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	<title>coaching-blogger &#187; Fallgeschichten</title>
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		<title>Selbst-Respekt: Die sanfte Waffe eines Medienmanagers gegen Burnout</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:33:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie ein vor Erschöpfung demotivierter Manager mit der Farbe Blau seinen Selbst-Respekt zurückgewann. Ein Bericht aus London von Birgitt Morrien:


Vergangene Woche war ich wieder einmal in England, wo ich zurzeit einen deutschen Kommunikationsmanager im Coaching betreue, der für einen internationalen Medienkonzern arbeitet. Der Prozess dauert bereits einige Monate, und da wir uns nur einmal monatlich treffen, hat es etwas gebraucht, bis wir – Spürhunden gleich – die richtige Fährte ausfindig gemacht hatten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Wie ein vor Ersch&ouml;pfung demotivierter Manager <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">mit der Farbe Blau seinen Selbst-Respekt zur&uuml;ckgewann</a>. Ein Bericht aus London von Birgitt Morrien:</strong></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Vergangene Woche war ich wieder einmal in England, wo ich zurzeit einen deutschen Kommunikationsmanager im Coaching betreue, der f&uuml;r einen internationalen Medienkonzern arbeitet. Der Prozess dauert bereits einige Monate, und da wir uns nur einmal monatlich treffen, hat es etwas gebraucht, bis wir &ndash; Sp&uuml;rhunden gleich &ndash; die richtige F&auml;hrte ausfindig gemacht hatten.</strong></span></span></p>
<p>
	<font class="Apple-style-span" face="arial, helvetica, sans-serif"><br />
	</font></p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Das wirklich Wichtige</span></span></strong></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Ich springe also, aus Erfahrung mutig, beherzt auf den n&auml;chsten viel versprechenden Zug auf und bitte ihn sich vorzustellen, unsere Sitzung sei schon beendet und er guter Dinge, weil er daraus etwas f&uuml;r sich sehr Entscheidendes mitnehmen konnte. Etwa eine wichtige neue Erkenntnis oder eine strategische Entscheidung oder &hellip; &bdquo;Nein&ldquo;, sagt er. &bdquo;Nur mehr Selbst-Respekt.&ldquo;</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Im Augenblick freut mich die Offenheit, mit der er sich endlich ganz nach vorn wagt, mitten hinein ins Zentrum der Ersch&ouml;pfung, die einer der wichtigen Anl&auml;sse daf&uuml;r gewesen ist, Coaching zu beginnen. Drohendem Leistungsabfall und steigender Demotivation gilt es Einhalt zu gebieten, so sein Credo. Er brauche neue Perspektiven, bessere als bisher.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Da liegt mit dem Selbst-Respekt der Schl&uuml;ssel zur Wende pl&ouml;tzlich einfach da, ganz nackt. Und schon ziehe ich quer durch den Raum eine imagin&auml;re durchsichtige Wand, die ihn von einem leeren Sessel auf der anderen Seite trennt. Darauf, verk&uuml;nde ich, habe nun jene Ressource Platz genommen, als Farbe, die ihm den ersehnten Selbst-Respekt verschaffen w&uuml;rde.</span></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Tiefes Blau als Schl&uuml;ssel</span></span></strong></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Dort sieht er ein Bild in tiefem Blau. Den Namen des K&uuml;nstlers kann er nicht erinnern, wohl aber sofort das mit dem Bild verbundene belebende Empfinden wachrufen, so wie beim ersten Anblick. Ich bitte ihn, durch eine nun von mir ge&ouml;ffnete T&uuml;r in der imagin&auml;ren Wand hin&uuml;ber auf die andere Seite zu wechseln, um selbst &ndash; als Farbe &ndash; in dem leeren Sessel Platz zu nehmen.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Dort sitzt er nun als tiefes Blau, ausger&uuml;stet mit Stift und Papier, um zu protokollieren, was meine Fragen als Antworten in ihm hervorbringen. Ein altes Blau sei er, 40 Jahre alt. Entstanden zur Zeit seiner ersten Heiligen Kommunion*, schmunzelt er, ein toller Tag, viele Geschenke und das untr&uuml;gliche Gef&uuml;hl, es sei ihm alles im Leben m&ouml;glich.</span></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Verwandlung und Verdichtung</span></span></strong></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Derweil beginnt sich ihm das Blau des Bildes in eine neue Form zu verwandeln, bis es als Naturschwamm dasitzt, verziert mit leuchtend blauen Pigmenten. Und ich, indem ich die 40 Jahre des Blaus noch einmal aufgreife und neu wende, wissen will, was es denn mit dem Klienten auf der anderen Seite auf sich gehabt habe, als dieser 40 war.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Nicht viel, meint er, jedenfalls nichts wirklich Besonderes. Ein Urlaub f&auml;llt ihm ein, den er gemacht habe damals, untergebracht in einem schicken Designerhotel, einer ehemaligen Schwammfabrik in Cornwall. Eine lustige Koinzidenz, meint er, und erg&auml;nzt im Gespr&auml;ch, dass der Naturschwamm immerhin aus einem Meer stamme, seinerzeit so blau wie das Bild.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Die Dinge verdichten sich, r&uuml;cken zusammen, als ob der Schl&uuml;ssel im Begriff sei, das gesuchte Loch zu finden, die alles entscheidende Leerstelle, um im rechten Moment nach jener Hand zu greifen, die sie f&uuml;hrt, um die verborgene T&uuml;r zu entriegeln, hinter der sich der gesuchte Selbst-Respekt lange vor ihm selbst verborgen hielt.</span></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Loslassen und gewinnen</span></span></strong></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">An diesem Punkt angelangt, bitte ich den Klienten, auf seinen Ausgangsplatz auf der anderen Seite der imagin&auml;ren Wand zur&uuml;ckzukehren. Durch eine T&uuml;r gelangt er unversehrt wieder dorthin, bel&auml;sst die Farbe auf dem Sessel. Und ich frage den Heimgekehrten, was es ihm bringen w&uuml;rde, die Farbe r&uuml;ber zu sich in sein Leben zu holen. Selbst-Respekt sagt er, nur das.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Die eine mit der anderen Seite zusammenzubringen ist keine gro&szlig;e Sache, erkl&auml;re ich, nicht mehr. Es bed&uuml;rfe nun ja nur noch eines imagin&auml;ren Knopfdruckes, um die Wand verschwinden zu lassen, so dass der Farbe T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet sei. Doch zuvor m&uuml;sse er sich &uuml;ber die damit verbundenen Konsequenzen Gedanken machen.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Mehr noch m&uuml;sse er entscheiden, ob er wirklich bereit sei, aufzugeben, was ihm in all den Jahren ohne die Kraft dieses Blaus in seinem Leben zumindest als Gewohnheit lieb geworden sei. Was es ist, wovon es sich zu verabschieden gilt, wenn die Farbe sich seiner bem&auml;chtigt, will ich wissen. Von der Sucht, zu viel zu arbeiten und ungesund zu essen, sagt er.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Abschied auch von der leiblichen Bewegungslosigkeit, sagt er, und von der Selbstvernachl&auml;ssigung zuhause. Dort habe er sein eigenes Zimmer Frau und Kindern &uuml;berlassen und sich selbst so seines einzigen R&uuml;ckzugspunktes beraubt. Ein ordentliches Fuder**, diese selbstsch&auml;digenden Gewohnheiten, gebe ich zu bedenken, dessen Aufgabe Folgen habe.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Vor allem Selbst-Respekt sieht er &ndash; und Selbst-Begrenzung und Selbst-F&uuml;rsorge in dessen unmittelbarem Gefolge. Doch noch frage ich beharrlich, ob er tats&auml;chlich entschieden sei, das alte Konzept von sich endg&uuml;ltig zum Teufel fahren zu lassen. Ob er bereit sei, sich dem Neuen, das da auf ihn warte, wirklich anzuvertrauen, sich diesem zu verpflichten.</span></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Die heilige Kommunion</span></span></strong></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Er nickt entschieden, und ich sp&uuml;re, es ist so weit, der Moment ist gekommen, der es erlaubt, 40 Jahre nach der Erstkommunion nun in wieder neuem Sinne feierlich zu handeln. Und so heben wir die imagin&auml;re Trennung der beiden Seiten auf, so dass das ersehnte Blau zu ihm auf die andere Seite kommen kann, um sich ganz mit ihm zu verbinden.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Durch die Augen nimmt er die Kraft der Farbe in sich auf und &uuml;berl&auml;sst sich ihrer Wirkung in sich selbst. Ein begl&uuml;ckendes Gef&uuml;hl &uuml;berkommt mich, und ich frage mich, ob er die pl&ouml;tzlich verwandelte Atmosph&auml;re auch sp&uuml;rt. Und in seinem Blick steht die Gewissheit eines wunderbaren Augenblickes geschrieben, die sein Leben grundlegend ver&auml;ndert.</span></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Wir lassen uns &uuml;berraschen</span></span></strong></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Doch wie das nun gehen k&ouml;nne, fragt er sich selbst, er sei gespannt. Neugierig darauf, wie die &Auml;nderungen in seinem Leben ihren Platz finden werden. Eine Antwort gibt es schon, aber auf eine andere Frage. Die Dinge werden nie wieder, wie sie waren. Wir sind gespannt auf neue &Uuml;berraschungen, die das Drehbuch der n&auml;chsten Sitzungen f&uuml;llen werden, so viel ist sicher.</span></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><br />
	</span></span></p>
<p>
	<font class="Apple-style-span" face="arial, helvetica, sans-serif"><br />
	</font></p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Glossar:<br />
	<span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">* <u>Kommunion</u>:&nbsp;(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_Sprache" target="_blank">lat</a>. communio &bdquo;Gemeinschaft&ldquo;) bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erstkommunion" target="_blank">Erstkommunion</a><br />
	</span></span></span></strong><span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">**<u>Fuder</u>:</span>&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Abgeleitet ist das Fuder von der &quot;Fuhre&quot; (Ladung), die ein</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">&nbsp;zweisp&auml;nniger <br />
	&nbsp;&nbsp; Wagen (auch Leiterwagen bei Korn, Heu und Holz)</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">&nbsp;laden konnte.</span></p>
<p>
	<font class="Apple-style-span" face="arial, helvetica, sans-serif"><br />
	</font></p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Ausgew&auml;hlte Literatur zum Burn-out:<br />
	</span></span></strong><span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><a href="http://www.fabach.at/burnout-buch/index.htm" target="_blank">Fabach, Sabine</a>: &bdquo;Burn-out. Wenn Frauen &uuml;ber ihre Grenzen gehen&ldquo;, Orell F&uuml;ssli, Z&uuml;rich 2007<br />
	</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><a href="http://www.klett-cotta.de/autoren_r.html?&amp;uid=1336&amp;no_cache=1" target="_blank">Ruhwandl, Dagmar</a>: &bdquo;Erfolgreich ohne auszubrennen&ldquo;, Klett Cotta, Stuttgart 2007</span></p>
<p>
	<font class="Apple-style-span" face="arial, helvetica, sans-serif"><br />
	</font></p>
<p>
	<strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Au&szlig;erdem speziell f&uuml;r Medienschaffende:<br />
	</span></span></strong><span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Kathrin Gerlof hat unter dem Titel &bdquo;<a href="http://mmm.verdi.de/archiv/2009/04/titelthema_krank_im_job/ausgebrannt" target="_blank">Ausgebrannt</a>&ldquo; einen interessanten Beitrag &uuml;ber das Stress-Sydrom unter Medienschaffenden geschrieben. Dort finden sich weitere interessante Links und Quellen.)</span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 10px">Erstver&ouml;ffentlichung im Blog: 17.07.2009<br />
	Kommunion im Coaching mit Medien-Manager</span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
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	<span style="display: none">&nbsp;</span></div>
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		<title>Wie der Stein ins Rollen kam: Karriere-Sprung durch Krise. Coaching-Feedback, Teil 10</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/07/02/wie-der-stein-ins-rollen-kam-karriere-sprung-durch-krise-coaching-feedback-teil-10/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie eine engagierte Leitungskraft  dank DreamGuidance traumhaft gelöst ihre wirkliche Aufgabe hinter zu vielen Ansprüchen fand. Als roten Faden, der sie nun sicher durch ein vollkommen verändertes Leben führt, privat wie beruflich zufrieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<span style="font-size: 12px"><strong>Wie eine engagierte Leitungskraft&nbsp; dank Coaching mit <a href="http://www.cop-morrien.de/dreamguidance.html" target="_blank">DreamGuidance</a> traumhaft gel&ouml;st ihre wirkliche Aufgabe hinter zu vielen Anspr&uuml;chen fand. Als roten Faden, der sie nun sicher durch ein vollkommen ver&auml;ndertes Leben f&uuml;hrt, privat wie beruflich zufrieden.<br />
	</strong></span><span style="font-size: 12px"><strong><br />
	Mit Uschi Drese kommt in der Feedback-Reihe eine/r der wenigen Coachees zu Wort, die&nbsp;au&szlig;erhalb der Kommunikations- und Medienbranche arbeiten. Die Kempenerin hat mit &quot;Viadukt &ndash; Neue Wege in der Pflege&quot; ein Unternehmen gegr&uuml;ndet, das Pflegende und Pflegebed&uuml;rftige begleitet.</strong></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Uschi Drese:</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Kein Muss, kein Soll, sondern ein Sein <br />
	</strong></span><br />
	Vor mir liegt ein Stein in Form einer Schnecke.<br />
	Es ist der Stein, den ich nach meinem letzten Coaching gefunden habe.</p>
<p>
	Ich war so angef&uuml;llt und ausgef&uuml;llt nach dieser Sitzung, dass ich mich nicht ins Auto setzen konnte, sondern erst einmal einen kleinen Spaziergang machen musste.</p>
<p>
	Es war kein Zufall, dass mir dieser Stein ins Auge fiel &ndash; gerade eben beim Coaching hatte ich erfahren, wie wichtig es f&uuml;r mich ist, mir Zeit zu geben und zu lassen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Ich renne gegen W&auml;nde<br />
	</strong></span></p>
<p>
	Den Weg zu DreamGuidance fand ich zu einer Zeit, in der meine berufliche Sackgasse offen zutage trat.</p>
<p>
	Nach 11-j&auml;hriger Leitung eines sozialen Dienstes in einem Altenheim, die ich mit allen Ambivalenzen immer gerne und wacker ausgef&uuml;llt hatte, begann mein K&ouml;rper mir meine versteckten Gef&uuml;hle sichtbar zu machen. Ich wurde krank und weniger leistungsf&auml;hig.</p>
<p>
	11 Jahre meiner T&auml;tigkeit hatten mir Gro&szlig;es abverlangt: Viele Ideen hatte ich entwickelt, viel wurde umgesetzt &ndash; aber auch vieles verworfen. Ich zerbrach an dem zu hohen Leistungsanspruch an mich selbst und der zu geringen Unterst&uuml;tzung der Kollegen und der Heimleitung. Der Weggang eines wichtigen Kollegen und Vertrauten machte mich zur Einzelk&auml;mpferin, die ungl&uuml;cklich gegen W&auml;nde anrannte.</p>
<p>
	Durch DreamGuidance wurde mir in wenigen, aber intensiven und tiefen Begegnungen mit meiner inneren Wirklichkeit vieles klar. Ich verstand pl&ouml;tzlich, dass die fehlenden positiven R&uuml;ckmeldungen eine Seite war, die andere hingegen war mein Perfektionsanspruch und die damit verbundene Hellh&ouml;rigkeit f&uuml;r kritische &Auml;u&szlig;erungen. Mehr noch: Mit meiner einseitigen Wahrnehmung wuchs mein Misstrauen. Ich war in einer Spirale gefangen, die mich ins Abseits f&uuml;hrte.</p>
<p>
	Einf&uuml;hlsam und liebevoll begleitet von Birgitt Morrien bekam ich in einer mentalen Zeitreise eine andere Wahrnehmung von mir. Ich sah, was ich selbst zu dieser vertrackten Situation beigetragen hatte.</p>
<p>
	Mit diesem Verst&auml;ndnis und der Annahme meiner Verantwortung an dieser Situation wurden mir aber auch meine Potenziale und St&auml;rken bewusst. Ich konnte klar und deutlich erkennen, welche Leistungen ich erbracht hatte, was ich alles in den 11 Jahren meiner T&auml;tigkeit in dieser Institution bewegt hatte. Besonders stolz machte mich aber die R&uuml;ckschau auf die Begegnungen mit den Bewohnern.</p>
<p>
	Ich sah, wie viel Sicherheit und Geborgenheit ich ihnen gegeben hatte, wie ich sie mit meiner Wertsch&auml;tzung in ihrem eigenen Bewusstsein st&auml;rken konnte. Meinem Auftrag, f&uuml;r diese mir anvertrauten Menschen da zu sein, konnte nicht besser entsprochen werden!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Den roten Faden finden<br />
	</strong></span></p>
<p>
	Mithilfe von DreamGuidance erblickte ich erstmals und f&uuml;r mich v&ouml;llig verwunderlich einen roten Faden in meinem Leben. Und noch verwunderlicher war es, dass dieser rote Faden die liebevolle Begleitung vieler Menschen war, die ich aber aufgrund meines hohen Anspruchs nie habe sehen k&ouml;nnen.</p>
<p>
	Klar lebte ich mit einem wundervollen Menschen zusammen, klar hatte ich viele Freunde, die wichtig waren, klar hatte ich mein Leben gut bew&auml;ltigt &ndash; aber dass dabei so viel Liebe im Spiel war, die auch noch mich meinte &ndash; das war mir bis dahin nicht bewusst!</p>
<p>
	Durch DreamGuidance konnte ich die Kraft sp&uuml;ren, die mich unersch&uuml;tterlich hat weitermachen lassen, auch wenn ich das Gef&uuml;hl hatte, ein Nichts zu sein.</p>
<p>
	Immer in meinem Leben zogen mich Menschen an, die etwas besonders waren &ndash; weil sie nichts anderes taten, als sich zu leben. Immer wieder bewunderte ich Menschen, die mit sich und ihren Aufgaben identisch waren &ndash; welch gro&szlig;artige Freude, Kraft, ja Sch&ouml;nheit ging von ihnen aus!</p>
<p>
	Aber was war mit mir, wo war meine Aufgabe im Leben? Ich konnte sie nicht wahrnehmen.</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><br />
	</span></p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>In aller Ruhe<br />
	</strong></span></p>
<p>
	Das ist anders geworden.</p>
<p>
	Die Bilder, die ich deutlich vor mir sah, gaben mir Sicherheit, Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft, in meine Zukunft. Die alten Verstrickungen und gef&uuml;hlten Unzul&auml;nglichkeiten begannen sich aufzul&ouml;sen. Der Blick wurde klarer.</p>
<p>
	Mein Leben drehte sich um 180 Grad.</p>
<p>
	In aller Ruhe kann ich jetzt meine Zukunft sich entwickeln lassen. Ich kann, ja, ich muss mir sogar alle Zeit nehmen, die ich brauche, um sp&auml;ter aus dem Vollen sch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>
	Welch ein herrlicher Gedanke &ndash; kein Muss, kein Soll, sondern nur ein Sein.</p>
<p>
	Welch eine Entlastung!</p>
<p>
	Es ist genau diese Ruhe, die ich mir ein Leben lang verwehrt habe. Ich habe sie geopfert f&uuml;r den Anspruch, immer etwas leisten zu m&uuml;ssen. Und genau dieser Anspruch war und ist es, der meinem Gl&uuml;ck und meinem Erfolg im Weg steht.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Ein Jahr danach <br />
	</strong></span></p>
<p>
	Heute, ein Jahr danach, bin ich verheiratet mit dem wundervollen Menschen, mit dem ich bislang zusammengelebt habe.</p>
<p>
	Einen lang gehegten Wunsch, mich zur Ayurveda-Massage-Therapeutin ausbilden zu lassen, habe ich realisiert und die Ausbildung erfolgreich beendet.</p>
<p>
	Zum guten Schluss habe ich meine sichere und gut bezahlte, mich krank machende Arbeitsstelle aufgegeben, um mich mit meinem Unternehmen <em>Viadukt &ndash; Neue Wege in der Pflege</em> selbstst&auml;ndig zu machen.</p>
<p>
	Mit der neu gewonnenen Gewissheit meiner St&auml;rken, gekoppelt mit der langj&auml;hrigen Berufserfahrung in der Altenarbeit und der Ausbildung zur Massage-Therapeutin biete ich f&uuml;r Pflegende und Pflegebed&uuml;rftige eine ganzheitliche, umfassende Beratung und Begleitung an.</p>
<p>
	Der Viadukt symbolisiert f&uuml;r mich eine St&uuml;tze: Ich geleite meine Kunden &uuml;ber die eventuellen und tats&auml;chlichen Talsohlen in der Pflegesituation hinweg und begleite sie auf ihrem Weg (lat. viaducere = auf dem Weg begleiten).</p>
<p>
	Mit diesem innovativen und ganzheitlichen Ansatz greife ich einen aktuellen und dringlichen Bedarf in der Pflege auf, dem bislang nicht Rechnung getragen wird. Die Begleitung besteht aus den S&auml;ulen: therapeutische Beratung, empathischer Austausch, Entlastung und Entspannung.</p>
<p>
	Schon jetzt in der Anfangsphase gibt es einige Auftr&auml;ge, die ich mit Erfolg durchf&uuml;hre bzw. durchgef&uuml;hrt habe. Und es geht mir gut, sehr gut damit. Als besonders erlebe und genie&szlig;e ich die Eigenverantwortlichkeit, allein und direkt f&uuml;r meine Arbeit verantwortlich zu sein &ndash; ohne irgendeinen Arbeitgeber und seine Vorstellungen einbeziehen zu m&uuml;ssen.</p>
<p>
	Ich empfinde es als Geschenk, dass ich meine Ideen in dieser neuen T&auml;tigkeit verwirklichen kann und mein Tun als so stimmig f&uuml;r mich erlebe. In den Jahren meines K&auml;mpfens als Leiterin des sozialen Dienstes h&auml;tte ich darauf nicht zu hoffen gewagt.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Postskriptum 2009</strong></span></p>
<p>	Wenn ich auf die letzten zwei Jahre zur&uuml;ckblicke, sehe ich eine kontinuierliche Weiterentwicklung, sowohl f&uuml;r mein Unternehmen als auch f&uuml;r mich pers&ouml;nlich. </p>
<p>	Viadukt &ndash; Neue Wege in der Pflege und die ayurvedischen Massagen f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige und Pflegende sind ein voller Erfolg &ndash; mein Lebensunterhalt ist dadurch abgesichert.<br />
	Ich erlebe diese spezielle Form der k&ouml;rperlichen Therapie als sehr begl&uuml;ckend, und zwar nicht nur f&uuml;r meine Klientinnen und Klienten, sondern auch f&uuml;r mich. </p>
<p>	Als n&auml;chstes Projekt m&ouml;chte ich meine positiven Erfahrungen Fachwelt und Angeh&ouml;rigen gleicherma&szlig;en in einem Sachbuch zug&auml;nglich machen. Der Aspekt &bdquo;Wellness in der Pflege&ldquo;und ihre ausgleichende Wirkung auf K&ouml;rper und Psyche finden bisher ebenso wenig Beachtung wie die damit verbundene Entlastung f&uuml;r die Pfleget&auml;tigen. </p>
<p>	Im direkten Umfeld halte ich bereits Vortr&auml;ge und leite Seminare, in denen ich die wohltuende Wirkung der Massagen darlege: Nicht nur, dass sie je nach Bedarf die oft demenziell erkrankten Menschen vitalisieren oder beruhigen &ndash; die besondere Art der intensiven Zuwendung f&uuml;hrt zum sichtbaren Wohlgef&uuml;hl in einer meist defizit&auml;r erlebten Umgebung.</p>
<p>	Zudem bin ich Mitbegr&uuml;nderin des Vereins pro nobis, der sich zur Aufgabe macht, die Bed&uuml;rfnisse von Pflegenden und Pflegebed&uuml;rftigen, auch im Bereich Demenz und Palliative Care, vor Ort besser zu ber&uuml;cksichtigen und Verbesserungen in der Versorgung zu erwirken.</p>
<p>	Als pers&ouml;nliches Wachstum erlebe ich besonders den Umgang mit den Unsicherheiten einer Selbstst&auml;ndigkeit, meine Freude &uuml;ber neue Auftr&auml;ge im Wechselspiel mit dem Aushalten und Annehmen von Zeiten der Einbr&uuml;che. <br />
	Bei allen meinen Unternehmungen begleitet mich die Zuversicht aus der Vision, die ich bei DreamGuidance erleben durfte.<br />
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Hinweis:</strong></span><br />
	Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch. </p>
<p>	<a href="http://www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Frese.jpg" target="_blank"><br />
	Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Die Autorin <br />
	</strong></span>Uschi Drese, Jahrgang 1958, ist Diplom-P&auml;dagogin mit einer systemischen Familien- und Supervisionszusatzausbildung. Sie sammelte vielf&auml;ltige Erfahrungen in ihrer Berufst&auml;tigkeit rund um das Thema &bdquo;Alter&ldquo;. Parallel dazu besuchte sie zahlreiche Fortbildungen im Bereich von Demenz und Palliative Care. Zudem ist sie engagiert in der Hospizbewegung.</p>
<p>
	Im Jahre 2007 hat sie sich mit ihrem Unternehmen <em>Viadukt &ndash; Neue Wege in der Pflege</em> selbstst&auml;ndig gemacht. Sie entwickelt darin eine innovative Idee zur Begleitung von Pflegenden und Pflegebed&uuml;rftigen. <a href="http://www.viadukt-pflege.de" target="_blank">www.viadukt-pflege.de<br />
	</a><a href="http://www.cop-morrien.de/blog/wp-content/photos/frese.gif"><br />
	</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Genese eines Fußball-Genies. Weltmeisterschaft &amp; Coaching-Wissen</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/06/11/die-genese-eines-fusball-genies-weltmeisterschaft-coaching-wissen/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenkünfte / Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Was es braucht, um ein Ausnahme-Spieler zu werden, verrät anlässlich der Fußball-WM der Männer ein weltweit umjubelter Torwart: Den Schlüssel zum Spiel seines Lebens fand er als Junge zufällig im Staub eines heißen Sommertages. Eine kleine Besinnung auf die mögliche Entstehung großer Leidenschaften für das aktuell besonders gefeierte Ballspiel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><font face="Verdana"><b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">Was es braucht, um ein Ausnahme-Spieler zu werden, verr&auml;t anl&auml;sslich der Fu&szlig;ball-WM der M&auml;nner ein weltweit umjubelter Torwart:&nbsp;Den Schl&uuml;ssel zum Spiel seines Lebens fand er als Junge zuf&auml;llig im Staub eines hei&szlig;en Sommertages.&nbsp;Eine&nbsp;kleine Besinnung auf die m&ouml;gliche&nbsp;Entstehung gro&szlig;er Leidenschaften f&uuml;r&nbsp;das aktuell&nbsp;besonders gefeierte Ballspiel.</span></b></font></span><font face="Verdana"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Bekenntnisse eines bekannten Torwarts:</font></span></b></span><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Ich war nie irgendjemandes Typ. Ich erinner&rsquo; mich gut an den Moment, als mir das schlagartig klar wurde. Und das ist im Grunde auch gut so, weil mich das vollkommen unabh&auml;ngig gemacht hat und zu dem, der ich heute bin.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Begonnen hat alles mit einer kleinen Begebenheit an einem ganz gew&ouml;hnlichen Sonntagnachmittag. Wie immer stand ich gegen eins vor unserer Dorfkneipe und wartete auf meinen Vater, um mit ihm zum Sportplatz zu gehen. Dabei verfolgte ich den Anflug einer Brieftaube auf das Dach des Hauses gegen&uuml;ber.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Mit ihrer sanften Landung sp&uuml;rte ich die s&auml;uselnde S&uuml;&szlig;e einer mit sehr angenehmen Schwingung n&auml;her kommen. Als Stimme, die sich mir mit nur einem Satz offenbarte, den sie jedoch st&auml;ndig zu wiederholen schien: &bdquo;Mama, da kuck doch blo&szlig;, warum sieht der Junge da so furchtbar h&auml;sslich aus?&ldquo;&nbsp; </font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Ganz langsam sah ich vom Dach und der Taube runter direkt in das Gesicht des kleinen M&auml;dchens, das &ndash; etwas j&uuml;nger als ich &ndash; noch immer angewidert zu mir r&uuml;berstarrte, w&auml;hrend seine Mutter mit ihm schimpfte und es eilig nach sich zog und mit ihm die Stra&szlig;e hinunter aus meinem Blick verschwand.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Sein blonder Lockenschopf geh&ouml;rte vermutlich einem kleinen Engel, der sich aus irgend einem mir unerfindlichen Grund auf unseren sommerlich staubigen Marktplatz verirrt hatte. Und &ndash; dar&uuml;ber ver&auml;rgert &ndash; dem Erstbesten eins dr&uuml;bergab. Obwohl, es tat gar nicht weh, eher war es wie ein leiser Blitz, der mich durchfuhr und erst sp&auml;ter langsam gl&uuml;hen machte.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Jedoch schon im Augenblick verstand ich alles: Warum ich immer allein gewesen war, warum nie jemand mit mir spielen wollte, warum ich immer vor der Kneipe auf meinen Vater warten musste und warum andere M&uuml;tter mit ihren Kindern spazieren gingen, meine aber nie mit mir. Ich war der, den keine/r wollte: Pickelgesicht mit verkniffenem Blick, das nichts blickte.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Bis die Stimme des kleinen Engels mit nur einem Satz den Schleier meiner Unwissenheit zerriss, und ich dahinter die Welt als gigantisches Fu&szlig;ballfeld entdeckte. Dort jubelnde Massen sah und rundum ein Toben h&ouml;rte, das meine H&auml;nde mit sanfter Macht das rasende Rund greifen lie&szlig;. Absolut sicher &ndash; f&uuml;r mich wie in Zeitlupe &ndash; fand der Ball den Weg in meine sehnenden H&auml;nde.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">In diesem Moment empfand ich das erste Mal in meinem Leben seliges Gl&uuml;ck. Und wusste da, ich hatte mein Zuhause gefunden. Meinen Platz im Leben. Das Spielfeld als Bestimmung und das Tor als meine Heimat. Und da ich es einmal gesehen hatte, stand der erfolgreiche Weg vom Dorfspielplatz bis in die oberste Liga f&uuml;r mich au&szlig;er Frage.</font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Wie benommen sann ich dem M&auml;dchen noch eine Weile nach, das mich unwiderruflich in ein neues Leben geworfen hatte. Mit seinem s&auml;uselnden Satz mich m&auml;chtig aus der Reserve gelockt und aufs offene Spielfeld geschubst hatte. </font></span></span><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">Und da ich weder M&auml;dchen noch Mutter je wiedersah, bin ich noch heute sicher, dass der Himmel seine Finger mit im Spiel hatte: als Fata Morgana, die sich in der Mittagshitze eines einsamen Sonntags auf unserem alten Marktplatz zu mir gesellt hatte.&nbsp;&nbsp; </font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<o :p=""></o><o :p=""></o><span style="font-size: 11px"><b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">Birgitt E. Morrien</span></b></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<o :p=""></o><span style="font-size: 11px"><font face="Verdana"><b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">PS:</span></b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"> &bdquo;Die Au&szlig;enseiterrolle ist der Schl&uuml;ssel f&uuml;r die Schatzkammer unermesslicher Kr&auml;fte.&ldquo; Sepp Herberger. Zitiert nach Rainer Schulze in: &bdquo;Fu&szlig;ballzauberei&ldquo;, FAZ vom 18.05.2006.</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<o :p=""></o><span style="font-size: 11px"><font face="Verdana"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">*Der Torwart</span></b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"> m&ouml;chte nicht ungenannt bleiben und dennoch&nbsp;in diesem Fall einer dokumentarischen Fiktion namenlos. </span></font></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 15.6pt; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 2">
	<span style="font-size: 11px"><font face="Verdana"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">Erstver&ouml;ffentlichung: </span></b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">Coaching-Blogger&nbsp;/ 9.6.2006 /&nbsp;&quot;Bekenntnisse eines bekannten Torwarts&quot;</span></font></span><span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><font face="Verdana">&nbsp;</font></span></span><span style="font-size: 9px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><o :p=""></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><o :p=""></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 12pt 0cm">
	<span style="font-size: 11px"><font face="Verdana"><b><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">Anmerkung:<br />
	</span></b></font></span><span style="font-size: 11px"><font face="Verdana"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">Unverhofft befindet sich unser Protagonist in einem paradoxen Zustand: F&uuml;r einen Augenblick ist er wie au&szlig;er sich und doch zutiefst bei sich. Ein Zustand, der ihm eine grundlegend neue Perspektive er&ouml;ffnet. <br />
	Das Ziel meiner Arbeit mit</span><a href="http://www.cop-morrien.de/"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"> </span><span style="color: blue; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica">DreamGuidance</span></a><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><a href="http://www.cop-morrien.de/"> </a>ist es, solche Augenblicke im Coaching methodisch zu beg&uuml;nstigen.&nbsp;Zahlreiche Klienten-Berichte &uuml;ber ihre Erfahrungen mit Ph&auml;nomenen dieser Art sowie deren Auswirkungen auf die Karriere finden sich im Coaching-Blogger zum Thema &sbquo;Fallgeschichten&rsquo;.</span></font></span><font face="Verdana"><span style="color: #231f20; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-family: helvetica"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 11px"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><o :p=""><font color="#000000" face="Verdana">&nbsp;</font></o></span></span><span style="font-size: 9px"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><o :p=""></o></span></span><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><o :p=""></o></span></p>
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		<title>Vom Fernsehautor zum Seelenschreiber. Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 18</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 08:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie einem Fernsehautor – gebucht für Unterhaltung, Humor und Comedy – bei der Arbeit, die er doch liebt, gar nicht zum Lachen zumute ist, denn Schreiben bedeutet (Rücken-)Schmerz. Und wie sich dann mit DreamGuidance die Lähmung verflüchtigt, einer aufgeräumten Gegenwart und sorglosen Zukunft weicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold">Wie einem Fernsehautor &ndash; gebucht f&uuml;r Unterhaltung, Humor und Comedy &ndash; bei der Arbeit, die er doch liebt, gar nicht zum Lachen zumute ist, denn Schreiben bedeutet (R&uuml;cken-)Schmerz. Und wie sich dann mit <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">DreamGuidance</a> die L&auml;hmung verfl&uuml;chtigt, einer aufger&auml;umten Gegenwart und sorglosen Zukunft weicht.&nbsp;</span></p>
<p>
	<strong>Der K&ouml;lner TV-Autor Stefan M&uuml;ller erz&auml;hlt von seiner Ambivalenz zwischen schmerzgeplagtem Industrieschreiber und entspanntem Roman-/Seelenschreiber. Das Coaching half ihm, diese Ambivalenz aufzul&ouml;sen und sich den Traum an seinem Traum-Job, dem Schreiben, zur&uuml;ckzuerobern, denn er entdeckte, dass er seinen Zielen viel n&auml;her war, als er vermutet hatte.</strong></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Stefan M&uuml;ller:</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Vom Fernsehautor zum Seelenschreiber</strong></span></p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><strong>Ein humoristischer Schriftsteller ist ein Schreibtischclown.</strong></span><br />
	(Ephraim Kishon)</em></p>
<p>
	Eins vorweg: Ich wurde aus freien St&uuml;cken Autor f&uuml;rs Fernsehen. Und ich liebe meinen Job! Vor allem, weil er hinter der Kamera stattfindet. Und weil er Menschen zum Lachen bringt.&nbsp;</p>
<p>
	Mein gro&szlig;er Traum war immer das Schreiben. Vom Schreiben leben zu k&ouml;nnen kann aber in manchen Phasen auch zum Albtraum werden. Und wer seinen Traum lebt, ist damit nicht automatisch vor dem Burn-out gefeit.</p>
<p>
	Es gab &ndash; in meiner R&uuml;ckschau &ndash; nat&uuml;rlich unz&auml;hlige gute Gr&uuml;nde, ein Coaching zu absolvieren. Ausschlaggebend war letztlich doch aber ein einziger Grund: Meine Leidensbereitschaft hatte sich schlicht aufgebraucht. Und ohne sie war mein Job nicht l&auml;nger zu erf&uuml;llen. Dachte ich &hellip;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong><em>Schmerz und Komik geh&ouml;ren zusammen, weil der Komiker Sachen ertr&auml;gt, die jedem anderen wehtun.</em></strong></span><em><span style="font-size: 14px"> </span>(Bernd Eilert)</em></p>
<p>
	Irgendwie ironisch, wenn man davon &uuml;berzeugt ist, dass man Witziges nur unter gro&szlig;en Schmerzen &bdquo;geb&auml;ren&ldquo; kann. Dennoch geh&ouml;rten die Schmerzen untrennbar zu meiner T&auml;tigkeit. Ich kannte es nicht anders und war mir mit den Jahren nahezu sicher geworden, dass die Schmerzen letztlich eine Quelle meiner Kreativit&auml;t sein m&uuml;ssten. Schlie&szlig;lich kamen sie immer dann, wenn ich kreativ war. Das konnte doch kein Zufall sein.&nbsp;</p>
<p>
	Ich nahm die Schmerzen also hin als eine Art &bdquo;Investment&ldquo; &ndash; manche mussten ihrem Chef den Job erkl&auml;ren, andere ihrer Vorgesetzten den Kaffee holen. Ich musste blo&szlig; mit meinen R&uuml;ckenschmerzen leben und durfte mich &ndash; als mein eigener Chef &ndash; wenigstens selbst erniedrigen.</p>
<p>
	So weit, so schlecht. Dass es so lange gut ging, hing mit meinem Ausgleich zusammen: dem Romanschreiben. Gut, es war mein Erstling, der da &uuml;ber Jahre in die Tasten gehauen werden wollte. Aber dennoch war mein Romanschreiben mit keinerlei &Auml;ngsten verbunden, im Gegenteil: Ich genoss den Prozess so sehr, dass ich die Stunden kaum merkte, die ich mit dem freien Fabulieren verbrachte. Wie auch: Ich sp&uuml;rte ja keinerlei Schmerz. Der kam erst zur&uuml;ck, sobald ich ans berufliche Schreiben ging, sobald Leistung und Qualit&auml;t von mir gefordert und bemessen wurden, sobald ich Deadlines hatte &ndash; und Druck.</p>
<p>
	Der Schmerz l&auml;hmte mich zunehmend, wanderte munter vom R&uuml;cken in den Nacken, in die H&uuml;fte, in die Kiefer, Z&auml;hne und wieder zur&uuml;ck. Unertr&auml;glich. Schlafraubend. Reaktion fordernd. Diese Reaktion kam in Form einer Anzeige im Medienhandbuch. COP &ndash; Coaching und Organisation. Bei beiden W&ouml;rtern bimmelte es gleich. War das ein Weg? Ein Ausweg? Oder wenigstens ein Umweg?</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><strong>Mit dem Humor ist es wie mit Austern: Eine Perle setzt immer eine kleine Wunde voraus.</strong></span> (William Saroyan)</em></p>
<p>
	Wie auch immer &ndash; ich hatte beides dringend n&ouml;tig. Coaching UND Organisation. So beschloss ich, mir Frau Morriens Ansatz in einer Probesitzung erkl&auml;ren zu lassen. Aus Schlagworten wie &bdquo;P/Review&ldquo;, &bdquo;mentale Zeitreise&ldquo; oder &bdquo;DreamGuidance&ldquo; wurden pl&ouml;tzlich lebendige Konzepte einer m&ouml;glichen Ver&auml;nderung. Meiner Ver&auml;nderung? Konnte Coaching tats&auml;chlich ein Konzept gegen R&uuml;ckenschmerzen sein? W&auml;re das Geld nicht besser in ein paar Massagen und Fangopackungen investiert? Oder einen Thailand-Urlaub? Oder beides gleichzeitig?</p>
<p>
	Um es kurz zu machen: Ich bin ein Mann. Und so erlag ich dem Charme des Konstruktiven, den Frau Morrien so unglaublich humorvoll transportiert. Ich lie&szlig; mich antriggern von der Vorstellung, eine Fantasiereise in die Zukunft zu machen, um dort auf den Stefan zu treffen, der mir aus dem Schatz seiner Erfahrungen den Weg veranschaulicht, den er durchs Leben gew&auml;hlt hat. Hin zum Gl&uuml;ck nat&uuml;rlich, das zu vermuten war ich &ndash; selbst zu dieser Zeit &ndash; noch hoffnungsvoll genug. Ich sollte mir also von mir selbst ein Bild machen, dieses um 40 Jahre in die Zukunft katapultieren, um von dort aus R&uuml;ckschau zu halten auf die entscheidenden sch&ouml;nen Momente meines Lebens. Um daraus R&uuml;ckschl&uuml;sse f&uuml;r die Gegenwart zu ziehen und Strategien zu entwickeln, wie ich mein Leben in der Zukunft positiver, schmerzfreier und lebensfroher gestalten kann &hellip;</p>
<p>
	Zuallererst klang das f&uuml;r mich eher nach Spa&szlig; als nach Coaching. Fantasie statt Tabellen? Emotionale Vision statt psychologische Planwirtschaft? Okay, das war mein Ding. Ich zappelte am Morrien-Haken. Ein skeptisch aufgeschlossener Fisch mit Gr&auml;tenschmerzen.&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong><em>Der Humor gewinnt manchmal Schlachten, die Kraft und Vernunft verlieren w&uuml;rden. </em></strong></span><em>(Juan Carlos Abell&aacute;)</em></p>
<p>
	Um es kurz zu machen: Der K&ouml;der schmeckt mir immer noch. Nur dass ich jetzt wei&szlig;, warum: In einer Handvoll Sitzungen habe ich viel &uuml;ber mein Schreiben gelernt. &Uuml;ber meine &Auml;ngste. Und noch mehr &uuml;ber die Quelle meiner Schmerzen. Am eindrucksvollsten war hierbei der von Frau Morrien entwickelte und angeleitete P/Review-Prozess.&nbsp;</p>
<p>
	Ich muss zugeben: Das war genau das Instrument, weshalb ich mich mit voller &Uuml;berzeugung auf das Coaching einlie&szlig;. Die Fantasiereise durch mein Leben hatte es mir angetan. Ich bin von Natur aus ebenso neugierig wie &auml;ngstlich. Mit entsprechendem Respekt nahm ich meinen Platz auf dem Praxissofa ein. Doch schon mit den ersten einleitenden Worten meiner Fantasiereiseleiterin konnte ich auf Autopilot switchen. Und die Bedenken blieben am Boden zur&uuml;ck.&nbsp;</p>
<p>
	Der Flug gestaltete sich erfreulich unturbulent. Frau Morriens Stimme lenkte mich durch die Zeit und lie&szlig; mich in 7-Jahres-Schritten durch meine Erinnerung fliegen. Sammelte mit mir Gl&uuml;cksmomente. Lie&szlig; mir Zeit, die Erinnerung zu genie&szlig;en. Und sammelte mich wieder ein, um den n&auml;chsten Moment zu finden und auszukosten. Gerade war ich noch ein 80-j&auml;hriger Mann, der, mit dem Leben ausges&ouml;hnt, auf die sch&ouml;nsten, einpr&auml;gsamsten Stationen der letzten Jahrzehnte zur&uuml;ckblicken wollte. Im n&auml;chsten Moment sprang ich schon als 6-J&auml;hriger durch d&auml;nische D&uuml;nen und genoss meine heile Familie, die tobte und lachte, als ob es kein Morgen g&auml;be. Weiter ging&rsquo;s zu meinem 12. Geburtstag, den ich ohne Mutter, daf&uuml;r aber mit einer ganzen Schulklasse voller Freunde feierte. Ich schoss auf einer Sektwelle durch die Abiturfeier, genoss den v&auml;terlichen Abschied meines Uni-Professors und viele weitere, viel zu lange unerinnerte Momente des Gl&uuml;cks &ndash; um pl&ouml;tzlich in der erstaunlich aufger&auml;umten Gegenwart anzukommen. Und in weiteren 7-Jahres-Schritten eine intensive und &uuml;berraschend angstarme Zukunft zu &uuml;berfliegen.&nbsp;</p>
<p>
	Ich sah mich Romane produzieren, ein eigenes Haus auf dem Land beziehen. Ich sah mich &ndash; endlich mit einem eigenen Hund &ndash; die W&auml;lder erkunden, wurde an meinem 60. Geburtstag von meiner Frau mit einer Grillparty &uuml;berrascht und schwamm noch als knapp 80-J&auml;hriger allmorgendlich meine Bahnen. Vielleicht nicht mehr ganz so kraftvoll. Aber vital, pulsierend, verliebt.&nbsp;</p>
<p>
	In der anschlie&szlig;enden Analyse war ich weniger &uuml;berrascht von der Detailfreude der einzelnen Bilder. Vielmehr hatte es mir die Klarheit des Zuk&uuml;nftigen angetan. Das waren meine m&ouml;glichen Ziele? Das waren die damit verbundenen Gef&uuml;hle? Wovor hatte ich Angst? Aus welcher &uuml;berholungsbed&uuml;rftigen Quelle speisten sich meine Sorgen? Und wo zur H&ouml;lle waren die ganzen Schmerzen?!&nbsp;</p>
<p>
	Es war eindrucksvoll, von Frau Morrien wieder sanft auf den Boden der Tatsachen gelotst zu werden. Eindrucksvoll vor allem deshalb, weil ich auf dem Boden erkannte, wie niedrig ich geflogen war. Und wie nah ich meinen m&ouml;glichen Zukunftszielen in der Gegenwart bereits gekommen war. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren auf einer einzigen Reise fassbar geworden. Hatten sich verdeutlicht. Und waren pl&ouml;tzlich so schl&uuml;ssig, hatten aufeinander aufgebaut und waren so homogen auseinander hervorgegangen, dass mir nur ein Fazit blieb: Die Vergangenheit hatte sich in logischen Schritten zur Gegenwart entwickelt, dass es ein Leichtes &ndash; oder doch wenigstens ein zu Bew&auml;ltigendes &ndash; sein m&uuml;sste, ebenso logisch auch die Zukunft anzugehen. Und f&uuml;r dieses Ziel gingen wir im n&auml;chsten Coachingschritt die Strategie an. Fr&ouml;hlich, mutvoll, erleichtert.</p>
<p>
	Die Gegenwart hatte ich ja bereits &bdquo;geschafft&ldquo; &ndash; und im &Uuml;berblick schien sie mir um so vieles erstrebenswerter, erfolgreicher, gl&uuml;cklicher. Das war ich? Das war mein Weg? Dornr&ouml;schen konnte nicht beeindruckter wachgek&uuml;sst worden sein. Endlich war ich in der Situation, die ich doch eigentlich f&uuml;r mein Ziel gehalten hatte: Ich war zufrieden und zuversichtlich. In der Gegenwart.&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong><em>Humor l&auml;sst den Schmerz nicht verschwinden. Aber er macht den&nbsp;Raum drum herum gr&ouml;&szlig;er. </em></strong></span><em>(Allen Klein)</em></p>
<p>
	Nach der DreamGuidance-Sitzung war ich noch skeptisch. Was, wenn sich dieses Gef&uuml;hl &uuml;ber Nacht verfl&uuml;chtigen w&uuml;rde? Was, wenn die Klarheit sich wieder eintr&uuml;ben, die Scheuklappen zur&uuml;ckschnappen w&uuml;rden? Doch die Eindr&uuml;cke hielten an &ndash; und halten bis jetzt. Wann immer ich will, kann ich in 16:9, Multicolor, Dolby Surround &uuml;ber diese Bilder hinwegfliegen. Wann immer ich will, komme ich in der Gegenwart an und genie&szlig;e meinen Erfolg. Weil ich gelernt habe, ihn &uuml;berhaupt wahrzunehmen. Und nicht blo&szlig; abzuhaken als &bdquo;unbedeutendes Etappenziel&ldquo;, &uuml;ber das ich kompromisslos hinwegmarschiere auf dem Weg zum &bdquo;richtigen&ldquo;, zum &bdquo;ultimativen&ldquo;, zum &bdquo;Endlich merkt die Welt, was f&uuml;r ein unfassbar gro&szlig;artiger Universal-Supertyp ich bin&ldquo;-Erfolg.&nbsp;</p>
<p>
	Ich habe stattdessen gelernt, meine St&auml;rken und Talente mit meinen Schw&auml;chen und Optimierungsm&ouml;glichkeiten zu verbinden. Und daraus meine kreative Spannung zu holen. Dass dadurch die R&uuml;ckenschmerzen verschwunden sind, ist nat&uuml;rlich ein s&uuml;&szlig;lich-romantisches M&auml;rchen. Stimmt aber im Effekt trotzdem. Die Ursachen f&uuml;r meinen Schmerzverlust sind sicherlich zahlreich. Ich schreibe mit sehr viel mehr Selbstvertrauen. Und Spa&szlig;. Und ich bleibe trotz projektbedingter H&ouml;chstspannung locker. Okay, ich &uuml;bertreibe: lockerER!&nbsp;</p>
<p>
	Die kreativen Lockerungstechniken habe ich mir w&auml;hrend des Coachingprozesses durch Rollenspiele erarbeitet. So durfte ich beispielsweise gleich zweimal in der Morrien-Talkshow auftreten: einmal als der schmerzgeplagte Industrieschreiber aus dem Scherzbergwerk. Einmal als der entspannte, der freie, der hobbym&auml;&szlig;ige Seelenschreiber. Beide Autoren berichteten aus ihrer Perspektive &uuml;ber ihre T&auml;tigkeit, &uuml;ber Spa&szlig; und Befriedigung, &uuml;ber Aufwand und Effekt, &uuml;ber Schmerz und Genuss. &Uuml;ber Selbstbewusstsein und Selbstwert. Ein einfaches Rollenspiel &ndash; und gleichzeitig eine so umfassend erhellende Gegen&uuml;berstellung meiner beiden Autorenpers&ouml;nlichkeiten, dass es einem von au&szlig;en fast vorkommen musste wie eine multiple Pers&ouml;nlichkeitsspaltung. Doch &bdquo;von au&szlig;en&ldquo; beobachtete nur Frau Morrien mit dem ihr so eigenen wachen, analytischen, empathischen und vor allem konstruktiven Blick.&nbsp;</p>
<p>
	Sie sorgte schlie&szlig;lich auch f&uuml;r den entscheidenden Impuls in diesem Rollenspiel: Der so viel j&uuml;ngere, naivere &bdquo;Seelenschreiber&ldquo; durfte dem alten, ebenso erfahrenen wie festgefahrenen Fernsehschreiber Tipps geben, wie er seinen Arbeitsalltag gelockerter, zielstrebiger und effektiver gestalten k&ouml;nnte. Und genau dieser Effekt ist eingetreten. Ich will nicht leugnen, dass ich noch heute in vielen Momenten extrem angespannt schreibe, wenn es auf eine Deadline zugeht. Die Anspannung stellt sich jedoch maximal ein, zwei Tage vor Abgabe ein. Und nicht mehr beim Startschuss oder sogar noch davor, wie es fr&uuml;her oft der Fall war.&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><strong>Humor ist &uuml;berwundenes Leiden an der Welt. </strong></span>(Jean Paul) &nbsp;<strong>&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</strong></em></p>
<p>
	Dieses und andere Rollenspiele haben mir f&uuml;r mich nicht Offensichtliches entschl&uuml;sselt. In Gef&uuml;hlen und Bildern, die ich sofort verinnerlichen konnte. Rollenspiele funktionieren bei mir offensichtlich auf so wunderbar einfache Weise, weil sie nicht meinen eseligen Verstand adressieren, sondern meine Emotion und meine Intuition. Eine Technik, die ich seitdem &uuml;brigens auch verst&auml;rkt f&uuml;r meine Arbeit mit fiktionalen Charakteren anwende.&nbsp;</p>
<p>
	Au&szlig;erdem gehe ich endlich wieder regelm&auml;&szlig;ig schwimmen. &bdquo;Okay&ldquo;, h&ouml;r ich da den orthop&auml;disch versierten Skeptiker sagen, &bdquo;DAS ist also der wahre Grund f&uuml;r den mirakul&ouml;sen Schmerzverlust dieses Coachingj&uuml;ngers: Schwimmen lockert den Schulterg&uuml;rtel und ist gut f&uuml;r Gelenke und Wirbels&auml;ule &hellip;&ldquo; Aber DAS wusste ich auch schon vor dem Coaching. Nur Zeit hab ich mir f&uuml;r diese Binsenweisheit nie genommen.&nbsp;</p>
<p>
	Seitdem ich auch in dieser Hinsicht schlauer UND besser organisiert bin, hab ich mir den &bdquo;Traum&ldquo; an meinem &bdquo;Traum-Job&ldquo; zur&uuml;ckerk&auml;mpft. Ich schreibe deswegen nicht zwingend besser &ndash; aber ich f&uuml;hle mich besser dabei. Und das ist deutlich mehr, als ich mir vor meiner &bdquo;DreamGuidance&ldquo;-Erfahrung ertr&auml;umt habe.&nbsp;</p>
<p>
	Daf&uuml;r vielen Dank an Frau Morrien! &nbsp;</p>
<p>
	PS: Ein weiterer toller Erfolg: Den b&ouml;sartigen Vorwurf meiner Frau bez&uuml;glich der Wehleidigkeit von M&auml;nnern konnte ich vielleicht nicht entkr&auml;ften. Aber die &bdquo;Beratungsresistenz&ldquo; musste sie zur&uuml;cknehmen. Ha!</p>
<p>
	<span style="font-size: 9px">Erstver&ouml;ffentlichung im Coaching-Blogger: 21.02.2008</span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<em><strong>Der Autor</strong></em></p>
<p>
	Stefan M&uuml;ller, Jahrgang 69, ist Literatur- und Medienwissenschaftler. Er lebt in K&ouml;ln und arbeitet mit gro&szlig;em Spa&szlig; in seinem Traumberuf als TV-Autor f&uuml;r Unterhaltung, Comedy und Serie. Seit &uuml;ber zehn Jahren schrieb und schreibt er, fr&uuml;her f&uuml;r die &bdquo;Harald Schmidt Show&ldquo; und &bdquo;Die Nesthocker&ldquo;, heute unter anderem f&uuml;r &bdquo;Schlag den Raab&ldquo; und unz&auml;hlige andere TV-Shows. Und an seinem ersten Roman &bdquo;Reise zum Mittelpunkt der Seele&ldquo;.&nbsp;</p>
<p>
	Kontakt: Stefan M&uuml;ller, antagonisten &ndash; b&uuml;cher zum h&ouml;ren &amp; sehen, <a href="mailto:mueller@antagonisten.de" target="_blank">mueller@antagonisten.de</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Postskriptum 2009</strong></p>
<p>
	Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n bei den Schlager-Senioren von WDR 4: &bdquo;Gutes bleibt!&ldquo;&nbsp;</p>
<p>
	Genau das ist mein Fazit, wenn ich noch einmal die Zeilen und das damit verbundene Erlebte &uuml;berfliege. Alles ist sehr pr&auml;sent, in der Erinnerung, fest verankert (und nah der Oberfl&auml;che) im Unterbewussten und &ndash; umso erfreulicher &ndash; im gegenw&auml;rtigen Schreiballtag.</p>
<p>
	Ich gehe meine beruflichen Projekte noch immer mit einem ordentlichen Entspannungspolster an, das zum Abgabetermin hin nach wie vor schmilzt. R&uuml;ckenschmerzen sind dabei, ob eingeplant oder vorprogrammiert. Sie sind aber dem Endspurt vorbehalten und in der Intensit&auml;t durchaus harmloser als fr&uuml;her.</p>
<p>
	Auch das Seelenschreiben tr&auml;gt erste Bl&uuml;ten, aus denen tats&auml;chlich mal Fr&uuml;chte werden k&ouml;nnten. Der Romanerstling &bdquo;Reise zum Mittelpunkt der Seele&ldquo; ist abgeschlossen und tritt bald seine Tournee durch Verlage, Lektorenablagen und -papierk&ouml;rbe an. Weitere Romanans&auml;tze sind konzipiert, eine Filmkom&ouml;die und zwei Boulevardkom&ouml;dien haben sich hinterr&uuml;cks dazugeschlichen und wurden bereits erstverfasst. Und das Schwimmbad sieht mich seit &uuml;ber zwei Jahren mindestens zweimal w&ouml;chentlich.</p>
<p>
	Mein entspannter Appell an Suchende: Ber&uuml;hrungsangst, Zweifel und Skepsis sind durchaus angebracht, wenn es um wirklich einschneidende Ver&auml;nderungen im Leben geht, um berufliche Optimierung oder sogar Neuorientierung &ndash; oder &bdquo;nur&ldquo; um eine freudvollere Freizeit. Das gilt auch und gerade f&uuml;r Frau Morriens ungew&ouml;hnlichen Coaching-Ansatz.&nbsp;</p>
<p>
	Doch es lohnt sich, die Neugier siegen zu lassen. Und sich verr&uuml;cken zu lassen, f&uuml;r eine neue Perspektive. Oder &ndash; in meinem Fall &ndash; f&uuml;r ein paar bereichernde Flugstunden in eine stimmige Zukunft, die mir Kraft f&uuml;r eine neue Gegenwart gaben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blick nach vorn. Coaching-Stories, Teil 33</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 18:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie die Kölner Beraterin und Trainerin Julia C. Suck im Coaching mit DreamGuidance lernte, den auf ein Ziel gerichteten Blick zu weiten auf die vielfältigen Möglichkeiten eigener Entwicklung. Und wie sie Vertrauen darin fasste, ihre Visionen erst zu nehmen und sie als Leitfaden für ihre weitere berufliche Orientierung zu nutzen. Mehr Offenheit, Gelassenheit und Zuversicht sind das Ergebnis dieses Prozesses.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<strong><span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt">Wie die K&ouml;lner Beraterin und Trainerin Julia C. Suck im Coaching mit <a href="http://www.cop-morrien.de"><font color="#800080">DreamGuidance</font></a> lernte, den auf ein Ziel gerichteten Blick zu weiten auf die vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten eigener Entwicklung. Und wie sie Vertrauen darin fasste, ihre Visionen erst zu nehmen und sie als Leitfaden f&uuml;r ihre weitere berufliche Orientierung zu nutzen. Mehr Offenheit, Gelassenheit und Zuversicht sind das Ergebnis dieses Prozesses.</span></strong><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: calibri; font-size: 11pt; mso-bidi-font-family: arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Beginne, wo du bist<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Gerade &auml;rgere ich mich &uuml;ber eine m&auml;kelnde und Makel suchende Kollegin &ndash; dabei gilt es jetzt eigentlich, das Coaching-Feedback zu texten. Gleichwohl: Hat beides nicht auch miteinander zu tun? Und: War Ansatz des Coaching nicht gerade, den Blick auf den Antrieb, das Positive, die Ziele zu lenken? Weg mit dem Makel! Nicht, weil ich ihn nicht h&auml;tte (und sicherlich nicht nur einen!), sondern vielmehr, weil die Orientierung auf das, was fehlt, das Fehlerhafte, nicht zielf&uuml;hrend ist. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Zielf&uuml;hrend. Genau darum ging es auch im Coaching, zu kl&auml;ren, was mich zu meinen Zielen f&uuml;hrt. Sicherlich, die erste Frage ist: Was sind denn &uuml;berhaupt meine Ziele? Mit dieser Frage bin ich in den Coachingprozess eingestiegen. Schon w&auml;hrend meiner T&auml;tigkeit als Teamleiterin bei einem Berliner Tr&auml;ger dr&auml;ngte es mich, &bdquo;endlich&ldquo; eine Antwort darauf zu finden, was mein berufliches Ziel ist. Denn &ndash; so viel war mir schon w&auml;hrend des Studiums klar geworden &ndash; fast immer, wenn ich wusste, was ich <span style="color: black">wollte</span>, habe ich Wege gefunden, dies auch zu erreichen. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Nun, nachdem ich ein halbes Jahr lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Beratung zum EU-Forschungsrahmenprogramm t&auml;tig <span style="color: black">gewesen</span> war, bevor ich schlie&szlig;lich meinen Mut zusammengenommen und mich selbstst&auml;ndig gemacht hatte, war ich einer Antwort n&auml;her als je zuvor. Bereits die ersten sechs Monate der Freiberuflichkeit hatten mir gezeigt, dass ich so arbeiten will: Ich kann mich mit meiner Person, meinen Kompetenzen und Interessen optimal einbringen, bin gefordert und frei in der Gestaltung meiner Arbeit, und vor allem: Ich kann mich in meinem Profil und den Arbeitsfeldern weiterentwickeln. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Die Frage allerdings, wohin es gehen soll, blieb f&uuml;r mich elementar, weshalb ich mich im Sommer 2009 <span style="color: black">schlie&szlig;lich zu einem Coaching bei Birgitt E. Morrien entschloss. Mich reizte ihre Methodik der &bdquo;DreamGuidance&ldquo;,</span> die ich in verschiedenen Print- und Online-Medien beschrieben fand. Mit Tr&auml;umen weiterkommen &ndash; das schien mir spannend, und gleichzeitig suchte ich die Herausforderung darin, denn, so zumindest meine Selbstwahrnehmung zu diesem Zeitpunkt, loslassen und &uuml;ber Zuk&uuml;nftiges tr&auml;umen sind nicht gerade meine St&auml;rken.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Wo komme ich her, wo gehe ich hin?<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Beruhigend z&uuml;gig bekam ich eine<span style="color: black">n ersten Gespr&auml;chstermin f&uuml;r das Coaching, das mich nun auf dem Weg der &bdquo;Profilkl&auml;rung und Entwicklung meiner beruflichen Ziele&ldquo;, wie ich es bei der </span>Kontaktaufnahme formulierte, begleiten sollte. F&uuml;r mich &uuml;berraschend und zun&auml;chst ein wenig befremdlich war, dass Birgitt E. Morrien den Coachingprozess mit mir an einem vermeintlich ganz anderen Punkt begann: bei der Herkunftsfamilie, &uuml;ber die ich ein Genogramm f&uuml;r die erste Sitzung erstellen sollte. Ich sp&uuml;rte leichten Widerwillen, denn schlie&szlig;lich sollte es hier um meine berufliche Zukunft gehen, nicht um die Vergangenheit. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">So weit die Theorie. In der Praxis zeigte sich, dass der Blick auf das &bdquo;Erbe&ldquo;, welches in meine berufliche T&auml;tigkeit und Ausrichtung einflie&szlig;t, durchaus ein Quell der Wertsch&ouml;pfung ist. Denn eben mit <span style="color: black">meiner</span> Geschichte besitze ich einen reichhaltigen Erfahrungsschatz, auf den ich in meiner eigenen Beratungs- und Trainingst&auml;tigkeit zur&uuml;ckgreife und den ich hilfreich einsetzen kann. Erg&auml;nzt wurde dieses Bild mit den Erfolgsprinzipien und Energiefeldern, die ich mit Birgitt E. Morrien in der n&auml;chsten Sitzung erarbeitete: das, was mir hilft, Krisen zu bew&auml;ltigen, und das, was mich antreibt, mein Leben zu gestalten. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Und so hatte ich innerhalb k&uuml;rzester Zeit einen Fundus aus motivierenden, tragenden und wohltuenden Elementen meines &bdquo;Bodens&ldquo; erarbeitet &ndash; da konnte die anf&auml;nglich so eilige Frage nach dem einen, meinem Ziel erst einmal in den Hintergrund treten, oder anders: Ich konnte mich dieser Frage in einer gr&ouml;&szlig;eren Offenheit und mit mehr Ruhe widmen. Die Vervielf&auml;ltigung von M&ouml;glichkeiten wurde f&uuml;r mich sp&uuml;rbar, sodass der richtige Zeitpunkt f&uuml;r die mentale Zeitreise gekommen war, &uuml;ber die ich im Vorfeld so viel gelesen hatte. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">In die Zukunft geschaut<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Umso erstaunlicher, mit welcher Klarheit Bilder, Situationen und Lebensabschnitte auftauchten &ndash; und auch, welche! Der gewagte Blick in die Zukunft, die Entwicklung der Vision, hat W&uuml;nsche von mir gezeigt, die mir zum Teil schon bewusst waren: die Ver&ouml;ffentlichung eines Buches und die Er&ouml;ffnung eigener B&uuml;ro- und Beratungsr&auml;ume. Der gro&szlig;e Unterschied <span style="color: black">war allerdings, dass be</span>ides eher vage Vorstel<span style="color: black">lungen von W&uuml;nschen oder Tr&auml;umen waren, mir aber der Mut fehlte, sie zu &auml;u&szlig;ern, geschweige d</span>enn <span style="color: black">sie</span> ernst zu nehmen. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Davon durfte ich mich nun verabschieden!</span><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000"> Denn mir sa&szlig; ein erfahrener Coaching-Profi gegen&uuml;ber, <span style="color: black">der gar nicht daran dachte, zu zweifeln, infrage zu stellen, zu kritisieren. Im Gegenteil: Birgitt E. Morrien griff die Vision positiv auf und nahm sie als solche &bdquo;einfach&ldquo; ernst. Und ich kam nicht umhin, diese M&ouml;glichkeit &ndash; aller kleinen inneren Teufel zum Trotz &ndash; als Verhaltensoption einzubeziehen: Warum eigentlich nicht das ernst nehmen, was mir in der mentalen Zeitreise einen so gelungenen Ausblick in die Zukunft er&ouml;ffnet hatte?<o :p=""></o></span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Dabei geht es f&uuml;r mich nicht darum, mich an diese Visionen zu klammern und daran festzuhalten. Vielmehr erm&ouml;glicht das &bdquo;Ernstnehmen&ldquo; dieser Vorstellungen</span><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">, m&ouml;gliche Ziele und Handlungsprinzipien als Leitfaden f&uuml;r die weitere (berufliche) Entwicklung anzunehmen. Denn diese stehen f&uuml;r sich und gleichzeitig stellvertretend f&uuml;r W&uuml;nsche und eine Art und Weise, Leben und Arbeit zu gestalten. Dar&uuml;ber kann ich mir die notwendige Offenheit f&uuml;r das, &bdquo;was passiert, w&auml;hrend man Pl&auml;ne schmiedet&ldquo;, und zugleich ebenso Orientierung f&uuml;r die Verfolgung meiner Ziele erschlie&szlig;en. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Weitergehen<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Schlie&szlig;lich hatte ich schon wichtige Schritte eingeleitet: Ich arbeite als freiberufliche Beraterin und Trainerin mit Menschen in einem inhaltlich klar definierten Setting, habe mehrere Weiterbildungen und Train-the-Trainer-Seminare absolviert und entwickle mein &bdquo;Handwerkszeug&ldquo; stetig weiter. Vor allem die Ausbildung zur systemischen Beraterin beim IF Weinheim, die ich noch w&auml;hrend des Coachingprozesses begonnen habe, ist ein wichtiger Meilenstein f&uuml;r meine weitere pers&ouml;nliche und berufliche Entwicklung. Da scheint die Vision, in einigen Jahren eigene Beratungsr&auml;ume zu er&ouml;ffnen, auf einmal gar nicht mehr so aus der Luft gegriffen, wie ich dies anf&auml;nglich empfunden habe! Auch die Freude am Wort findet ihren Platz. In Newslettern, die ich texte, in Konzepten f&uuml;r soziale Projekte, in eigenen Schriften &hellip; und irgendwann vielleicht auch in einem Buch. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Das Coaching wirkt nach. Die konsequent kompetenzorientierte und wertsch&auml;tzende Haltung von Birgitt E. Morrien und die damit verbundene Spiegelung haben mich weitergebracht. Ich wei&szlig; um die f&uuml;r mich wichtigen Lebensmotive Weiterentwicklung und Freiheit, mir ist deutlich geworden, wie hilfreich es ist, den Blick nach vorn zu wagen und der Intuition zu vertrauen. Ich bin mir klarer dar&uuml;ber, was ich brauche, um gut zu leben, der Umtriebigkeit Raum zu geben und in Verbindung mit Entspannung und Ausgleich den Berufsalltag zu gestalten. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">Zuversicht ist wohl einer de<span style="color: black">r Grundpfeiler f&uuml;r meinen weiteren privaten und beruflichen Weg, den ich mit dem Coaching erarbeitet </span>habe. Mit ebendieser Zuversicht habe ich dieses Jahr begonnen. Der Erfolg? Mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag, neue Projekte, Mut und Ideen im Berufsleben. Alles Weitere, da bin ich sicher, wird sich entwickeln. Blick nach vorn!<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<font color="#000000"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Die Autorin</span></b><span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Julia C. Suck, Jahrgang 1976, ist &uuml;berzeugt von Entwicklungsf&auml;higkeit und Selbstorganisationskraft, arbeitet ausgehend von Ressourcen und orientiert an L&ouml;sungen. In ihrer T&auml;tigkeit als Trainerin und Beraterin begleitet sie Prozesse mit dem Ziel, aus Ver&auml;nderungen Chancen zu entwickeln &ndash; individuell, in Teams oder Unternehmen. <o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Ein ungew&ouml;hnlicher Weg f&uuml;r eine Diplom-Politologin. Die mehrj&auml;hrige Erfahrung im sozialen Bereich, die Arbeit als Outplacement-Beraterin und ihre Erfahrung in Personalf&uuml;hrung und -entwicklung haben sie gepr&auml;gt. Nun steht das Interesse an Menschen im Vordergrund ihrer beruflichen T&auml;tigkeit. Der Impuls zur stetigen Weiterentwicklung findet in der eigenen Beratungst&auml;tigkeit und in Trainings Raum</span><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000">,<span style="color: black"> und ihre Affinit&auml;t zu Texten und das Interesse an gesellschaftlich relevanten Projekten l&auml;sst sie in die Konzepterstellung zur Akquise von F&ouml;rdermitteln, insbesondere f&uuml;r Non-Profit-Organisationen, einflie&szlig;en. <o :p=""></o></span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<a href="http://www.cop-morrien.de/pics/Feedbackbuch/JSuck.jpg"><font color="#9bb844">Fotoportrait der Autorin</font></a><a href="http://www.cop-morrien.de/pics/Feedbackbuch/JSuck.jpg">&nbsp;</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank"><font color="#9bb844">Isabella Morrien </font></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; color: black; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Kontakt<o :p=""></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 6pt">
	<font color="#000000"><a href="http://www.unite-it-consulting.org"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">unite:it! consulting </span></b></a><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial">Training. Beratung. Texte.<o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<o :p=""></o><span style="font-family: verdana; font-size: 9pt; mso-bidi-font-family: arial"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einfach glücklich sein. Vom Chefredakteur zum Förster. Coaching-Stories, Teil 32</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Birgitt]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte eines Medienmanagers, der einem vagen Wunsch nach Veränderung nachgeht und beschließt, sein Leben vom Kopf auf die Füße zu stellen: Erfolgreich startet der Münchener Chefredakteur Thoben tenHorst* seine Traumkarriere auf vollkommen neuem Boden. Dabei folgt der Bayer beherzt seiner Bestimmung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000"><strong>Die Geschichte eines Medienmanagers, der einem unbestimmten Wunsch nach Ver&auml;nderung nachgeht und beschlie&szlig;t, sein Leben vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e zu stellen: Erfolgreich startet der M&uuml;nchener Chefredakteur Thoben tenHorst* seine Traumkarriere auf vollkommen neuem Boden. Dabei folgt der Bayer beherzt seiner Bestimmung.</strong></font></span></p>
<p>
