leben. Ein starkes Vermächtnis für seinen Nachfahren. » weiterlesen

Was Nerds inspiriert

Kunst macht Coaching effizient, weiß Birgitt Morrien. In ihrem Essay präsentiert die Senior Beraterin Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als Lyrikliebhaber. So schafft sie die Verbindung zwischen explodierender Wissensgesellschaft und humaner Bildung am Beispiel der Dichtung. Um innovativ zu sein, muss man sich wundern können, so Morrien. Träume schaffen das, Poetinnen und Poeten. » weiterlesen

Unerhört: PASSION Unplugged

Im vergangenen Jahr trafen Hartmut Kreyer und Birgitt Morrien in der Kölner Rufffactory zu einer Jam-Session zusammen. Ein Mitschnitt vermittelt einen lebendigen Eindruck von den Möglichkeiten der Improvisation: Kreyer spielt auf dem Saxophon, Morrien tönt/singt und begleitet sich dazu auf dem Monochord. Eine akustische Ko-Kreation besonderer Güte, deren Gesprächsleitfäden sich mehr und mehr ineinander verweben. (Das Audiofile) » weiterlesen