Federleicht erfolgreich dank DreamGuidance

Traumhaft sicher handeln

Iris Ottinger

Noch 45 Minuten bis zur zweiten Coaching-Sitzung. Ich verbringe sie auf verwitterten Stufen vor einem Kircheneingang, der augenscheinlich seit Jahren nicht genutzt wird. Während ich darauf warte, dass die Zeit vergeht, fällt neben mir eine Feder zu Boden. Sie mag von einer Taube hoch oben auf dem Kirchendach stammen. Sofort muss ich an meine mentale Traumreise in der ersten Sitzung denken. Dort habe ich eine Feder gesehen. Ganz flauschig klein und hellgrau. Überraschend deutlich hatte ich sie vor Augen. Sie tauchte im Zusammenhang mit einem Flügel auf. Kein Flügel einer Taube oder eines anderen Vogels allerdings, sondern eher ein Engelsflügel.

Ob dieses Symbol wohl noch von Bedeutung sein wird? Mein Blick wandert an der dreckig beige verfliesten Hauswand auf der anderen Straßenseite empor. Die Fenster im zweiten Stock haben keine Gardinen. Umso klarer zeigen sich darin, wie in einem Spiegel, die Kirchenfenster, die in leicht spitz zulaufenden Bögen im roten Backstein sitzen. Von religiösen Motiven hat es nur so gewimmelt in meiner Traumreise. Und jetzt die Kirchenfenster in den schlichten Glasscheiben des tristen Hauses. Die Religiosität als ganz natürliches Element des Alltags. Ich erwarte voller Spannung, was das alles für mein Leben und meine Zukunft zu bedeuten hat.

Suche nach den wirklichen Zielen

Kurze Rückschau. Wie kam es dazu, dass ich mich für ein Coaching entschieden habe? Und vor allem: Wieso diese Methode? Seit 15 Jahren arbeite ich als freie Journalistin, seit rund elf Jahren schreibe ich Bücher. Trotz Wirtschaftskrise bin ich zurechtgekommen, hatte immer genug Aufträge. Interessante Aufträge, wie ich ergänzen möchte. Und trotzdem: Etwas fehlte. Mir war, als würde noch viel mehr in mir stecken. Das Gefühl wuchs, da müsse es noch etwas geben, das mir eine tiefere Befriedigung geben könnte.

Aber irgendetwas stand der vollen Entfaltung meines Potenzials immer im Weg. Ich wurde unzufrieden, suchte nach dem Sinn, der mein Leben erfüllen sollte. Es war kein abgehobener Selbstfindungstrip, sondern die ganz bodenständige Suche nach meinen wirklichen Zielen, Wünschen und Bedürfnissen. Mir war klar: Ich bin gut in dem, was ich mache. Instinktiv wusste ich gleichzeitig auch, dass ich nur dann zur Höchstform auflaufen kann und wirklich erfolgreich bin, wenn etwas meine ganze Leidenschaft weckt.

Licht ins Dunkel bringen

Ein Seminar für Medienmenschen schien genau das Richtige zur richtigen Zeit zu sein. DreamGuidance heißt die Methode, Birgitt E. Morrien heißt die Frau, die sie entwickelt hat. Das Seminar versprach, Orientierung für neue Perspektiven zu schaffen, aus Überzeugung Erfolg zu machen, Karriere mit Sinn zu füllen. Und das alles mithilfe bereits vorhandener Ressourcen, die ich bisher einfach noch nicht anzuzapfen in der Lage war. Hörte sich spannend an. Und hörte sich so an, als könnte es ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Wenn es denn funktionieren würde!

Aus dem Seminar wurde ein Einzelcoaching. Zufall? Daran glaube ich heute nicht mehr. Oder der Begriff Zufall müsste neu definiert werden. Jedenfalls war der Termin für das Gruppenseminar bereits verstrichen, und Coach Morrien bot mir ein individuelles Training an. Zu teuer, dachte ich, doch sie gab nicht auf, wollte mit mir arbeiten. Unter allen Umständen. Ich war misstrauisch und ging davon aus, dass die gute Frau einfach Geld verdienen will.

