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Einer Vision folgen – mit Kompetenz und Leidenschaft

Das Beste wirkt meist einfach


Regina Klossek

Wie alles begann? Rückblickend sind manche Dinge rational schwierig zu fassen. Ich erinnere, dass ich Frau Morrien von einem anderen Coach empfohlen bekam, weil ich jemanden mit KfW-Zulassung suchte. Und warum suchte ich einen solchen Berater? Einerseits weil ich von meiner persönlichen Grundeinstellung her ein großer Fan lebenslangen Coachings bin – schon immer war. Und andererseits weil ich damals schon so unglaublich viele Coachs mit den unterschiedlichsten Ansätzen „verschlissen“ hatte, um mich zu der Entscheidung durchzuringen, mich selbstständig zu machen. Und all das trotz der Tatsache, dass ich zum einen schon drei Jahre lang als Dozentin erfolgreich teilselbstständig war und dass ich mir meiner Kompetenz als qualifizierte Therapeutin der Neurokognitiven Methode nach Prof. Perfetti und meiner Leidenschaft für diese Arbeit sehr bewusst bin.

Also auf rein kognitiv-sachlicher Ebene lag das Problem offensichtlich nicht, wenn man in Begriffen wie USP denkt. Zudem hatte ich mich in den bereits elf Jahren meiner beruflichen Tätigkeit von den Ergebnissen, die sich therapeutisch mit diesem ganzheitlichen Konzept erzielen lassen, überzeugt. Als ich dann die Homepage von Frau Morrien sah, war ich sehr erstaunt darüber, dass sie quasi die gleichen Prozesse, die ich therapeutisch zur Wiederherstellung von physiologischen Bewegungen nach körperlicher Beeinträchtigung benutzte, auch in ihrem Coaching einsetzt: (Motorisches) Verhalten als Konsequenz emotionaler und unbewusster Prozesse, könnte man sagen – lediglich in unterschiedlichen Kontexten. Das konnte also kein Zufall sein, denn an Zufälle glaubte ich schon lange nicht mehr. Und so begann für mich etwas Neues und gleichzeitig stieg meine Hoffnung, die emotional unbewussten Hintergründe meiner „selbstständigen Zurückhaltung“ – ja, ich glaube, so möchte ich es aus heutiger Zeit rückblickend formulieren – zu verstehen und zu lösen, sofern das möglich war.

Die Weiterführung einer Familienvision
Zum Einstieg ins Coaching bekam ich die „Hausaufgabe“, ein Genogramm zu erstellen. Ich hatte mich schon oft und tiefgehend mit meiner Familiengeschichte auseinandergesetzt. Aber ein Genogramm aus beruflicher Perspektive war mir völlig neu. Im Verlauf meiner Recherchen wurde mir sehr schnell deutlich, dass das Image des „polnischen Gastarbeiters“, der in seiner Heimat keine Ausbildung o. Ä. absolviert hat, also ungelernt, aber fleißig und gut hier in Deutschland arbeitet, auch auf meine Familie zutraf. Obwohl es rational sachlich für mich nicht den geringsten Grund gab, mich hinsichtlich dieses Images angesprochen zu fühlen, zumal ich seit meinem dritten Lebensjahr in Deutschland lebte, lag es mir unverständlicherweise auf eine gewisse Art emotional sehr nah. Ich hatte das Gefühl, „Deutschland“ nichts bieten zu können. Was sollte ich als „polnische Gastarbeiterin“ geben können, was nicht viele andere hier im Land selbst hätten besser geben können …