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><strong><font color="#000000">Coaching-Bericht einer gelungenen Wandlung von Birgitt E. <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a>:<o :p=""></o></font></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Als der Mann erstmalig zur Praxis hereinschreitet, muss ich aufschauen. Obgleich ich mit meinen 184 cm nicht wirklich klein bin, &uuml;berragt mich mein neuer Klient noch einmal um eine gute halbe Kopfesl&auml;nge. Auch ist er sehr sportlich, sodass ich mir ihn spontan wenig in einem Gro&szlig;raumb&uuml;ro vorstellen kann. Eher als Ranger in freier Wildbahn.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Mit meinem Ersteindruck hat es immer eine Bewandtnis. Wie nah dran ich mit meiner Assoziation an seinen &ndash; noch ihm selbst verborgenen &ndash; W&uuml;nschen war, wurde mir jedoch erst sp&auml;ter offenbar. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Als wir uns kennenlernten, war Thoben tenHorst 29 Jahre alt und bereits Chefredakteur Programmsparte Nachrichten. Die Aufgabe gefiel ihm. Aber er sp&uuml;rte, dass da noch <span style="mso-bidi-font-weight: bold">etwas in</span> ihm nach Verwirklichung dr&auml;ngte. Etwas, das er noch nicht zu fassen kriegen konnte. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Vielf&auml;ltige Coachingmethoden weisen den Weg <o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Diese Etwas war in jedem Fall gr&uuml;n, ergab mein<b> <u>Farbtest.</u> </b>Und es hatte einen tiefen Ton, so der <b><u>Klangtest</u>. </b>Mit dieser Art Tests n&auml;here ich mich einer Frage visuell oder akustisch. Spontan werden dabei Farbe und Klang einer neuen Aufgabe oder Zielrichtung zugeordnet. Eine erste spielerische Option, das Thema zu bestimmen. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Mir war klar, dass ich hier jemanden vor mir <span style="mso-bidi-font-weight: bold">hatte</span>, mit dem sich sicher gut bei einem Spaziergang oder auf dem Rad plaudern lie&szlig;e. Also bot ich ihm wahlweise das von mir so genannte <b><u>Walk-Coaching</u></b><span style="mso-bidi-font-weight: bold"> oder<b><u> Rad-Coaching</u></b></span> an. Er entschied sich begeistert f&uuml;r die Fahrradvariante. F&uuml;r meine Arbeit mit Coachees in K&ouml;ln geht es dann auf eine Wegstrecke, die ich als <b style="mso-bidi-font-weight: normal"><u>Licht-Route</u></b> bezeichne, sprich: <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Mein Coachee und ich <b>starten am Dreik&ouml;nigenschrein im K&ouml;lner Dom. </b>Dort zeige ich ihm einen wunderbaren Diamanten**, die Schenkung eines meiner Vorfahren. Und da der Diamant seine Leuchtkraft nur unter gro&szlig;em Druck im tiefsten Erddunkel entwickelt, scheint mir dieser Startpunkt passend. Die Diamant-Metapher gef&auml;llt auch Thoben, denn es dr&auml;ngt ihn ja nach Kl&auml;rung.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Von der Kathedrale aus radeln wir durch wunderbare Landschaften gemeinsam <b>bis zum Kloster Knechtsteden</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">,</b> wo tenHorst in der Basilika zur Belohnung f&uuml;r die auch ersch&ouml;pfende Anreise <b>eine Kerze anz&uuml;nden</b> darf. So bringen wir Licht in den D&auml;mmer dieses alten Gem&auml;uers, sinnbildlich f&uuml;r unsere eigene Suche nach Klarheit.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Ein heimlicher Kindertraum zeigt sich <o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Die Radtour selbst ger&auml;t zur <b>spielerischen Recherche in Sachen <u>Berufsgenogramm</u></b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">.</b> En passant lasse ich mir von tenHorst berichten, woher er kommt, was es mit seinen Ahnen auf sich hat, wie diese ihr Brot verdient haben. Und erfahre, dass in der urgro&szlig;elterlichen Generation m&uuml;tterlicherseits wie v&auml;terlicherseits arme Waldarbeiter darunter waren. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Deren Kinder, Thobens Gro&szlig;eltern, schlugen erstmalig intellektuelle Laufbahnen ein, in deren Fu&szlig;stapfen seine Eltern und auch er selbst getreten sind. Sein heimlicher Kindertraum allerdings sei es gewesen, F&ouml;rster zu werden, lacht er belustigt. So, als ob er sich selbst auslachen wolle. Aber warum heimlich, will ich wissen. Weil doch f&uuml;r die Eltern F&ouml;rster und Waldarbeiter ein und dasselbe war, meint er, <span style="mso-bidi-font-weight: bold">n&auml;mlich</span> gar nichts. Das habe ihn nachhaltig abgeschreckt. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Aspekte einer erfolgreichen Laufbahn <o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Nach einem z&uuml;nftigen Mittagstisch in einer sch&ouml;nen Restauration nahe der Basilika sitzen wir drau&szlig;en unterm Sonnenschirm und genie&szlig;en den Kaffee. Ein guter Zeitpunkt, um unsere Aufmerksamkeit seinen <b><u>Erfolgsprinzipien</u> </b>zu schenken. An drei wichtigen biografischen Beispielen lasse ich mir von ihm erkl&auml;ren, wer oder was in seinem bisherigen Leben hilfreich war, wenn es um Ver&auml;nderung ging. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Die Entscheidung f&uuml;rs Studium habe er &bdquo;im dicken Kopp&ldquo; getroffen, sagt er, also betrunken. W&auml;hrend der Abiturfeten sei das eine Wette gewesen, die er unbedingt habe gewinnen wollen. Es auf die Henry-Nannen-Schule zu schaffen &ndash; oder aber 1.000 Euro berappen. Er brauchte die Summe nicht zu bezahlen, <span style="mso-bidi-font-weight: bold">denn</span> er wurde angenommen, was ihm wunderbare neue M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnete. F&uuml;r die gewonnenen 1.000 Euro kaufte er sich sein erstes Motorrad, eine Bullet 500, gebraucht. Seine Augen leuchten bei der Erinnerung an unbek&uuml;mmerte Hamburger Touren.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Der gelungene Einstieg in die Medienwelt, der erste berufliche Erfolg erweisen sich genauer betrachtet als Folge von <b>Spontaneit&auml;t und Ehrgeiz</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">. </b>Die erste Bef&ouml;rderung verdankte er einem Mentor im Verlag, der an ihn glaubte und ihn im richtigen Moment mit den richtigen Leuten zusammenbrachte. Hier trug das <b>Netzwerk</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">,</b> das er sich schnell aufbauen konnte &ndash; durch <b>Sympathie</b> und gute <b>Leistungen</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">.</b> Schlie&szlig;lich im Privatleben, seine Frau, die sich &bdquo;auf Anhieb&ldquo; in den Clown verliebte, den er auf der Geburtstagsfeier eines Freundes gab. Die T&uuml;r zu ihrem Herzen erfolgreich ge&ouml;ffnet zu haben verdankt er seinem <b>Humor</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">.</b><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Was uns tr&auml;gt <o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">&bdquo;Eigentlich ist alles perfekt&ldquo;, sagt er da nachdenklich. &bdquo;Was ist blo&szlig; los mit mir? F&uuml;r die Midife-Crisis bin ich eigentlich noch zu jung!&ldquo; Da bringe ich die Frage nach seinem <b><u>Kraftkern</u></b> ins Spiel. Was ist es, das uns tr&auml;gt, wenn nichts sonst mehr tr&auml;gt? Was, wenn alle Gewissheit wegzubrechen droht, &auml;u&szlig;erlich wie innerlich? F&uuml;r die Antwort reiche ich ihm einen mitgebrachten Zeichenblock mit Wachsmalkreiden. Aufzeichnen soll er, was ihm dazu einf&auml;llt, dem Gef&uuml;hl, das zu dieser Frage aufkommt, Form und Farbe verleihen. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Auf dem Blatt finden sich bald ein Schmetterling und eine kleine Partitur, alles in Gr&uuml;n und sonnigem Gelb gehalten vor blauem Hintergrund. Sehr sch&ouml;n. Und er freut sich &uuml;ber die gelungene Darstellung, die ihm f&uuml;r das &bdquo;innere Lied&ldquo; steht, das er h&ouml;rt, wenn &bdquo;die Sache stimmt&ldquo;. Wie der satte Sound einer Bullet, der nach und nach, je weiter sie sich von ihm entfernt, zum leisen Fl&uuml;gelschlag eines Schmetterlings wird. Ein Sinnbild f&uuml;r <b>Kraft</b> und vollst&auml;ndige <b>Wandlung</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">.</b> Sich sanft aus der Verpuppung heraus zum freien Flug aufmachen.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Ein Traum gibt den Ausschlag <o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">In der Nacht nach unserem Ausflug tr&auml;umt sich tenHorst im Wald. Unterwegs mit einem Landrover, bei sich zwei Hunde, misst er den Forst aus. F&uuml;hlt er sich wohl, rundum, wie er pl&ouml;tzlich <span style="mso-bidi-font-weight: bold">auf</span> einer Lichtung steht und zu tr&auml;umen glaubt, so gl&uuml;cklich ist er und so vollkommen richtig scheint ihm sein Leben. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Wenige Tage sp&auml;ter, in der n&auml;chsten Coachingsitzung, erz&auml;hlt er mir gleicherma&szlig;en bange wie begeistert von seinem Erlebnis. Von einer Entscheidung sind wir in unserem gemeinsamen Prozess an dieser Stelle jedoch noch weit entfernt, sage ich ihm. Denn hier angelangt k&ouml;nnen wir alles gebrauchen, nur keinen Druck. Noch sind wir bei der Recherche, bei der Bestandsaufnahme, noch sammeln wir die Zutaten f&uuml;r einen Kuchen, der Klarheit hei&szlig;t. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Ich bitte tenHorst, die verschiedenen Elemente des Traums auf je eine Moderationskarte zu schreiben. &bdquo;Der Wald&ldquo;, &bdquo;die Lichtung&ldquo;, &bdquo;die Hunde&ldquo; und als kleines Extra &bdquo;die unbekannte Gr&ouml;&szlig;e&ldquo;. <b><u>Traumstellen</u> </b>nenne ich diese &Uuml;bung, in der der Klient aus den verschiedenen Perspektiven der Traumelemente spricht.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">&bdquo;Der Wald&ldquo; begr&uuml;&szlig;t den neuen F&ouml;rster, hei&szlig;t ihn willkommen. &bdquo;Die Lichtung&ldquo; verr&auml;t ihm, er sei endlich am rechten Platz. &bdquo;Die Hunde&ldquo; versprechen ihm Seelenf&uuml;hrung und Schutz. Und die &bdquo;unbekannte Gr&ouml;&szlig;e&ldquo; entpuppt sich als <b>Dornr&ouml;schen</b><b style="mso-bidi-font-weight: normal">,</b> das sich von ihm wie wach gek&uuml;sst f&uuml;hlt. Und es ist das Dornr&ouml;schen, das ihn besonders anr&uuml;hrt, mit dem er eine starke Kraft tief in sich wach werden f&uuml;hlt. &bdquo;Gleich wechselt die Ampel auf Gr&uuml;n und die Bullet schnurrt los&ldquo;, sagt er und lacht.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Vom Traum zur Tat<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Vor der darauf folgenden Sitzung habe ich Kontakt zu einem Bullet-H&auml;ndler in K&ouml;ln aufgenommen und mir f&uuml;r den Tag eine 500er ausgeliehen. Eine wunderbare Gelegenheit, wieder einmal <b><u>Bike-Coaching</u></b><u> </u>anzubieten. Eine gute &Uuml;bung f&uuml;r alle, die in Leitung viel Kontrolle aus&uuml;ben, sich mir als Coach einmal ganz anzuvertrauen. Einfach hinten aufsteigen, alles loslassen, um sich selbst leibhaftig f&uuml;hren zu lassen.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Als tenHorst kommt, steht die Maschine in der Sackgasse neben meiner Beratungspraxis, gut platziert hinter einem gro&szlig;en Wagen. Ich will ihn &uuml;berraschen. So beginnt die Sitzung reflektierend: Wir arbeiten wie &uuml;blich, reden so ein Weilchen. Aber was ist Reflexion gegen Erfahrung! Ich &ouml;ffne den Schrank und hole zwei Helme heraus. &bdquo;Einer ist f&uuml;r Sie&ldquo;, sage ich und bitte ihn mit vor die T&uuml;r. Irritiert folgt er mir &ndash; und ist sprachlos, als er vor dem Motorrad steht. &bdquo;Hier ist der Schl&uuml;ssel&ldquo;, sage ich da. &bdquo;Die Ampel steht auf Gr&uuml;n, die Bullet kann losschnurren!&ldquo;<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<h2 style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">DIE WENDE</font></span></h2>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt">Als er von einer kleinen Spritztour um die Blocks zur&uuml;ckkommt, strahlt er und sagt: &bdquo;Jetzt gibt es kein Zur&uuml;ck mehr, ich bin schon auf den neuen Zug aufgesprungen!&ldquo; Und da wissen wir beide, dass nun die strategische Arbeit beginnt, wichtige Voraussetzung f&uuml;r die gelingende Umsetzung. Doch die klappt nur, wenn wir uns der einmal tief gef&uuml;hlten Gewissheit ganz &uuml;berlassen. Zur &Uuml;bung <span style="mso-bidi-font-weight: bold">vertraut sich tenHorst mir </span>ein paar Runden an, bevor er sich sp&auml;ter allein dem neuen Weg widmet.<o :p=""></o></span></font></span></p>
<h2 style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000"><br />
	10 JAHRE SP&Auml;TER</font></span></h2>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Dem Abschied aus der alten Rolle des Chefredakteurs folgte die Zeit des Lernens der Forstwirtschaft und schlie&szlig;lich die verantwortliche &Uuml;bernahme eines eigenen Forstes.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Verunsicherungen hat es unterwegs immer wieder gegeben, jedoch nie der Art, die seine Entscheidung grunds&auml;tzlich in Frage zu stellen vermochte. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Eher ging es dabei darum, den neuen Anspr&uuml;chen gerecht zu werden, sich in dem neuen Lern- und Lebensumfeld zurechtzufinden. <o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Erfreulicherweise hat tenHorsts Beziehung der Ver&auml;nderung standgehalten. Seine Frau, eine freie Journalistin, hat den Berufs- und Ortswechsel nach anf&auml;nglicher Verunsicherung mitgetragen. Ihr gef&auml;llt das Leben im Gr&uuml;nen, sagt er, so zu leben habe sie zuvor nur nicht zu tr&auml;umen gewagt.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">&nbsp;</font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><u><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Weitere Angaben zum Coachingprozess:<o :p=""></o></font></span></u></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><u><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""></o></span></u></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Techniken der <a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html">DreamGuidance</a>-Methode:<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Die im Text genannten Techniken der DreamGuidance-Methode sind Entwicklungen von Birgitt E. Morrien. Mehr dazu kann vor allem in ihrer aktuellen Buchver&ouml;ffentlichung &bdquo;Erfolg mit DreamGuidance&ldquo; nachgelesen werden. Neuerungen finden sich erg&auml;nzend fortlaufend im Coaching-Blogger.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Dauer und Umfang:<o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Gesamtvolumen:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>24 Beratungseinheiten / BE<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Umgerechnet:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>18 Zeitstunden direkte Beratung<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">H&auml;ufigkeit:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>6 Termine je 3 Zeitstunden<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Zeitraum:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>1/2 Jahr<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<font color="#000000"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt">Reaktionen des Umfeldes:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span><br />
	</span></b><span style="font-family: arial; font-size: 9pt">Positive Reaktionen bei den Kollegen und Mitarbeitern &uuml;ber<b style="mso-bidi-font-weight: normal"> </b>neue Klarheit der Ziele und<b style="mso-bidi-font-weight: normal"> </b>wachsende authent. Souver&auml;nit&auml;t im pers&ouml;nlichen Auftritt, gerade auch im Abschied.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Zun&auml;chst Verunsicherung bei der Partnerin &uuml;ber sich anbahnende Ver&auml;nderung, insbesondere wegen notwendigem Ortswechsel.<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><o :p=""></o></b></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<font color="#000000"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt">Schwierigkeiten / Widerst&auml;nde:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span></span></b><span style="font-family: arial; font-size: 9pt">Siehe Text.<o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">&Auml;ngste / Unsicherheiten</font></span></b><span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;&nbsp; </span><br />
	Anf&auml;ngliches Z&ouml;gern gegen&uuml;ber erlebnisorientierten &Uuml;bungen lie&szlig;en sich aufgrund guter Ergebnisse eben dadurch nach und nach g&auml;nzlich ausr&auml;umen. Ansonsten siehe Text.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">*Der Name des Klienten wurde ge&auml;ndert.<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">**Der Diamant ist leider nur noch auf einer alten Zeichnung zu bestaunen, da inzwischen verschollen. Mehr dazu von Ex-Kripochef Walter Volmer am 06.10.2010 im Coaching-Blogger: &bdquo;Die Heiligen Drei K&ouml;nige im M&uuml;nsterland und der Morrien&rsquo;sche Stern am K&ouml;lner<o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000">Dreik&ouml;nigenschrein&ldquo;</font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: arial; font-size: 9pt"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2010/03/11/einfach-glucklich-sein-vom-chefredakteur-zum-forster-coaching-stories-teil-32/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Vom Fernsehautor zum Seelenschreiber. Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 18</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie einem Fernsehautor – gebucht für Unterhaltung, Humor und Comedy – bei der Arbeit, die er doch liebt, gar nicht zum Lachen zumute ist, denn Schreiben bedeutet (Rücken-) Schmerz. Und wie sich dann mit DreamGuidance die Lähmung verflüchtigt, einer aufgeräumten Gegenwart und sorglosen Zukunft weicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold">Wie einem Fernsehautor &ndash; gebucht f&uuml;r Unterhaltung, Humor und Comedy &ndash; bei der Arbeit, die er doch liebt, gar nicht zum Lachen zumute ist, denn Schreiben bedeutet (R&uuml;cken-) Schmerz. Und wie sich dann mit <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">DreamGuidance</a> die L&auml;hmung verfl&uuml;chtigt, einer aufger&auml;umten Gegenwart und sorglosen Zukunft weicht.&nbsp;</span></p>
<p>
	<span style="font-size: 12px"><strong>Der K&ouml;lner TV-Autor Stefan M&uuml;ller erz&auml;hlt von seiner Ambivalenz zwischen schmerzgeplagtem Industrieschreiber und entspanntem Roman-/Seelenschreiber. Das Coaching half ihm, diese Ambivalenz aufzul&ouml;sen und sich den Traum an seinem Traum-Job, dem Schreiben, zur&uuml;ckzuerobern, denn er entdeckte, dass er seinen Zielen viel n&auml;her war, als er vermutet hatte.</strong></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Stefan M&uuml;ller:</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong><em>Ein humoristischer Schriftsteller ist ein Schreibtischclown.&nbsp;</em></strong><span style="font-size: 12px"><em><font class="Apple-style-span"><span class="Apple-style-span" style="font-style: normal">(</span></font><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">Ephraim Kishon)</span></em></span></span></p>
<p>
	Eins vorweg: Ich wurde aus freien St&uuml;cken Autor f&uuml;rs Fernsehen. Und ich liebe meinen Job! Vor allem, weil er hinter der Kamera stattfindet. Und weil er Menschen zum Lachen bringt.&nbsp;</p>
<p>
	Mein gro&szlig;er Traum war immer das Schreiben. Vom Schreiben leben zu k&ouml;nnen kann aber in manchen Phasen auch zum Albtraum werden. Und wer seinen Traum lebt, ist damit nicht automatisch vor dem Burn-out gefeit.</p>
<p>
	Es gab &ndash; in meiner R&uuml;ckschau &ndash; nat&uuml;rlich unz&auml;hlige gute Gr&uuml;nde, ein Coaching zu absolvieren. Ausschlaggebend war letztlich doch aber ein einziger Grund: Meine Leidensbereitschaft hatte sich schlicht aufgebraucht. Und ohne sie war mein Job nicht l&auml;nger zu erf&uuml;llen. Dachte ich &hellip;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><strong>Schmerz und Komik geh&ouml;ren zusammen, weil der Komiker Sachen ertr&auml;gt, die jedem anderen wehtun.&nbsp;</strong><span style="font-size: 12px"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">(Bernd Eilert)</span></span></span></em></p>
<p>
	Irgendwie ironisch, wenn man davon &uuml;berzeugt ist, dass man Witziges nur unter gro&szlig;en Schmerzen &bdquo;geb&auml;ren&ldquo; kann. Dennoch geh&ouml;rten die Schmerzen untrennbar zu meiner T&auml;tigkeit. Ich kannte es nicht anders und war mir mit den Jahren nahezu sicher geworden, dass die Schmerzen letztlich eine Quelle meiner Kreativit&auml;t sein m&uuml;ssten. Schlie&szlig;lich kamen sie immer dann, wenn ich kreativ war. Das konnte doch kein Zufall sein.&nbsp;</p>
<p>
	Ich nahm die Schmerzen also hin als eine Art &bdquo;Investment&ldquo; &ndash; manche mussten ihrem Chef den Job erkl&auml;ren, andere ihrer Vorgesetzten den Kaffee holen. Ich musste blo&szlig; mit meinen R&uuml;ckenschmerzen leben und durfte mich &ndash; als mein eigener Chef &ndash; wenigstens selbst erniedrigen.</p>
<p>
	So weit, so schlecht. Dass es so lange gut ging, hing mit meinem Ausgleich zusammen: dem Romanschreiben. Gut, es war mein Erstling, der da &uuml;ber Jahre in die Tasten gehauen werden wollte. Aber dennoch war mein Romanschreiben mit keinerlei &Auml;ngsten verbunden, im Gegenteil: Ich genoss den Prozess so sehr, dass ich die Stunden kaum merkte, die ich mit dem freien Fabulieren verbrachte. Wie auch: Ich sp&uuml;rte ja keinerlei Schmerz. Der kam erst zur&uuml;ck, sobald ich ans berufliche Schreiben ging, sobald Leistung und Qualit&auml;t von mir gefordert und bemessen wurden, sobald ich Deadlines hatte &ndash; und Druck.</p>
<p>
	Der Schmerz l&auml;hmte mich zunehmend, wanderte munter vom R&uuml;cken in den Nacken, in die H&uuml;fte, in die Kiefer, Z&auml;hne und wieder zur&uuml;ck. Unertr&auml;glich. Schlafraubend. Reaktion fordernd. Diese Reaktion kam in Form einer Anzeige im Medienhandbuch. COP &ndash; Coaching und Organisation. Bei beiden W&ouml;rtern bimmelte es gleich. War das ein Weg? Ein Ausweg? Oder wenigstens ein Umweg?</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 12px"><em><strong><span style="font-size: 14px">Mit dem Humor ist es wie mit Austern: Eine&nbsp;Perle&nbsp;setzt immer eine kleine Wunde voraus.</span><font class="Apple-style-span"><span class="Apple-style-span">&nbsp;</span></font></strong><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">(William Saroyan)</span></em></span></p>
<p>
	Wie auch immer &ndash; ich hatte beides dringend n&ouml;tig. Coaching UND Organisation. So beschloss ich, mir Frau Morriens Ansatz in einer Probesitzung erkl&auml;ren zu lassen. Aus Schlagworten wie &bdquo;P/Review&ldquo;, &bdquo;mentale Zeitreise&ldquo; oder &bdquo;DreamGuidance&ldquo; wurden pl&ouml;tzlich lebendige Konzepte einer m&ouml;glichen Ver&auml;nderung. Meiner Ver&auml;nderung? Konnte Coaching tats&auml;chlich ein Konzept gegen R&uuml;ckenschmerzen sein? W&auml;re das Geld nicht besser in ein paar Massagen und Fangopackungen investiert? Oder einen Thailand-Urlaub? Oder beides gleichzeitig?</p>
<p>
	Um es kurz zu machen: Ich bin ein Mann. Und so erlag ich dem Charme des Konstruktiven, den Frau Morrien so unglaublich humorvoll transportiert. Ich lie&szlig; mich antriggern von der Vorstellung, eine Fantasiereise in die Zukunft zu machen, um dort auf den Stefan zu treffen, der mir aus dem Schatz seiner Erfahrungen den Weg veranschaulicht, den er durchs Leben gew&auml;hlt hat. Hin zum Gl&uuml;ck nat&uuml;rlich, das zu vermuten war ich &ndash; selbst zu dieser Zeit &ndash; noch hoffnungsvoll genug. Ich sollte mir also von mir selbst ein Bild machen, dieses um 40 Jahre in die Zukunft katapultieren, um von dort aus R&uuml;ckschau zu halten auf die entscheidenden sch&ouml;nen Momente meines Lebens. Um daraus R&uuml;ckschl&uuml;sse f&uuml;r die Gegenwart zu ziehen und Strategien zu entwickeln, wie ich mein Leben in der Zukunft positiver, schmerzfreier und lebensfroher gestalten kann &hellip;</p>
<p>
	Zuallererst klang das f&uuml;r mich eher nach Spa&szlig; als nach Coaching. Fantasie statt Tabellen? Emotionale Vision statt psychologische Planwirtschaft? Okay, das war mein Ding. Ich zappelte am Morrien-Haken. Ein skeptisch aufgeschlossener Fisch mit Gr&auml;tenschmerzen.&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><strong>Der Humor gewinnt manchmal Schlachten, die Kraft und Vernunft verlieren w&uuml;rden.&nbsp;</strong><span style="font-size: 12px"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">(Juan Carlos Abell&aacute;)</span></span></span></em></p>
<p>
	Um es kurz zu machen: Der K&ouml;der schmeckt mir immer noch. Nur dass ich jetzt wei&szlig;, warum: In einer Handvoll Sitzungen habe ich viel &uuml;ber mein Schreiben gelernt. &Uuml;ber meine &Auml;ngste. Und noch mehr &uuml;ber die Quelle meiner Schmerzen. Am eindrucksvollsten war hierbei der von Frau Morrien entwickelte und angeleitete P/Review-Prozess.&nbsp;</p>
<p>
	Ich muss zugeben: Das war genau das Instrument, weshalb ich mich mit voller &Uuml;berzeugung auf das Coaching einlie&szlig;. Die Fantasiereise durch mein Leben hatte es mir angetan. Ich bin von Natur aus ebenso neugierig wie &auml;ngstlich. Mit entsprechendem Respekt nahm ich meinen Platz auf dem Praxissofa ein. Doch schon mit den ersten einleitenden Worten meiner Fantasiereiseleiterin konnte ich auf Autopilot switchen. Und die Bedenken blieben am Boden zur&uuml;ck.&nbsp;</p>
<p>
	Der Flug gestaltete sich erfreulich unturbulent. Frau Morriens Stimme lenkte mich durch die Zeit und lie&szlig; mich in 7-Jahres-Schritten durch meine Erinnerung fliegen. Sammelte mit mir Gl&uuml;cksmomente. Lie&szlig; mir Zeit, die Erinnerung zu genie&szlig;en. Und sammelte mich wieder ein, um den n&auml;chsten Moment zu finden und auszukosten. Gerade war ich noch ein 80-j&auml;hriger Mann, der, mit dem Leben ausges&ouml;hnt, auf die sch&ouml;nsten, einpr&auml;gsamsten Stationen der letzten Jahrzehnte zur&uuml;ckblicken wollte. Im n&auml;chsten Moment sprang ich schon als 6-J&auml;hriger durch d&auml;nische D&uuml;nen und genoss meine heile Familie, die tobte und lachte, als ob es kein Morgen g&auml;be. Weiter ging&rsquo;s zu meinem 12. Geburtstag, den ich ohne Mutter, daf&uuml;r aber mit einer ganzen Schulklasse voller Freunde feierte. Ich schoss auf einer Sektwelle durch die Abiturfeier, genoss den v&auml;terlichen Abschied meines Uni-Professors und viele weitere, viel zu lange unerinnerte Momente des Gl&uuml;cks &ndash; um pl&ouml;tzlich in der erstaunlich aufger&auml;umten Gegenwart anzukommen. Und in weiteren 7-Jahres-Schritten eine intensive und &uuml;berraschend angstarme Zukunft zu &uuml;berfliegen.&nbsp;</p>
<p>
	Ich sah mich Romane produzieren, ein eigenes Haus auf dem Land beziehen. Ich sah mich &ndash; endlich mit einem eigenen Hund &ndash; die W&auml;lder erkunden, wurde an meinem 60. Geburtstag von meiner Frau mit einer Grillparty &uuml;berrascht und schwamm noch als knapp 80-J&auml;hriger allmorgendlich meine Bahnen. Vielleicht nicht mehr ganz so kraftvoll. Aber vital, pulsierend, verliebt.&nbsp;</p>
<p>
	In der anschlie&szlig;enden Analyse war ich weniger &uuml;berrascht von der Detailfreude der einzelnen Bilder. Vielmehr hatte es mir die Klarheit des Zuk&uuml;nftigen angetan. Das waren meine m&ouml;glichen Ziele? Das waren die damit verbundenen Gef&uuml;hle? Wovor hatte ich Angst? Aus welcher &uuml;berholungsbed&uuml;rftigen Quelle speisten sich meine Sorgen? Und wo zur H&ouml;lle waren die ganzen Schmerzen?!&nbsp;</p>
<p>
	Es war eindrucksvoll, von Frau Morrien wieder sanft auf den Boden der Tatsachen gelotst zu werden. Eindrucksvoll vor allem deshalb, weil ich auf dem Boden erkannte, wie niedrig ich geflogen war. Und wie nah ich meinen m&ouml;glichen Zukunftszielen in der Gegenwart bereits gekommen war. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren auf einer einzigen Reise fassbar geworden. Hatten sich verdeutlicht. Und waren pl&ouml;tzlich so schl&uuml;ssig, hatten aufeinander aufgebaut und waren so homogen auseinander hervorgegangen, dass mir nur ein Fazit blieb: Die Vergangenheit hatte sich in logischen Schritten zur Gegenwart entwickelt, dass es ein Leichtes &ndash; oder doch wenigstens ein zu Bew&auml;ltigendes &ndash; sein m&uuml;sste, ebenso logisch auch die Zukunft anzugehen. Und f&uuml;r dieses Ziel gingen wir im n&auml;chsten Coachingschritt die Strategie an. Fr&ouml;hlich, mutvoll, erleichtert.</p>
<p>
	Die Gegenwart hatte ich ja bereits &bdquo;geschafft&ldquo; &ndash; und im &Uuml;berblick schien sie mir um so vieles erstrebenswerter, erfolgreicher, gl&uuml;cklicher. Das war ich? Das war mein Weg? Dornr&ouml;schen konnte nicht beeindruckter wachgek&uuml;sst worden sein. Endlich war ich in der Situation, die ich doch eigentlich f&uuml;r mein Ziel gehalten hatte: Ich war zufrieden und zuversichtlich. In der Gegenwart.&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 12px"><em><span style="font-size: 14px"><strong>Humor l&auml;sst den Schmerz nicht verschwinden. Aber er macht den&nbsp;Raum drum herum gr&ouml;&szlig;er.&nbsp;</strong></span><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">(Allen Klein)</span></em></span></p>
<p>
	Nach der <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">DreamGuidance</a>-Sitzung war ich noch skeptisch. Was, wenn sich dieses Gef&uuml;hl &uuml;ber Nacht verfl&uuml;chtigen w&uuml;rde? Was, wenn die Klarheit sich wieder eintr&uuml;ben, die Scheuklappen zur&uuml;ckschnappen w&uuml;rden? Doch die Eindr&uuml;cke hielten an &ndash; und halten bis jetzt. Wann immer ich will, kann ich in 16:9, Multicolor, Dolby Surround &uuml;ber diese Bilder hinwegfliegen. Wann immer ich will, komme ich in der Gegenwart an und genie&szlig;e meinen Erfolg. Weil ich gelernt habe, ihn &uuml;berhaupt wahrzunehmen. Und nicht blo&szlig; abzuhaken als &bdquo;unbedeutendes Etappenziel&ldquo;, &uuml;ber das ich kompromisslos hinwegmarschiere auf dem Weg zum &bdquo;richtigen&ldquo;, zum &bdquo;ultimativen&ldquo;, zum &bdquo;Endlich merkt die Welt, was f&uuml;r ein unfassbar gro&szlig;artiger Universal-Supertyp ich bin&ldquo;-Erfolg.&nbsp;</p>
<p>
	Ich habe stattdessen gelernt, meine St&auml;rken und Talente mit meinen Schw&auml;chen und Optimierungsm&ouml;glichkeiten zu verbinden. Und daraus meine kreative Spannung zu holen. Dass dadurch die R&uuml;ckenschmerzen verschwunden sind, ist nat&uuml;rlich ein s&uuml;&szlig;lich-romantisches M&auml;rchen. Stimmt aber im Effekt trotzdem. Die Ursachen f&uuml;r meinen Schmerzverlust sind sicherlich zahlreich. Ich schreibe mit sehr viel mehr Selbstvertrauen. Und Spa&szlig;. Und ich bleibe trotz projektbedingter H&ouml;chstspannung locker. Okay, ich &uuml;bertreibe: lockerER!&nbsp;</p>
<p>
	Die kreativen Lockerungstechniken habe ich mir w&auml;hrend des Coachingprozesses durch Rollenspiele erarbeitet. So durfte ich beispielsweise gleich zweimal in der Morrien-Talkshow auftreten: einmal als der schmerzgeplagte Industrieschreiber aus dem Scherzbergwerk. Einmal als der entspannte, der freie, der hobbym&auml;&szlig;ige Seelenschreiber. Beide Autoren berichteten aus ihrer Perspektive &uuml;ber ihre T&auml;tigkeit, &uuml;ber Spa&szlig; und Befriedigung, &uuml;ber Aufwand und Effekt, &uuml;ber Schmerz und Genuss. &Uuml;ber Selbstbewusstsein und Selbstwert. Ein einfaches Rollenspiel &ndash; und gleichzeitig eine so umfassend erhellende Gegen&uuml;berstellung meiner beiden Autorenpers&ouml;nlichkeiten, dass es einem von au&szlig;en fast vorkommen musste wie eine multiple Pers&ouml;nlichkeitsspaltung. Doch &bdquo;von au&szlig;en&ldquo; beobachtete nur Frau Morrien mit dem ihr so eigenen wachen, analytischen, empathischen und vor allem konstruktiven Blick.&nbsp;</p>
<p>
	Sie sorgte schlie&szlig;lich auch f&uuml;r den entscheidenden Impuls in diesem Rollenspiel: Der so viel j&uuml;ngere, naivere &bdquo;Seelenschreiber&ldquo; durfte dem alten, ebenso erfahrenen wie festgefahrenen Fernsehschreiber Tipps geben, wie er seinen Arbeitsalltag gelockerter, zielstrebiger und effektiver gestalten k&ouml;nnte. Und genau dieser Effekt ist eingetreten. Ich will nicht leugnen, dass ich noch heute in vielen Momenten extrem angespannt schreibe, wenn es auf eine Deadline zugeht. Die Anspannung stellt sich jedoch maximal ein, zwei Tage vor Abgabe ein. Und nicht mehr beim Startschuss oder sogar noch davor, wie es fr&uuml;her oft der Fall war.&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><strong>Humor ist &uuml;berwundenes Leiden an der Welt.</strong><span style="font-size: 12px">&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal">(Jean Paul)</span></span></span></em></p>
<p>
	<em><span style="font-size: 14px"><span style="font-size: 12px"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold"><span class="Apple-style-span" style="font-style: normal; font-weight: normal">Dieses und andere Rollenspiele haben mir f&uuml;r mich nicht Offensichtliches entschl&uuml;sselt. In Gef&uuml;hlen und Bildern, die ich sofort verinnerlichen konnte. Rollenspiele funktionieren bei mir offensichtlich auf so wunderbar einfache Weise, weil sie nicht meinen eseligen Verstand adressieren, sondern meine Emotion und meine Intuition. Eine Technik, die ich seitdem &uuml;brigens auch verst&auml;rkt f&uuml;r meine Arbeit mit fiktionalen Charakteren anwende.&nbsp;</span></span></span></span></span></em></p>
<p>
	Au&szlig;erdem gehe ich endlich wieder regelm&auml;&szlig;ig schwimmen. &bdquo;Okay&ldquo;, h&ouml;r ich da den orthop&auml;disch versierten Skeptiker sagen, &bdquo;DAS ist also der wahre Grund f&uuml;r den mirakul&ouml;sen Schmerzverlust dieses Coachingj&uuml;ngers: Schwimmen lockert den Schulterg&uuml;rtel und ist gut f&uuml;r Gelenke und Wirbels&auml;ule &hellip;&ldquo; Aber DAS wusste ich auch schon vor dem Coaching. Nur Zeit hab ich mir f&uuml;r diese Binsenweisheit nie genommen.&nbsp;</p>
<p>
	Seitdem ich auch in dieser Hinsicht schlauer UND besser organisiert bin, hab ich mir den &bdquo;Traum&ldquo; an meinem &bdquo;Traum-Job&ldquo; zur&uuml;ckerk&auml;mpft. Ich schreibe deswegen nicht zwingend besser &ndash; aber ich f&uuml;hle mich besser dabei. Und das ist deutlich mehr, als ich mir vor meiner &bdquo;DreamGuidance&ldquo;-Erfahrung ertr&auml;umt habe.&nbsp;</p>
<p>
	Daf&uuml;r vielen Dank an Frau Morrien! &nbsp;</p>
<p>
	PS: Ein weiterer toller Erfolg: Den b&ouml;sartigen Vorwurf meiner Frau bez&uuml;glich der Wehleidigkeit von M&auml;nnern konnte ich vielleicht nicht entkr&auml;ften. Aber die &bdquo;Beratungsresistenz&ldquo; musste sie zur&uuml;cknehmen. Ha!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size:9px;">Erstver&ouml;ffentlichung im Coaching-Blogger: 21.02.2008</span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Postskriptum 2010</strong></span></p>
<p>
	Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n bei den Schlager-Senioren von WDR 4: &bdquo;Gutes bleibt!&ldquo;&nbsp;</p>
<p>
	Genau das ist mein Fazit, wenn ich noch einmal die Zeilen und das damit verbundene Erlebte &uuml;berfliege. Alles ist sehr pr&auml;sent, in der Erinnerung, fest verankert (und nah der Oberfl&auml;che) im Unterbewussten und &ndash; umso erfreulicher &ndash; im gegenw&auml;rtigen Schreiballtag.</p>
<p>
	Ich gehe meine beruflichen Projekte noch immer mit einem ordentlichen Entspannungspolster an, das zum Abgabetermin hin nach wie vor schmilzt. R&uuml;ckenschmerzen sind dabei, ob eingeplant oder vorprogrammiert. Sie sind aber dem Endspurt vorbehalten und in der Intensit&auml;t durchaus harmloser als fr&uuml;her.</p>
<p>
	Auch das Seelenschreiben tr&auml;gt erste Bl&uuml;ten, aus denen tats&auml;chlich mal Fr&uuml;chte werden k&ouml;nnten. Der Romanerstling &bdquo;Reise zum Mittelpunkt der Seele&ldquo; ist abgeschlossen und tritt bald seine Tournee durch Verlage, Lektorenablagen und -papierk&ouml;rbe an. Weitere Romanans&auml;tze sind konzipiert, eine Filmkom&ouml;die und zwei Boulevardkom&ouml;dien haben sich hinterr&uuml;cks dazugeschlichen und wurden bereits erstverfasst. Und das Schwimmbad sieht mich seit &uuml;ber zwei Jahren mindestens zweimal w&ouml;chentlich.</p>
<p>
	Mein entspannter Appell an Suchende: Ber&uuml;hrungsangst, Zweifel und Skepsis sind durchaus angebracht, wenn es um wirklich einschneidende Ver&auml;nderungen im Leben geht, um berufliche Optimierung oder sogar Neuorientierung &ndash; oder &bdquo;nur&ldquo; um eine freudvollere Freizeit. Das gilt auch und gerade f&uuml;r Frau Morriens ungew&ouml;hnlichen Coaching-Ansatz.&nbsp;</p>
<p>
	Doch es lohnt sich, die Neugier siegen zu lassen. Und sich verr&uuml;cken zu lassen, f&uuml;r eine neue Perspektive. Oder &ndash; in meinem Fall &ndash; f&uuml;r ein paar bereichernde Flugstunden in eine stimmige Zukunft, die mir Kraft f&uuml;r eine neue Gegenwart gaben.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Der Autor</strong></span></p>
<p>
	Stefan M&uuml;ller, Jahrgang 69, ist Literatur- und Medienwissenschaftler. Er lebt in K&ouml;ln und arbeitet mit gro&szlig;em Spa&szlig; in seinem Traumberuf als TV-Autor f&uuml;r Unterhaltung, Comedy und Serie. Seit &uuml;ber zehn Jahren schrieb und schreibt er, fr&uuml;her f&uuml;r die &bdquo;Harald Schmidt Show&ldquo; und &bdquo;Die Nesthocker&ldquo;, heute unter anderem f&uuml;r &bdquo;Schlag den Raab&ldquo; und unz&auml;hlige andere TV-Shows. Und an seinem ersten Roman &bdquo;Reise zum Mittelpunkt der Seele&ldquo;.&nbsp;</p>
<p>
	Kontakt: Stefan M&uuml;ller, antagonisten &ndash; b&uuml;cher zum h&ouml;ren &amp; sehen, <a href="mailto:mueller@antagonisten.de">mueller@antagonisten.de</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karrieren f&uuml;r Vielseitige&nbsp;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Am Wendepunkt sich selbst sicher steuern. Coaching-Stories, Feedback von Medienprofis, Teil 27</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/02/04/am-wendepunkt-sich-selbst-sicher-steuern-coaching-stories-feedback-von-medienprofis-teil-27/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ihre italienischen Vorfahren einer Pionierin auf den Weg halfen. Die Bonner PR- und Marketingfachfrau Marion Ries begriff die Krise ihres Jobverlustes als Chance zur Veränderung. Angeregt durch das Coaching bei Birgitt E. Morrien machte sie sich auf den Weg zu ihren Ursprüngen: Eine Reise nach Italien ist Wagnis und Erlösung zugleich. Am Ende stehen Gelassenheit und die Aussicht auf ein zufriedenes und glückliches (Berufs-)Leben. Auf eine Karriere mit Sinn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	Wie ihre italienischen Vorfahren einer Pionierin auf den Weg halfen. Die Bonner PR- und Marketingfachfrau Marion Ries begriff die Krise ihres Jobverlustes als Chance zur Ver&auml;nderung. Angeregt durch das Coaching bei Birgitt E. Morrien machte sie sich auf den Weg zu ihren Urspr&uuml;ngen: Eine Reise nach Italien ist Wagnis und Erl&ouml;sung zugleich. Am Ende stehen Gelassenheit und die Aussicht auf ein zufriedenes und gl&uuml;ckliches (Berufs-)Leben. Auf eine <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karriere mit Sinn</a>.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Vom Coaching zum Comer See &ndash; auf Umwegen zur Vision</strong></span></p>
<p>
	<em>Steil und kurvenreich windet sich der Weg hinauf zum Monte Berlinghera. Der See wirkt friedlich und glitzert in der Morgensonne. Ein paar einsame Spazierg&auml;nger sind unterwegs. Hier und dort blitzt das bunte Segel eines Windsurfers durch das Gr&uuml;n der B&auml;ume. M&auml;chtig, ja fast bedrohlich wirkt dagegen das Bergmassiv im &auml;u&szlig;ersten Norden des Comer Sees mit seinen schroffen und kargen Felsvorspr&uuml;ngen, als ich an einem Morgen im Mai dort ankomme, ersch&ouml;pft, aber gl&uuml;cklich.</em></p>
<p>
	<em>Zuvor hatte ich innere K&auml;mpfe mit mir ausgefochten und war mehr als einmal kurz davor gewesen, meinen Plan zu verwerfen. Auf der Suche nach dem Weg &ndash; im doppelten Sinne: zu meiner Unterkunft oberhalb des Sees und zu mir selbst &ndash; war ich in der Nacht zum Lago di Como aufgebrochen. Der Weg dorthin erschien mir weit und un&uuml;berwindlich. Doch ich hatte all meinen Mut zusammengenommen, mich auf das Abenteuer eingelassen und zum &bdquo;Berg&ldquo; aufgemacht, den ich im Coaching &uuml;berwinden wollte. Wie ich &bdquo;&uuml;ber den Berg kommen&ldquo; und was mich auf der anderen Seite erwarten w&uuml;rde, ahnte ich an diesem Morgen im Mai allerdings nicht. Doch der Reihe nach:</em></p>
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	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Navigieren in unruhigen Zeiten </strong></span></p>
<p>
	2006 verlor ich meinen Job. Gemessen an der verstrichenen Zeit ist das etwa zwei Jahre her, gef&uuml;hlt kommt es mir vor, als seien Lichtjahre vergangen. Inzwischen wei&szlig; ich, dass mir nichts Besseres h&auml;tte passieren k&ouml;nnen: Denn Krisen bieten die Chance zur Ver&auml;nderung und zu pers&ouml;nlichem Wachstum. Gelingt es, sie erfolgreich zu &uuml;berwinden, gehen wir gest&auml;rkt daraus hervor und schaffen uns ein solides Fundament, sollten weitere Krisen folgen. Oft erkennen wir nicht, wann der Moment f&uuml;r etwas Neues gekommen ist. Bleiben wir st&auml;ndig in unserer Komfortzone und str&auml;uben uns gegen eine Ver&auml;nderung, zwingt uns das Leben oftmals unverhofft zum Handeln. So war es auch bei mir.</p>
<p>
	Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich viel Zeit und ich genoss sie in vollen Z&uuml;gen. Immer im Bewusstsein, dass es sich um ein kostbares Gut handelt, das in unserer Gesellschaft &auml;u&szlig;erst knapp bemessen ist. Aber je mehr Zeit verstrich, desto unruhiger wurde ich. Bisher hatte ich alles in meinem Leben geplant und zielgerichtet verfolgt. Auf einmal jedoch f&uuml;hlte ich mich wie in einer Nussschale auf dem offenen Meer. Von Wind und Wellen gebeutelt, mal hierhin, mal dorthin treibend, v&ouml;llig ohne mein Zutun und ohne die M&ouml;glichkeit, das Steuer zu &uuml;bernehmen. Zumindest sah es zu diesem Zeitpunkt so aus.</p>
<p>
	Mein Leben war bis dato ohne gro&szlig;e Katastrophen verlaufen, ohne viel Auf und Ab. R&uuml;ckblickend betrachtet hatte ich viel Gl&uuml;ck &ndash; eine f&uuml;r mich neue Erkenntnis und ein Verdienst des Coachingprozesses. Sicher gab es die eine oder andere private wie berufliche Krise, aber um ehrlich zu sein, hatte ich diese stets gut gemeistert, nach Alternativen gesucht, mit meinen Freunden gesprochen und meine Netzwerke genutzt. Doch dieses Mal schien das nicht auszureichen &ndash; jedenfalls steuerte meine Nussschale weder in die gew&uuml;nschte Richtung noch war ich in der Lage, den Kurs zu bestimmen und das Boot in ruhigeres Fahrwasser zu man&ouml;vrieren. <br />
	Ich bekam zunehmend das Gef&uuml;hl, in einer Sackgasse &bdquo;festzusitzen&ldquo;. Auf der Suche nach einer L&ouml;sung, einem Perspektiven- oder Richtungswechsel fand ich zu Frau Morrien.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px"><strong>Die Rolle der Pionierin oder wie ich wurde, was ich bin</strong></span></p>
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	So fuhr ich dann an einem sonnigen Tag, ein wenig aufgeregt und voller Neugier, nach K&ouml;ln. Frau Morrien strahlte Ruhe aus. Mir gefiel ihre humorvolle Art und ich f&uuml;hlte mich auf Anhieb wohl. Gute Voraussetzungen also f&uuml;r eine erfolgreiche Zusammenarbeit.</p>
<p>
	Meine erste Aufgabe im Coaching bestand in der Anfertigung eines Familienstammbaums. Dabei erinnerte ich mich, dass ein Teil meiner Vorfahren aus Italien stammt. Schnell wurde dabei auch deutlich, dass ich eine Au&szlig;enseiterin oder besser gesagt Pionierin innerhalb der Familie bin. Als erste Akademikerin unter Handwerkern, Selbstst&auml;ndigen und Angestellten nehme ich eine Sonderstellung ein. Gesp&uuml;rt habe ich das immer, aber ich hatte es mir nie bewusst gemacht. Mir wird klar, dass ich nicht nur mein Studienfach gemeistert, sondern mich auch in eine andere Kultur integriert habe. Etwas, das ich bisher als selbstverst&auml;ndlich angesehen hatte. Es ist sch&ouml;n, mir im R&uuml;ckblick all der Dinge, die ich im Leben bereits geleistet habe, bewusst zu werden. Sie nicht nur wahrzunehmen, sondern mich dadurch selbst anzuerkennen und zu w&uuml;rdigen.</p>
<p>
	Die Besch&auml;ftigung mit dem Stammbaum und der eigenen Herkunft sorgte in der Familie f&uuml;r neuen Gespr&auml;chsstoff und brachte mich der Frage n&auml;her, &bdquo;wie ich wurde, was ich bin&ldquo;. Schlie&szlig;lich gab die Ahnenforschung den Ansto&szlig; f&uuml;r meine Italienreise.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px"><strong>Coraggio &ndash; nur Mut! </strong></span></p>
<p>
	Meine besondere Verbindung zu Italien wurde auch im weiteren Verlauf der Sitzung sp&uuml;rbar, als eine Ahnin namens Anna mich darin best&auml;rkte, mir selbst zu vertrauen und meinen Weg zu gehen. Neun Lebensgrunds&auml;tze gab sie mir mit auf den Weg. Die Kraft dieser S&auml;tze sp&uuml;re ich bis heute. Dass Anna kein Hirngespinst ist, sondern meine Urgro&szlig;mutter, fand ich erst sp&auml;ter heraus: Sie war auch eine Pionierin, die nach dem fr&uuml;hen Tod ihres Mannes das Gesch&auml;ft weiterf&uuml;hrte und ihre beiden S&ouml;hne bei sich anstellte, anstatt ihnen die Verantwortung zu &uuml;bertragen.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px"><strong>Die Leere als Lehrmeisterin</strong></span></p>
<p>
	Auf Anna folgt dann die Traumreise, Kernst&uuml;ck der DreamGuidance-Methode, und &hellip; ich sehe nichts, d.h. nichts von dem, was in der Zukunft liegt. In Siebenjahresschritten angefangen bei der Kindheit soll ich mein Leben tr&auml;umen. Das gelingt mir auch f&uuml;r die Vergangenheit, aber dann &hellip; Ich schwitze und f&uuml;hle mich unter Druck. Wieso nur erscheinen keine Bilder, besitze ich &uuml;berhaupt keine Fantasie oder Vorstellungskraft? Ich f&uuml;hle mich unwohl, rutsche unruhig auf dem Sofa hin und her. Und jetzt soll ich das Ganze auf die Bitte von Frau Morrien hin auch noch grafisch umsetzen. Auf Knopfdruck malen und kreativ sein, das ist eine Herausforderung.</p>
<p>
	Zum Schluss wird dann doch ein Bild daraus und Frau Morrien ist zufrieden. Die Leere, erkl&auml;rt sie mir, biete eine F&uuml;lle von M&ouml;glichkeiten &ndash; so habe ich das noch nie betrachtet. Und sie f&uuml;gt hinzu: Das bedeutet, es existieren keine Beschr&auml;nkungen. Ich bin also offen und frei f&uuml;r jede Richtung. Noch eine neue Erkenntnis. Wenn das Bild auch wie eine Kinderzeichnung anmutet, bin ich doch ein bisschen stolz auf mich, denn es ist in harter Arbeit entstanden.<br />
	Die anschlie&szlig;ende Zielableitung aus der vorangegangenen Traumreise irritiert mich: Daraus soll nun etwas erwachsen, das mich beruflich weiterbringt? Mein innerer Kritiker meldet sich zu Wort, aber ich bin offen, mich dem Coach zu &uuml;berlassen.</p>
<p>
	&bdquo;Die Umsetzung der Ziele in eine Strategie&ldquo; liest sich wie ein Ratgeber zur Selbstfindung und Pers&ouml;nlichkeitsst&auml;rkung. Wo die Reise hingeht, sehe ich noch immer nicht klar vor mir. Am Ende des Tages bin ich ersch&ouml;pft, aber zufrieden. Die Arbeit hat mir Spa&szlig; gemacht und ich freue mich bereits auf den n&auml;chsten Termin. Ich bin neugierig, was passieren und wohin mich das Abenteuer, die Selbsterfahrung, f&uuml;hren wird.</p>
<p>
	In der kurzen Zeit bis zum n&auml;chsten Termin f&uuml;hle ich mich gut, best&auml;rkt, in gewisser Weise gl&uuml;cklich und beschwingt. Wir sollten uns &ouml;fter bewusst machen, wo wir herkommen und welche Dinge wir in unserem Leben bisher bew&auml;ltigt haben!&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Erfolgsstrategien</strong></span></p>
<p>
	Dazu z&auml;hlen auch die &uuml;berstandenen Krisen und die daf&uuml;r notwendigen Erfolgsstrategien. In meinem Fall sind dies meine Netzwerke und die F&auml;higkeit, Alternativen zu finden. Insbesondere meine Freunde als Teil der Netzwerke sind sehr wichtig in meinem Leben. Viele begleiten mich fast schon ein Leben lang. &bdquo;Ein solches Netzwerk haben nicht viele Menschen&ldquo;, sagt Frau Morrien und macht mir bewusst, wie wertvoll das ist. In dieser Sitzung verschwindet wie durch ein Wunder auch die Sackgasse aus meinem Leben. Mit einem sanften &bdquo;Pffff&hellip;&ldquo; entweicht sie nach einem schamanistischen Ritual durch die ge&ouml;ffnete Praxist&uuml;r im K&ouml;lner Stadtteil Nippes und ist seitdem nicht zur&uuml;ckgekehrt.</p>
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	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Mache einen Umweg, wenn du es eilig hast (Konfuzius)</strong></span></p>
<p>
	Trotzdem nahm der gesamte Prozess dann doch noch eine v&ouml;llig andere Richtung. Mein Ziel, voranzukommen, r&uuml;ckte dadurch mit einem Mal in weite Ferne und der Berg vor mir wirkte un&uuml;berwindbar.</p>
<p>
	Bei der Frage danach, was mir in meinen bisherigen beruflichen Stationen Spa&szlig; gemacht hatte, war ich geh&ouml;rig ins Stolpern geraten. Ich musste mir eingestehen, dass meine Arbeit bisher &uuml;ber ein &bdquo;o.k.&ldquo; nicht hinausgekommen war. Einige Dinge hatte ich gerne gemacht, aber im Grunde war ich nicht mit dem Herzen bei der Sache gewesen. Frau Morrien schlug deshalb vor, zu &bdquo;entschleunigen&ldquo;, mir Zeit zu lassen und das Tempo zu drosseln. Sofort rebellierte mein innerer Kritiker und machte mir klar, dass ich keine Zeit f&uuml;r solche &bdquo;Experimente&ldquo; h&auml;tte. Bei dem Gedanken an die &bdquo;Entschleunigung&ldquo; sp&uuml;rte ich den Druck nicht nur von innen, von mir selbst, sondern auch von au&szlig;en, von meinem Umfeld. Das Coaching sollte ja schlie&szlig;lich zu etwas f&uuml;hren, am besten sofort in einen Job m&uuml;nden.</p>
<p>
	W&auml;hrend dieser Phase des Coachings hatte ich das Gef&uuml;hl, mein Innerstes nach au&szlig;en zu st&uuml;lpen und einen H&auml;utungsprozess zu durchlaufen. Letztlich musste ich dann erkennen, dass selbst alles Wollen und K&ouml;nnen nicht ausreicht, um Erfolg zu haben. Dass Glaube, Vertrauen und Hoffnung die zentralen Themen sind, an denen ich arbeiten muss. Ebenso wie an der Besinnung auf mich selbst. Ich muss lernen, mich als Pionierin gegen den Strom zu bewegen. F&uuml;r alle Generationen der Frauen vor mir &ndash; meine Urgro&szlig;mutter als Vorbild immer vor Augen.</p>
<p>
	So wuchs in mir die Idee, die Reise zu mir selbst mit der Suche nach meinen Wurzeln in Italien zu verbinden. Richtig ausgespannt hatte ich nach all der anstrengenden Zeit zuvor nicht, immer schien der Zeitpunkt ung&uuml;nstig, schlie&szlig;lich wollte ich einen Job finden. Und das m&ouml;glichst schnell. Sofort meldeten sich Zweifel an, ob sich der Plan umsetzen lie&szlig;e. Trotzdem war ich &uuml;berzeugt von der Idee, die mit der Chance verkn&uuml;pft war, mein Italienisch aufzubessern, den Kopf frei zu bekommen und die Blockaden aufzuheben, um die weitere Jobsuche zu erleichtern. Der Weg also als Ziel. Eine Reise ins Unbekannte &ndash; gewiss. Eine Reise zu mir selbst &ndash; spannend und mit ungewissem Ausgang. Aber um einige Erfahrungen reicher am Ende.</p>
<p>
	Gerade hatte ich den Entschluss gefasst, war mitten in den Reisevorbereitungen, als mich das Telefon aus meinen &Uuml;berlegungen riss: W&auml;hrend ich gedanklich bereits in Italien weilte, erhielt ich &uuml;berraschend ein Angebot f&uuml;r eine freiberufliche Mitarbeit. Arbeitsbeginn: sofort. Und meine Reise? Nach kurzer Bedenkzeit sagte ich zu und versprach &ndash; unter der Bedingung, im Mai nach Italien reisen zu k&ouml;nnen &ndash; gleich am n&auml;chsten Tag mit dem Projekt loszulegen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Der Berg ist das Ziel &ndash; was eine Italienreise mit Coaching zu tun hat</strong></span></p>
<p>
	Und dann bin ich tats&auml;chlich aufgebrochen, um etwas &uuml;ber meine Vorfahren oberhalb des Comer Sees herauszufinden. Zwei Wochen ohne Begleitung, noch dazu ohne wirklich gut Italienisch zu sprechen.</p>
<p>
	Einmal ganz bewusst innehalten, mir Zeit f&uuml;r mich selbst nehmen, auch wenn das gerade zu diesem Zeitpunkt unm&ouml;glich erscheint. Mich auf die eigenen F&auml;higkeiten besinnen und den eigenen Weg gehen, das war ein Teil der (Selbst-)Erkenntnis im Coachingprozess, der mich n&auml;her in Kontakt mit mir selbst und meinen Vorfahren brachte. Und auf der Suche nach mir selbst hatte ich mich auf den Weg zu meinen italienischen Wurzeln gemacht. Nun stand ich kurz davor, den Berg zu erklimmen und Schritt f&uuml;r Schritt, Kurve f&uuml;r Kurve, mich dem Ziel zu n&auml;hern.</p>
<p>
	Anfang des 19. Jahrhunderts also waren meine Vorfahren von hier aufgebrochen, um Arbeit zu suchen, und ich war hierhin zur&uuml;ckgekehrt. F&uuml;r Au&szlig;enstehende klang mein Plan seltsam und es galt Widerst&auml;nde zu &uuml;berwinden oder besser gesagt darauf zu vertrauen, dass der eingeschlagene Weg auch der richtige ist. Neue Kr&auml;fte sammeln, &uuml;ber mich selbst hinauswachsen und die neu gewonnene Energie positiv umsetzen &ndash; das alles sind Verdienste des Coachings. Auch den Mut zu finden und mich darauf einzulassen, das Vertrauen darauf, dass am Ziel eine neue Perspektive auf mich warten w&uuml;rde, war Teil des gesamten Prozesses.</p>
<p>
	Der Berg, den ich als Bild deutlich vor Augen hatte und der mich zun&auml;chst mutlos gemacht hatte, l&ouml;ste in mir den Wunsch aus, ihn zu bezwingen. Dass er auf meiner Reise zu mir selbst Gestalt annahm, erschien mir daher nur logisch. Denn dadurch greifbar geworden, verlor er mehr und mehr an Schrecken. Der Angst zu folgen, mich ihr zu stellen, mutig meinen Weg zu gehen und das Ziel auch bei Umwegen nicht aus den Augen zu verlieren, waren weitere Erkenntnisse im Coachingprozess. Die eigenen Grenzen austesten, mich selbst wieder mehr sp&uuml;ren und damit wieder st&auml;rker mit mir und meinem eigenen Wesenskern in Kontakt kommen, das motivierte mich. Gleichzeitig inspirierte mich die Suche nach meinen Vorfahren, die nach Deutschland ausgewandert waren, zum Schreiben.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Was erwartet mich auf der anderen Seite des Berges?</strong></span></p>
<p>
	Nach gut zwei Monaten Unterbrechung im Coachingprozess habe ich meinen n&auml;chsten Termin bei Frau Morrien. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, aber nach meiner Italienreise bin ich auch sehr ruhig und gelassen und blicke positiv in die Zukunft.</p>
<p>
	Meine Berufung soll etwas mit Italien zu tun haben, so viel ist mir nach der Reise klar. Wie das konkret aussehen k&ouml;nnte, dagegen keineswegs. Zun&auml;chst denke ich dar&uuml;ber nach, Reiseberichte zu schreiben, dann aber stelle ich fest, dass mir mein derzeitiger Job, die Betreuung und Beratung von Menschen in Umbruchsituationen, Freude bereitet, da ich von meiner Erfahrung sehr viel weitergeben kann. Eines Morgens, ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit, habe ich ganz klar vor Augen, wie ich mich zum Coach weiterbilde. Zun&auml;chst traue ich jedoch meiner Eingebung nicht und berichte Frau Morrien davon. Wir &uuml;berpr&uuml;fen den Wunsch in einer Coachingsitzung &ndash; und inzwischen habe ich mich zu einer Weiterbildung angemeldet. Die Verbindung zu Italien und zur italienischen Sprache habe ich immer noch im Hinterkopf und ich bin sicher, dass es mir in absehbarer Zeit gelingt, beides zu verbinden.* <br />
	&nbsp;<br />
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Mehr Gelassenheit &ndash; ein weiterer Verdienst des Coachings</strong></span></p>
<p>
	&bdquo;Wo wollen Sie in f&uuml;nf Jahren stehen?&ldquo; Das ist nicht nur eine beliebte Frage im Vorstellungsgespr&auml;ch, sondern auch im klassischen Coaching und darauf h&auml;tte ich zum &bdquo;damaligen&ldquo; Zeitpunkt keine Antwort gewusst. &bdquo;Damals&ldquo; &ndash; das war vor etwa einem halben Jahr. Heute wei&szlig; ich, dass ich in f&uuml;nf Jahren als Coach arbeiten werde. Dabei ruhe ich in mir selbst und strahle das auch aus. Mein Beruf macht mir Spa&szlig;. Und hat eine Verbindung zu Italien.</p>
<p>
	Warum ich so sicher bin? Weil ich auf meine Intuition vertraue. &bdquo;Damals&ldquo; glaubte ich noch an Zuf&auml;lle. Heute wei&szlig; ich, dass nichts zuf&auml;llig geschieht und alles im Leben einen Sinn ergibt, auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen. &bdquo;Damals&ldquo; wusste ich auf die Frage von Frau Morrien: &bdquo;K&ouml;nnen Sie vertrauen, glauben, hoffen?&ldquo;, keine Antwort. Heute sind diese drei Elemente feste Bestandteile meines Lebens. Ich glaube, dass ich erfolgreich sein werde, ich vertraue darauf, dass sich alles zur rechten Zeit und am rechten Ort finden wird, und ich gebe die Hoffnung auf ein gl&uuml;ckliches und erf&uuml;lltes Leben nicht auf. Denn das Coaching hat mich Gelassenheit gelehrt sowie Vertrauen in die eigenen F&auml;higkeiten und den gesamten Prozess. <br />
	&nbsp;<br />
	* Inzwischen ist es tats&auml;chlich gegl&uuml;ckt, eine Verbindung zwischen Coaching und Italien herzustellen: Zumindest bekundete ein in K&ouml;ln lebender Italiener Interesse an meinen angebotenen Dienstleistungen und versprach, mich in seinem italienischen Umfeld weiterzuempfehlen.<br />
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/blog/wp-content/photos/Feedbackbuch/ries.jpg" target="_blank">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien </a></p>
<p>
	<br />
	&nbsp;<br />
	<span style="font-size: 14px"><strong>Die Autorin </strong></span><br />
	Marion Ries, Jg. 1966, Journalistin, PR- und Marketingfachfrau, Biologin und G&auml;rtnerin.</p>
<p>
	<br />
	Sie lebt in Bonn und war viele Jahre als Referentin f&uuml;r Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Gesundheitswesen besch&auml;ftigt. Derzeit ist sie als freiberuflicher Jobcoach t&auml;tig und bildet sich zum &bdquo;Systemischen Coach&ldquo; weiter. Dar&uuml;ber hinaus arbeitet sie intensiv an der Verbesserung ihrer Italienischkenntnisse.</p>
<p>
	Kontakt: <a href="http://www.riesonare.de" target="_blank">www.riesonare.de</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Erstver&ouml;ffentlichung im Blog: 12.12.2008</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong><br />
	Postskriptum 2009</strong></span></p>
<p>	W&auml;hrend das Jahr langsam ausklingt, blicke ich zur&uuml;ck. 2009 war spannend und herausfordernd. Ich habe ein eigenes Unternehmen gegr&uuml;ndet: &bdquo;riesonare &ndash; Coaching, Beratung &amp; PR&ldquo;. In der Firmenbezeichnung verbinden sich mein Name, meine T&auml;tigkeit und meine italienischen Wurzeln. Darauf bin ich stolz. Es hat mir zudem viel Spa&szlig; gemacht, mich mit dem Corporate Design zu besch&auml;ftigen und wieder ein PR-Projekt voranzutreiben.</p>
<p>	Nach Italien zieht es mich nach wie vor. Wenn ich vom Monte Berlinghera auf den Comer See blicke, empfinde ich Zufriedenheit und eine tiefe innere Gelassenheit.</p>
<p>	Und das Sch&ouml;nste daran? Ich strahle Ruhe aus, und das sp&uuml;ren meine Kunden. In den vergangenen Monaten habe ich viele Menschen beraten, die eine neue (berufliche) Perspektive suchten. Existenzgr&uuml;nder, Selbstst&auml;ndige und Angestellte, sogar einen Italiener. Einige haben inzwischen eine neue Ausrichtung gefunden oder erfolgreich ihre Stelle gewechselt. </p>
<p>	Das Beste also zum Schluss: Coaching schafft Visionen, st&auml;rkt den festen Glauben an sich selbst und wirkt nachhaltig.<br />
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karrieren f&uuml;r Vielseitige </p>
<p>	</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hexenschuss: Wie Manager Selbstbewusstsein in der Krise stärken. Oder: Unter Druck klug entscheiden.</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/01/22/hexenschuss-wie-manager-selbstbewusstsein-in-der-krise-starken-oder-unter-druck-klug-entscheiden/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um das Besondere in sich entdecken zu können, muss man erst das Einfache in sich annehmen. Selbstbekundungen einer Vertriebsleiterin, von Exzellenz besessen, die ihren Erfolg durch eine Panne fand. Bericht einer Coaching-Klientin, die lieber anonym bleiben möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Um das Besondere in sich entdecken zu k&ouml;nnen, muss man erst das Einfache in sich annehmen. Selbstbekundungen einer Vertriebsleiterin, von Exzellenz besessen, die ihren Erfolg durch eine Panne fand.&nbsp;Bericht einer Coaching-Klientin, die lieber&nbsp;anonym bleiben m&ouml;chte.</strong></p>
<p>
	K&ouml;rperliche Krisen kenne ich bisher keine, trotz meiner 49 Lebensjahre. In all den Jahren gab es allenfalls einen Kater nach einer durchzechten Nacht. Insofern fiel es mir schwer, diese pl&ouml;tzliche Schmerzattacke richtig zuzuordnen. Mein Freund kannte sich damit besser aus und diagnostizierte aus dem Stand einen Hexenschuss. Es war ein Samstag, und ich hatte vor, mich zu schonen, um am Montag f&uuml;r mein erstes Vertriebscoaching fit auf der Matte zu stehen.</p>
<p>
	Das Konzert f&uuml;r den Abend wurde daher kurzerhand abgesagt, der Besuch bei Freunden f&uuml;r den Sonntag auch. Mit dem Schmerz verging mir jede soziale und kulturelle Lust. Mir war nach Ruhe und schleichenden Spazierg&auml;ngen, nach behutsamen Schritten durch naheliegende Stra&szlig;en. Um dabei gleich an der ersten Ecke jenem Leisetreter aus der Nachbarschaft zu begegnen, der mit seinem alten Hund betulich an mir vorbeizog. Wie immer ganz in sich vertieft.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-size: 14px">Gro&szlig;mut trifft Einsicht</span></strong></p>
<p>	Pl&ouml;tzlich empfand ich meinen stechenden Schmerz als tr&ouml;stlich. Bei diesem Anblick schien es mir unverhofft erlaubt, es dem Mann in seiner Gem&auml;chlichkeit gleichzutun, und ich ging einfach nur so daher. Langsam und jeden Schritt in ganz neuer Weise wahrnehmend. Und entdeckte, dass mein &Auml;rger &uuml;ber die verdammte Selbstbezogenheit dieses Typen, der einfach nie gr&uuml;&szlig;en wollte, offenbar von Neid gen&auml;hrt war, der nun einer stillen Sympathie wich.</p>
<p>
	So fand mich der Montag zwar unver&auml;ndert humpelnd, doch auch um eine Einsicht reicher. Fast g&uuml;tlich mit mir selbst und entschieden, mich ganz auf neues Terrain zu wagen: &quot;Es ist wie ein Zwang. Einfach gut zu sein, reicht mir nicht,&quot; gestand ich Birgitt Morrien, meiner Beraterin, gleich zu Beginn. &quot;Ich muss in allem exzellent sein und habe auch das Zeug dazu. Aber irgendwas in mir h&auml;lt mich zugleich davon ab. Das will ich hier &auml;ndern!&quot;</p>
<p>
	Morrien besah mich mit einem nickenden Schmunzeln, und ich f&uuml;hlte mich an Vorwarnungen von Kollegen erinnert, durch die ich an diese gro&szlig;gewachsene Frau geraten war. Ihre Methoden seien gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, hatten sie verraten, daf&uuml;r aber au&szlig;erordentlich wirkungsvoll. Und mir schwante, Morrien m&ouml;chte mich nun in ungeahnter Weise heftig an die Kandare nehmen. Was sie nicht tat, stattdessen aber in klaren Schritten eher sanft zur Sache kam, was mich Vertrauen sch&ouml;pfen lie&szlig;.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Erbmasse haufenweise</strong></span></p>
<p>	Sie stellte einen leeren Sessel vor mich hin und bat mich, mir vorzustellen, darauf n&auml;hme mein leibhaftiges Familienerbe Platz. Keine wirklich schwere &Uuml;bung f&uuml;r mich, wo ich mich lange mit meiner Familie besch&auml;ftigt und l&auml;ngst mit ihr ausges&ouml;hnt habe. Umso verwunderter war ich, als sich mir sogleich das Bild eines klumpigen Haufens einstellte, gro&szlig; und grau.</p>
<p>
	Bevor mich jedoch der Schrecken packen konnte, hatte mich Morrien durch eine imagin&auml;re Lichtschranke davon getrennt, die sie kraft einer entschiedenen Geste durch den Raum zog. Und schlug schon vor, sich mit dem Haufen unterhalten zu wollen, um so Informationen aus erster Hand zu erhalten.</p>
<p>
	Ich lehnte mich zur&uuml;ck, im Begriff abzuwarten, was die Besprechung wohl ergeben w&uuml;rde. Und war dann denkbar &uuml;berrascht, als sich die Lichtschranke auf Befehl der Beraterin kurz &ouml;ffnete und ich selbst gefragt war, auf dem Erbsessel Platz zu nehmen, um ihr aus dieser Perspektive Rede und Antwort zu stehen. Da mir diese Vorgabe jedoch irgendwie schl&uuml;ssig schien und unbedingt, fand ich mich schnell in der neuen Rolle zurecht.</p>
<p>
	Die Antworten auf Morriens Fragen purzelten nur so aus mir als Erbhaufen heraus: Er habe es schlie&szlig;lich schwer gehabt und ein Recht darauf, von mir als seinem Nachfahr nicht verraten zu werden. Die schlimmen Zeiten d&uuml;rfe ich nicht einfach vergessen, nicht die vielen Toten, die im Krieg und auf der Flucht. Auch nicht all die &Auml;ngste und N&ouml;te der Nachkriegszeit. Ich sei ihm verpflichtet, da g&auml;be es kein Pardon, sprach der Haufen sicher aus mir heraus.</p>
<p>
	Wie erleichtert ich war, mich danach wieder als Nachfahr in Sicherheit auf meinem Sessel der Jetzt-Zeit zu w&auml;hnen. Die anma&szlig;enden, unerbittlichen Nachrichten meiner Erbschaft hatten mich zugleich verbl&uuml;fft und erschrocken. Und dennoch sp&uuml;rte ich, dass mich deren dumpfer Schleier als Blockade noch immer begleitete. Zeit meines Lebens hatte er mich davon zur&uuml;ckgehalten, einfach nur ich selbst zu sein, gl&uuml;cklich und ohne Schuldgef&uuml;hle.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Entwirrungen</strong></span></p>
<p>	Ich war verbl&uuml;fft. Doch bevor ich mich dieser Empfindung &uuml;berlassen konnte, stellte Morrien einen zweiten Sessel neben den des grauen Erbes. Sie schlug vor, ich solle ihr nun einer neuen Rolle Rede und Antwort stehen. Und tats&auml;chlich sprudelte es auch aus mir als einem noch &quot;ungelebten Erbe&quot; nur so heraus: Ihm sei so sehr danach, hie&szlig; es entschieden, in seinem Nachfahr endlich das langersehnte Gl&uuml;ck zu finden, frei zu sein von dieser unendlichen Schwere, leicht! -</p>
<p>
	Schlie&szlig;lich war es mir sehr angenehm, diesem lichten Erbe gegen&uuml;berzusitzen. Sein Begehren zu sp&uuml;ren und seinen berechtigten Anspruch, endlich durch mich auch in unserer Familie Gestalt annehmen zu d&uuml;rfen. Ich f&uuml;hlte mich erleichtert und augenblicklich bereit, dieser Einladung ins Licht zu folgen. Es war wie die lang ersehnte Erlaubnis, die alte Schwere endlich loszulassen und mich einem von mir gew&auml;hlten Leben in neuer Weise &ouml;ffnen und hingeben zu d&uuml;rfen.</p>
<p>
	Da sa&szlig; ich und war ger&uuml;hrt und doch zugleich auch verunsichert, wie mich diese fraglos erleichternde Empfindung in meiner Arbeit weiterbringen sollte. Und sp&uuml;rte zugleich, dass diese Selbstbefreiung nat&uuml;rlich in alle Bereiche meines Lebens abstrahlen w&uuml;rde, nat&uuml;rlich auch in meine beruflichen Aufgabenbereiche.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Erinnerungen aus der Zukunft</strong></span></p>
<p>	Morrien lenkte daraufhin meine Aufmerksamkeit in einen anderen Bereich, zeitlich sp&auml;ter gelegen. Sie lud mich ein, mit ihr auf mentale Reisen zu gehen, wobei ich mich auf dem Sitzsofa ihrer Beratungspraxis einem netten D&auml;mmer hingeben durfte. Erstaunlich leicht gelang es mir, Morriens angenehm anleitender Stimme zu folgen und mich so sp&auml;ter in meinem Leben als alte Frau wiederzufinden, die sich an die kostbarsten Augenblicke ihres Lebens erinnert.</p>
<p>
	Die Ergebnisse der Reise waren &uuml;berraschend f&uuml;r mich, da die erinnerten Augenblicke bis zu meinem 49. Jahr allesamt solche waren, die ich mir bei n&auml;herem &Uuml;berlegen sicher nicht ausgesucht h&auml;tte. Da war es der Nachbar, der es auf geniale Weise verstand, mich als M&auml;dchen an den Ohren hochzuziehen, was mich vor Freude juchzen lie&szlig;. Oder sp&auml;ter die 35-J&auml;hrige, die innig vertieft mit Freunden beim Italiener sitzt und &#8211; nebst exzellenter Nudeln &#8211; ihre letzte Trennung verdaut.</p>
<p>
	Als 55-J&auml;hrige sah ich mich auf einem wunderbaren Fest mit meinem Lebensgef&auml;hrten, mit Freundinnen und Freunden in einem gro&szlig;z&uuml;gigen Ambiente, in das ich sie alle ganz offensichtlich als Gastgeberin eingeladen hatte. Ein berauschendes Gef&uuml;hl, einfach wunderbar, und doch besch&auml;ftigte mich sofort vor allem diese Frage: Was hat dieser private biografische Paukenschlag mit meiner beruflichen Karriere zu tun?</p>
<p>
	Wenn mir das Fest als Detail keine Antwort liefere, dann m&uuml;sse ich auf den Kontext achten, verriet Morrien verhei&szlig;ungsvoll. Immerhin sei ein solches Fest mit erheblichen Kosten verbunden, und wir d&uuml;rften wohl r&uuml;ckschlie&szlig;en, dass die Gastgeberin offenbar &uuml;ber entsprechende Mittel verf&uuml;ge, ein solches Fest auch auszurichten. Demnach werde sich meine Karriere in einer Weise entwickeln, die mir erm&ouml;gliche, solch k&uuml;hne Pl&auml;ne auch praktisch umzusetzen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Von &Auml;ngsten, Eulen und Schlangen</strong></span></p>
<p>	Bei aller Schl&uuml;ssigkeit des Gedankens fehlte mir der rechte Glaube. Und Morrien,&nbsp; meine Besorgnis ernst nehmend, lud nun eben diese ein, sich in bekannter Weise auf dem Platz vor mir einzufinden. Und schon war sie da, Ausgeburt meiner gr&ouml;&szlig;ten Furcht, eine m&auml;chtige Schlange. Leicht in der Lage, mich zu erw&uuml;rgen, h&auml;tte nicht Morrien zu meiner Sicherheit l&auml;ngst die Lichtschranke installiert.</p>
<p>
	In dieser Art sicher, konnte ich mir das fraglos beeindruckende Wesen in Ruhe ansehen. Und es gelang mir sogar, Morriens Aufforderung folgend, auf dem Schlangensessel Platz zu nehmen, um mich aus dieser Ansicht weiteren Fragen zu stellen. Alt sei sie, berichtete die Schlange, sehr alt. Aber erst k&uuml;rzlich in mein Leben eingetreten. Wohlgesonnen sei sie mir trotz all meiner Furcht.</p>
<p>
	Auf Morriens Nachfassen hin war zu erfahren, sie sei durchaus bereit, mir als Beraterin zur Seite zu stehen. Sich mir sprichw&ouml;rtlich zur Seite zu stellen, sodass ich sie jederzeit befragen k&ouml;nne und auf ihre Unterst&uuml;tzung z&auml;hlen. Und so stand schlie&szlig;lich der Schlangensessel jenseits der Lichtschranke gleich neben mir und ich fand z&ouml;gernden Gefallen daran, sie als neue Beraterin st&auml;ndig bei mir zu wissen.</p>
<p>
	Einer alten &auml;gyptischen Sphinx gleich, stand mir nun also ein m&auml;chtiges Tier zur Seite. Der Schlange zur Rechten folgte zur Linken noch eine Eule, die sich mir auf den Ruf nach weitsichtigen Entscheidungen zu erkennen gegeben hatte. Und ich musste unwillk&uuml;rlich lachen &uuml;ber solche Spielerei. Das konnte doch alles irgendwie nicht wahr sein! Aber Morrien gab sich weiter seri&ouml;s und sprach von der Aktualit&auml;t dieser im Ursprung schamanischen Methode. Auch moderne M&auml;chte w&uuml;ssten sich solcher Stilmittel zu bedienen: Esso arbeitet mit dem Tiger, Shell mit wilden Pferden&#8230; Und so fasste ich wieder Vertrauen und war bereit, den Transfer in die Verhandlungsf&uuml;hrung zu wagen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Probelauf des neuen Ich</strong></span></p>
<p>	Und schon finde ich mich in einer szenischen &Uuml;bung meinem Vorgesetzten gegen&uuml;ber. Wie in der Praxis erreicht mich seine Machtaura auch hier, die des Vorgesetzten und des massigen Mannes. Anders als sonst, bin ich nun flankiert von meiner Schlange und der Eule. Ich f&uuml;hle mich ungleich st&auml;rker als sonst in einer f&uuml;r mich herausfordernden Situation, in der es um eine nicht vorgesehene leistungsbezogene Gehaltserh&ouml;hung gehen soll.</p>
<p>
	Morrien bittet mich, den Platz des M&auml;chtigen einzunehmen. Und in bekannter Killerrhetorik hebe ich in der Rolle des Vorgesetzten an, mein Gegen&uuml;ber um den Verstand zu reden. Doch als ich mich in dem Setting auf meinem eigenen Sessel wiederfinde, sp&uuml;re ich die Schlange sich m&auml;chtig aufb&auml;umen, in offen drohender Geb&auml;rde. Und nehme augenblicklich auch R&uuml;cksprache mit meiner Eule, die mir r&auml;t abzuwarten, mich jedoch schon einmal in meiner neuen Macht zu zeigen.</p>
<p>
	Die neue Macht ist das in mir erwachende Bewusstsein, als Meinungstr&auml;gerin im Unternehmen &uuml;ber nicht unerheblichen Einfluss zu verf&uuml;gen. Die Schlange l&auml;sst mich diese informelle Macht in neuer Weise f&uuml;hlen. Und die Eule verhilft mir zu einer Art souver&auml;ner Zur&uuml;ckhaltung, die es versteht, zu eigenen Gunsten strategisch vorzugehen. &quot;Es reicht schon, das Messer zu zeigen&quot;, meint Morrien. &quot;Sie brauchen es nicht zu benutzen, au&szlig;er im Notfall.&quot;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px"><strong>Ich bin stark!</strong></span></p>
<p>	Ich habe begriffen, real ist, was ich erlebe: Schlange und Eule habe ich als kompetente Beraterinnen erlebt. Durch sie f&uuml;hle ich mich f&uuml;r kommende Verhandlungen besser gewappnet. Ihre Pr&auml;senz bewirkt, mich in neuer Weise f&uuml;r meine Aufgaben als Vertriebsleiterin gest&auml;rkt zu f&uuml;hlen.</p>
<p>
	&quot;Es ist wie bei einem Lottogewinn,&quot; sagt Morrien. &quot;Sie m&ouml;gen die Neuigkeit noch so gut vor Ihrem Umfeld verbergen. Sie werden das Bewusstsein Ihres neuen Reichtums dennoch abstrahlen. Und da Sie durch Ihre Erfahrungen hier bereichert sind, sp&uuml;rt dies auch Ihr Gegen&uuml;ber: Das lichte Erbe, die Klarheit der Eule und die Macht der Schlange. Man wird diese Ver&auml;nderung an Ihnen wahrnehmen!&quot;</p>
<p>
	Ich habe beschlossen, mich mehr und mehr mit meinen neuen Gewissheiten anzufreunden. Ich werde sie mir als Bild an die Wand h&auml;ngen oder als&nbsp; Schl&uuml;sselanh&auml;nger bei mir tragen. Meine Gewissheiten sind mir der Spiegel, in den zu sehen mich noch sicherer macht, noch selbstbewusster.</p>
<p>
	<br />
	<span style="font-size: 14px"><strong><br />
	Anmerkung:</strong></span></p>
<p>	Die im Text&nbsp;vorgestellten Techniken sind ausgew&auml;hlte Bestandteile&nbsp;der von&nbsp;Birgitt E. Morrien&nbsp;entwickelten &nbsp;Beratungsmethode &quot;DreamGuidance&quot;. Das ganzheitlich angelegte Konzept versteht&nbsp;die K&ouml;lner&nbsp;Kommunikationswissenschaftlerin&nbsp;als &quot;project in process&quot;, das sich durch&nbsp;ihre Erfahrungen in Beratung, Lehre und Forschung fortlaufend ver&auml;ndert.</p>
<p>	Seit&nbsp;1996 Jahren begleitet Senior Coach Morrien (DBVC, DGSv, dju, DPRG)&nbsp;vor allem Kommunikations- und Medienschaffende bei der&nbsp;effizienten Bew&auml;ltigung ihrer beruflichen Herausforderungen. M&ouml;gliche Themen sind Perspektivenfindung, F&uuml;hrung und Kommunikation, Selbstmanagement und Marketing.</p>
<p>	Mehr Informationen zum Thema finden Sie au&szlig;er in diesem virtuellen&nbsp;Logbuch auch in Morriens <a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html">Buchver&ouml;ffentlichungen</a>.&nbsp;Auf&nbsp;Morriens Website finden sich au&szlig;erdem&nbsp;zahlreiche <a href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html">Pressestimmen</a>.<br />
	&nbsp;</p>
<p>
	Erstver&ouml;ffentlichung in diesem Weblog: 20.10.2006</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karrieren f&uuml;r Vielseitige </p>
<p>
	</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ankommen und weitergehen Coaching-Feedback, Teil 31</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/12/11/ankommen-und-weitergehen-coaching-feedback-teil-31/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Überleben]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie die Kölner Gestalttherapeutin Nicole Mankel im Coaching mit DreamGuidance einen neuen Weg zu sich selbst fand. Nach jahrelanger Suche in unterschiedlichsten Tätigkeiten an unterschiedlichsten Orten der Welt fand sie ihren Platz in der Gestalttherapieausbildung.
 

