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	<title>coaching-blogger &#187; Zeitgeschehen</title>
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		<title>Berlin: Das Begräbnis der Christa Wolf. Oder: Wie in Trance, hellwach zu sein</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast wäre ich dort gewesen, ihr das letzte Geleit zu geben, hätten mich nicht wichtige Geschäfte davon abgehalten. Eine Entschuldigung findet sich immer. So blieb mir nur das Bedauern darüber, diese einmalige Gelegenheit unwiderruflich verpasst zu haben. Auch die Chance, Martin Walser, Klaus Wowereit und Christian Wulff leibhaftig zu treffen, die ich sämtlich dort erwartet hätte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast w&auml;re ich dort gewesen, ihr das letzte Geleit zu geben, h&auml;tten mich nicht wichtige Gesch&auml;fte&nbsp;davon abgehalten.&nbsp;Eine Entschuldigung findet sich immer. So blieb mir nur das Bedauern dar&uuml;ber, diese einmalige Gelegenheit unwiderruflich verpasst zu haben. Auch die Chance,&nbsp;Martin Walser, Klaus Wowereit und Christian Wulff leibhaftig zu treffen, die ich s&auml;mtlich dort erwartet h&auml;tte</strong>.</p>
<p>Doch wie ich lese, keiner von ihnen war schlie&szlig;lich da. Das Begr&auml;bnis der Christa Wolf, kein Staatsakt. Die warme, wohlt&ouml;nende Stimme dieser Frau, eine Jahrhundertstimme, verstummt. Doch in der Stille dieses Abschiedes schwingt das Echo eines Verschweigens mit. Das ihrer Bedeutsamkeit und des ihr verweigerten Ruhms. Sehr systematisch ihr vorenthalten. Mit vollmundiger Stimme ihr abgesprochen nach der Wende. F&uuml;r ein Verfehlen*, zumal vielfach vergolten, abgestraft. Bis heute.</p>
<p><strong>Oft habe ich ihre Stimme in den vergangenen 20 Jahren vermisst</strong>. Ihr kluges Urteil. Ihr angenehmes Timbre in so mancher Talk-Show zu dringlichen Themen der Zeit. Die schriftstellernden Stimmen der Alten, die hier befragt wurden, waren die alter M&auml;nner.&nbsp; Ein Pendant vom Format der Wolf h&auml;tte den Gespr&auml;chsrunden jedoch gut getan, sie bereichert um einen Blick, den sie weder einnehmen konnten noch wollten: Der Blick der Ausgegrenzten,&nbsp;gesch&auml;rft&nbsp;f&uuml;r das Besondere im Banalen. Der Blick einer schreibenden Frau, wie sie selbst in Deutschland Zuhause, doch abgespalten. In die Unsichtbarkeit abgeschoben, verdr&auml;ngt.</p>
<p>Ich&nbsp;bedaure und betrauere dieses Unrecht. Und mit mir offenbar Corinna Harfouch, die am Grab die Stimme eines Exil-Erfahrenen** zitierte: &bdquo;Sei dennoch unverzagt! Gib dennoch unverloren! Weich&lsquo; keinem Gl&uuml;cke nicht, steh h&ouml;her als der Neid, vergn&uuml;ge dich an dir und acht es f&uuml;r kein Leid, hat sich gleich wider dich Gl&uuml;ck, Ort und Zeit verschworen.&ldquo;</p>
<p>
	Das Tabu ist gel&uuml;ftet. Zeit, <br />
	ihr Werk neu zu w&uuml;rdigen,<br />
	lesend***.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Birgitt Morrien</a></p>
<p><strong><br />
	Anmerkungen:&nbsp; </strong></p>
<p>*Sie hatte einige Berichte f&uuml;r die Stasi geschrieben, drei, soweit ich wei&szlig;. Positiv, wohlgemerkt. Und war anschlie&szlig;end selbst von der Stasi &uuml;berwacht worden.</p>
<p>**Paul Fleming lebte im Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg zwei Jahre lang im persischen Isfahan. Zur&uuml;ck in Deutschland wurde er Doktor der Medizin, bevor er mit erst 30 Jahren starb.</p>
<p>***Ein Appell, vor allem auch an mich selbst gerichtet: Die Radikalit&auml;t jener Geste, die zu einem Buch greift, das seit Jahren auf mich wartet. Mich den Anforderungen des Hier und Jetzt, allesamt&nbsp;fraglos&nbsp;wichtig, f&uuml;r eine Weile zu entziehen. Einfach, um mich mir ihr zu treffen, abzutauchen in die gro&szlig;e Ruhe jener von ihr so eindr&uuml;cklich geschilderten Unruhen. Darin mir selbst neu zu begegnen, <a href="http://www.cop-morrien.de/media/">wie in Trance, hellwach zu sein.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausgew&auml;hlte Werke von Christa Wolf:</strong></p>
<p><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/kindheitsmuster-christa_wolf_45915.html">Kindheitsmuster<br />
	</a><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/kein_ort_nirgends-christa_wolf_18875.html">Kein Ort. Nirgends<br />
	</a><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/stadt_der_engelchrista_wolf_42050.html?d_view=leserstimmen">Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/stadt_der_engelchrista_wolf_42050.html?d_view=leserstimmen"><br />
	</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Sicherheit: Cops, Cash &amp; Krisen-Management</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/11/24/zur-sicherheit-cops-cash-krisen-management/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wohin es führen kann, wenn Mitarbeiter/innen sich unangemessen bezahlt fühlen, vermittelt die Spitzer Journalistin Sylvia Greßler aktuell im Coaching-Blogger in ihrer kasachischen Episode aus einer gefährlichen Zeit, zeitlos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohin es f&uuml;hren kann, wenn&nbsp;Mitarbeiter/innen sich unangemessen bezahlt f&uuml;hlen, vermittelt die Spitzer Journalistin <a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/08/13/andersartigkeit-und-abenteuerlust-coaching-feedback-teil-34/">Sylvia Gre&szlig;ler </a>aktuell im Coaching-Blogger in ihrer&nbsp;kasachischen Episode aus einer&nbsp;gef&auml;hrlichen Zeit, zeitlos.</strong></p>
<p>&bdquo;Die Polizei &ndash; dein Freund und Helfer&ldquo;. Mit diesem Slogan bin ich gro&szlig; geworden, doch sollte ich erst in Alma-Ata begreifen lernen, dass dies nicht uneingeschr&auml;nkt den Tatsachen entspricht.</p>
<p><strong>Ungebetener Besuch<br />
	</strong><br />
	Immer wieder erz&auml;hlten mir Nachbarn und Kollegen, von der kasachischen Polizei gehe ganz besondere Gefahr aus. Es hie&szlig;, h&auml;ufig w&uuml;rden Raub&uuml;berf&auml;lle von Polizisten ver&uuml;bt.<br />
	So kam es vor, dass es an der Wohnungst&uuml;r klingelte und die Polizei davorstand. Waren die Herren einmal in der Wohnung, r&auml;umten sie alles aus, was sie f&uuml;r brauchbar hielten, und verschwanden wieder. Dies war f&uuml;r die Bestohlenen doppelt schlimm &ndash; nicht nur waren sie ihrer Habseligkeiten beraubt, sie hatten damit auch keine Anlaufstelle, wo sie die Tat h&auml;tten melden k&ouml;nnen. Keiner wusste, wie man sich gegen dieses &Uuml;bel zur Wehr setzen konnte.<br />
	Zun&auml;chst hielt ich diese Meldungen f&uuml;r Ger&uuml;chte und gab nichts darum.</p>
<p><strong>Armer Polizist<br />
	</strong><br />
	Eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit stand ich im Bus, eng eingepfercht zwischen anderen Fahrg&auml;sten, da fiel mein stets neugieriger Blick auf einen Polizisten, der offensichtlich zum Dienst fuhr. Sein grauer Dienstmantel war total zerschlissen, zudem mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Nummern zu klein, die N&auml;hte an einigen Stellen unter den Armen und am R&uuml;cken geplatzt. Wie viele Kinder mag er haben, &uuml;berlegte ich. Wie gro&szlig; mag seine Familie sein, die er ern&auml;hren muss? Und beim Anblick dieses Amtstr&auml;gers beschlich mich die Ahnung, dass an der Warnung meiner Freunde irgendetwas dran sein k&ouml;nnte.<br />
	Der kasachische Staat war nach dem Zusammenbruch der UdSSR total verarmt. H&auml;ufig wurden den Menschen in den Betrieben &ndash; diese waren ja zum gr&ouml;&szlig;ten Teil staatseigen &ndash; monatelang keine Geh&auml;lter ausgezahlt, und dasselbe galt auch f&uuml;r Staatsbedienstete wie die Polizei.</p>
<p><strong>&Uuml;berfall!<br />
	&nbsp;<br />
	</strong> Wochen sp&auml;ter sa&szlig; ich bei einem Abendessen einer neuen Lektorin, die der DAAD aus Deutschland an die Alma-Ataer Hochschule entsandt hatte, als pl&ouml;tzlich ihr Ehemann in die Wohnung st&uuml;rmte und verwirrt stammelte:<br />
	&bdquo;Ich bin ausgeraubt worden! Man hat mich auf offener Stra&szlig;e angehalten und mein Portemonnaie gefordert!&ldquo;<br />
	&bdquo;Wer denn?&ldquo;<br />
	&bdquo;Die Polizei!&ldquo;<br />
	Ich sp&uuml;rte, wie sich mein Magen zusammenzog. Die grauen Jungs mit den schwarzen Lederstiefeln gingen also mittlerweile tats&auml;chlich an die &bdquo;heiligen K&uuml;he&ldquo; des Landes, an uns Westler. Nun ja, dachte ich, diesem deutschen Ehepaar sieht man schon von Weitem an, dass es aus dem goldenen Kapitalismus stammt und noch v&ouml;llig unerfahren im kasachischen Alltag ist, also kein Wunder. (Ihre Kleidung und vor allem ihre Brillen entsprachen der westlichen Mode). Au&szlig;erdem k&ouml;nnen die beiden kein Russisch, da sind sie nat&uuml;rlich ganz leichte Beute.<br />
	Seit diesem Abend wechselte ich vorsichtshalber sofort die Stra&szlig;enseite, wenn ich Polizisten auf dem Gehsteig erblickte. Aber eines Abends schlug auch meine Stunde.</p>
<p><strong>Nur schnell weg!<br />
	</strong><br />
	Ich schlenderte von der Bushaltestelle nach Hause, als ich pl&ouml;tzlich eine Stimme hinter mir h&ouml;rte, die gebieterisch forderte: &bdquo;Hallo, junge Frau, bleiben Sie mal stehen!&ldquo; Ich drehte mich um und sah eine Gruppe von drei jungen Polizisten. Sofort begriff ich die Situation: Da war die Gefahr, vor der ich immer gewarnt worden war. Ich rannte los, die Stra&szlig;e entlang, bog in eine kleine Seitenstra&szlig;e, zwischen H&auml;usern hindurch, &uuml;berquerte Innenh&ouml;fe, hinter mir wieder die Rufe: &bdquo;Junge Frau, stehen geblieben!&ldquo; Ich rannte, ich wusste, ich musste rennen, egal wohin, nur weg, schnell weg! Meine Kraft lie&szlig; allm&auml;hlich nach, und irgendwann h&ouml;rte ich nichts mehr hinter mir. Ich hatte sie abgeh&auml;ngt!<br />
	Noch einige Zeit trieb ich mich ziellos in dem Wohnviertel herum, dann schlich ich mit klopfendem Herzen zu meiner Wohnung. Stand dort vielleicht jemand im Geb&uuml;sch neben dem Hauseingang und wartete auf mich? Nein, die Luft war rein! Ich &ouml;ffnete die Wohnungst&uuml;r, huschte in meinen Flur, schloss hinter mir direkt wieder ab und legte alle T&uuml;rketten vor. Dann fiel mir der &auml;rmlich gekleidete Polizist im Bus wieder ein &hellip;<br />
	Seit jenem Tag verstehe ich die Notwendigkeit, die Polizei angemessen und gut zu bezahlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/"><strong>COP-Coaching</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steve Jobs war nicht bei mir im Coaching. Spiegel Online ja.</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/10/12/steve-jobs-war-nicht-bei-mir-im-coaching-spiegel-online-ja/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der legendäre Apple-Gründer war nicht in Köln, um sich von Birgitt Morrien beraten zu lassen. Aber der Mann, der vor einigen Jahren in der Financial Times Deutschland über Jobs’ neuen Führungsstil geschrieben hat, war da: Kai Oppel verfasste anschließend über seine Erfahrung im Karriere-Coaching mit DreamGuidance einen Bericht für Spiegel Online. Drei Jahre später hat er einige seiner Traumziele bereits erreicht. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der legend&auml;re Apple-Gr&uuml;nder war nicht in K&ouml;ln, um sich von <a href="http://www.cop-morrien.de/">Birgitt Morrien </a>beraten zu lassen. Aber der Mann, der vor einigen Jahren in der <a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:neue-zeiten-neue-fuehrungsstile/111305.html">Financial Times Deutschland</a> &uuml;ber Jobs&rsquo; neuen F&uuml;hrungsstil geschrieben hat, war da: Kai Oppel verfasste anschlie&szlig;end &uuml;ber seine Erfahrung im Karriere-Coaching mit DreamGuidance einen Bericht f&uuml;r Spiegel Online. Drei Jahre sp&auml;ter hat er einige seiner Traumziele bereits erreicht. </strong></p>
<p><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><strong><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: #222222; font-size: 9pt">Kai Oppel hat begonnen, seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Erst vor einigen Jahren entdeckte er&nbsp;im Coaching mit DreamGuidance seine neue Perspektive: Der M&uuml;nchener&nbsp;ist inzwischen&nbsp;Familienvater und hat sich mit eigener <a href="http://www.scrivo-pr.de/">Agentur f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit </a>am Markt etabliert.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: #222222; font-size: 9pt">&bdquo;Lustlos im Job&ldquo;, titelte Oppel seinerzeit einen Beitrag f&uuml;r&nbsp;SPIEGEL Online &uuml;ber seine Erfahrung im Coaching bei COP &#8211; Birgitt E. Morrien. &bdquo;<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,474821,00.html">Im Tiefschlaf Karriere machen</a>&ldquo; ist ihm dort offenbar gelungen, zumindest die strategische Vorbereitung einer erfolgreichen Gr&uuml;ndungsgeschichte.</span></strong></p>
<p><strong>Coaching-Blogger ver&ouml;ffentlicht den Originalbeitrag des Autors &uuml;ber seine Coaching-Erfahrung.&nbsp;SPIEGEL&nbsp;Online &nbsp;ver&ouml;ffentlichte seinerzeit eine redaktionell leicht ver&auml;nderte Fassung des Beitrages.</p>
<p>
	</strong><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span>Jeder dritte Arbeitnehmer schiebt Studien zufolge Dienst nach Plan, jeder f&uuml;nfte gar hat bereits innerlich gek&uuml;ndigt. Das Problem: Viele wissen nicht, was sie eigentlich wollen. Kai Oppel wei&szlig; es. F&uuml;r SPIEGEL ONLINE hat er dennoch einen Karrierecoach besucht.</p>
<p>Beine ausgestreckt, Arme auf dem Bauch. Obwohl ich kein ernsthaftes Problem habe, liege ich in K&ouml;ln auf einer Couch. Wozu? Zur Karriereentwicklung. DreamGuidance nennt die K&ouml;lner Coacherin Birgitt E. Morrien ihr Konzept, bei dem Tagtr&auml;ume den Weg zu den wirklichen W&uuml;nschen ebnen sollen. Denn: Wer seine Karriere mit Verstand plant, sieht oft vor lauter Alltag seine wahren Tr&auml;ume nicht &ndash; und unternimmt wom&ouml;glich Schritte, die ihn weder richtig erfolgreich noch richtig gl&uuml;cklich machen.</p>
<p>
	<strong>Traumbilder einer Zeitreise<br />
	</strong></p>
<p>Meine Augen sind geschlossen. Morrien spricht monoton. G&nbsp;a&nbsp;n&nbsp;z&nbsp; g&nbsp;l&nbsp;e&nbsp;i&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;m&nbsp;&auml;&nbsp;&szlig;&nbsp;i&nbsp;g. G&auml;hn. Nein, ich schlafe nicht ein. Gleichm&auml;&szlig;ig atme ich ein &ndash; und aus. Morrien redet langsam weiter. Ich frage mich, was ich zum Teufel auf dieser Couch mache und wie dieser Hokuspokus funktionieren soll. Morrien spricht weiter wie in einem schlechten Film. Ich g&auml;hne. Ich h&ouml;re wieder auf ihre Stimme und denke nicht wirklich nach. Pl&ouml;tzlich antwortet mein Gehirn von selbst auf ihre Fragen. Und zwar mit Bildern, die schlagartig vor mir auftauchen.</p>
<p>Tagtraumbild eins, mein 65. Geburtstag: Ich trage vor mir einen Bauch und dar&uuml;ber einen gelben Pullover. Ich stehe unter einem Baum, blicke auf Berge, deren Spitzen sich in einem kleinen See spiegeln. Dazu: warmes, goldenes Nachmittagslicht. Auf unversch&auml;mt sattem Gr&uuml;n steht eine lange wei&szlig;e Tafel. Um mich: Freunde. Familie. Kindergeschrei. Von diesem Geburtstag ausgehend laufe ich in Siebenjahresschritten zur&uuml;ck durch mein Leben. Kai als 58-J&auml;hriger: Alte Oper Frankfurt. Ich kriege eine Auszeichnung f&uuml;r mein Schaffen. Applaus. Danke. Kai als 51-J&auml;hriger: Ich schippere mit einem netten Segelboot alpens&uuml;dseitig mit lebhafter und h&uuml;bscher Frau &uuml;ber einen gro&szlig;en See.</p>
<p>
	<strong>Kein klassisches Coaching<br />
	</strong></p>
<p>Wie mir Morrien einige Tage sp&auml;ter erkl&auml;rt, hat der Tagtraum als Coachinginstrument einen einfachen Hintergrund. &bdquo;Ich f&uuml;hre den Klienten in ein sehr sp&auml;tes Lebensjahr, wo er sich aus der gelasseneren Perspektive des alten Menschen an kostbare Lebensmomente erinnert&ldquo;, erkl&auml;rt die studierte Kommunikationswissenschaftlerin. Damit unterscheide sich der Coachingansatz von anderen Modellen. &bdquo;In klassischen Coachings werden Klienten gefragt, wo sie sich in f&uuml;nf Jahren sehen&ldquo;, erl&auml;utert sie. Genau darauf geben Manager und andere Klienten oft eine plausible Antwort.</p>
<p>Bernhard Adelberg, der als Heilpraktiker bei seinen Patienten seit zehn Jahren auf Hypnose zur&uuml;ckgreift, pflichtet bei. &bdquo;Der Coach bekommt vom Klienten meist ein Pr&auml;sentationsproblem genannt, das dem Coach wie auf einem Tablett pr&auml;sentiert wird.&ldquo; Dabei handelt es sich um plausible Erkl&auml;rungen, die sich der Hilfesuchende selbst zurechtgelegt hat. Diese Ausf&uuml;hrungen treffen aber nicht immer die Wahrheit, weil sich der Patient nicht immer traut, die tats&auml;chlichen Probleme auf den Tisch zu bringen &ndash; oder weil er die wirklichen Beweggr&uuml;nde seiner Blockaden nicht kennt.</p>
<p>Genau dieses Pr&auml;sentationsproblem ist laut Morrien der Knackpunkt. &bdquo;Dem Klienten dienen bisherige Denk- und Handlungsroutinen als Grundlage f&uuml;r eine besser gedachte Zukunft&ldquo;, sagt sie. &bdquo;Doch genau diese Routinen sind die Ursache f&uuml;r die aktuelle berufliche Unzufriedenheit oder Unklarheit.&ldquo; Coaches besprechen mit ihren Klienten in der Regel, wie sie sich in den n&auml;chsten Stunden oder Tagen verhalten sollten, um optimale Ergebnisse zu erzielen. So wie der Fu&szlig;balltrainer das n&auml;chste Spiel plant und die Spieler einstellt. Das gro&szlig;e Ziel, das pers&ouml;nliche Karriere- und Lebensziel f&uuml;r in zwanzig, drei&szlig;ig, vierzig Jahren, f&auml;llt dabei meist unter den Tisch.</p>
<p>
	<strong>Weiter unterwegs im mentalen Raum<br />
	</strong></p>
<p>Damit mir genau dies nicht passiert, liege ich also auf der Couch &ndash; und reise weiter durch mein Leben.</p>
<p>Kai als 44-J&auml;hriger: Altbaub&uuml;ro; vermutlich in Hamburg-Eppendorf. Mir prosten rund zehn meiner (meiner!) Mitarbeiter zufrieden zu. Kai als 37-J&auml;hriger: Habe mir fr&uuml;her freigenommen. Hole Sohnemann an einem sonnigen Nachmittag aus einem Kindergarten in M&uuml;nchen-Neuhausen und verpacke ihn auf dem Kindersitz. Nachdem mich Morrien zum Rentner gemacht hat, der gelassen auf sein Leben geblickt hat, holt sie mich zur&uuml;ck in ihren Beratungsraum. Dort male ich anschlie&szlig;end kleine Bilder zu meinen Tagtr&auml;umen, denen ich &Uuml;berschriften geben muss.</p>
<p>Was bei dem Tagtraum mit mir passiert ist, erl&auml;utert Bernhard Adelberg. &bdquo;Im Gehirn lassen sich in diesem Zustand Alphawellen messen. Im Gegensatz zur Tiefenhypnose, bei der Thetawellen messbar sind, hat der Klient in diesem Zustand die volle Kontrolle&ldquo;, sagt der 39-j&auml;hrige Heilpraktiker. &bdquo;Ob der Alphazustand durch autogenes Training, durch einen Tagtraum oder eine andere Technik hergestellt wird, spielt dabei keine Rolle.&ldquo; Wichtig sei lediglich, dass sich der Klient auf die Tranceindikation einlasse und seine Augen schlie&szlig;e.</p>
<p>Laut Birgitt Morrien tritt das Wachbewusstsein in diesem Zustand ein St&uuml;ck zur&uuml;ck. &bdquo;Anders als im Traum ist sich der Reisende durchg&auml;ngig bewusst, dass er im mentalen Raum unterwegs ist&ldquo;, erkl&auml;rt die 48-J&auml;hrige. Nach Worten der amerikanischen Intuitionsexpertin Mona Lisa Schulz war mein Gehirn in diesem erweiterten Bewusstseinszustand auf der K&ouml;lner Couch viermal so aktiv wie im Wachzustand.</p>
<p>Und was mein Gehirn da zutage f&ouml;rderte, war nicht nur das Bild von einem dicken Alten und einem zufriedenen Endvierziger in einem Boot. Der Tagtraum gab mir bei genauer Betrachtung auch einen Hinweis, wie ich es am ehesten zum Segelboot und zur Auszeichnung schaffe. W&auml;hrend ich mir als 37-J&auml;hriger offensichtlich freinahm, um den im Jetzt noch nicht vorhandenen Sohn aus dem Kindergarten abzuholen, sah ich mich sieben Jahre sp&auml;ter selbst als Arbeitgeber von zehn Angestellten. Die Selbstst&auml;ndigkeit als Weg zur Traumerf&uuml;llung.</p>
<p>
	<strong>Rat der Ahnen<br />
	</strong></p>
<p>Nach dem Tagtraum spreche ich mit Morrien &uuml;ber meine Bilder und entwerfe mit ihr gemeinsam Schritte, die mich zum Ziel bringen k&ouml;nnen. Jetzt erkenne ich auch pl&ouml;tzlich den Sinn zweier &Uuml;bungen, die sie zuvor mit mir gemacht hatte. In einer Aufgabe sollte ich mir selbst als Ahne gegen&uuml;bertreten und gut gemeinte Ratschl&auml;ge erteilen.</p>
<p>Interessanterweise gab ich mir als Ahne den Ratschlag: Lass dir Zeit. Eine Empfehlung, die ich mir au&szlig;erhalb des Coachings selbst nie gegeben h&auml;tte. In einer anderen &Uuml;bung (Was waren Ihre drei gr&ouml;&szlig;ten Krisen und wie haben Sie diese gel&ouml;st?) habe ich in mir Charaktereigenschaften entdeckt, die meinen bisherigen Lebensweg ma&szlig;geblich beeinflusst haben &ndash; und die ich bis dato als Zufall abgetan hatte.</p>
<p>Mittlerweile dauert das Coaching fast zehn Stunden. Entsprechend m&uuml;de bin ich. Ich verlasse K&ouml;ln mit einem seltsamen Gef&uuml;hl. In den kommenden vier Wochen habe ich kaum Lust auf Arbeit. Ich sage: Vielen Dank, Frau Morrien. Sie sagt: &bdquo;Es kann durchaus passieren, dass Klienten nach dem Coaching vieles infrage stellen.&ldquo; Nach mehreren Gespr&auml;chen und eigener Nabelschau scheint jedoch zwei Monate sp&auml;ter alles sehr logisch.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Perspektiven entwickeln</strong></p>
<p>Ich wei&szlig;: Meine Tr&auml;ume kann ich wahrscheinlich mit normalen Karriereschritten in einem Unternehmen nicht erreichen. Meinen Arbeitgeber kann ich jedoch beruhigen. Denn ich wei&szlig; auch: Ich brauche noch Zeit.</p>
<p>&bdquo;Manche Klienten entdecken eine Zukunftsperspektive, die sie zwar im Augenblick noch nicht umsetzen m&ouml;chten, die ihnen aber als mentaler Leuchtturm Orientierung f&uuml;r ihre aktuellen Entscheidungen bietet. Sie vertagen die Realisierung auf einen sp&auml;teren Zeitpunkt und bereiten diesen aktiv vor &ndash; indem sie beispielsweise Geld sparen f&uuml;r ein Sabbatjahr&ldquo;, sagt Morrien.</p>
<p>Genau diese Tr&auml;ume und W&uuml;nsche werden laut Adelberg bei Coachings oftmals zu Unrecht nicht beachtet. &bdquo;Das Gespr&auml;ch dominiert im Augenblick die Coachinglandschaft&ldquo;, sagt er. So werden in Coachings Karriereschritte entworfen, die zwar die Situation des Klienten verbessern k&ouml;nnen, aber nicht das ganze Potenzial und die Tr&auml;ume ber&uuml;cksichtigen. Und was w&auml;re das Leben ohne Tr&auml;ume?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen:<br />
	</strong>Die<a href="http://www.coaching-blogger.de/category/2/"> vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks </a>erscheint 2012 im K&ouml;sel-Verlag&nbsp;(Random House).&nbsp;Ausgew&auml;hlte <a href="http://www.cop-morrien.de/media/">Buchpublikationen</a>&nbsp;von Birgitt E. Morrien. <br />
	Ausgew&auml;hlte Klienten-Fotoport&auml;ts: <a href="http://cop.faces.vervy.biz/cop_faces/faces.html">Morriens Coachee-Faces</a><br />
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Der Autor: <br />
	</strong>Kai Oppel (Jg. 1979) studierte in Erfurt Kommunikationswissenschaft und Psychologie (BA). Nach einem Volontariat arbeitete er lange Zeit als freier Mitarbeiter u.a. f&uuml;r die Deutsche Presse Agentur und den gms-Themendienst.</p>
<p>Derzeit war seinerzeit&nbsp;Pressesprecher eines Baugeldvermittlers und als freier Journalist etwa f&uuml;r Financial Times Deutschland und SPIEGEL ONLINE&nbsp; t&auml;tig. Er ver&ouml;ffentlichte mehrere Sachb&uuml;cher, darunter &bdquo;Business Knigge international&ldquo;, &bdquo;Business Knigge&ldquo; und &bdquo;Immobilienfinanzierung&ldquo;.&nbsp;</p>
<p>	Heute leitet Oppel scrivo-pr:&nbsp; Agenturen f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit gibt es so viele wie schlechte Pressemeldungen und mangelhafte Kommunikationskonzepte. scrivo PublicRelations setzt daher bei seinen Mandanten auf individuelle Beratung und strategische Weitsicht. Wir helfen Unternehmen dabei, in den Medien auf der Wahrnehmungswelle zu surfen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Der Beitrag in SPIEGEL ONLINE, 3.April 2007<br />
	</strong></p>
<p><strong><br />
	</strong>&nbsp;<strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apple macht alle reich, auch nach dem Tod seines Gründers</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/10/07/apple-macht-alle-reich-auch-nach-dem-tod-eines-grunders/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:41:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Annahme,  Apple sei eine Erfindung, die nur Steve Jobs und seinem Unternehmen nutzt, ist schlicht falsch. Apple ist reichlich und für alle da. Mehr dazu von Robert Reinick im Coaching-Blogger.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000"><strong>Die Annahme,<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Apple sei eine Erfindung, die nur </strong></font><a href="http://www.apfeltalk.de/forum/attachments/cms/66621d1285223274-steve-jobs.jpg"><strong>Steve Jobs </strong></a><font color="#000000"><strong>und seinem Unternehmen nutzt, ist schlicht falsch. Apple ist reichlich und f&uuml;r alle da. Mehr dazu von </strong></font><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Reinick"><strong>Robert Reinick </strong></a><strong><font color="#000000">im Coaching-Blogger.<o:p></o:p></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><o:p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">&nbsp;</font></span></span></o:p></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font color="#000000">Apfelernte</font></b></span></span><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font color="#000000"><o:p></o:p></font></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><o:p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">&nbsp;</font></span></span></o:p></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">&bdquo;Du, B&auml;umchen, B&auml;umchen, sch&uuml;ttle dich,</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">wirf deine &Auml;pfel &uuml;ber mich!&ldquo;</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Und als wir r&uuml;ttelten den Baum,</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">da fiel&rsquo;s herab, man glaubt es kaum,</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">in solcher Menge Frucht an Frucht, </font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">wie Hagel schlug es um uns her,</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">doch keiner macht&lsquo; sich auf die Flucht;</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">wir jubelten nur umso mehr,</font></span></span><font color="#000000"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">und gab&rsquo;s auch manchen blauen Fleck,</font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">gro&szlig; war der Spa&szlig; und klein der Schreck.</font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000"><strong>Lesetipp </strong>in Sachen&nbsp;goldener Apfel: <a href="http://www.hekaya.de/txt.hx/der-hasenhirt--maerchen--wolf_16">Der Hasenhirt</a></font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><a href="http://www.cop-morrien.de/coaching-mit-dreamguidance/pionier-coaching/"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Kreative Karrieren</font></span></span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 9px">Erstver&ouml;ffentlichung am 24.04.2011 im Coaching-Blogger</span></p>
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		</item>
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		<title>Exodus oder Der Kohlenpott Kasachstans. Journalistin berichtet im Coaching-Blogger:</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/10/07/exodus-oder-der-kohlenpott-kasachstans-%e2%80%93-karaganda-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:00:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine deutsche Journalistin klärte bereits vor zwanzig Jahren in der „Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen“ über die Hintergründe  des Auswanderungswillens der Russlanddeutschen auf: Ein Drittel der 200.000 Deutschstämmigen aus dem Karagandaer Gebiet leben bereits in der BRD. Sylvia Greßler über die Unwirtlichkeit eines Steppenortes, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine deutsche Journalistin kl&auml;rte bereits vor zwanzig Jahren in der &bdquo;Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen&ldquo; &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde &nbsp;des&nbsp;Auswanderungswillens der Russlanddeutschen auf:&nbsp;Ein&nbsp;Drittel der 200.000 Deutschst&auml;mmigen&nbsp;aus dem Karagandaer Gebiet leben bereits&nbsp;in der BRD. <a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/08/13/andersartigkeit-und-abenteuerlust-coaching-feedback-teil-34/">Sylvia Gre&szlig;ler </a>&uuml;ber die Unwirtlichkeit eines Steppenortes, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins.</strong></p>
<p>Nach einem 1.000-km-Flug in einer Propellermaschine von Alma-Ata nach Zentralkasachstan Landung in Karaganda. 600.000 Einwohner, darunter ein hoher Anteil an Russlanddeutschen. Inmitten der Steppe, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins, dem ber&uuml;chtigten &bdquo;KARLag&ldquo; Solschenizyns, und von Kohlef&ouml;rdert&uuml;rmen umstellt &ndash; der Ruhrpott Kasachstans.</p>