Zum ersten Mal in meinem Leben schien ich logisch den Ursprung dieses Gefühls erklären und verstehen zu können, das mich „von der Wurzel her versalzte“. Umso erstaunlicher war ich nach der Besprechung, wie viele ungeahnte Ressourcen ich dank Frau Morrien zum ersten Mal in meiner Familie und Herkunft sehen, erleben und bewusst werden lassen durfte.
Und dann traten auch noch die damalige Vision meines Vaters sowie die „Besonderheit“ seiner Ursprungsfamilie in meinen Fokus – nichts lag mir zuvor gedanklich ferner. Mein Vater und eine Vision? Niemals … Bei genauerer Analyse durfte ich jedoch feststellen, dass auch mein Vater für sich und unsere Familie eine Art Vision hatte – ganz anders als die meine, jedoch auch er ist sie mit viel Durchhaltevermögen auf der Basis einer inneren Überzeugung angegangen. Er war sich trotz aller widrigen Umstände scheinbar darüber klar, dass er/wir in Deutschland eine bessere Perspektive, ein besseres Leben haben würde/-n, und stellte Jahr für Jahr Ausreiseanträge, die immer wieder abgelehnt wurden. Doch dank seines Starrsinns oder seiner Überzeugung hat er sich gegenüber dem gesellschaftlichen System und auch dem Rest der Familie durchgesetzt. Denn meine Mutter wollte lieber in Polen bleiben, die Kinder wurden nicht in die Pläne eingeweiht. Am Ende sollte er recht behalten und wir Kinder sind ihm aus heutiger Sicht sehr dankbar für seine „Vision“, die sich, wie wir nun wissen, bewahrheitet hat. Er hat gedankliche und räumliche Grenzen überwunden und war sich seines Erfolges so sicher, dass er die Ausreise nicht nur für sich allein, sondern für die gesamte Familie – bestehend aus Frau und drei Kindern, wovon die Jüngste gerade erst drei Jahre alt war – in die Hand genommen und umgesetzt hat. Danke Papa! Zu ihm und seiner Herkunftsfamilie hatte ich noch nie eine größere Affinität gehabt, weil sie irgendwie anders waren. Und auf einmal fühlte es sich an, als hätte man mir einen Schleier von den Augen gezogen. Papa hatte also seine Vision erfolgreich umgesetzt und ich habe doch mehr Dynamik seiner Familie, als mir bewusst war. War das wirklich so? Irgendwie schon, aber so hatte ich es bislang noch nie gesehen und war doch irgendwie ein Ableger auch dieser systemischen Dynamik.

Nun erschien mir mein (beruflich selbstständiges) Verhalten nicht mehr als eine Art „emotionale Untreue“ meiner „Arbeiterfamilie“ gegenüber, sondern ich sah es eher als Weiterführung der Familiendynamik oder vielleicht treffender: als Fortsetzung der Familienvision auf anderer Ebene. Andere Wege gehen, anders denken, mich unterscheiden dürfen für oder im Sinne der Vision. Eben so wie meine Eltern, die den gleichen Prozess damals auf ihre Weise durchlebt hatten. Gott, wie viele Aufstellungen und auch sonstige systemische Arbeit hatte ich bereits hinter mir, und jetzt das! Sehr beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang einerseits die analytisch-rationale Art von Frau Morrien, die sehr gut meinen „Kopf“ angesprochen, mir neues Verständnis gegeben hat. Andererseits ihre emotional einfühlende, humorvolle und spirituelle Art, die ebenfalls sehr wichtig war für mich und diesen erkenntnisreichen Coachingstart und all das, was dann noch kam.

Ungeahnte Perspektiven
Alles schien rückblickend betrachtet auf die Arbeit mit DreamGuidance zuzulaufen. Natürlich war es das, was mich thematisch zu Frau Morrien geführt hatte. Denn die Idee, dass ich mich und meine beruflichen Visionen sehr stark konditioniert und als von meiner Herkunft her als „gedeckelt“ erlebte, muss ich an diesem Punkt wohl nicht mehr unterstreichen. Natürlich war ich sehr gespannt, welche Bilder mir mein Unbewusstes schicken würde. Wenn ich mich recht erinnere, waren es drei Stunden, die dafür angesetzt waren, die mir anfangs als sehr viel erschienen und am Ende im Flug vergingen. Nicht eine Minute davon möchte ich aus heutiger Sicht missen. Denn mein Unbewusstes entschied, bis zu meinem 80. Lebensjahr schauen zu wollen – das versprach interessant zu werden.