Im Coaching bekam sie die nötige Unterstützung und lernte, sich Zeit zum Wachsen und Reifen zu geben, um nun „als ganzer Mensch bei ihrer Arbeit“ zu sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><font color="#000000"><span _fck_bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span>Wie die K&ouml;lner Gestalttherapeutin Nicole Mankel im <a href="http://www.cop-morrien.de">Coaching mit DreamGuidance </a>einen neuen Weg zu sich selbst fand. Nach jahrelanger Suche in unterschiedlichsten T&auml;tigkeiten an unterschiedlichsten Orten der Welt fand sie ihren Platz in der Gestalttherapieausbildung.</font></b></span><b style=""><font color="#000000"><o :p=""></o></font></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><o :p=""><font color="#000000" face="Century Gothic">&nbsp;</font></o></b></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><font color="#000000"><b style="">Im Coaching bekam sie die n&ouml;tige Unterst&uuml;tzung und lernte, sich Zeit zum Wachsen</b> <b style="">und Reifen zu geben, um nun &bdquo;als ganzer Mensch bei ihrer Arbeit&ldquo; zu sein.</b></font></span><font color="#000000"><b style=""><o :p=""></o></b></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></b></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><o :p=""></o></span><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000"><span _fck_bookmark="1" style="display: none;"><strong>&nbsp;</strong><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Die Zeit des </font></span></span></span></font></span></span><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""></o></span></span><span style="font-size: 11px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""></o></span></span><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""></o></span></span><span><span style="font-family: arial;"><o :p=""></o></span><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-family: arial; font-size: 14pt;"><o :p=""><font color="#000000"><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Nicole Mankel:</font></span></span></font></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<o :p=""></o><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000"><strong>Start</strong>&nbsp;</font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Die Zeit des Coachings ist f&uuml;r mich eine Zeit der Zuwendung. Eine Zeit, in der ich mich mir selbst zuwende.</font></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Ich habe oft die bewundert, die genau wussten, was sie werden wollten. Die zielsicher auf ihre Ausbildung oder ihr Studium zugegangen sind &ndash; und damit auf ihr Leben. Mit einem freundlichen Blick kann ich jetzt sagen: Ich habe mich zielsicher auf die Suche gemacht. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Suche</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">F&uuml;r meine Suche habe ich mir immer wieder Auszeiten verschafft. Dabei war ich eine Zeit lang in einer englischen Wohngemeinschaft, dann bei Nonnen in einem spanischen Kloster, als Crew-Member auf einem Kreuzfahrtschiff, als Stipendiatin in S&uuml;dafrika und als Praktikantin in einer B&auml;ckerei in Indien.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Das alles geh&ouml;rte zu meiner ganz pers&ouml;nlichen Art der Identit&auml;tsfindung: mir an unterschiedlichen Orten meinen Lebensraum zu erschlie&szlig;en und in so verschiedenen Berufen wie Sekret&auml;rin, Redakteurin und Pflegehelferin zu arbeiten und zwischendrin drei Semester Modedesign zu studieren. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Wurzeln</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Bis ich mit 37 Jahren die f&uuml;nfj&auml;hrige Ausbildung zur dialogischen Gestalttherapeutin begann und wusste: Hier will ich bleiben! Und damit es nicht einfach eine weitere Station meines Lebensweges wurde, brauchte ich Unterst&uuml;tzung. Ich wollte Wurzeln schlagen. Die Ausbildung war f&uuml;r mich ein Raum, in dem ich mich &ouml;ffnete und mich mit vielem von mir zeigte. Ich erlebte die heilsame Wirkung der Gestalttherapie. Und: Ich lernte meinen Mann kennen. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Wege</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Als ich Freunde besuchte, entdeckte ich morgens in ihrer K&uuml;che zuf&auml;llig ein Coaching-Buch von Sabine Asgodom, und obwohl ich wegen einer Ausstellung in diese Stadt gefahren war, suchte ich mir ein sch&ouml;nes Caf&eacute; und las dort an einem Nachmittag das Buch. Danach wusste ich, wonach ich suchte: Coaching. Doch zu wem sollte ich da gehen? Coaching war ein mir bis dahin unvertrautes Feld.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Und dann, ein paar Wochen sp&auml;ter, als ich in alten Zeitungen bl&auml;tterte, fand ich in einer Beilage des K&ouml;lner Stadt-Anzeigers den Artikel &uuml;ber eine Frau, die genau wie ich vor einer beruflichen Neuorientierung stand. Im Stehen las ich begierig die Zeilen und suchte daraufhin im Internet nach der Autorin: Birgitt Morrien. Immer wieder ging ich auf die Internetseite, &uuml;berpr&uuml;fte das Foto auf Sympathie, &uuml;berlegte wegen der Finanzierbarkeit und rief irgendwann an. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Mich besch&auml;ftigte dabei vor allem die Frage: Bin ich schon an dem Punkt, mir Hilfe zu holen? M&uuml;sste ich schon klarer sein, erfolgreicher, wissender &hellip;? Doch die Einsicht, allein nicht weiterzukommen, und der Wunsch, etwas zu ver&auml;ndern und<span style="">&nbsp; </span>mich selbst dabei ernst zu nehmen, mir Unterst&uuml;tzung zu suchen, waren so klar, dass ich mich auf den Weg machen konnte.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Bewegung</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Parallel zum Erstgespr&auml;ch und der Entscheidung, mit Frau Morrien zu arbeiten, bewarb ich mich um ein psychologisch-psychotherapeutisches Praktikum in einer Klinik im Allg&auml;u. Ich mag die Zeiten der inneren und &auml;u&szlig;eren Bewegung. Doch im Gegensatz zu meinen anderen Reisen hatte ich dieses Mal ein klares Ziel:</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Ich wollte die Wirksamkeit von Therapie in einem intensiven Setting erleben.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Die Zusage kam erfreulich schnell. Vor meiner Abreise hatte ich gerade noch Zeit, die n&ouml;tigen Antr&auml;ge beim Amt f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung zu stellen und den ersten Termin mit Frau Morrien f&uuml;r die Zeit nach dem Praktikum zu vereinbaren.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Die Wochen im Allg&auml;u waren intensiv. Ich erlebte ein besonderes Therapiekonzept in der Klinik. Es herrschte ein Klima &bdquo;ansteckender Gesundheit&ldquo;, wie eine &Auml;rztin es formulierte. Au&szlig;erdem genoss ich in dieser begrenzten Zeit mein Leben als Single: Ich fand meinen eigenen Rhythmus wieder.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000"><span style="">&nbsp;</span></font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Und w&auml;hrend ich Abschied nahm von diesem Ort, freute ich mich auch, dass im Anschluss etwas Wichtiges begann: mein Coaching.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Wachstum </font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Jetzt, w&auml;hrend ich nachrechne, wie lang die Zeit unseres gemeinsamen Arbeitens war, komme ich auf circa neun Monate. Wenn etwas Neues entsteht, braucht es Zeit. Zeit zum Wachsen und Reifen. Vergleichbar mit einer Schwangerschaft. Dieses Bild von Frau Morrien, etwas in mir zu tragen, das in mir wachsen darf, hat mir sehr gefallen und gef&auml;llt mir immer noch. Es hat mich entlastet und neugierig gemacht. Was mag herauskommen? </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Viel ist in den neun Monaten passiert. Vieles hat sich konkret aus der Arbeit mit Frau Morrien ergeben, anderes waren Nebenprodukte &ndash;<span style="">&nbsp; </span>ich kann die Herkunft gar nicht genau bestimmen, es war alles miteinander verwoben und vernetzt und damit Teil eines Ganzen.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Laufen</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Auch wenn ich schon einige Jahre jogge, habe ich das Laufen auf einmal ernst genommen</font><span style="color: blue;">:</span><font color="#000000"> W&auml;hrend des Joggens mache ich mich f&uuml;r meine Arbeit fit. Diese Erkenntnis ist eine, die ich neben vielen anderen in den neun Monaten gewonnen habe. Mich ernst zu nehmen in dem, was ich tue. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Eine Frage ganz am Anfang war: Was tut Ihnen gut, wie halten Sie sich gesund, wie entspannen Sie sich? Ich habe eine ganze Menge aufgez&auml;hlt. Dinge, die ich gerne tue. Aber auf einmal zu begreifen, damit mache ich etwas, das f&uuml;r mich wichtig ist, hat meinen Blick darauf ver&auml;ndert. Es f&auml;llt mir jetzt leichter, fr&uuml;h aufzustehen und noch in den Park zu gehen, um mir die Bewegung und Entspannung zu holen, die mich gesund h&auml;lt. Eine Zeit, in der ich bewusst etwas f&uuml;r mich tue: Ich nehme das Gr&uuml;n der B&auml;ume im Park auf, betrachte die Sonne, die durch die B&auml;ume scheint, und bekomme so &uuml;ber meine Augen einen wichtigen Teil meiner Nahrung.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Bei Frau Morrien habe ich erfahren, wie wichtig das Sehen f&uuml;r mein Erleben ist. Ich bin ein Mensch, der gerne schaut. Und auch f&uuml;r meine Arbeit als Therapeutin ist das Sehen bedeutsam: Was nehme ich wahr an dem Menschen, der mir gegen&uuml;bersitzt?</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Mentoring</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Ich bin mir sicher, dass nicht nur die Methoden, die Frau Morrien beherrscht und einsetzt, sondern diese Methoden in Kombination mit ihr als Mensch und Gegen&uuml;ber die eigentliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r mich sind. Coaching im Sinne von Mentoring: Vorbild sein.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Wenn ich in meinen Protokollen bl&auml;ttere, entdecke ich Titel wie &bdquo;Frohlocken &amp; Wonne&ldquo; oder &bdquo;Das unendliche Treiben&ldquo; und &bdquo;Frei im Sinn&ldquo;. Einiges in meinen Aufzeichnungen &uuml;berrascht mich und vieles ist mir noch vertraut. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Was ist in der Zeit des Coachings alles passiert? Ich habe meine Zielgruppe definiert, eine Homepage entworfen, die erste Anzeige in brand eins geschaltet, Visitenkarte und Briefpapier drucken lassen. Und: Ich arbeite als Gestalttherapeutin mit Klientinnen und Klienten. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Bald ist ein Jahr vor&uuml;ber. Ich &uuml;berlege, wie meine Jahresziele waren. Das schlechte Gewissen &uuml;berkommt mich. Die sollte ich doch parat haben. Habe ich aber nicht. Einige schon, die sind bereits umgesetzt. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Ganzheit</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">In diesem Jahr habe ich eine neue Stelle angefangen. Seit f&uuml;nf Jahren wollte ich dorthin. Jetzt bin ich da. Zufall? Ich wei&szlig; es nicht, irgendwie ist auch das Teil des Ganzen. &ndash; Ich arbeite in meinem Ausbildungsinstitut. Welch guter und passender Ort. Ich bin gerne dort. Dort verbinden sich mein kaufm&auml;nnischer Herkunftsberuf und meine Arbeit als Gestalttherapeutin. Endlich bin ich wieder als ganzer Mensch bei meiner Arbeit.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">&bdquo;Geben Sie dem Ganzen eine &Uuml;berschrift&ldquo;. Mit dieser Aufforderung enden die Stunden bei Frau Morrien oft. Und mit dieser Frage beende ich meinen Text. Welche &Uuml;berschrift gebe ich ihm? Ganz einfach: Ankommen und weitergehen. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<br />
	<a href="http://www.coaching-blogger.de/wp-content/uploads/image/IMGP2578mankel.jpg" target="_blank">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien <br />
	</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Die Autorin</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Nicole Mankel, 42, Gestalttherapeutin in K&ouml;ln-S&uuml;lz, verheiratet mit Jens Mankel, Gestalttherapeut und Pastor. Nach vielen Jahren in Hamburg und wenigen Jahren in Konstanz arbeitet sie wieder in ihrer Geburtsstadt K&ouml;ln. </font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Sie liebt das Wasser und die Weite, arbeitet ehrenamtlich mit Teenagern und als Gestalttherapeutin mit Menschen, die mehr von sich wahrnehmen und erfahren wollen.</font></span></span><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><o :p=""><font color="#000000">&nbsp;</font></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><b style=""><span style="font-family: arial;"><font color="#000000">Kontakt</font></span></b></span><b style=""><span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><font color="#000000"><o :p=""></o></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;"><a href="http://www.nicolemankel.de/">www.nicolemankel.de</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<a href="http://http://www.cop-morrien.de/publikationen.html"><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: arial;">Karrieren f&uuml;r Vielseitige</span></span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
	<span style="font-family: arial; font-size: 12pt;"><o :p=""></o></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Weg ins Licht: Ausgebremste TV-Managerin erfindet sich neu. Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 15</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/11/26/der-weg-ins-licht-ausgebremste-tv-managerin-erfindet-sich-neu-coaching-feedback-von-medienprofis-teil-15-2/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2009/11/26/der-weg-ins-licht-ausgebremste-tv-managerin-erfindet-sich-neu-coaching-feedback-von-medienprofis-teil-15-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Motivation erschöpft, die Arbeit nur noch verhasst – Die kaufmännische Leiterin eines Fernsehsenders hatte es satt, sich länger mit sinnlosen Rentabilitätsplanungen zu beschäftigen, doch eine Alternative schien nicht in Sicht. Hier berichtet Stefanie Hennigfeld aus Erftstadt, wie durch das Coaching mit DreamGuidance langsam Licht ins Dunkel kam und sie klare Sicht auf ihre Ziele erlangte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong><span style="font-size: 14px;">Motivation ersch&ouml;pft, die Arbeit nur noch verhasst &ndash; Die kaufm&auml;nnische Leiterin eines Fernsehsenders hatte es satt, sich l&auml;nger mit sinnlosen Rentabilit&auml;tsplanungen zu besch&auml;ftigen, doch eine Alternative schien nicht in Sicht. Hier berichtet Stefanie Hennigfeld aus Erftstadt, wie durch das Coaching mit DreamGuidance langsam Licht ins Dunkel kam und sie klare Sicht auf ihre Ziele erlangte. </span></strong></p>
<p>
	<br />
	Stefanie Hennigfeld:</p>
<p>
	<br />
	<strong><span style="font-size: 14px;">Mit Einsicht zum Durchblick</span></strong></p>
<p>
	Auf dem Bildschirm flackerte eine Excel-Tabelle mit einer weiteren sinnlosen Rentabilit&auml;tsplanung. Sinnlos, weil meine Gesellschafter noch nie Interesse am Erfolg gezeigt hatten, sondern stets erfinderisch waren, alle Bem&uuml;hungen um Verbesserung der Sendeinhalte im Hinblick auf Steigerung der Zuschauerzahlen im Keim zu ersticken. Alles, was nach Erfolg roch, wurde direkt abgeblockt, sodass der Sender zu einer immensen Energie- und Geldvernichtungsmaschine verkommen war. Meine Augen waren m&uuml;de vom Starren auf die Zahlen, aber was mich wirklich fertigmachte, war die Ersch&ouml;pfung meiner Motivation. Irgendwo auf dem Weg durch den Sender in mein B&uuml;ro, das der kaufm&auml;nnischen Leiterin, war sie abhandengekommen.</p>
<p>
	Mein Assistent meldete Frau Morrien an, sie hatte mich in der Woche zuvor um einen Termin gebeten, es ginge um Mitarbeiter-Coaching. Aber wieso, hatte ich gedacht, sollten eigentlich meine Mitarbeiter gecoacht werden? Ich fand, so ein Coaching w&uuml;rde mir selbst guttun. Hatte aber im Grunde keine Ahnung, was sich hinter dem alles und nichts sagenden Modewort tats&auml;chlich versteckte. So befand ich mich zwischen bodenloser Motivationslosigkeit und hoffnungsvoller Neugier, als Birgitt Morrien in mein B&uuml;ro und mit ihr eine Ver&auml;nderung in mein Leben trat.</p>
<p>
	<strong><span style="font-size: 14px;"><br />
	Ich hasste meine Arbeit </span></strong></p>
<p>
	Birgitt Morrien pr&auml;sentierte kurz und knapp ihr Arbeitsfeld und ihre Vorgehensweise, und nach einer halben Stunde h&ouml;rte ich mir zu, wie ich einen Termin f&uuml;r ein Erstgespr&auml;ch mit ihr vereinbarte. Ich glaube wirklich, dass es keine bewusste Entscheidung war, nach gr&uuml;ndlichem Checken, Abw&auml;gen von F&uuml;r und Wider, wie es sonst meine Art ist, sondern vielmehr eine schlichte intuitive Bauchentscheidung. Gut so!</p>
<p>
	Eine Woche sp&auml;ter sa&szlig; ich Birgitt Morrien dann in ihrer Coachingpraxis gegen&uuml;ber, sie sehr entspannt, ich sehr um coole und souver&auml;ne Wirkung bem&uuml;ht.</p>
<p>
	Erz&auml;hlen sollte ich, von mir und der Arbeit und meinen Erwartungen. Das war schon mal die erste gute Frage: Meine Erwartungen? Die kreisten zu der Zeit recht unreflektiert darum: &bdquo;Wie komme ich aus der Nummer raus?&ldquo; Mit Nummer war gemeint, ich hasste meine Arbeit, f&uuml;hlte mich aber allem (meiner Position, meiner Arbeit) und jedem (Gesellschafter, Mitarbeiter, mir selbst) gegen&uuml;ber in der Dauerpflicht und war durch jahrelangen guten Verdienst finanziell angenehm verw&ouml;hnt, verbunden mit der recht massiven Sorge, diese finanzielle Sicherheit zu verlieren.</p>
<p>
	Jeder, der Erfahrung mit irgendeiner Form von Gespr&auml;chstherapie hat, wird wissen, was f&uuml;r ein begl&uuml;ckendes Gef&uuml;hl es ist, wenn man einfach reden kann und pl&ouml;tzlich merkt: Da h&ouml;rt ja jemand zu. Egal, dass man daf&uuml;r bezahlt. Auf einmal ist da jemand, der aufmerksam ist, nachdenkt und &hellip; auch noch nachfragt. Wann passiert einem das im richtigen Leben schon? Die meisten Menschen warten doch nur auf ein Stichwort, das sie aufgreifen k&ouml;nnen, um von sich zu erz&auml;hlen.</p>
<p>
	<strong><span style="font-size: 14px;"><br />
	Ich sitze mir gegen&uuml;ber</span></strong></p>
<p>
	Besonders beeindruckend fand ich die sensationelle Art der Konfliktl&ouml;sung in Form einer fiktiven Gespr&auml;chsrunde. Ich kam zur zweiten Sitzung und war restlos aufgebracht &uuml;ber die Ignoranz und Inkompetenz einer mir vorgesetzten Mitarbeiterin. In mir brodelte es und ich konnte mich auf nichts anderes konzentrieren als meine Wut auf und Erbitterung &uuml;ber jene Frau. Birgitt Morrien hatte Abhilfe parat und lud mich und die Kollegin zu einem Gespr&auml;ch ein. Frau Morrien moderierte eifrig an, und als ich gebeten wurde, der Kollegin X auf dem leeren Stuhl mir gegen&uuml;ber meinen &Auml;rger kundzutun, sprudelte es auch schon ohne Punkt und Komma aus mir raus. Ein richtig gutes Gef&uuml;hl, hah!</p>
<p>
	Als dann nichts mehr sprudeln wollte, bat mich Frau Morrien, mich nun auf den Stuhl der Kollegin X zu setzen und dann zu meinen Anschuldigungen Stellung zu nehmen. &Uuml;berraschenderweise fiel mir das &uuml;berhaupt nicht schwer, im Gegenteil, auch hier sprudelte es als Kollegin X aus mir heraus und sie wurde ihren Frust mir gegen&uuml;ber los.</p>
<p>
	Das Ganze ging drei Mal hin und her, danach war ich ersch&ouml;pft, aber unglaublich ruhig und erleichtert: Da hatten wir uns aber mal die Meinung gesagt &hellip; &ndash; und die Lage war sondiert worden. Mich durch ihre Augen zu sehen, hat mir in gewisser Weise die Augen ge&ouml;ffnet und meine unb&auml;ndige Wut hatte sich aufgel&ouml;st. Na ja, dachte ich mir, als ich sp&auml;ter nach Hause fuhr, das war jetzt wohl eine Trocken&uuml;bung, mal sehen, wie ich das im &bdquo;richtigen&ldquo; Leben umsetzen kann.</p>
<p>
	Und jetzt kam die &Uuml;berraschung: Am n&auml;chsten Morgen, ich war entspannt und gut gelaunt, erschien just jene Kollegin in meinem B&uuml;ro, ich sp&uuml;rte keinerlei Anspannung und wir unterhielten uns &uuml;ber anstehende Themen und Probleme und kamen zu vielen Einigungen. Selbst wenn ich sie danach auch nicht mehr mochte als zuvor und auch nicht mehr von ihrer Kompetenz hielt, meine Einstellung ihr gegen&uuml;ber hatte sich ver&auml;ndert &ndash; und m&ouml;glicherweise hat sie das gesp&uuml;rt. So einfach kann es also gehen. Wie gesagt, ich war sehr beeindruckt.</p>
<p>
	<br />
	<strong><span style="font-size: 14px;">Mallorca statt Excel-Tabellen</span></strong></p>
<p>
	Als N&auml;chstes ging es dann um die Analyse der Unzufriedenheit im Job, was ebenfalls sehr spannend war, denn ich fand heraus, dass die wirklichen Gr&uuml;nde daf&uuml;r ganz andere waren, als ich immer gedacht hatte. Und nat&uuml;rlich ging es darum, dass nur ich selbst in der Lage bin, etwas zu &auml;ndern, und ich nicht erwarten kann, dass es andere f&uuml;r mich tun.</p>
<p>
	Eine der schwierigsten Aufgaben war, zu formulieren, was ich wollte. Wenn eine Ver&auml;nderung im Berufsleben stattfinden sollte, wo und was war das Ziel? Und hier tappte ich lange im Dunkeln. Ich wollte ja so gerne visualisieren und &bdquo;daydreamen&ldquo; von meinem beruflichen Ideal &ndash; aber was um alles in der Welt war es nur?</p>
<p>
	Auf dem ersten Teil des Weges dahin, das zu erfahren, half mir Birgitt Morrien. Es wurde mir klar, dass ich dringend mit dem derzeitigen Job aufh&ouml;ren musste &ndash; und auch hier wieder: gro&szlig;e &Uuml;berraschung. Kaum hatte ich dieses Ziel formuliert und verinnerlicht, kam eine kurze unangenehme Phase, die mit einer f&uuml;r mich lukrativen Trennung von der mir inzwischen so verhassten Arbeit endete. Und ein Jugendtraum ging in Erf&uuml;llung &ndash; meine Partnerin und ich bezogen eine Finca auf Mallorca.</p>
<p>
	<br />
	<strong><span style="font-size: 14px;">Das gro&szlig;e Nichts und das Sehen</span></strong></p>
<p>
	&bdquo;&hellip; und sie lebten dort gl&uuml;cklich bis ans Ende ihrer Tage&ldquo; ist allerdings nicht das Ende der Geschichte. Aus vielf&auml;ltigen Gr&uuml;nden verlie&szlig;en wir nach zwei sehr sch&ouml;nen Jahren die Insel und kehrten nach K&ouml;ln zur&uuml;ck. Und hier holte es mich wieder ein, das gro&szlig;e nebelige NICHTS, wenn ich an das dachte, was ich mit dem Rest meines Lebens anstellen wollte.</p>
<p>
	Bevor ich dar&uuml;ber zu ungl&uuml;cklich wurde, erinnerte ich mich an Birgitt Morrien und ihre Techniken. Ich &uuml;berdachte meine Lebensziele und Werte, analysierte meine Position. Und da ich nicht schaffte, von einer konkreten, realisierbaren T&auml;tigkeit zu tr&auml;umen, fasste ich das zusammen, was diese T&auml;tigkeit beinhalten sollte: Ich wollte meine bisherigen mir angeeigneten F&auml;higkeiten und Kenntnisse darin verwerten und vor allem etwas Sinnvolles tun &ndash; nat&uuml;rlich verbunden mit finanzieller Sicherheit.</p>
<p>
	Es dauerte eine Zeit, aber die Wende kam tats&auml;chlich, als eine gute Freundin mir vom Sehtraining erz&auml;hlte. Erst sehr ablehnend, dann skeptisch, doch irgendwann neugierig und schlie&szlig;lich enthusiastisch lie&szlig; ich mich auf das Thema ein und meldete mich f&uuml;r die Ausbildung zur ganzheitlichen Sehtrainerin an. Die Begeisterung f&uuml;r das Auge, das visuelle System und die unendliche Weite unseres Gehirns wuchs mit jedem Tag der Ausbildung und ich fieberte dem Tag entgegen, an dem ich meine Pr&uuml;fung machen und mich auf die Menschheit und ihre Sehprobleme st&uuml;rzen konnte.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-size: 14px;">Erfolg &ndash; wie geht das? </span></strong></p>
<p>
	Eine Sorge jedoch blieb, als ich dann mit Diplom in der Hand und Kopf voller Ideen loslegen wollte: die Angst vor dem Versagen. Ich hatte bislang nur sehr selten die Gelegenheit gehabt, in erfolgreichen Unternehmen zu arbeiten. Zumeist befanden sich diese Firmen in existenzbedrohlichen Lagen und nicht selten habe ich mich gesorgt, dass ich es einfach nicht schaffen kann, erfolgreich zu arbeiten, als d&uuml;rfte ich nicht erfolgreich sein.</p>
<p>
	Und hier kam wieder Birgitt Morrien ins Spiel. Eigentlich wollte ich mein Netzwerk f&uuml;r mein frisch gegr&uuml;ndetes Sehzentrum &bdquo;Durchblick&ldquo; ausbauen, als ich sie anrief. Dieses Telefonat m&uuml;ndete in einer erneuten Coachingphase, die meine Vision festigen und den Weg zur erfolgreichen und anerkannten Sehtrainerin pflastern sollte. &Auml;hnliche &Uuml;bungen wie sechs Jahre zuvor &ndash; wie z.B. die imagin&auml;re Reise zu meinem 75. Geburtstag, verbunden mit R&uuml;ckblicken in mein gelebtes und noch zu lebendes Leben &ndash; brachten mir vielerlei Einsichten, &uuml;ber mich, meine Einstellung zu mir und dem Erfolg und zu dem, wie ich meine Zukunft sah. Zum Teil fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich erlangte im wahrsten Sinne des Wortes klare Sicht auf mein Ziel.</p>
<p>
	<br />
	<strong><span style="font-size: 14px;">Mit Einsicht zum Durchblick </span></strong></p>
<p>
	Heute arbeite ich in meinem Sehzentrum mit Menschen, die unter Sehstress leiden (und wer tut das nicht?), Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schw&auml;che und Hyperaktivit&auml;tssyndrom, Sportlern, die sich mit der Verbesserung ihrer Sehleistung einen Vorteil dem Gegner gegen&uuml;ber verschaffen, und all denen, die ihre Sehkraft erhalten und/oder verbessern wollen.</p>
<p>
	Ich bin sehr ausgeglichen und gl&uuml;cklich &uuml;ber Erfolg und Anerkennung. Gr&ouml;&szlig;te Befriedigung ist es f&uuml;r mich, zu sehen, dass mein Einsatz vielen Menschen wirklich hilft und ich ihr Leben positiv beeinflusse.</p>
<p>
	Meine urspr&uuml;nglich grobe Vision hat sich durch Einsicht &uuml;ber mich und meine Motivation manifestieren k&ouml;nnen, mir Durchblick geschenkt, den ich nur zu gerne an andere weitervermittle.</p>
<p>
	<br />
	Erstver&ouml;ffentlichung im Blog: 14.12.2007</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px;">Postskriptum 2009</span></strong></p>
<p>
	Als ich gefragt wurde, ob ich ein PS zu meinem Coaching-Beitrag schreiben m&ouml;chte, habe ich gedacht: &bdquo;Ja klar, mache ich doch sofort.&ldquo; Aber nachdem ich den letzten Absatz meines Beitrages noch einmal durchgelesen hatte, stieg mir die Schamesr&ouml;te ins Gesicht, denn das, was ich damals geschrieben hatte, war zu dem Zeitpunkt reines Wunschdenken gewesen. Ich hatte meine Vorstellungen von einer erfolgreichen Zukunft &ndash; und diese visualisierte ich bzw. ertr&auml;umte sie mir als Realit&auml;t, denn so hatte ich DreamGuidance schlie&szlig;lich verstanden.</p>
<p>
	Mit anderen Worten &ndash; damals hatte ich noch kein gut gehendes Sehzentrum und keine umfangreiche Kundschaft, die ich gl&uuml;cklich gemacht habe. Nur in meiner Fantasie. Allerdings &ndash; und jetzt kommt das Faszinierende &ndash; heute tue ich exakt das, was ich damals vollmundig beschrieben habe, und bin, das muss ich gestehen, dar&uuml;ber einigerma&szlig;en verbl&uuml;fft.</p>
<p>
	Und die Entwicklung geht ja immer weiter &ndash; heute werde ich mich darauf besinnen, was ich zuk&uuml;nftig noch erreichen m&ouml;chte, und fantasiere hier einmal wild drauflos, als w&auml;re meine Wunschvorstellung schon in Erf&uuml;llung gegangen. Also:</p>
<p>
	Ich arbeite mit den gro&szlig;en deutschen und europ&auml;ischen Sportklubs (Fu&szlig;ball, Formel 1, Tennis etc.) und trainiere erfolgreich vor Ort und im eigenen Trainingszentrum in Erftstadt Spitzensportler auf dem Weg zu ihrem Platz 1. Das Trainingszentrum ist mit vielseitigem und bestem Equipment ausgestattet und das Training erfolgt mit angestellten und freiberuflichen Visualtrainern nach modernsten Erkenntnissen des Visual- und Wahrnehmungstrainings. Ich werde h&auml;ufig sowohl von Firmen als auch von Sportklubs f&uuml;r Seminare, Workshops und Vortr&auml;ge angefragt und bin bis in das &uuml;bern&auml;chste Jahr hinein ausgebucht. <br />
	Sehr viel Spa&szlig; macht mir auch das Seh- und Wahrnehmungstraining mit Schulkindern im Sehzentrum. Als tiefe Befriedigung empfinde ich es, wenn ich Kinder mit Seh-, Lern- und Wahrnehmungsdefiziten erfolgreich trainieren kann und sie dann in der Schule und im weiteren Leben ihren Weg meistern.</p>
<p>
	Und was ich zudem gro&szlig;artig finde: Das Visualtraining wird nicht nur zusehends bekannter, sondern es findet immer mehr Anerkennung und erobert sich &ndash; wie z.B. schon seit Langem in den USA &ndash; seinen angemessenen Platz bei der allgemeinen Sehberatung, in Kinder- und Augenarztpraxen, in Kinderg&auml;rten, Schulen und im Sport.</p>
<p>
	Und jetzt bin ich gespannt, wie die Dinge sich entwickelt haben werden, wenn ich das n&auml;chste Mal um ein PS gebeten werde &#8230;<br />
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">
	<strong>Hinweis:</strong></p>
<p class="MsoNormal">
	Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch.</p>
<p class="MsoNormal">
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/blog/wp-content/photos/hennigfeld.gif" target="_blank">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien </a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><span style="font-size: 14px;">Die Autorin</span></strong></p>
<p>
	Stefanie Hennigfeld, Jahrgang 1962, ist Seh- und Visualtrainerin und lebt in Erftstadt bei K&ouml;ln. Von 1988 bis 2002 war sie in der Medienbranche sowohl angestellt als auch mit einer eigenen Filmproduktionsfirma t&auml;tig.<br />
	Wegen einer Augenkrankheit suchte sie den ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung und lernte das Sehtraining kennen. Sie lie&szlig; sich zur Seh- und Visualtrainerin ausbilden und arbeitet seit 2007 selbstst&auml;ndig in ihrem Sehzentrum &bdquo;Durchblick&ldquo;. Dort trainiert sie u.a. Kinder, Sportler und Mitarbeiter von Firmen f&uuml;r ein gesundes Sehen und eine Verbesserung der (Seh-)Leistungsf&auml;higkeit.</p>
<p>
	Kontakt: <a href="http://www.durchblick-haben.de/">www.durchblick-haben.de</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">
	<a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Sinnstiftende Karrieren</a></p>
<p class="MsoNormal">
	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2009/11/26/der-weg-ins-licht-ausgebremste-tv-managerin-erfindet-sich-neu-coaching-feedback-von-medienprofis-teil-15-2/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Magie des Coaching. Oder: Die Kunst, sich selbst zu erneuern.  Coaching-Feedback, Teil 16</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/11/10/die-magie-des-coaching-oder-die-kunst-sich-selbst-zu-erneuern-coaching-feedback-teil-16-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 14:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Burn-out trotz guter beruflicher Situation. Die Kölner Referentin Beate Kubny-Lüke besetzt die Position im öffentlichen Dienst, die sie sich gewünscht hat. Doch Routine frisst an ihr, wie auch die Belastung als alleinerziehende Mutter zweiter pubertierender Söhne.Im Coaching kommt sie ihren Bedürfnissen nach Begeisterung, Selbstverwirklichung und Kreativität wieder auf die Spur und erarbeitet für sich neue Handlungsgrundsätze, die sie mit Erfolg konsequent in ihre berufliche und persönliche Lebenspraxis umsetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	Burn-out trotz guter beruflicher Situation. Die K&ouml;lner Referentin Beate Kubny-L&uuml;ke besetzt die Position im &ouml;ffentlichen Dienst, die sie sich gew&uuml;nscht hat. Doch Routine frisst an ihr, wie auch die Belastung als alleinerziehende Mutter zweiter pubertierender S&ouml;hne.Im Coaching kommt sie ihren Bed&uuml;rfnissen nach Begeisterung, Selbstverwirklichung und Kreativit&auml;t wieder auf die Spur und erarbeitet f&uuml;r sich neue Handlungsgrunds&auml;tze, die sie mit Erfolg konsequent in ihre berufliche und pers&ouml;nliche Lebenspraxis umsetzt.<br />
	&nbsp;</p>
<p>	Beate Kubny-L&uuml;ke:</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Die Kraft der inneren Bilder</span></strong></p>
<p>	&bdquo;Die Frau ist kompetent und das fl&ouml;&szlig;t Vertrauen ein. Das Programm ist gut durchdacht, es setzt auf intuitive Intelligenz und langfristige Lebensperspektiven.&ldquo; So oder so &auml;hnlich lauteten die S&auml;tze in einem Artikel in der hiesigen Tageszeitung, die mich auf das spezielle Coachingangebot von <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Birgitt Morrien</a> aufmerksam machten. <br />
	&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>Bedroht von Routine und Leere </strong></span></p>
<p>	Die Idee, ein Coaching zu machen, geisterte zu diesem Zeitpunkt schon l&auml;nger in meinem Kopf herum. Meine berufliche Situation ist im Grunde eine gute: Seit einigen Jahren besetze ich die unbefristete Stelle im &ouml;ffentlichen Dienst, um die ich mich eine geraume Zeit bem&uuml;ht habe. Trotzdem f&uuml;hlte ich mich im letzten Jahr zunehmend unzufriedener und unausgeglichener. Obwohl ich ein interessantes und vielf&auml;ltiges Themenspektrum bearbeite, das mir auch viel Gestaltungsfreiraum bietet, entstand bei mir zunehmend der Eindruck, dass mein Engagement und meine Begeisterung nachlie&szlig;en und einer uninspirierten Routine wichen. Und dies erzeugte in mir das Gef&uuml;hl, ausgebrannt und leer zu sein, denn ich liebe es sehr, herausgefordert zu werden und mich zu engagieren. Neben der Empfindung, beruflich nicht ausgef&uuml;llt zu sein, erlebte ich auch eine ungeheure Doppelbelastung, denn als geschiedene, Berufst&auml;tige Frau und Mutter zweier pubertierender S&ouml;hne sind meine Tage bis zum Rand gef&uuml;llt mit Anforderungen, Verpflichtungen und Auseinandersetzungen. So befand ich mich, als ich den Entschluss fasste, ein Coaching zu machen, in einem eigenartigen Spannungsfeld, in dem ich mich wechselweise &uuml;ber- und unterfordert f&uuml;hlte. Nachdem ich ein wenig mit mir gerungen hatte, ob ich mir diese intensive Arbeit, aber auch Zuwendung g&ouml;nnen d&uuml;rfe, meldete ich mich bei Birgitt Morrien und vereinbarte ein Einzelcoaching. <br />
	&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>Energie aus der Vergangenheit </strong></span></p>
<p>	Diesen Entschluss habe ich nicht bereut, denn das Coaching und der hierdurch angesto&szlig;ene Prozess haben mir geholfen, mich mit mir wieder mehr im Einklang zu f&uuml;hlen und darauf zu achten, dass meine verschiedenen Strebungen in meinem (Arbeits-)Leben Ber&uuml;cksichtigung finden. </p>
<p>	Ich begann den Coachingprozess sehr offen und konnte die Leitung durch Birgitt Morrien von Beginn an vertrauensvoll annehmen. Sie gab mir zun&auml;chst die Aufgabe, mich mit der Analyse der Berufsrollen in meiner Familie zu besch&auml;ftigen. Ich verfolgte diese sowohl auf der m&uuml;tterlichen als auch der v&auml;terlichen Linie zur&uuml;ck bis zu meinen Gro&szlig;eltern und wurde hier intensiv mit zwei unterschiedlichen Energiequellen konfrontiert, die meine Pers&ouml;nlichkeit nicht nur im Beruf pr&auml;gen. Aus der Familie meines Vaters habe ich das Streben mitbekommen, etwas zu schaffen und sch&ouml;pferisch t&auml;tig zu sein. Ebenso ist der starke Wunsch nach Originalit&auml;t, Kreativit&auml;t und Selbstverwirklichung aus diesem Teil meiner Familie an mich weitergegeben worden. Die m&uuml;tterliche Seite meiner Familie dagegen ist durch viele Schicksalsschl&auml;ge und Ersch&uuml;tterungen vor allem vom Wunsch nach Sicherheit, Bildung und gesellschaftlicher Anpassung bestimmt gewesen und dies hat, gepaart mit einem hohen Ma&szlig; an Beharrlichkeit und Willenst&auml;rke, ebenfalls gro&szlig;en Einfluss auf mich gehabt. <br />
	&nbsp;<br />
	<span style="font-size: 14px"><strong><br />
	Produktiv durch Struktur und Begeisterung </strong></span></p>
<p>	In mir haben sich diese beiden Aspekte in einer Weise zusammengef&uuml;gt, die es mir erm&ouml;glicht, einerseits sehr strukturiert, zielorientiert und ausdauernd an die Dinge heranzugehen. Andererseits habe ich eine tiefe Sehnsucht danach, mich f&uuml;r das, womit ich mich besch&auml;ftige, zu begeistern und sie in einer kreativen und auch schon mal unkonventionellen Weise zu meistern. Wenn ich beide Seiten &ndash; die der Struktur und die der Begeisterung &ndash; bei meinen Arbeits- und Alltagsaufgaben entfalten kann, dann bin ich sehr produktiv und voller Energie und f&uuml;hle mich im Einklang mit mir und meinen Aufgaben. In den letzten Jahren jedoch hatte scheinbar die Strukturseite in mir die F&uuml;hrung &uuml;bernommen und diese allein erzeugt in mir das Gef&uuml;hl, nur noch &bdquo;gut&ldquo; zu funktionieren. Der Coachingprozess verhalf mir nun, meinen Bed&uuml;rfnissen nach Begeisterung, Selbstverwirklichung und Kreativit&auml;t wieder auf die Spur zu kommen.<br />
	&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>Innere Bilder weisen den Weg</strong></span></p>
<p>	Dies geschah zum Beispiel mithilfe der Bilder, die mir w&auml;hrend der Tagtraumreise &ndash; einem weiteren wichtigen Abschnitt des Coachingprozesses &ndash; vor meinem inneren Auge erschienen. Von Birgitt Morrien zun&auml;chst zu meinem imagin&auml;ren Ich mit 80 Jahren gef&uuml;hrt, blickte ich in der Tagtraumreise auf ausgef&uuml;llte Momente meines Lebens zur&uuml;ck. </p>
<p>	&bdquo;&Uuml;bermut oder wie ich am sch&ouml;nsten einen Berg runterkomme&ldquo; habe ich das erste innere Bild genannt, das mir w&auml;hrend der Tagtraumreise erschien. Es ber&uuml;hrt ein Kindheitserlebnis voller Vitalit&auml;t und Freude: Die H&auml;nge sind gr&uuml;n und saftig, die Festung ragt dunkel &uuml;ber sie hinweg. Es ist ein sch&ouml;ner Sommertag und die Luft liegt warm auf der Haut. Voller Freude rennen wir den Abhang hinauf und legen uns ins Gras, um hinabzurollen. Die Welt dreht sich und es geht schneller und schneller hinab, es macht Spa&szlig;, es macht Angst, es macht Spannung &hellip; und am Ende liegen wir atemlos und lachend im Gras, bereit, eine neue Runde zu starten &hellip;</p>
<p>
	<br />
	Auch im weiteren Verlauf der Tagtraumreise tauchten wiederholt Bilder auf, die sich auf intensive k&ouml;rperliche Erlebnisse und Wahrnehmungen bezogen. Meine inneren Bilder kreisten zum Beispiel um das Wohlgef&uuml;hl und die ersch&ouml;pfte Zufriedenheit, die k&ouml;rperliche Arbeit im Freien bei mir ausgel&ouml;st hatte, oder das intensive Zusammenspiel von Atem und K&ouml;rpererleben w&auml;hrend der Geburt meines ersten Kindes oder auch das Gef&uuml;hl, mich wie neugeboren zu f&uuml;hlen, wenn ich ausgepumpt und dampfend nach dem Sport auf der Matte liege und entspanne. Entspannung, Besinnung, innere Sammlung suche und brauche ich in meinem Leben, um mit mir im Einklang zu sein, mich lebendig zu f&uuml;hlen und mich zu begeistern. Bewegung und k&ouml;rperliche Aktivit&auml;t helfen mir dabei, diesen Zustand zu erreichen. Diese Erkenntnis war nicht neu f&uuml;r mich und trotzdem ging sie mir immer wieder im Alltag verloren bzw. wurde nicht kontinuierlich von mir umgesetzt.<br />
	&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>T&auml;gliches Ritual f&uuml;r Kraft und Konzentration</strong></span></p>
<p>	Von daher bin ich sehr dankbar, dass ich in den Wochen und Monaten nach dem Coaching zu einem Morgenritual gefunden habe, das mir hilft, diese Aspekte im gut durchorganisierten Alltag zu verankern und damit den Kontakt zu meiner Energie und Vitalit&auml;t zu bewahren. Ausgangspunkt f&uuml;r dieses morgendliche Ritual wurde der Auftrag, meine w&auml;hrend des Coachings entstandenen neuen Lebensgrunds&auml;tze dreimal t&auml;glich zu sprechen. Hieraus entwickelte sich ein Ablauf, bei dem ich mir etwa 10&ndash;15 Minuten Zeit f&uuml;r ein paar K&ouml;rper&uuml;bungen nehme, die mich zum Schwitzen bringen, meinen Atem und meine Bewegung in Gleichklang bringen und meinen R&uuml;cken in einer wunderbaren Weise weiten. Zum Abschluss lese ich dann meine Lebensgrunds&auml;tze. Dieses Ritual zu Beginn meines Arbeitstages hat sich zu meiner inneren Konzentrations- und Kraftquelle entwickelt, mit deren Hilfe ich voller Energie, innerer Ruhe, Effektivit&auml;t und dem gewissen Qu&auml;ntchen Enthusiasmus die Aufgaben des Tages angehe. Seit dem Coaching versp&uuml;re ich wieder deutlich mehr Energie und Begeisterung bei der Bew&auml;ltigung meiner Aufgaben am Arbeitsplatz &ndash; aber auch in der Familie. Selbst wenn es stressig wird, empfinde ich Zufriedenheit und erlebe wieder, dass ich erfolgreich bew&auml;ltigte Arbeitsaufgaben genie&szlig;en kann. Dass sich das auch auf meine Mutterrolle auswirkt, ist nat&uuml;rlich sehr gut. Denn dieser Teil meines Lebens kostet mich genauso viel Energie wie mein Berufsalltag &ndash; und kann ebenso zu dem Gef&uuml;hl f&uuml;hren, ausgebrannt zu sein. Als Mutter f&uuml;hle ich mich zurzeit klarer und aufmerksamer f&uuml;r den Erziehungsprozess, der t&auml;glich von mir abverlangt, gegen&uuml;ber meinen heranwachsenden S&ouml;hnen die Balance zwischen Begleitung und Abgrenzung zu finden. <br />
	&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>Verbunden mit der Welt</strong></span></p>
<p>	Die neuen Lebensgrunds&auml;tze, die ich mir w&auml;hrend des Coachings erarbeiten konnte, begleiten mich dank dieses Morgenrituals auch mehrere Monate nach dem Coaching durch meinen Alltag. Immer wieder stelle ich fest, wie gut sie mir tun und tats&auml;chlich die Bereiche ber&uuml;hren, in denen ich Unterst&uuml;tzung und Zuspruch ben&ouml;tige: etwas genie&szlig;en zu k&ouml;nnen, mir etwas zuzutrauen, mir eine Pause zu g&ouml;nnen, f&uuml;r mich da zu sein, &uuml;ber die Str&auml;nge zu schlagen &hellip;</p>
<p>
	Und es gelingt mir immer wieder, diese S&auml;tze ganz konkret zu nutzen, um mich zu beruhigen, wenn ich mich zu stark antreibe und hetze, wenn es darum geht, mir eine Pause zu gestatten, wenn ich (zu) viel Arbeit habe und mich unter Druck f&uuml;hle, wenn ich eine Aufgabe bew&auml;ltigen muss, vor der ich Respekt habe. Insgesamt glaube ich, dass ich die Erkenntnisse und Wirkungen aus meinem Coachingprozess noch l&auml;ngst nicht ausgereizt habe, sondern ich mich gerade erst am Anfang eines spannenden Weges befinde, bei dem ich die Kraft der inneren Bilder nutzen werde, um mich in meinem Leben erf&uuml;llt und erfolgreich zu f&uuml;hlen. Und manchmal gelingt es mir schon, auf diesem Weg innezuhalten, und dann ruhe ich aus und lege mich auf die Erde und lasse meine Gedanken schweifen. Ich f&uuml;hle mich dann fast ein wenig euphorisch, denn ich sp&uuml;re einen Kontakt zu Bereichen in mir, die mir in den letzten Jahren zunehmend verloren gegangen waren. Es sind die spirituellen Teile meines Seins, die mir ein Gef&uuml;hl der Verbundenheit mit der Welt vermitteln und eine Intensit&auml;t im Erleben bewirken, die mich ausf&uuml;llt und gl&uuml;cklich macht. <br />
	&nbsp;</p>
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	<br />
	<span style="font-size: 14px"><strong>Postskriptum 2009</strong></span></p>
<p>	Hurra, ich habe es geschafft, in den letzten zwei Jahren dranzubleiben. Nach wie vor beginne ich meinen Arbeitstag mit meinem pers&ouml;nlichen Ritual bestehend aus ein paar K&ouml;rper&uuml;bungen und meinen &bdquo;Mantras&ldquo;, d.h. den pers&ouml;nlichen Lebensgrunds&auml;tzen aus dem Coachingprozess. Sie haben nichts an Aktualit&auml;t eingeb&uuml;&szlig;t und tragen weiterhin dazu bei, dass ich den Tag konzentriert und kraftvoll angehe und seine Herausforderungen erfolgreich meistere. Manchmal empfinde ich es so, als w&auml;re dieser kurze Zeitabschnitt von circa 15 Minuten der intensivste und gef&uuml;hlt &bdquo;l&auml;ngste&ldquo; des ganzen Tages. Es kommt immer wieder vor, dass es mir schwerf&auml;llt, mein Ritual durchzuf&uuml;hren, zum Beispiel wenn ein fr&uuml;her Termin wartet oder ich ein Motivationstief habe. Dann merke ich meist im Laufe des Tages, dass mir etwas fehlt, dass ich mich hektischer und rundum angespannter f&uuml;hle &ndash; mit der Konsequenz, dass ich versuche, rasch wieder einzusteigen und mein Ritual wieder aufzunehmen, um seine Wirkungen zu genie&szlig;en. So hat mir das Coaching einen entscheidenden Impuls gegeben, regelm&auml;&szlig;ig innezuhalten und Atem zu holen, um mein berufliches Engagement zu sichern, Zufriedenheit zu erleben, und nicht zuletzt, um die Anforderungen meiner verschiedenen Lebenswelten &ndash; Beruf, Familie und Partnerschaft &ndash; auszubalancieren.</p>
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	<br />
	<a href="http://www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Kubny-Lueke.jpg" target="www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Kubny-Lueke.jpg">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html">Isabella Morrien </a></p>
<p>
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>Die Autorin</strong></span></p>
<p>	Beate Kubny-L&uuml;ke, Jg. 1961, Diplom-P&auml;dagogin, Ergotherapeutin.<br />
	Referentin beim Landschaftsverband Rheinland in K&ouml;ln, hier im Dezernat Gesundheit mit konzeptionellen und planerischen Fragen im Bereich der psychiatrischen Versorgung besch&auml;ftigt. Nebenberuflich t&auml;tig in der Fort- und Weiterbildung, Autorin sowie Fachlektorin von Fachver&ouml;ffentlichungen.</p>
<p>
	Kontakt: <a href="mailto:kubny@netcologne.de">kubny@netcologne.de</a></p>
<p>	&nbsp;</p>
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	<br />
	<strong>Hinweis:</strong><br />
	Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<a href="http://www.cop-morrien.de/" target="http://www.cop-morrien.de/"></p>
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	Sinnstiftende Karrieren<br />
	</a></p>
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	<br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Kino im Kopf – Oder wie ich die Rolle meines Lebens fand, Coaching-Feedback, Teil 30</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/10/22/kino-im-kopf-%e2%80%93-oder-wie-ich-die-rolle-meines-lebens-fand-coaching-feedback-teil-30/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 17:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die Kölner Journalistin Anja Schimanke die Krise zu Besuch hatte und sich nach einer Leiter sehnte, um sich Überblick zu verschaffen. Und wie sie dann im Karriere-Coaching ihr Leben wie einen Film vor sich ablaufen sah und dabei auf verschüttete Träume stieß, die ihr nun helfen, die Erfolgsleiter ganz nach oben zu steigen. Dort kann sie nach den Sternen greifen – und die Welt liegt ihr zu Füßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie die K&ouml;lner Journalistin Anja Schimanke die Krise zu Besuch hatte und sich nach einer Leiter sehnte, um sich &Uuml;berblick zu verschaffen. Und wie sie dann im <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karriere-Coaching</a> ihr Leben wie einen Film vor sich ablaufen sah und dabei auf versch&uuml;ttete Tr&auml;ume stie&szlig;, die ihr nun helfen, die Erfolgsleiter ganz nach oben zu steigen. Dort kann sie nach den Sternen greifen &ndash; und die Welt liegt ihr zu F&uuml;&szlig;en.</strong></p>
<p><strong>Wie ich die Rolle meines Lebens fand</strong></p>
<p>Fr&uuml;her konnte ich fliegen. Ohne Fl&uuml;gel oder andere Hilfsmittel. Einfach so. Jede Nacht stieg ich auf ein Dach, das mit sch&ouml;nen roten Ziegeln bedeckt war, breitete meine Arme aus und hob leichtf&uuml;&szlig;ig ab &hellip; schwebte davon &hellip; und sah auf die Welt zu meinen F&uuml;&szlig;en. Das Dach, das mir als Startplatz diente, war mir v&ouml;llig unbekannt, aber vertraut. Egal. Tr&auml;ume sind halt so. Unglaublich. Und irgendwie verr&uuml;ckt. Wir wundern uns ein bisschen, sind vielleicht sogar &uuml;berrascht, aber im Grunde nehmen wir es einfach so, wie es ist &ndash; als gegeben. Heute fliege ich nicht mehr wie fr&uuml;her in meinen Tr&auml;umen. An das Kribbeln im Bauch vor &uuml;ber 30 Jahren kann ich mich noch erinnern. Es hat nichts von seiner Intensit&auml;t verloren.</p>
<p><strong><br />Der Traum als Schl&uuml;sselerlebnis?</strong></p>
<p>Es gibt Tr&auml;ume wie der mit dem Fliegen, die ich nicht vergessen kann. Es sind wirklich nur ein paar, f&uuml;nf, vielleicht auch sechs, die sich auf meine interne Festplatte gebrannt haben und in einem der Archive meines Gehirns lagern. Allzeit bereit, abgespielt zu werden: Die einen zaubern mir ein z&auml;rtliches L&auml;cheln aufs Gesicht, die anderen jagen mir eine G&auml;nsehaut &uuml;ber den R&uuml;cken. Tr&auml;ume sind alles, nur nicht langweilig. Im Gegenteil, sie faszinieren. Befl&uuml;geln. Ber&uuml;hren. Schockieren. R&uuml;tteln auf, regen an und machen wach &hellip; Schlie&szlig;lich sind wir ja Hauptdarsteller in diesem Streifen, der Action, Porno, Horror, Trag&ouml;die, Liebesfilm oder alles auf einmal sein kann. Ob wir auch Regie f&uuml;hren? Keine Ahnung. Klar ist, dass die innere Stimme eine Art Seelen-Souffleuse ist, die uns was fl&uuml;stert &hellip; Nur was? Ich verstehe den Wink meines Unterbewusstseins nicht wirklich. Hey, du, innere Stimme, wie w&auml;r&rsquo;s denn mal mit Untertiteln! </p>
<p><strong>Mein Job, die Krise und ich </strong></p>
<p>Es war ein Freitag, als die Krise kam. Wie immer nachts. Sie ist gl&uuml;cklicherweise sehr selten bei mir zu Besuch. In letzter Zeit hatte sie zwar schon ein paar Mal&nbsp; geklopft, aber ich hatte sie nicht hereingelassen. Ich hatte keine Zeit f&uuml;r sie, war halt besch&auml;ftigt. Jetzt hatte sie meine T&uuml;r eingetreten und stand nun mitten in meinem Leben. Gro&szlig; war sie geworden. Und launisch. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Sie st&auml;nkerte herum und machte mir die ganze Nacht Vorw&uuml;rfe: &bdquo;Ach, h&auml;ttest du doch schon fr&uuml;her &hellip;&ldquo;, schrie sie, es folgte ein fieses Potpourri aus: kein Mitleid &hellip; typisch &hellip; arbeitslos &hellip;, und endete mit &bdquo;Tja, selbst schuld&ldquo; und einem h&auml;mischen Grinsen obendrauf. Verdammt, sie hatte recht &ndash; mit allem. Zehn Jahre lang hatte ich als freie Journalistin gearbeitet, mir einen festen Stamm von Auftraggebern aufgebaut, meistens genug zu tun gehabt und ganz okay verdient. Seit ein paar Monaten lief es aber alles andere als gut, eher besorgniserregend. Die meisten Zeitungen, f&uuml;r die ich regelm&auml;&szlig;ig schrieb, wurden nacheinander eingestellt. Vom Rest konnte ich nicht leben. Doch statt etwas am Zustand zu &auml;ndern, ignorierte ich ihn, so gut es ging. Im Grunde war es mir n&auml;mlich ganz recht &hellip; Meine Arbeit hatte mich schon l&auml;nger nicht mehr richtig ausgef&uuml;llt. Aber was sollte ich denn stattdessen tun? Was konnte ich? Was wollte ich? Und warum fiel mir das jetzt nicht ein?</p>
<p>Ich steckte in einer beruflichen Sackgasse, kam nicht mehr vor und nicht zur&uuml;ck und merkte, wie es immer enger und enger f&uuml;r mich wurde &hellip; Jemand muss mir hier raushelfen, dachte ich. Schon leicht hysterisch. Oder zumindest R&auml;uberleiter halten, damit ich mir einen &Uuml;berblick &uuml;ber meine Situation verschaffen kann. Nat&uuml;rlich von weiter oben, nicht aus dieser Froschperspektive. <br />Da trat Birgitt Morrien in mein Leben und ihr Motto kam mir gerade recht: &bdquo;Coaching hei&szlig;t, dir die Leiter raufhelfen! In diesem Sinne diene ich als T&uuml;r&ouml;ffnerin zu neuen geistigen R&auml;umen.&ldquo; Bingo. Mit wehenden Haaren bin ich dann zu ihr geeilt &hellip; Ohne Leiter. Ohne Plan. Und fast am Boden. </p>
<p><strong><br />Zur&uuml;ck in die Zukunft </strong></p>
<p>Morrien steht an der ge&ouml;ffneten T&uuml;r ihres Praxisraums im Parterre, empf&auml;ngt mich herzlich und l&auml;sst mich hinein. Von einer Leiter keine Spur. Egal, ich bin bereit und sehr gespannt, was es mit DreamGuidance auf sich hat. Es ist Morriens selbst entwickelte Methode, mit der sie sehr erfolgreich seit 15 Jahren Menschen wie mir Perspektiven aufzeigt &ndash; in einem von ihr gef&uuml;hrten Tagtraum. Dabei hat nicht die berufliche Karriere h&ouml;chste Priorit&auml;t, sondern mein Lebensgl&uuml;ck! Jippie. <br />Ich habe es mir auf dem schwarzen Ledersofa mit einer Decke gem&uuml;tlich gemacht. Meine Traumleiterin sitzt auf einem Stuhl und wird gleich S&auml;tze sagen, die mich &uuml;ber 40 Jahre in die Zukunft switchen, ins Jahr 2053. Als 80-J&auml;hrige werde ich dann v&ouml;llig entspannt auf die Highlights meines Lebens blicken &hellip; Hoffentlich verkraftet mein 80-j&auml;hriges Herz die Aufregung? Nur nicht nerv&ouml;s werden &hellip; tiiief einatmen &hellip; entspannen &hellip; ausatmen &hellip;pfff &hellip; und da h&ouml;re ich auch schon Morriens Stimme, die&nbsp; W&uuml;nsche hervorlockt, irgendwo aus der Tiefe, die immer da waren, aber versch&uuml;ttet oder unzug&auml;nglich. Und Bilder entstehen vor meinem geistigen Auge, so als w&auml;ren ihre Worte ein feuchter Lappen, der verstaubten und l&auml;ngst vergessenen Fotos zu neuem Glanz verhilft. Ein Film wie aus der Stummfilmzeit beginnt vor meinem geistigen Auge &hellip; ein Bild aus Kindheitstagen flackert &hellip; etwas&nbsp; unscharf &hellip; aber eindeutig zu erkennen &hellip; ich treffe meine Sandkastenfreundin &hellip; Freude &hellip; spiele versunken mit meiner kleinen Schwester &hellip; kriege Herzklopfen in den Jugendjahren 14 bis 21 &hellip; und ein Baby etwas sp&auml;ter &hellip; immer mehr Bilder und mehr Jahre ziehen auf meiner imagin&auml;ren Leinwand vorbei &hellip; sehe all das, was ich als bereichernd f&uuml;r mein Leben empfinde, bin &uuml;berrascht, sehr angenehm. Und erleichtert. Ich wusste schlie&szlig;lich vorher nicht, ob mein Lebensfilm l&auml;uft, ob er gut ist oder zum G&auml;hnen langweilig. Der Tagtraum ist noch nicht zu Ende, geht weiter &ndash; mithilfe von Morrien in 7-Jahres-Schritten. Ich mit 49 &hellip; mit Mitte 50 &hellip; wow, das bin ich &hellip; Nach einer halben Ewigkeit, gesch&auml;tzten 45 Minuten, gef&uuml;hlten 80 Jahren, bin ich wieder im Hier und Jetzt. Und f&uuml;hle mich so gl&auml;nzend wie die besagten Fotos, die entstaubt wurden. </p>
<p><strong><br />Beam me up, Coach </strong></p>
<p>Morrien entpuppt sich als Sience Fiction-Expertin, die mich in die Zukunft blicken l&auml;sst. Nicht in irgendeine, sondern meine ganz pers&ouml;nliche Zukunft. Und die ist&nbsp; verdammt rosig. Neider w&uuml;rden sie kitschig nennen, ich finde sie einfach nur fantastisch, diese fetten Jahre, die ich auf einem Blatt festgehalten habe und die jetzt vor mir liegen wie das Schlaraffenland pers&ouml;nlich: Das schnuckelige H&auml;uschen in Skandinavien, in dem ich mit 50+ ungest&ouml;rt schreiben kann, gef&auml;llt mir ausgesprochen gut. Noch besser gefallen mir die Standing Ovations am Ende f&uuml;r mein Lebenswerk &ndash; sie haben mich tief ber&uuml;hrt! Ein anderes Leben als das, das ich im Traum gesehen habe, kann ich mir nicht mehr vorstellen. <br />Damit sich meine W&uuml;nsche fr&uuml;her oder sp&auml;ter erf&uuml;llen, erarbeite ich gemeinsam mit meinem Traum-Coach Etappenziele f&uuml;r die nahe Zukunft: Wo habe ich mich im Traum in zwei Jahren gesehen? Wie komme ich dahin? Was brauche ich eventuell noch? Schritt f&uuml;r Schritt soll ich in den n&auml;chsten Wochen die einzelnen Etappenziele&nbsp; anpeilen, immer mehr in Fahrt kommen, gen&uuml;gend Schwung kriegen, um den gro&szlig;en Sprung nach vorn zu meistern. Sch&ouml;n w&auml;r&rsquo;s, seufze ich. Und bleibe &auml;ngstlich-skeptisch. Doch Morrien ist sich sicher: Ich werde meinen Traum realisieren. Hundertprozentig. </p>
<p><strong><br />Hoch hinaus</strong></p>
<p>Das Coaching liegt ein paar Wochen zur&uuml;ck. Ich stehe selbstsicher auf der vierten&nbsp; Stufe der Leiter, bereit, den n&auml;chsten Schritt zu tun. &Auml;ngste und Zweifel habe ich unten zur&uuml;ckgelassen und schaue nur noch nach oben. Unglaublich. Und irgendwie verr&uuml;ckt. Wir wundern uns ein bisschen, sind vielleicht sogar &uuml;berrascht, aber im Grunde nehmen wir es einfach so, wie es ist &ndash; als gegeben. Heute kann ich wieder fliegen. Nur anders als fr&uuml;her. Ich greife nach den Sternen. Der Wunsch, dass mir die Welt zu F&uuml;&szlig;en liegt, war wohl die ganze Zeit da.&nbsp; </p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Schimanke.jpg" target="_blank">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien </a></p>
<p><strong><br />Die Autorin</strong><br />Henry Ford tr&auml;umte von einer Kutsche ohne Pferde &ndash; und erfand das Auto. Kaiser Konstantin der Gro&szlig;e tr&auml;umte, das Kreuz im Kampf als Schutzpanier zu gebrauchen &ndash; und siegte, obwohl seine Armee zahlenm&auml;&szlig;ig stark unterlegen war. Birgitt Morrien tr&auml;umte, dass sie mithilfe einer Leiter das Bild von Sigmund Freud von einem hohen Regal holt &ndash; und entwickelte DreamGuidance. Und Anja Schimanke tr&auml;umte, wie sie die B&uuml;hne ihres Lebens erobert, was sie ber&uuml;hmt macht und ausf&uuml;llt. Sie lebt und arbeitet als Journalistin in K&ouml;ln. Und wenn sie nicht tr&auml;umt, dann klettert sie noch heute &hellip; immer weiter.</p>
<p><strong><br />Kontakt </strong><br />Anja Schimanke<br />Tel. 0221 88 00 380<br /><a href="mailto:anja.schimanke@gmx.de" target="_blank">anja.schimanke@gmx.de</a></p>
<p><strong><br />Hinweis:</strong><br />Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch. </p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Sinnstiftende Karrieren</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus Überzeugung federleicht erfolgreich, Coaching-Feedback, Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 13:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die norddeutsche Autorin Iris Hammelmann im Coaching mit DreamGuidance entdeckte, dass sie nur dann zur Höchstform auflaufen und wirklich erfolgreich sein kann, wenn etwas ihre ganze Leidenschaft weckt. 

