Eine starke Vision: Der globale Green New Deal

Wie neue Lösungen entstehen (Foto: #Morrien)

Die dritte industrielle Revolution bringt nichts Geringeres als eine neue, eine demokratische Wirtschaftsordnung hervor. Jeremy Rifkin geht in seiner neuen Publikation “Der globale New Deal davon aus, dass eine digital gesteuerte und von erneuerbaren Energien getriebene Wirtschaft in allen Sektoren enorme Zugewinne an Effizienz und Produktivität bringt. Die Finanzierung einer emissionsfreien Infrastruktur kann seiner Ansicht nach durch Umschichtungen zulasten des Militäaushalts, aus dem Abbau von Subventionen für den fossilen Sektor sowie aus Steuererhöhungen zulasten der Superreichen finanziert werden.

Kernaussagen von “Der globale Green New Deal”

– Ökonomische Revolutionen werden von Umbrüchen in den Bereichen Energie, Kommunikation und Mobilität getrieben.

– Die dritte industrielle Revolution beruht auf Digitalisierung und der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energie.

– Die dritte industrielle Revolution wird eine neue Wirtschaftsordnung hervorbringen.

– Pensionsfonds und andere Anleger ziehen Geld aus dem fossilen Sektor ab und investieren stattdessen grün und sozial verantwortlich.

– Der Aufbau einer grünen Infrastruktur kann durch Umschichtungen, Subventionsabbau und Steuern für Superreiche finanziert werden.

– Das neue Geschäftsmodell des „Performance Contracting“ schafft den klassischen kapitalistischen Markt ab.

– Die Denkweise jeder Generation hängt von der jeweils vorherrschenden Infrastruktur ab.

 

Summary

Ökonomische Revolutionen werden von Umbrüchen in den Bereichen Energie, Kommunikation und Mobilität getrieben.

Ökonomische Revolutionen basieren auf einer tief greifenden Veränderung der Infrastruktur. Das betrifft insbesondere die Bereiche Energieversorgung Kommunikation und Mobilität. Die erste industrielle Revolution im 19. Jahrhundert etwa wurde durch den Energieträger Kohle angefeuert, durch das Druckwesen und die Telegrafie sowie durch die nationalen Eisenbahnnetze. Die zweite industrielle Revolution im 20. Jahrhundert brachte eine flächendeckende Elektrifizierung und mit ihr das Telefon, den Hörfunk und das Fernsehen als wesentliche Kommunikationsmittel. Das Auto und die Straßennetze gewährleisteten Mobilität und billiges Erdöl lieferte die Energie. Die anbrechende dritte industrielle Revolution speist sich aus erneuerbaren Energien. Das Internet sorgt nicht nur für universelle Kommunikation, sondern dient auch als Plattform zur Steuerung der Energienetze, von Logistik und Mobilität, Produktion und Distribution. Das Internet der Dinge (IoT) steuert sämtliche ökonomischen Prozesse.

„Heute befinden wir uns inmitten einer dritten industriellen Revolution. Das Kommunikationsinternet verschmilzt mit einem Internet für erneuerbare Energie und einem Mobilitäts- und Logistikinternet autonomer, mit grüner Energie betriebener Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge.“

Die Infrastruktur während der ersten und zweiten industriellen Revolution war hierarchisch und zentralisiert, Gewinne und Nutzen waren asymmetrisch verteilt. So kam es, dass heute die Fortune-500-Unternehmen 37 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften – und das mit einem Bruchteil der weltweit Beschäftigten. Gleichzeitig muss fast die Hälfte der Weltbevölkerung von 5,50 Dollar am Tag überleben, während das Vermögen der acht reichsten Menschen der Welt fast so hoch ist wie das der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung zusammengenommen.

Die dritte industrielle Revolution beruht auf Digitalisierung und dezentraler Erzeugung erneuerbarer Energie.

Die dritte industrielle Revolution wird die Wirtschaft demokratisieren. Milliarden Menschen können über Smartphone und Internet miteinander kommunizieren und haben Zugriff auf Millionen von Produkten und Dienstleistungen. Heute liefern zentrale Kraftwerke Energie noch über Hochspannungsnetze an Wohnungen und Fabriken. Künftig wird das Netz dezentrale Produktion, Speicherung und Verbrauch in einem intelligenten System integrieren und viele Akteure miteinander verbinden. Menschen überall auf der Welt können dann in Mikrokraftwerken selbst Energie erzeugen. Denn Sonne und Wind liefern Energie in Überfluss: In 88 Minuten gelangt so viel Sonnenenergie auf die Erde, dass die Menschheit damit ein ganzes Jahr lang mit Energie versorgt wäre. Die Nutzung von nur 20 Prozent des Windes auf der Erde würde den Bedarf der gesamten Weltwirtschaft siebenmal decken.