Ich lag also bequem auf dem Sofa und Frau Morriens Stimme ließ mich sanft führend zunächst in besagtes 80. Lebensjahr, dann in die Vergangenheit und letztendlich sukzessive in Sieben-Jahres-Schritten erneut in meine Zukunft blicken. Die inneren Bilder kamen direkt, wurden sichtbar in Detail und Farbe und dieser Prozess war irgendwie ganz einfach, die Bilder stiegen einfach empor aus dem Unbewussten ins Bewusste, geführt von Frau Morriens sanfter Stimme. Aus der Vergangenheit kamen natürlich Erinnerungen und Ereignisse, die ich kannte. Jedoch war die Bedeutung, die ihnen durch mein anschließendes bildnerisches Gestalten und die verbale Analyse zukam, teilweise sehr überraschend für mich. Zum Beispiel dass ich mich erst zur Einschulung als in Deutschland angekommen fühlte, obwohl ich ja bereits im dritten Lebensjahr mit meiner Familie übergesiedelt war. Dass ich mich erst zum Ausbildungsende mit ca. 24 Jahren als Teil meiner Familie fühlte und sah.

Anschließend blickte ich sukzessive in meine Zukunft – und das, was dann kam, war wirklich mehr als überwältigend: beruflicher Auslandsaufenthalt, völlig neue Patientenzielgruppe, Eigentum, als Seniorin im Ausland, Strand, Veranda, Schaukelstuhl … Dazu fehlen mir bis heute die Worte, denn bislang habe ich nicht die geringste Idee und es gibt keinerlei Hinweise darauf, wie ich dorthin gelangen soll, was mir noch über den Weg laufen wird, dass all das (angeblich) möglich sein soll. Und dann auch noch in relativ kurzer Zeit. Aber eines weiß ich: Die Bilder sind mir immer wieder präsent, werden teilweise in Situationen getriggert, in denen ich jemanden zum Beispiel beruflich kennenlerne, der dort wohnt, wo ich angeblich auch irgendwann wohnen werde. Dann schnappt das Unbewusste zu – das Bild steigt empor und wird mir wieder bewusst. In Zeiten, in denen mich der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung umtreibt, schaue ich mir mein Plakat von damals an, manchmal ungläubig und manchmal hoffend und mich sehnend. Davon abgesehen hat meine Wohnung unglaublich viele neue Bilder mit Strandausblick, Veranden und Schaukelstühlen in unterschiedlichen Designs, Formen und Farben. Und dann gehe ich an ihnen vorbei, halte inne, träume mich mit dem Gefühl an diesen Ort, dass es vielleicht wahr wird – irgendwann.

Endlich die eigene Praxis
Neben all diesen „emotional verspielten“ Dingen hat sich auch faktisch einiges verändert. Wenige Monate nach Beendigung des Coachings fand ich meinen neuen Therapieraum, den ich schon seit knapp einem Jahr erfolglos gesucht hatte und der nun alle Kriterien erfüllte, die sich vorher als scheinbar unrealisierbar erwiesen hatten. Endlich konnte ich ein Schild an der Hauswand anbringen – mein Schild – mein Logo – meine Praxis – ICH! Das Erstaunen meines Vermieters darüber, dass ich in so jungen Jahren bereits selbstständig war, überraschte mich und machte mir deutlich, mit wie viel Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit ich mein Selbstständigsein inzwischen lebe und, ich möchte sogar sagen, genieße. Mir ist bewusst, wie viel ich meinen Patienten zu geben habe und dass wichtige Anteile davon, wie zum Beispiel meine fürsorgliche, gastfreundliche und offene Art im Umgang mit ihnen, aus meiner polnischen Herkunft stammen, was mich (inzwischen) stolz macht. Von außen betrachtet mag dies vielleicht etwas klischeehaft klingen und mir ist bewusst, dass viele Menschen diese Qualitäten besitzen, jedoch hat es für mich im Laufe der Zeit diese Bedeutung bekommen.

Nun wurde das Bild für mich runder: Meine Tätigkeit als Dozentin für das Perfetti-Therapiekonzept, die ich bereits seit 2008 nebenberuflich und sehr erfolgreich ausübte, konnte ich durch meine eigene Praxis komplettieren, die endlich einen angemessenen räumlichen Rahmen mit Außenwirkung bekam. Meine Kontaktmaterialien wie Visitenkarte, Flyer und Homepage ließ ich mit dem neuen Logo, der neuen Adresse gestalten, und all diese Entwicklungen fühlten sich immer stimmiger in mir an.

