DIE ZEIT über DreamGuidance. Oder: Was macht der Coach mit der Couch? – Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 23

Wie die Münsteraner Autorin Edda Hattebier einen ZEIT-Artikel liest, der sich bereits 2000 mit dem damals noch recht neuen Beratungskonzept DreamGuidance befasst hat. Und was ausgewählte Leitmedien und die regionale Presse aktuell zum Thema meinen.

Coaching mit DreamGuidance bei Birgitt E. Morrien – neumodischer Schnickschnack? Hokuspokus? Lesen im Kaffeesatz? »Bewiesen« sei noch nicht, ob die von der Kommunikationswissenschaftlerin entwickelte Methode tatsächlich funktioniere, schrieb 2000 in einem ZEIT-Artikel der Journalist Burkhard Strassmann[1], der sich zum Zwecke des Selbstversuchs mutig in die Kölner Dream-Coaching-Praxis begeben hatte.

Damals steckte die Methode des »gelenkten Träumens« noch in den Kinderschuhen, misstrauisch beäugt als womöglich reine Modeerscheinung: »Keine Geste, keine Verhaltensweise, keine Partie in Bauch und Hirn, die nicht von findigen Trainern auf brachliegende, noch unverwertete Ressourcen abgeklopft worden wäre. (…) Eine bislang unbeachtete Ressource hat jetzt die Kölner Sozialwissenschaftlerin und Kommunikationstrainerin Birgitt E. Morrien ausgeleuchtet und dem allumfassenden Management-Training zugänglich gemacht: das Reich der Träume.«

Doch was steckt in den Träumen? Ist das, was dort, egal ob nachts oder am Tage, zum Vorschein kommt, tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes Erfolg versprechendes Potenzial? »›Alles wirklich Neue in der Welt kommt von denen, die es wagen, einen Knall zu haben‹, zitiert Frau Morrien einen Kollegen. Denn Knall ist Kreativität, und die erwartet heutzutage schon der kleinste Shareholder vom DaimlerChrysler-Chef. Lineares Denken ist out, Imagination gefragt. Und die holt man sich aus den Tag- und Nachtträumen«.

Das also macht der Coach mit der Couch – er lädt seine Klientinnen und Klienten ein, sich mit ihren inneren Bildern zu beschäftigen, frei zu assoziieren und das Kopfgesteuerte mal in die Pause zu schicken. Das mag erst einmal befremdlich klingen, weil es so gar nicht durchstrukturiert und lösungsorientiert daherkommt: »Dann muss ich Knetmasse kneten. Pfeifenputzer knoten. Sagen, was mir dabei so in den Sinn kommt. Rumspinnen. Geht ganz leicht und tut nicht weh. Zur Belohnung gibt es das Überraschungsei. ›Da ist die Lösung all Ihrer Probleme drin‹, sagt Birgitt E. Morrien.« Also doch nicht ernst zu nehmender Hokuspokus einer – wenn auch studierten – Traumtänzerin?

Inzwischen, und das bestätigen nicht nur die die zahlreichen positiven Coaching-Feedbacks in diesem Blog, hat DreamGuidance, das »Tagträumen zur Beförderung kreativer Schübe«, weitere Kreise gezogen, muss sich die Tragfähigkeit der Methode nicht mehr beweisen. Und ihre Entwicklerin Birgitt E. Morrien als »Vorzeigeträumerin«, die »auf Nachfrage eine halbe Stunde lang Kapazitäten und Zelebritäten aus den letzten Jahrtausenden aus dem Ärmel ziehen kann, die allesamt Träumer und gerade damit erfolgreich waren«, hat mit ihrer Arbeit dem Träumen, der inneren Weisheit einen neuen Stellenwert verschafft.

Wir wissen so vieles, ohne dass es uns bewusst ist. DreamGuidance ist ein Weg, dieses Wissen aus den Tiefen des Unbewussten hervorzuholen, um es für die eigene Lebensgestaltung zu nutzen. Aus vielen Sackgassen hat Birgitt E. Morrien ihre Klientinnen und Klienten schon gelotst – und auf eher spielerische Weise Visionen und mögliche Lösungen gemeinsam mit ihnen ans Tageslicht gebracht.

Was jedoch nicht bedeutet, dass Träumen mit Birgitt E. Morrien nicht auch Arbeit wäre, Arbeit an sich selbst und für sich selbst. Denn bis es so weit ist – »Vierundachtzig Jahre werde ich alt. Werde dann ziemlich große Ohren haben und wirklich kein Haar mehr am Kopf. (…) und ich werde auf ein erfülltes Leben zurückblicken.« –, will dieses Leben gelebt sein und es will gut und bewusst gelebt sein.

Herausforderungen wollen angenommen sein, Wünsche wollen erfüllt werden, Altlasten entsorgt sein, immaterielle familiäre Erbschaften abgelehnt oder wertgeschätzt werden – und das alles in einer Weise, die den Reiz des Daseins hervorhebt und den Gestaltungswillen des Subjekts animiert, die Lust am Sein und am Tun. Birgitt E. Morriens DreamGuidance-Methode tut genau das – und in einer Weise, die von der Schwere und scheinbaren Ausweglosigkeit der ständig kreisenden Krisengedanken entlastet: »Die Sorgen da gelassen.«

 

Die Autorin
Edda Hattebier
Büro für Korrektur und Text
http://www.eddahattebier.de/

 

[1] Strassmann, Burkhard: Träumen Sie sich erfolgreich! Dream-Coaching ist die neueste Entdeckung der Management-Trainer. In: Die Zeit. 14/2000. Alle Zitate siehe dort.
http://www.zeit.de/2000/14/200014.c-dreamcoach_.xml?page=all

AUSWAHL AKTUELLER MEDIENRESONANZEN:

Oppel, Kai: Lustlos im Job. Im Tiefschlaf Karriere machen.
In: SPIEGEL ONLINE, 03.04.2007
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,474821,00.html

Dr. Schneider, Christian: Die Entdeckung der Wünsche. Lebensträume als Schlüssel für die Karriere. In: Coaching-Blogger, 28.2.2007 (Erstveröffentlichung des Textes des FAZ-Autoren)
http://www.cop-morrien.de/downloads/20060623_FAZ-Autor_Christian_Schneider_ueber_Morrien-Beratungskonzept.pdf

Poulakos, Ismene: Rasant durch Raum und Zeit.
In: Kölner Stadtanzeiger, 25.05.2007

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