<p>Auch hier die raue, aber herzliche Atmosph&auml;re zwischen den Menschen, die einen gro&szlig;en, wenn nicht den gr&ouml;&szlig;ten Teil ihres Lebens unter der Erdoberfl&auml;che bei k&uuml;nstlichem Licht und unter schwierigen Bedingungen Kohle zu Tage f&ouml;rdern. Die technischen Mittel haben sich in den letzten 50 Jahren kaum ver&auml;ndert. Nicht nur in den Sch&auml;chten ist es schwarz, auch &uuml;ber der Erde ist alles mit einer dicken Kohlenstaubschicht bedeckt. Ein wei&szlig;es Hemd kann man nicht l&auml;nger als zwei Stunden tragen, nach kurzem Spaziergang Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden, Durst, die Nasenl&ouml;cher setzen sich sp&uuml;rbar zu. Die Luft ist so staubhaltig, dass man alles wie durch einen Graufilter sieht.</p>
<p>Zudem das typische Problem aller St&auml;dte in der kasachischen Steppe &ndash; Wassermangel. Wer im vierten Stock wohnt, muss das k&uuml;hle Nass beim Nachbarn im Erdgeschoss erbitten und es dann in Eimern die Treppe hinauftragen. Warmes Wasser gibt es h&ouml;chstens in den Neubauten, und das auch nur einige Stunden am Tag. Kein Wunder, dass sich die Reihen der Kumpels lichten, die Russlanddeutschen wandern aus. Ein Drittel der 200.000 Deutschst&auml;mmigen im Karagandaer Gebiet sind bereits in der BRD. &bdquo;Ich will, dass wenigstens meine Kinder wissen, dass die Bl&auml;tter an einem Baum gr&uuml;n sind und der Schnee im Winter wei&szlig;&ldquo;, erkl&auml;rt Alexander Reichert seine Ausreiseabsichten.</p>
<p>Und dennoch gibt es Deutsche, die bleiben wollen, so Anatol Schwarz: &bdquo;Ich bin Kumpel und habe mein Leben lang Kohle geschaufelt. In Deutschland nimmt man mich nicht als Bergmann, was anderes habe ich aber nicht gelernt. Ich liebe diese dreckige Stadt und die Weiten der umliegenden Steppe.&ldquo; Auf den Stra&szlig;en Karagandas Autos mit deutschen Kennzeichen. Irgendetwas scheint tats&auml;chlich hierher zu ziehen, vielleicht die Sehnsucht nach den ehemaligen Kumpels.</p>
<p>(Erschienen am 12.11.1991 in der &bdquo;Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen&ldquo;, der deutschsprachigen Wochenzeitung in Zentralasien, und gesendet im deutschen Rundfunk einige Tage zuvor)</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 12pt">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong><br />
	H I N W E I S&nbsp; </strong></p>
<p>Dies ist eine weitere Folge einer Reihe von insgesamt sieben&nbsp;&quot;Kasachischen Episoden&quot;&nbsp;von&nbsp;Sylvia Gre&szlig;ler, die nach und nach im Coaching-Blogger ver&ouml;ffentlicht werden. Die Texte sind entstanden im Rahmen eines Coachings bei <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Birgitt Morrien.</a><br />
	Ausgew&auml;hlte Coachees im Fotoportrait&nbsp;&ndash; <a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/19/eine-art-facebook-die-gesichter-meiner-coachees/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/19/eine-art-facebook-die-gesichter-meiner-coachees/">Eine Art Facebook: Die Gesichter meiner Coachees</a>.</p>
<p>Bereits ver&ouml;ffentlichte &quot;Kasachische Episoden&quot;: <br />
	<a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/">Ein Besuch beim Betriebsarzt</a>, <br />
	<a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/03/10/die-%E2%80%9Egastlichkeit%E2%80%9C-meiner-vermieterin-%E2%80%9Ekasachische-episoden%E2%80%9C-einer-coachee-teil-3/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de/2011/03/10/die-%E2%80%9Egastlichkeit%E2%80%9C-meiner-vermieterin-%E2%80%9Ekasachische-episoden%E2%80%9C-einer-coachee-teil-3/">Die &bdquo;Gastlichkeit&ldquo; meiner Vermieterin</a><a href="javascript:void(0)/*304*/" mce_href="javascript:void(0)/*304*/"><br />
	Das Erdbeben &#8211; Sekunden des&nbsp;Schreckens</a></p>
<p><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 10pt; mso-fareast-font-family: 'times new roman'; mso-fareast-language: de"><o:p></o:p></span></p>
<p><strong>Aktuell:&nbsp;<br />
	</strong>Der Kohlenpott Kasachstans &ndash; Karaganda</p>
<p><strong>Kommend: <br />
	</strong>Die Polizei &ndash; dein Freund und Helfer<br />
	Eine kasachische K&ouml;stlichkeit<br />
	Zwei Jahre Kasachstan &ndash; denkw&uuml;rdige Kontakte und Freundschaften</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Knallharte Selbstkonfrontation für Kachelmann im Karriere-Coaching?!</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/06/01/knallharte-selbstkonfrontation-fur-kachelmann-im-karriere-coaching/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 08:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wettermoderator ist ein freier Mann. Für seine weitere Karriere wird er dennoch gute Beratung brauchen. Denn der Verdacht, ein potenzieller Vergewaltiger zu sein, wird möglicherweise nie mehr aus der Welt zu schaffen sein, so Richter Michael Seidling.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wettermoderator ist ein freier Mann. F&uuml;r seine weitere<a href="http://http://www.cop-morrien.de/"> Karriere </a>wird er dennoch gute Beratung brauchen. Denn der Verdacht, ein potenzieller Vergewaltiger zu sein, wird m&ouml;glicherweise nie mehr aus der Welt zu schaffen sein, so Richter <a href="http://www.faz.net/artikel/C30857/wortlaut-der-freispruch-fuer-joerg-kachelmann-30424986.html">Michael Seidling</a>.</strong></p>
<p>&bdquo;Ob ich f&uuml;r ein Kachelmann-Coaching die Richtige bin, wage ich zu bezweifeln&ldquo;, erkl&auml;rt&nbsp; Birgitt E. <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Morrien</a> (51) aktuell im Coaching-Blogger. &nbsp;Mit ihrem ganzheitlichen Coaching-Konzept f&uuml;hrt die in den USA ausgebildete Kommunikationswissenschaftlerin ihre Coachees seit 15 Jahren auch schon einmal durch &bdquo;knallharte <a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/04/19/ziel-erreicht-34-berichte-aus-erster-hand-uber-erfahrungen-im-coaching-mit-dreamguidance/">Erfahrungen der Selbstkonfrontation</a>.&ldquo;</p>
<p>Nicht alle Coaching-Interessierte bringen laut Morrien die Voraussetzung und Bereitschaft mit, sich in einem grundlegenden Prozess der Selbstreflexion der eigenen Wahrheit zu stellen. Das erfordere eine besondere Lauterkeit und St&auml;rke, &uuml;ber die Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens jedoch verf&uuml;gen sollten, um auf Dauer auch charakterlich zu bestehen, so die Mentorin.</p>
<p>Birgitt E. Morrien arbeitet vor allem im Auftrag f&uuml;hrender Unternehmen der Medien- und Kommunikationsbranche und kooperiert mit ausgew&auml;hlten Beratungsunternehmen. Zu ihren Auftraggebern z&auml;hlen zudem &ouml;ffentliche Einrichtungen. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit sieht die Wahlk&ouml;lnerin darin, Einzelpersonen und Gruppen in besonderen beruflichen Ver&auml;nderungsprozessen zu begleiten.</p>
<p>Inhaltlich geht es dabei oft um die Blicksch&auml;rfung f&uuml;r realistische Perspektiven, passgenaues Reputationsmanagement und optimierte Kommunikationsstrategien. Neben der Beratungsarbeit ist Senior Coach DBVC Morrien auch als Buchautorin und Bloggerin t&auml;tig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/11/17/r-e-s-p-e-k-t-fur-die-wurde-des-weiblichen-in-dieser-welt/">Respekt </a>&ndash; &nbsp;Essay von Birgitt Morrien zum sexuellen Machtmissbrauch als Strukturph&auml;nomen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/coaching-mit-dreamguidance/">Coaching-F&ouml;rderung</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>EXODUS oder Der Kohlenpott Kasachstans – Karaganda</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/04/15/exodus-oder-der-kohlenpott-kasachstans-%e2%80%93-karaganda/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 16:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine deutsche Journalistin klärte bereits vor zwanzig Jahren in der „Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen“ über die Hintergründe  des Auswanderungswillens der Russlanddeutschen auf: Ein Drittel der 200.000 Deutschstämmigen aus dem Karagandaer Gebiet leben bereits in der BRD. Sylvia Greßler über die Unwirtlichkeit eines Steppenortes, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine deutsche Journalistin kl&auml;rte bereits vor zwanzig Jahren in der &bdquo;Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen&ldquo; &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde &nbsp;des&nbsp;Auswanderungswillens der Russlanddeutschen auf:&nbsp;Ein&nbsp;Drittel der 200.000 Deutschst&auml;mmigen&nbsp;aus dem Karagandaer Gebiet leben bereits&nbsp;in der BRD. <a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/08/13/andersartigkeit-und-abenteuerlust-coaching-feedback-teil-34/">Sylvia Gre&szlig;ler </a>&uuml;ber die Unwirtlichkeit eines Steppenortes, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sylvia Gre&szlig;ler</strong></p>
<p>Nach einem 1.000-km-Flug in einer Propellermaschine von Alma-Ata nach Zentralkasachstan Landung in Karaganda. 600.000 Einwohner, darunter ein hoher Anteil an Russlanddeutschen. Inmitten der Steppe, umgeben von den ehemaligen Straflagern Stalins, dem ber&uuml;chtigten &bdquo;KARLag&ldquo; Solschenizyns, und von Kohlef&ouml;rdert&uuml;rmen umstellt &ndash; der Ruhrpott Kasachstans.</p>
<p>Auch hier die raue, aber herzliche Atmosph&auml;re zwischen den Menschen, die einen gro&szlig;en, wenn nicht den gr&ouml;&szlig;ten Teil ihres Lebens unter der Erdoberfl&auml;che bei k&uuml;nstlichem Licht und unter schwierigen Bedingungen Kohle zu Tage f&ouml;rdern. Die technischen Mittel haben sich in den letzten 50 Jahren kaum ver&auml;ndert. Nicht nur in den Sch&auml;chten ist es schwarz, auch &uuml;ber der Erde ist alles mit einer dicken Kohlenstaubschicht bedeckt. Ein wei&szlig;es Hemd kann man nicht l&auml;nger als zwei Stunden tragen, nach kurzem Spaziergang Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden, Durst, die Nasenl&ouml;cher setzen sich sp&uuml;rbar zu. Die Luft ist so staubhaltig, dass man alles wie durch einen Graufilter sieht.</p>
<p>Zudem das typische Problem aller St&auml;dte in der kasachischen Steppe &ndash; Wassermangel. Wer im vierten Stock wohnt, muss das k&uuml;hle Nass beim Nachbarn im Erdgeschoss erbitten und es dann in Eimern die Treppe hinauftragen. Warmes Wasser gibt es h&ouml;chstens in den Neubauten, und das auch nur einige Stunden am Tag. Kein Wunder, dass sich die Reihen der Kumpels lichten, die Russlanddeutschen wandern aus. Ein Drittel der 200.000 Deutschst&auml;mmigen im Karagandaer Gebiet sind bereits in der BRD. &bdquo;Ich will, dass wenigstens meine Kinder wissen, dass die Bl&auml;tter an einem Baum gr&uuml;n sind und der Schnee im Winter wei&szlig;&ldquo;, erkl&auml;rt Alexander Reichert seine Ausreiseabsichten.</p>
<p>Und dennoch gibt es Deutsche, die bleiben wollen, so Anatol Schwarz: &bdquo;Ich bin Kumpel und habe mein Leben lang Kohle geschaufelt. In Deutschland nimmt man mich nicht als Bergmann, was anderes habe ich aber nicht gelernt. Ich liebe diese dreckige Stadt und die Weiten der umliegenden Steppe.&ldquo; Auf den Stra&szlig;en Karagandas Autos mit deutschen Kennzeichen. Irgendetwas scheint tats&auml;chlich hierher zu ziehen, vielleicht die Sehnsucht nach den ehemaligen Kumpels.</p>
<p>(Erschienen am 12.11.1991 in der &bdquo;Deutschen Allgemeinen, Zeitung der Russlanddeutschen&ldquo;, der deutschsprachigen Wochenzeitung in Zentralasien, und gesendet im deutschen Rundfunk einige Tage zuvor)</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 12pt">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong><br />
	H I N W E I S&nbsp; </strong></p>
<p>Dies ist eine weitere Folge einer Reihe von insgesamt sieben&nbsp;&quot;Kasachischen Episoden&quot;&nbsp;von&nbsp;Sylvia Gre&szlig;ler, die nach und nach im Coaching-Blogger ver&ouml;ffentlicht werden. Die Texte sind entstanden im Rahmen eines Coachings bei <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Birgitt Morrien.</a><br />
	Ausgew&auml;hlte Coachees im Fotoportrait&nbsp;&ndash; <a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/19/eine-art-facebook-die-gesichter-meiner-coachees/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/19/eine-art-facebook-die-gesichter-meiner-coachees/">Eine Art Facebook: Die Gesichter meiner Coachees</a>.</p>
<p>Bereits ver&ouml;ffentlichte &quot;Kasachische Episoden&quot;: <br />
	<a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/">Ein Besuch beim Betriebsarzt</a>, <br />
	<a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/03/10/die-%E2%80%9Egastlichkeit%E2%80%9C-meiner-vermieterin-%E2%80%9Ekasachische-episoden%E2%80%9C-einer-coachee-teil-3/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de/2011/03/10/die-%E2%80%9Egastlichkeit%E2%80%9C-meiner-vermieterin-%E2%80%9Ekasachische-episoden%E2%80%9C-einer-coachee-teil-3/">Die &bdquo;Gastlichkeit&ldquo; meiner Vermieterin</a><a href="javascript:void(0)/*304*/" mce_href="javascript:void(0)/*304*/"><br />
	Das Erdbeben &#8211; Sekunden des&nbsp;Schreckens</a></p>
<p><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 10pt; mso-fareast-font-family: 'times new roman'; mso-fareast-language: de"><o:p><strong>Aktuell:&nbsp;<br />
	</strong>Der Kohlenpott Kasachstans &ndash; Karaganda</p>
<p><strong>Kommend: <br />
		</strong>Die Polizei &ndash; dein Freund und Helfer<br />
		Eine kasachische K&ouml;stlichkeit<br />
		Zwei Jahre Kasachstan &ndash; denkw&uuml;rdige Kontakte und Freundschaften</p>
<p>	</o:p></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdbeben: Der Schrecken einer deutschen Journalistin im Ausland</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/04/08/erdbeben-der-schrecken-einer-deutschen-journalistin-im-ausland/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 11:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie eine Redakteurin der „Deutschen Allgemeinen“ bei ihrer Arbeit in Almaty mit dem Schrecken davon kam, der sich „Sjemljetrjasenie“ nannte. Ein russisches Wort, das sie zum Zeitpunkt ihres Zusammenpralls damit noch nicht kannte. Ein Bericht von Sylvia Greßler. Von der Spitzer Journalistin und Philologin notiert im Rahmen eines Coachingprozesses.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Wie eine Redakteurin der &bdquo;Deutschen Allgemeinen&ldquo; bei ihrer Arbeit in Almaty mit dem Schrecken davon kam, der sich &bdquo;Sjemljetrjasenie&ldquo; nannte. Ein&nbsp;russisches Wort, das sie zum Zeitpunkt ihres Zusammenpralls damit noch nicht kannte. Ein Bericht von Sylvia Gre&szlig;ler. Von der Spitzer Journalistin und Philologin notiert im Rahmen eines <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/methode-dreamguidance/">Coachingprozesses</a>.</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">&nbsp;</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/08/13/andersartigkeit-und-abenteuerlust-coaching-feedback-teil-34/">Sylvia Gre&szlig;ler</a>: </span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Bereits seit einigen Wochen arbeitete ich in der Redaktion der &bdquo;Deutschen Allgemeinen&ldquo; (ehemals &bdquo;Freundschaft&ldquo;) in Alma-Ata, heute Almaty. Alle Kollegen und Kolleginnen verhielten sich mir gegen&uuml;ber stets h&ouml;flich, aber distanziert. Unsere Gespr&auml;che betrafen zumeist die Arbeit. Ich machte mir dar&uuml;ber keine besonderen Gedanken, zumal es meine erste Stelle als Journalistin war, ich also keine Vergleichsm&ouml;glichkeiten hatte. Erst viel sp&auml;ter erfuhr ich, dass sie glaubten, in mir eine Spionin des Westens vor sich zu haben, und daher nat&uuml;rlich an einem engeren Kontakt nicht weiter interessiert waren.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Man hatte mir einen Arbeitsplatz in einem Raum mit zwei Schreibtischen zugewiesen. Der Kollege, der eigentlich auf dem B&uuml;rostuhl mir gegen&uuml;ber Platz nehmen sollte, trat selten in Erscheinung, h&ouml;chstens um Papier aus der Schublade zu holen oder auf der Suche nach einem funktionierenden Kugelschreiber. Wir schrieben alle Artikel mit der Hand und reichten sie anschlie&szlig;end ins Schreibb&uuml;ro ein. Dort existierten drei Schreibmaschinen, an denen eigens daf&uuml;r angestellte Damen unsere Werke in die f&uuml;r den Drucksetzer leserliche Form brachten.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Alles rennt, rettet, fl&uuml;chtet</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Und so sa&szlig; ich an einem sonnigen Fr&uuml;hlingstag in meinem B&uuml;ro, kaute auf meinem Stift herum und dachte &uuml;ber einen interessanten Anfang f&uuml;r meinen n&auml;chsten Artikel nach.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Pl&ouml;tzlich ging ein heftiger Ruck durch den Raum. Ich erstarrte. Mein Schreibtisch machte einen Satz nach vorn, der Kleber h&uuml;pfte von der Tischplatte, die Schere sauste hinterher. Wie von Geisterhand gefasst, wackelte einige Sekunden lang der Schrank. Auf dem Gang vernahm ich Rufe, jemand rannte, dann h&ouml;rte ich Fu&szlig;getrappel, Schreie, auf Russisch allerdings, irgendetwas klirrte, barst, krachte. Die T&uuml;r zu meinem B&uuml;ro wurde aufgerissen, eine gellende Stimme schrie: &bdquo;Sjemljetrjasenie! Sjemljetrjasenie!&ldquo; &ndash; immer wieder dieses Wort. Ich aber war wie gel&auml;hmt, klebte f&ouml;rmlich in meinem Sessel und schaute dem panischen Treiben auf dem Redaktionsflur zu.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Ich &uuml;berlegte, was dieses russische Wort wohl bedeuten mochte. Nein, ich hatte es w&auml;hrend der Uni nicht gelernt, es war eine neue Vokabel. Wieder krachte es, etwas klatschte auf den Boden. Ich befand mich mitten im Raum, mein K&ouml;rper schwer wie Blei. Alle rannten, ich sa&szlig;. Nach einigen Minuten &ndash; Totenstille. Ich schaute mich um: &Uuml;berall auf dem Boden die Schreibutensilien verstreut, alles au&szlig;er mir stand an einer anderen Stelle als noch vor dem Spuk.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Keine Menschenseele</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Ich wartete, horchte, guckte &ndash; und ganz allm&auml;hlich sp&uuml;rte ich wieder Gef&uuml;hl in Armen und Beinen. Vorsichtig streckte ich mich, stand in Zeitlupe auf, nahm meinen Pelz und meine Tasche und bewegte mich zur T&uuml;r. Alles erschien mir wie in einem Nebel, meine Sinne arbeiteten nur langsam. Der Boden des Korridors war &uuml;bers&auml;t mit Flatschen von Putz, die von W&auml;nden und Decke heruntergekommen waren, Lampen baumelten herab, alle Redaktionst&uuml;ren standen sperrangelweit offen, keine Menschenseele in dem sonst so belebten Pressehaus. Ich ging zur Treppe, klammerte mich fest ans Gel&auml;nder und stieg Stufe f&uuml;r Stufe vom zweiten Stock zum Ausgang hinab. Auch drau&szlig;en auf der Gorkistra&szlig;e &ndash; niemand. &bdquo;Sjemljetrjasenie&ldquo;, sagte ich immer wieder leise vor mich hin, ein Zauberwort! Mit zitternden Beinen ging ich ganz langsam nach Hause. Dort schaute ich ins W&ouml;rterbuch. &bdquo;Sjemljetrjasenie: Erdbeben&ldquo;. Ach so.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Um eine Erfahrung reicher</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Erst Stunden sp&auml;ter verlie&szlig; mich die unheimliche Starre, die meinen K&ouml;rper und Geist fest umklammert hatte. Ich sp&uuml;rte f&ouml;rmlich, wie ich auftaute. Und dann erf&uuml;llten mich ein &uuml;berw&auml;ltigendes Gl&uuml;cksgef&uuml;hl und eine tiefe Dankbarkeit meinem Sch&ouml;pfer gegen&uuml;ber: Mir war nichts passiert! Ich zog los und kaufte mir einen Ring und ein Paar Ohrringe zum Andenken an dieses Erlebnis. Den Schmuck trage ich bis heute noch gerne.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Am n&auml;chsten Tag blieben alle Menschen der Arbeit fern, da man aus Erfahrung wusste, dass Nachbeben zu erwarten waren. Sie kamen auch, aber die Erde wankte nur noch schwach. Sp&auml;ter erfuhr ich, dass die kasachische Hauptstadt h&auml;ufig von Erdbeben heimgesucht wird und daher die Bev&ouml;lkerung auf diese Katastrophe einigerma&szlig;en vorbereitet ist.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Anmerkung: </span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Dies ist der zweite Teil einer Reihe von insgesamt sieben&nbsp;kasachischen Geschichten bzw. Berichten&nbsp;von&nbsp;Sylvia Gre&szlig;ler, die nach und nach im Coaching-Blogger ver&ouml;ffentlicht werden.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/">Ein Besuch beim Betriebsarzt</a>. Kasachische Geschichten, Teil 1</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><a href="http://www.cop-morrien.de/"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Karrieren mit Sinn</span></span></span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">&nbsp;</span></span></span></div>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'">&nbsp; <span style="color: #000000">&nbsp;</span> </span></span></p>
<div>&nbsp;</div>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000000"><strong><span style="font-size: 12px">H I N W E I S E </span></strong></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000000"><strong><span style="font-size: 12px"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'"><span style="color: #000000">Dies ist der zweite Teil einer Reihe von insgesamt sieben&nbsp;&quot;Kasachischen Episoden&quot;&nbsp;von&nbsp;Sylvia Gre&szlig;ler, die nach und nach im Coaching-Blogger ver&ouml;ffentlicht werden.</span></span></span></span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><strong>Foto-Ansichten &#8211; </strong><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/19/eine-art-facebook-die-gesichter-meiner-coachees/">Eine Art Facebook: Die Gesichter meiner Coachees</a>.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black">Bereits ver&ouml;ffentlichte &quot;Kasachische Episoden&quot;: <br />
	</span></strong><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; font-size: 10pt"><span style="color: #000000"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/">Ein Besuch beim Betriebsarzt</a>, <br />
	<span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt"><span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/03/10/die-%E2%80%9Egastlichkeit%E2%80%9C-meiner-vermieterin-%E2%80%9Ekasachische-episoden%E2%80%9C-einer-coachee-teil-3/">Die &bdquo;Gastlichkeit&ldquo; meiner Vermieterin</a></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt">Aktuell:&nbsp;</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt">Sjemljetrjasenie: Sekunden des&nbsp;Schreckens</span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt"><br />
	</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt">Kommend: </span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt">Der Kohlenpott Kasachstans &ndash; Karaganda</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt">Die Polizei &ndash; dein Freund und Helfer</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt">Eine kasachische K&ouml;stlichkeit</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="color: #000000"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; font-size: 10pt"><span style="color: #000000">Zwei Jahre Kasachstan &ndash; denkw&uuml;rdige Kontakte und Freundschaften</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000">&nbsp;</span> <span style="color: #000000">&nbsp;</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>In China: Ai Weiwei verschwunden. Reminiszenz an einen Besuch.</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 08:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Briefpost anlässlich der Verhaftung des wohl bekanntesten chinesischen Gegenwartkünstlers Ai Weiwei am vergangenen Sonntag in Peking: Der Künstler lädt in seinem Blog zu Mitteilungen ein, die nicht nur seine  Ausstellung  im Haus der Kunst in München betreffen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Briefpost anl&auml;sslich der Verhaftung des wohl bekanntesten chinesischen Gegenwartk&uuml;nstlers Ai Weiwei am vergangenen Sonntag in Peking:&nbsp;Der K&uuml;nstler&nbsp;l&auml;dt in seinem Blog zu Mitteilungen ein, die nicht nur seine&nbsp;&nbsp;Ausstellung&nbsp; im <a href="http://www.hausderkunst.de/aktuell/rueckblick/2009/ai_weiwei.php">Haus der Kunst&nbsp;</a>in M&uuml;nchen betreffen.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Senior Coach Birgitt <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Morrien</a>&nbsp;war&nbsp;im vergangenen Jahr&nbsp;dort zu Besuch, da&nbsp;Weiweis&nbsp;Kunst&nbsp;ihr seit jeher ist, was&nbsp;sie bestenfalls auch&nbsp;ihren Coachees sein m&ouml;chte: &quot;Inspiration zu beherzt eigenen Meinungen und &uuml;berraschenden L&ouml;sungsans&auml;tzen, die sinnstiftende Karrieren f&ouml;rdern und so den Markt bereichern.&quot;&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>dear ai weiwei, </p>
<p>	getting to know your work is getting to know a man who loves his country and therefore fights it in its rigid political limitations in a very unique+creative way: your work is a major meditation on silence+strength following the sound+syntax of nature, endangered.</p>
<p>	yet, fighting violence makes us turn violent ourselves, at times.</p>
<p>	lately, I read an article on your great work in which you want your folks to &ldquo;fuck my motherland&rdquo; to resist political pressure. but why motherland?! in Germany we speak of fatherland. and why would you use the term &ldquo;fucking&rdquo; in a very common, violent way?! should such a creative man like you turn out an intellectual bore, finally?!</p>
<p>	anyway, I would appreciate you to leave idioms of verbal violence out of your work. you just don&rsquo;t need them!<br />
	reading it hurts me. I cannot get used to the prevailing agreement with what I perceive to be a global habit of ignorance regarding sexism. &#8211; </p>
<p>	thank you for your very special contribution in the HAUS DER KUNST which appears to be located in a very special environment:</p>
<p>	to me, all that I see+perceive HERE, visible+invisible,<br />
	seems to be about what is worth TO BE</p>
<p>	whether it be the dream of freedom<br />
	of thought and speech or the dignity<br />
	of life itself as a tree, child, woman or man.</p>
<p>	is it that woman is the hidden side of man<br />
	is it that child is the hidden side of woman<br />
	is it that tree is the hidden side of child</p>
<p>	is it that I am ai weiwei, may be -</p>
<p>	what a horizon to open up when<br />
	I start realizing this. the<br />
	connection of all beings communicating<br />
	with each other<br />
	all<br />
	the<br />
	time.</p>
<p>
	Warm regards,</p>
<p>	Birgitt E. Morrien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*&quot;Da ist Druck im Kessel&quot; &#8211; DIE ZEIT Nr. 41. <br />
	Hanno Rauterberg berichtet in seinem Beitrag von einer Begegnung mit Ai Weiwei, der seiner Ansicht nach wie kein anderer K&uuml;nstler f&uuml;r die Demokratisierung seines Landes k&auml;mpft. Gerade und auch durch seine Kunst.<br />
	&nbsp;</p>
<p><strong>LESETIPPS:&nbsp; </strong>B&uuml;cher engagierter Autorinnen, die&nbsp;Birgitt Morrien auf ihrer&nbsp;Reise durch China&nbsp;entdeckt hat:</p>
<p>1. <a href="http://www.asianreviewofbooks.com/arb/article.php?article=248" mce_href="http://www.asianreviewofbooks.com/arb/article.php?article=248">Lake with No Name </a>&nbsp;von Diane Wei Liang</p>
<p>2. <a href="http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/factory-girls-by-leslie-t-chang-1643534.html" mce_href="http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/factory-girls-by-leslie-t-chang-1643534.html">Factory Girls&nbsp; </a>von Leslie T.Chang</p>
<p>3. <a href="http://www.xujuneberlein.com/" mce_href="http://www.xujuneberlein.com/">Apologies Forthcoming</a>&nbsp; von Xujun Eberlein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>COP &ndash; Coaching, Organisation &amp; PR<br />
	Birgitt E. Morrien, M.Sc./USA<br />
	Kr&uuml;thstr. 27<br />
	D-50733 K&ouml;ln</p>
<p>Fon: +49 221 739 32 62<br />
	Fax: +49 221 739 17 69</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.cop-morrien.de/" mce_href="http://www.cop-morrien.de">http://www.cop-morrien.de</a><br />
	E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:contact@cop-morrien.de" mce_href="mailto:contact@cop-morrien.de">contact@cop-morrien.de</a></p>
<p>Weblog: <a href="http://www.coaching-blogger.de/" mce_href="http://www.coaching-blogger.de">http://www.coaching-blogger.de</a><br />
	Twitter: <a href="http://www.twitter.com/CoachingBlogger" mce_href="http://www.twitter.com/CoachingBlogger">http://www.twitter.com/CoachingBlogger</a></p>
<p>Das virtuelle Logbuch von Birgitt E. Morrien &ldquo;Coaching-Blogger&rdquo;&nbsp; ist eines der 100 Top Business Blogs in Deutschland,&nbsp;der Schweiz und &Ouml;sterreich. (Erhebung von Econcon,&nbsp;2008 &#8211; 2011 . Das Ranking pr&auml;sentiert die meistgelesenen&nbsp;und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs.)</p>
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		<title>Sjemljetrjasenie: Sekunden des Schreckens einer deutschen Journalistin im Ausland</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 14:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie eine Redakteurin der „Deutschen Allgemeinen“ bei ihrer Arbeit in Almaty mit dem Schrecken davon kam, der sich „Sjemljetrjasenie“ nannte. Ein kasachisches Wort, das sie zum Zeitpunkt ihres Zusammenpralls damit noch nicht kannte. Ein Bericht von Sylvia Greßler. Von der Spitzer Journalistin und Philologin notiert im Rahmen eines Coachingprozesses.



