| Kolumnen, Zeitgeschehen

SIE, es geht auch ohne (?)

Inspiriert von der Wochenendausgabe einer Tageszeitung, in der es diesmal fast ganz ohne fotografische Abbildungen von Frauen (zu)ging, plädiert Birgitt Morrien für die überfällige Balance medialer Gender-Spiegelungen. Claudia Lehnen, Ressortleiterin Magazin beim Kölner Stadtanzeiger, pflichtet ihr bei. » weiterlesen

| Zeitgeschehen, Zwischenrufe

Zwangsprostitution

Liebe Mitstreiter_innen für das Schöne, Gute, Wahre,

die hier weitergeleitete Mail bittet um Eure Teilnahme an einer Petition, deren Anliegen wohl jeder Mensch mit einem Anflug von Empathie verstehen wird. Übrigens wieder einmal ein Beleg dafür, wie viele Themen von unseren Mainstream-Medien vernachlässigt werden. Die „right2water“-Kampagne hat bewiesen, dass sogar die schläfrigsten Redakteure aufwachen, wenn es plötzlich im Internet drängelt …

Herzliche Grüße,
Ihre/Eure Birgitt Morrien » weiterlesen

Leben, um die verbleibende Zeit zu nutzen. Zum Tod von Fritz Roth

Ein Art Nachruf von Birgitt Morrien

Jetzt ist er tot, und ich habe das Treffen mit ihm verpasst: Fritz Roth, der Mann, der uns den Tod zurückgebracht hat. Ein Mann, der das notwendige Geschäft des Bestatters mit einer großartigen Mission zu verbinden wusste: uns den Tod wieder ins Bewusstsein zu rufen, um dem Leben entgegen dem allgegenwärtigen Diktat des Taktaktak monetärer Nutzbarmachung seine Würde zurückzugeben, seinen unbedingten Sinn. » weiterlesen

| Rezensionen, Zeitgeschehen

Vaterland ohne grosse Mütter: (Kein) Nach/Denken an Christa Wolf

Wo die Leitmedien den ersten Todestag einer der größten deutschen Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit ohne Gedenken verstreichen lassen, schlägt die Stunde der Bloggerin: Mit „August“ erinnert Birgitt Morrien an Christa Wolf, die heute vor einem Jahr starb:

Heute denke ich schon beim Aufstehen an Christa Wolf und entdecke später am Tag wie zufällig, wohl auch deshalb, in meinem Buchladen ihre neue Erzählung „August“, posthum veröffentlicht. August, das klingt für mich nach einer Mischung aus Sommerflirren und Nachkriegszeit. » weiterlesen

Radikaler Medienwandel: Führt FTD-Aus Hunderte ins Perspektiven-Coaching?

Der Druck auf Traditionsmedien hält an: Gruner + Jahr stellt die Financial Times Deutschland ein, heißt es heute Mittag in Meedia, die letzte Ausgabe erscheint demnach am 7. Dezember 2012. Die Option einer Online-Version wurde mangels wirtschaftlich tragfähiger Perspektive verworfen. Die Wirtschaftspublikationen Capital und Business Punk werden vom Berliner Standort aus weitergeführt.

Auch erhalten bleibt die Corporate Publishing Sparte Facts & Figures. Dagegen stehen Börse Online und Impulse zum Verkauf, auch ein Management Buy Out ist denkbar. Von den einschneidenden Änderungen der G+J Wirtschaftsmedien sind insgesamt 364 Mitarbeiter/-innen betroffen, die nun nach einer neuen Perspektive suchen. » weiterlesen

| Zeitgeschehen

„Cern“-Fragen der Menschheit & die Möglichkeiten der Physik: String, ich bin ein Schaf & löse Probleme im Traum

Wie Birgitt Morrien lernte, komplexe Dinge einfach zu sehen, und so die Welt auch selbst besser verstand. Oder: Wie moderne Physik-Pioniere mit der Theorie interuniverseller Traumtunnel ihrer lang bekämpften Mutter Mystik versöhnlich die Hand reichen. Eine Reminiszens an die Komplexität der Welten anläßlich der aktuellen Entdeckung der sogenannten „Gottesteilchens“. » weiterlesen