Von den Gesetzmäßigkeiten praktischer Lebenskunst, die sich ihr dort eröffneten, nachdem die berufliche Marschroute grundlegend geklärt war. Und vom Gelingen, das dann folgte, soziales Engagement strategisch klug mit persönlicher Karriere zu verbinden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie die norddeutsche Autorin Iris Hammelmann im <a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/">Coaching mit DreamGuidance</a> entdeckte, dass sie nur dann zur H&ouml;chstform auflaufen und wirklich erfolgreich sein kann, wenn etwas ihre ganze Leidenschaft weckt. </strong></p>
<p><strong>Von den Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten praktischer Lebenskunst, die sich ihr dort er&ouml;ffneten, nachdem die berufliche Marschroute grundlegend gekl&auml;rt war. Und vom Gelingen, das dann folgte, soziales Engagement strategisch klug mit pers&ouml;nlicher Karriere zu verbinden. <br /></strong></p>
<p>Iris Hammelmann:</p>
<p>Noch 45 Minuten bis zur zweiten Coaching-Sitzung. Ich verbringe sie auf verwitterten Stufen vor einem Kircheneingang, der augenscheinlich seit Jahren nicht genutzt wird. W&auml;hrend ich darauf warte, dass die Zeit vergeht, f&auml;llt neben mir eine Feder zu Boden. Sie mag von einer Taube hoch oben auf dem Kirchendach stammen. Sofort muss ich an meine mentale Traumreise in der ersten Sitzung denken. Dort habe ich eine Feder gesehen. Ganz flauschig klein und hellgrau. &Uuml;berraschend deutlich hatte ich sie vor Augen. Sie tauchte im Zusammenhang mit einem Fl&uuml;gel auf. Kein Fl&uuml;gel einer Taube oder eines anderen Vogels allerdings, sondern eher ein Engelsfl&uuml;gel. </p>
<p>Ob dieses Symbol wohl noch von Bedeutung sein wird? Mein Blick wandert an der dreckig beige verfliesten Hauswand auf der anderen Stra&szlig;enseite empor. Die Fenster im zweiten Stock haben keine Gardinen. Umso klarer zeigen sich darin, wie in einem Spiegel, die Kirchenfenster, die in leicht spitz zulaufenden B&ouml;gen im roten Backstein sitzen. Von religi&ouml;sen Motiven hat es nur so gewimmelt in meiner Traumreise. Und jetzt die Kirchenfenster in den schlichten Glasscheiben des tristen Hauses. Die Religiosit&auml;t als ganz nat&uuml;rliches Element des Alltags. Ich erwarte voller Spannung, was das alles f&uuml;r mein Leben und meine Zukunft zu bedeuten hat. </p>
<p><strong>Suche nach den wirklichen Zielen<br /></strong>
<p>Kurze R&uuml;ckschau. Wie kam es dazu, dass ich mich f&uuml;r ein Coaching entschieden habe? Und vor allem: Wieso diese Methode? Seit 15 Jahren arbeite ich als freie Journalistin, seit rund elf Jahren schreibe ich B&uuml;cher. Trotz Wirtschaftskrise bin ich zurechtgekommen, hatte immer genug Auftr&auml;ge. Interessante Auftr&auml;ge, wie ich erg&auml;nzen m&ouml;chte. Und trotzdem: Etwas fehlte. Mir war, als w&uuml;rde noch viel mehr in mir stecken. Das Gef&uuml;hl wuchs, da m&uuml;sse es noch etwas geben, das mir eine tiefere Befriedigung geben k&ouml;nnte. </p>
<p>Aber irgendetwas stand der vollen Entfaltung meines Potenzials immer im Weg. Ich wurde unzufrieden, suchte nach dem Sinn, der mein Leben erf&uuml;llen sollte. Es war kein abgehobener Selbstfindungstrip, sondern die ganz bodenst&auml;ndige Suche nach meinen wirklichen Zielen, W&uuml;nschen und Bed&uuml;rfnissen. Mir war klar: Ich bin gut in dem, was ich mache. Instinktiv wusste ich gleichzeitig auch, dass ich nur dann zur H&ouml;chstform auflaufen kann und wirklich erfolgreich bin, wenn etwas meine ganze Leidenschaft weckt. </p>
<p><strong>Licht ins Dunkel bringen<br /></strong>
<p>Ein Seminar f&uuml;r Medienmenschen schien genau das Richtige zur richtigen Zeit zu sein. DreamGuidance hei&szlig;t die Methode, Birgitt E. Morrien hei&szlig;t die Frau, die sie entwickelt hat. Das Seminar versprach, Orientierung f&uuml;r neue Perspektiven zu schaffen, aus &Uuml;berzeugung Erfolg zu machen, Karriere mit Sinn zu f&uuml;llen. Und das alles mithilfe bereits vorhandener Ressourcen, die ich bisher einfach noch nicht anzuzapfen in der Lage war. H&ouml;rte sich spannend an. Und h&ouml;rte sich so an, als k&ouml;nnte es ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Wenn es denn funktionieren w&uuml;rde! </p>
<p>Aus dem Seminar wurde ein Einzelcoaching. Zufall? Daran glaube ich heute nicht mehr. Oder der Begriff Zufall m&uuml;sste neu definiert werden. Jedenfalls war der Termin f&uuml;r das Gruppenseminar bereits verstrichen, und Coach Morrien bot mir ein individuelles Training an. Zu teuer, dachte ich, doch sie gab nicht auf, wollte mit mir arbeiten. Unter allen Umst&auml;nden. Ich war misstrauisch und ging davon aus, dass die gute Frau einfach Geld verdienen will. </p>
<p>Heute wei&szlig; ich, dass sie mit mir gearbeitet h&auml;tte, auch ohne die Aussicht auf nur einen einzigen Cent. Ohne mich zu kennen und ohne zu wissen, in welcher Form unsere Begegnung sinnvoll sein wird, hat sie intuitiv gewusst, dass wir uns treffen und miteinander arbeiten sollen. Das ist unbewusste Intelligenz und die Nutzung eines tieferen Wissens par excellence. Nur, dass ich damals nat&uuml;rlich noch keine Ahnung davon hatte. Sonst h&auml;tte ich das als perfekte Werbung f&uuml;r ihre Methode begriffen.</p>
<p><strong>Unbewusste Intelligenz nutzen<br /></strong>
<p>Ein Zeitsprung. Inzwischen liegen drei Sitzungen hinter mir. Aus jeder einzelnen ging ich ersch&ouml;pft und gleichzeitig hoch motiviert heraus. Immer wieder fasziniert mich der Gegensatz zwischen schamanisch anmutender Traumarbeit, Umgang mit dem Unbewussten und der sachlich fachkundigen Interpretation angeleitet von einer Frau, die nicht hinter R&auml;ucherst&auml;bchendunst verborgen in h&ouml;heren Ebenen schwebt, sondern mit beiden Beinen im Boden verwurzelt ist. Die Fachpresse lobt DreamGuidance als Methode mit &uuml;berraschendem Erfolg, als wissenschaftlich untermauertes Konzept und als Entdeckung des Management-Trainings. Wie wahr! </p>
<p>Doch es ist noch viel mehr. Mein ganz pers&ouml;nliches Ergebnis stand nach drei Sitzungen vor mir, wie ein gemauertes Denkmal: Ich will Ghostwriterin werden. Ich will Geschichten erz&auml;hlen, die erz&auml;hlt werden m&uuml;ssen. Von Menschen, die dies aus verschiedenen Gr&uuml;nden nicht selbst k&ouml;nnen oder wollen. Und ich will Methoden und Erkenntnisse der Allgemeinheit zug&auml;nglich machen, die f&uuml;r viele Menschen von hohem Nutzen sind. Denn zwei Dinge sind &uuml;berdeutlich in dem Coaching zutage getreten. </p>
<p>Zum einen will ich beruflichen Erfolg, der gern auch mit einer gr&ouml;&szlig;eren finanziellen Sicherheit einhergehen darf als bisher. Zum anderen ist mir aber auch die soziale Komponente extrem wichtig. Ich m&ouml;chte etwas bewegen, Menschen ber&uuml;hren, sie vielleicht ein kleines bisschen ver&auml;ndern, ihnen helfen, besser in ihrem Leben zurechtzukommen. </p>
<p>Das Konzept DreamGuidance von Birgitt E. Morrien ist eine Methode, die f&uuml;r eine breite &Ouml;ffentlichkeit wichtig ist. Sie versetzt jeden in die Lage, seinen Weg zu finden und beherzt zu gehen. Ob jung oder alt, weiblich oder m&auml;nnlich, berufst&auml;tig, den Schulabschluss gerade erst in der Tasche oder Hausfrau und Mutter. Ohne teures Managercoaching. Und zur Not sogar in Eigenregie. Solche Themen interessieren mich.</p>
<p><strong>Erfolgreich handeln nach eigenen Grunds&auml;tzen<br /></strong>
<p>Nachlese. Es ist nicht etwa so, dass sich mein Leben durch das Coaching komplett ver&auml;ndert h&auml;tte. Es ist noch nicht einmal so, dass ich pl&ouml;tzlich nur noch die Auftr&auml;ge bekomme, von denen ich immer getr&auml;umt habe. Kein fauler Zauber, kein entspanntes Zur&uuml;cklehnen und nur noch Abwarten, bis sich alles von allein regelt, Geld, Ruhm und Zufriedenheit aus dem Nichts auftauchen. So ist es auch gar nicht gedacht. Seine unbewusste Intelligenz nutzen, hei&szlig;t schlie&szlig;lich nicht, unt&auml;tig zu werden und sich einer h&ouml;heren Macht anzuvertrauen. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie alles f&uuml;r einen erledigt. </p>
<p>Aber: Die Marschroute ist klar. Das macht es viel leichter, gezielt Angebote anzunehmen oder eben abzulehnen. Au&szlig;erdem ist ganz deutlich sp&uuml;rbar, dass mein Unterbewusstsein sich weiter mit dem besch&auml;ftigt, was sich in der mentalen Zeitreise und danach gezeigt hat. Meine Kreativit&auml;t ist in eine Richtung gelenkt, die gut f&uuml;r mich ist. Und ganz konkret hat sich im Kleinen etwas ver&auml;ndert. So habe ich beispielsweise Kontakt zu Berufskollegen aufgenommen, um mich im Netzwerk austauschen zu k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem erlaube ich mir inzwischen, einen Vertrag lieber abzulehnen, als schlechte Konditionen zu akzeptieren.</p>
<p>Gem&auml;&szlig; meinen Lebensgrunds&auml;tzen, die seit der Arbeit mit Birgitt Morrien auf einem gro&szlig;en Bogen Papier in meinem B&uuml;ro h&auml;ngen, traue ich mir zu, meine eigenen Entscheidungen zu treffen, meiner Intuition zu folgen, im Zweifelsfall sogar Fehler zu machen. Letzteres war bisher jedoch noch nicht der Fall. F&uuml;r einen schlecht dotierten Auftrag, den ich zur&uuml;ckgewiesen habe, kamen drei sehr viel besser bezahlte. Und ich bin ganz sicher, dass es mir in Zukunft auch gelingen wird, mein Potenzial so auszusch&ouml;pfen, dass sich eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Befriedigung einstellt. Ganz leicht. So leicht wie der Fall der flaumig-grauen Feder auf den Boden vor den verwitterten Stufen des nicht mehr genutzten Kircheneingangs. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Postskriptum 2009<br /></strong></p>
<p>Wenn es gut l&auml;uft, vergisst man leicht, dass man einmal ein Coaching gemacht und was es ausgel&ouml;st hat. Nun, es l&auml;uft gut, sehr gut sogar. Da k&ouml;nnte sich das Gef&uuml;hl einschleichen, es w&auml;re sowieso alles so gekommen. Mit Flei&szlig; und Disziplin auch ohne Coaching. Stimmt nicht. Denn das Coachen mit DreamGuidance war die Weichenstellung. Dieser Vergleich passt wirklich perfekt. Ist eine Weiche richtig gestellt, erreicht der Zug sein Ziel. Keiner der Passagiere wird, wenn er aussteigt, an die eine Weiche denken. Niemand macht sich Gedanken dar&uuml;ber, wo er gelandet w&auml;re, wenn die Weiche falsch oder einfach anders gestellt gewesen w&auml;re. So ist es auch hier. </p>
<p>Zwei Ghostwriting-Projekte liegen hinter mir. Eins davon hat extrem viel Nerven gekostet, bringt den Lesern daf&uuml;r aber auch eine unglaubliche F&uuml;lle an gro&szlig;artigen Tipps zur Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit. </p>
<p>Meine Romane verkaufen sich so gut &ndash; als Taschenbuch, Hardcover, H&ouml;rbuch, ja, sogar von einer Verfilmung ist die Rede &ndash;, dass ich mir vorstellen kann, im n&auml;chsten Jahr kommerziell einen Gang zur&uuml;ckzuschalten, um einen Roman mit einer mir wichtigen Botschaft zu schreiben. Ganz ohne Auftrag und damit ohne finanzielle Sicherheit. Meine F&uuml;hler habe ich diesbez&uuml;glich schon ausgestreckt. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong> </strong><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Hammelmann.jpg">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a target="_blank" href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html">Isabella Morrien</a>&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong>Die Autorin</strong><em><strong><br /></strong></em></p>
<p>Iris Hammelmann ist Reisejournalistin, Schriftstellerin und Ghostwriterin mit eigenem Redaktionsb&uuml;ro an der L&uuml;becker Bucht. Sie hat eine gro&szlig;e Affinit&auml;t zu sozialen Themen, und ihre unb&auml;ndige Lust auf das Abenteuer Leben treibt sie mit Rucksack und Zelt oder Hundeschlitten durch Landschaften fern der Zivilisation, begeistert sie f&uuml;r Menschen, die etwas bewegen, etwas ver&auml;ndern.</p>
<p>Kontakt: <a href="http://www.wortmeer.de/">www.wortmeer.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br />Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Coaching-Stories: 30 Erfahrungsberichte über Coaching mit DreamGuidance</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/10/07/coaching-stories-30-erfahrungsberichte-uber-coaching-mit-dreamguidance/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ „Coaching-Blogger“ veröffentlicht 30 Fallgeschichten ehemaliger Klientinnen und Klienten, die ihre Erlebnisse im Karriere-Coaching mit DreamGuidance bei Birgitt E. Morrien schildern. 

