Wie ich zufällig Spionin wurde

Die ungewöhnliche #Laufbahn einer Spionin, die im II. Weltkrieg ihr Leben aufs Spiel setzte, um für das Ende des Krieges zu kämpfen. Die Jüdin Marthe Cohn alias Chichinette (“Kleine Nervensäge”) verschwieg sechzig Jahre lang ihre ebenso leidvolle wie verdienstvolle Geschichte. Heute im Alter von 99 Jahren bereist sie die Welt um ihre Erlebnisse zu teilen.

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Von einer Schule der Angst

Von einer Schule der Angst träumt Swetlana Alexijewitsch, aber sagt es nicht. Die Nobelpreisträgerin für Literatur praktiziert eine Art journalistischer Recherche, die dem allgemeinen Schrecken Gehör verleiht, wohl auch, um davon zu lernen. Etwa wie Überleben geht. Und wie Leben unter allen Umständen. Eine Kolumne über den Schrecken und ein gutes Leben.

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First Selection und die nackte Angst, ein Perspektiven-Wechsel

„Auf der anderen Seite der Normalität“, einer Kölner Ausstellung, entdeckte Birgitt Morrien jüngst Fotografien und Texte, die eine besondere Art der Wahrnehmungsschärfe für Tabu-Realitäten vermitteln. Drei von ihr ausgewählte Texte bilden eine Einheit: „Im Regen“ vermittelt „Die Sicht der Sicheren“, die in der Ausstellung fehlte. Gefolgt von den Ausstellungstexten „Selektion“ und „Angst und Schweigen in Kalk“, die den Schrecken individuell erlebter Verunsicherung angesichts eines allgegenwärtigen Wettbewerbes auf eindrückliche Weise thematisieren.

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EXODUS oder Der Kohlenpott Kasachstans – Karaganda

Eine deutsche Journalistin klärte bereits vor zwanzig Jahren in der „Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen“ über die Hintergründe des Auswanderungswillens der Russlanddeutschen auf: Ein Drittel der 200.000 Deutschstämmigen aus dem Karagandaer Gebiet leben bereits in der BRD. Sylvia Greßler über die Unwirtlichkeit eines Steppenortes, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins.

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