Heute weiß ich, dass sie mit mir gearbeitet hätte, auch ohne die Aussicht auf nur einen einzigen Cent. Ohne mich zu kennen und ohne zu wissen, in welcher Form unsere Begegnung sinnvoll sein wird, hat sie intuitiv gewusst, dass wir uns treffen und miteinander arbeiten sollen. Das ist unbewusste Intelligenz und die Nutzung eines tieferen Wissens par excellence. Nur, dass ich damals natürlich noch keine Ahnung davon hatte. Sonst hätte ich das als perfekte Werbung für ihre Methode begriffen.

Unbewusste Intelligenz nutzen

Ein Zeitsprung. Inzwischen liegen drei Sitzungen hinter mir. Aus jeder einzelnen ging ich erschöpft und gleichzeitig hoch motiviert heraus. Immer wieder fasziniert mich der Gegensatz zwischen schamanisch anmutender Traumarbeit, Umgang mit dem Unbewussten und der sachlich fachkundigen Interpretation angeleitet von einer Frau, die nicht hinter Räucherstäbchendunst verborgen in höheren Ebenen schwebt, sondern mit beiden Beinen im Boden verwurzelt ist. Die Fachpresse lobt DreamGuidance als Methode mit überraschendem Erfolg, als wissenschaftlich untermauertes Konzept und als Entdeckung des Management-Coachings. Wie wahr!

Doch es ist noch viel mehr. Mein ganz persönliches Ergebnis stand nach drei Sitzungen vor mir, wie ein gemauertes Denkmal: Ich will Ghostwriterin werden. Ich will Geschichten erzählen, die erzählt werden müssen. Von Menschen, die dies aus verschiedenen Gründen nicht selbst können oder wollen. Und ich will Methoden und Erkenntnisse der Allgemeinheit zugänglich machen, die für viele Menschen von hohem Nutzen sind. Denn zwei Dinge sind überdeutlich in dem Coaching zutage getreten.

Zum einen will ich beruflichen Erfolg, der gern auch mit einer größeren finanziellen Sicherheit einhergehen darf als bisher. Zum anderen ist mir aber auch die soziale Komponente extrem wichtig. Ich möchte etwas bewegen, Menschen berühren, sie vielleicht ein kleines bisschen verändern, ihnen helfen, besser in ihrem Leben zurechtzukommen.

Das Konzept DreamGuidance von Birgitt E. Morrien ist eine Methode, die für eine breite Öffentlichkeit wichtig ist. Sie versetzt jeden in die Lage, seinen Weg zu finden und beherzt zu gehen. Ob jung oder alt, weiblich oder männlich, berufstätig, den Schulabschluss gerade erst in der Tasche oder Hausfrau und Mutter. Ohne teures Managercoaching. Und zur Not sogar in Eigenregie. Solche Themen interessieren mich.

Erfolgreich handeln nach eigenen Grundsätzen

Nachlese. Es ist nicht etwa so, dass sich mein Leben durch das Coaching komplett verändert hätte. Es ist noch nicht einmal so, dass ich plötzlich nur noch die Aufträge bekomme, von denen ich immer geträumt habe. Kein fauler Zauber, kein entspanntes Zurücklehnen und nur noch Abwarten, bis sich alles von allein regelt, Geld, Ruhm und Zufriedenheit aus dem Nichts auftauchen. So ist es auch gar nicht gedacht. Seine unbewusste Intelligenz nutzen, heißt schließlich nicht, untätig zu werden und sich einer höheren Macht anzuvertrauen. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie alles für einen erledigt.

Aber: Die Marschroute ist klar. Das macht es viel leichter, gezielt Angebote anzunehmen oder eben abzulehnen. Außerdem ist ganz deutlich spürbar, dass mein Unterbewusstsein sich weiter mit dem beschäftigt, was sich in der mentalen Zeitreise und danach gezeigt hat. Meine Kreativität ist in eine Richtung gelenkt, die gut für mich ist. Und ganz konkret hat sich im Kleinen etwas verändert. So habe ich beispielsweise Kontakt zu Berufskollegen aufgenommen, um mich im Netzwerk austauschen zu können. Außerdem erlaube ich mir inzwischen, einen Vertrag lieber abzulehnen, als schlechte Konditionen zu akzeptieren.