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Wie eine Redakteurin der „Deutschen Allgemeinen“ bei ihrer Arbeit in Almaty mit dem Schrecken davon kam, der sich „Sjemljetrjasenie“ nannte. Ein kasachisches Wort, das sie zum Zeitpunkt ihres Zusammenpralls damit noch nicht kannte. Ein Bericht von Sylvia Greßler. Von der Spitzer Journalistin und Philologin notiert im Rahmen eines <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/methode-dreamguidance/">Coachingprozesses</a>.</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"> </span></span></strong></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/08/13/andersartigkeit-und-abenteuerlust-coaching-feedback-teil-34/">Sylvia Greßler</a>:<br />
</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Bereits seit einigen Wochen arbeitete ich in der Redaktion der „Deutschen Allgemeinen“ (ehemals „Freundschaft“) in Alma-Ata, heute Almaty. Alle Kollegen und Kolleginnen verhielten sich mir gegenüber stets höflich, aber distanziert. Unsere Gespräche betrafen zumeist die Arbeit. Ich machte mir darüber keine besonderen Gedanken, zumal es meine erste Stelle als Journalistin war, ich also keine Vergleichsmöglichkeiten hatte. Erst viel später erfuhr ich, dass sie glaubten, in mir eine Spionin des Westens vor sich zu haben, und daher natürlich an einem engeren Kontakt nicht weiter interessiert waren.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Man hatte mir einen Arbeitsplatz in einem Raum mit zwei Schreibtischen zugewiesen. Der Kollege, der eigentlich auf dem Bürostuhl mir gegenüber Platz nehmen sollte, trat selten in Erscheinung, höchstens um Papier aus der Schublade zu holen oder auf der Suche nach einem funktionierenden Kugelschreiber. Wir schrieben alle Artikel mit der Hand und reichten sie anschließend ins Schreibbüro ein. Dort existierten drei Schreibmaschinen, an denen eigens dafür angestellte Damen unsere Werke in die für den Drucksetzer leserliche Form brachten.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"> </span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Alles rennt, rettet, flüchtet</span></span></strong></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Und so saß ich an einem sonnigen Frühlingstag in meinem Büro, kaute auf meinem Stift herum und dachte über einen interessanten Anfang für meinen nächsten Artikel nach.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Plötzlich ging ein heftiger Ruck durch den Raum. Ich erstarrte. Mein Schreibtisch machte einen Satz nach vorn, der Kleber hüpfte von der Tischplatte, die Schere sauste hinterher. Wie von Geisterhand gefasst, wackelte einige Sekunden lang der Schrank. Auf dem Gang vernahm ich Rufe, jemand rannte, dann hörte ich Fußgetrappel, Schreie, auf Russisch allerdings, irgendetwas klirrte, barst, krachte. Die Tür zu meinem Büro wurde aufgerissen, eine gellende Stimme schrie: „Sjemljetrjasenie! Sjemljetrjasenie!“ – immer wieder dieses Wort. Ich aber war wie gelähmt, klebte förmlich in meinem Sessel und schaute dem panischen Treiben auf dem Redaktionsflur zu.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Ich überlegte, was dieses russische Wort wohl bedeuten mochte. Nein, ich hatte es während der Uni nicht gelernt, es war eine neue Vokabel. Wieder krachte es, etwas klatschte auf den Boden. Ich befand mich mitten im Raum, mein Körper schwer wie Blei. Alle rannten, ich saß. Nach einigen Minuten – Totenstille. Ich schaute mich um: Überall auf dem Boden die Schreibutensilien verstreut, alles außer mir stand an einer anderen Stelle als noch vor dem Spuk.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"> </span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Keine Menschenseele</span></span></strong></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Ich wartete, horchte, guckte – und ganz allmählich spürte ich wieder Gefühl in Armen und Beinen. Vorsichtig streckte ich mich, stand in Zeitlupe auf, nahm meinen Pelz und meine Tasche und bewegte mich zur Tür. Alles erschien mir wie in einem Nebel, meine Sinne arbeiteten nur langsam. Der Boden des Korridors war übersät mit Flatschen von Putz, die von Wänden und Decke heruntergekommen waren, Lampen baumelten herab, alle Redaktionstüren standen sperrangelweit offen, keine Menschenseele in dem sonst so belebten Pressehaus. Ich ging zur Treppe, klammerte mich fest ans Geländer und stieg Stufe für Stufe vom zweiten Stock zum Ausgang hinab. Auch draußen auf der Gorkistraße – niemand. „Sjemljetrjasenie“, sagte ich immer wieder leise vor mich hin, ein Zauberwort! Mit zitternden Beinen ging ich ganz langsam nach Hause. Dort schaute ich ins Wörterbuch. „Sjemljetrjasenie: Erdbeben“. Ach so.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"> </span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Um eine Erfahrung reicher</span></span></strong></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Erst Stunden später verließ mich die unheimliche Starre, die meinen Körper und Geist fest umklammert hatte. Ich spürte förmlich, wie ich auftaute. Und dann erfüllten mich ein überwältigendes Glücksgefühl und eine tiefe Dankbarkeit meinem Schöpfer gegenüber: Mir war nichts passiert! Ich zog los und kaufte mir einen Ring und ein Paar Ohrringe zum Andenken an dieses Erlebnis. Den Schmuck trage ich bis heute noch gerne.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Am nächsten Tag blieben alle Menschen der Arbeit fern, da man aus Erfahrung wusste, dass Nachbeben zu erwarten waren. Sie kamen auch, aber die Erde wankte nur noch schwach. Später erfuhr ich, dass die kasachische Hauptstadt häufig von Erdbeben heimgesucht wird und daher die Bevölkerung auf diese Katastrophe einigermaßen vorbereitet ist.</span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="font-size: small;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Anmerkung: </span></span></span></strong><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Dies ist der zweite Teil einer Reihe von insgesamt sieben kasachischen Geschichten bzw. Berichten von Sylvia Greßler, die nach und nach im Coaching-Blogger veröffentlicht werden.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"> </span></span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/">Ein Besuch beim Betriebsarzt</a>. Kasachische Geschichten, Teil 1</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><a href="http://www.cop-morrien.de/"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Karrieren mit Sinn</span></span></span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></div>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"> </p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p></span></span></p>
<div></div>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 12px;">H I N W E I S E </span></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12px;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 12px;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"><span style="color: #000000;">Dies ist der zweite Teil einer Reihe von insgesamt sieben &#8221;Kasachischen Episoden&#8221; von Sylvia Greßler, die nach und nach im Coaching-Blogger veröffentlicht werden.</span></span></span></span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-size: 12px;"><strong><br />
Foto-Ansichten &#8211; </strong><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/19/eine-art-facebook-die-gesichter-meiner-coachees/">Eine Art Facebook: Die Gesichter meiner Coachees</a>.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black;">Bisher veröffentlichte &#8220;Kasachische Episoden&#8221;:<br />
</span></strong><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/">Ein Besuch beim Betriebsarzt</a>, Teil 1</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Aktuell: </span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Sjemljetrjasenie: Sekunden des Schreckens, Teil 2</span></span><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Kommend: </span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Die „Gastlichkeit“ meiner Vermieterin </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Der Kohlenpott Kasachstans – Karaganda</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Die Polizei – dein Freund und Helfer</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; color: black; font-size: 10pt;">Eine kasachische Köstlichkeit</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif'; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;">Zwei Jahre Kasachstan – denkwürdige Kontakte und Freundschaften</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="font-family: 'arial', 'sans-serif';"></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Short cut: Was Guttenberg jetzt braucht, Resilienz</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 19:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einerseits erscheint der Verteidigungsminister als bloßgestellter Hochstapler, andererseits als Neid-Opfer. Der Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg spaltet die Gemüter: Doch ob Rückkehr ins politische Geschäft oder nicht, was er nun vor allem braucht ist Resilienz. Am besten zu entwickeln im Coaching am Wendepunkt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="spIntroTeaser"><strong>Einerseits erscheint&nbsp;der Verteidigungsminister&nbsp;als blo&szlig;gestellter Hochstapler, andererseits&nbsp;als Neid-Opfer. Der R&uuml;cktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg spaltet die Gem&uuml;ter: Doch ob R&uuml;ckkehr ins politische Gesch&auml;ft oder nicht, was er nun vor allem braucht ist&nbsp;<a href="http://www.luise-reddemann.info/pdfs/Vortrag_Tuebingen_16_Nov.pdf">Resilienz</a>. </strong><strong>Am besten zu entwickeln im <a href="http://www.cop-morrien.de/coaching-mit-dreamguidance/perspektiven-coaching/">Coaching am Wendepunkt</a>.</strong></p>
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		<title>Befreiungsschlag für katholische Karrieren: Zölibat A-dieu</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/02/07/befreiungsschlag-fur-katholische-karrieren-zolibat-a-dieu/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 09:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[Anläßlich des Reformappells deutschsprachiger Theologen berichtet die erste katholische Bischöfin  im Coaching-Blogger exklusiv über ihren Weg ins hohe Amt.  Das erst in 2026 auszustrahlende Interview mit Katharina Steinberg handelt von den klassischen Verkrustungen einer alten Kirche und den besonderen Karriere-Konditionen des weiblichen Klerus der Zukunft.

