ENTENHAUSEN – Eine unheimliche Allianz aus unermesslichem Reichtum und populistischer Agitation erschüttert den Bundesstaat Calisota. Eine satirische Parabel legt offen, wie der Milliardär Dagobert Duck das politische System instrumentalisiert. Durch die gezielte Finanzierung von Thinktanks und die Spaltung der Wählerschaft ebnet er der „Alternative für Sämtliche“ (AfS) den Weg ins höchste Amt des Staates.
weiterlesen >Birgitt Morrien mit Kira Linns neuer Vinylplatte „her wings“: Die Kölner Künstlerin entfaltet Jazz als literarisches Kraftfeld: Zehn Stimmen tragen Poems von Dickinson, Lowell und Sappho in eine dichte, vielschichtige Klangarchitektur zwischen Komposition und Freiheit – nah, weit, kompromisslos überzeugend.
weiterlesen >Extrem ungleich: „Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“ Bert Brecht. Eine kleine Anleitung zur Änderung der Verhältnisse in erhellenden Zitaten von Leuten, die es wissen müssen.
weiterlesen >Neue Studie zeigt, dass soziale Herkunft den Einstieg in den Journalismus stark beeinflusst. Menschen aus akademischen Familien haben mehr Chancen und Unterstützung. Auch das Berufsbild unterscheidet sich. Die Autorinnen fordern, Klassismus stärker zu beachten.
weiterlesen >Ein Freund ist gestorben und mir fiel die Aufgabe zu, zum Abschied am Grab Worte zu finden. Eine Trauerrede ist das nicht geworden, eher poetisches Gestammel. Vor allem für uns, die wir zurückbleiben. Denn wir haben den großen Schritt noch vor uns. Da kann Ermutigung nicht schaden.
weiterlesen >Anlässlich des 100. Geburtstags der berühmten Schriftstellerin präsentiert die aktuelle, klug komponierte Biografie von Andrea Stoll die sprachbegabte Literaturikone als frühe, hellsichtige und zerrissene Stimme. Weitere Veröffentlichungen beleuchten das Leben und Werk der österreichischen Autorin.
weiterlesen >ie Kunst, in einer Stunde einen Roman zu lesen. Über den Reichtum der Armut als unerschöpfliches Thema. Über Klasse, die Beziehungen ermöglicht und verhindert. Über die Notwendigkeit, das Gesicht von Verzweiflung und Freude sichtbar zu machen. Eine neue Sprache dafür zu schaffen. Annie Ernaux und „Der junge Mann“.
weiterlesen >Wenn wir die 60 überschritten haben, beginnt ein neues Zeitalter. Bewusst oder unbewusst steht unser Leben im Zeichen der Endlichkeit. Die verbleibende Zeit lebensbejahend zu gestalten, stellt sich als Aufgabe…. [Weiterlesen]
weiterlesen >„Klasse hört man“: Jana Maria Weiß zeigt, wie Sound soziale Ungleichheit markiert – und erhält dafür den Postdoc-Preis des Landes Brandenburg. Als Literaturwissenschaftlerin forscht sie zur Frequenz der Ungleichheit und deckt auf, dass und wie soziale Klassen nicht nur sichtbar, sondern auch akustisch codiert sind.
weiterlesen >Immer mehr Autorinnen rechnen mit den Zumutungen des Alterns ab – und besonders mit der Rolle, die Frauen darin zugeschrieben wird. Zwischen griesgrämigen Partnern, patriarchalen Erwartungen und neuen Freiheiten entsteht eine Literatur, die das Alter neu deutet.
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