Das virtuelle Logbuch der Kölner Inspiratorin &#038; Autorin zählt zu den 100 Top Business Blogs in Deutschland, der Schweiz und Österreich. (Erhebung von Econcon, 2009. Das Ranking präsentiert die meistgelesenen und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs.)
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
	<strong>&nbsp;&bdquo;Coaching-Blogger&ldquo; ver&ouml;ffentlicht 30&nbsp;Fallgeschichten ehemaliger Klientinnen und Klienten, die&nbsp;ihre Erlebnisse&nbsp;im Karriere-Coaching mit DreamGuidance bei Birgitt E. Morrien schildern. </strong></p>
<p class="MsoNormal">
	<strong>Das virtuelle Logbuch der&nbsp;K&ouml;lner Inspiratorin &amp; Autorin z&auml;hlt zu den 100 Top Business Blogs in Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich. (Erhebung von Econcon, 2009. Das Ranking pr&auml;sentiert die meistgelesenen und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs.)</strong></p>
<p>
	<strong>&nbsp;</strong></p>
<p>
	<strong>DIE FALLGESCHICHTEN</strong></p>
<p class="MsoNormal">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">
	<strong>Kino im Kopf &#8211; Oder wie ich die Rolle meines Lebens fand,<br />
	Coaching-Feedback, Teil 30</strong>&nbsp; (23.10.2009)<br />
	Anja Schimanke, Autorin und Journalistin</p>
<p>
	<strong>Quantensprung ins neue Leben, Teil 29&nbsp; (09.2009)<br />
	</strong>Brigitte Breternitz, Agenturleiterin &amp; Choreographin</p>
<p>
	<strong>Coaching katalysiert Entwicklung, Teil 28<br />
	</strong>Iris M&ouml;ker, Pressereferentin und Journalistin</p>
<p>
	<strong>Am Wendepunkt sich selbst sicher steuern, Teil 27<br />
	</strong>Marion Ries, Journalistin, PR- und Marketingfachfrau, Biologin und G&auml;rtnerin.</p>
<p>
	<strong>Besser als Gold: Lebensfreude gewinnt, Teil 26&nbsp;<br />
	</strong>Christopher Peterka, Agenturleiter, Markenkommunikator</p>
<p>
	<strong>Ingenieur steigt aus, um aufzusteigen, Teil 25<br />
	</strong>Thomas Stromberg, Diplom-Ingenieur&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">
	<strong>Vom Umgang mit fiesen Kritikern, sch&ouml;nen Filmplakaten und dem eigenen Traum, Teil 24<br />
	</strong>Elgin Wiggers, Texterin und Konzeptionerin</p>
<p class="MsoNormal">
	<strong>DIE ZEIT &uuml;ber DreamGuidance:<br />
	Was macht der Coach mit der Couch, Teil 23<br />
	</strong>Burkhard Strassmann in DIE ZEIT</p>
<p>
	<br />
	<strong>Ich bin mir jetzt &auml;hnlicher denn je, Teil 22<br />
	</strong>Corinna R&uuml;tten, Kunsthistorikerin</p>
<p>
	<strong>Die Entdeckung der W&uuml;nsche, Teil 21<br />
	</strong>FAZ-Autor Dr. Christian Schneider</p>
<p>
	<strong>Business-Nomade auf Reisen ins Unbekannte, Teil 20<br />
	</strong>Reto Thoenen, &Ouml;konom, &Auml;thiopien</p>
<p>
	<strong>Sicher Entscheidungen treffen, Teil 19<br />
	</strong>Maryna Semashkewich., Kommunikationswissenschaftlerin (Studierende)</p>
<p>
	<strong>Kreative Hinterm&auml;nner der TV-Prominenz, Teil 18<br />
	</strong>Stefan Guru M&uuml;ller, TV-Autor</p>
<p>
	<strong>Karriere im Schlaf, Teil 17<br />
	</strong>Dr. Thomas Gesterkamp, Journalist (SZ-Beitrag)</p>
<p>
	<strong>Die Magie des Coaching. Oder: Die Kunst, sich selbst zu erneuern, Teil 16<br />
	</strong>Beate Kubny-L&uuml;ke, Referentin</p>
<p>
	<strong>Der Weg ins Licht: Ausgebremste TV-Managerin erfindet sich neu, Teil 15<br />
	</strong>Stefanie Hennigfeld, Seh- und Visualtrainerin</p>
<p>
	<strong>Erfolg im Schlaf &ndash; Traumdeutung als Coaching-Methode, Teil 14<br />
	</strong>Christoph Stehr, Wirtschaftsjournalist &amp; Karriereberater</p>
<p>
	<strong>Die Nebel lichten: Mit DreamGuidance Blockaden l&ouml;sen, Teil 13<br />
	</strong>Dr. Silke Grigo, Autorin</p>
<p>
	<strong>SPIEGEL-ONLINE-Autor tr&auml;umt f&uuml;r die Karriere:<br />
	Lustlos im Job &ndash; Im Tiefschlaf Karriere machen, Teil 12 <br />
	</strong>Kai Oppel, Pressesprecher &amp; freier Journalist (Spiegel Online, FTD u.a.)</p>
<p>
	<strong>Ph&ouml;nix-Coaching f&uuml;r Neuanfang, Teil 11<br />
	</strong>Beate Werthschulte, PR-Beraterin</p>
<p>
	<strong>Wie der Stein ins Rollen kam: Karriere-Sprung durch Krise, Teil 10<br />
	</strong>Uschi Drese, Diplom-P&auml;dagogin, Viadukt &ndash; Pflegedienst</p>
<p>
	<strong>Rasante Reise durch Raum und Zeit, Teil 9<br />
	</strong>Ismene Poulakos, Redaktionsleiterin Magazin / K&ouml;lner Stadtanzeiger</p>
<p>
	<strong>Die Energie in jedem Dilemma &ndash; Zwischen Programmieren und Filmproduktion, Teil 8<br />
	</strong>Jochen Metzger, promovierter Ingenieur, plotpoint.net, Online-Plattform</p>
<p>
	<strong>Orientierung schaffen f&uuml;r neue Perspektiven &ndash; Die Bilanz nach einem Jahr, Teil 7<br />
	</strong>Verena Geisel, Journalistin &amp; Agenturleiterin Kommunikation &amp; Medien</p>
<p>
	<strong>In Sicherheit Neues zur Sprache bringen, Teil 6<br />
	</strong>Ursuala&nbsp;H&auml;rtling, Journalistin &amp; Lyrikerin</p>
<p>
	<strong>Ich folge meiner Bestimmung nur mit Panther, Teil 5<br />
	</strong>Elke Endra&szlig;, freie Journalistin, Autorin &amp; Referentin</p>
<p>
	<strong>Die Kraft der Tr&auml;ume nutzen, Teil 4<br />
	</strong>Sandra Przybylski, Personalmanagerin</p>
<p>
	<strong>Mit Schutzengel ins Second Life Business durch Coaching, Teil 3<br />
	</strong>Jutta Westphal, Marketing-Kommunikationswirtin</p>
<p>
	<strong>Die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt, Teil 2<br />
	</strong>Sina Vogt, Pressesprecherin Unikliniken-K&ouml;ln &amp; freiberufliche Autorin</p>
<p>
	<strong>Aus &Uuml;berzeugung federleicht erfolgreich, Teil 1<br />
	</strong>Iris Hammelmann, Reisejournalistin, Schriftstellerin und Ghostwriterin</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><em>Hinweis: Soweit nicht anders vermerkt,&nbsp;wurden die&nbsp;Beitr&auml;ge von den Coachees selbst verfasst. Alle&nbsp;Texte sind unter der Rubrik &quot;Fallgeschichten&quot; in diesem Weblog ver&ouml;ffentlicht. Zahlreiche&nbsp;Berichte sind&nbsp;bereits ein Fotoportrait der/des jeweiligen Autorin/Autoren von <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien</a> beigef&uuml;gt.</em><em>Die Coachingberichte erscheinen demn&auml;chst auch als Buch.<br />
	</em></strong></p>
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	<strong><em><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank"><strong>Sinnstiftende Karrieren</strong></a></em></strong></p>
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		<title>Coaching-Erfolg: Quantensprung in ein neues Leben. Erfahrungsberichte von Coachees, Teil 29</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 07:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die  Kölner Agenturleiterin und Choreographin Brigitte Breternitz durch DreamGuidance mit einem neuen Gefühl von Selbstwert durch ihr Leben tanzt. Ausgestattet mit klarer Perspektive und einer wegweisenden Strategie, die die im Coaching katalysierten Projektideen mit neuer Kraft zielführend bündelt. 