Steinberg, Bischöfin an der Kathedrale zu Köln, über ihr Leben und ihre besondere berufliche Laufbahn. Ein Rückblick aus der kommenden Dekade:


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anl&auml;&szlig;lich des <a href="http://www.memorandum-freiheit.de/">Reformappells</a> deutschsprachiger Theologen berichtet die erste katholische Bisch&ouml;fin&nbsp; im Coaching-Blogger exklusiv &uuml;ber ihren Weg ins hohe Amt.&nbsp; Das erst in 2026 auszustrahlende Interview mit Katharina Steinberg handelt von den klassischen Verkrustungen einer alten Kirche und den besonderen <a href="http://www.cop-morrien.de/referenzen/">Karriere</a>-Konditionen des weiblichen Klerus der Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Steinberg,&nbsp;Bisch&ouml;fin an der Kathedrale zu K&ouml;ln, &uuml;ber ihr Leben und ihre&nbsp;besondere berufliche Laufbahn. Ein&nbsp;R&uuml;ckblick aus der kommenden Dekade:<br />
	</strong></p>
<p>Wider jede Vernunft entschied ich mich zu Beginn des neuen Jahrhunderts, alle Karten auf eine Karriere als Bisch&ouml;fin zu setzen. Physik h&auml;tte mir sicher auch gelegen, doch meine Perspektive bewog mich dazu, nach einem eher m&auml;&szlig;igen Abitur Theologie zu studieren.</p>
<p>Seit meiner Kindheit war mir dieser Weg vorgegeben. So blieb mir keine Wahl, als die, mich konsequent in dessen Dienst zu stellen. Das weitreichende Vorhaben fand seine Sicherheit zun&auml;chst nur in einer starken Vision, die jedoch allen faktischen Gegebenheiten widersprach.</p>
<p>Mein Ansinnen galt ja vor zwanzig Jahren noch als geradezu widersinnig: Eine Frau als katholische Priesterin war undenkbar, geschweige denn als Bisch&ouml;fin. Mein Ziel gab mir gewisserma&szlig;en eine Antwort, zu der mir nur noch die dorthin f&uuml;hrenden Fragen fehlten.</p>
<p>F&uuml;r die Aufgabenstellung ermutigend waren mir die Erkenntnisse der neueren Physik mit ihrer Gewissheit m&ouml;glicher Quantenspr&uuml;nge. Wie im M&auml;rchen war hier offenbar Unm&ouml;gliches m&ouml;glich. Etwas konnte hier und zugleich da sein.</p>
<p>Unverr&uuml;ckbar blieb auch mein blindes Vertrauen darin, meine Vision werde sich erf&uuml;llen. Gen&auml;hrt durch die Geschichten der alten Heiligen, die sahen, was unsichtbar war, und so wussten, was man nicht wissen konnte. So wusste auch ich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antidiskriminierung &ndash; ein Fremdwort in Rom?<br />
	</strong></p>
<p>Der entscheidende Augenblick f&uuml;r mein weiteres Handeln ereignete sich im Herbst 2006, als ich auf einer Fachtagung eher beil&auml;ufig erfuhr, die Regierungsumsetzung einer europ&auml;ischen Gesetzesvorgabe zur Antidiskriminierung sei inzwischen auch in Deutschland erfolgt, &ouml;ffentlich fast unbeachtet.</p>
<p>Obschon ich davon schon fr&uuml;her geh&ouml;rt hatte, war ich pl&ouml;tzlich wie elektrisiert: Augen&shy;blicklich erkannte ich darin das lichte Schwert, das die l&auml;ngst maroden Mauern zum Aller&shy;heiligsten f&uuml;r alle Gl&auml;ubigen gleicherma&szlig;en freilegen w&uuml;rde.</p>
<p>Der Schl&uuml;ssel zur geistlichen W&uuml;rde r&uuml;ckte pl&ouml;tzlich greifbar nah: Die Kirche w&uuml;rde sich den kategorischen Ausschluss der halben Menschheit aus allen ihren attraktiven &Auml;mtern nicht l&auml;nger leisten k&ouml;nnen, jedenfalls nicht moralisch.</p>
<p>Rein juristisch jedoch endete auch diese neue Gerechtigkeit vor den Toren der r&ouml;misch-katholischen Kirche. Ihr Selbstbestimmungsrecht lie&szlig; die tradierte Ungeheuerlichkeit einer institutionalisierten Diskriminierung von Frauen unangetastet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit medialer Unterst&uuml;tzung zur ersten P&auml;pstin<br />
	</strong></p>
<p>Es kam, wie ich es erwartet hatte, unverhofft: Die Spiritualisierung der Gesellschaft nahm in den 10ern verst&auml;rkt zu. Diesen Markt bedienten zunehmend gro&szlig;e Medienproduktionen mit spannenden Filmen, was sich schon 2005 mit &bdquo;Da Vinci Code&ldquo; angek&uuml;ndigt hatte.</p>
<p>Der Trend setzte ein, die klerikale Frauenfrage als eine der letzten gesellschaftlichen Tabus aufzubauen und entsprechend medial weiter auszuschlachten. Mit dem Kassenschlager &bdquo;Das wahre Ende der Inquisition&ldquo; erhielt Rom 2015 seine erste anerkannte katholische P&auml;pstin.</p>
<p>Dem Kassenschlager folgte eine Kampagne, die als gigantische Klagewelle unterschied&shy;lichster Menschenrechtsorganisationen in Erscheinung trat. Rom wurde aufgefordert,&nbsp;seine Diskriminierungspraxis zu beenden. Das antikatholische Klima nahm sprunghaft zu.</p>
<p>Die Stimmung gegen die Katholische Kirche fand ihren bisherigen H&ouml;hepunkt 2020 vor dem Vatikan mit der ersten europaweit organisierten Massendemonstration &bdquo;Pro P&auml;pstin!&ldquo;.&nbsp; Und erst danach begann Rom, die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige innerkirchliche Reform einzuleiten.</p>
<p>Es war also das Verm&ouml;gen gl&uuml;cklicher Umst&auml;nde, dem es zu danken ist, dass die ungeheuer&shy;liche Diskriminierung der weiblichen Menschheit durch die Katholische Kirche schlie&szlig;lich wie im zeitgeschichtlichen Handumdrehen aufgehoben werden konnte.</p>
<p>Wie wir alle wissen, konkurrieren seither beide Geschlechter um die Positionen unseres Kirchenkonzerns. Trotz alter Seilschaften ist es mir gelungen, mit dem K&ouml;lner Bischofsamt mein Lebensziel zu erreichen. Zu weitergehenden r&ouml;mischen W&uuml;rden fehlt mir die Vision.</p>
<p>Mir ist allerdings eine Kardin&auml;lin in spe bekannt, von dieser Aussicht ganz beseelt, die meine volle Unterst&uuml;tzung genie&szlig;t. Mit ihr w&auml;re sicher auch ein interessantes Interview zu f&uuml;hren. Sie b&ouml;te hierzu wom&ouml;glich eine interessante Fortsetzung mit eher p&auml;pstlicher Note.</p>
<p>Schlie&szlig;lich sollte es mich nicht wundern, wenn Vater Kirche uns zunehmend freudig in seine Arme schlie&szlig;en w&uuml;rde, verlorenen T&ouml;chtern gleich. Wobei wir jedoch, im Unterschied zum verlorenen Sohn, das elterliche Haus nie freiwillig verlassen hatten.</p>
<p>Als M&uuml;tter Gottes landeten wir in den Seitenschiffen der Kirchen. Stumm dienten wir dort im Halbdunkel, steinerne Relikte unserer vergessenen Macht. Mit dem Kleinen im Arm hatten wir Teil an uns fremder Herrlichkeit. Als T&ouml;chter wurden wir verbannt und verloren alles:</p>
<p>Unsere Heimat, unsere Erinnerung und unser Selbstwertgef&uuml;hl. So gegen&uuml;ber uns selbst und allen anderen in Vergessenheit geraten, brauchte es lange, bis sich in Einzelnen die W&uuml;rde unserer heilen Existenzen wiederfand. Ganz gegenw&auml;rtig / allen sichtbar.</p>
<p>Bisch&ouml;fin bin ich geworden, allen Frauen und M&auml;nnern zur Erinnerung. Die Balance wieder&shy;herzustellen, die alle Bereiche betrifft und in allen verloren war. Neues zu beginnen, ist mein Ansinnen, Ausgewogenheit zu schaffen, meine Aufgabe, alt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Dankende Anmerkung:</strong></em></p>
<p>F&uuml;r ihre kompetente Unterst&uuml;tzung bei meiner juristischen Recherche zum Allgemeinen Gleichbehand&shy;lungsgesetz danke ich Michaela Verweyen, Rechtsanw&auml;ltin, Fachanw&auml;ltin f&uuml;r Familienrecht in K&ouml;ln.</p>
<p>Hilfreiche Hinweise zum kanonischen Recht erhielt ich von Bernd Heinen, Bibliotheksleiter der Katholischen Fachhochschule K&ouml;ln.</p>
<p>	In gute Text-Stimmung brachte mich die zuf&auml;llige Entdeckung der &bdquo;Bibel in <em>gerechter </em>Sprache&ldquo;, die in neuer Weise die Geschlechtergerechtigkeit ber&uuml;cksichtigt wie auch die Gleichgewichtigkeit des christlich-j&uuml;dischen Dialoges. (G&uuml;tersloher Verlagshaus, G&uuml;tersloh 2006)</p>
<p>Medienarbeit, f&uuml;r mich zentral als Online-PR, brachte mir&nbsp;k&uuml;rzlich ein Fachvortrag n&auml;her: Wie Corporate News intelligent verbreitet werden k&ouml;nnen, dazu verdanke ich interessante Anregungen Sandra Liebich, Costumer Relations bei news aktuell in Hamburg.&nbsp;</p>
<p>Warum das hier wichtig ist?</p>
<p>Jede noch so kleine Spur kann unverhoffte Wege er&ouml;ffnen und Wirkungen zeitigen. Mystiker/innen wissen von solchen Dingen kraft ihres Glaubens, Physiker/innen aufgrund modernster Messtechnik.</p>
<p>Jetzt erwartet dieses Wissen Manager/innen und Medienschaffende mit offenen Armen. Der gro&szlig;e Geist kennt keine Vorbehalte: Alle sind&nbsp;willkommen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 9px">(Erstver&ouml;ffentlichung 17.11.2006 im Coaching-Blogger)</span></p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank"></p>
<p>	</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Besuch beim Betriebsarzt. Kasachische Geschichten, Teil 1</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/01/04/ein-besuch-beim-betriebsarzt-kasachische-geschichten-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 08:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bericht einer deutschen Journalistin, die in der ehemaligen UdSSR für die "Deutsche Allgemeine, Zeitung der Russlanddeutschen" arbeitete und sich erlaubte zu erkranken. Oder: Von den Besonderheiten interkultureller Kommunikation auf der Schnittsstelle von Komik &#038; Tragik. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><o:p><font face="Verdana"><span class="734573711-23122010"><strong>Bericht einer&nbsp;deutschen Journalistin, die in der ehemaligen UdSSR f&uuml;r die &quot;Deutsche Allgemeine, Zeitung der Russlanddeutschen&quot; arbeitete und sich erlaubte zu erkranken. Oder: Von den Besonderheiten interkultureller <a href="http://www.cop-morrien.de">Kommunikation</a> auf der Schnittsstelle von Komik &amp; Tragik. </strong></span></font></o:p></b></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000"><a href="http://www.coaching-blogger.de/2010/08/13/andersartigkeit-und-abenteuerlust-coaching-feedback-teil-34/">Sylvia Gre&szlig;ler</a>:</font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Im Februar 1991 reiste ich nach Kasachstan, um dort f&uuml;r zwei Jahre als Journalistin f&uuml;r die &bdquo;Deutsche Allgemeine, Zeitung der Russlanddeutschen&ldquo;, die deutschsprachige Wochenzeitung in Zentralasien, zu arbeiten. Noch einige Wochen vor meiner Ankunft hatte sie den bis heute wesentlich bekannteren Namen &bdquo;Freundschaft&ldquo; getragen. Die Leser lebten zum gr&ouml;&szlig;ten Teil in Kasachstan, Sibirien und im Ural, sp&auml;ter erreichten mich aber auch regelm&auml;&szlig;ig Leserbriefe von Aussiedlern aus Deutschland.</font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Das aufgrund vielerlei Hindernisse mehr als stressige Reiseunterfangen von Bergisch Gladbach nach Alma-Ata &ndash; die Anreise hatte sich &uuml;ber mehr als eine Woche hingezogen &ndash; sowie die tiefen Minusgrade und den starken Steppenwind in Kasachstan quittierte mein K&ouml;rper mit einer heftigen Erk&auml;ltung. Entsprechende Medizin hatte ich nicht aus Deutschland mitgenommen, und die wenigen kasachischen und sowjetischen Medikamente waren mir allesamt unbekannt, deshalb traute ich mich nicht, sie einzunehmen. So kam es, dass ich schon nach kurzer Zeit wegen hohem Fieber und starken Kopfschmerzen bei der Arbeit fehlen musste. Ich meldete mich in der Redaktion krank, woraufhin eine Kollegin mir erkl&auml;rte, dass ich den f&uuml;r mich zust&auml;ndigen Betriebsarzt aufsuchen m&uuml;sse. Also schleppte ich mich mit gl&uuml;hendem Gesicht und bleiernem Druck in Stirn, Nase und rund um die Augen dorthin. An dem Morgen herrschte eisige K&auml;lte auf der Stra&szlig;e, mein Bus quoll wie &uuml;blich &uuml;ber von Menschen, &uuml;berall hustete und schniefte es.</font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><o:p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">&nbsp;</font></span></span></o:p></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font color="#000000">Kollektives Fiebermessen</font></b></span></span><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Endlich in der Redaktion angekommen, f&uuml;hrte man mich in ein Nebengeb&auml;ude des Pressehauses. In einem hellgr&uuml;n get&uuml;nchten Korridor sa&szlig;en zusammengekauert auf zwei langen B&auml;nken entlang der W&auml;nde die Patienten. Ich quetschte mich zwischen sie und harrte der Dinge, die da auf mich zukommen w&uuml;rden. Ich &uuml;berlegte, ob wohl meine Russischkenntnisse ausreichen w&uuml;rden, meine Beschwerden ad&auml;quat zu schildern, und vor allem, ob ich die Anweisungen des Arztes verstehen k&ouml;nnte.</font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">W&auml;hrend ich mir im Geiste einige passende Vokabeln zurechtlegte, &ouml;ffnete sich die T&uuml;r des Behandlungszimmers, und heraus kam eine junge Kasachin in einem schmutzigen wei&szlig;en Kittel mit einem Gef&auml;&szlig;, in dem eine Unzahl Fieberthermometer steckte. Sie ging die beiden Patientenreihen ab, und jeder griff hinein, um sich ein Fiebermessger&auml;t herauszunehmen und unter die Achseln zu klemmen. Erstaunt verfolgte ich das Geschehen, und als die Reihe an mir war, tat ich es meinen Vorg&auml;ngern gleich. Nach etwa f&uuml;nf Minuten erschien die Arzthelferin erneut, und zu meiner gro&szlig;en Verwunderung sammelte sie die Thermometer wieder ein und legte sie bunt durcheinander allesamt in das Gef&auml;&szlig; zur&uuml;ck. </font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><o:p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">&nbsp;</font></span></span></o:p></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font color="#000000">Zweifelhafte Diagnose</font></b></span></span><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Als ich nun ins Arztzimmer hineindurfte, fragte mich der Doktor, der sich als eine kasachische &Auml;rztin entpuppte, was mir fehle. Ich klagte &uuml;ber Fieber. Worauf ich jedoch zu h&ouml;ren bekam: &bdquo;Nein, das Fieber ist gar nicht zu hoch, ich habe Ihr Thermometer abgelesen.&ldquo; Ich guckte die Dame in dem schmuddeligen Kittel vor mir verbl&uuml;fft an, verga&szlig; vor Entsetzen ob dieser absurden Behandlung die parat gelegten russischen Vokabeln und vernahm weiter, dass ich bald wieder arbeiten gehen k&ouml;nne, da nichts Schlimmes an mir zu erkennen sei, ich sogar eine frische Gesichtsfarbe h&auml;tte &ndash; aber eine gyn&auml;kologische Untersuchung w&uuml;rde bei mir sicher eher sinnvoll sein. Dabei wies die &Auml;rztin, oder was es war, auf einen entsprechenden Untersuchungsstuhl im Nebenzimmer, dessen Anblick mein Blut in den Adern erstarren lie&szlig;. Hastig stand ich auf, sch&uuml;ttelte meinem Gegen&uuml;ber die Hand und st&uuml;rzte aus dem Raum. </font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><o:p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">&nbsp;</font></span></span></o:p></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font color="#000000">In letzter Minute </font></b></span></span><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Meine Erk&auml;ltung entwickelte sich leider zu einer schweren Entz&uuml;ndung der Nasennebenh&ouml;hlen, die in einer Blutvergiftung endete und dann buchst&auml;blich nur noch in letzter Minute in Deutschland behandelt werden konnte. </font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">So war ich also unversehens Opfer der katastrophalen kasachischen Zust&auml;nde auf dem medizinischen Sektor (und nicht nur dort) geworden. Seit dem Zerfall der UdSSR 1987 hatte ein massenhafter Exodus von russischen Spezialisten nach Russland eingesetzt, denn die Fachleute bef&uuml;rchteten interethnische Konflikte. Ein Merkmal Moskauer Kolonialpolitik hatte darin bestanden, Hochschulen in Russland st&auml;rker zu f&ouml;rdern als die in den anderen Sowjetrepubliken. Mit dem Ergebnis, dass sich alle potenziellen Studenten des Sowjetreiches um einen Studienplatz in Russland bewarben. Dort gab man den russischen Bewerbungen systematisch den Vorrang. Somit bekleideten in Kasachstan vor allem Russen die Mehrzahl der Positionen, f&uuml;r die ein Universit&auml;tsabschluss Voraussetzung war. 1991 fehlte es in Kasachstan dann an s&auml;mtlichem Fachpersonal, das man kurzerhand mit Kasachen ohne eine entsprechende Ausbildung ersetzte. </font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><font color="#000000">Ob die Betriebs&auml;rztin also tats&auml;chlich &Auml;rztin war? Zweifel scheinen angebracht.</font></span></span><font face="Times New Roman"><o:p></o:p></font></p>
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		<title>Funkstille zur Weihnacht</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 08:28:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gute Nachricht für Besinnungshungrige: Coaching ist ein möglicher Raum der Reflexion, wo unter professioneller Anleitung geeignete Maßnahmen entwickelt werden können,  die dem möglichen Ausverkauf der Seele im Business angemessen Einhalt gebieten. Zu Gunsten nachhaltiger Erfolge – für den Einzelnen und für das Unternehmen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Helvetica"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt">Guten Nachricht f&uuml;r Besinnungshungrige: Coaching ist ein m&ouml;glicher Raum der Reflexion, wo unter professioneller Anleitung&nbsp;geeignete Ma&szlig;nahmen entwickelt werden k&ouml;nnen,&nbsp; die dem m&ouml;glichen Ausverkauf der Seele im Business&nbsp;angemessen Einhalt gebieten. Zu Gunsten nachhaltiger Erfolge &ndash; f&uuml;r den Einzelnen und f&uuml;r das </span></b><strong><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt">Unternehmen.</span></strong><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><o:p></o:p></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><strong><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><font face="Helvetica">Senior Coach Morrien stimmt in ihrem heutigen Beitrag ein Hohelied auf die Notwendigkeit&nbsp;innerer Refugien an, in denen wir uns re-vitalisieren k&ouml;nnen f&uuml;r welche Aufgaben auch immer. Inspiriert durch die Arbeit mit einem Klienten, der sich&nbsp;im Coaching seinem drohenden Burnout stellt:</font></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><font face="Helvetica"><br />
	</font></span><font face="Helvetica"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-weight: bold">Er sei &uuml;berkommuniziert, sagte er und rieb sich m&uuml;de die Augen. Hungrig nach Stille. Funkstille. Sich unerreichbar machen. Danach stehe ihm der Sinn. Und schon nickte er vor mir ein und begann hinter seiner Stirn abzureisen&hellip;</span><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><o:p></o:p></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><font face="Helvetica">Dort lag ein weiter See, dessen Wellengang ihn fast Meer glauben machte. Am Ufer ein Boot schaukelte wichtig vor sich hin und bot sich an, abzulegen.&nbsp; Ruderlos mit ihm bis zur Mitte hin. Dort <o:p></o:p></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><font face="Helvetica">Angekommen stieg er aus und tauchte tief hinein. Atemlos nur am Anfang. Dann aber, nach einer Weile, trat gro&szlig;e Ruhe ein, die ihn aufatmen lie&szlig;. Wie eine herrlich k&uuml;hle Brise, seine Sinne ganz erfrischend. So <o:p></o:p></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><font face="Helvetica">Lie&szlig; er sich treiben. &Uuml;bergab sich dem Wollen des Wassers. Trat sanft auf Grund, der nachgab, ihn einwob in sandig s&uuml;ffige Wehen. Von leisem Summen umsponnenes Schnurren. Langatmig sch&ouml;n. Seicht<o:p></o:p></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt"><font face="Helvetica">Sanfte Welten / schlummernd.&nbsp; So locker gebundene, leicht zu l&ouml;sende Last. Fiel endlich von ihm ab. Versank kaum h&ouml;rbar / verschwand. Und er, erleichtert,&nbsp; trieb wie von selbst hinauf / laut prustend und nach Luft schnappend. Lachend<o:p></o:p></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm"><span style="font-family: 'helvetica', 'sans-serif'; color: #231f20; font-size: 9pt">trat er ans Licht.<o:p></o:p></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>R E S P E K T</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 15:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Abgemagert, ungelenk, lasziv. Die zunehmende, allgegenwärtige Inszenierung geschwächter und vielfach (fast) nackter weiblicher Körper soll offenbar verkaufsfördernd wirken. Aber auf wen?

Solche Modelle wackeliger Weiblichkeit stärken Mädchen und Frauen wenig, findet Senior Coach Morrien. Denn wer so steht, knickt leicht  ein, ob privat oder beruflich. Aber wem dient das?

Die Kölner Kommunikationswissenschaftlerin steht mit ihren Fragen nicht allein da. Ein Vater empört sich. Seiner Töchter wegen. Und um seiner selbst willen.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abgemagert, ungelenk, lasziv. Die zunehmende</strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>, allgegenw&auml;rtige Inszenierung geschw&auml;chter und vielfach (fast) nackter weiblicher K&ouml;rper soll&nbsp;offenbar verkaufsf&ouml;rdernd wirken. Aber auf wen?</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Solche </strong></span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Modelle&nbsp;wackeliger Weiblichkeit&nbsp;st&auml;rken M&auml;dchen und Frauen wenig, findet Senior <a href="http://www.cop-morrien.de">Coach Morrien</a>. Denn wer so steht, knickt&nbsp;leicht &nbsp;ein, ob privat oder beruflich. Aber wem dient das?</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Die K&ouml;lner Kommunikationswissenschaftlerin steht mit ihren Fragen&nbsp;nicht allein da. Ein Vater&nbsp;emp&ouml;rt sich. Seiner T&ouml;chter wegen. Und um seiner selbst willen.<br />
	</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><o :p=""></o><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dr. Thomas Schlaun**: </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Audiovisuelle Belagerung</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Gleich zum Auftakt: Diese t&auml;gliche Zurschaustellung zumeist kindlich wirkender Frauen, zudem vollkommen sexualisiert, macht mich zunehmend wahnsinnig. Meine erwachsenen T&ouml;chter messen sich n&auml;mlich ausschlie&szlig;lich an diesen Vorbildern, weil es in der &Ouml;ffentlichkeit praktisch keine attraktiven Modelle normal gekleideter, angemessen gewichtiger und &auml;lterer Frauen gibt. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Mein &auml;lteste Tochter ist 27 und glaubt, sie sei langsam zu alt und der Zug f&uuml;r sie endg&uuml;ltig abgefahren, weil sie noch immer nicht in einer festen Beziehung lebt. Meine zweite ist 24 und hungert, solange ich denken kann, um nur ja kein Gramm zu viel auf die Waage zu bringen. Meine dritte ist 21 und findet sich unattraktiv, weil sie meint, sie sei zu gro&szlig;.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich finde weder meine &Auml;lteste mit ihren 27 zu alt, die Zweite kein bisschen zu dick und die Dritte mit ihren 182 cm genau richtig. Aber ich dringe nicht durch mit meiner Botschaft, auch meine Frau nicht. Wir m&uuml;hen uns ab, aber gegen die &uuml;berw&auml;ltigende Botschaft, die auf allen Medienkan&auml;len anderslautend auf uns alle eindrischt, haben wir offenbar keine Chance.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich will nicht die alten Zeiten hochloben: Aber die Nischen, die R&uuml;ckzugspunkte, die Refugien, wo wir einfach mal ohne st&auml;ndige audiovisuelle Belagerung sein konnten, haben doch merklich abgenommen. &Uuml;berall werde ich mit diesen Karikaturen von Weiblichkeit konfrontiert, die als K&ouml;der lediglich dazu dienen, meine schlichtesten Instinkte zu reizen. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>&nbsp;</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Jedem zu Diensten</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich bin ehrlich: Klar macht mich das an, aber in einer Art, die mich zugleich total &auml;rgert. Denn ich wei&szlig; ja, dass hier nur an meine Dominanzw&uuml;nsche appelliert wird. Das hier mein &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl stimuliert wird, mein Machtinstinkt geweckt, der darauf dr&auml;ngen soll, sich zu nehmen, was er braucht, egal um welchen Preis. Und ums Kaufen geht es ja.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Diese st&auml;ndige Anmache erlebe ich als unglaublich l&auml;stig. Mehr noch, sie emp&ouml;rt mich zunehmend, weil ich mir neuerdings vorstelle, das w&auml;ren meine T&ouml;chter, die da vor aller Welt zur Schau gestellt werden als Lustobjekt, jedem zu Diensten. Diese Vorstellung macht mich wahnsinnig w&uuml;tend. Seitdem tr&auml;ume ich von werbefreien St&auml;dten wie <a href="http://www.gannaca.com/upload/pdfs/WuV%20Society%20Sao%20Paulo.pdf?PHPSESSID=3rdalofgcaq71j5v8o3jnnkvj2">S&atilde;o Paulo</a>!</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dar&uuml;ber spreche ich nat&uuml;rlich auch mit meinen Freunden. Sto&szlig;e aber nicht wirklich auf Verst&auml;ndnis f&uuml;r meine Kritik an dieser Art Werbepraxis. Wobei mich das doch sehr wundert, weil die meisten selbst Kinder haben. Aber was drau&szlig;en los ist, das hat mit ihren T&ouml;chtern zu Hause gar nichts zu tun. Das k&ouml;nnen die offenbar komplett abspalten. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Hinter verschlossenen T&uuml;ren</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Allerdings erkl&auml;rt das auch, warum einige von ihnen hin und wieder auch schon mal ins Bordell gehen und sich da kaufen, was auf virtuellen und realen Stra&szlig;en als Sexware angepriesen wird. Das ist allemal besser, als sich an den eigenen Kindern zu vergreifen, was ein ehemaliger Freund gemacht hat, dem ich dann die Freundschaft aufgek&uuml;ndigt habe.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Das ist mir nicht leichtgefallen, aber ich h&auml;tte ihn sonst anzeigen m&uuml;ssen, und das habe ich auch nicht geschafft. Das muss seine Frau machen, dachte ich, die muss doch merken, was da l&auml;uft mit seinen &ndash; und ihren &ndash; T&ouml;chtern. Also f&uuml;r mich h&auml;ngt das zusammen: Dieser Ausverkauf des Weiblichen drau&szlig;en und was dann hinter verschlossenen T&uuml;ren an sexueller Gewalt l&auml;uft. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">J&uuml;ngst las ich einen Artikel <a href="http://www.zeit.de/2010/22/Freud-Essay">&uuml;ber Freud</a>, der diesen als au&szlig;erordentlich guten Vater vorstellte, weil er &ndash; im Gegensatz zu den V&auml;tern vieler seiner Klientinnen &ndash; seine Kinder nicht sexuell missbraucht hat. Das macht mich doch stutzig: Wenn Freuds sexuelle Zur&uuml;ckhaltung gegen&uuml;ber seinen T&ouml;chtern&nbsp;so au&szlig;erordentlich ist, was ist dann das &Uuml;bliche? </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Wenn f&uuml;r M&auml;dchen drau&szlig;en wie drinnen der &Uuml;bergriff das eher &Uuml;bliche ist, dann erkl&auml;rt das auch, warum sich immer wieder junge Frauen finden, die sich freiwillig bereit erkl&auml;ren, sich in dieser Weise darzustellen und so ihr Geld zu verdienen. Wer fr&uuml;h erlebt, dass die eigenen Grenzen nicht respektiert werden, lernt, leicht &uuml;ber die eigenen Grenzen zu gehen.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>K&auml;uflicher Sex als Droge</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Laut einschl&auml;giger Studien ist ja l&auml;ngst bekannt, dass 98 Prozent aller Prostituierten in ihrer <a href="http://www.nina-info.de/docs/Statistikbericht%20Januar%202005%20bis%20Mai%202006.pdf">Kindheit sexuellen Gewalt </a>erlebt haben. Vielleicht erkl&auml;rt sich so auch dieser<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>bemerkenswerte Zufall: Einer meiner Freunde lie&szlig; sich auf einer Gesch&auml;ftsreise ein Callgirl ins Hotel kommen und pl&ouml;tzlich stand die Tochter einer Bekannten vor ihm, von der er wusste, dass sie durch einen Onkel jahrelang sexuelle Gewalt erlebt hatte..</span></span></span><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dazu muss man sagen, dieser Freund steht als Manager total unter Druck. Der muss einfach Dampf ablassen. Sonst h&auml;lt der diesen Dauerstress gar nicht durch. Der braucht daf&uuml;r in seiner Position unbedingt ein Ventil. Und er regelt die Sache &uuml;ber Sex, den er sich kauft. Die Frauen hat er dabei eigentlich gar nicht im Blick. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ihre Dienste sch&auml;tzt er jedoch durchaus. Sie kriegen auch immer ordentlich Trinkgeld, noch was obendrauf, sagt er. Aber ich finde, das &auml;ndert doch nichts daran, dass diese M&auml;dchen offenbar nur dazu da sind, die ganze Schr&auml;glage aufrechtzuerhalten. Die sind doch eine Droge, eine Sexdroge. Wird der Druck st&auml;rker, braucht es noch mehr Drogen, logisch.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Da wundert mich kein bisschen, dass es allein&nbsp;in London inzwischen fast <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33912/3/1">80.000 Frauen </a>in der Prostitution gibt, die in&nbsp;fast 1.000 Bordellen t&auml;tig sind.&nbsp;Die Zahl der Kunden&nbsp;hat sich in den Neunzigerjahren&nbsp;Jahren verdoppelt und<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;entspricht dem europ&auml;ischen Standard, hei&szlig;t es dazu in einem Bericht des britischen Innenministeriums.</span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Mir ist schleierhaft, wie&nbsp;man</span></span></span></span></span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;als Mann ausblenden kann, was doch auf der Hand liegt:&nbsp;Diese Frauen zahlen f&uuml;r&nbsp;ihren Dienst&nbsp;mit schweren seelischen Sch&auml;den. Posttraumatische Belastungsst&ouml;rungen sind &uuml;blich, die oft mit einer Pers&ouml;nlichkeistabspaltung einhergehen. Ich habe mich lange gefragt, warum Frauen das &uuml;berhaupt machen?</span></span></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Nachschub aus Osteuropa</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Vor einigen Jahren habe ich&nbsp;endlich kapiert, woher der ganze <a href="http://www.profrau.at/de/frauenhandel/index.htm">Nachschub</a> f&uuml;r diesen gigantischen Bedarf stammt. Da waren wir in Prag, und meine Frau hatte sich die dortige Prager Zeitung gekauft zum Fr&uuml;hst&uuml;ck. Sie war ganz &uuml;berrascht, darin ein Mitarbeiterinnengesuch des K&ouml;lner Clubs &bdquo;Pascha&ldquo; zu finden, f&uuml;r Tabledance. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Da wir in der N&auml;he des &bdquo;Pascha&ldquo; wohnen, muss ich seitdem immer mal wieder an dieses Gesuch denken. Inzwischen wei&szlig; ich auch einiges &uuml;ber den <a href="http://www.amnesty.ch/de/themen/frauenrechte/abkommen-und-normen/abkommen/frauen-und-maedchenhandel">internationalen M&auml;dchenhandel </a>und dar&uuml;ber, dass da gro&szlig;e Gesch&auml;fte gemacht werden, oft im Einvernehmen mit den Beh&ouml;rden. Es gibt da offenbar eine unheilige Allianz, die die ganze Sache deckt.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Kein Mensch au&szlig;er mir scheint sich wirklich aufzuregen. Im Supermarkt wird weiter eingekauft und die Fahrg&auml;ste der S-Bahn scheinen die sexistischen Botschaften auch nicht zu st&ouml;ren. Aber vielleicht h&ouml;rt auch nur niemand au&szlig;er mir den&nbsp;hilflosen Schrei unserer&nbsp;T&ouml;chter. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>*Der </strong><a href="http://www.werberat.de/content/Diskriminierung.php"><strong>deutsche Werberat</strong></a><a href="http://www.werberat.de/content/Diskriminierung.php"> </a>nimmt Beschwerden &uuml;ber rassistische, sexistische, antisemitische, homophobe Werbung entgegen und r&uuml;gt ggf. die entsprechenden Unternehmen. </span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Der Vatertext ist aktuell inspiriert von der Werbung von H&amp;M, weg.de und hrs.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>**Dr. Thomas Schlaun</strong> ist Astrophysiker am Max-Planck-Institut. Diese Angabe folgt dem Wunsch des Autors, seine wahre Identit&auml;t zu verbergen mit R&uuml;cksicht auf seine Familie. Es handelt sich insofern um das Heteronym eines bekannten Autors. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><br />
	LITERATUR-TIPPS:</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://Rolf Pohl: Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr. Offizin">Rolf Pohl: Feindbild Frau</a>. M&auml;nnliche Sexualit&auml;t, Gewalt und die Abwehr. Offizin</p>
<p>	</span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.f01.fh-koeln.de/fakultaet/termine/00904/index.html">Pornografisierung von Gesellschaft.</a>&nbsp; FH-Konferenz Oktober 2010</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=327877">Lea Ackermann: In Freiheit leben,</a> das war lange nur ein Traum. K&ouml;sel 2010</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.orlanda.de/sachbuch/sachbuch_einzelbuch.php?ID=13">Myrthe Hilkens: Die Pornofizierung</a> unserer Gesellschaft. Orlanda 2010</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><font size="3"><o :p=""></o></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Hinweis von Coaching-Bloggerin&nbsp;Birgitt <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a>:</strong> <br />
	&bdquo;Ich kenne&nbsp;kaum einen Schriftsteller, der mehr Heteronyme hatte als Fernando <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18119.html">Pessoa</a>. Er fand immer gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, statt des eigenen Namens einen imagin&auml;ren vorzuziehen. </span></span><font size="3"><o :p=""></o></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Insbesondere die Schriftstellerinnen vergangener Jahrhunderte machten flei&szlig;ig von dieser M&ouml;glichkeit Gebrauch &ndash; wie etwa George<a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/george-sand/"> Sand</a>. Erst die Verschleierung ihres Geschlechtes erlaubte es ihr und vielen anderen, ungehindert zu schriftstellern und publizieren. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><span style="display: none; font-family: arial; font-size: 10pt; mso-hide: all">&nbsp;</span></span><span style="font-family: arial; font-size: 10pt">Mit dem Ergebnis, dass sich hinter dem wohlklingenden Namen so manch eines Autoren wom&ouml;glich eine Autorin verbirgt. Selbst Shakespeare&nbsp;soll&nbsp;eine Frau gewesen sein, las ich j&uuml;ngst&nbsp;bei Robin <a href="http://www.wiltoncirclepress.com/pages/books.html">Williams</a>, einem US-Forscher.&nbsp;Hinter dem Pseudonym verberge sich tats&auml;chlich die Gr&auml;fin von Oxford, Mary Pembroke, die von 1561 bis 1621 lebte.&quot;</span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span style="font-size: 10px">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><o :p=""></o></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 10px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Erstver&ouml;ffentlichung </strong>am 26.06.2010 im Coaching-Blogger unter dem Titel: <br />
	Know-how f&uuml;r Kicker: Vaterworte &uuml;ber das Verschweigen.<br />
	<strong>Zweitver&ouml;ffentlichung</strong> am 6.10.2010 im Coaching-Blogger unter dem Titel:<br />
	Saving Martha! Die Grenzen des Marketing</span></span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2010/11/17/r-e-s-p-e-k-t-fur-die-wurde-des-weiblichen-in-dieser-welt/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Saving Martha! Die Grenzen des Marketing</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/10/06/saving-martha-die-grenzen-des-marketing/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 17:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Abgemagert, ungelenk, lasziv. Die zunehmende, allgegenwärtige Inszenierung geschwächter und vielfach (fast) nackter weiblicher Körper soll offenbar verkaufsfördernd wirken. Aber auf wen?