Dass diese neue Infrastruktur am besten dezentral funktioniert, hat die Energiewende in Deutschland gezeigt. Tausende Landwirte, kleine Unternehmen und lokale Energiegenossenschaften haben Hunderttausende Solar- und Windkraftanlagen geplant, finanziert und installiert. Auch im Transportsektor zeigt sich die revolutionäre Kraft des Zusammenspiels von grüner Energie und Digitalisierung. Emissionsfreie, selbstfahrende Fahrzeuge und Carsharing werden die Zukunft der Mobilität und der Logistik bestimmen. Schon heute sieht der Großteil der jüngeren Generation – jedenfalls in den Großstädten – keinen Nutzen mehr im Besitz eines eigenen Autos. Was zählt, ist der Zugang zu Mobilität. Das wird dazu führen, dass 80 Prozent der Autos, die heute noch die Straßen verstopfen, nicht mehr existieren werden. Die Autokonzerne werden zu Anbietern effizienter Mobilitätsdienstleistungen. Bereits in naher Zukunft wird der Frachtverkehr durch selbstfahrende Fahrzeuge abgewickelt, was die Preise im Logistiksektor drastisch senken wird.

Viele Unternehmen treiben die Entkoppelung von fossiler Energie mit großem Nachdruck voran. Bereits heute betreiben Apple, Facebook und Google ihre Datenzentren mit grüner Energie. Das ist betriebswirtschaftlich sinnvoll, denn grüne Energie ist schlicht billiger als fossile. 1977 betrugen die Fixkosten für Strom aus Solarpanels pro Watt 76 Dollar, heute sind es weniger als 50 Cent. Auch die Versicherungsunternehmen ziehen sich aus dem fossilen Sektor zurück und sind immer weniger bereit, Projekte aus diesem Bereich zu versichern.
Die dritte industrielle Revolution wird eine neue Wirtschaftsordnung hervorbringen.

Eine digital gesteuerte und von erneuerbaren Energien getriebene Wirtschaft bringt in allen Sektoren enorme Zugewinne an Effizienz und Produktivität. Im Jahr 1900 lag die Gesamtenergieeffizienz in den USA bei 2,5 Prozent. 2010 erreichte sie den Spitzenwert von 14 Prozent. Neue Studien schätzen, dass der Umstieg auf das Internet der Dinge (IoT) die Gesamtenergieeffizienz auf 60 Prozent erhöhen wird, eine drastische Produktivitätssteigerung.

„Bereits jetzt dekonstruieren Marktkräfte die fossil befeuerte Zivilisation; Tempo und Ausmaß der Disruption sind ohnegleichen.“

In diesem neuen Wirtschaftsmodell tendieren die Grenzkosten gegen null. Das sind die Kosten, die für jede zusätzlich produzierte Einheit entstehen. Um Produkte und Dienstleistungen billiger anbieten zu können und so ihren Marktanteil zu erhöhen bzw. ihre Gewinnspannen zu sichern, versuchen Unternehmen, die Grenzkosten zu senken. Sie tun das, indem sie effizienter werden. In dieser Dynamik aber streben die Grenzkosten letztlich gegen null. Das heißt aber, dass Gewinne kaum noch möglich sind, da extrem niedrige Grenzkosten die Eintrittsschwelle für neue Konkurrenten quasi auf null senken und somit ein extremer Preisdruck entsteht. Das untergräbt das ganze kapitalistische System. Die Märkte werden unter diesen Bedingungen als Geschäftsmechanismus irrelevant.

Bereits heute sind Sharing-Modelle weit verbreitet: Millionen von Videos sind auf YouTube kostenlos verfügbar, die Vorlesungen der besten Professoren der Welt sind in Massive Open Online Courses (MOOCs) gratis zu verfolgen, und mit Wikipedia steht das Weltwissen gratis im Internet. Erstmals seit dem Aufkommen des Sozialismus erscheint ein neues Wirtschaftssystem auf der Bühne.
Pensionsfonds und andere Anleger ziehen Geld aus dem fossilen Sektor ab und investieren stattdessen ökologisch und sozial verantwortlich.

Pensionsfonds sind die Supermacht der Kapitalmärkte. Sie verfügten 2017 über 41,3 Billionen Dollar. Aus Sorge um ihre Investitionen ziehen sie immer mehr Mittel aus dem fossilen Sektor ab und investieren in grüne Energie. Beispiele sind die Pensionskassen der Lehrer und der öffentlichen Angestellten in Kalifornien, die öffentlichen Pensionsfonds Großbritanniens oder die Pensionsfonds des öffentlichen Dienstes in Irland.