Gemäß meinen Lebensgrundsätzen, die seit der Arbeit mit Birgitt Morrien auf einem großen Bogen Papier in meinem Büro hängen, traue ich mir zu, meine eigenen Entscheidungen zu treffen, meiner Intuition zu folgen, im Zweifelsfall sogar Fehler zu machen. Letzteres war bisher jedoch noch nicht der Fall. Für einen schlecht dotierten Auftrag, den ich zurückgewiesen habe, kamen drei sehr viel besser bezahlte. Und ich bin ganz sicher, dass es mir in Zukunft auch gelingen wird, mein Potenzial so auszuschöpfen, dass sich eine größtmögliche Befriedigung einstellt. Ganz leicht. So leicht wie der Fall der flaumig-grauen Feder auf den Boden vor den verwitterten Stufen des nicht mehr genutzten Kircheneingangs.

Postskriptum 2009 (Drei Jahre nach dem Coaching)

Wenn es gut läuft, vergisst man leicht, dass man einmal ein Coaching gemacht und was es ausgelöst hat. Nun, es läuft gut, sehr gut sogar. Da könnte sich das Gefühl einschleichen, es wäre sowieso alles so gekommen. Mit Fleiß und Disziplin auch ohne Coaching. Stimmt nicht. Denn das Coachen mit DreamGuidance war die Weichenstellung. Dieser Vergleich passt wirklich perfekt. Ist eine Weiche richtig gestellt, erreicht der Zug sein Ziel. Keiner der Passagiere wird, wenn er aussteigt, an die eine Weiche denken. Niemand macht sich Gedanken darüber, wo er gelandet wäre, wenn die Weiche falsch oder einfach anders gestellt gewesen wäre. So ist es auch hier.

Zwei Ghostwriting-Projekte liegen hinter mir. Eins davon hat extrem viel Nerven gekostet, bringt den Lesern dafür aber auch eine unglaubliche Fülle an großartigen Tipps zur Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit.

Meine Romane verkaufen sich so gut – als Taschenbuch, Hardcover, Hörbuch, ja, sogar von einer Verfilmung ist die Rede –, dass ich mir vorstellen kann, im nächsten Jahr kommerziell einen Gang zurückzuschalten, um einen Roman mit einer mir wichtigen Botschaft zu schreiben. Ganz ohne Auftrag und damit ohne finanzielle Sicherheit. Meine Fühler habe ich diesbezüglich schon ausgestreckt.

Postskriptum 2019

Inzwischen schreibt die norddeutsche Autorin seit seit fast 30 Jahren erfolgreich als freie Journalistin, seit mehr als zwanzig Jahren schreibt sie Bücher.

Die Autorin

Iris Ottinger (früher: Hammelmann) ist Reisejournalistin, Schriftstellerin und Ghostwriterin mit eigenem Redaktionsbüro an der Lübecker Bucht. Sie hat eine große Affinität zu sozialen Themen, und ihre unbändige Lust auf das Abenteuer Leben treibt sie mit Rucksack und Zelt oder Hundeschlitten durch Landschaften fern der Zivilisation, begeistert sie für Menschen, die etwas bewegen, etwas verändern.

Kontakt: www.wortmeer.de

 

Hinweis:

Die Story ist eine von mehr als fünfzig Coachingberichten ehemaliger Coachees von Birgitt Morrien, die Interessierte im Coaching-blogger >Themen >Fallgeschichten nachlesen können.

Ihre Bücher stellt Senior Coach Morrien teils kostenlos als E-Book bereit. Siehe: COP-Coaching >Media

Informationen zu weitreichenden anteiligen finanziellen Fördermöglichkeiten für ein Coaching bei der Kölner Buchautorin finden Interessierte hier: COP-Coaching >Coaching

 

Erstveröffentlichung im Coaching-Blogger: 11.05.2007

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