Eine Bühnenkünstlerin mit Sinn fürs Business, die mitten in der Wirtschaftskrise erfolgreich mit überraschenden Showkonzepten und multimedialen Inszenierungen aufwartet.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie die&nbsp; K&ouml;lner Agenturleiterin und Choreographin Brigitte Breternitz durch <a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/">DreamGuidance</a> mit einem neuen Gef&uuml;hl von Selbstwert durch ihr Leben tanzt. Ausgestattet mit klarer Perspektive und einer wegweisenden Strategie, die die im Coaching katalysierten Projektideen mit neuer Kraft zielf&uuml;hrend b&uuml;ndelt. </strong></p>
<p><strong>Eine B&uuml;hnenk&uuml;nstlerin mit Sinn f&uuml;rs Business, die mitten in der Wirtschaftskrise erfolgreich mit &uuml;berraschenden Showkonzepten und multimedialen Inszenierungen aufwartet.</p>
<p></strong><br /><strong>Das Licht beginnt im Jetzt</strong><br />Ein wenig abenteuerlich hetzte ich an jenem Morgen zu meinem ersten Coaching-Termin in die Kr&uuml;thstra&szlig;e 27. Nass geschwitzt und mit dem Kickboard meines 11-j&auml;hrigen Superhelden Ben Breternitz ausgestattet, trete ich ein in ein angenehm ruhiges Wellness-Ambiente. Ein Flipchart steht als zentralster Punkt im Raum. &bdquo;Das muss die Wohlf&uuml;hlproduktivit&auml;t sein!&ldquo;, schie&szlig;t es mir durch den Kopf. Von dem, was ich w&auml;hrend der kommenden Beratungsstunden alles &uuml;ber mich, meine Bilder, meine Tr&auml;ume, Grenzen und Gedanken erfahren sollte, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen blassen Schimmer.<br /><strong><br />Kraftlos in der Krise</strong><br />Dass es schwer werden w&uuml;rde, ein Gro&szlig;projekt wie das meine auf die Beine zu stellen und ihm dann auch noch das Laufen beizubringen, wusste ich vorher. H&auml;tte ich gewusst, welchen Krisen (und damit meine ich nicht nur die aktuell weltweite Wirtschaftskrise) ich mich auf diesem Weg unterwerfen muss, um so erfolgreich zu werden, wie ich es vorhabe, h&auml;tte ich sicher etwas l&auml;nger gez&ouml;gert, den Mietvertrag f&uuml;r ein 750 qm gro&szlig;es Tanzstudio in der K&ouml;lner Innenstadt zu unterschreiben. </p>
<p>Da es aber nun mal mein Kindheitstraum war und es mich antreibt, meine Tr&auml;ume zu realisieren, h&auml;tte ich es, und das muss an dieser Stelle klar gesagt werden, trotz aller Schwierigkeiten immer wieder getan. Vor dem Punkt zu stehen, nicht mehr zu wissen, welcher Schritt nun der n&auml;chste sein sollte oder konnte, angesichts der wirtschaftlichen Lage, bedeutete f&uuml;r mich der Beginn der ganz gro&szlig;en Krise. Ich hielt meine Arbeit schlicht und ergreifend f&uuml;r sinnlos. Selbstzweifel und Ratlosigkeit wurden bald zum tragenden, mich t&auml;glich begleitenden Gef&uuml;hl w&auml;hrend der Arbeit. Trotz meiner schier endlosen Energie war ich kraftlos. </p>
<p><strong>Los geht&rsquo;s </strong><br />Gl&uuml;ck ist, wenn wir Freunde haben, die uns mit nutzvollem Rat zur Seite stehen, und so kam es, dass mir eben solch ein Freund Frau Morriens Kontaktdaten gab. Das nenne ich wirtschaftsf&ouml;rderndes Net(t)working! Genau das, was in Zeiten wie diesen das sogenannte Gold wert ist. </p>
<p>Also: Antrag stellen, Formulare ausf&uuml;llen, Angebote, Kostenvoranschl&auml;ge etc. &hellip; und los ging&rsquo;s. Bis dahin hatte ich mich mit DreamGuidance nur insoweit befasst, als dass ich davon &bdquo;geh&ouml;rt&ldquo; hatte. Ich wusste also nicht genau, worauf ich mich da einlasse. Bis auf den letzten Millimeter gespannt begann ich am 26. M&auml;rz 2009 um 9 Uhr morgens mein erstes ma&szlig;geschneidertes Unternehmenscoaching mit Birgitt Morrien. Dem Amt f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung danke ich f&uuml;r die finanzielle Unterst&uuml;tzung einer &auml;u&szlig;erst produktiven Reise in mein Unterbewusstsein und meine reine Intuition. </p>
<p>Auch wenn die Krisen mich eines Tages doch noch in die Knie zwingen sollten, was ich nicht glaube, war es sehr hilfreich f&uuml;r meine jetzige und zuk&uuml;nftige Zielorientierung, am helllichten Tag tr&auml;umend, in einem magischen Zustand schwebend, aber in vollem Bewusstsein w&uuml;nschend, gesehen zu haben, dass ich im Alter von 70 Jahren in diesem freundlichen hellen Holzhaus zufrieden und kreativ meinen Lebensabend genie&szlig;en werde &hellip; mit lieben Menschen, mit Musik, mit Farben und Ger&uuml;chen. Die Erde und ihre einzigartige Natur werde ich erlebt haben. Dinge werden von mir bewegt worden sein, die dazu beigetragen haben, dass dieser wunderbare blaue Planet kreativ und emotional bereichert durch unser unendliches Universum weiterschwebt. Was kann mir also passieren? </p>
<p><strong>1. Im Gespr&auml;ch mit den Welten</strong><br />Wie jeder wei&szlig;, der schon einmal mit Frau Morrien &bdquo;Tee getrunken&ldquo; hat, es ist wie kreativer Urlaub. Man malt, h&ouml;rt Musik, liegt entspannt auf der schwarzen Ledercouch, tr&auml;umt, redet. Alles Dinge, f&uuml;r die wir sonst &bdquo;keine Zeit&ldquo; zu haben scheinen. Nicht wunderlich also, dass die Termine wie im Flug vergingen. </p>
<p><strong>Familienpotenziale</strong><br />Mein Berufsgenogramm erm&ouml;glicht mir heute eine ganz neue Sichtweise auf meine Familienpotenziale. Wissen Sie, was Ihr Urgro&szlig;vater gelernt hat und was er in seinem Leben geschaffen hat? Ich wusste es nicht wirklich, aber mich damit zu besch&auml;ftigen gab mir einen bedeutenden Antrieb. Ob Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zu Vorfahren, Geschwistern, Tanten oder Cousins, unsere Familienpotenziale sind wie ein universeller ID-Code und machen uns zu einzigartigen Wesen. Logisch und nichts Neues, aber ein wunderbarer Gedanke.</p>
<p><strong>Wertvoll</strong><br />Wie viele meiner Kollegen plagten auch mich Selbstzweifel und &Auml;ngste um meine Anerkennung. In Frau Morriens Beratungsstunden fand ich Zeit und Raum, diese blockierenden Gef&uuml;hle neu zu beleuchten. W&auml;hrend ich es genoss, meinen Erfahrungen aus Kindheitstagen bunt und detailgetreu Ausdruck zu verleihen, fragte Frau Morrien mich, ob ich Bargeld dabeih&auml;tte. &bdquo;Wie unpassend!&ldquo;, dachte ich erst, aber da das Vertrauen zu meinem Coach bereits gefestigt war und ich immer Lust auf Experimente habe, r&uuml;ckte ich einen wertvollen 200-Euro-Schein raus, den ich zuf&auml;llig in meinem Portemonnaie hatte. </p>
<p>Zu meinem Entsetzen zerkn&uuml;llte sie dieses teure St&uuml;ck Papier sofort vor meinen immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Augen, warf es auf den Boden und trampelte dann auch noch darauf herum. Mein Gesicht verwandelte sich zu einem Fragezeichen. Sie legte sich diesen bis zur Unkenntlichkeit maltr&auml;tierten Geldschein aufs Knie und fragte mich, ob ich &bdquo;den&ldquo; noch haben wolle. &bdquo;Nat&uuml;rlich!&ldquo;, antwortete ich, ohne auch nur eine Sekunde zu z&ouml;gern. Frau Morriens Erwiderung auf meine Reaktion ver&auml;nderte meine Einstellung zu vielen Dingen ma&szlig;gebend: &bdquo;Sehen Sie, Frau Breternitz, egal was man zu Ihnen sagt, wie man Sie behandelt oder was man Ihnen antut, Ihr Wert bleibt immer der gleiche, genau wie es bei diesem Geldschein der Fall ist.&ldquo; Recht hat sie! <br /><strong><br />2. Tr&auml;umend bereise ich das Plateau der Sehnsucht</strong><br />Es gab neben dem Entstehen sehr pers&ouml;nlicher Songs und Gem&auml;lde viele weitere befreiende Aha-Momente w&auml;hrend und auch noch lange nach den Beratungsstunden. Die Begegnung mit einem futuristisch aussehenden, wundervoll klingenden Musikinstrument, das dem Tr&auml;umen neue Dimensionen gibt, dem Monochord, war nur einer davon. Frau Morrien spielt und ich sinke in ein Meer aus Emotionen:<br /><strong><br />Atemberaubende Aussichten</strong><br />Zu Beginn sehe ich mich, begleitet von den Kl&auml;ngen des mongolischen Saiteninstrumentes, in einem lichten freundlichen Wald ziellos, aber nicht verloren umherlaufen. V&ouml;gel zwitschern, steigen ein in die Musik, die meinen Traum besch&uuml;tzend begleitet. Durch die B&auml;ume scheint kraftvoll die Sonne und setzt helle, strahlende Akzente auf diese malerische Landschaft. Es wirkt friedlich, irgendwie magisch ruhig in meinem Traumwald. Aufgeladen von der Energie dieses Ortes setze ich mich an einen fest verwurzelten Baum und beobachte das bunte Treiben der Schmetterlinge im glitzernden Sonnenlicht. </p>
<p>Mein Blick wandert und trifft schlie&szlig;lich auf einen Wasserfall, der sich schon fast etwas kitschig seinen Weg von einem monumentalen Felsen hinab in ein pl&auml;tscherndes, funkelndes B&auml;chlein bahnt, und ich blicke nach oben auf die Spitze dieses erhabenen Felsens. &bdquo;Da muss ich hin, muss wissen, wie es da oben weitergeht!&ldquo; Zielstrebig und ohne Zweifel mache ich mich auf den Weg zu einem atemberaubenden Naturschauspiel. An dem Wasser vorbei besteige ich den Berg und lande auf einem riesigen Plateau aus gelborangefarbenem Sandstein. &bdquo;Das muss Australien sein!&ldquo; </p>
<p>Wow, ist das sch&ouml;n. &Uuml;berw&auml;ltigt setze ich mich an einen Platz mit einem gigantischen Ausblick &uuml;ber die schier unendlichen Weiten dieser wundersch&ouml;nen Landschaft. Zun&auml;chst sitze ich allein, doch dann nach und nach sp&uuml;re und sehe ich vertraute Menschen neben mir: mein Sohn Ben, mein Gitarrist Andr&eacute; mit seiner Gitarre, meine Freunde, Bekannte. Ich f&uuml;hle mich frei und bin zutiefst ger&uuml;hrt. Tr&auml;nen flie&szlig;en mir die Wangen herunter. </p>
<p>Die Unendlichkeit des Universums und die M&ouml;glichkeiten, die es uns dementsprechend bereith&auml;lt, bedeuten f&uuml;r mich die absolute Freiheit und lassen in mir ein unbeschreiblich sch&ouml;nes Gef&uuml;hl entstehen. Das Bild, das ich w&auml;hrend dieser Traumreise gesehen habe, hat mich daran erinnert und mir die Botschaft &uuml;bermittelt, mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche, um die Dinge anzugehen, die ich mir f&uuml;r mein Leben w&uuml;nsche. <br /><strong><br />3. Der goldene Schl&uuml;ssel</strong><br />Termine, Fristen, Telefonate, Meetings, Aufgaben, Aufgaben, Aufgaben waren im Laufe der Jahre zu Dauerstress geworden und verlangten meine ganze Aufmerksamkeit. Leider hatte ich dabei oft vergessen, was es bedeutet, sich Zeit zu nehmen, um &bdquo;anzukommen&ldquo;. Frau Morrien schlug mir vor, mich mit der Zeit zu verabreden, so als w&auml;re sie ein Freund, mit dem ich mich tr&auml;fe. </p>
<p>Das Kennenlernen von Clive &ndash; der Zeit &ndash;, mit dem ich mich seitdem t&auml;glich an einem ruhigen Ort in der Natur treffe, ist eine deutliche Bereicherung f&uuml;r mein Leben und l&auml;sst mich viele Entscheidungen im Berufs- und Privatleben &uuml;berlegter angehen. Ich habe gelernt, Dinge auch abzugeben und freie Zeit fest einzuplanen.</p>
<p>Im Prinzip ist alles sehr einfach und logisch, aber irgendwie verlernen wir ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben wirklich, auf uns zu h&ouml;ren. Wie gut ist es da, dass Frau Morrien, mit ihrem eigenen wertvollen Potenzial ausgestattet, einen Beruf aus&uuml;bt, der dabei hilft, auf die nat&uuml;rlichen Ressourcen zur&uuml;ckzugreifen. Oft und gerne erinnere ich mich an die erleuchtenden Pointen in der Kr&uuml;thstra&szlig;e.<br /><strong><br />Bewusst und unbewusst &ndash; der Einfluss der Tr&auml;ume</strong><br />W&auml;hrend ich diesen Text schreibe und mich kurz in meinem kleinen Oasenuniversum umsehe, um die richtigen Worte einzufangen, entdecke ich etwas an meinem embryonalen Kunstwerk, das friedlich auf der Staffelei trocknet. Ich erinnere mich, dass ich dieses Bild w&auml;hrend meiner Traumreise schon einmal gesehen habe. Gleiche Farbwahl, gleiche Energie, &auml;hnliches Umfeld. Zufall? Hmmm &hellip; </p>
<p>Wahrscheinlich hat mich nicht nur mein Unterbewusstsein, sondern auch mein neu gewonnenes Bewusstsein an sich auf die glorreiche Idee gebracht, dieses Meisterwerk &uuml;ber die Wahrheit auf die Leinwand zu bringen. Ob das nun etwas mit meinem Besuch bei Frau Morrien zu tun hat oder nicht, ist eine Glaubensfrage. Aber ich finde es toll, dass es so ist, und das hat ganz sicher etwas mit dem positiven Einfluss auf die Bewusstmachung meiner eigenen W&uuml;nsche und Tr&auml;ume durch mein Coaching zu tun. Und wir wissen ja alle: Tr&auml;umen kann so sch&ouml;n sein!</p>
<p><strong>Das goldene Meer</strong><br />Wieder lie&szlig; ich mich also tief sinken in meine innerste und ehrlichste Fantasiewelt. Meine Bilder tanzen erneut in Frau Morriens &bdquo;Traumreisezentrum&ldquo; hinter geschlossenen Lidern und bei duftendem Tee. Ich stehe auf einer gr&uuml;nen, saftigen Sommerwiese und sehe auf dem Boden einen gro&szlig;en goldenen Schl&uuml;ssel, den ich aufhebe und mit ihm in der Hand in einen dunklen Wald mit sehr hohen B&auml;umen laufe. Die Farben sind kr&auml;ftig und ich kann die Weite f&ouml;rmlich riechen. </p>
<p>Ich werde immer schneller und schneller, beginne zu rennen, bis ich nach einer gewissen Zeit an einer hohen grauen Mauer ankomme. Eine alte Holzleiter lehnt an dem tristen Gestein und f&uuml;hrt zu einer kleinen skurril wirkenden T&uuml;r, zu der ich Sprosse f&uuml;r Sprosse hinaufsteige. Ich benutze den goldenen Schl&uuml;ssel und trete in einen unendlich gro&szlig;en Raum, in dem sich eine golden-w&auml;ssrige Fl&uuml;ssigkeit befindet. Fast wie vergoldetes Wasser. Ich springe beherzt in dieses goldene Meer und bade gen&uuml;sslich. Von der Fl&uuml;ssigkeit getragen lasse ich mich treiben. &ndash; Das war mein Quantensprung in ein neues Leben. <br /><strong><br />4. Und was hat&rsquo;s gebracht?</strong><br />Das Erkennen meiner Etappenziele durch die Auswertung meiner Tr&auml;ume in Bild und Wort ergab eine To-do-Liste, die ich mir jetzt gen&uuml;sslich schmecken lasse. Die daraus resultierenden Aufgaben und Projekte gehe ich voller Elan an und freue mich schon jetzt darauf, ihnen beim Wachsen zuzusehen. Meiner Leidenschaft f&uuml;r die orientalische Kultur und die W&uuml;sten dieser Erde nachgebend, die wohl daher r&uuml;hrt, dass ich drei der sch&ouml;nsten Jahre meiner Kindheit in Algerien verbracht habe, plane ich nun gemeinsam mit dem Kulturamt K&ouml;ln ein Projekt, das K&uuml;nstler und K&uuml;nstlerinnen des Mittleren Ostens mit europ&auml;ischen, insbesondere K&ouml;lner Kreativen verbindet. </p>
<p>Ein geplantes Tanzst&uuml;ck soll die M&ouml;glichkeiten des unterschiedlichen Gl&uuml;cks im Ungl&uuml;ck am Beispiel dreier Frauen zeigen, die unterschiedlicher nicht sein k&ouml;nnen, und beispielhaft erkl&auml;ren, dass es uns allen um das Gleiche geht, egal wo wir herkommen und egal welchen Weg wir einschlagen &hellip; Eine Idee, die mir w&auml;hrend der Wochen des Coachings bei einem Treffen mit der Zeit im Park kam.<br />Weiterhin hat die Bewusstmachung meiner kommunikativen und p&auml;dagogischen Potenziale mich auf die Idee gebracht, meine kreative Motivationsf&auml;higkeit in ein neues Incentive Show Concept umzusetzen und es als neues Produkt meiner Firma anzubieten. Die Resonanz ist &uuml;berw&auml;ltigend. </p>
<p><strong>Die Kraft meines Lebens</strong><br />Ich tanze durch mein Leben, wie ich es schon immer getan habe. Aber mit einem neuen Gef&uuml;hl von Selbstwert, denn heute wei&szlig; ich, dass zum Beispiel meine zwei Vaterlinien (ich habe einen leiblichen und einen Adoptivvater), die aus meinem Berufsgenogramm hervorgehen, Reichtum bedeuten, meine geliebte Gro&szlig;mutter Johanna Heller auch noch lange nach ihrem Tod an mich glaubt und mein Wert unabh&auml;ngig von &auml;u&szlig;eren Gegebenheiten unantastbar ist. Genau diese scheinbar kleinen Erkenntnisse geben mir heute die Kraft, mein Leben positiver zu sehen und endlich wieder richtig &bdquo;Lust auf meinen Job&ldquo; zu haben. Daf&uuml;r bin ich Frau Morrien ausgesprochen dankbar.</p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/pics/IMGP0903sw_web.jpg">Foto der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html">Die Fotografin Isabelle Morrien</a></strong></p>
<p><strong>Die Autorin <br /></strong>Brigitte Breternitz (Jahrgang 1977) ist stolze alleinerziehende Mutter eines 11-j&auml;hrigen Sohnes, der gerade als Darsteller f&uuml;r die UFA Cinema seinen ersten Kinofilm dreht. Sie leitet ein modernes Tanzstudio im K&ouml;lner Agnesviertel und fungiert als Artdirector, Choreografin und Coach der K&uuml;nstleragentur PAKAMELE Productions. </p>
<p>Nach einem p&auml;dagogischen Studium, unter anderem an der Deutschen Sporthochschule K&ouml;ln und der Universit&auml;t zu Erfurt, folgte ein Studium zur B&uuml;hnent&auml;nzerin und Tanzp&auml;dagogin f&uuml;r zeitgen&ouml;ssischen Tanz in N&uuml;rnberg. Zielstrebig und ausdauernd arbeitet sie nun an der Verwirklichung der eigenen Ideen, was durch die Er&ouml;ffnung des Tanzstudios MADCITY Cologne und der Agenturr&auml;ume im Juli 2007 seinen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt fand. </p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus entwickelt sie neue Showkonzepte f&uuml;r die B&uuml;hne, konzipiert ihr erstes Album, bemalt Leinw&auml;nde mit &Ouml;lfarben und produziert mit ihrer Dancecompany Hot Per Suit kurze kunstvolle Tanzfilme f&uuml;r Internetportale. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a target="_blank" href="../wp-content/photos/IMGP0903sw_web"><strong><strong /></strong></a>
<p><strong><strong /><strong /></strong><strong>Kontakt</strong><a target="_blank" href="../wp-content/photos/IMGP0903sw_web"><strong><br /></strong></a><a target="_blank" href="http://www.pakamele.com"><strong>www.pakamele.com</strong></a><strong>, <a target="_blank" href="mailto:brigitte@pakamele.com">brigitte@pakamele.com</a><br /><a target="_blank" href="http/www.madcitycologne.de">www.madcitycologne.de</a>, <a target="_self" href="mailto:mail@bb-dance.de">brigitte@madcitycologne.de</a><br /><a target="_blank" href="http://www.bb-dance.de">www.bb-dance.de</a>, <a target="_self" href="mailto:mail@bb-dance.de">mail@bb-dance.de</a><br /></strong></p>
<p><strong><strong /></strong><strong><strong /></strong><strong>Hinweis:</strong></p>
<p><strong></strong><strong><strong /><strong /></strong><strong>Die vollst&auml;ndige Sammlung der voraussichtlich 33 Feedbacks erscheint&nbsp;demn&auml;chst als Buch. </strong></p>
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		<title>Kommunion im Coaching mit Medien-Manager</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/07/17/kommunion-im-coaching-mit-medien-manager/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 10:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ein vor Erschöpfung demotivierter Manager mit der Farbe Blau seinen Selbst-Respekt zurückgewann. Ein Bericht aus London von Birgitt Morrien:


Vergangene Woche war ich wieder einmal in England, wo ich zurzeit einen deutschen Kommunikationsmanager im Coaching betreue, der für einen internationalen Medienkonzern arbeitet. Der Prozess dauert bereits einige Monate, und da wir uns nur einmal monatlich treffen, hat es etwas gebraucht, bis wir – Spürhunden gleich – die richtige Fährte ausfindig gemacht hatten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie ein vor Ersch&ouml;pfung&nbsp;demotivierter Manager <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">mit der Farbe Blau seinen Selbst-Respekt zur&uuml;ckgewann</a>.&nbsp;Ein Bericht aus London von Birgitt Morrien:<br /></strong></p>
<p><strong>Vergangene Woche war ich wieder einmal in England, wo ich zurzeit einen deutschen Kommunikationsmanager im Coaching betreue, der f&uuml;r einen internationalen Medienkonzern arbeitet. Der Prozess dauert bereits einige Monate, und da wir uns nur einmal monatlich treffen, hat es etwas gebraucht, bis wir &ndash; Sp&uuml;rhunden gleich &ndash; die richtige F&auml;hrte ausfindig gemacht hatten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das wirklich Wichtige<br /></strong></p>
<p>Ich springe also, aus Erfahrung mutig, beherzt auf den n&auml;chsten viel versprechenden Zug auf und bitte ihn sich vorzustellen, unsere Sitzung sei schon beendet und er guter Dinge, weil er daraus etwas f&uuml;r sich sehr Entscheidendes mitnehmen konnte. Etwa eine wichtige neue Erkenntnis oder eine strategische Entscheidung oder &hellip; &bdquo;Nein&ldquo;, sagt er. &bdquo;Nur mehr Selbst-Respekt.&ldquo; </p>
<p>Im Augenblick freut mich die Offenheit, mit der er sich endlich ganz nach vorn wagt, mitten hinein ins Zentrum der Ersch&ouml;pfung, die einer der wichtigen Anl&auml;sse daf&uuml;r gewesen ist, Coaching zu beginnen. Drohendem Leistungsabfall und steigender Demotivation gilt es Einhalt zu gebieten, so sein Credo. Er brauche neue Perspektiven, bessere als bisher.</p>
<p>Da liegt mit dem Selbst-Respekt der Schl&uuml;ssel zur Wende pl&ouml;tzlich einfach da, ganz nackt. Und schon ziehe ich quer durch den Raum eine imagin&auml;re durchsichtige Wand, die ihn von einem leeren Sessel auf der anderen Seite trennt. Darauf, verk&uuml;nde ich, habe nun jene Ressource Platz genommen, als Farbe, die ihm den ersehnten Selbst-Respekt verschaffen w&uuml;rde.</p>
<p><strong>Tiefes Blau als Schl&uuml;ssel<br /></strong></p>
<p>Dort sieht er ein Bild in tiefem Blau. Den Namen des K&uuml;nstlers kann er nicht erinnern, wohl aber sofort das mit dem Bild verbundene belebende Empfinden wachrufen, so wie beim ersten Anblick. Ich bitte ihn, durch eine nun von mir ge&ouml;ffnete T&uuml;r in der imagin&auml;ren Wand hin&uuml;ber auf die andere Seite zu wechseln, um selbst &ndash; als Farbe &ndash; in dem leeren Sessel Platz zu nehmen.</p>
<p>Dort sitzt er nun als tiefes Blau, ausger&uuml;stet mit Stift und Papier, um zu protokollieren, was meine Fragen als Antworten in ihm hervorbringen. Ein altes Blau sei er, 40 Jahre alt. Entstanden zur Zeit seiner ersten Heiligen Kommunion*, schmunzelt er, ein toller Tag, viele Geschenke und das untr&uuml;gliche Gef&uuml;hl, es sei ihm alles im Leben m&ouml;glich.</p>
<p><strong>Verwandlung und Verdichtung<br /></strong></p>
<p>Derweil beginnt sich ihm das Blau des Bildes in eine neue Form zu verwandeln, bis es als Naturschwamm dasitzt, verziert mit leuchtend blauen Pigmenten. Und ich, indem ich die 40 Jahre des Blaus noch einmal aufgreife und neu wende, wissen will, was es denn mit dem Klienten auf der anderen Seite auf sich gehabt habe, als dieser 40 war.</p>
<p>Nicht viel, meint er, jedenfalls nichts wirklich Besonderes. Ein Urlaub f&auml;llt ihm ein, den er gemacht habe damals, untergebracht in einem schicken Designerhotel, einer ehemaligen Schwammfabrik in Cornwall. Eine lustige Koinzidenz, meint er, und erg&auml;nzt im Gespr&auml;ch, dass der Naturschwamm immerhin aus einem Meer stamme, seinerzeit so blau wie das Bild.</p>
<p>Die Dinge verdichten sich, r&uuml;cken zusammen, als ob der Schl&uuml;ssel im Begriff sei, das gesuchte Loch zu finden, die alles entscheidende Leerstelle, um im rechten Moment nach jener Hand zu greifen, die sie f&uuml;hrt, um die verborgene T&uuml;r zu entriegeln, hinter der sich der gesuchte Selbst-Respekt lange vor ihm selbst verborgen hielt. </p>
<p><strong>Loslassen und gewinnen<br /></strong></p>
<p>An diesem Punkt angelangt, bitte ich den Klienten, auf seinen Ausgangsplatz auf der anderen Seite der imagin&auml;ren Wand zur&uuml;ckzukehren. Durch eine T&uuml;r gelangt er unversehrt wieder dorthin, bel&auml;sst die Farbe auf dem Sessel. Und ich frage den Heimgekehrten, was es ihm bringen w&uuml;rde, die Farbe r&uuml;ber zu sich in sein Leben zu holen. Selbst-Respekt sagt er, nur das.</p>
<p>Die eine mit der anderen Seite zusammenzubringen ist keine gro&szlig;e Sache, erkl&auml;re ich, nicht mehr. Es bed&uuml;rfe nun ja nur noch eines imagin&auml;ren Knopfdruckes, um die Wand verschwinden zu lassen, so dass der Farbe T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet sei. Doch zuvor m&uuml;sse er sich &uuml;ber die damit verbundenen Konsequenzen Gedanken machen.</p>
<p>Mehr noch m&uuml;sse er entscheiden, ob er wirklich bereit sei, aufzugeben, was ihm in all den Jahren ohne die Kraft dieses Blaus in seinem Leben zumindest als Gewohnheit lieb geworden sei. Was es ist, wovon es sich zu verabschieden gilt, wenn die Farbe sich seiner bem&auml;chtigt, will ich wissen. Von der Sucht, zu viel zu arbeiten und ungesund zu essen, sagt er.</p>
<p>Abschied auch von der leiblichen Bewegungslosigkeit, sagt er, und von der Selbstvernachl&auml;ssigung zuhause. Dort habe er sein eigenes Zimmer Frau und Kindern &uuml;berlassen und sich selbst so seines einzigen R&uuml;ckzugspunktes beraubt. Ein ordentliches Fuder**, diese selbstsch&auml;digenden Gewohnheiten, gebe ich zu bedenken, dessen Aufgabe Folgen habe.</p>
<p>Vor allem Selbst-Respekt sieht er &ndash; und Selbst-Begrenzung und Selbst-F&uuml;rsorge in dessen unmittelbarem Gefolge. Doch noch frage ich beharrlich, ob er tats&auml;chlich entschieden sei, das alte Konzept von sich endg&uuml;ltig zum Teufel fahren zu lassen. Ob er bereit sei, sich dem Neuen, das da auf ihn warte, wirklich anzuvertrauen, sich diesem zu verpflichten.</p>
<p><strong>Die heilige Kommunion<br /></strong></p>
<p>Er nickt entschieden, und ich sp&uuml;re, es ist so weit, der Moment ist gekommen, der es erlaubt, 40 Jahre nach der Erstkommunion nun in wieder neuem Sinne feierlich zu handeln. Und so heben wir die imagin&auml;re Trennung der beiden Seiten auf, so dass das ersehnte Blau zu ihm auf die andere Seite kommen kann, um sich ganz mit ihm zu verbinden.</p>
<p>Durch die Augen nimmt er die Kraft der Farbe in sich auf und &uuml;berl&auml;sst sich ihrer Wirkung in sich selbst. Ein begl&uuml;ckendes Gef&uuml;hl &uuml;berkommt mich, und ich frage mich, ob er die pl&ouml;tzlich verwandelte Atmosph&auml;re auch sp&uuml;rt. Und in seinem Blick steht die Gewissheit eines wunderbaren Augenblickes geschrieben, die sein Leben grundlegend ver&auml;ndert.</p>
<p><strong>Wir lassen uns &uuml;berraschen<br /></strong></p>
<p>Doch wie das nun gehen k&ouml;nne, fragt er sich selbst, er sei gespannt. Neugierig darauf, wie die &Auml;nderungen in seinem Leben ihren Platz finden werden. Eine Antwort gibt es schon, aber auf eine andere Frage. Die Dinge werden nie wieder, wie sie waren. Wir sind gespannt auf neue &Uuml;berraschungen, die das Drehbuch der n&auml;chsten Sitzungen f&uuml;llen werden, so viel ist sicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Glossar:</strong></p>
<p class="MsoNormal">* Kommunion (<a title="Lateinische Sprache" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_Sprache">lat.</a> <em>communio</em> &bdquo;Gemeinschaft&ldquo;) bzw. Erstkommunion<br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erstkommunion">http://de.wikipedia.org/wiki/Erstkommunion</a></p>
<p>**Fuder<br />Abgeleitet ist das Fuder von der &quot;Fuhre&quot; (Ladung), die ein zweisp&auml;nniger Wagen (auch Leiterwagen bei Korn, Heu und Holz) laden konnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausgew&auml;hlte Literatur zum Burn-out:</strong></p>
<p><a href="http://www.fabach.at/burnout-buch/index.htm" target="_blank">Fabach, Sabine</a>: &bdquo;Burn-out. Wenn Frauen &uuml;ber ihre Grenzen gehen&ldquo;, Orell F&uuml;ssli, Z&uuml;rich 2007<br /><a href="http://www.fabach.at/burnout-buch/index.htm" target="_blank">http://www.fabach.at/burnout-buch/index.htm</a></p>
<p><a href="http://www.klett-cotta.de/autoren_r.html?&#038;uid=1336&#038;no_cache=1" target="_blank">Ruhwandl, Dagmar</a>: &bdquo;Erfolgreich ohne auszubrennen&ldquo;, Klett Cotta, Stuttgart 2007</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Au&szlig;erdem speziell f&uuml;r Medienschaffende: </strong></p>
<p>Kathrin Gerlof hat unter dem Titel &bdquo;<a href="http://mmm.verdi.de/archiv/2009/04/titelthema_krank_im_job/ausgebrannt" target="_blank">Ausgebrannt&ldquo;</a> einen interessanten Beitrag &uuml;ber das Stress-Sydrom unter Medienschaffenden geschrieben. Dort finden sich weitere interessante Links und Quellen.)</p>
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		<title>Kein Krisenpoker: Die Entdeckung der Wünsche als Schlüssel für die Karriere. Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 21</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 21:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie FAZ-Autor Christian Schneider im Coaching bei Birgitt Morrien die Bedeutung der Lebensträume für sinnstiftende Laufbahnen erkannte: Die US-diplomierte Kommunikationswissenschaftlerin räumt auf mit falschen Selbstkonzepten und macht so den Weg frei für die Kraft der eigenen Bestimmung. 

