ie Kunst, in einer Stunde einen Roman zu lesen. Über den Reichtum der Armut als unerschöpfliches Thema. Über Klasse, die Beziehungen ermöglicht und verhindert. Über die Notwendigkeit, das Gesicht von Verzweiflung und Freude sichtbar zu machen. Eine neue Sprache dafür zu schaffen. Annie Ernaux und „Der junge Mann“.
weiterlesen >Kategorie: Essays
Der mit dem Wort tanzt. Und dann die Stille / Hommage an Norbert Schulz-Bruhdoel (+2023). Birgitt Morrien erinnert sich an einen liebevollen Menschen, an einen enzyklopädischen Geist, ambitionierten Koch und begnadeten Schreiber. Er war ihr Freund und Lehrer, dem sie viel zu verdanken hat.
weiterlesen >Neugierig sah sich die Kollegin das Portrait hinter dem Schreibtisch an. Das prägnante Profil einer ihr unbekannten Person. „Ist das Ihr Vater?!“, fragte sie ihre Gastgeberin, die freundlich verneinte. „Das ist“, sagte diese, „Gertrude Stein.“
weiterlesen >Abschiednehmen von der betagten, kranken Mutter, Sterben und Tod prägten die letzten Wochen. Erinnerungen an fordernde und überfordernde Kindertage wurden dabei noch einmal lebendig und zeigten sich im Licht des Erreichten: Einen Traum wahr werden zu lassen, das konnte schon die Mutter. Welche Lehren sind zu ziehen aus diesem gelebten Leben und welche Antworten findet das eigene Selbst? Das Träumen ist die Ressource, aus der wir schöpfen können, um unserem Leben eine wahrhaftige, uns gemäße Richtung zu geben.
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