Solche Modelle wackeliger Weiblichkeit stärken Mädchen und Frauen wenig, findet Coach Morrien. Denn wer so steht, knickt leicht  ein, ob privat oder beruflich. Aber wem dient das?

Die Kölner Kommunikationswissenschaftlerin steht mit ihren Fragen nicht allein da. Ein Vater empört sich. Seiner Töchter wegen. Und um seiner selbst willen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abgemagert, ungelenk, lasziv. Die zunehmende</strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>, allgegenw&auml;rtige Inszenierung geschw&auml;chter und vielfach (fast) nackter weiblicher K&ouml;rper soll&nbsp;offenbar verkaufsf&ouml;rdernd wirken. Aber auf wen?</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Solche </strong></span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Modelle&nbsp;wackeliger Weiblichkeit&nbsp;st&auml;rken M&auml;dchen und Frauen wenig, findet <a href="http://www.cop-morrien.de">Coach Morrien</a>. Denn wer so steht, knickt&nbsp;leicht &nbsp;ein, ob privat oder beruflich. Aber wem dient das?</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Die K&ouml;lner Kommunikationswissenschaftlerin steht mit ihren Fragen&nbsp;nicht allein da. Ein Vater&nbsp;emp&ouml;rt sich. Seiner T&ouml;chter wegen. Und um seiner selbst willen.<br />
	</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><o :p=""></o><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dr. Thomas Schlaun**: </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Audiovisuelle Belagerung</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Gleich zum Auftakt: Diese t&auml;gliche Zurschaustellung zumeist kindlich wirkender Frauen, zudem vollkommen sexualisiert, macht mich zunehmend wahnsinnig. Meine erwachsenen T&ouml;chter messen sich n&auml;mlich ausschlie&szlig;lich an diesen Vorbildern, weil es in der &Ouml;ffentlichkeit praktisch keine attraktiven Modelle normal gekleideter, angemessen gewichtiger und &auml;lterer Frauen gibt. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Mein &auml;lteste Tochter ist 27 und glaubt, sie sei langsam zu alt und der Zug f&uuml;r sie endg&uuml;ltig abgefahren, weil sie noch immer nicht in einer festen Beziehung lebt. Meine zweite ist 24 und hungert, solange ich denken kann, um nur ja kein Gramm zu viel auf die Waage zu bringen. Meine dritte ist 21 und findet sich unattraktiv, weil sie meint, sie sei zu gro&szlig;.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich finde weder meine &Auml;lteste mit ihren 27 zu alt, die Zweite kein bisschen zu dick und die Dritte mit ihren 182 cm genau richtig. Aber ich dringe nicht durch mit meiner Botschaft, auch meine Frau nicht. Wir m&uuml;hen uns ab, aber gegen die &uuml;berw&auml;ltigende Botschaft, die auf allen Medienkan&auml;len anderslautend auf uns alle eindrischt, haben wir offenbar keine Chance.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich will nicht die alten Zeiten hochloben: Aber die Nischen, die R&uuml;ckzugspunkte, die Refugien, wo wir einfach mal ohne st&auml;ndige audiovisuelle Belagerung sein konnten, haben doch merklich abgenommen. &Uuml;berall werde ich mit diesen Karikaturen von Weiblichkeit konfrontiert, die als K&ouml;der lediglich dazu dienen, meine schlichtesten Instinkte zu reizen. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>&nbsp;</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Jedem zu Diensten</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich bin ehrlich: Klar macht mich das an, aber in einer Art, die mich zugleich total &auml;rgert. Denn ich wei&szlig; ja, dass hier nur an meine Dominanzw&uuml;nsche appelliert wird. Das hier mein &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl stimuliert wird, mein Machtinstinkt geweckt, der darauf dr&auml;ngen soll, sich zu nehmen, was er braucht, egal um welchen Preis. Und ums Kaufen geht es ja.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Diese st&auml;ndige Anmache erlebe ich als unglaublich l&auml;stig. Mehr noch, sie emp&ouml;rt mich zunehmend, weil ich mir neuerdings vorstelle, das w&auml;ren meine T&ouml;chter, die da vor aller Welt zur Schau gestellt werden als Lustobjekt, jedem zu Diensten. Diese Vorstellung macht mich wahnsinnig w&uuml;tend. Seitdem tr&auml;ume ich von werbefreien St&auml;dten wie <a href="http://www.gannaca.com/upload/pdfs/WuV%20Society%20Sao%20Paulo.pdf?PHPSESSID=3rdalofgcaq71j5v8o3jnnkvj2">S&atilde;o Paulo</a>!</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dar&uuml;ber spreche ich nat&uuml;rlich auch mit meinen Freunden. Sto&szlig;e aber nicht wirklich auf Verst&auml;ndnis f&uuml;r meine Kritik an dieser Art Werbepraxis. Wobei mich das doch sehr wundert, weil die meisten selbst Kinder haben. Aber was drau&szlig;en los ist, das hat mit ihren T&ouml;chtern zu Hause gar nichts zu tun. Das k&ouml;nnen die offenbar komplett abspalten. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Hinter verschlossenen T&uuml;ren</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Allerdings erkl&auml;rt das auch, warum einige von ihnen hin und wieder auch schon mal ins Bordell gehen und sich da kaufen, was auf virtuellen und realen Stra&szlig;en als Sexware angepriesen wird. Das ist allemal besser, als sich an den eigenen Kindern zu vergreifen, was ein ehemaliger Freund gemacht hat, dem ich dann die Freundschaft aufgek&uuml;ndigt habe.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Das ist mir nicht leichtgefallen, aber ich h&auml;tte ihn sonst anzeigen m&uuml;ssen, und das habe ich auch nicht geschafft. Das muss seine Frau machen, dachte ich, die muss doch merken, was da l&auml;uft mit seinen &ndash; und ihren &ndash; T&ouml;chtern. Also f&uuml;r mich h&auml;ngt das zusammen: Dieser Ausverkauf des Weiblichen drau&szlig;en und was dann hinter verschlossenen T&uuml;ren an sexueller Gewalt l&auml;uft. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">J&uuml;ngst las ich einen Artikel <a href="http://www.zeit.de/2010/22/Freud-Essay">&uuml;ber Freud</a>, der diesen als au&szlig;erordentlich guten Vater vorstellte, weil er &ndash; im Gegensatz zu den V&auml;tern vieler seiner Klientinnen &ndash; seine Kinder nicht sexuell missbraucht hat. Das macht mich doch stutzig: Wenn Freuds sexuelle Zur&uuml;ckhaltung gegen&uuml;ber seinen T&ouml;chtern&nbsp;so au&szlig;erordentlich ist, was ist dann das &Uuml;bliche? </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Wenn f&uuml;r M&auml;dchen drau&szlig;en wie drinnen der &Uuml;bergriff das eher &Uuml;bliche ist, dann erkl&auml;rt das auch, warum sich immer wieder junge Frauen finden, die sich freiwillig bereit erkl&auml;ren, sich in dieser Weise darzustellen und so ihr Geld zu verdienen. Wer fr&uuml;h erlebt, dass die eigenen Grenzen nicht respektiert werden, lernt, leicht &uuml;ber die eigenen Grenzen zu gehen.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>K&auml;uflicher Sex als Droge</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Laut einschl&auml;giger Studien ist ja l&auml;ngst bekannt, dass 98 Prozent aller Prostituierten in ihrer <a href="http://www.nina-info.de/docs/Statistikbericht%20Januar%202005%20bis%20Mai%202006.pdf">Kindheit sexuellen Gewalt </a>erlebt haben. Vielleicht erkl&auml;rt sich so auch dieser<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>bemerkenswerte Zufall: Einer meiner Freunde lie&szlig; sich auf einer Gesch&auml;ftsreise ein Callgirl ins Hotel kommen und pl&ouml;tzlich stand die Tochter einer Bekannten vor ihm, von der er wusste, dass sie durch einen Onkel jahrelang sexuelle Gewalt erlebt hatte..</span></span></span><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dazu muss man sagen, dieser Freund steht als Manager total unter Druck. Der muss einfach Dampf ablassen. Sonst h&auml;lt der diesen Dauerstress gar nicht durch. Der braucht daf&uuml;r in seiner Position unbedingt ein Ventil. Und er regelt die Sache &uuml;ber Sex, den er sich kauft. Die Frauen hat er dabei eigentlich gar nicht im Blick. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ihre Dienste sch&auml;tzt er jedoch durchaus. Sie kriegen auch immer ordentlich Trinkgeld, noch was obendrauf, sagt er. Aber ich finde, das &auml;ndert doch nichts daran, dass diese M&auml;dchen offenbar nur dazu da sind, die ganze Schr&auml;glage aufrechtzuerhalten. Die sind doch eine Droge, eine Sexdroge. Wird der Druck st&auml;rker, braucht es noch mehr Drogen, logisch.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Da wundert mich kein bisschen, dass es allein&nbsp;in London inzwischen fast <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33912/3/1">80.000 Frauen </a>in der Prostitution gibt, die in&nbsp;fast 1.000 Bordellen t&auml;tig sind.&nbsp;Die Zahl der Kunden&nbsp;hat sich in den Neunzigerjahren&nbsp;Jahren verdoppelt und<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;entspricht dem europ&auml;ischen Standard, hei&szlig;t es dazu in einem Bericht des britischen Innenministeriums.</span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Mir ist schleierhaft, wie&nbsp;man</span></span></span></span></span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;als Mann ausblenden kann, was doch auf der Hand liegt:&nbsp;Diese Frauen zahlen f&uuml;r&nbsp;ihren Dienst&nbsp;mit schweren seelischen Sch&auml;den. Posttraumatische Belastungsst&ouml;rungen sind &uuml;blich, die oft mit einer Pers&ouml;nlichkeistabspaltung einhergehen. Ich habe mich lange gefragt, warum Frauen das &uuml;berhaupt machen?</span></span></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Nachschub aus Osteuropa</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1"><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Vor einigen Jahren habe ich&nbsp;endlich kapiert, woher der ganze <a href="http://www.profrau.at/de/frauenhandel/index.htm">Nachschub</a> f&uuml;r diesen gigantischen Bedarf stammt. Da waren wir in Prag, und meine Frau hatte sich die dortige Prager Zeitung gekauft zum Fr&uuml;hst&uuml;ck. Sie war ganz &uuml;berrascht, darin ein Mitarbeiterinnengesuch des K&ouml;lner Clubs &bdquo;Pascha&ldquo; zu finden, f&uuml;r Tabledance. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Da wir in der N&auml;he des &bdquo;Pascha&ldquo; wohnen, muss ich seitdem immer mal wieder an dieses Gesuch denken. Inzwischen wei&szlig; ich auch einiges &uuml;ber den <a href="http://www.amnesty.ch/de/themen/frauenrechte/abkommen-und-normen/abkommen/frauen-und-maedchenhandel">internationalen M&auml;dchenhandel </a>und dar&uuml;ber, dass da gro&szlig;e Gesch&auml;fte gemacht werden, oft im Einvernehmen mit den Beh&ouml;rden. Es gibt da offenbar eine unheilige Allianz, die die ganze Sache deckt.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Kein Mensch au&szlig;er mir scheint sich wirklich aufzuregen. Im Supermarkt wird weiter eingekauft und die Fahrg&auml;ste der S-Bahn scheinen die sexistischen Botschaften auch nicht zu st&ouml;ren. Aber vielleicht h&ouml;rt auch nur niemand au&szlig;er mir den&nbsp;hilflosen Schrei unserer&nbsp;T&ouml;chter. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>*Der </strong><a href="http://www.werberat.de/content/Diskriminierung.php"><strong>deutsche Werberat</strong></a><a href="http://www.werberat.de/content/Diskriminierung.php"> </a>nimmt Beschwerden &uuml;ber rassistische, sexistische, antisemitische, homophobe Werbung entgegen und r&uuml;gt ggf. die entsprechenden Unternehmen. </span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Der Vatertext ist aktuell inspiriert von der Werbung von H&amp;M, weg.de und hrs.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>**Dr. Thomas Schlaun</strong> ist Astrophysiker am Max-Planck-Institut. Diese Angabe folgt dem Wunsch des Autors, seine wahre Identit&auml;t zu verbergen mit R&uuml;cksicht auf seine Familie. Es handelt sich insofern um das Heteronym eines bekannten Autors. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><br />
	LITERATUR-TIPPS:</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.offizin-verlag.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=37">Rolf Pohl: Feindbild Frau.</a> M&auml;nnliche Sexualit&auml;t, Gewalt und die Abwehr. Offizin</p>
<p>	</span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.f01.fh-koeln.de/fakultaet/termine/00904/index.html">Pornografisierung von Gesellschaft.</a>&nbsp; FH-Konferenz Oktober 2010</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=327877">Lea Ackermann: In Freiheit leben,</a> das war lange nur ein Traum. K&ouml;sel 2010</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.orlanda.de/sachbuch/sachbuch_einzelbuch.php?ID=13">Myrthe Hilkens: Die Pornofizierung</a> unserer Gesellschaft. Orlanda 2010</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><font size="3"><o :p=""></o></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Hinweis von Coaching-Bloggerin&nbsp;Birgitt <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a>:</strong> <br />
	&bdquo;Ich kenne&nbsp;kaum einen Schriftsteller, der mehr Heteronyme hatte als Fernando <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18119.html">Pessoa</a>. Er fand immer gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, statt des eigenen Namens einen imagin&auml;ren vorzuziehen. </span></span><font size="3"><o :p=""></o></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Insbesondere die Schriftstellerinnen vergangener Jahrhunderte machten flei&szlig;ig von dieser M&ouml;glichkeit Gebrauch &ndash; wie etwa George<a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/george-sand/"> Sand</a>. Erst die Verschleierung ihres Geschlechtes erlaubte es ihr und vielen anderen, ungehindert zu schriftstellern und publizieren. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><span style="display: none; font-family: arial; font-size: 10pt; mso-hide: all">&nbsp;</span></span><span style="font-family: arial; font-size: 10pt">Mit dem Ergebnis, dass sich hinter dem wohlklingenden Namen so manch eines Autoren wom&ouml;glich eine Autorin verbirgt. Selbst Shakespeare&nbsp;soll&nbsp;eine Frau gewesen sein, las ich j&uuml;ngst&nbsp;bei Robin <a href="http://www.wiltoncirclepress.com/pages/books.html">Williams</a>, einem US-Forscher.&nbsp;Hinter dem Pseudonym verberge sich tats&auml;chlich die Gr&auml;fin von Oxford, Mary Pembroke, die von 1561 bis 1621 lebte.&quot;</span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span style="font-size: 10px">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><o :p=""></o></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 10px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Erstver&ouml;ffentlichung </strong>am 26.06.2010 im Coaching-Blogger unter dem Titel: <br />
	Know-how f&uuml;r Kicker: Vaterworte &uuml;ber das Verschweigen.</span></span></span></span></span></p>
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		<title>Medienthema mit Coaching-Relevanz:  „Der neue Mann: Brutaler Macho?”</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/08/31/medienthema-mit-coaching-relevanz-%e2%80%9eder-neue-mann-brutaler-macho%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Feministinnen im vergangenen Jahrhundert mit Erfolg für die Gleichberechtigung der Geschlechter gekämpft haben, steigt die Frauenfeindlichkeit heute mitunter und nimmt radikale Züge an. ARTE fragt: Woher kommt  neue Gewalt gegen Frauen und wer sind ihre Täter? 

Der Sender beleuchtet das Thema aktuell mit zwei Dokumentationen und einer Debatte. Als Coach, die auch Frauen in Führung berät,  empfindet Birgitt Morrien die Sensibilisierung für das Thema als verpflichtend
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<span _fck_bookmark="1" style="display: none">NaN&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial"><strong><font color="#000000"><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span>Nachdem Feministinnen im vergangenen Jahrhundert mit Erfolg f&uuml;r die Gleichberechtigung der Geschlechter gek&auml;mpft haben, steigt die Frauenfeindlichkeit heute mitunter und nimmt radikale Z&uuml;ge an.&nbsp;</font></strong></span><strong><span style="font-family: arial"><font color="#000000"><span style="font-family: arial"><strong><font color="#000000">ARTE fragt: Woher kommt <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span></font></strong></span><strong><span style="font-family: arial"><font color="#000000"><a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Der-neue-Mann--Brutaler-Macho/3388100.html">neue Gewalt gegen Frauen </a>und wer sind ihre T&auml;ter?&nbsp;<br />
	</font></span></strong></font></span></strong></span></p>
<p>
	<span style="font-size: 12px"><strong><span style="font-family: arial"><font color="#000000"><strong><span style="font-family: arial"><font color="#000000"><strong><span style="font-family: arial"><font color="#000000">Der Sender&nbsp;beleuchtet das Thema aktuell&nbsp;mit zwei Dokumentationen und einer Debatte. Als Coach, die auch Frauen in F&uuml;hrung ber&auml;t,&nbsp; empfindet Birgitt <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien&nbsp;</a>die Sensibilisierung f&uuml;r das Thema als verpflichtend</font></span></strong></font></span></strong></font></span></strong></span></p>
<p>
	<o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<u><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">Themenabend: &bdquo;Der neue Mann: Brutaler Macho?&rdquo;</font></span></u></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Der-neue-Mann--Brutaler-Macho/3388100.html"><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">&bdquo;Schl&auml;ger in der Vorstadt&rdquo;</font></span></a><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">&Uuml;ber 600 Frauen werden in den franz&ouml;sischen Vororten jedes Jahr Opfer von Gewalt. Doch noch immer wird &uuml;ber diese Gewalt gegen Frauen nicht ausreichend informiert oder sie wird heruntergespielt. Anhand der Portr&auml;ts junger M&auml;nner und Frauen versucht die Regisseurin Cathy Sanchez zu verstehen, wie sie die Beziehung zum anderen Geschlecht im Alltag leben. Manche der jungen M&auml;nner beanspruchen ganz ungeniert und beinahe stolz ihr Recht auf Gewalt gegen Frauen. Aber es kommen auch junge Frauen zu Wort, die Opfer, die sich nur selten zu Wort melden &#8211; denn die meisten schweigen lieber aus Angst und Scham. </p>
<p>
	</font></span><v :shapetype="" coordsize="21600,21600" filled="f" id="_x0000_t75" o:preferrelative="t" o:spt="75" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" stroked="f"></v><v :stroke="" joinstyle="miter"></v><v :formulas=""></v><v :f="" eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"></v><v :f="" eqn="sum @0 1 0"></v><v :f="" eqn="sum 0 0 @1"></v><v :f="" eqn="prod @2 1 2"></v><v :f="" eqn="prod @3 21600 pixelWidth"></v><v :f="" eqn="prod @3 21600 pixelHeight"></v><v :f="" eqn="sum @0 0 1"></v><v :f="" eqn="prod @6 1 2"></v><v :f="" eqn="prod @7 21600 pixelWidth"></v><v :f="" eqn="sum @8 21600 0"></v><v :f="" eqn="prod @7 21600 pixelHeight"></v><v :f="" eqn="sum @10 21600 0"></v><v :path="" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" o:extrusionok="f"></v><o :lock="" aspectratio="t" v:ext="edit"></o><v :shape="" alt="" id="_x0000_i1025" style="width: 104.25pt; height: 5.25pt" type="#_x0000_t75"></v><v :imagedata="" o:href="http://www.arte.tv/i18n/CoreMedia/com.arte-tv.www/admin/styles/default/imagescss/bg__text__box__top/2150370,property=data,v=2.gif" src="file:///C:\DOKUME~1\Birgitt\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif"></v><o :p=""></o><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">Ausstrahlung am Dienstag, 31. August 2010 um 21.55 Uhr<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 13.8pt; margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000"><v :shape="" alt="" id="_x0000_i1026" style="width: 104.25pt; height: 5.25pt" type="#_x0000_t75"></v><v :imagedata="" o:href="http://www.arte.tv/i18n/CoreMedia/com.arte-tv.www/admin/styles/default/imagescss/bg__text__box__bottom/2150464,property=data,v=2.gif" src="file:///C:\DOKUME~1\Birgitt\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image002.gif"></v><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 13.8pt; margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p>
	<o :p=""></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 13.8pt; margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		<a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Der-neue-Mann--Brutaler-Macho/3388100,CmC=3388156.html"><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">&bdquo;Rapper verachten Frauen&rdquo;</font></span></a><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">Raptexte sind oft aggressiv, machistisch, sexistisch und menschenverachtend &#8211; sie verkaufen sich auch, weil sie weltweit Diskussionen ausl&ouml;sen. W&auml;hrend in Deutschland und in Frankreich Gewalt und Frauenfeindlichkeit in Rapsongs nach wie vor an der Tagesordnung sind, haben die Amerikaner den &quot;explicit lyrics&quot; den Kampf angesagt. Und der Druck der Anti-Gangsta-Rap-Lobby in den USA zeigt mittlerweile Erfolg. Amerika hat es also offenbar geschafft, dieser Art des Rap den Stachel zu ziehen.</font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000">Ausstrahlung am Dienstag, 31. August 2010 um 22.45 Uhr</font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		Aktueller Lesetipp:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		Lea Ackermann; <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=327877">In Freiheit leben, das war lange ein Traum</a>.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		Mutige Frauen erz&auml;hlen von ihrer Flucht aus Gewalt und moderner Sklaverei.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		K&ouml;sel 2010</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p>
		<a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Der-neue-Mann--Brutaler-Macho/3388100,CmC=3388156.html">&nbsp;</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
		<a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Der-neue-Mann--Brutaler-Macho/3388100,CmC=3388156.html">&nbsp;</a></p>
<p>	</o></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
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		<title>Know-How für Kicker: Vaterworte über das Verschweigen</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/06/26/know-how-fur-kicker-vaterworte-uber-das-verschweigen/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 14:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln ist da nicht einzigartig: Passend zur Fußball-WM plakatieren diverse Reise- und Hotelvermittlungsportale* offensiv kaum bekleidete Frauenleiber, etwa gleich neben der S-Bahn oder dem Supermarkt. 