Mit ihrer Methode DreamGuidance unterstützt Morrien seit 15 Jahren insbesondere Medienschaffende erfolgreich bei der Klärung, Lösung und Bewältigung besonderer beruflicher Herausforderungen. Christian Schneider hat ihre Methode getestet.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie FAZ-Autor Christian Schneider im Coaching bei Birgitt Morrien die Bedeutung der Lebenstr&auml;ume f&uuml;r sinnstiftende Laufbahnen erkannte: Die US-diplomierte Kommunikationswissenschaftlerin r&auml;umt auf mit falschen Selbstkonzepten und macht so den Weg frei f&uuml;r die Kraft der eigenen Bestimmung. </strong></p>
<p><strong>Mit ihrer Methode DreamGuidance unterst&uuml;tzt Morrien seit 15 Jahren insbesondere Medienschaffende erfolgreich bei der Kl&auml;rung, L&ouml;sung und Bew&auml;ltigung besonderer beruflicher Herausforderungen. Christian Schneider hat ihre Methode getestet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dr. Christian Schneider</p>
<p><strong>Die Entdeckung der W&uuml;nsche</strong></p>
<p>Nur ganz nebenbei registriert meine Nase den schwachen Geruch irgendeiner Essenz, die mich untergr&uuml;ndig an den Weihrauch sonnt&auml;glicher Messbesuche erinnert. Eine Reminiszenz aus Kindertagen. Aber schon das Wort &bdquo;Erinnerung&ldquo; ist falsch gew&auml;hlt: Ich erinnere mich nicht, jedenfalls nicht bewusst, mir geschieht etwas. Meine Gedanken, Wahrnehmungen und Sinne sind auf Wanderschaft &ndash; und zugleich ganz auf die Stimme konzentriert, die mich mit schamanistischer Eint&ouml;nigkeit auf eine Zeitreise begleitet, zun&auml;chst in ein sp&auml;tes Lebensjahr und von dort aus als Erinnerungsreise durch mein ganzes Leben. </p>
<p>Mehr und mehr gerate ich in eine Art Schwebezustand: Die Assoziationen fliegen frei, entfalten sich ruhig &ndash; und verdichten sich zu einem Polster, auf dem ich ganz bei mir sein und mir trotzdem selbst zuschauen kann. Fast eine Trance. &bdquo;Und wir gehen noch einmal ein paar Jahre weiter zur&uuml;ck: Denken Sie an das sch&ouml;nste Ereignis dieser Zeit&hellip;&ldquo; Birgitt Morriens Stimme ist weder einschmeichelnd noch suggestiv. Selbst die beinahe hypnotische Sprechweise in diesem zentralen Teil ihres DreamGuidance-Trainings bleibt von Sachlichkeit, ja N&uuml;chternheit getragen. </p>
<p>Auf den ersten Blick ein Widerspruch: Denn Birgitt Morrien, in K&ouml;ln ans&auml;ssiger, in den Vereinigten Staaten ausgebildeter Coach, m&ouml;chte ihre Klienten systematisch mit einer inneren Ressource vertraut machen, die mit n&uuml;chterner Kalkulation wenig zu tun hat: Sie will den Blick f&uuml;r die Tr&auml;ume &ouml;ffnen, die jeden von uns bewegen. Sie will zu den eigenen W&uuml;nschen hinf&uuml;hren, die uns innerlich mehr bestimmen, als wir uns getrauen, &ouml;ffentlich einzugestehen. Und das als Basis f&uuml;r eine berufliche Erfolgsstrategie. Was steckt dahinter? </p>
<p>Skeptische Vermutungen liegen &ndash; gerade angesichts der ausufernden, immer h&auml;ufiger auf Event und Spektakel regredierenden Coaching-Szene &ndash; auf der Hand. Eine neue Variante romantischer Selbstfindungsillusion ohne praktischen Nutzen? Psychischer Barfu&szlig;lauf &uuml;ber gl&uuml;hende Kohlen á la Christoph Daums Motivationstheater? Oder gar &ndash; das Wort vom Schamanismus scheint es nahe zu legen &ndash; pseudoreligi&ouml;ses Erweckungsbrimborium? </p>
<p><strong>Versch&uuml;ttet geglaubte Kr&auml;fte werden erfolgreich aktiviert</strong></p>
<p>Nichts von alledem, sondern ein &uuml;beraus beachtlicher Versuch, den Bereich des <em>personal coaching</em> aus der Sackgasse der mehr oder weniger billigen Psychotricks, Verhaltensrezepturen und kurzatmigen &bdquo;Einstellungs&auml;nderungs&ldquo;-Szenarien zu f&uuml;hren, die hier den Klienten in der Regel ebenso teuer wie wirkungslos feilgeboten werden. Morrien dagegen bietet ein Verfahren an, das geeignet scheint, Zugang zu jenen versch&uuml;tteten Potenzialen zu schaffen, die tats&auml;chlich ma&szlig;geblich &uuml;ber den Erfolg im Beruf entscheiden. </p>
<p>Trotzdem hat das auf den ersten Blick verst&ouml;rend wirkende Wort &bdquo;Schamanismus&ldquo; durchaus seine Richtigkeit. Nicht, weil es um dubiose Machenschaften ginge, sondern weil das Konzept der <em>&bdquo;DreamGuidance&ldquo; </em>sich im Prinzip &auml;hnlicher Mechanismen bedient, die Ethnologen bei Schamanen studiert und als &bdquo;Ekstasetechnik&ldquo; bezeichnet haben. Es geht dabei um Verfahren, die es erm&ouml;glichen &ndash; nichts anderes bedeutet Ekstase &ndash; aus sich herauszutreten, der allt&auml;glichen Routine zu entfliehen, die unseren M&ouml;glichkeitssinn so nachhaltig blockiert.</p>
<p>Ekstasetechniken haben den Sinn, uns f&uuml;r gewisse Zeiten aus der Realit&auml;t herauszunehmen, damit wir in neuer Weise in sie einsteigen, ein neues Bild von ihr und unserem Verh&auml;ltnis zu ihr entwerfen k&ouml;nnen. Letztlich geht es darum, uns das Au&szlig;erallt&auml;gliche wieder zug&auml;nglich zu machen, das wir selbst in uns tragen: die Transzendenz unserer W&uuml;nsche. Nicht Realit&auml;tsverleugnung steht also auf dem Programm von <em>DreamGuidance</em>, sondern die M&ouml;glichkeit, die eigene Wunschstruktur zum gezielten Umbau der Realit&auml;t zu nutzen. </p>
<p><strong>Unsere Tr&auml;ume zeigen uns unsere M&ouml;glichkeiten auf</strong></p>
<p>Alle Verfahren, die beanspruchen, innere Ressourcen freizulegen und damit Handlungsspielr&auml;ume zu erweitern, haben mit diesem Heraustreten aus der Normalit&auml;t, haben mit der Entdeckung der W&uuml;nsche zu tun, die wir aus dem kontrollierten Tagleben in die Nacht abgedr&auml;ngt haben. Weil sie unserer Rationalit&auml;t zu riskant erscheinen. Tr&auml;ume sind alles andere als &bdquo;Sch&auml;ume&ldquo;, sie sind Indikatoren f&uuml;r starke innere Strebungen und M&ouml;glichkeiten. </p>
<p>Die Rehabilitation des Traums z&auml;hlt zu den gro&szlig;en, richtunggebenden Erkenntnissen der Moderne. Galt er im Altertum als eminentes Erkenntnisinstrument, so verlor er diesen Nimbus mit dem Siegeszug der Naturwissenschaften. Was uns tr&auml;umte, wurde nun als ungerichtetes, sinnloses Nervengeschehen, als &ndash; in heutiger Sprache ausgedr&uuml;ckt &ndash; bedeutungsloses &bdquo;Neuronengewitter&ldquo; verstanden. </p>
<p>Es war Sigmund Freud, der die tiefe Bedeutungsdimension des Traums wieder in den Horizont der Wissenschaft einzuholen verstand. Seine Methode der Traumdeutung wurde der Schl&uuml;ssel der Psychoanalyse, der fraglos bedeutendsten Korrektur unseres kollektiven Selbstbildes. Dass unser so hoch gesch&auml;tztes Ich &bdquo;nicht Herr im eigenen Haus&ldquo; sei: dass unbewusste Antriebe letztlich st&auml;rker seien als bewusste Ziele, ja dass in vielen F&auml;llen nicht &bdquo;Wir&ldquo; dar&uuml;ber verf&uuml;gen, was geschieht, sondern &bdquo;Es&ldquo;, eine unserer rationalen Kontrolle entzogene psychische Instanz &ndash; diese Erkenntnisse haben die Moderne tief gepr&auml;gt. Und sind mittlerweile von den Neurowissenschaften best&auml;tigt worden. </p>
<p><strong>&quot;Arbeitspers&ouml;nlichkeit&quot; und &quot;Privatperson&quot; &ndash; unzertrennbar!</strong> </p>
<p>Erstaunlicherweise ist dieses Wissen in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft immer noch eine Art Schmuggelware. Auch hier hat jeder seine Tr&auml;ume &ndash; aber das Gros der Spitzenkr&auml;fte h&auml;lt sie f&uuml;r etwas, das vom beruflichen Alltag m&ouml;glichst getrennt geh&ouml;rt. Irrtum! Es gibt sie nicht, die von manchen Pseudopsychologen verk&uuml;ndete &bdquo;Arbeitspers&ouml;nlichkeit&ldquo;, die sich klinisch rein von der &bdquo;Privatperson&ldquo; scheiden lie&szlig;e. Und w&auml;re es so, wir k&ouml;nnten einpacken. </p>
<p>Die Vorstellung, dass die Schl&uuml;sselpositionen in Wirtschaft und Gesellschaft von solchen &bdquo;Arbeitspers&ouml;nlichkeiten&ldquo;, gewisserma&szlig;en emotionalen <em>Aliens</em>, gehalten w&uuml;rden, w&auml;re nicht nur unertr&auml;glich, sondern als Realit&auml;t zutiefst kontraproduktiv. Denn die Quellen dessen, was im g&auml;ngigen Jargon Kreativit&auml;t, Motivation und F&auml;higkeit, andere zu motivieren, Innovationstalent und Improvisationskraft hei&szlig;t, liegen eben nicht im Homunculus &bdquo;Arbeitspers&ouml;nlichkeit&ldquo;, sondern in unserer lange vor dem Eintritt in die Arbeitswelt erworbenen emotionalen Plastizit&auml;t. Alles, was eine f&auml;hige F&uuml;hrungskraft auszeichnet, hat letztlich seinen Grund im so genannten &bdquo;Privatleben&ldquo;: in dem, was wir w&uuml;nschen und wollen, wie dem, was uns &auml;ngstigt und anspornt. Und &ndash; vor allem &ndash; darin, wie wir gelernt haben, mit diesen inneren Antrieben umzugehen. </p>
<p>Die h&auml;ufig missbrauchte Rede von der <em>work-life-balance </em>ist nicht nur eine Umschreibung der Tatsache, dass zufriedene Menschen auch leistungsf&auml;higer sind, sondern beinhaltet eben jene zentrale Erkenntnis: Es sind die Lebenstr&auml;ume und die in ihnen aktiven W&uuml;nsche, die auch unsere Karriere entscheidend modellieren. Voraussetzung daf&uuml;r, dies produktiv zu wenden, ist die F&auml;higkeit, sie wahrzunehmen und das ihnen innewohnende Entwicklungspotenzial zu nutzen. Tr&auml;ume dr&auml;ngen: Sie haben eine immense Antriebskraft. Genau das versucht das Konzept der <em>DreamGuidance </em>systematisch zu erschlie&szlig;en. </p>
<p><strong>Tag- und Lebenstr&auml;ume bestimmen unser Handeln</strong></p>
<p>Freilich darf man Morriens Coachingkonzepte nicht mit einer psychoanalytischen Traumdeutung verwechseln. Freud unterschied scharf zwischen Traum und Tagtraum. Beiden ist der Wunsch als Motor gemeinsam, nur ist der Tagtraum weitaus leichter ins Bewusstsein zu heben als der Nachttraum. Birgitt Morriens Verfahren richtet sich darauf, insbesondere Tagtr&auml;ume zug&auml;nglich zu machen, die klassische Traumdeutung ist hingegen einem anderen, dem therapeutischen Feld vorbehalten. Es z&auml;hlt zu Morriens eminenten St&auml;rken, dass sie darum wei&szlig;. </p>
<p>Wenn sie ihren Klienten ihre Lebenstr&auml;ume entlockt, sie interpretiert und in ihre gelebte Realit&auml;t einordnet, dann tut sie dies mit gro&szlig;er Einf&uuml;hlsamkeit, aber zugleich betonter Zur&uuml;ckhaltung. Eine ihrer wesentlichen F&auml;higkeiten besteht darin, die Grenzen ihres Verfahrens zu kennen und anzuerkennen. Gerade das erm&ouml;glicht ihr, die Grenzen ihrer Klienten herauszuarbeiten &ndash; samt der damit gegebenen M&ouml;glichkeit, sie zu erweitern.</p>
<p>Die von Birgitt Morrien begleitete Reise in die eigene Vergangenheit anhand der Traumspuren ist weit mehr als eine &bdquo;sentimental journey&ldquo; in einen pers&ouml;nlichen Erinnerungsraum. Die Gr&uuml;nderin der COP-Beratungspraxis arbeitet mit ihren Klienten gezielt daran, wie die ungelebten, manchmal von geradezu l&auml;cherlichen konventionellen Blockaden ins Reich des Irrealen abgedr&auml;ngten Impulse und W&uuml;nsche im Leben unterzubringen sind. </p>
<p>Wie l&auml;sst sich der Tagtraum realisieren? Welche St&auml;rken k&ouml;nnen wir daraus ziehen, das scheinbar Unm&ouml;gliche mit der Wirklichkeit zu vereinbaren? Die K&ouml;lnerin geht diesen Fragen mit Konsequenz und methodischer Genauigkeit nach. St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck werden die im Coaching zutage tretenden Traumsequenzen gesichtet, visualisiert, aufgearbeitet und strategisch auf Lebensrealit&auml;t und pers&ouml;nliche Zukunftsplanung der Klienten bezogen. Zur individuellen Beratung tritt der Versuch einer Objektivierung. Seit Jahren kooperiert sie mit dem Psychologischen Institut der Universit&auml;t K&ouml;ln bei der Auswertung der Frageb&ouml;gen, die Morrien am Ende jedes Coachings ausf&uuml;llen l&auml;sst. </p>
<p><strong>Mit DreamGuidance Blockaden entdecken und &uuml;berwinden</strong> </p>
<p>Ihr Ansatz sei einmalig, betont sie. Gleichg&uuml;ltig, wie es damit steht: Sinn macht er allemal. Solange jedenfalls, wie das Aufsp&uuml;ren von Blockaden zum Zweck ihrer &Uuml;berwindung nicht mit dem Anspruch verwechselt wird, ihre Ursachen zu kurieren. DreamGuidance ist, wie alle Coaching-Verfahren, die den Bereich des Konventionellen &uuml;berschreiten, eine Gratwanderung zwischen Beratung und tiefer gehendem, quasi-therapeutischem Eingriff. Die Grenzen sind dabei flie&szlig;end: Es gibt kein wirkungsvolles Coaching, das nicht in irgendeiner Weise die existierende Ich-Integration und Pers&ouml;nlichkeitsbalance der Klienten in Frage stellte. Das in verantwortungsvoller Weise zu &uuml;ben macht eine der Grundschwierigkeiten jedes <em>personal coaching</em> aus. </p>
<p>Generell kann man sagen: Gerade die intelligenten Methoden sind nicht beliebig &uuml;bertragbar. Sie h&auml;ngen zumeist eng mit dem pers&ouml;nlichen F&auml;higkeitsprofil derer zusammen, die sie entwickeln und praktizieren. Solange diese Methoden nicht &auml;hnlich systematisch und kontrolliert gelehrt werden wie therapeutische, ist Vorsicht geboten, sich allein dem guten Ruf eines Verfahrens anzuvertrauen. DreamGuidance ist zweifellos eines der raren intelligenten Konzepte. Es ist jedem zu empfehlen, der mehr will als die Aufplusterung seines professionellen Egos durch die derzeit handels&uuml;blichen psychologischen Beratungspraktiken. </p>
<p>DreamGuidance hat fraglos die Potenz, unseren Wahrnehmungsraum zu erweitern und neue Wege des Erfolgs zu bahnen. Aber die Rechnung geht nur auf, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Auf der Seite der Nachfrager die Bereitschaft und die F&auml;higkeit, ungewohnte Wege nicht nur zu predigen, sondern sie zu gehen. Und auf der Seite der Anbieter ein souver&auml;ner Umgang mit der Methode. So wie ihn Birgitt Morrien exemplarisch praktiziert</p>
<p>&nbsp;<br /><strong>Erstver&ouml;ffentlichung </strong>als Gastbeitrag des FAZ-Autoren am 23.06.2006 im virtuellen Logbuch von Birgitt E. Morrien: <a href="..//">www.coaching-blogger.de</a></p>
<p><strong>Die Druckversion des Beitrages</strong> sowie Filmbeitr&auml;ge &uuml;ber Morriens Arbeit sind zu finden unter Presse-Echo auf ihrer Homepage:&nbsp; <a href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html">http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html</a></p>
<p>bzw. gleich hier: <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/20060623_FAZ-Autor_Christian_Schneider_ueber_Morrien-Beratungskonzept.pdf">http://www.cop-morrien.de/downloads/20060623_FAZ-Autor_Christian_Schneider_ueber_Morrien-Beratungskonzept.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Literatur zum Thema von Birgitt Morrien:<br /></strong></p>
<p>Birgitt E. Morrien/Iris Hammelmann<br />Erfolg mit DreamGuidance<br />Unbewusste Intelligenz st&auml;rken und nutzen<br />L&uuml;chow Verlag 2008<br />180 Seiten, Paperback<br />EUR 16,95 (D), &acirc;&sbquo;&not; 17,50 (A), sFr 30,40<br />ISBN 978-3-7831-9008-3</p>
<p>Birgitt E. Morrien<br />Traumhaft gel&ouml;st &#8211; Coaching mit DreamGuidance<br />Coaching-Lesebuch <br />Themen u.a.: Erfolgsgeschichten, Ganzheitliche Kommunikation,<br />Interviews. COP Edition 2007, 300 Seiten, Paperback, EUR 17,00<br />ISBN: 978-3-8334-8091-1</p>
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		<title>Rasante Reise durch Raum und Zeit. Redaktionsleiterin testet DreamGuidance. Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 9</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 12:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ismene Poulakos, Presseprofi mit Leitungsprofil, hat Birgitt Morriens ganzheitliche DreamGuidance-Methode getestet und darüber im Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers berichtet.
In dem ebenso informativen wie unterhaltsamen Beitrag der Kölner Journalistin erfahren wir, was sie in der gemeinsamen Arbeit mit der US-diplomierten Kommunikationswissenschaftlerin erlebte. 

Einen langen Coachingtag, der zwar anstrengend ausfiel, sie jedoch auch zufrieden und mit überraschenden Ergebnissen entließ. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ismene Poulakos, Presseprofi mit Leitungsprofil, hat Birgitt Morriens ganzheitliche DreamGuidance-Methode getestet und dar&uuml;ber im Magazin des K&ouml;lner Stadt-Anzeigers berichtet.<br /></strong><strong>In dem ebenso informativen wie unterhaltsamen Beitrag der K&ouml;lner Journalistin erfahren wir, was sie in der gemeinsamen Arbeit mit der US-diplomierten Kommunikationswissenschaftlerin erlebte. <br /></strong>
<p><strong>Einen langen Coachingtag, der zwar anstrengend ausfiel, sie jedoch auch zufrieden und mit &uuml;berraschenden Ergebnissen entlie&szlig;. </strong></p>
<p><strong>Hinweis:<br /></strong>Den <a target="_blank" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1179819691979.shtml">Originalbeitrag</a> finden Sie im Archiv des K&ouml;lner Stadt-Anzeiger:<br /><strong><br /></strong>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ismene Poulakos:</p>
<p>Ein winziges Haus am Meer, eine gem&uuml;tliche einfache K&uuml;che, duftender Jasmin im Garten. Am Tisch sitze ich im D&auml;mmerlicht, mit grauen Haaren und Brille, 75 Jahre alt und rundrum zufrieden. &bdquo;Sie werden eine gl&uuml;ckliche alte Frau, so viel ist schon mal klar&ldquo;, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Birgitt E. Morrien. &bdquo;Besch&auml;ftigen wir uns doch jetzt mal mit den n&auml;chsten drei Jahren.&ldquo; </p>
<p>Es ist f&uuml;nf Uhr nachmittags, und ich habe soeben mein ganzes Leben bereist. Beziehungsweise &#8211; eine kleine, feine Auswahl lichter und sch&ouml;ner Momente. Schnappsch&uuml;sse, die f&uuml;r ein gegl&uuml;cktes und erfolgreiches Leben stehen. Ich bin als F&uuml;nfj&auml;hrige unter griechischer Mittagssonne in einem Schwimmbad getaucht. Habe mich erinnert, wie sich mein &auml;ltestes Kind zum ersten Mal in meinem Bauch bewegte und durfte bereits einen Enkel in die Arme schlie&szlig;en &#8211; die Reise geht auch zur&uuml;ck in die Zukunft. </p>
<p><strong>Ziel ist es, elementare Bed&uuml;rfnisse zu entdecken</strong> </p>
<p>&bdquo;Dream-Guidance&ldquo; nennt die K&ouml;lner Kommunikationstrainerin Birgitt E. Morrien ihr Programm mit gef&uuml;hrten Tagtr&auml;umen, die den Weg zu verborgenen W&uuml;nschen ebnen sollen. Eine Dreiviertel-Stunde verbringt man &#8211; nach intensiver Vorbereitung &#8211; auf der Couch, w&auml;hrend Morrien zur Gedankenreise einl&auml;dt. Ziel ist es, elementare Bed&uuml;rfnisse freizulegen, die sich nicht selten davon unterscheiden, was die Klienten formulierten: &bdquo;Meine Coachees sind in der Regel erfolgreich und schlau, sehr schlau&ldquo;, sagt Morrien und l&auml;chelt schelmisch. &bdquo;Die erz&auml;hlen mir einen vom Pferd. &ldquo;</p>
<p>So esoterisch die Methode anmutet, so pr&auml;zise und pragmatisch sind die Ziele, die Morrien damit verfolgt. &bdquo;Zufriedenheit schafft Erfolg&ldquo;, sagt die Coacherin. Wer zu lange Hochleistungen gegen innere Widerst&auml;nde bringe, k&ouml;nne sogar krank werden. &bdquo;Nur wer kompatibel mit sich selbst ist, kann wirklich erfolgreich sein.&ldquo;
<p>Ihren eigenen Erfolg will sie nun durch ein Forschungsprojekt der Uni K&ouml;ln belegen lassen. Rund hundert dokumentierte Beratungsprozesse werden wissenschaftlich ausgewertet und auf ihre Wirksamkeit &uuml;berpr&uuml;ft. Die Langzeitstudie wird 2011 zu gesicherten Ergebnissen kommen.</p>
<p><strong>Die Tr&auml;ume verselbst&auml;ndigen sich</strong> </p>
<p>Den Kopf abschalten und sich den inneren Bildern anvertrauen. Nach anf&auml;nglichen Blockaden beginnen sich bei der Traumreise die Bilder zu verselbst&auml;ndigen und ein Eigenleben zu f&uuml;hren. Was ist das f&uuml;r eine Szene wie aus einer franz&ouml;sischen Weichk&auml;sewerbung? Ich mit Freunden an einem langen Tisch unter bl&uuml;henden Apfelb&auml;umen. Irgendwann kann ich mir die Bilder nicht mehr aussuchen, die Morrien mit monotoner Stimme hervorlockt. Die Situation &#8211; ich mit hochgelegten Beinen auf der Couch &#8211; ist mir unterdessen nicht mehr peinlich. &bdquo;Das Wachbewusstsein tritt zur&uuml;ck, aber die Kontrolle bleibt&ldquo;, erkl&auml;rt die K&ouml;lnerin ihr Verfahren. Dadurch unterscheidet es sich deutlich von der Hypnose &#8211; &bdquo;Sie k&ouml;nnen jederzeit aussteigen, wenn Sie wollen.&ldquo; Gut f&uuml;r Kontrollfreaks.</p>
<p>&bdquo;Mir geht es um die geistige Anbahnung von Perspektiven&ldquo;, sagt sie. Wer sich auf Morriens Konzept einl&auml;sst, dem geht es nicht nur um kurzfristige Ziele oder aktuelle Konflikte, die es zu l&ouml;sen gilt. Coaching-Erfahrene werden sich vielleicht sogar wundern, wie wenig die Trainerin von der beruflichen Situation, Zoff mit Chef oder Kollegen oder dem allt&auml;glichen Ringen um Erfolg wissen will. </p>
<p>Stattdessen schl&auml;gt sie den gro&szlig;en Bogen, von der Vergangenheit in die Zukunft und zur&uuml;ck in die Gegenwart. &bdquo;Was haben Ihre Urgro&szlig;eltern eigentlich so beruflich gemacht?&ldquo;, fragt sie und lacht &uuml;ber mein erstauntes Gesicht. </p>
<p><strong>Ein Bau-Chef ging nach einer Viertelstunde</strong> </p>
<p>Hat die Traumreise denn auch schon mal versagt? &bdquo;Einmal in zehn Jahren&ldquo;, erz&auml;hlt Morrien. Da habe auf Ihrer Couch eine F&uuml;hrungskraft aus dem Baugewerbe gelegen. &bdquo;Nach einer Viertelstunde hat er sich aufgerichtet: &raquo;Ne, Morrien&laquo;, hat er gesagt, &raquo;das hier ist doch nicht meine Baustelle.&laquo;&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Dream-Guidance ist nicht nur was f&uuml;r Manager&ldquo;, sagt Morrien. In der Regel sind die Traumreisen in einen l&auml;ngeren Coaching-Prozess eingegliedert, den Morrien von der Vision bis hin zur konkreten Umsetzung begleitet. Der K&ouml;lner Christopher Peterka, 28, Besitzer einer Kreativagentur hat sich vor einem Jahr auf das Wagnis Dreamcoaching eingelassen. Zehn Jahre war er da bereits selbst&auml;ndig, Chef von zehn Mitarbeitern. </p>
<p>&bdquo;Vor dem Coaching war ich an meine Grenzen gesto&szlig;en&ldquo;, erz&auml;hlt er. Er sah eine Alternative &#8211; entweder einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer mit mehr Erfahrung einstellen und ins zweite Glied zur&uuml;cktreten. Oder mit neuen Techniken Erfahrungen sammeln und die berufliche Zukunft neu definieren. &bdquo;Die Tagtr&auml;ume haben mich inspiriert und eine innere Diskussion mit mir selbst ausgel&ouml;st&ldquo;, erz&auml;hlt er. In der Zeit danach habe er st&auml;ndig sein Leben mit der Vorlage seiner Tr&auml;ume abgeglichen. Das Ergebnis? &bdquo;Ich bin gelassener geworden, geduldiger mit mir selbst. Ich habe meine Ern&auml;hrung umgestellt. Ich habe gelernt, mich nicht kaputtzuarbeiten.&ldquo;</p>
<p>Mein pers&ouml;nliches Drei-Jahres-Ziel? Auf jeden Fall einen Marathon laufen. Dabei muss man die Bilder aber nicht eins zu eins &uuml;bersetzen. Ein Marathon kann f&uuml;r Ausdauer und Hartn&auml;ckigkeit stehen &#8211; nach aufreibenden Sprintstrecken. Gemeinsam erarbeiten wir einen Plan. &bdquo;Sie haben noch zu viel Energie, um sich unter bl&uuml;hende Apfelb&auml;ume zu setzen&ldquo;, sagt Morrien, als wir an meinem ganz pers&ouml;nlichen Erfolgsprinzip t&uuml;fteln. &bdquo;Sie m&uuml;ssen sich austoben!&ldquo; </p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong><br /><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1179819692014.shtml">Checkliste</a></p>
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<p><strong>Hinweis:</strong><br />Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch. </p>
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<p><strong>Die Autorin: </strong></p>
<p>Ismene Poulakos, Jahrgang 1970, leitet beim K&ouml;lner Stadt-Anzeiger das Ressort &quot;Magazin&quot;. Sie ist verheiratet und Mutter von einem Sohn und einer Tochter. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Medienwissenschaften in D&uuml;sseldorf. F&uuml;r ihre journalistische Arbeit wurde sie mit dem K&ouml;lner Medienpreis und dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet. F&uuml;r das Konzept des &quot;Magazins&quot; gewann sie mit ihrem Team den Preis f&uuml;r Verbraucherjournalismus der Stiftung Warentest.</p>
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<p><strong>Ausgew&auml;hlte Literatur zum Thema:</strong></p>
<p>Birgitt E. Morrien/Iris Hammelmann<br />Erfolg mit DreamGuidance<br /><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html">Unbewusste Intelligenz st&auml;rken und nutzen</a><br />L&uuml;chow Verlag 2008<br />180 Seiten, Paperback<br />EUR 16,95 (D), &acirc;&sbquo;&not; 17,50 (A), sFr 30,40<br />ISBN 978-3-7831-9008-3</p>
<p>Birgitt E. Morrien<br /><a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html" target="_blank">Traumhaft gel&ouml;st &#8211; Coaching mit DreamGuidance</a><br />Coaching-Lesebuch <br />Themen u.a.: Erfolgsgeschichten, Ganzheitliche Kommunikation,<br />Interviews. COP Edition 2007, 300 Seiten, Paperback, EUR 17,00<br />ISBN: 978-3-8334-8091-1</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Besser als Gold! Karriere-Sprung eines Markenkommunikators. Coaching-Feedback, Teil 26</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/05/13/besser-als-gold-karriere-sprung-eines-markenkommunikators-coaching-feedback-teil-26/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 07:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir wachsen an unseren Brüchen. Daran erinnere ich mich beim ersten Gespräch mit dem jungen Agenturleiter Christopher Peterka. Der Neunundzwanzigjährige ist bereits seit zwölf Jahren selbstständig. Und macht seine Sache soweit gut. 

Dann wirft ihn ein schwerer Unfall mit Kieferbruch aus der bisherigen Bahn, geistig zumindest. Alte Denkroutinen halten den neuen Fragen nicht mehr stand, die mit dem Sturz erstmals in sein aktives Bewusstsein gelangen. 



Er empfindet sich als neue Perspektiven Suchender, der viel mehr von sich verwirklichen möchte, als bloß den Lebensunterhalt erfolgreich zu bestreiten. Dieser Zielvorgabe folge ich im Coaching beratend.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir wachsen an unseren Br&uuml;chen. Daran erinnere ich mich beim ersten Gespr&auml;ch mit dem jungen Agenturleiter Christopher Peterka. Der Neunundzwanzigj&auml;hrige ist bereits seit zw&ouml;lf Jahren selbstst&auml;ndig. Und macht seine Sache soweit gut. </p>
<p>Dann wirft ihn ein schwerer Unfall mit Kieferbruch aus der bisherigen Bahn, geistig zumindest. Alte Denkroutinen halten den neuen Fragen nicht mehr stand, die mit dem Sturz erstmals in sein aktives Bewusstsein gelangen. </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Er empfindet sich als neue Perspektiven Suchender, der viel mehr von sich verwirklichen m&ouml;chte, als blo&szlig; den Lebensunterhalt erfolgreich zu bestreiten. Dieser Zielvorgabe folge ich im </strong><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/"><strong>Coaching</strong></a><strong> beratend. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Coachee: Christopher Peterka<br /></strong>Coach / Autorin: Birgitt Morrien
<p><strong>Der Blick auf das <u>Berufsgenogramm*</u></strong> zeigt einen &auml;u&szlig;erst ehrgeizigen Vater, ein Lehrer. Lehrerin ist auch die Mutter. Die Gro&szlig;eltern v&auml;terlicherseits sind in den Kriegswirren aus dem damaligen Sudetenland geflohen. Danach der neue Anfang in der deutschen Fremde. Ein Sohn, Christophers Vater, fl&uuml;chtet sich durch Leistung in Sicherheit. Christopher wiederum flieht die Aussicht solcher Laufbahnen, ohne zu wissen, wohin. Seine Selbstst&auml;ndigkeit steuert er in den ersten Jahren g&auml;nzlich ohne v&auml;terlichen Kompass, bestimmt die Richtung nach den Sternen, intuitiv, wie es die Mutter gelehrt hat. Hauptsache raus aus dem Hafen. Es ist der Mut der Entdecker, der ihn auf die offene See getrieben hat, seine eigene neue Welt zu finden.</p>
<p>Nach dem Erstgespr&auml;ch erfragt Peterka mein erstes <u>Feedback</u>. Und gern melde ich ihm zur&uuml;ck, dass sein kreatives Potenzial ihn offenbar gezwungen habe, das geregelte Studium zugunsten der eher abenteuerlichen Laufbahn eines Jungunternehmers abzubrechen. Um sich ganz und gar der Entwicklung eines einzigartigen pers&ouml;nlichen und beruflichen Profils zu widmen. Und der Vertrauensbildung ins Leben, denn ohne Netz und doppelten Boden ist der Glaube an sich selbst entscheidend.</p>
<p><strong>Die Lebensgrund-S&auml;tze konzentrieren sich</strong> &ndash; dem Rat des Ahnen folgend &ndash; konsequent auf Vertrauensbildung. Da hei&szlig;t es: Ich darf mir vertrauen, meinem intuitiven Wissen, der Energie, die immer da ist. Ich darf mich zur&uuml;cklehnen, denn meine Kraft wirkt aus sich selbst. Ich genie&szlig;e die Zeit; genie&szlig;e es, weniger zu tun, mehr zu wirken und wahrzunehmen. Ich lasse mir Zeit.</p>
<p>Seine Lebensgrund-S&auml;tze nimmt Peterka begierig auf und spricht diese von da an im Sinne einer &Uuml;bung im Alltag dreimal t&auml;glich laut f&uuml;r sich. Das zeigt bald Wirkung. Er sp&uuml;rt, dass die &Uuml;bung ihn ruhiger macht, gelassener. Um sich dar&uuml;ber hinaus im Alltag noch besser zu sch&uuml;tzen, empfehle ich ihm, sich allmorgendlich in ein <u>Licht-Ei</u> zu stellen.</p>
<p>Er stellt sich bewusst vor, in ein wei&szlig;es eirundes Energiefeld einzutreten, das ihn in seinen Grenzen st&auml;rkt. Dadurch <em>f&uuml;hlt </em>er sich sicherer gegen&uuml;ber der Vielzahl an Erwartungen. Diese innere Sicherheit l&auml;sst ihn besser unterscheiden, was sofort erledigt werden muss und was noch warten kann. Die Anforderungen &uuml;berfluten ihn nicht l&auml;nger. Er verschafft sich erst einen &Uuml;berblick und entscheidet dann klug!</p>
<p><strong>In der <u>P/Review, </u>einer von mir angeleiteten mentalen Zeitreise</strong> in ein sp&auml;tes Lebensjahr,<u> </u>sieht er sich in der n&auml;chsten Lebensetappe (32-j&auml;hrig) im Schulterschluss mit seinen Partnern auf dem Dach eines Gesch&auml;ftsgeb&auml;udes stehen. Die drei genie&szlig;en die Aussicht auf einen gro&szlig;en Fluss. Im Hintergrund eine Loftetage, in der sie ihr Team besch&auml;ftigen. </p>
<p>Die weiteren Etappen seines Lebens zeigen eine <strong>kontinuierliche Wachstumsfolge</strong>, die nach und nach famili&auml;res Gl&uuml;ck und gesch&auml;ftliches Gelingen integriert. Schlie&szlig;lich feiert Peterka als alter Mann seinen 80. Geburtstag in einem modernen Flachbau au&szlig;erhalb der deutschen Grenzen.</p>
<p>Hinter so viel sch&ouml;ner Aussicht lugt ihm sogleich die dr&auml;ngende Frage hervor: Wie das erreichen? Um darauf Antworten zu finden, widmen wir uns der Zielformulierung in drei Etappen.
<p>1. Drei Monate: </p>
<p>a) Regelm&auml;&szlig;ige k&ouml;rperliche und geistige &Uuml;bungen. Raum f&uuml;r Sport, <br />b) f&uuml;r kontrolliertes Ausbrechen &amp; Auslassen und <br />c) f&uuml;r die t&auml;gliche Erinnerung der Lebensgrunds&auml;tze.
<p>2. Ein Jahr: </p>
<p>a) Tragendes Team entwickeln f&uuml;r erfolgreiche 10-Jahres-Vorhaben. <br />b) Gewachsene Zuversicht in die gelingende Umsetzung der 3-Jahres-Ziele.<br />c) Gesundheit, Tatendrang und Inspiration durch Reisen</p>
<p>3. Drei Jahre:
<p>a) St&auml;rke, Freude und Verbundenheit mit Partnern<br />b) Erfolg in den Gesch&auml;ften, Frieden mit sich selbst, Genussfreude<br />c) Selbstvertrauen durch Erfolgserfahrungen</p>
<p><strong>Im <u>Aktivit&auml;tenplan</u> werden jedem Ziel der ersten drei Monate konkrete Handlungsschritte zugeordnet</strong>. Die ersten Termine f&uuml;r Reisen und Auszeiten werden bestimmt. W&auml;hrend einer Thailandreise mit seiner Lebenspartnerin m&ouml;chte er sich zugleich erholen und sich einem Autorenbeitrag widmen, den zu schreiben es ruhige Zeit und Raum braucht. Es geht ihm darum, dort sein eigenes Konzept von Marketing &amp; Kunst in der Kommunikation zu formulieren.</p>
<p>Die Pflege seines Netzwerkes steht auf der Agenda. Mit R&uuml;ckgriff auf die zuvor erarbeitete <u>Kontaktfeld-Analyse</u> entscheidet er, sich mit wichtigen neuen und beinah vergessenen (also Passiv-)Kontakten zu treffen. Diesen ausgew&auml;hlten Ansprechpartnern m&ouml;chte er seinen neuen Ansatz f&uuml;r kreative Markenkommunikation vermitteln, um sich so f&uuml;r eine qualitativ anspruchsvollere und auch quantitativ umfassendere Art von Auftr&auml;gen zu &ouml;ffnen.</p>
<p>Zum (vorl&auml;ufigen) Abschied gebe ich ihm einige <u>Fragen </u>mit auf den Weg, denn Fragen sind handlungsleitend und daher eines meiner wichtigsten Beratungstools &uuml;berhaupt. Mit meinen Fragen m&ouml;chte ich verbl&uuml;ffen, irritieren und so neuronale Neuverkn&uuml;pfungen er&ouml;ffnen.</p>
<p><strong>Unter anderem stelle ich die Frage nach dem <u>roten Faden</u></strong>: Peterka wollte als Kind Pilot, internationaler Unternehmensberater und Arzt werden. Ich bitte ihn, sich vorzustellen, er sei all dies schon einmal in seinem gedacht achtzigj&auml;hrigen Leben gewesen. Was entdeckt er r&uuml;ckblickend als diesen drei Aufgaben gemeinsamer roter Faden, der sich durch alles hindurchgezogen hat?&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Am Ende des ersten Halbjahres unserer Zusammenarbeit ist bereits einiges klarer geworden, insbesondere sind Peterka die eigenen Werte bewusster geworden, die sich in einer bestimmten Haltung zum (Arbeits-)Leben ausdr&uuml;cken: Lebensfreude gewinnt &ndash; Vertrauen fassen, die M&uuml;he loslassen &amp; dem Gelingen zusehen. Diese Haltung gilt es im Alltag immer neu zu erringen!</p>
<p><strong>Daraufhin widmet Peterka sich verst&auml;rkt der Neuordnung des Agenturteams.</strong> Aber auch die Leitung ver&auml;ndert sich noch einmal. In den folgenden anderthalb Jahren treffen wir uns bedarfsbezogen zu einzelnen <u>Follow-ups.</u>
<p>Dabei arbeiten wir im Coaching in der Folge methodisch etwa mit dem <u>System-Stellen</u>. Das hei&szlig;t z. B., dass der Partner, mit dem es grunds&auml;tzliche Fragen zu kl&auml;ren gibt, von Peterka &ndash; repr&auml;sentiert durch eine Moderationskarte mit seinem Namen &ndash; an einer von ihm bestimmten Stelle des Raums positioniert wird. Weitere Beteiligte platziert Peterka ebenfalls im Raum, etwa wichtige Mitarbeiter/-innen. Aber auch die Stimme der Gesch&auml;ftsr&auml;ume, die alles mitbekommen, kann hier gestellt werden. </p>
<p>Anschlie&szlig;end stellt sich Peterka einmal selbst in jeder Position auf und spricht aus dieser Perspektive. Dabei werden etwa N&auml;he oder Abstand zu den anderen Beteiligten f&uuml;r ihn aus der Innenansicht sp&uuml;rbar.
<p>Solche (zumal auch empfundene)<strong> Mehrperspektivit&auml;t erweitert das Bewusstsein</strong> f&uuml;r die Komplexit&auml;t einer Fragestellung und vertieft dadurch das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Problemzusammenh&auml;nge. Die Fixierung auf einzelne Personen l&auml;sst sich leichter aufheben zugunsten versachlichter L&ouml;sungsans&auml;tze.</p>
<p>Nach einer solchen Sitzung zum Thema &bdquo;Zukunft der Agenturleitung&ldquo;, die dem kl&auml;renden System-Stellen gewidmet ist, beschlie&szlig;t Peterka, sich von einem der Partner zu trennen. Und nach wochenlangen Auseinandersetzungen ist es schlie&szlig;lich m&ouml;glich, den Abschied voneinander g&uuml;tlich zu vollziehen. Seither f&uuml;hren die beiden verbleibenden Partner die Agentur allein &ndash; und erleben die neue Konstellation als deutlich stimmiger.</p>
<p>Im weiteren Verlauf unserer Zusammenk&uuml;nfte wirke ich im Coaching vor allem ordnend, etwa durch die <u>Verschriftlichung der Themen am Flipchart</u>. Indem wir die Dinge von uns getrennt als Begriff am Flipchart ansehen k&ouml;nnen, entdecken wir vielfach neue Aspekte zum Thema, die im Kreislauf des Denkens nicht zum Vorschein kommen konnten. Erkenntnis lebt vom Dialog.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nach zwei Jahren Coaching hat sich vieles im Arbeitsleben von Christopher Peterka ge&auml;ndert:</strong></p>
<ul>
<li>Das neue Team steht. </li>
<li>
<div>Die Leitung ist konsolidiert.</div>
</li>
<li>
<div>Der Umzug in neue B&uuml;ror&auml;ume steht bevor (Loft-artig).</div>
</li>
<li>
<div>Ein weltweit f&uuml;hrender Sportartikelhersteller ist neuer Kunde.</div>
</li>
<li>
<div>Peterka hat als Autor richtungweisende Beitr&auml;ge im Bereich&nbsp;kreativer Markenkommunikation ver&ouml;ffentlicht.</div>
</li>
<li>
<div>Peterka erlebt mehr Lebensfreude durch gewachsenes Selbstvertrauen. </p>
<p>Zugleich bestimmen wir gemeinsam eine Vertrauensperson in seinem Umfeld, die die Funktion des Mentors &uuml;bernimmt, um die Umsetzung der Ziele auch dann noch zu pr&uuml;fen, wenn wir uns nicht mehr (regelm&auml;&szlig;ig) im Coaching sehen.</p></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p><u><strong>Weitere Angaben zum Coachingprozess</strong></u></p>
<p><strong>Dauer und Umfang:</strong>
<p>Gesamtvolumen:&nbsp; 40 Beratungseinheiten / 40 BE</p>
<p>Umgerechnet:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;30 Zeitstunden direkte Beratung </p>
<p>H&auml;ufigkeit:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 Termine &agrave; 2,5 Zeitstunden
<p>Zeitraum:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 Jahre</p>
<p>Im ersten Jahr gab es h&auml;ufiger und zeitlich enger beieinander liegende Termine, gefolgt von loseren, bedarfsbezogenen Treffen im zweiten Jahr.
<p><strong>Reaktionen des Umfeldes:</strong> </p>
<p>Positive Reaktionen bei Partnern und Mitarbeitern &uuml;ber neue Klarheit der Ziele und wachsende authentische&nbsp;Souver&auml;nit&auml;t im pers&ouml;nlichen Auftritt.</p>
<p><strong>Schwierigkeiten / Widerst&auml;nde: <br /></strong>Siehe Text.</p>
<p><strong>&Auml;ngste / Unsicherheiten:</strong> </p>
<p>Anf&auml;ngliches Z&ouml;gern gegen&uuml;ber erlebnisorientierten &Uuml;bungen lie&szlig; sich durch gute Ergebnisse eben dadurch nach und nach g&auml;nzlich ausr&auml;umen. Ansonsten siehe Text.
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Alle Techniken&nbsp;von Morriens&nbsp;Beratungsmethode DreamGuidance&nbsp;erscheinen im Text unterstrichen. F&uuml;r vertiefende Erkl&auml;rungen verweise ich auf&nbsp;Ver&ouml;ffentlichungen in&nbsp;meiner Online-Redaktion Coaching-Blogger sowie&nbsp;auf meine&nbsp;B&uuml;cher: <a href="http://www.cop-morrien.de/">http://www.cop-morrien.de</a> / Publikationen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Chronologisches Coachee-Profil:&nbsp;&nbsp;Christopher Peterka</strong></p>
<p class="MsoNormal">1998: Peterka, Abiturient, gewinnt mit seiner Werbeagentur aus dem Kinderzimmer den Wettbewerb um die Markteinf&uuml;hrung einer Telefongesellschaft.</p>
<p>2002: Peterka, Politiker, Student, Marathonl&auml;ufer, PR-Agenturinhaber, gr&uuml;ndet zus&auml;tzlich die Werbeagentur gannaca.</p>
<p>2003: Peterka erlebt mit 24 ein lebensbedrohliches Burn-out. St&uuml;rzt und bricht sich mehrfach den Sch&auml;del.</p>
<p>2006: Peterka sieht sich an einem Scheideweg und sucht Rat bei COP.</p>
<p>2007: Peterka geht in den Wandel &ndash; erfolgreich unterst&uuml;tzt durch COP.</p>
<p>2008: Peterka, Vision&auml;r und Aufbrecher, wird Mitglied im Board des wichtigsten Schweizer Think-Tanks GDI. Seine Agentur gannaca gewinnt die Deutsche Bank und Nike als Klienten. </p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <a href="http://www.gannaca.com/">http://www.gannaca.com</a>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp; </strong>
<p><strong>Literaturhinweise: </strong></p>
<p>Weitere Coaching-Stories von Morriens Klienten (in der Regel aus 1. Hand) finden sich in diesem Logbuch unter <a href="../2008/10/09/">http://www.coaching-blogger.de</a> / Fallgeschichten.</p>
<p>In Morriens Lesebuch&nbsp;&bdquo;Traumhaft gel&ouml;st &ndash; Coaching mit DreamGuidance&ldquo; (COP Edition / BoD&nbsp;2007) finden Sie weitere Beispiele.&nbsp;</p>
<p>Das&nbsp;Arbeitsbuch&nbsp;zu Morriens&nbsp;Methode:&nbsp;&quot;Erfolg mit DreamGuidance&quot; (L&uuml;chow 2008).
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Coaching katalysiert Entwicklung. Medienprofis berichten, Teil 28</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/04/07/coaching-katalysiert-entwicklung-medienprofis-berichten-teil-29/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2009/04/07/coaching-katalysiert-entwicklung-medienprofis-berichten-teil-29/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausgepowert, aber den Blick in der Krise zielstrebig auf Selbstständigkeit ausgerichtet. Die heutige Pressereferentin Iris Möker visualisiert im Coaching, was ihr als das nächstliegende Ziel erscheint. Ihre tiefsten Wünsche aber erfüllen sich anders und unerwartet. Zwei Jahre nach dem Coaching zieht sie eine positive Bilanz.

