Innovation braucht Aberglauben! Oder: Selbst-Glaubensstärkung für die Karriere

Wie mich ein ZDF-Interview dazu brachte, die Magie des Erfolgs meiner DreamGuidance-Methode unter einem ganz neuen Aspekt zu analysieren. Von der Absicht getragen, die Rehabilitation der mit Gewinn genutzten, jedoch unsichtbaren Traum-Ressource voranzutreiben, die öffentlich zu würdigen noch aussteht.

Enno Reins stellte mir vergangene Woche einige kluge Fragen zum Thema Aberglaube und war  mir so Muse für den heutigen Beitrag.  Der Kölner Autor  arbeitet für das ZDF-Wissensmagazin „Klar“, wo sein Interview mit mir demnächst ausgestrahlt wird. -

Mit Glaube und Aberglaube ist es wie mit einem Messer. Für sich genommen keine schlechte Sache. Glauben Sie mir, ich kann damit ein Sahneschnittchen vom Kuchen abschneiden, aber auch jemanden damit umbringen. Die Entscheidung liegt allein bei mir.

Aberglaube wie Glaube sind Konventionen, behaupte ich. Beide sind absolut relative Größen. Sprachgeschichtlich gesehen taucht der Begriff Aberglaube mit dem ausgehenden 15. Jahrhundert auf. Inquisition und Renaissance fallen mir zu dieser Zeit ein. Laut etymologischem Lexikon meint Aberglaube ein in falschen Vorstellungen wurzelnder Glaube, Irrglaube, trügerische Vorstellung, Einbildung, Vorurteil.

Was aber ist falsch und wer bestimmt das?

 

Meine ganz persönliche Definition:

Aberglaube heißt, etwas zu wissen und es dennoch nicht zu glauben. Das ist immer dann der Fall, wenn empirisch prüfbare Gegebenheiten (sogenannte Fakten) aus emotionalen oder ideologischen Gründen ignoriert werden.

Sieben Beispiele:

1. Aus meiner Beratungspraxis: Eine Medienunternehmerin ist seit Jahren sehr erfolgreich, kann es sich jedoch selbst nicht glauben. Emotional in alten Selbst-Konzepten gefangen, gilt es Weiblichkeit auch als Karriere zu denken, die sinnstiftend wirkt und attraktiv macht. Eine schöne Aufgabe für mich als DreamGuide, sie auf einer mentalen Reise zu begleiten, wo sich Wege finden, ihre Stärke und ihren Erfolg mit neuen Bildern des Begehrens zu verbinden.

2. Aus der Algebra: 1 + 1 = 2, ist nach gängiger Rechenlogik die einzig legitime Gleichung. Die Bio-Logik aber kennt andere prüfbar richtige Gleichungen: 1 + 1 = 3,4,5,6,7... Denn ein Weibchen und ein Männchen übersteigen in ihrer schöpferischen Potenz solche mathematischen Prinzipien. Will sagen: Was hier richtig ist, kann da falsch sein.

3. Aus der Wirtschaftsgeschichte: Henry Ford glaubte wider jedes bessere Wissen seiner Zeit daran, eine Kutsche könne sich auch ohne die Zugkraft eines Pferdes fortbewegen. Schließlich hatte er das selbst geträumt! Und von dieser Idee besessen trat er den Beweis für dessen reale Umsetzbarkeit im Business an, indem er das erste Auto-Mobil entwickelte und es zudem noch serienfähig machte.

4. Aus der Telekommunikation: Zwei Menschen können sich nicht miteinander verständigen ohne technisches Gerät, lautet eine gängige Überzeugung. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich es gern glauben: Tatsache aber ist, dass mein Großvater 1944 vom schrecklichen Tod seines Sohnes im fernen Sibirien zeitgleich erfuhr. Er „sah“ seinen Sohn im Stall an sich vorbeigehen, dann ihm zuwinken wie zum Abschied. Doch als mein Großvater hingehen wollte, war er schon wieder verschwunden. Nur die Botschaft blieb zurück als gespürte Gewissheit seines Todes.

Als Kind war ich ergriffen von dieser Geschichte, die sich später durch den Brief eines Kriegskameraden meines Onkels als zutreffend erwies. Die Logik dieser Art Verständigung verstand ich sofort: Starke Gefühle schaffen Verbindung.

Als Bewusstseinsforscherin begeistert mich diese Begebenheit noch immer: Eine Emotion kann einen elektrischen Impuls auslösen, der eine Information rund um den Globus trägt. Das nicht zu glauben, hieße, Erfahrungs- bzw. empirisches Wissen zu ignorieren.

Als Pataphysikerin, befasst mit der Entwicklung von Lösungen, lehrt mich diese Familiengeschichte, dass es jenseits gängiger Denkkonzepte immer erweiterte Optionen geben kann, die zu denken wir uns jedoch trauen müssen. Insofern ist Denken immer auch eine emotionale Größe, die den Mut braucht, vertraute mentale Welten zu verlassen.

Als Coach führe ich meine Klienten punktuell in diese ungeahnten geistigen Räume, um sich dort Inspirationen für ihre beruflichen Herausforderungen zu holen. Mit DreamGuidance biete ich dabei die methodische Tür, durch die der Zugang zu diesen Ressourcen begleitet möglich ist.