Die Perfetti-Methode: Schmerzfreiheit beginnt im Gehirn
Zu meinen Patienten zählen überwiegend Menschen, die oft bereits eine „traditionelle“ orthopädische Rehabilitation hinter sich haben, deren Symptomatik, häufig anhaltende Bewegungsprobleme, die ihre Lebensqualität einschränken, jedoch noch nicht abgeklungen ist oder die als „austherapiert“ gelten. Mit dem ganzheitlichen Ansatz dieses aus Italien stammenden Therapiekonzeptes ist es erfreulicherweise möglich, sowohl qualitativ als auch quantitativ mehr zu erzielen, einzig indem wir auf bewusste Art das zentrale Nervensystem (ZNS) mit seinen kognitiven Prozessen Aufmerksamkeit, Körperwahrnehmung und Bewegungsvorstellung für den motorischen Wiederherstellungsprozess miteinbeziehen. Besonders deutlich wird diese Notwendigkeit bei Schmerzsymptomen. Denn recht häufig kommen Patienten zum Beispiel mit Rücken- oder anderen Schmerzen zu mir, die von ihrem Arzt gehört haben, dass es keinerlei somatischen Befund für ihre anhaltenden Schmerzen mehr gäbe. Oft werden sie dann als Simulanten oder psychisch auffällig beschrieben, weil sie trotz Medikamenteneinnahme weiter Schmerzen haben. Oder der somatische Befund wird als nicht ausreichend für die beschriebenen subjektiven Leiden angesehen.

Bei meiner Beurteilung der Körperwahrnehmung jedoch wird sehr schnell deutlich, dass der schmerzhafte Körperbereich „falsche“ oder inkohärente Informationen an das ZNS sendet. Viele Wissenschaftler haben inzwischen gezeigt, dass die Sendung inkohärenter Informationen aus dem Körper selbst bei gesunden Menschen zu Schmerzsymptomen führen kann. Da reichen keine passiven Dehnungsmaßnahmen, Mobilisation oder Muskelkräftigungsübungen aus der traditionellen Therapie aus – oder wenn, dann nur kurzfristig, und sobald die Patienten mit der Behandlung aufhören, kehren die Schmerzen zurück.

Mit eigener Kraft aus der Einheit Körper – Geist
Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, als hätte ich die Behandlungswahrheit in der Tasche, natürlich nicht. Jedoch ist das, was ich tagtäglich erlebe, die Kraft der Natur. Gibt man dem Gehirn die Aufgabe, mit geschlossenen Augen bewusst zu erarbeiten, wie das Gewicht im Sitz wieder symmetrisch auf dem Becken zu verteilen ist, oder unterschiedliche Höhen auf jeder Seite zu erkennen und zu differenzieren, ist das ein längerer Lernprozess, den der Patient da vor sich hat, auch wenn es sich vielleicht spontan nach einer simplen Aufgabe anhören mag. Wenn wir also mit anderen Worten wieder einen Einklang zwischen Gehirn und Körperinformationen herstellen, erzielen wir mehr als mit teuren therapeutischen Apparaturen, die jetzt immer mehr in Mode kommen.

Hier ergibt sich vielleicht die Frage, warum all das, wenn es doch angeblich so toll und vielversprechend sein soll, noch nicht bekannter ist. Zum einen verdient kein Konzern daran, weil wir Perfetti-Therapeuten ja mit dem Gehirn des Patienten arbeiten. So lässt sich kein ordentlicher Profit mit der Methode machen, und da es (noch) keine wirkungsvolle Lobby gibt, bleibt erst einmal eine Nische. Zum anderen ist der jeweilige Therapeut niemals mit dem Lernen „fertig“, weil wir noch längst nicht alles über den Zusammenhang der integrierenden Funktionsweise von Gehirn und Körper wissen. Wir Perfetti-Therapeuten fragen uns bei nur eingeschränktem Behandlungserfolg immer wieder, was wir von den Verarbeitungsprozessen des jeweiligen Patienten noch nicht verstanden haben. Auch diese kritische Eigenreflexion ist in der heutigen Zeit nur bedingt willkommen. Einfacher wäre sicher, sich mit dem, was wir erreicht haben, zufriedenzugeben oder gar zu sagen: Der Patient ist „austherapiert“, ich kann nichts mehr erreichen. Doch so etwas gibt es für mich nicht. Solange das Gehirn in der Lage ist, zu lernen, und das geht erfahrungsgemäß bis zum Tod, kann der Patient Fortschritte machen, sofern die adäquaten Prozesse miteinbezogen werden.