„Die Vorstellung gestrandeter Anlagewerte ist mehr als nur eine ökonomische Frage der Bilanzierung, die Begleichung der Entropierechnung für zwei Jahrhunderte verbrannten Kohlenstoffs beim Aufbau unserer industriellen Lebensform.“

Neoliberale Ökonomen wie Milton Friedman haben lange Zeit Front gemacht gegen die Berücksichtigung ökologischer oder sozialer Kriterien bei Investitionsentscheidungen. Sie würden das freie Spiel der Marktkräfte behindern. Viel zu lange folgten Pensionsfonds diesem Dogma und investierten in Unternehmen, die den Interessen ihrer Eigentümer, nämlich der Arbeitnehmer, zuwiderliefen. Sogenannte ESG-Investments (ESG steht für „Environment, Social, Governance“) setzen dagegen auf Umweltfreundlichkeit, soziale Verträglichkeit und verantwortungsvolle Unternehmensführung als wesentliche Auswahlkriterien. Dass die Beachtung von Umwelt- und Sozialstandards gerade nicht im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg steht, hat sich inzwischen herumgesprochen. Immer mehr Investoren erkennen, dass hohe Verluste im fossilen Sektor immer wahrscheinlicher werden. Etliche Studien belegen, dass Unternehmen, die ihre Wertschöpfungsketten sozial- und umweltverträglich gestalten, deutlich bessere Ergebnisse erzielen als die Konkurrenz. Unternehmen, die im Öl- und Gasgeschäft tätig sind, gehören schon heute zu den Underperformern im amerikanischen Aktienindex S&P 500. In den USA erreichen ESG-Investments inzwischen ein Volumen von 12 Billionen Dollar.

„Sozial verantwortliches Investment ist von einer Randerscheinung in den Kern des Marktgeschehens gerückt und bietet damit eine breite öffentliche Basis für eine Ausstiegsstrategie aus der fossil befeuerten Zivilisation – mit anderen Worten für den entscheidenden Schritt überhaupt.“

Diese Entwicklungen spielen nicht nur eine wesentliche Rolle bei der Finanzierung einer emissionsfreien Infrastruktur. Pensionsfonds und ESG-Investoren befördern vielmehr das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen, und das Entstehen eines Sozialkapitalismus.
Der Aufbau einer grünen Infrastruktur kann durch Umschichtungen, Subventionsabbau und Steuern für Superreiche finanziert werden.

Was wird der Aufbau einer grünen Infrastruktur und die Ausmusterung der fossilen Energieträger kosten und wer soll es bezahlen? Ein Präzedenzfall für solch ein gigantisches Investitionsprogramm ist der Ausbau des nationalen Autobahnnetzes in den USA zur Zeit der zweiten industriellen Revolution. Dieser dauerte 37 Jahre und kostete 425 Milliarden Dollar – 90 Prozent davon finanziert durch die US-Bundesregierung. Diese Investitionen waren nicht zuletzt durch sicherheitspolitische Erwägungen motiviert: Man wollte sicherstellen, dass im Fall eines atomaren Schlags schnell große Menschenmassen aus den Städten befördert werden konnten.

Die Kosten für den Ausbau eines digital gesteuerten, voll integrierten nationalen Stromnetzes in den USA werden auf etwa 476 Milliarden Dollar geschätzt. Dem stehen erhebliche Einsparungen gegenüber – etwa durch den Rückgang klimabedingter Schäden: Allein 2017 summierten sich die Kosten für solche Schäden in den USA auf 300 Milliarden Dollar. Auch durch die Verbesserung der Energieeffizienz sind hohe Einsparungen möglich – so etwa 1 Billion Dollar innerhalb von zehn Jahren nur durch die Nachrüstung des Gebäudebestandes.

Die Finanzierung einer emissionsfreien Infrastruktur kann durch Umschichtungen zulasten des Militäaushalts, aus dem Abbau von Subventionen für den fossilen Sektor sowie aus Steuererhöhungen zulasten der Superreichen finanziert werden. Stichwort Militär: Der Verteidigungshaushalt der USA betrug 2019 mehr als 700 Milliarden Dollar und war damit größer als die Militäretats Chinas, Russlands, Großbritanniens, Indiens, Japans und Saudi-Arabiens zusammen.

