| Fallgeschichten

Das Abenteuer einer Vision: Sinnstiftende Karrieren

Um exzellent zu sein, in dem was ich tue, muss ich das, was ich tue, wirklich wollen. Die Geschichte des Kommunikationsmanagers Peter Beck, der sich traute, zu neuen Ufern aufzubrechen, um sein Glück neu zu erfinden.
Da steht er, Peter Beck, der Selbst-Antreiber. Mit Macht erfolgreich. Von vielen bewundert. Und sich doch seltsam leer fühlt. Der Gefräßigkeit seiner Arbeit ausgeliefert. Fast ausgebrannt. Sucht er die Ausfahrt. Dringend. 

Um zu finden, was er wirklich will, hilft kein Fragen. Die Nacht ist dunkel. Verdeckte Aussicht, unsicher. Und Verunsicherung verengt den Blick. Hier wohnt angustia – die Enge. Der Ausgangspunkt jeder Angst.

Warum ihn also mit Fragen behelligen. Besser verstehen helfen, wie er dahin gekommen ist. Das ist der Anfang. Die Vorbereitung auf den neuen Tag beginnt mit Hintergrundrecherche. Grundlagenarbeit.  

Was haben seine Eltern gemacht, was seine Großeltern, welche Berufswege haben Tanten und Onkel eingeschlagen? Was war sein erster Berufswunsch, wovon hat er als Kind geträumt, was hat ihn glücklich gemacht?

Es sind immer die Geschichten der Großen, die ihn bannen. Hinter Omas altem Stuhl Versteck spielen und dem Verbotenen lauschen, wenn sie sich unter sich glauben. Das mächtige Lied anstimmen von Krieg, Liebe & Vertreibung.  

Wir spüren verloren geglaubte Fährten auf, betreiben Spurensicherung. Finden  sichere Orientierung in der neuen Ordnung bekannter Fakten. Bis die Landkarte seines bisherigen Lebens offen vor uns liegt / ihm selbstverständlich.

Wer hier angekommen ist, darf den Blick nach vorne wagen. Als Reisender, der den Abstand vom Alltag genießt. Sich gelassen weiß und so vorbehaltlos Entdeckungen macht. Sich umsieht und findet, was er wirklich braucht / Frei.

Die Weite, die Beck da sieht, stammt aus der Zukunft. Von einem späten Zeitpunkt seines Lebens, wohin ich ihn führe. Zurückzublicken als alter Mann, sich der Erkenntnis des schon immer Begehrten endlich zu stellen / einfach.

Welches Glück, sich vorm Fernseher wiederzufinden, vierzigjährig und zu wissen, dass das Skript zum Film, den er da sieht, aus eigener Feder stammt. Diese große Liebe einer vergangenen Vertreibung hier / sein Werk. 

Noch aber ist der Boden karg. Nur erste Risse in starren Konzepten lassen den 37-Jährigen die nahende Veränderung ahnen. Die Entscheidung für den ersten Schritt dahin bleibt mutige Aufgabe. Sie umzusetzen viel Arbeit.

Doch erst den Anfang machen. Eine Entscheidung. Sich das zu trauen. Die Enge zu verlassen, diese Vertrautheit. Den weiten Horizont mit ersten Schritten auszuloten / noch zaghaft. Sich selbst zu glauben. Ein Abenteuer. Share

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