Es gibt keine Rezepte, keine fertigen Behandlungspläne, die ich bei Krankheit A oder B einsetzen kann, weil jedes Gehirn andere Erfahrungen gemacht hat, „anders tickt“ und dementsprechend eine andere Behandlung benötigt. Bei menschlichen Verhaltensveränderungen ist uns bewusst, dass sie logischerweise nur individuell sein können. Warum sollte das hinsichtlich menschlicher Bewegungsorganisation anders sein? Natürlich gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen, jedoch auch sehr viele Unterschiede hinsichtlich des Weges, den man zur Wiederherstellung wählen muss. Die jeweilige Bewegung, die wir ausführen, ist nur das Ergebnis vorheriger Aktivierung von Gehirnprozessen, vergleichbar mit der Spitze eines Eisberges. Nur die Spitze ist nach außen sichtbar, der größere Anteil befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche. Genau so ist das auch mit Bewegungen: Das, was wir anhand der Bewegung sehen können, ist nur das Resultat, die logische Konsequenz der vorhergehenden Hirnaktivierung. Jede Therapie, die sich nicht mehr mit einer symptomatischen Behandlung zufriedenstellt, sondern einen systemischen Ansatz vertritt, sollte dementsprechend bei der Bewegungsplanung, also unterhalb der Wasseroberfläche oder im Gehirn beginnen. Und das nennt sich dann Neurokognitive Therapie nach Prof. Perfetti.

Zukunftsvisionen
Und da ich so sehr von der Wirkung und der Bedeutung dieser Therapie überzeugt bin und das meiner Ansicht nach unzureichende Vorgehen der traditionellen Medizin die Notwendigkeit zu Alternativen vor allem bei chronischen Schmerzsymptomatologien deutlich macht, träume ich davon, irgendwann in meinem Leben ein „alternatives Schmerzzentrum“ zu eröffnen. Die Behandlungsbasis wird das Perfetti-Konzept sein, jedoch sollten auch andere Konzepte integriert werden, die mit Perfetti kompatibel sind, etwa alle sanften, ganzheitlichen Therapieverfahren wie Osteopathie oder kraniosakrale Therapie. Auch homöopathische Unterstützung sowie unterschiedliche Coachingverfahren kann ich mir gut als Ergänzung vorstellen, da häufig während meiner somatischen Behandlung alte Erinnerungen emotional wieder zum Vorschein kommen und so auch auf dieser Ebene weiterbehandelt werden könnten. Kurz: ein Schmerzzentrum, das sowohl die geistig zentralen als auch die peripher körperlichen und emotionalen Anteile mit dem Ziel der adäquaten Integration behandelt.

Aber vielleicht ist die Welt dafür noch nicht reif, ich weiß es nicht. Doch eines steht für mich fest: Ich möchte und werde daran arbeiten, auch wenn der Weg dorthin lang ist.

Denn das Coaching bei Frau Morrien hat mich unter anderem dahingehend unterstützt, mir meiner Kompetenzen auf sachlicher und emotionaler Ebene bewusst zu werden, die richtige innere, stimmige Haltung für meine Selbstständigkeit zu entwickeln und somit die Basis und den Mut, meine Visionen anzugehen und weiterzuverfolgen.

Die Autorin
Regina Klossek, Jahrgang 1976, Ergotherapeutin, Perfetti-Dozentin (AIDETC) und Kommunikationstrainerin.

Kontakt
E-Mail: r.klossek@nkr-koeln.de
Website: www.nkr-koeln.de

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