„Wie immer sich der finanzielle Mix im Einzelnen letztlich gestalten mag, die treibende Kraft bei der Wende wird das Kapital aus den Pensionskassen sein.“

Eine weitere wichtige Finanzierungsquelle sind die Pensionsfonds, die händeringend nach umwelt- und sozialverträglichen Investitionsmöglichkeiten mit stabilen Erträgen suchen. Aktuell herrscht immer noch ein Mangel an Projekten in der entsprechenden Größenordnung. Voraussetzung für das Engagement von Pensionsfonds wird sein, dass die seit den 1980er-Jahren durchgeführten Privatisierungen von Infrastruktur zurückgenommen werden und diese wieder in Gemeineigentum überführt wird.
Das neue Geschäftsmodell des „Performance Contracting“ schafft den klassischen kapitalistischen Markt ab.

Die Dezentralisierung infolge von Energiewende und Digitalisierung wird grundlegend neue Geschäftsmodelle hervorbringen. Es wird ein Wirtschaftsleben jenseits der großen Konzerne entstehen. Geschäfte werden direkt zwischen Individuen und Gemeinschaften abgewickelt, unter Umgehung global agierender Unternehmen. Aus der Globalisierung wird eine „Glokalisierung“.

Schon heute engagieren sich viele Unternehmen erfolgreich in sogenannten Energy Service Companies, kurz ESCOs, zum Beispiel Siemens oder Schneider Electrics. Das sind öffentlich-private Partnerschaften, bei denen es nicht mehr um einseitige Profitmaximierung zugunsten der Unternehmen geht. Vielmehr wird auf die Gesamteffizienz gezielt. So wird etwa vertraglich vereinbart, weniger Energie zu verbrauchen. Das Unternehmen übernimmt die Finanzierung der dafür notwendigen Investitionen und erhält im Gegenzug Erträge aus den eingesparten Kosten. Dieses neue Geschäftsmodell namens „Performance Contracting“ schafft den klassischen kapitalistischen Markt ab, der durch eine Informationsasymmetrie zwischen Käufer und Verkäufer gekennzeichnet ist. Wichtige Akteure in den neuen Geschäftsmodellen werden die Gemeinden sein. Politische Macht wird von der nationalen auf die kommunale Ebene verlagert.
Die Denkweise jeder Generation hängt von der jeweils vorherrschenden Infrastruktur ab.

Die Infrastruktur der Jäger und Sammler, wie sie mehr als 200 000 Jahre lang die Geschichte der Menschheit prägte, erzeugte ein „mythologisches“ Bewusstsein, wie es die Anthropologen nennen. Der Stamm, also die unmittelbare Verwandtschaft, war die gesellschaftliche Organisationsform. Mit dem Aufkommen des Ackerbaus vor ungefähr 10 000 Jahren entstanden zentral regierte Reiche und ein „theologisches“ Bewusstsein. Die industrielle Revolution erzeugte den Nationalstaat und ein „ideologisches“ Bewusstsein. Die zweite industrielle Revolution im 20. Jahrhundert brachte mit der Globalisierung von Märkten und Regierungsformen ein „psychologisches“ Bewusstsein hervor.

„Mehr als 200 Jahre lang von fossilen Ablagerungen des Karbons zu leben, hat uns in dem falschen Glauben gewiegt, eine ebenso grenzen- wie endlose Zukunft zu haben – eine Zukunft, in der alles möglich ist, ohne dass wir dafür eine allzu große Rechnung präsentiert bekommen. Der Klimawechsel ist nun die Rechnung, die heute fällig ist.“

Die gerade entstehenden neuen Infrastrukturen werden ein „Biosphären-Bewusstsein“ erzeugen – und mit ihm neue soziale und politische Organisationsformen, die partizipative Selbstorganisation aller Beteiligten. Die unterschiedlichen Bewusstseins- und Organisationsformen haben immer die Zugehörigkeit und Loyalität der Menschen bestimmt: In den Jäger- und Sammlergesellschaften bezog sich die Loyalität auf den Stamm, die Ackerbaugesellschaften waren durch die Religionszugehörigkeit bestimmt, im 19. Jahrhundert zählte die Zugehörigkeit zu einer Nation und in der globalisierten Welt der Gegenwart denken wir kosmopolitisch. Die Digital Natives aber sehen sich als Weltbürger und als Teil einer bedrohten Spezies. Ihre Loyalität überschreitet sogar die Grenzen der Spezies und gilt allen Geschöpfen, mit denen sie die Erde teilen.
Über den Autor

Der Autor: Jeremy Rifkin ist Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends in Washington und gefragter Berater internationaler Organisationen und Regierungen. Er lehrt an der Wharton School der University of Pennsylvania. Seine Bücher sind Bestseller und wurden in 35 Sprachen übersetzt.

Das Buch: Der globale Green New Deal / Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan das Leben auf der Erde retten kann
Jeremy Rifkin /Campus, 2019

Quelle: getAbstract – Businesswissen auf den Punkt gebracht

Hinweis:

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