Die inszenierte, allgegenwärtige Verfügbarkeit fast nackter weiblicher Körper wirkt offenbar verkaufsfördernd. Auf wen? Ein Vater empört sich. Seiner Töchter wegen. Und um seiner selbst willen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span> K&ouml;ln ist da nicht einzigartig: Passend zur Fu&szlig;ball-WM plakatieren diverse Reise- und Hotelvermittlungsportale* offensiv kaum bekleidete Frauenleiber, etwa gleich neben der S-Bahn oder dem Supermarkt. </strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Die inszenierte, allgegenw&auml;rtige Verf&uuml;gbarkeit fast nackter weiblicher K&ouml;rper wirkt offenbar verkaufsf&ouml;rdernd. Auf wen? Ein Vater emp&ouml;rt sich. Seiner T&ouml;chter wegen. Und um seiner selbst willen.<br />
	</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>&nbsp;</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dr. Thomas Schlaun**: </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Audiovisuelle Belagerung</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Gleich zum Auftakt: Diese t&auml;gliche Zurschaustellung zumeist kindlich wirkender Frauen, zudem vollkommen sexualisiert, macht mich zunehmend wahnsinnig. Meine erwachsenen T&ouml;chter messen sich n&auml;mlich ausschlie&szlig;lich an diesen Vorbildern, weil es in der &Ouml;ffentlichkeit praktisch keine attraktiven Modelle normal gekleideter, angemessen gewichtiger und &auml;lterer Frauen gibt. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Mein &auml;lteste Tochter ist 27 und glaubt, sie sei langsam zu alt und der Zug f&uuml;r sie endg&uuml;ltig abgefahren, weil sie noch immer nicht in einer festen Beziehung lebt. Meine zweite ist 24 und hungert, solange ich denken kann, um nur ja kein Gramm zu viel auf die Waage zu bringen. Meine dritte ist 21 und findet sich unattraktiv, weil sie meint, sie sei zu gro&szlig;.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich finde weder meine &Auml;lteste mit ihren 27 zu alt, die Zweite kein bisschen zu dick und die Dritte mit ihren 182 cm genau richtig. Aber ich dringe nicht durch mit meiner Botschaft, auch meine Frau nicht. Wir m&uuml;hen uns ab, aber gegen die &uuml;berw&auml;ltigende Botschaft, die auf allen Medienkan&auml;len anderslautend auf uns alle eindrischt, haben wir offenbar keine Chance.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich will nicht die alten Zeiten hochloben: Aber die Nischen, die R&uuml;ckzugspunkte, die Refugien, wo wir einfach mal ohne st&auml;ndige audiovisuelle Belagerung sein konnten, haben doch merklich abgenommen. &Uuml;berall werde ich mit diesen Karikaturen von Weiblichkeit konfrontiert, die als K&ouml;der lediglich dazu dienen, meine schlichtesten Instinkte zu reizen. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>&nbsp;</strong></span></span><strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Jedem zu Diensten</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ich bin ehrlich: Klar macht mich das an, aber in einer Art, die mich zugleich total &auml;rgert. Denn ich wei&szlig; ja, dass hier nur an meine Dominanzw&uuml;nsche appelliert wird. Das hier mein &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl stimuliert wird, mein Machtinstinkt geweckt, der darauf dr&auml;ngen soll, sich zu nehmen, was er braucht, egal um welchen Preis. Und ums Kaufen geht es ja.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Diese st&auml;ndige Anmache erlebe ich als unglaublich l&auml;stig. Mehr noch, sie emp&ouml;rt mich zunehmend, weil ich mir neuerdings vorstelle, das w&auml;ren meine T&ouml;chter, die da vor aller Welt zur Schau gestellt werden als Lustobjekt, jedem zu Diensten. Diese Vorstellung macht mich wahnsinnig w&uuml;tend. Seitdem tr&auml;ume ich von werbefreien St&auml;dten wie <a href="http://www.gannaca.com/upload/pdfs/WuV%20Society%20Sao%20Paulo.pdf?PHPSESSID=3rdalofgcaq71j5v8o3jnnkvj2">S&atilde;o Paulo</a>!</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dar&uuml;ber spreche ich nat&uuml;rlich auch mit meinen Freunden. Sto&szlig;e aber nicht wirklich auf Verst&auml;ndnis f&uuml;r meine Kritik an dieser Art Werbepraxis. Wobei mich das doch sehr wundert, weil die meisten selbst Kinder haben. Aber was drau&szlig;en los ist, das hat mit ihren T&ouml;chtern zu Hause gar nichts zu tun. Das k&ouml;nnen die offenbar komplett abspalten. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Hinter verschlossenen T&uuml;ren</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Allerdings erkl&auml;rt das auch, warum einige von ihnen hin und wieder auch schon mal ins Bordell gehen und sich da kaufen, was auf virtuellen und realen Stra&szlig;en als Sexware angepriesen wird. Das ist allemal besser, als sich an den eigenen Kindern zu vergreifen, was ein ehemaliger Freund gemacht hat, dem ich dann die Freundschaft aufgek&uuml;ndigt habe.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Das ist mir nicht leichtgefallen, aber ich h&auml;tte ihn sonst anzeigen m&uuml;ssen, und das habe ich auch nicht geschafft. Das muss seine Frau machen, dachte ich, die muss doch merken, was da l&auml;uft mit seinen &ndash; und ihren &ndash; T&ouml;chtern. Also f&uuml;r mich h&auml;ngt das zusammen: Dieser Ausverkauf des Weiblichen drau&szlig;en und was dann hinter verschlossenen T&uuml;ren an sexueller Gewalt l&auml;uft. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">J&uuml;ngst las ich einen Artikel <a href="http://www.zeit.de/2010/22/Freud-Essay">&uuml;ber Freud</a>, der diesen als au&szlig;erordentlich guten Vater vorstellte, weil er &ndash; im Gegensatz zu den V&auml;tern vieler seiner Klientinnen &ndash; seine Kinder nicht sexuell missbraucht hat. Das macht mich doch stutzig: Wenn Freuds sexuelle Zur&uuml;ckhaltung gegen&uuml;ber seinen T&ouml;chtern&nbsp;so au&szlig;erordentlich ist, was ist dann das &Uuml;bliche? </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Wenn f&uuml;r M&auml;dchen drau&szlig;en wie drinnen der &Uuml;bergriff das eher &Uuml;bliche ist, dann erkl&auml;rt das auch, warum sich immer wieder junge Frauen finden, die sich freiwillig bereit erkl&auml;ren, sich in dieser Weise darzustellen und so ihr Geld zu verdienen. Wer fr&uuml;h erlebt, dass die eigenen Grenzen nicht respektiert werden, lernt, leicht &uuml;ber die eigenen Grenzen zu gehen.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>K&auml;uflicher Sex als Droge</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Laut einschl&auml;giger Studien ist ja l&auml;ngst bekannt, dass 98 Prozent aller Prostituierten in ihrer <a href="http://www.nina-info.de/docs/Statistikbericht%20Januar%202005%20bis%20Mai%202006.pdf">Kindheit sexuellen Gewalt </a>erlebt haben. Vielleicht erkl&auml;rt sich so auch dieser<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>bemerkenswerte Zufall: Einer meiner Freunde lie&szlig; sich auf einer Gesch&auml;ftsreise ein Callgirl ins Hotel kommen und pl&ouml;tzlich stand die Tochter einer Bekannten vor ihm, von der er wusste, dass sie durch einen Onkel jahrelang sexuelle Gewalt erlebt hatte..</span></span></span><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Dazu muss man sagen, dieser Freund steht als Manager total unter Druck. Der muss einfach Dampf ablassen. Sonst h&auml;lt der diesen Dauerstress gar nicht durch. Der braucht daf&uuml;r in seiner Position unbedingt ein Ventil. Und er regelt die Sache &uuml;ber Sex, den er sich kauft. Die Frauen hat er dabei eigentlich gar nicht im Blick. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Ihre Dienste sch&auml;tzt er jedoch durchaus. Sie kriegen auch immer ordentlich Trinkgeld, noch was obendrauf, sagt er. Aber ich finde, das &auml;ndert doch nichts daran, dass diese M&auml;dchen offenbar nur dazu da sind, die ganze Schr&auml;glage aufrechtzuerhalten. Die sind doch eine Droge, eine Sexdroge. Wird der Druck st&auml;rker, braucht es noch mehr Drogen, logisch.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Da wundert mich kein bisschen, dass es allein&nbsp;in London inzwischen fast <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33912/3/1">80.000 Frauen </a>in der Prostitution gibt, die in&nbsp;fast 1.000 Bordellen t&auml;tig sind.&nbsp;Die Zahl der Kunden&nbsp;hat sich in den Neunzigerjahren&nbsp;Jahren verdoppelt und<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;entspricht dem europ&auml;ischen Standard, hei&szlig;t es dazu in einem Bericht des britischen Innenministeriums.</span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Mir ist schleierhaft, wie&nbsp;man</span></span></span></span></span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;als Mann ausblenden kann, was doch auf der Hand liegt:&nbsp;Diese Frauen zahlen f&uuml;r&nbsp;ihren Dienst&nbsp;mit schweren seelischen Sch&auml;den. Posttraumatische Belastungsst&ouml;rungen sind &uuml;blich, die oft mit einer Pers&ouml;nlichkeistabspaltung einhergehen. Ich habe mich lange gefragt, warum Frauen das &uuml;berhaupt machen?</span></span></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Nachschub aus Osteuropa</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1">
	<strong><font size="3"><o :p=""></o></font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Vor einigen Jahren habe ich&nbsp;endlich kapiert, woher der ganze <a href="http://www.profrau.at/de/frauenhandel/index.htm">Nachschub</a> f&uuml;r diesen gigantischen Bedarf stammt. Da waren wir in Prag, und meine Frau hatte sich die dortige Prager Zeitung gekauft zum Fr&uuml;hst&uuml;ck. Sie war ganz &uuml;berrascht, darin ein Mitarbeiterinnengesuch des K&ouml;lner Clubs &bdquo;Pascha&ldquo; zu finden, f&uuml;r Tabledance. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Da wir in der N&auml;he des &bdquo;Pascha&ldquo; wohnen, muss ich seitdem immer mal wieder an dieses Gesuch denken. Inzwischen wei&szlig; ich auch einiges &uuml;ber den <a href="http://www.amnesty.ch/de/themen/frauenrechte/abkommen-und-normen/abkommen/frauen-und-maedchenhandel">internationalen M&auml;dchenhandel </a>und dar&uuml;ber, dass da gro&szlig;e Gesch&auml;fte gemacht werden, oft im Einvernehmen mit den Beh&ouml;rden. Es gibt da offenbar eine unheilige Allianz, die die ganze Sache deckt.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Kein Mensch au&szlig;er mir scheint sich wirklich aufzuregen. Im Supermarkt wird weiter eingekauft und die Fahrg&auml;ste der S-Bahn scheinen die sexistischen Botschaften auch nicht zu st&ouml;ren. Aber vielleicht h&ouml;rt auch nur niemand au&szlig;er mir den&nbsp;hilflosen Schrei unserer&nbsp;T&ouml;chter. </span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>*Der </strong><a href="http://www.werberat.de/content/Diskriminierung.php"><strong>deutsche Werberat</strong></a><a href="http://www.werberat.de/content/Diskriminierung.php"> </a>nimmt Beschwerden &uuml;ber rassistische, sexistische, antisemitische, homophobe Werbung entgegen und r&uuml;gt ggf. die entsprechenden Unternehmen. </span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Der Vatertext ist inspiriert von der Werbung von weg.de und hrs.</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>**Dr. Thomas Schlaun</strong> ist Astrophysiker am Max-Planck-Institut. Diese Angabe folgt dem Wunsch des Autors, seine wahre Identit&auml;t zu verbergen mit R&uuml;cksicht auf seine Familie. Es handelt sich insofern um das Heteronym eines bekannten Autors. </span></span><font size="3"><o :p=""></o></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><font size="3"><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Hinweis von Coaching-Bloggerin&nbsp;Birgitt <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a>:</strong> <br />
	&bdquo;Ich kenne&nbsp;kaum einen Schriftsteller, der mehr Heteronyme hatte als Fernando <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18119.html">Pessoa</a>. Er fand immer gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, statt des eigenen Namens einen imagin&auml;ren vorzuziehen. </span></span><font size="3"><o :p=""></o></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span><span style="color: #222222; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">Insbesondere die Schriftstellerinnen vergangener Jahrhunderte machten flei&szlig;ig von dieser M&ouml;glichkeit Gebrauch &ndash; wie etwa George<a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/george-sand/"> Sand</a>. Erst die Verschleierung ihres Geschlechtes erlaubte es ihr und vielen anderen, ungehindert zu schriftstellern und publizieren. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial">&nbsp;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial"><span style="display: none; font-family: arial; font-size: 10pt; mso-hide: all">&nbsp;</span></span><span style="font-family: arial; font-size: 10pt">Mit dem Ergebnis, dass sich hinter dem wohlklingenden Namen so manch eines Autoren wom&ouml;glich eine Autorin verbirgt. Selbst Shakespeare&nbsp;soll&nbsp;eine Frau gewesen sein, las ich j&uuml;ngst&nbsp;bei Robin <a href="http://www.wiltoncirclepress.com/pages/books.html">Williams</a>, einem US-Forscher.&nbsp;Hinter dem Pseudonym verberge sich tats&auml;chlich die Gr&auml;fin von Oxford, Mary Pembroke, die von 1561 bis 1621 lebte.&quot;<o :p=""></o></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 11px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><b><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p="">&nbsp;</o></span></b></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><span style="font-family: arial; font-size: 10pt">&nbsp;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b><span style="font-family: arial; font-size: 10pt"><o :p="">&nbsp;</o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span style="color: black; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: arial"><br />
	</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b><o :p=""></o></b></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2010/06/26/know-how-fur-kicker-vaterworte-uber-das-verschweigen/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Keine Chance: Heuschrecken-Coaching</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/04/21/keine-chance-heuschrecken-coaching/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 06:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 7.August 2008, kurz vorm Zusammenbruch der Finanzmärkte, erklärte Birgitt Morrien an dieser Stelle, warum sie sich von Hedgefonds-Manager John Paulsen nicht als Coach engagieren lassen würde. 

Inzwischen machen Hedgefonds-Manager wieder gute Geschäfte. In diesem Licht erscheint Morriens Beitrag über das Treiben dieser Zunft und die Kapitalisierung der Kreativität unverändert aktuell.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-line-height-alt: 15.6pt; mso-outline-level: 2">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Am 7.August 2008,&nbsp;kurz&nbsp;vorm Zusammenbruch der Finanzm&auml;rkte,&nbsp;erkl&auml;rte Birgitt Morrien an dieser Stelle, warum sie sich von Hedgefonds-Manager John Paulsen nicht als Coach engagieren lassen w&uuml;rde. </span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-line-height-alt: 15.6pt; mso-outline-level: 2">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Inzwischen machen Hedgefonds-Manager wieder gute Gesch&auml;fte.&nbsp;In diesem Licht&nbsp;erscheint Morriens&nbsp;Beitrag&nbsp;&uuml;ber das Treiben dieser Zunft&nbsp;und die&nbsp;Kapitalisierung der Kreativit&auml;t&nbsp;unver&auml;ndert aktuell.</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<o :p=""></o><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Wenn mich mein New Yorker Partner Daniel gleich anrufen und fragen wird, ob ich daran interessiert sei, die Leute von Paulson &amp; Co. in Sachen sch&ouml;pferisches Denken zu coachen, werde ich dankend ablehnen. Mir liegt nicht daran, Hedgefonds-Manager zu inspirieren, noch mehr Handlungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r ihr Business zu entwickeln.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Doch genau darum geht es Paulson &amp; Co., die mit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit dem Ende des vergangenen Jahres 30 Milliarden Dollar verwalten. Kein mir bekannter Hedgefonds der Welt hat mehr Kapital, keiner mehr Einfluss. <o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Hedgefonds forcieren zurzeit mit geballter Macht die Preissteigerung von Nahrungsmitteln wie Getreide oder Soja. Das gef&auml;hrdet direkt das Leben von Millionen Menschen weltweit, die sich die &uuml;berteuerte Ware nicht mehr leisten k&ouml;nnen. <o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Derweil hat John Paulson, 52, im vergangenen Jahr, zu Beginn einer der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftskrisen, auf dem Immobilien-Markt den h&ouml;chsten Gewinn gemacht, der historisch je von einem Hedgefonds erzielt wurde &ndash; 15 Milliarden Dollar, davon konnte Paulson 3,7 Milliarden f&uuml;r sich einstreichen.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Da ich die New Yorker Coaching-Anfrage trotz lukrativer Aussichten nicht annehmen werde, f&uuml;hle ich mich fein aus dem Schneider. Ich mache mir die H&auml;nde nicht schmutzig, nur um f&uuml;rstlich honoriert zu werden. Mit mehr oder weniger gutem Gef&uuml;hl sage ich ab.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Mehr oder weniger, denn das Anlagekapital in den ausl&auml;ndischen Hedgefonds stammt zum gro&szlig;en Teil von europ&auml;ischen Investoren. Vermutlich habe ich l&auml;ngst eine/-n der deutschen Anleger/-innen beraten, die mit insgesamt 26 Milliarden Euro in ausl&auml;ndischen Hedgefonds vertreten sind. Denn auch die Paulson-Investoren kommen &uuml;berwiegend aus Europa.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Wer wei&szlig;, ob nicht einer der Fonds, in die ich investiert habe, auch in Paulsons Gesch&auml;fte involviert ist. Und ich w&auml;hne mich nur deshalb unschuldig, weil mir &ndash; im Unterschied zu fr&uuml;heren Vorfahren &ndash; die Mittel dazu fehlen.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Wer bei einem Hedgefond einsteigen will, muss eine halbe Million Euro &uuml;brig haben. Mit solch frei verf&uuml;gbaren Summen im Hintergrund w&uuml;rde ich bald ein Sabbatjahr einlegen. Um meine Zeit weder mit der Lekt&uuml;re von Finanzberichten noch mit Managementthemen zu verbringen. <o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Vielmehr um alles &uuml;ber die Jahre dazu Gelesene und Geh&ouml;rte einmal in stiller Kontemplation einfach sacken zu lassen. Ganz unkreativ. Um zu entdecken, was dann passiert. Gut angelegte Zeit verzinst sich, garantiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o>Birgitt E. Morrien</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Erstver&ouml;ffentlichung: 7.8.08</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Diesen Text angeregt hat:</span></b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Kerstin Kohlenberg mit ihrem Dossier-Beitrag &bdquo;Die Global Zocker&ldquo; in DIE ZEIT vom 31.07.2008. <o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">&nbsp;<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Dieses Trio hat den Text vorab gelesen:</span></b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Norbert Schulz-Bruhdoel als Textcoach<br />
	</span><span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us"><a href="http://www.punktumpr.de/"><span lang="DE" style="color: #9bb844; text-decoration: none; mso-ansi-language: de; text-underline: none">www.punktumpr.de</span></a></span><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Edda Hattebier als Lektorin<br />
	</span><span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us"><a href="http://www.eddahattebier.de/"><span lang="DE" style="color: #9bb844; text-decoration: none; mso-ansi-language: de; text-underline: none">www.eddahattebier.de</span></a></span><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Rolf Morrien als Anlageexperte<br />
	</span><span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us"><a href="http://www.depot-optimierer.de/"><span lang="DE" style="color: #9bb844; text-decoration: none; mso-ansi-language: de; text-underline: none">http://www.depot-optimierer.de</span></a></span><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Zum Titel des Textes merkt Rolf Morrien an: &bdquo;Der Begriff Heuschrecke ist griffig, passt aber nicht wirklich zu Hedgefonds, sondern zu Private-Equity-Fonds, die Firmen aufkaufen und dann ausschlachten.&ldquo; <br />
	Ich habe mich entschlossen, es dennoch bei dem Titel zu belassen. Der Griffigkeit halber.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">&nbsp;<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Weitere Kolumnen-Kostprobe&nbsp;von&nbsp;Birgitt Morrien im K&ouml;lner Stadtanzeiger</span></b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Der Mozart in uns allen&nbsp;<br />
	</span><span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml"><span lang="DE" style="color: #9bb844; text-decoration: none; mso-ansi-language: de; text-underline: none">http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml</span></a></span><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">&nbsp; </span></b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<b><span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Coaching-B&uuml;cher von Birgitt Morrien (Auswahl):</span></b><b><span style="font-family: 'times new roman'; font-size: 12pt"><o :p=""></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Birgitt E. Morrien &amp; Iris Hammelmann: Erfolg mit DreamGuidance. Unbewusste Intelligen st&auml;rken und nutzen, Stuttgart 2008: L&uuml;chow Verlag.</span><span style="font-family: 'times new roman'; font-size: 12pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt">Birgitt E. Morrien: Traumhaft gel&ouml;st. </span><span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us">Coaching mit DreamGuidance, Norderstedt 2007: COP-Edition bei BoD.<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us"><a href="http://www.cop-morrien.de/"><span style="color: #9bb844; text-decoration: none; text-underline: none">www.cop-morrien.de</span></a>&nbsp;/ Publikationen<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span lang="EN-US" style="font-family: helvetica; color: #231f20; font-size: 9pt; mso-ansi-language: en-us">&nbsp;<o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<o :p=""><font color="#000000" face="Verdana" size="3">&nbsp;</font></o></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Käßmann, Kaffee &amp; ein Kompliment zum Abschied</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/02/26/kasmann-kaffee-ein-kompliment-zum-abschied/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 13:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der kurze Brief einer Kölner Kaffeerösterei-Betreiberin und einer Senior Beraterin an die jüngst zurückgetretene Bischöfin Margot Käßmann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Der kurze Brief einer K&ouml;lner Kaffeer&ouml;sterei-Betreiberin und einer Senior Beraterin an die j&uuml;ngst zur&uuml;ckgetretene Bisch&ouml;fin Margot K&auml;&szlig;mann. </strong></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Verehrte Frau K&auml;&szlig;mann, </p>
<p>	wir bedauern, dass mit Ihnen eine ebenso kompetente wie engagierte Frau in exponierter Position die &ouml;ffentliche B&uuml;hne verl&auml;sst.</p>
<p>
	Wir h&auml;tten uns gew&uuml;nscht, die Medien w&auml;ren mit Ihnen &auml;hnlich nachsichtig umgegangen wie mit m&auml;nnlichen Kollegen* in vergleichbaren Situationen. (Beispiel Bischof Mixa)</p>
<p>
	Wir w&uuml;nschen Ihnen von Herzen alles Gute!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Anna Katharina Baum, <a href="http://www.roesterei-kaffeebaum.com/start.html">Kaffeebaum &ndash; R&ouml;sterei</a> &amp; Caf&eacute;, K&ouml;ln <br />
	Birgitt E. Morrien, <a href="http://www.cop-morrien.de">COP &ndash; Coaching</a>, Organisation &amp; PR, K&ouml;ln</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	*&bdquo;Der Augsburger Bischof Walter Mixa musste den F&uuml;hrerschein nach einer Alkoholkontrolle zeitweise abliefern.&quot; (S&uuml;ddeutsche Zeitung, 24.2.2010)</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>PS:</strong> Weitere Unterzeichnerinnen&#8230;</p>
<p>	Song&uuml;l Engin, Engin-Design, Essen <br />
	Marina Heck, Amt f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung, K&ouml;ln <br />
	Pit Rommen, Psychotherapeutin, Emmerich <br />
	Edelgard L&ouml;chel, Psychotherapeutin, Kleve&nbsp;<br />
	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Machen Sie Fehler! Oder: Karriere machen heißt, sich selbst leben</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/01/28/machen-sie-fehler-oder-karriere-machen-heist-sich-selbst-leben-essay-von-birgitt-e-morrien-in-managerseminare/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2010/01/28/machen-sie-fehler-oder-karriere-machen-heist-sich-selbst-leben-essay-von-birgitt-e-morrien-in-managerseminare/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 18:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Lernende klug werden fürs Geschäft, grad zu Zeiten der Krise. Mehr noch, wie sie weise werden fürs ganze Leben. 
Indem sie dies beherzigen: Schule macht klug. Und Fleißigsein gute Schüler. Erfahrung macht weise. Und Fehlermachen erfahrungsreich.