Als Kommunikationskonzern hätte ich jedoch wenig Interesse, in Richtung geräteloser Kommunikation zu forschen, um so meine eigenen Produkte überflüssig zu machen. Und von den Pentagon-Experimenten dazu erfahren wir aus militärstrategischen Gründen auch nur punktuell. Will sagen, Erfindungen sind eine politische Kategorie.

Als katholische Kirche würde ich mich ungern daran erinnern lassen, die Traumdeutung schon im 8. Jahrhundert verboten zu haben. Das wäre mir peinlich. Zugleich jedoch bliebe DreamGuidance mir ein Dorn im Auge, da die Methode jedem den direkten Draht zwischen Himmel und Erde eröffnen will. So ein Vorgehen rüttelte an den Grundfesten meiner alten Institution, indem es die Legitimation meines Alleinvertretungsanspruchs in himmlischen Dingen fraglich erscheinen ließe.

5. Aus der Gender-Forschung: Frauen sind nah am Wasser gebaut. Dort, wo jene Energie zu finden ist, die für die Energieversorgung der neuen Supermacht China künftig eine so zentrale Rolle spielen wird. Dem stillen Wasser ist kaum anzumerken, wie tief es ist und wie unermesslich viel Energie es spenden kann, wenn es mal in Bewegung kommt. Dennoch fällt es Frauen leichter, sich für andere statt für sich selbst stark zu machen. Weltweit wirken wir wie der Wind, der das Blatt am Baum wehen lässt. Nicht zu sehen, doch hoch wirksam. Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau, heißt es (außer hinter Wowereit). Aber hinter jeder starken Frau steht noch lange kein starker Mann, weiß jedes Kind (siehe Merkel, Will & Co.). Dahinter sehe ich häufiger Frauen im Bild.

6. Aus der Bionik: Was Vögeln seit jeher leicht fällt, ohne technische Hilfe zu fliegen, gelingt uns Menschen bisher lediglich in Traum und Trance bzw. in virtuellen Welten. Kaum zu glauben ist da die historisch verbriefte Levitation einiger Heiliger wie etwa von Teresa von Avila oder auch Franz von Assisi. In der Ekstase hoben die beiden im wahrsten Sinne des Wortes vom Boden ab. Bekannt ist dieses Phänomen jedoch auch von Menschen in anderen Kulturkreisen mit besonderer Bewusstseinsschulung. Was bedeutet diese für unser Alltagsdenken unfassbare Logik? Welchen Gesetzen folgt diese? Was können wir davon lernen? Was uns trauen, als Zukunftsentwurf für unser Leben zu entwickeln? Welche Möglichkeiten geräteloser Flugmanöver entwerfen?

7. Aus der Kontroll-Psychologie:  Der Glaube versetzt Berge, heißt es in der Bibel. Und ist wissenschaftlich in zahlreichen Untersuchungen als Fakt belegt. Zumal für die Karriereentwicklung. Da reicht schon der gesunde Menschenverstand, um diese dennoch abstrakte Aussage auch emotional begreifbar zu machen. Die besten Schüler/innen sind längst nicht die Erfolgreichsten im späteren Leben, das wissen wir alle. Ihnen fehlt womöglich die frühe Erziehung zum rechten Glauben daran, dass es trotz Rückschlägen immer irgendwie weitergeht. Mehr noch, dass das Scheitern Risse in gewohnte Ansichten treibt und so – ebenso schmerzlich wie unverhofft – den Blick freilegt auf Möglichkeiten, die uns bisher im Dunkeln verborgen geblieben waren.
Nelson Mandela saß jahrelang im Dunkeln seiner Zelle. Wie ein Same in dunkler Erde wächst. Blieb auch ihm nichts als der Glaube daran, dass seine Zeit schon noch kommen würde. Dass jedem Winter der Frühling folgt. Irgendwann. Und so auch ihm die Möglichkeit geboten würde, sich dem Licht zu öffnen, wie zuvor schon dem Dunkel, ganz.

Mit DreamGuidance schöpft jede/r aus dem Dunkel den Leuchtturm seines Lebens, der als Zielpunkt Sicherheit schafft und Vertrauen selbst da zulässt, wo der Nebel uns ganz eingehüllt hat und jede Orientierung sonst versagt. DreamGuidance ist eine den Glauben sichernde Maßnahme der Moderne. Schlicht gestrickt.

 

PS: Aber/Glaube ist ein Steuerungsinstrument. Wer darüber die Definitionshoheit hält, bestimmt die Fahrtrichtung, entscheidet darüber, wer innen und wer außen ist, wer dazu gehört und wer ausgeschlossen wird. Bei jeder Art Glaube oder Aberglaube prüfe ich daher grundsätzlich immer, wer profitiert von dieser Überzeugung. Zum Beispiel von diesen: Träume sind Schäume. Frauen sind schwach. Karriere gelingt nur straight. 

 

Neuerscheinung in Sachen Selbst-Glaubensstärkung für die Karriere als Coaching-Faction aus dem Beratungsalltag:

Traumhaft gelöst – Coaching mit DreamGuidance, Birgitt E. Morrien, COP-Edition, 300 S., 17 Euro, ISBN: 978-3-8334-80911
Bestellung via: http://www.amazon.de (bei COP oder im Handel)

 

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