Woelki geht, Kardinälin kommt

Der Traum einer Kreativen brachte den Stein viral ins Rollen: Ihr erschien mit Lukrezia O. Birnbach eine renommierte Theologin als Päpstin. Zwar war der Beträumten die ihr zugedachte Rolle auf Nachfrage eine Nummer zu groß, doch als Kardinälin die Nachfolge Woelkis anzutreten, erklärte sie sich spontan bereit. So wie der ihr gleichaltrige Biden in der Krise für die Demokratie der USA stehe, sei sie willens, am Wendepunkt für eine gerechte und glaubhafte Kirche einzustehen.

weiterlesen >

Widerstände dynamisch transformieren

Christo und Jeanne-Claude brauchten seinerzeit 25 Jahre, bis sie ihr Vorhaben realisieren konnten, den Reichstag zu verpacken. Wir leben in einer Zeit, die uns lehrt, dass für unsere Augen unsichtbare kleinste Wesen den politischen Willen in einer Weise beflügeln, Dinge zu tun, die allein zu denken noch vor einem Jahr unvorstellbar gewesen wären. Ein Ei am Dom aufzustellen ist möglich – als Sinnbild schöpferischer Stille.

weiterlesen >

Aufsteigendes Ei / Kraft der Vision

Mäzenin aus einer Dynastie früher Beuys-Förder:innen glaubt an das kathedrale Ei-Vorhaben von Birgitt Morrien und möchte dabei sein, wenn es in Köln eingeweiht wird. Mit ihrem ersten finanziellen Beitrag im höheren vierstelligen Bereich möchte die Nürnbergerin das in ihren Augen wegweisende Kunstprojekt befeuern und ein wirksames Startsignal aussenden. Denn das Ei läßt uns Vertrauen schöpfen in die Kraft des Neuen. Visit: eiei.art

weiterlesen >

Traumhaft: Superstars für kathedrale Ei-Spende

In dieser Vorstellung stimmt einfach alles: Nachdem George Clooney (59) erfuhr, dass Jennifer Lawrence (29) großzügig für die Ei-Inszenierung auf der Kölner Domplatte gespendet hat, spendete er selbst noch großzügiger. Diese Reihenfolge ist zwar das totale Klischee, freut Birgitt Morrien aber dennoch, die mit ihrer Konzeptiee einer ovulativen Inspiration ein kathedrales Zeichen setzt anlässlich der Erinnerung an die Silvesternacht 2015/16.

weiterlesen >

Führung unter digitalen Vorzeichen bedeutet loslassen

Wer hochwirksam handeln möchte, das Persönliche jedoch nicht als zu gefährlich fürchtet in pandemischen Zeiten und zudem ein Faible für veritable Formen virtueller Führung hegt, wird im neuen COP-Newsletter fündig. Auch junge Väter, die sich am beruflichen Wegekreuz fragen, wohin die Reise weitergehen könnte, kommen nicht zu kurz. Ebensowenig karrierebewusste Marketing- und Medienfrauen sowie visionshungrige Babyboomer*innen.

weiterlesen >

Sexarbeit: Marketing für zweifelhaften Mädchenberuf

Wer will, dass Kinder künftig nicht automatisch lernen, dass Mädchen und Frauen für Sexarbeit zu kaufen sind, protestiert jetzt. Britische Werbeaufsicht will sexistische Werbung künftig grundsätzlich verbieten. Deutsche Bordellbetreiber bewerben derweil großflächig einen Geschäftszweig, der Männern weibliches Personal bereitstellt, das bereits in der Kindheit mehrheitlich sexuelle Gewalt erlebt hat.

weiterlesen >