Essay in ManagerSeminare von Senior Coach Birgitt E. Morrien (DBVC, DGSv, dju, DPRG), die es sich schon zur Jahrtausendwende zur Aufgabe machte, originelle Geister zu entdecken und zu fördern: Pioniergeister, die das kreative Potenzial von Krisen für immer neue Lösungen erkennen und nutzen. -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 14px"><strong><span style="font-family: verdana; font-size: 10pt"><font color="#000000">Wie Lernende klug werden f&uuml;rs Gesch&auml;ft, grad zu Zeiten der Krise.&nbsp;Mehr noch, wie sie weise werden f&uuml;rs ganze Leben. </font></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<strong><span style="font-family: verdana; font-size: 10pt"><font color="#000000">Indem sie dies beherzigen: Schule macht klug. Und Flei&szlig;igsein gute Sch&uuml;ler. Erfahrung macht weise. Und Fehlermachen erfahrungsreich.</font></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<strong><font color="#000000" face="Times New Roman" size="3">&nbsp;</font></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<strong><span style="font-family: verdana; font-size: 10pt"><font color="#000000">Essay&nbsp;in ManagerSeminare&nbsp;von Senior Coach Birgitt E. Morrien (DBVC, DGSv, dju, DPRG), die&nbsp;es sich&nbsp;schon zur Jahrtausendwende&nbsp;zur Aufgabe machte, originelle Geister zu entdecken und zu f&ouml;rdern:&nbsp;Pioniergeister, die&nbsp;das kreative Potenzial von Krisen f&uuml;r immer neue L&ouml;sungen erkennen und nutzen. -</font></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<strong><span style="font-size: 14px">&bdquo;Machen Sie Fehler&ldquo;&nbsp;&nbsp;Vor&nbsp;etwa 10&nbsp;Jahren war Tom Peters in Z&uuml;rich. Das Guiness-Buch der Rekorde f&uuml;hrte den US-Amerikaner seinerzeit als den h&ouml;chstbezahlten Unternehmensberater der Welt. Unver&auml;ndert gilt er als einer der bekanntesten Managementgurus, der seine Heilslehre in Form von leidenschaftlichen Slogans auf der ganzen Welt verbreitet.</span></strong></p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Birgitt E. Morrien</a>&nbsp;traf den Multimillion&auml;r in der Schweiz.</strong></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<br />
	,,Lassen Sie sich feuern! Wenn Sie Ihre Ideen nicht energisch genug vorantreiben, um daf&uuml;r gefeuert zu werden, dann sind Sie nicht energisch genug.&quot;</p>
<p>	Ein typisches Zitat des Autors von ,,Auf der Suche nach Spitzenleistungen&ldquo;, eine Aufforderung mit Aussicht auf das Ende der Gem&auml;chlichkeit, dem Anfang aller Kreativit&auml;t.</p>
<p>	Tom Peters fordert: ,,Think arts. Stellen Sie Dichter ein! Nichts inspiriert so sehr wie die Kunst.&ldquo; Neues Lernen, Leidenschaft, Talente, Kunst, Frauen und Gesundheit sind die zentralen Schl&uuml;sselbegriffe, die Tom Peters w&auml;hrend seiner einzigen europ&auml;ischen Vortragsveranstaltung im Dezember pr&auml;sentiert. Ein Acht-Stunden-Marathon vor erwartungshungrigen Managern, die nach Z&uuml;rich gereist sind, um sich durch systematische Verwirrung anregen zu lassen.</p>
<p>	Der Ex-McKinsey-Berater und Farmer ist einer der bestbezahlten Ideengeneratoren weltweit. Peters arbeitet an der Front. Ideen sind hier die entscheidende W&auml;hrung f&uuml;r k&uuml;nftige Herausforderungen, kreativit&auml;tsf&ouml;rdernde Bildung ist darum &uuml;berlebensnotwendig. Peters erkl&auml;rt, die Internet-Hegemonie sei im Anmarsch und der Wirtschaftsbereich darauf nach wie vor kaum vorbereitet.</p>
<p>	,,Die Internet-Hysterie ist verr&uuml;ckt, die Wirklichkeit ist aber weitaus verr&uuml;ckter als diese Hysterie&ldquo;, wei&szlig; er. ,,80 Prozent aller Aktivit&auml;ten in der Versorgungskette sind nutzlos und neue Infodienste werden diesen Bluff bald auffliegen lassen.&ldquo; Kein Stein wird auf dem anderen bleiben, droht er, kein Stuhl verschont. Ein gro&szlig;es Problem, aber auch eine gro&szlig;e Chance.</p>
<p>
	<br />
	<strong><span style="font-size: 14px">Think diversity</span></strong></p>
<p>
	Begeistert erw&auml;hnt Peters Netscape-Personaldirektorin Margie Mader, die sich offiziell ,,Direktorin zum Reinholen echt cooler Leute&ldquo; nennt. Gemeint sind Mitarbeiter, die sich vom Chaos befl&uuml;geln statt verschrecken lassen. Netscape sei in nur drei Jahren geworden, was es jetzt ist. Linearit&auml;t ist hier nicht gefragt. Br&uuml;che, Fehler und Fragmente werden als notwendige Bausteine f&uuml;r noch unbekannte neue Entwicklungen begr&uuml;&szlig;t Leben und Lernen brauche neue Paradigmen. Die Verh&auml;ltnisse h&auml;tten sich schon ver&auml;ndert, das Denken dar&uuml;ber noch nicht. </p>
<p>	Peters favorisiert neue Foren und neue Modelle f&uuml;r neues Denken. ,,Think diversity. Innovation braucht Kreativit&auml;t und Kreativit&auml;t braucht den Unterschied&ldquo;, fordert er. Ohne Reibung keine Entwicklung. Mehr als zweihundert M&auml;nner sind der Einladung des Zentrums f&uuml;r Unternehmensf&uuml;hrung gefolgt, vergleichsweise wenige Frauen, keine Farbigen.</p>
<p>	Think diversity &#8211; Peters Ruf nach repr&auml;sentativer Unterschiedlichkeit bleibt hier ein frommer Wunsch. Die Runde zeichnet sich vor allem durch lichte H&auml;upter und diskrete Zur&uuml;ckhaltung aus. Wo das Publikum eher still bleibt, schreitet Peters mit erhobenen H&auml;nden durch die Reihen und beschw&ouml;rt die Versammelten, sich endg&uuml;ltig von dem vermeintlich alleinseligmachenden jungen, wei&szlig;en, m&auml;nnlichen Managermodell zu verabschieden. ,,Wir sind schrecklich im Umgang mit Frauen und &auml;lteren Menschen. Wir rennen mit absolut bl&ouml;dsinnigen Vorurteilen herum,&ldquo; verk&uuml;ndet er.</p>
<p>
	<br />
	<span style="font-size: 14px"><strong>Think women</strong></span></p>
<p>
	Mehr als die H&auml;lfte der US-amerikanischen Gesamtkaufkraft liegt in den H&auml;nden der Frauen, zitiert Peters. Frauen w&uuml;rden 65 Prozent aller Autok&auml;ufe t&auml;tigen, mehr als 50 Prozent aller Unternehmensneugr&uuml;ndungen gingen auf ihr Konto. Tendenz steigend. Vor dem Hintergrund dieser Daten sieht sich das Publikum unverhofft mit grundlegenden Erkenntnissen aus den ersten Stunden der Frauenbewegung konfrontiert: ,,Frauen sind anders. Es ist wie eine andere Kultur&ldquo;, kl&auml;rt Peters die perplexen Herren auf. ,,Wenn M&auml;nner in einer Bank eine Transaktion vornehmen, dann erwarten sie, da&szlig; das Geld von einem auf ein anderes Konto &uuml;berwiesen wird. Punkt. Frauen aber wollen ein Erlebnis.</p>
<p>	&ldquo;Banken und alle anderen Wirtschaftsbereiche, die das nicht ber&uuml;cksichtigen wollen, w&uuml;rden Gefahr laufen, Kundinnen an Mitanbieter zu verlieren, die bereit sind, umzulernen. Die Zuh&ouml;rer sind nicht gerade begeistert und Peters merkt an, ,,von jeder wirklich neuen Idee f&uuml;hlen sich die Leute angepi&szlig;t.&ldquo;</p>
<p>
	<br />
	<span style="font-size: 14px"><strong>Think projects</strong></span></p>
<p>
	Das ber&uuml;hmteste Innovationsprojekt unserer Tage, Silicon Valley, habe das Prinzip ,,Think projects&ldquo; nachdr&uuml;cklich bewiesen. Am Anfang steht die Idee, immer der L&auml;cherlichkeit preisgegeben, denn eine Garantie f&uuml;r Erfolg gibt es nicht. </p>
<p>	Silicon Valley verdanke seinen Erfolg gleicherma&szlig;en seinem unersch&uuml;tterlichen Mut zum Tr&auml;umen, irrwitzig hohen Anteilen Risikokapitals und einer schockierenden Fehlertoleranz. ,,Machen Sie Fehler&ldquo;, r&auml;t Peters daher. ,,Perfektion wird von Firmen nur zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs erreicht.&ldquo;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<br />
	Birgitt E. Morrien</p>
<p>	Quelle: ManagerSeminare 35/99<br />
	&nbsp;</p>
<p>	&nbsp;</p>
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		<title>Shanghai fern von wo</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/11/25/shanghai-fern-von-wo/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 16:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Freundinnen und Freunde in China hat, interressiert sich auch für deren Geschichte. Ursula Krechel erzählt von 18.000 Juden, die die Shoa im fernen Shanghai überlebten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Wer Freundinnen und Freunde in China hat, interressiert sich auch f&uuml;r deren Geschichte.&nbsp; <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/30993.html">Ursula Krechel </a>erz&auml;hlt von 18.000 Juden, die die Shoa im fernen Shanghai &uuml;berlebten.</strong></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Da steht sie mitten in einer Restaurantk&uuml;che in Shanghai und walkt den Teig, als ginge es um ihr Leben, und das tut es auch. Ein Strudel soll es werden, ein s&uuml;&szlig;er nat&uuml;rlich, aber dann f&uuml;llt sie, was noch &uuml;brig ist, mit zartem Gem&uuml;se, und auf einmal hat sie der chinesischen K&uuml;che etwas hinzuerfunden, was niemand mehr missen m&ouml;chte: die Fr&uuml;hlingsrolle.</p>
<p>
	Franziska Tausig ist eine von vielen, der Berliner Buchh&auml;ndler Ludwig Lazarus ist ein anderer, und am Ende waren es achtzehntausend Juden, die seit 1938 eines der letzten Schlupfl&ouml;cher noch nutzen konnten und so im fernen fremden Shanghai &uuml;berlebten.</p>
<p>
	Sie kamen ohne Visum und Illusionen mit einem Koffer und zehn Reichsmark in der Tasche, Anw&auml;lte, Handwerker, Kunsthistoriker, und wenn sie in dieser &uuml;berf&uuml;llten Stadt und dem feucht dr&uuml;ckenden Klima zurechtkommen wollten, dann waren Erfindungsgabe und Tatkraft gefordert. Nicht jeder war, nach dem, was hinter ihm lag und vor ihm, dazu imstande.</p>
<p>
	(Klappentext)</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/">Sinnstiftende Karrieren</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Coaching von Frauen</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/09/29/coaching-von-frauen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 06:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erneut beschäftigt sich die Zeitschrift „Organisationsberatung - Supervision - Coaching" (OSC) im Schwerpunkt mit dem Thema Frauen. Schon in den Jahren 1998 und 2000 war "Gender" Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erneut besch&auml;ftigt sich die Zeitschrift &bdquo;Organisationsberatung &#8211; Supervision &#8211; Coaching&quot; (OSC) im Schwerpunkt mit dem Thema Frauen. Schon in den Jahren 1998 und 2000 war &quot;Gender&quot; Thema.</strong></p>
<p>OSC-Herausgeberin Astrid Schrey&ouml;gg nimmt sich die <strong>&quot;Dual Career Couples&quot;</strong> vor, also der Paare, die beide berufst&auml;tig sind. Nach einer Analyse der Rezeptionsgeschichte in den USA und im deutschsprachigen Raum werden die Vorteile dieser Paare, ihre Themen, aber auch ihre besonderen Problembereiche dargestellt. Hierbei geht es einerseits um das Verh&auml;ltnis von Doppelkarrierepaaren gegen&uuml;ber der Umwelt, andererseits um ihr Binnenverh&auml;ltnis. Unterst&uuml;tzung sollten diese Paare einerseits in ihren Arbeitsorganisationen erhalten, andererseits durch Life-Coaching.</p>
<p>Monika Sombetzki beschreibt in ihrem Coaching-Praxisbericht die <strong>Lebenshaltungen weiblicher F&uuml;hrungskr&auml;fte</strong>. In einer Stichprobe von 21 Einzel-Coachings werden die besonderen Bedingungen der beruflichen F&uuml;hrungsrolle hochqualifizierter Frauen beleuchtet. Im Coaching werden individuelle Konzepte und Strategien jenseits tradierter Stereotypen gesucht und Formen sinnhafter Berufs- und Lebensgestaltung erarbeitet.</p>
<p>Ina Wohlgemuth zeigt, was Pr&auml;senz- und <strong>Voice-Coaching</strong> f&uuml;r Frauen bedeuten kann. Denn f&uuml;r die Karriere gilt: <strong>&quot;Je tiefer die Stimme, desto h&ouml;her die Position&quot;</strong>. &Uuml;ber die &Uuml;bungen hinaus reflektieren die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen auf der &quot;sozialen B&uuml;hne&quot; des Berufs, ihre sozialen Rollen und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten der Selbstpr&auml;sentation.</p>
<p>Brigitte Ehrenberg analysiert die <strong>Situation niedergelassener &Auml;rztinnen</strong> und leitet Konsequenzen f&uuml;r deren Coaching ab.</p>
<p><strong>Jenseits des Schwerpunktthemas</strong> finden die Leser weitere Beitr&auml;ge wie etwa zur &quot;Gegenwart und Zukunft des Coachings &#8211; aus Unternehmenssicht&quot; von Achim Mollbach&nbsp; sowie &quot;Reflexion als Herausforderung in der Organisationsberatung. Ein kritisch-organisationsp&auml;dagogischer Blick auf die Professionalisierung&quot; von Charlotte Heidsiek.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.osc-digital.de/">Weitere Informationen</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/">Mehr Selbstbewusstsein in der Krise</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/">Sinnstiftende Karrieren f&uuml;r Frauen in Ver&auml;nderung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Krisenangst und Munterkeit &#8211; Ein Kulturvergleich</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 11:08:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleines Signal: Die englischsprachige Staatszeitung „China Daily" veröffentlichte vor einiger Zeit eine Karikatur, auf der sich ein von Krisenängsten geschüttelter westlicher Wintermantelträger von einem munteren chinesischen Pandabär, der die Chancen der Lage im Rücken weiß, mit Schneebällen bewerfen lassen muß.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="450" border="0" src="/wp-content/uploads/2009/06/krise.jpg" />
<p><strong>Kleines Signal: Die englischsprachige Staatszeitung &bdquo;China Daily&quot; ver&ouml;ffentlichte vor einiger Zeit eine Karikatur, auf der sich ein von Krisen&auml;ngsten gesch&uuml;ttelter westlicher Wintermanteltr&auml;ger von einem munteren chinesischen Pandab&auml;r, der die Chancen der Lage im R&uuml;cken wei&szlig;, mit Schneeb&auml;llen bewerfen lassen mu&szlig;.</strong></p>
<p> Im Leitartikel unter dem Bild gibt Gao Zhikai, der Direktor des Chinesischen Verbands f&uuml;r internationale Studien, eine aktuelle Deutung des Umstands, da&szlig; der Begriff &bdquo;crisis&quot; im Englischen einfach nur &bdquo;Krise&quot; meint, w&auml;hrend &bdquo;weiji&quot; auf Chinesisch sowohl &bdquo;Krise&quot; als auch &bdquo;Chance&quot; bedeutet. Was aus diesem Unterschied kulturell und geopolitisch folgen mag, bleibt im Raum stehen. </p>
<p>Gao, dem es offenbar vor allem um die Abwehr protektionistischer Tendenzen im Westen geht, h&auml;lt letztere Haltung jedenfalls nicht nur philosophisch der ersten &uuml;berlegen, sondern auch &ouml;konomisch: &bdquo;Wenn wir das Banner des Freihandels hochhalten, wird es ein besseres Morgen geben, gleich, wie hart und bitter das Heute ist.&quot;</p>
<p> Update: Ein Leser weist darauf hin, da&szlig; &bdquo;weiji&quot; blo&szlig; &bdquo;Krise&quot; hei&szlig;t, da&szlig; nur die Zusammensetzung des zweiten Zeichens dieses Worts mit dem Zeichen &bdquo;***&quot;, also &bdquo;jihui&quot;, Chance bedeutet und da&szlig; man die einzelnen Zeichen im heutigen Chinesisch nicht ohne weiteres als Bedeutungstr&auml;ger voneinander isolieren darf. </p>
<p>Manche Chinesen scheinen allerdings die im Westen beliebte Deutung, wohl wegen ihrer langen Geschichte, als &#8211; nicht unwillkommene &#8211; Bewu&szlig;tseinstatsache der Ausl&auml;nder zu akzeptieren. Nur so ist es zu erkl&auml;ren, da&szlig; der chinesische Autor des oben zitierten Artikels f&uuml;r westliche Leser auf ihr seine ganze Argumentation aufbaut.</p>
<p> <strong>Quelle:</strong> <a target="_blank" href="http://faz-community.faz.net/blogs/peking/archive/2009/02/08/krisenangst-und-munterkeit-ein-kulturvergleich.aspx">http://faz-community.faz.net/blogs/peking/archive/2009/02/08/krisenangst-und-munterkeit-ein-kulturvergleich.aspx</a></p>
<p><strong><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/">Karriere</a></strong></p>
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		<title>Köln-Coaching &amp; Web-TV. Mögliches Top-Thema für Medienforum NRW 2009?!</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/05/27/koln-coaching-web-tv-top-thema-fur-medienforum-nrw-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 08:03:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Coaching.TV könnte das Medienforum die vielversprechende Idee eines neuen Trendkanals vorstellen. Gemeinsam mit Dr. Michael Steinbrecher (ZDF) und Dietmar Westenberger (Produzent) entwickelt Coach Birgitt E. Morrien das Konzept für einen möglichen webbasierten Coaching-Kanal. Grund: Die Internetnutzung wird den Fernsehkonsum in Europa schon 2010 übersteigen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Coaching.TV k&ouml;nnte das Medienforum die vielversprechende Idee eines neuen Trendkanals vorstellen. Gemeinsam mit Dr. Michael Steinbrecher (ZDF) und Dietmar Westenberger (Produzent) entwickelt Coach Birgitt E. Morrien das Konzept f&uuml;r einen m&ouml;glichen webbasierten Coaching-Kanal. Grund: Die Internetnutzung wird den Fernsehkonsum in Europa schon 2010* &uuml;bersteigen.</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Das Vorhaben einer&nbsp;<strong>auf Coach Morrien zugeschnittenen</strong><strong> TV-Serie&nbsp;</strong>datiert von 2008. &nbsp;Dazu liegen seit Jahreswechsel zwei Moodtapes zum Thema <a href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html" target="_blank">&bdquo;Wendepunkt&ldquo;</a> und &bdquo;<a href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html" target="_self">Perspektiven in der Krise</a>&ldquo; vor. </p>
<p><strong>Inzwischen jedoch</strong>&nbsp;favorisiert das TV-Entwicklungsteam Steinbrecher/ Westenberger/ Morrien&nbsp;die Idee&nbsp;eines Coaching-Kanals, der die geballte Kompetenz vieler Coaches vermitteln soll. </p>
<p><strong>Wissenschaftliche und personelle Unterst&uuml;tzung</strong> findet das Vorhaben k&uuml;nftig u.a. durch den Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC), dem Morrien als Senior Coach angeh&ouml;rt.</p>
<p><strong>Im Web-TV</strong> sieht das Development-Trio eine f&uuml;r das Coaching-Fernsehen passgenaue L&ouml;sung. &nbsp;Der Nutzen der noch jungen Coaching-Profession kann so zielgenau einem breiteren Publikum vermittelt werden. Anhand der Darstellung konkreter F&auml;lle&nbsp;sollen unterschiedlichste Coaching-Anl&auml;sse, -Inhalte und &ndash;Methoden auf anschauliche Art und Weise vorgestellt werden. <br />&nbsp;<br /><strong>Fragen einer m&ouml;glichen&nbsp;Programmgestaltung</strong> des Coaching-Senders sollen&nbsp;ab Sommer 2009 n&auml;her bestimmt werden. Das Vorhaben k&ouml;nnte einen&nbsp;Web-TV-Panel auf dem Medienforum sicher mit interessanten Impulsen&nbsp;bereichern. <strong><br />&nbsp;</strong></p>
<p>(*) Dies ist das Ergebnis der Studie &quot;Europe logs on &#8211; European Internet Trends of Today and Tomorrow&quot; des amerikanischen Konzerns Microsoft. Danach werden Europ&auml;er im Juni 2010 rund 14,2 Stunden pro Woche online surfen, w&auml;hrend sie nur noch 11,5 Stunden fernsehen. Zudem wachsen die Endger&auml;te k&uuml;nftig verst&auml;rkt zusammen. Videos werden dann verst&auml;rkt mobil &uuml;ber Handy oder Notebook abgerufen, gleichzeitig greifen auch immer mehr Nutzer &uuml;ber Spielekonsolen<strong> oder IPTV-Ger&auml;te auf&nbsp; bestimmte Onlineinhalte zu.</strong><br /><strong><br />Quelle: </strong>Medien-Newsletter<br />Ausgabe Nr. 7 / 2009<strong /><strong><strong /></strong></p>
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		<title>Tabuzone Winnenden: Das unheimliche Verschweigen eines möglichen Tatmotivs</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/03/25/tabuzone-winnenden-das-unheimliche-verschweigen-eines-moglichen-tatmotivs/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 16:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Der Massenmörder von Winnenden]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn von zehn ermordeten Menschen neun schwarz sind, liegt ein rassistisches Tatmotiv nahe.
Wenn von zehn ermordeten Menschen neun jüdischen Glauben sind, liegt ein antisemitisches Tatmotiv nahe.
Wenn von zehn ermordeten Menschen neun weiblich sind, liegt ein sexistisches Tatmotiv nahe.

Davon aber lese ich in den Medien nichts. Warum nicht?!

Kurz nach den Morden in Winnenden schreibt Luise F. Pusch über die Logik dieses Verschweigens. Die emeritierte Professorin für Linguistik stößt damit eine wichtige Debatte an, notwendig, um eine umfassende Analyse der Geschehnisse zu ermöglichen. Und die braucht es, um auf dieser Grundlage präventive Maßnahmen entwickeln zu können, die helfen, solche Anschläge in Zukunft zu verhindern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn von zehn ermordeten Menschen neun schwarz sind, liegt ein  rassistisches Tatmotiv nahe.</strong><strong><br />         </strong><strong>Wenn von zehn ermordeten Menschen neun j&uuml;dischen Glauben sind, liegt  ein antisemitisches Tatmotiv nahe. </strong><br />         <strong>Wenn von zehn ermordeten Menschen neun weiblich sind, liegt ein  sexistisches Tatmotiv nahe.</strong></p>
<p>         <strong>Davon aber lese ich in den Medien nichts. Warum nicht?! </strong></p>
<p>         <strong>Kurz&nbsp;nach den Morden in Winnenden schreibt Luise F. Pusch &uuml;ber  die Logik dieses Verschweigens. Die emeritierte Professorin f&uuml;r Linguistik  st&ouml;&szlig;t damit eine wichtige Debatte an, notwendig, um eine umfassende Analyse der  Geschehnisse zu erm&ouml;glichen. Und die braucht es, um auf dieser Grundlage  pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen entwickeln zu k&ouml;nnen, die helfen, solche Anschl&auml;ge in Zukunft  zu verhindern.</p>
<p>  </strong></p>
<p>Koma &ndash; r&uuml;ckw&auml;rts &#8211; gelesen Amok!</p>
<p>     Luise F. Pusch am 03/13 um 03:32 PM  | Druckversion:</p>
<p>     <strong>Herr Koma kommt: Der Frauenmord in Winnenden</strong> </p>
<p>     Stellen Sie sich vor, ein junger  Deutscher erschie&szlig;t an einer deutschen Schule elf Menschen, zehn davon &ldquo;mit  Migrationshintergrund&rdquo;, sieben weitere MigrantInnen schie&szlig;t er krankenhausreif.</p>
<p>  Oder: In den USA st&uuml;rmt ein Wei&szlig;er  in die Schule und erschie&szlig;t zehn Schwarze und einen Wei&szlig;en. Weitere sieben  Schwarze schie&szlig;t er krankenhausreif. Glauben Sie, &uuml;ber das Motiv der Taten  h&auml;tten Deutschland oder die USA auch nur eine Minute lang ger&auml;tselt?</p>
<p>     Nein &#8211; zu Recht w&auml;re extremer  Fremden- bzw. Rassenhass vermutet worden, von den Medien, den Beh&ouml;rden, der  Bev&ouml;lkerung und der Polizei. </p>
<p>     <strong>Der Massenm&ouml;rder von Winnenden</strong> hat an der Schule acht Sch&uuml;lerinnen und einen Sch&uuml;ler erschossen, sieben  weitere Sch&uuml;lerinnen hat er krankenhausreif geschossen. Aber alle reden nur von  den get&ouml;teten oder verletzten Sch&uuml;lern. </p>
<p>     Tim Kretschmer hat auch drei  Lehrerinnen ermordet. Die wurden auch immer korrekt als Lehrerinnen bezeichnet.  W&auml;re ein Lehrer dabei gewesen, h&auml;tten wir geh&ouml;rt, der T&auml;ter habe neun Sch&uuml;ler  und drei Lehrer get&ouml;tet.</p>
<p>     Streng eingehalten werden die Regeln  der deutschen M&auml;nnersprache: Ein einziges m&auml;nnliches Wesen macht jede noch so  gro&szlig;e Gruppe von Frauen und M&auml;dchen zu einer m&auml;nnlichen Gruppe. Acht  Sch&uuml;lerinnen und ein Sch&uuml;ler sind zusammen neun Sch&uuml;ler. (Die Sch&uuml;lerinnen  wurden auch nicht ermordet, sondern nur get&ouml;tet.) Auch diese Sprachregelung  hilft mit, das Offenkundige nicht wahrzunehmen zu m&uuml;ssen.</p>
<p>     Alle sind  vollkommen ratlos und  fassungslos, es fehlen ihnen die Worte.</p>
<p>     <strong>Die Frage nach dem Warum treibt alle um</strong>, auch heute noch, zwei Tage nach dem Frauenmord. Und da werden besonders  gern Johannes Raus Worte zum Massenmord in Erfurt zitiert: &ldquo;Wir sollten uns  eingestehen: Wir verstehen diese Tat nicht. Wir werden sie &#8211; letzten Endes &#8211;  auch nie v&ouml;llig erkl&auml;ren k&ouml;nnen.&rdquo;</p>
<p>     Was ist denn daran so schwer zu  verstehen? Ist nicht Gewalt von M&auml;nnern gegen Frauen, bis hin zum Mord,  allt&auml;glich bei uns und weltweit? </p>
<p>     Manche,  aber viel zu wenige M&auml;nner, ein paar Sozialpsychologen und M&auml;nnerforscher, haben schon etwas  begriffen von dem, was Feministinnen seit Jahrzehnten umtreibt: Es geh&ouml;rt zur  m&auml;nnlichen Identit&auml;t, Frauen zu dominieren, sich ihnen &uuml;berlegen zu f&uuml;hlen.  Frauen, die M&auml;nnern die Stirn bieten (z.B. Feministinnen), M&auml;dchen, die Jungen  zur&uuml;ckweisen und/oder &uuml;berfl&uuml;geln (z.B. in der Schule), Frauen und M&auml;dchen  also, die die m&auml;nnliche Hegemonie in Frage stellen und das zarte m&auml;nnliche Ego  verletzen, geh&ouml;ren bestraft. Nur so kann die Geschlechterhierarchie  wiederhergestellt und die besch&auml;digte m&auml;nnliche Identit&auml;t repariert werden &#8211; im  Extremfall durch den Tod. </p>
<p>     <strong>Der Frauen- und M&auml;dchenhass</strong> <strong>des Tim Kretschmer</strong> dr&uuml;ckt sich deutlich in seiner Tat  aus. Er hat nicht &ldquo;wild um sich geschossen&rdquo;, wie die Medien immer wieder  berichteten, er hat seine weiblichen Opfer gezielt mit Kopfschuss ermordet.</p>
<p>     F&uuml;r mich fast noch ersch&uuml;tternder  als der Massenmord ist die v&ouml;llige Blindheit all derjenigen, die &uuml;ber ihn berichten  und &uuml;ber die Natur dieser Tat und ihr Motiv r&auml;tseln. Als l&auml;ge das Motiv nicht  klar auf der Hand: Frauenha&szlig;, M&auml;nnlichkeitswahn.</p>
<p>     Ersch&uuml;tternd deshalb, weil damit die  n&auml;chsten Massenmorde programmiert sind, denn eine vern&uuml;nftige Pr&auml;vention setzt  zuallererst eine korrekte Analyse des Tatmotivs voraus. Eine solche Analyse  findet nicht statt, es wird rumgenebelt in einem unfassbaren Ausma&szlig;.</p>
<p>     Oder eben auch wieder nicht  unfassbar, sondern vorhersagbar. Aber ich h&auml;tte doch gedacht, nach &uuml;ber 40  Jahren Frauenbewegung w&auml;ren die Zust&auml;ndigen und die &Ouml;ffentlichkeit schon etwas  weiter, aufgekl&auml;rter.<br />     Aber in den Medien war wieder mal  Alice Schwarzer die einzige<strong>,</strong> die den Mord und sein Motiv auf den Punkt brachte &#8211; auf  einen Punkt &uuml;brigens, den sie seit dem Mord an Angelika B. in K&ouml;ln 1991 immer  wieder betont: <strong>Frauenhass geh&ouml;rt genau so streng geahndet wie  Fremdenhass</strong>, ja strenger, ist er doch viel weiter verbreitet. Er ist,  wie gesagt, v&ouml;llig allt&auml;glich. <a target="_blank" href="http://www.emma.de/der_amoklauf_von_winnenden_2009_03_13.html">Hier geht&rsquo;s zum Schwarzer-Artikel.</a> </p>
<p>     Eines wird durchaus zugegeben, es  l&auml;sst sich ja auch nicht verheimlichen: Dass die Amokl&auml;ufer alle m&auml;nnlich sind.  Und mit diesem widerwilligen Eingest&auml;ndnis hat es sich dann aber auch schon. Da  wird nie weitergefragt: Wieso denn nur Jungen und M&auml;nner? Was machen wir falsch  bei der Erziehung von Jungen, was uns bei M&auml;dchen anscheinend m&uuml;helos gelingt?  Was k&ouml;nnen Jungen von M&auml;dchen lernen?</p>
<p>     Eben. Das ist der Punkt. Jungen  sollen und wollen von M&auml;dchen nichts lernen. Das w&auml;re n&auml;mlich unter ihrer  W&uuml;rde. Sie w&uuml;rden dadurch ja &#8211; zu M&auml;dchen, es best&uuml;nde jedenfalls die Gefahr.  Und nichts ist in unserer Herrenkultur schrecklicher f&uuml;r einen Jungen.</p>
<p>     Aus den so abgerichteten Jungen  werden unsere M&auml;nner &#8211; die, die wir zu Hause haben und die in Politik, Medien  und Wirtschaft. Sie haben kein Interesse und wohl auch nur selten das R&uuml;stzeug,  dem wahren Motiv dieses Verbrechens und all der anderen allt&auml;glichen  M&auml;nnerverbrechen an Frauen auf den Grund zu gehen. Hier kommt ein wenig  Nachhilfe von Rolf Pohl, Sozialpsychologe an der Uni Hannover: </p>
<p>     <strong>Zur m&auml;nnlichen Identit&auml;t geh&ouml;rt das unbewusste Bed&uuml;rfnis, sich  aufzuwerten</strong>,<strong> indem  Frauen abgewertet werden</strong>. Sich als einzelner Mann von dieser  Konstruktion abzugrenzen ist sehr schwer. Die Ambivalenz gegen&uuml;ber Frauen pr&auml;gt  sich dem kleinen Jungen ein &#8211; und erf&auml;hrt immer wieder Nachpr&auml;gungen.  Interviewer: Die Abwertung von Frauen geh&ouml;rt fest zur m&auml;nnlichen Identit&auml;t?  Wenn man sich anschaut, was in unserer Gesellschaft als m&auml;nnlich gilt,dann  finden sich immer wieder zwei dominante Merkmale: zum einen eine Hierarchie innerhalb  der M&auml;nnergruppe &#8211; Status- und Rangk&auml;mpfe sind f&uuml;r eine m&auml;nnliche Identit&auml;t  sehr wichtig. Und zum anderen die Abgrenzung zur Weiblichkeit, die alle M&auml;nner  in ihrer &Uuml;berlegenheit miteinander vereint.</p>
<p><strong>Hier mehr&hellip;</strong> <br />     Auf RTL gab der Psychologe Gebert heute  fr&uuml;h zum besten, was er f&uuml;r den Grund h&auml;lt, dass Tim Kretschmer gezielt Frauen  und M&auml;dchen ermordet und angeschossen hat: Nein, sagte er, das sei wohl nicht  gezielt gewesen. &ldquo;Jungs werfen sich blitzschnell untern Tisch, w&auml;hrend Frauen  zur Salzs&auml;ule erstarren und nicht wissen, was sie machen sollen.&rdquo; Selber  schuld, die dummen Frauen.</p>
<p>     So lange die Mehrheit auf diesem  Niveau der Reflexion verharrt, werden M&auml;nner weiter Gewalt aus&uuml;ben,  gegeneinander, vor allem aber gegen Frauen.</p>
<p>     Aber schuld daran ist niemand, es  ist und bleibt ein R&auml;tsel, und wir sind alle fassungs-, rat- und sprachlos.  Oder noch besser, wie oben: Die Frauen sind schuld. Wie hie&szlig; doch der  vereinbarte Code-Spruch zur Ank&uuml;ndigung des Grauens: &ldquo;Frau Koma kommt!&rdquo;</p>
<p>     (Dank an Brigitta Huhnke f&uuml;r einen  hilfreichen Email-Austausch und die Hinweise auf den Pohl-Artikel und das  RTL-Interview mit&nbsp; Gebert. Dank an Evelyn Thriene f&uuml;r den Hinweis auf den  Artikel von Alice Schwarzer)</p>
<p><strong>Quelle:</strong><a href="http://www.fembio.org/"><strong>www.fembio.org</strong></a><br />       <strong>Hinweis:</strong> Fettungen  im Text stammen von Birgitt <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Morrien</a></p>
<p><a onclick="window.open('/wp-content/uploads/2009/03/focus_winnenden.jpg','Focus Titel','width=282,height=400,location=no,menubar=no,toolbar=no,status=no,scrollbars=no,resizable=no');return false;" target="_self" href=""><strong>Focus Titelseite M&auml;rz 2009</strong></a></p>
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		<item>
		<title>Moderne Kommunikationsformen prägen zunehmend auch das Medienverhalten der Coaches und ihrer Kunden</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/03/04/moderne-kommunikationsformen-pragen-zunehmend-auch-das-medienverhalten-der-coaches-und-ihrer-kunden/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 15:05:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Coachingliteratur vom Einsturz des Kölner Historischen Stadtarchivs nicht betroffen. Digitale Sicherung in Zukunft favorisiert. So lautet der Titel einer COP-Pressemeldung, die die Gründung eines internationalen Archivs für Coachingliteratur anregt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Coachingliteratur vom Einsturz des K&ouml;lner Historischen Stadtarchivs nicht betroffen. Digitale Sicherung in Zukunft favorisiert. So lautet der Titel einer COP-Pressemeldung, die die Gr&uuml;ndung&nbsp;eines internationalen Archivs f&uuml;r Coachingliteratur&nbsp;anregt.</strong></p>
<p>K&ouml;ln (cop) &#8211; &bdquo;Coaching ist eine sehr junge Profession, deren literarische Sch&auml;tze aus der Region sich daher nicht im Historischen Stadtarchiv befunden haben&ldquo;, erkl&auml;rt die K&ouml;lner Autorin und Karrierecoach Birgitt Morrien in einem Pressegespr&auml;ch nach dem Zusammensturz eines der bedeutendsten Stadtarchive Deutschlands. </p>
<p>Ihren eigenen &ndash;auf Beratung bezogenen &ndash; schriftstellerischen Nachlass m&ouml;chte die US-diplomierte Kommunikationswissenschaftlerin und Entwicklerin einer eigenen Beratungsmethode &bdquo;DreamGuidance&ldquo; gern einem zuk&uuml;nftigen Zentralarchiv f&uuml;r Coachingliteratur vermachen, das international aufgestellt ist.</p>
<p>Das digitale Ged&auml;chtnis dieses Archivs sei lediglich virtuell zu lokalisieren und eine Einsturzgefahr im klassischen Sinne daher nicht gegeben, so Morrien. Hier k&ouml;nnten nonlokal Erstschriften traditioneller Printver&ouml;ffentlichungen eingesehen werden, wie etwa Druckfahnen, sei es mit den handschriftlichen Korrekturen der Autoren oder deren Online-Kommentaren.</p>
<p>Moderne Kommunikationsformen pr&auml;gen zunehmend auch das Medienverhalten der Coaches und ihrer Kunden. Dabei stelle die Sicherung webbasierter Inhalte &ndash;etwa von Weblogs &ndash; die Archivare vor ganz neue Herausforderungen, so Morrien. Die PR-Expertin ver&ouml;ffentlicht seit 2005 regelm&auml;&szlig;ig Beitr&auml;ge im eigenen Blog &bdquo;Coaching-Blogger&ldquo;, laut Econcon-Ranking 2009 eines der Top 100 Business-Blogs im deutschsprachigen Europa. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AKTUELLE VER&Ouml;FFENTLICHUNG:</p>
<p></strong>Birgitt E. Morrien/Iris Hammelmann<br />Erfolg mit DreamGuidance <br />Unbewusste Intelligenz st&auml;rken und nutzen<br />L&uuml;chow Verlag 2008<br />180 Seiten, Paperback<br />EUR 16,95 (D), 17,50 (A), sFr 30,40<br />ISBN 978-3-7831-9008-3</p>
<p><strong>Au&szlig;erdem:</p>
<p></strong>Birgitt E. Morrien<br />Traumhaft gel&ouml;st &#8211; Coaching mit DreamGuidance<br />Coaching-Lesebuch<br />Themen u.a.: Erfolgsgeschichten, Ganzheitliche Kommunikation,<br />Interviews. COP Edition 2007, 300 Seiten, Paperback, EUR 17,00<br />ISBN: 978-3-8334-8091-1 </p>
<p><strong>Kontakt:</p>
<p></strong>COP &#8211; Coaching, Organisation &amp; PR<br />Birgitt E. Morrien, M.Sc./USA<br />Kr&uuml;thstr. 27<br />D-50733 K&ouml;ln<br />Fon: +49 221 739 32 62<br />Fax: +49 221 739 17 69<br />Homepage: <a href="http://www.cop-morrien.de/pressemeldungen/www.cop-morrien.de">www.cop-morrien.de</a><br />E-Mail: <a href="mailto:contact@cop-morrien.de">contact@cop-morrien.de</a><br />Weblog: <a href="http://www.cop-morrien.de/pressemeldungen/www.coaching-blogger.de">www.coaching-blogger.de</a><br />Second Life: Coach Sands</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Finanzielles Stigma: Die Krise als geistige Übung</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/11/26/finanzielles-stigma-die-krise-als-geistige-ubung/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange geholfen bekommen oder lange helfen – welche Prüfung! 

Meint Adriaan Morrien, dessen Ideal daher ein Spender ist, der unbekannt zu bleiben wünscht. Ein Traum, aktuell wohl gleichermaßen attraktiv für große wie kleine Hilfeempfänger, seien es Banken vor dem Bankrott oder Erwerbswillige ohne Einkommen, internationale Konzerne vor dem Ruin oder zur Kunst berufene Werktätige am Rande des Existenzminimums.

Jedoch dürfte die mit der Krise verbundene Übung im Alltag für verabschiedete Bankvorstände anders ausfallen als etwa für gekündigte Mitarbeiter/innen eines mittelständischen Autozulieferers auf dem Land. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lange geholfen bekommen oder lange helfen &ndash; welche Pr&uuml;fung!</strong></p>
<p><strong>Meint Adriaan Morrien, dessen Ideal daher ein Spender ist, der unbekannt zu bleiben w&uuml;nscht. Ein </strong><a href="http://www.dreamguidance.de/" target="_blank"><strong>Traum</strong></a><strong>, aktuell wohl gleicherma&szlig;en attraktiv f&uuml;r gro&szlig;e wie kleine Hilfeempf&auml;nger/innen, seien es Banken vor dem Bankrott oder Erwerbswillige ohne Einkommen, internationale Konzerne vor dem Ruin oder zur Kunst berufene Werkt&auml;tige am Rande des Existenzminimums. </strong></p>
<p><strong>Jedoch d&uuml;rfte die mit der Krise verbundene &Uuml;bung im Alltag f&uuml;r&nbsp;verabschiedete Bankvorst&auml;nde anders ausfallen als etwa f&uuml;r gek&uuml;ndigte Mitarbeiter/innen eines mittelst&auml;ndischen Autozulieferers auf dem Land. <br /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Adriaan Morrien:</strong></p>
<h2>Die helfende Hand</h2>
<p><strong>Menschen wollen gern geholfen bekommen</strong>, und im allgemeinen helfen sie auch gern, wenn die Hilfe nur einige Sekunden beansprucht. Auf diesem Grundsatz beruht der Erfolg von Stra&szlig;enkollekten. Haussammlungen erfordern gr&ouml;&szlig;ere M&uuml;he. Man mu&szlig;, dem Scho&szlig; der Familie entrissen, zur Haust&uuml;r gehen und eine Unterschrift leisten, eine Handlung, zu der in fast allen F&auml;llen gro&szlig;e Selbst&uuml;berwindung n&ouml;tig ist. Au&szlig;erdem gen&uuml;gt ein Groschen nicht. Solche Sammlungen &uuml;berschreiten die Zeitgrenze. Sie sind peinlich, weil sie den Rhythmus eines gesunden Egoismus unterbrechen und uns nachdenklich stimmen. Irgendwie befremdet kehren wir ins Wohnzimmer zur&uuml;ck, um den Faden unseres biologischen Zusammenlebens wiederaufzunehmen. Unsere Kinder unterst&uuml;tzen uns dabei, oft gegen Entgeld eines Groschens.</p>
<p><strong>Lange geholfen bekommen oder lange helfen &ndash; welche Pr&uuml;fung!</strong> Es gl&uuml;ckt selten ohne einen Vertrag, eine Hypothek oder eine Trauung. Manchmal bedarf es noch kr&auml;ftigerer Mittel: einer Berufung, eines Evangeliums, der Erscheinung eines Engels. Der Staat reicht uns eine trockene helfende Hand, wenn wir uns fortgepflanzt haben oder wenn wir alt geworden sind. Vielleicht ist das die keuscheste Form der Hilfeleistung und darum wahrscheinlich auch die langweiligste.</p>
<p><strong>Jeder wei&szlig;, wie schwierig es ist, einem Helfer in die Augen zu sehen.</strong> Manche Menschen haben ein feinentwickeltes Schamgef&uuml;hl, das gekr&auml;nkt wird, sobald man auch nur eine Anspielung macht, dass man ihnen helfen m&ouml;chte. Um diesen Leuten einen Dienst zu erweisen, mu&szlig; man nicht nur &uuml;ber Freigiebigkeit, sondern auch &uuml;ber Schlauheit und Ausdauer verf&uuml;gen. Man mu&szlig; sie &uuml;berlisten, sie zu ihrem Heil und Vorteil hereinlegen. Diese Menschensorte ist im Aussterben. Fr&uuml;her war es eine Ehre, in aller Stille Mangel zu leiden, eine edle Seele unter einem verschlissenen Hemd zu tragen. Seitdem sind die Hemden sch&ouml;ner geworden. Wir sind schamlos im Empfangen. Mein Ideal ist nach wie vor ein guter Spender, der unbekannt zu bleiben w&uuml;nscht. Ich warte schon seit Jahren auf ihn.</p>
<p><strong>Geld nehmen wir nicht gern an.</strong> Wir behalten es zwar gern, wenn wir es akzeptiert und einen ersten Schock &uuml;berwunden haben. Bei einem Jubil&auml;um wird es in einem Umschlag &uuml;berreicht, als sei es radioaktiv. In meiner Jugend stimmte es mich traurig, wenn ich von meinen Eltern, Verwandten oder Hausfreunden ein Geldst&uuml;ck geschenkt bekam. Ich verstehe immer noch nicht recht warum. Warum h&auml;tte ich am liebsten geheult, wenn eine Tante mir, und sei es auch bei der Haust&uuml;r im dunklen Flur, einen Groschen in die Hand dr&uuml;ckte oder der Gesch&auml;ftspartner meines Vaters mir zu Neujahr eine Silberm&uuml;nze mit gro&szlig;em, sauberen Daumen zuschob, die ich sozusagen mit beiden H&auml;nden vom Tisch nehmen musste? F&uuml;hlte ich mich wirklich gedem&uuml;tigt? Ich wei&szlig; es nicht. Es war eine unerkl&auml;rliche Traurigkeit, eine innere Wunde, die pl&ouml;tzlich zu bluten begann, ein finanzielles Stigma.</p>
<p>Noch immer werde ich melancholisch, wenn ich ein B&uuml;ndel abgegriffener Banknoten sehe. Das mag der Grund daf&uuml;r sein, dass ich Geld gern ausgebe. Ich kann es auch nie in einem Portemonnaie aufbewahren. Es mu&szlig; lose in der Tasche stecken, um seine Fl&uuml;gel im n&auml;chsten Augenblick auszubreiten. <strong>Denn Geld soll nicht rollen. Es mu&szlig; fliegen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle:</strong>&nbsp;Morrien, Adriaan, <em>Lass dir Zeit,</em>&nbsp;M&uuml;nchen 1960: Langen/M&uuml;ller.</p>
<p><strong>&Uuml;bersetzung</strong> aus&nbsp;dem Holl&auml;ndischen: Johannes Piron<br />Der Text&nbsp;folgt den Regeln der alten Rechtschreibung.&nbsp;</p>
<p><strong>Zeichnungen:</strong> Dorothee Tilgner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Managerinnen der Kommunikationsbranche  im Leadership-Coaching</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/04/25/managerinnen-der-kommunikationsbranche-im-leadership-coaching/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 16:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl PR als Frauendomäne gilt, haben im Management meistens Männer das Sagen. Frauen wird eine besondere Begabung für den Beruf zugeschrieben und der Frauenanteil unter den Beschäftigten steigt stetig. Doch der Sprung an die Spitze eines Unternehmens bzw. einer Organisation bleibt ihnen noch oft verwehrt, so Claudia Ottow in der aktuellen Ausgabe des PR REPORTS.

Ottow hat Unternehmenscoach und DreamGuide Birgitt E. Morrien zum Leadership-Coaching von Führungsfrauen der Kommunikations- und Medienbranche befragt.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obwohl PR als Frauendom&auml;ne gilt, haben im Management meistens M&auml;nner das Sagen. Frauen wird eine besondere Begabung f&uuml;r den Beruf zugeschrieben und der Frauenanteil unter den Besch&auml;ftigten steigt stetig. Doch der Sprung an die Spitze eines Unternehmens&nbsp;bzw. einer Organisation bleibt ihnen noch oft verwehrt, so Claudia Ottow in der aktuellen Ausgabe des PR REPORTS.</p>
<p>	Ottow hat&nbsp;Unternehmenscoach und&nbsp;DreamGuide&nbsp;Birgitt E. <a href="http://www.cop-morrien.de/referenzen/medienecho-tv/">Morrien&nbsp;</a>zum Leadership-Coaching von F&uuml;hrungsfrauen der Kommunikations- und Medienbranche befragt.</strong></p>
<p>	<strong>Textauszug:</strong></p>
<p>	Anbieter von Managementseminaren verhei&szlig;en Karrierewilligen R&uuml;ckendeckung. Besonders Coaching erscheint als wirksame Methode zur F&ouml;rderung von F&uuml;hrungskompetenz. &bdquo;Professionell gef&uuml;hrte Beratungsgespr&auml;che verbessern den strategisch klugen Umgang mit beruflichen Herausforderungen&ldquo;, erkl&auml;rt Management-Autorin Birgitt E. Morrien.</p>
<p>Sie setzt auf ganzheitliche Perspektivenarbeit, etwa auch mit Hilfe von gelenkten Tagr&auml;umen, um ihren Coachees zu mehr Selbstsicherheit zu verhelfen. Die Kunden kl&auml;ren im Gespr&auml;ch ihren Standort, ihre Ziele und sie &uuml;berpr&uuml;fen ihre Strategie, indem sie eigene M&ouml;glichkeiten und Grenzen ausloten. </p>
<p>	Erst die Entwicklung innerer Gelassenheit, basierend auf Selbstvertrauen und Wertsch&auml;tzung, &ouml;ffne den Zugang zu authentischer F&uuml;hrungssouver&auml;nit&auml;t, so Morrien. Das soll den F&uuml;hrungsanspruch von Frauen st&auml;rken und Unsicherheiten abbauen, wenn es darum geht, neue Wege zu gehen.</p>
<p>	<strong>Ausgew&auml;hlte Zahlen aus Ottows Bericht:<br />
	</strong><br />
	- Derzeit ist keine Frau als Leiterin Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit bei einem Dax-30-Unternehmen auszumachen.<br />
	- M&auml;nner arbeiten dort, wo mehr verdient wird &ndash; auf h&ouml;herer Position, auf h&ouml;herer Hierarchieebene und in gr&ouml;&szlig;eren Organisationen.<br />
	- Bei den Besch&auml;ftigten ohne Leitungsaufgaben&uuml;berwiegen Frauen mit 62%. Im Schnitt verdienen sie 25% weniger als M&auml;nner, vor allem weil sie seltener F&uuml;hrungspositionen bekleiden. <br />
	- Besser sieht es aus in PR-Agenturen: Laut einer Hoppenstedt-Untersuchung, die 300 Agenturen erfasst hat, sind von 790 Personen im Management dort 195 Frauen.<br />
	- Die deutsche Leitung internationaler Agenturnetzwerke liegt zu etwa 70 Prozent in Frauenh&auml;nden.</p>
<p>	<strong>Quelle:</strong> PR Report 4.08&nbsp; / <a href="http://www.prreport.de/">www.prreport.de</a></p>
<p>
	<strong>Mehr zum Thema: <br />
	</strong><a href="http://www.coaching-blogger.de/2008/03/07/klarheit-als-karriere-kapital/"><br />
	Klarheit als Kapital</a> &#8211; Interview mit Birgitt Morrien</p>
<p>	<a href="http://www.cop-morrien.de/coaching-mit-dreamguidance/">Kompakt-Coaching</a><br />
	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Bekenntnisse der ersten katholischen Bischöfin im TV-Coaching</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2006/11/17/die-bekenntnisse-der-ersten-katholischen-bischofin-im-tv-coaching/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 10:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum es Senior Coach Birgitt Morrien dringlich scheint, über ein erst in 2026 auszustrahlendes Interview  bereits jetzt zu informieren: Die Karriereberatung – nicht nur des zukünftigen weiblichen Klerus – lebt von der klaren Vision des Kommenden, um alle Aufmerksamkeit und Bewegung jetzt wirksam darauf auszurichten. 

Katharina Steinberg, erste Bischöfin an der Kathedrale zu Köln, berichtet exklusiv für Coaching-Blogger im Rückblick aus der kommenden Dekade.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum es&nbsp;Senior Coach <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Birgitt Morrien&nbsp;</a>dringlich scheint, &uuml;ber ein erst in 2026 auszustrahlendes Interview&nbsp; bereits jetzt zu informieren: Die Karriereberatung &ndash; nicht nur des zuk&uuml;nftigen weiblichen Klerus &ndash; lebt von der klaren Vision des Kommenden, um alle Aufmerksamkeit und Bewegung jetzt wirksam darauf auszurichten. </strong></p>
<p><strong>Katharina Steinberg, erste Bisch&ouml;fin an der Kathedrale zu K&ouml;ln, berichtet exklusiv f&uuml;r Coaching-Blogger im R&uuml;ckblick aus der kommenden Dekade:</strong></p>
<p>Wider jede Vernunft entschied ich mich zu Beginn des neuen Jahrhunderts, alle Karten auf eine Karriere als Bisch&ouml;fin zu setzen. Physik h&auml;tte mir sicher auch gelegen, doch meine Perspektive bewog mich dazu, nach einem eher m&auml;&szlig;igen Abitur Theologie zu studieren.</p>
<p>Seit meiner Kindheit war mir dieser Weg vorgegeben. So blieb mir keine Wahl, als die, mich konsequent in dessen Dienst zu stellen. Das weitreichende Vorhaben fand seine Sicherheit zun&auml;chst nur in einer starken Vision, die jedoch allen faktischen Gegebenheiten widersprach.</p>
<p>Mein Ansinnen galt ja vor zwanzig Jahren noch als geradezu widersinnig: Eine Frau als katholische Priesterin war undenkbar, geschweige denn als Bisch&ouml;fin. Mein Ziel gab mir gewisserma&szlig;en eine Antwort, zu der mir nur noch die dorthin f&uuml;hrenden Fragen fehlten.</p>
<p>F&uuml;r die Aufgabenstellung ermutigend waren mir die Erkenntnisse der neueren Physik mit ihrer Gewissheit m&ouml;glicher Quantenspr&uuml;nge. Wie im M&auml;rchen war hier offenbar Unm&ouml;gliches m&ouml;glich. Etwas konnte hier und zugleich da sein.</p>
<p>Unverr&uuml;ckbar blieb auch mein blindes Vertrauen darin, meine Vision werde sich erf&uuml;llen. Gen&auml;hrt durch die Geschichten der alten Heiligen, die sahen, was unsichtbar war, und so wussten, was man nicht wissen konnte. So wusste auch ich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antidiskriminierung &ndash; ein Fremdwort in Rom?<br />
	</strong></p>
<p>Der entscheidende Augenblick f&uuml;r mein weiteres Handeln ereignete sich im Herbst 2006, als ich auf einer Fachtagung eher beil&auml;ufig erfuhr, die Regierungsumsetzung einer europ&auml;ischen Gesetzesvorgabe zur Antidiskriminierung sei inzwischen auch in Deutschland erfolgt, &ouml;ffentlich fast unbeachtet.</p>
<p>Obschon ich davon schon fr&uuml;her geh&ouml;rt hatte, war ich pl&ouml;tzlich wie elektrisiert: Augen&shy;blicklich erkannte ich darin das lichte Schwert, das die l&auml;ngst maroden Mauern zum Aller&shy;heiligsten f&uuml;r alle Gl&auml;ubigen gleicherma&szlig;en freilegen w&uuml;rde.</p>
<p>Der Schl&uuml;ssel zur geistlichen W&uuml;rde r&uuml;ckte pl&ouml;tzlich greifbar nah: Die Kirche w&uuml;rde sich den kategorischen Ausschluss der halben Menschheit aus allen ihren attraktiven &Auml;mtern nicht l&auml;nger leisten k&ouml;nnen, jedenfalls nicht moralisch.</p>
<p>Rein juristisch jedoch endete auch diese neue Gerechtigkeit vor den Toren der r&ouml;misch-katholischen Kirche. Ihr Selbstbestimmungsrecht lie&szlig; die tradierte Ungeheuerlichkeit einer institutionalisierten Diskriminierung von Frauen unangetastet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit medialer Unterst&uuml;tzung zur ersten P&auml;pstin<br />
	</strong></p>
<p>Es kam, wie ich es erwartet hatte, unverhofft: Die Spiritualisierung der Gesellschaft nahm in den 10ern verst&auml;rkt zu. Diesen Markt bedienten zunehmend gro&szlig;e Medienproduktionen mit spannenden Filmen, was sich schon 2005 mit &bdquo;Da Vinci Code&ldquo; angek&uuml;ndigt hatte.</p>
<p>Der Trend setzte ein, die klerikale Frauenfrage als eine der letzten gesellschaftlichen Tabus aufzubauen und entsprechend medial weiter auszuschlachten. Mit dem Kassenschlager &bdquo;Das wahre Ende der Inquisition&ldquo; erhielt Rom 2015 seine erste anerkannte katholische P&auml;pstin.</p>
<p>Dem Kassenschlager folgte eine Kampagne, die als gigantische Klagewelle unterschied&shy;lichster Menschenrechtsorganisationen in Erscheinung trat. Rom wurde aufgefordert,&nbsp;seine Diskriminierungspraxis zu beenden. Das antikatholische Klima nahm sprunghaft zu.</p>
<p>Die Stimmung gegen die Katholische Kirche fand ihren bisherigen H&ouml;hepunkt 2020 vor dem Vatikan mit der ersten europaweit organisierten Massendemonstration &bdquo;Pro P&auml;pstin!&ldquo;.&nbsp; Und erst danach begann Rom, die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige innerkirchliche Reform einzuleiten.</p>
<p>Es war also das Verm&ouml;gen gl&uuml;cklicher Umst&auml;nde, dem es zu danken ist, dass die ungeheuer&shy;liche Diskriminierung der weiblichen Menschheit durch die Katholische Kirche schlie&szlig;lich wie im zeitgeschichtlichen Handumdrehen aufgehoben werden konnte.</p>
<p>Wie wir alle wissen, konkurrieren seither beide Geschlechter um die Positionen unseres Kirchenkonzerns. Trotz alter Seilschaften ist es mir gelungen, mit dem K&ouml;lner Bischofsamt mein Lebensziel zu erreichen. Zu weitergehenden r&ouml;mischen W&uuml;rden fehlt mir die Vision.</p>
<p>Mir ist allerdings eine Kardin&auml;lin in spe bekannt, von dieser Aussicht ganz beseelt, die meine volle Unterst&uuml;tzung genie&szlig;t. Mit ihr w&auml;re sicher auch ein interessantes Interview zu f&uuml;hren. Sie b&ouml;te hierzu wom&ouml;glich eine interessante Fortsetzung mit eher p&auml;pstlicher Note.</p>
<p>Schlie&szlig;lich sollte es mich nicht wundern, wenn Vater Kirche uns zunehmend freudig in seine Arme schlie&szlig;en w&uuml;rde, verlorenen T&ouml;chtern gleich. Wobei wir jedoch, im Unterschied zum verlorenen Sohn, das elterliche Haus nie freiwillig verlassen hatten.</p>
<p>Als M&uuml;tter Gottes landeten wir in den Seitenschiffen der Kirchen. Stumm dienten wir dort im Halbdunkel, steinerne Relikte unserer vergessenen Macht. Mit dem Kleinen im Arm hatten wir Teil an uns fremder Herrlichkeit. Als T&ouml;chter wurden wir verbannt und verloren alles:</p>
<p>Unsere Heimat, unsere Erinnerung und unser Selbstwertgef&uuml;hl. So gegen&uuml;ber uns selbst und allen anderen in Vergessenheit geraten, brauchte es lange, bis sich in Einzelnen die W&uuml;rde unserer heilen Existenzen wiederfand. Ganz gegenw&auml;rtig / allen sichtbar.</p>
<p>Bisch&ouml;fin bin ich geworden, allen Frauen und M&auml;nnern zur Erinnerung. Die Balance wieder&shy;herzustellen, die alle Bereiche betrifft und in allen verloren war. Neues zu beginnen, ist mein Ansinnen, Ausgewogenheit zu schaffen, meine Aufgabe, alt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Dankende Anmerkung:</strong></em></p>
<p>F&uuml;r ihre kompetente Unterst&uuml;tzung bei meiner juristischen Recherche zum Allgemeinen Gleichbehand&shy;lungsgesetz danke ich Michaela Verweyen, Rechtsanw&auml;ltin, Fachanw&auml;ltin f&uuml;r Familienrecht in K&ouml;ln.</p>
<p>Hilfreiche Hinweise zum kanonischen Recht erhielt ich von Bernd Heinen, Bibliotheksleiter der Katholischen Fachhochschule K&ouml;ln.</p>
<p>	In gute Text-Stimmung brachte mich die zuf&auml;llige Entdeckung der &bdquo;Bibel in <em>gerechter </em>Sprache&ldquo;, die in neuer Weise die Geschlechtergerechtigkeit ber&uuml;cksichtigt wie auch die Gleichgewichtigkeit des christlich-j&uuml;dischen Dialoges. (G&uuml;tersloher Verlagshaus, G&uuml;tersloh 2006)</p>
<p>Medienarbeit, f&uuml;r mich zentral als Online-PR, brachte mir&nbsp;k&uuml;rzlich ein Fachvortrag n&auml;her: Wie Corporate News intelligent verbreitet werden k&ouml;nnen, dazu verdanke ich interessante Anregungen Sandra Liebich, Costumer Relations bei news aktuell in Hamburg.&nbsp;</p>
<p>Warum das hier wichtig ist?</p>
<p>Jede noch so kleine Spur kann unverhoffte Wege er&ouml;ffnen und Wirkungen zeitigen. Mystiker/innen wissen von solchen Dingen kraft ihres Glaubens, Physiker/innen aufgrund modernster Messtechnik.</p>
<p>Jetzt erwartet dieses Wissen Manager/innen und Medienschaffende mit offenen Armen. Der gro&szlig;e Geist kennt keine Vorbehalte: Alle sind&nbsp;willkommen!</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank"><br />
	Sinnstiftende Karrieren</p>
<p>	</a></p>
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