Mökers Text zeigt beispielhaft, wie DreamGuidance in vier Schritten den Weg zu neuen Perspektiven eröffnet:

1. Aus Wünschen Ziele machen.
2. Die nächsten Schritte bestimmen.
3. Unverhoffte Lösungen begünstigen. 
4. Überraschende Möglichkeiten sorgfältig prüfen und ggf. beherzt nutzen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgepowert, aber den Blick in der Krise zielstrebig auf Selbstst&auml;ndigkeit ausgerichtet. Die heutige Pressereferentin Iris M&ouml;ker visualisiert im Coaching, was ihr als das n&auml;chstliegende Ziel erscheint. Ihre tiefsten W&uuml;nsche aber erf&uuml;llen sich anders und unerwartet. Zwei Jahre nach dem Coaching zieht sie eine positive Bilanz.</strong></p>
<p>M&ouml;kers Text zeigt beispielhaft, wie DreamGuidance in vier Schritten den Weg zu neuen Perspektiven er&ouml;ffnet:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Aus W&uuml;nschen Ziele machen</a>.</li>
<li>Die n&auml;chsten Schritte bestimmen.</li>
<li>Unverhoffte L&ouml;sungen beg&uuml;nstigen. </li>
<li>&Uuml;berraschende M&ouml;glichkeiten sorgf&auml;ltig pr&uuml;fen und ggf. beherzt nutzen. </li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Iris M&ouml;ker 2007:</p>
<p><strong>DreamGuidance &ndash; wieder so eine neumodische Wortsch&ouml;pfung</strong></p>
<p>Aber mal ganz ehrlich: <em>Traumbegleitung</em> h&ouml;rt sich auch nicht besser an und &auml;hnelt doch sehr einem Begriff aus dem Bestattungsbereich, der Trauerbegleitung. Also gut &ndash; DreamGuidance. &bdquo;Wer nicht wagt, gewinnt nicht&ldquo;, versuche ich mich mit einem abgegriffenen Sprichwort zu motivieren. Letztendlich aber ist der Zuschuss des Amtes f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung ausschlaggebend. Und Birgitt Morrien, die Traumbegleiterin. </p>
<p>Wir treffen uns erstmals im kalten, fabrik&auml;hnlichen Foyer des neuen Rathauses in K&ouml;ln, wo sie mich beim Amtsgang begleitet, damit die Antr&auml;ge f&uuml;r den Zuschuss korrekt ausgef&uuml;llt werden und ich mir die Beratung auch leisten kann als Existenzgr&uuml;nderin. Die &bdquo;Office Guidance&ldquo; ist erfolgreich: Der Antrag wird &ndash; mit einer f&uuml;r &Auml;mter erstaunlichen Geschwindigkeit &ndash; genehmigt, und da Birgitt Morrien mir auf Anhieb sympathisch ist, machen wir den ersten Termin aus. </p>
<p><strong>Reif f&uuml;r das Unbekannte</strong></p>
<p>Der Beratungsraum in K&ouml;ln-Nippes passt ganz zu der Frau, die mir jetzt helfen soll, eine klare Linie in meinem Berufsleben zu finden. Das vergangene Jahr war sehr belastend, der Beruf forderte 150 Prozent, und trotzdem war es nie genug. Obwohl schon lange klar war, dass die Stelle nicht entfristet werden w&uuml;rde, hatte ich alles perfekt machen wollen und mich extrem unter Druck gesetzt. Nur um einen Chef zu beeindrucken, der sich von meinen Leistungen nicht beeindrucken lassen wollte. Der Vertrag lief aus, ich war ausgepowert, und meine grunds&auml;tzlich positive Lebenseinstellung wurde arg strapaziert.</p>
<p>Diese Situation und der helle Raum, die gem&uuml;tlichen gro&szlig;en Sessel, Kerzenlicht und mein Coach trugen dazu bei, dass ich bereit war, mich neuen Methoden zu &ouml;ffnen, die ich als pragmatischer Mensch unter normalen Umst&auml;nden nicht in Betracht gezogen h&auml;tte. </p>
<p>Im Nachhinein wei&szlig; ich, dass mein Verstand die Traumreise beeinflusst hat. Und ich w&uuml;rde gern jetzt, da es mir beruflich und privat einfach nur gut geht, noch einmal eine Traumreise versuchen &ndash; unbeeinflusst von meinen &Auml;ngsten und W&uuml;nschen. Daf&uuml;r allerdings fehlen mir die Mittel, und das Amt f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung wird zu Recht meine kleine private Feldstudie nicht f&uuml;r zuschussf&auml;hig halten. </p>
<p><strong>Traumreise mit Netz und doppeltem Boden</strong></p>
<p>Ich mache es mir also bequem in dem Sessel und lausche der Stimme von Birgitt Morrien, die mich auf eine mentale Reise aus der Vergangenheit durch die Gegenwart bis in die Zukunft leitet. Bereits Erlebtes taucht vor meinem inneren Auge auf und zeigt mir, wie viel ich doch bereits erreicht habe in meinem Leben. Dann geht es in die Gegenwart, in die schwebende Situation, in der mir wieder alle Wege offen stehen. Vielleicht ist es doch gar nicht so negativ, sondern eine gute Chance, etwas ganz Neues auszuprobieren. </p>
<p>Dort auf dem Sessel hatte ich nur den einen Weg in die Selbstst&auml;ndigkeit vor Augen, alles andere erschien mir unerreichbar. Also sah ich ein eigenes B&uuml;ro, einen kleinen Schulungsraum und ein Flipchart. Die Reise ging weiter, es wurde privat, und schlie&szlig;lich stand meine j&uuml;ngere Schwester in hohem Alter vor mir im Garten, mit einem langen wei&szlig;en Zopf und ihrem typischen Grinsen im runzeligen Gesicht. Das Bild tauchte ohne Vorwarnung in meinem Kopf auf und stand dort glasklar und so real, dass ich laut lachen musste. Damit war die Traumreise zu Ende. </p>
<p><strong>Kein Platz f&uuml;r echte W&uuml;nsche</strong></p>
<p>Heute ist mir klar: Ich hatte mir eine Zukunft zurechtgelegt, die mir zu dem Zeitpunkt erreichbar schien und auf dem Weg weiterf&uuml;hrte, den ich bereits beschlossen hatte zu gehen. Aber tief in meinem Inneren schlummerten ganz andere W&uuml;nsche und Tr&auml;ume, die ich mir einfach nicht eingestehen wollte aus Angst, sie nie zu erreichen.</p>
<p>V&ouml;llig unerwartet kam dann die Chance und, obwohl es nur eine befristete Stelle und auch finanziell ein R&uuml;ckschritt war, habe ich zugesagt. Jetzt lebe ich in einer anderen Stadt, habe mittlerweile den dritten Arbeitsvertrag unterschrieben und genie&szlig;e die Herausforderungen und interessanten Aufgaben, die meine Projekte mit sich bringen. Diese Bilder, die ich jetzt lebe, hatten damals keinen Platz in meiner Traumreise. Weil ich sie nicht zugelassen habe. </p>
<p><strong>Entspannung mit Katze</strong></p>
<p>Bei einer weiteren Sitzung sollte ich mir drei Tiere vorstellen, die mich besch&uuml;tzen und begleiten. Monatelang habe ich diese Tiersymbole mit mir herumgetragen und versucht, an sie zu glauben. Glaube gibt Halt, und es hat in gewisser Weise auch funktioniert. Vor ein paar Tagen ist das Lederarmband mit dem Katzenanh&auml;nger gerissen, jetzt liegt es auf der Ablage im Badezimmer. </p>
<p>Immer wenn ich unruhig und nerv&ouml;s wurde, habe ich mir einfach vorgestellt, eine Katze liegt schnurrend auf meinem Scho&szlig; und will gestreichelt werden. Damit f&auml;hrt man automatisch runter und kommt erst einmal zur Ruhe. Eine wunderbare M&ouml;glichkeit zu erkennen, dass Hektik mich nicht weiterbringt und ich es auch nicht allen recht machen muss. Jetzt brauche ich diese Symbole nicht mehr, aber sie haben mich in einer Zeit der Unsicherheit und Selbstzweifel unterst&uuml;tzt.</p>
<p><strong>Tr&auml;umen will gelernt sein</strong></p>
<p>Das Coaching hat mir geholfen, wenn auch auf eine andere Art und Weise, als ich erwartet hatte. Mit 38 Jahren w&auml;re die Zeit des Umbruchs vorbei und ich w&uuml;rde viele Ziele erreicht haben, war ein Ergebnis unserer Sitzungen. Vor drei Wochen bin ich 38 geworden und lebe einen Teil meines Traums &ndash; auch wenn diese Bilder w&auml;hrend der Traumreise so nicht aufgetaucht sind. </p>
<p>Ich freue mich schon auf neue Herausforderungen, beruflich wie privat, und sehr gern w&uuml;rde ich noch einmal die Chance bekommen, eine Traumreise zu unternehmen. Denn auch Tr&auml;umen will gelernt sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Postskriptum 2009</strong></p>
<p>Bei mir hat sich viel getan, mich hat es nach Berlin verschlagen &#8211; wo ich eigentlich schon immer hin wollte, es mir nur nicht eingestanden habe. Und beim Roten Kreuz habe ich auch tats&auml;chlich einen Job gefunden, der meinen Erwartungen entspricht. Leider ist die Stelle nur befristet, es ist eine Mutterschaftsvertretung. </p>
<p>Und genau vor einem Jahr stand ich vor der Entscheidung meines Lebens: mir wurde vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz ein Job im Ausland als Pressesprecherin angeboten. Und gleichzeitig habe ich meinen Traummann kennengelernt. Die W&uuml;rfel sind gefallen: ich heirate in f&uuml;nf Wochen!!!</p>
<p>Langweilig ist mein Leben nicht und ich hoffe, auch im Job wieder etwas ad&auml;quates zu finden: mit Freude, neuen Herausforderungen, Abenteuer, Menschen, Ausland und netten Kollegen &#8211; quasi das &Uuml;berraschungsei des Stellenmarktes. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Moeker.jpg">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a target="_blank" href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html">Isabella Morrien </a><br />&nbsp;</p>
<p><strong>Die Autorin: </strong></p>
<p>Iris M&ouml;ker, Abiturientin, Studienabbrecherin, Zeitungsjournalistin, Fernsehautorin, Pressesprecherin, Coach, Seminarleiterin, eigene Chefin und jetzt Pressereferentin im internationalen Kontext, ist 38 Jahre alt, gl&uuml;cklich und freut sich auf die Zukunft. Das ist Realit&auml;t! </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br />Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch. <br />&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>TV-Beitrag: Chancen am Wendepunkt – Coach Morrien und ihre Coachees berichten</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2009/03/27/tv-beitrag-chancen-am-wendepunkt-%e2%80%93-coach-morrien-und-ihre-coachees-berichten/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2009/03/27/tv-beitrag-chancen-am-wendepunkt-%e2%80%93-coach-morrien-und-ihre-coachees-berichten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 14:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was Coaching mit DreamGuidance kann, das zeigt ein aktueller Filmbericht über meine Beratungsmethode, in dem auch einige meiner Klientinnen und Klienten zu Wort kommen. Der Beitrag vermittelt anschaulich, welche Themen und Inhalte ich seit 15 Jahren ganzheitlich berate. 

http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was Coaching mit DreamGuidance kann, das zeigt ein </strong><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html"><strong>aktueller Filmbericht</strong></a><strong> &uuml;ber meine Beratungsmethode, in dem auch einige meiner Klientinnen und Klienten zu Wort kommen. Der Beitrag vermittelt anschaulich, welche Themen und Inhalte ich seit 15 Jahren ganzheitlich berate.</strong> </p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html" /><a href="http://www.cop-morrien.de/presse_echo.html">
<p>&nbsp;</p>
<p></a></p>
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		<title>Am Wendepunkt sich selbst sicher steuern. Coaching-Stories, Feedback von Medienprofis, Teil 27</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/12/12/am-wendepunkt-sich-selbst-sicher-steuern-feedback-von-medienprofis-coaching-stories-teil-29/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2008/12/12/am-wendepunkt-sich-selbst-sicher-steuern-feedback-von-medienprofis-coaching-stories-teil-29/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ihre italienischen Vorfahren einer Pionierin auf den Weg halfen. Die Bonner PR- und Marketingfachfrau Marion Ries begriff die Krise ihres Jobverlustes als Chance zur Veränderung. Angeregt durch das Coaching machte sie sich auf den Weg zu ihren Ursprüngen: 

Eine Reise nach Italien ist Wagnis und Erlösung zugleich. Am Ende stehen Gelassenheit und die Aussicht auf ein zufriedenes und glückliches (Berufs-)Leben. Auf eine Karriere mit Sinn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Wie ihre italienischen Vorfahren einer Pionierin auf den Weg halfen. Die Bonner PR- und Marketingfachfrau Marion Ries begriff die Krise ihres Jobverlustes als Chance zur Ver&auml;nderung. Angeregt durch das Coaching machte sie sich auf den Weg zu ihren Urspr&uuml;ngen: Eine Reise nach Italien ist Wagnis und Erl&ouml;sung zugleich. Am Ende stehen Gelassenheit und die Aussicht auf ein zufriedenes und gl&uuml;ckliches (Berufs-)Leben. Auf eine <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karriere mit Sinn</a>.</strong></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px;"><strong>Vom Coaching zum Comer See &ndash; auf Umwegen zur Vision</strong></span></p>
<p>
	<br />
	&nbsp;<em>Steil und kurvenreich windet sich der Weg hinauf zum Monte Berlinghera. Der See wirkt friedlich und glitzert in der Morgensonne. Ein paar einsame Spazierg&auml;nger sind unterwegs. Hier und dort blitzt das bunte Segel eines Windsurfers durch das Gr&uuml;n der B&auml;ume. M&auml;chtig, ja fast bedrohlich wirkt dagegen das Bergmassiv im &auml;u&szlig;ersten Norden des Comer Sees mit seinen schroffen und kargen Felsvorspr&uuml;ngen, als ich an einem Morgen im Mai dort ankomme, ersch&ouml;pft, aber gl&uuml;cklich. </em></p>
<p>
	<em>Zuvor hatte ich innere K&auml;mpfe mit mir ausgefochten und war mehr als einmal kurz davor gewesen, meinen Plan zu verwerfen. Auf der Suche nach dem Weg &ndash; im doppelten Sinne: zu meiner Unterkunft oberhalb des Sees und zu mir selbst &ndash; war ich in der Nacht zum Lago di Como aufgebrochen. Der Weg dorthin erschien mir weit und un&uuml;berwindlich. Doch ich hatte all meinen Mut zusammengenommen, mich auf das Abenteuer eingelassen und zum &bdquo;Berg&ldquo; aufgemacht, den ich im Coaching &uuml;berwinden wollte. Wie ich &bdquo;&uuml;ber den Berg kommen&ldquo; und was mich auf der anderen Seite erwarten w&uuml;rde, ahnte ich an diesem Morgen im Mai allerdings nicht. Doch der Reihe nach:<br />
	</em></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px;"><strong>Navigieren in unruhigen Zeiten</strong></span></p>
<p>
	2006 verlor ich meinen Job. Gemessen an der verstrichenen Zeit ist das etwa zwei Jahre her, gef&uuml;hlt kommt es mir vor, als seien Lichtjahre vergangen. Inzwischen wei&szlig; ich, dass mir nichts Besseres h&auml;tte passieren k&ouml;nnen: Denn Krisen bieten die Chance zur Ver&auml;nderung und zu pers&ouml;nlichem Wachstum. Gelingt es, sie erfolgreich zu &uuml;berwinden, gehen wir gest&auml;rkt daraus hervor und schaffen uns ein solides Fundament, sollten weitere Krisen folgen. Oft erkennen wir nicht, wann der Moment f&uuml;r etwas Neues gekommen ist. Bleiben wir st&auml;ndig in unserer Komfortzone und str&auml;uben uns gegen eine Ver&auml;nderung, zwingt uns das Leben oftmals unverhofft zum Handeln. So war es auch bei mir.</p>
<p>
	Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich viel Zeit und ich genoss sie in vollen Z&uuml;gen. Immer im Bewusstsein, dass es sich um ein kostbares Gut handelt, das in unserer Gesellschaft &auml;u&szlig;erst knapp bemessen ist. Aber je mehr Zeit verstrich, desto unruhiger wurde ich. Bisher hatte ich alles in meinem Leben geplant und zielgerichtet verfolgt. Auf einmal jedoch f&uuml;hlte ich mich wie in einer Nussschale auf dem offenen Meer. Von Wind und Wellen gebeutelt, mal hierhin, mal dorthin treibend, v&ouml;llig ohne mein Zutun und ohne die M&ouml;glichkeit, das Steuer zu &uuml;bernehmen. Zumindest sah es zu diesem Zeitpunkt so aus.</p>
<p>
	Mein Leben war bis dato ohne gro&szlig;e Katastrophen verlaufen, ohne viel Auf und Ab. R&uuml;ckblickend betrachtet hatte ich viel Gl&uuml;ck &ndash; eine f&uuml;r mich neue Erkenntnis und ein Verdienst des Coachingprozesses. Sicher gab es die eine oder andere private wie berufliche Krise, aber um ehrlich zu sein, hatte ich diese stets gut gemeistert, nach Alternativen gesucht, mit meinen Freunden gesprochen und meine Netzwerke genutzt. Doch dieses Mal schien das nicht auszureichen &ndash; jedenfalls steuerte meine Nussschale weder in die gew&uuml;nschte Richtung noch war ich in der Lage, den Kurs zu bestimmen und das Boot in ruhigeres Fahrwasser zu man&ouml;vrieren.</p>
<p>
	Ich bekam zunehmend das Gef&uuml;hl, in einer Sackgasse &bdquo;festzusitzen&ldquo;. Auf der Suche nach einer L&ouml;sung, einem Perspektiven- oder Richtungswechsel fand ich zu Frau Morrien.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px;"><strong>Die Rolle der Pionierin oder wie ich wurde, was ich bin</strong></span></p>
<p>
	So fuhr ich dann an einem sonnigen Tag, ein wenig aufgeregt und voller Neugier, nach K&ouml;ln. Frau Morrien strahlte Ruhe aus. Mir gefiel ihre humorvolle Art und ich f&uuml;hlte mich auf Anhieb wohl. Gute Voraussetzungen also f&uuml;r eine erfolgreiche Zusammenarbeit.</p>
<p>
	Meine erste Aufgabe im Coaching bestand in der Anfertigung eines Familienstammbaums. Dabei erinnerte ich mich, dass ein Teil meiner Vorfahren aus Italien stammt. Schnell wurde dabei auch deutlich, dass ich eine Au&szlig;enseiterin oder besser gesagt Pionierin innerhalb der Familie bin. Als erste Akademikerin unter Handwerkern, Selbstst&auml;ndigen und Angestellten nehme ich eine Sonderstellung ein. Gesp&uuml;rt habe ich das immer, aber ich hatte es mir nie bewusst gemacht. Mir wird klar, dass ich nicht nur mein Studienfach gemeistert, sondern mich auch in eine andere Kultur integriert habe. Etwas, das ich bisher als selbstverst&auml;ndlich angesehen hatte. Es ist sch&ouml;n, mir im R&uuml;ckblick all der Dinge, die ich im Leben bereits geleistet habe, bewusst zu werden. Sie nicht nur wahrzunehmen, sondern mich dadurch selbst anzuerkennen und zu w&uuml;rdigen.</p>
<p>
	Die Besch&auml;ftigung mit dem Stammbaum und der eigenen Herkunft sorgte in der Familie f&uuml;r neuen Gespr&auml;chsstoff und brachte mich der Frage n&auml;her, &bdquo;wie ich wurde, was ich bin&ldquo;. Schlie&szlig;lich gab die Ahnenforschung den Ansto&szlig; f&uuml;r meine Italienreise.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px;"><strong>Coraggio &ndash; nur Mut! </strong></span></p>
<p>
	Meine besondere Verbindung zu Italien wurde auch im weiteren Verlauf der Sitzung sp&uuml;rbar, als eine Ahnin namens Anna mich darin best&auml;rkte, mir selbst zu vertrauen und meinen Weg zu gehen. Neun Lebensgrunds&auml;tze gab sie mir mit auf den Weg. Die Kraft dieser S&auml;tze sp&uuml;re ich bis heute. Dass Anna kein Hirngespinst ist, sondern meine Urgro&szlig;mutter, fand ich erst sp&auml;ter heraus: Sie war auch eine Pionierin, die nach dem fr&uuml;hen Tod ihres Mannes das Gesch&auml;ft weiterf&uuml;hrte und ihre beiden S&ouml;hne bei sich anstellte, anstatt ihnen die Verantwortung zu &uuml;bertragen.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Die Leere als Lehrmeisterin</strong></span></p>
<p>
	Auf Anna folgt dann die Traumreise, Kernst&uuml;ck der DreamGuidance-Methode, und &hellip; ich sehe nichts, d.h. nichts von dem, was in der Zukunft liegt. In Siebenjahresschritten angefangen bei der Kindheit soll ich mein Leben tr&auml;umen. Das gelingt mir auch f&uuml;r die Vergangenheit, aber dann &hellip; Ich schwitze und f&uuml;hle mich unter Druck. Wieso nur erscheinen keine Bilder, besitze ich &uuml;berhaupt keine Fantasie oder Vorstellungskraft? Ich f&uuml;hle mich unwohl, rutsche unruhig auf dem Sofa hin und her. Und jetzt soll ich das Ganze auf die Bitte von Frau Morrien hin auch noch grafisch umsetzen. Auf Knopfdruck malen und kreativ sein, das ist eine Herausforderung.</p>
<p>
	Zum Schluss wird dann doch ein Bild daraus und Frau Morrien ist zufrieden. Die Leere, erkl&auml;rt sie mir, biete eine F&uuml;lle von M&ouml;glichkeiten &ndash; so habe ich das noch nie betrachtet. Und sie f&uuml;gt hinzu: Das bedeutet, es existieren keine Beschr&auml;nkungen. Ich bin also offen und frei f&uuml;r jede Richtung. Noch eine neue Erkenntnis. Wenn das Bild auch wie eine Kinderzeichnung anmutet, bin ich doch ein bisschen stolz auf mich, denn es ist in harter Arbeit entstanden.</p>
<p>
	Die anschlie&szlig;ende Zielableitung aus der vorangegangenen Traumreise irritiert mich: Daraus soll nun etwas erwachsen, das mich beruflich weiterbringt? Mein innerer Kritiker meldet sich zu Wort, aber ich bin offen, mich dem Coach zu &uuml;berlassen.</p>
<p>
	&bdquo;Die Umsetzung der Ziele in eine Strategie&ldquo; liest sich wie ein Ratgeber zur Selbstfindung und Pers&ouml;nlichkeitsst&auml;rkung. Wo die Reise hingeht, sehe ich noch immer nicht klar vor mir.</p>
<p>
	Am Ende des Tages bin ich ersch&ouml;pft, aber zufrieden. Die Arbeit hat mir Spa&szlig; gemacht und ich freue mich bereits auf den n&auml;chsten Termin. Ich bin neugierig, was passieren und wohin mich das Abenteuer, die Selbsterfahrung, f&uuml;hren wird.</p>
<p>
	In der kurzen Zeit bis zum n&auml;chsten Termin f&uuml;hle ich mich gut, best&auml;rkt, in gewisser Weise gl&uuml;cklich und beschwingt. Wir sollten uns &ouml;fter bewusst machen, wo wir herkommen und welche Dinge wir in unserem Leben bisher bew&auml;ltigt haben!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Erfolgsstrategien</strong></span></p>
<p>
	Dazu z&auml;hlen auch die &uuml;berstandenen Krisen und die daf&uuml;r notwendigen Erfolgsstrategien. In meinem Fall sind dies meine Netzwerke und die F&auml;higkeit, Alternativen zu finden. Insbesondere meine Freunde als Teil der Netzwerke sind sehr wichtig in meinem Leben. Viele begleiten mich fast schon ein Leben lang. &bdquo;Ein solches Netzwerk haben nicht viele Menschen&ldquo;, sagt Frau Morrien und macht mir bewusst, wie wertvoll das ist. In dieser Sitzung verschwindet wie durch ein Wunder auch die Sackgasse aus meinem Leben. Mit einem sanften &bdquo;Pffff&hellip;&ldquo; entweicht sie nach einem schamanistischen Ritual durch die ge&ouml;ffnete Praxist&uuml;r im K&ouml;lner Stadtteil Nippes und ist seitdem nicht zur&uuml;ckgekehrt.</p>
<p>
	<span style="font-size: 14px;"><br />
	</span></p>
<p>
	<span style="font-size: 14px;"><strong>Mache einen Umweg, wenn du es eilig hast (Konfuzius)</strong></span></p>
<p>
	Trotzdem nahm der gesamte Prozess dann doch noch eine v&ouml;llig andere Richtung. Mein Ziel, voranzukommen, r&uuml;ckte dadurch mit einem Mal in weite Ferne und der Berg vor mir wirkte un&uuml;berwindbar.</p>
<p>
	Bei der Frage danach, was mir in meinen bisherigen beruflichen Stationen Spa&szlig; gemacht hatte, war ich geh&ouml;rig ins Stolpern geraten. Ich musste mir eingestehen, dass meine Arbeit bisher &uuml;ber ein &bdquo;o.k.&ldquo; nicht hinausgekommen war. Einige Dinge hatte ich gerne gemacht, aber im Grunde war ich nicht mit dem Herzen bei der Sache gewesen. Frau Morrien schlug deshalb vor, zu &bdquo;entschleunigen&ldquo;, mir Zeit zu lassen und das Tempo zu drosseln. Sofort rebellierte mein innerer Kritiker und machte mir klar, dass ich keine Zeit f&uuml;r solche &bdquo;Experimente&ldquo; h&auml;tte. Bei dem Gedanken an die &bdquo;Entschleunigung&ldquo; sp&uuml;rte ich den Druck nicht nur von innen, von mir selbst, sondern auch von au&szlig;en, von meinem Umfeld. Das Coaching sollte ja schlie&szlig;lich zu etwas f&uuml;hren, am besten sofort in einen Job m&uuml;nden.</p>
<p>
	W&auml;hrend dieser Phase des Coachings hatte ich das Gef&uuml;hl, mein Innerstes nach au&szlig;en zu st&uuml;lpen und einen H&auml;utungsprozess zu durchlaufen. Letztlich musste ich dann erkennen, dass selbst alles Wollen und K&ouml;nnen nicht ausreicht, um Erfolg zu haben. Dass Glaube, Vertrauen und Hoffnung die zentralen Themen sind, an denen ich arbeiten muss. Ebenso wie an der Besinnung auf mich selbst. Ich muss lernen, mich als Pionierin gegen den Strom zu bewegen. F&uuml;r alle Generationen der Frauen vor mir &ndash; meine Urgro&szlig;mutter als Vorbild immer vor Augen.<em> </em></p>
<p>
	So wuchs in mir die Idee, die Reise zu mir selbst mit der Suche nach meinen Wurzeln in Italien zu verbinden. Richtig ausgespannt hatte ich nach all der anstrengenden Zeit zuvor nicht, immer schien der Zeitpunkt ung&uuml;nstig, schlie&szlig;lich wollte ich einen Job finden. Und das m&ouml;glichst schnell. Sofort meldeten sich Zweifel an, ob sich der Plan umsetzen lie&szlig;e. Trotzdem war ich &uuml;berzeugt von der Idee, die mit der Chance verkn&uuml;pft war, mein Italienisch aufzubessern, den Kopf frei zu bekommen und die Blockaden aufzuheben, um die weitere Jobsuche zu erleichtern. Der Weg also als Ziel. Eine Reise ins Unbekannte &ndash; gewiss. Eine Reise zu mir selbst &ndash; spannend und mit ungewissem Ausgang. Aber um einige Erfahrungen reicher am Ende.</p>
<p>
	Gerade hatte ich den Entschluss gefasst, war mitten in den Reisevorbereitungen, als mich das Telefon aus meinen &Uuml;berlegungen riss: W&auml;hrend ich gedanklich bereits in Italien weilte, erhielt ich &uuml;berraschend ein Angebot f&uuml;r eine freiberufliche Mitarbeit. Arbeitsbeginn: sofort. Und meine Reise? Nach kurzer Bedenkzeit sagte ich zu und versprach &ndash; unter der Bedingung, im Mai nach Italien reisen zu k&ouml;nnen &ndash; gleich am n&auml;chsten Tag mit dem Projekt loszulegen.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Der Berg ist das Ziel &ndash; was eine Italienreise mit Coaching zu tun hat</strong></span></p>
<p>
	Und dann bin ich tats&auml;chlich aufgebrochen, um etwas &uuml;ber meine Vorfahren oberhalb des Comer Sees herauszufinden. Zwei Wochen ohne Begleitung, noch dazu ohne wirklich gut Italienisch zu sprechen.</p>
<p>
	Einmal ganz bewusst innehalten, mir Zeit f&uuml;r mich selbst nehmen, auch wenn das gerade zu diesem Zeitpunkt unm&ouml;glich erscheint. Mich auf die eigenen F&auml;higkeiten besinnen und den eigenen Weg gehen, das war ein Teil der (Selbst-)Erkenntnis im Coachingprozess, der mich n&auml;her in Kontakt mit mir selbst und meinen Vorfahren brachte. Und auf der Suche nach mir selbst hatte ich mich auf den Weg zu meinen italienischen Wurzeln gemacht. Nun stand ich kurz davor, den Berg zu erklimmen und Schritt f&uuml;r Schritt, Kurve f&uuml;r Kurve, mich dem Ziel zu n&auml;hern.</p>
<p>
	Anfang des 19. Jahrhunderts also waren meine Vorfahren von hier aufgebrochen, um Arbeit zu suchen, und ich war hierhin zur&uuml;ckgekehrt. F&uuml;r Au&szlig;enstehende klang mein Plan seltsam und es galt Widerst&auml;nde zu &uuml;berwinden oder besser gesagt darauf zu vertrauen, dass der eingeschlagene Weg auch der richtige ist. Neue Kr&auml;fte sammeln, &uuml;ber mich selbst hinauswachsen und die neu gewonnene Energie positiv umsetzen &ndash; das alles sind Verdienste des Coachings. Auch den Mut zu finden und mich darauf einzulassen, das Vertrauen darauf, dass am Ziel eine neue Perspektive auf mich warten w&uuml;rde, war Teil des gesamten Prozesses.</p>
<p>
	Der Berg, den ich als Bild deutlich vor Augen hatte und der mich zun&auml;chst mutlos gemacht hatte, l&ouml;ste in mir den Wunsch aus, ihn zu bezwingen. Dass er auf meiner Reise zu mir selbst Gestalt annahm, erschien mir daher nur logisch. Denn dadurch greifbar geworden, verlor er mehr und mehr an Schrecken. Der Angst zu folgen, mich ihr zu stellen, mutig meinen Weg zu gehen und das Ziel auch bei Umwegen nicht aus den Augen zu verlieren, waren weitere Erkenntnisse im Coachingprozess. Die eigenen Grenzen austesten, mich selbst wieder mehr sp&uuml;ren und damit wieder st&auml;rker mit mir und meinem eigenen Wesenskern in Kontakt kommen, das motivierte mich. Gleichzeitig inspirierte mich die Suche nach meinen Vorfahren, die nach Deutschland ausgewandert waren, zum Schreiben.</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Was erwartet mich auf der anderen Seite des Berges?</strong></span></p>
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	Nach gut zwei Monaten Unterbrechung im Coachingprozess habe ich meinen n&auml;chsten Termin bei Frau Morrien. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, aber nach meiner Italienreise bin ich auch sehr ruhig und gelassen und blicke positiv in die Zukunft.</p>
<p>
	Meine Berufung soll etwas mit Italien zu tun haben, so viel ist mir nach der Reise klar. Wie das konkret aussehen k&ouml;nnte, dagegen keineswegs. Zun&auml;chst denke ich dar&uuml;ber nach, Reiseberichte zu schreiben, dann aber stelle ich fest, dass mir mein derzeitiger Job, die Betreuung und Beratung von Menschen in Umbruchsituationen, Freude bereitet, da ich von meiner Erfahrung sehr viel weitergeben kann. Eines Morgens, ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit, habe ich ganz klar vor Augen, wie ich mich zum Coach weiterbilde. Zun&auml;chst traue ich jedoch meiner Eingebung nicht und berichte Frau Morrien davon. Wir &uuml;berpr&uuml;fen den Wunsch in einer Coachingsitzung &ndash; und inzwischen habe ich mich zu einer Weiterbildung angemeldet. Die Verbindung zu Italien und zur italienischen Sprache habe ich immer noch im Hinterkopf und ich bin sicher, dass es mir in absehbarer Zeit gelingt, beides zu verbinden.*</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Mehr Gelassenheit &ndash; ein weiterer Verdienst des Coachings<br />
	</strong></span></p>
<p>
	&bdquo;Wo wollen Sie in f&uuml;nf Jahren stehen?&ldquo; Das ist nicht nur eine beliebte Frage im Vorstellungsgespr&auml;ch, sondern auch im klassischen Coaching und darauf h&auml;tte ich zum &bdquo;damaligen&ldquo; Zeitpunkt keine Antwort gewusst. &bdquo;Damals&ldquo; &ndash; das war vor etwa einem halben Jahr. Heute wei&szlig; ich, dass ich in f&uuml;nf Jahren als Coach arbeiten werde. Dabei ruhe ich in mir selbst und strahle das auch aus. Mein Beruf macht mir Spa&szlig;. Und hat eine Verbindung zu Italien.</p>
<p>
	Warum ich so sicher bin? Weil ich auf meine Intuition vertraue. &bdquo;Damals&ldquo; glaubte ich noch an Zuf&auml;lle. Heute wei&szlig; ich, dass nichts zuf&auml;llig geschieht und alles im Leben einen Sinn ergibt, auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen. &bdquo;Damals&ldquo; wusste ich auf die Frage von Frau Morrien: &bdquo;K&ouml;nnen Sie vertrauen, glauben, hoffen?&ldquo;, keine Antwort. Heute sind diese drei Elemente feste Bestandteile meines Lebens. Ich glaube, dass ich erfolgreich sein werde, ich vertraue darauf, dass sich alles zur rechten Zeit und am rechten Ort finden wird, und ich gebe die Hoffnung auf ein gl&uuml;ckliches und erf&uuml;lltes Leben nicht auf. Denn das Coaching hat mich Gelassenheit gelehrt sowie Vertrauen in die eigenen F&auml;higkeiten und den gesamten Prozess.</p>
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	&nbsp;</p>
<p>
	* Inzwischen ist es tats&auml;chlich gegl&uuml;ckt, eine Verbindung zwischen Coaching und Italien herzustellen: Zumindest bekundete ein in K&ouml;ln lebender Italiener Interesse an meinen angebotenen Dienstleistungen und versprach, mich in seinem italienischen Umfeld weiterzuempfehlen.</p>
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	&nbsp;</p>
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	&nbsp;</p>
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	<a href="http://www.cop-morrien.de/blog/wp-content/photos/Feedbackbuch/ries.jpg" target="_blank">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien </a><br />
	&nbsp;</p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Die Autorin</strong></span></p>
<p>
	Marion Ries, Jg. 1966, Journalistin, PR- und Marketingfachfrau, Biologin und G&auml;rtnerin.</p>
<p>
	Sie lebt in Bonn und war viele Jahre als Referentin f&uuml;r Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Gesundheitswesen besch&auml;ftigt. Derzeit ist sie als freiberuflicher Jobcoach t&auml;tig und bildet sich zum &bdquo;Systemischen Coach&ldquo; weiter. Dar&uuml;ber hinaus arbeitet sie intensiv an der Verbesserung ihrer Italienischkenntnisse.</p>
<p>
	Kontakt: <a href="http://www.riesonare.de" target="_blank">www.riesonare.de</a></p>
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	&nbsp;</p>
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	<span style="font-size: 14px;"><strong>Postskriptum 2009</strong></span></p>
<p>	W&auml;hrend das Jahr langsam ausklingt, blicke ich zur&uuml;ck. 2009 war spannend und herausfordernd. Ich habe ein eigenes Unternehmen gegr&uuml;ndet: &bdquo;riesonare &ndash; Coaching, Beratung &amp; PR&ldquo;. In der Firmenbezeichnung verbinden sich mein Name, meine T&auml;tigkeit und meine italienischen Wurzeln. Darauf bin ich stolz. Es hat mir zudem viel Spa&szlig; gemacht, mich mit dem Corporate Design zu besch&auml;ftigen und wieder ein PR-Projekt voranzutreiben.</p>
<p>	Nach Italien zieht es mich nach wie vor. Wenn ich vom Monte Berlinghera auf den Comer See blicke, empfinde ich Zufriedenheit und eine tiefe innere Gelassenheit.</p>
<p>	Und das Sch&ouml;nste daran? Ich strahle Ruhe aus, und das sp&uuml;ren meine Kunden. In den vergangenen Monaten habe ich viele Menschen beraten, die eine neue (berufliche) Perspektive suchten. Existenzgr&uuml;nder, Selbstst&auml;ndige und Angestellte, sogar einen Italiener. Einige haben inzwischen eine neue Ausrichtung gefunden oder erfolgreich ihre Stelle gewechselt. </p>
<p>	Das Beste also zum Schluss: Coaching schafft Visionen, st&auml;rkt den festen Glauben an sich selbst und wirkt nachhaltig.<br />
	&nbsp;</p>
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	&nbsp;</p>
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	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Neue B&uuml;cher von Birgitt Morrien:</strong><br />
	<a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html" target="_blank">http://www.cop-morrien.de/publikationen.html</a></p>
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		<title>KoKS-Geschichten: Der Erfolg klassisch origineller Karriere-Strategien</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 15:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was Coachees in global umbrüchigen Zeiten brauchen, um Veränderungsphasen erfolgreich zu bewältigen, ist ein ausgewogener methodischer Mix aus vertrauten und überraschenden Techniken. Dabei bewährt hat sich eine von mir über die Jahre entwickelte schlichte Beratungsstruktur: Wo stehe ich? Wohin will ich? Welche Schritte führen mich dahin? Wie setze ich diese um? 

 

Zahlreiche ehemalige Coachees berichten in Coaching-Blogger über ihre Erfahrung im Coaching mit DreamGuidance und über die dort für sie erzielten Ergebnisse für den Business Alltag.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was Coachees in global umbr&uuml;chigen Zeiten brauchen, um Ver&auml;nderungsphasen erfolgreich zu bew&auml;ltigen, ist ein ausgewogener methodischer Mix aus vertrauten und &uuml;berraschenden Techniken. Dabei bew&auml;hrt hat sich eine von mir &uuml;ber die Jahre entwickelte schlichte Beratungsstruktur: Wo stehe ich? Wohin will ich? Welche Schritte f&uuml;hren mich dahin? Wie setze ich diese um? </strong></p>
<p><strong>Zahlreiche ehemalige Coachees berichten in Coaching-Blogger &uuml;ber ihre Erfahrung im Coaching mit DreamGuidance und &uuml;ber die dort f&uuml;r sie erzielten Ergebnisse f&uuml;r den Business Alltag.</strong></p>
<p><strong>Da ich vielseitige Antworten auf diese Fragen gewinnen m&ouml;chte, wird in meiner Praxis gleicherma&szlig;en gesprochen wie geschwiegen, gespielt und vor allem auch gelacht. So fordere ich meine Coachees intellektuell und intuitiv heraus, ihr volles Potenzial im Sinne einer &Ouml;konomie nachhaltiger Laufbahnplanung neu zu erkennen und gewinnbringend zu nutzen. </strong></p>
<p><strong>Die </strong><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/"><strong>Karriere</strong></a><strong>-Stories werde ich im kommenden Jahr auch als Buch herausgeben. Das virtuelle Logbuch &bdquo;Coaching-Blogger&ldquo; z&auml;hlt bereits seit 2006 zu den 100 Top Business Blogs in Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich, so das Econcon-Ranking. Es pr&auml;sentiert die meistgelesenen und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs. </strong></p>
<p><strong>Bisher ver&ouml;ffentlichte Coaching-Stories:<br /></strong>Online first in Coaching-Blogger.de </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Karriere mit Sinn: Aus &Uuml;berzeugung federleicht erfolgreich, Teil 27<br /></strong>Iris Hammelmann, Reisejournalistin, Schriftstellerin und Ghostwriterin<br />(aufgezeichnet von Birgitt Morrien*)</p>
<p><strong>Besser als Gold: Lebensfreude gewinnt, Teil 26&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br /></strong>Christopher Peterka, Markenkommunikator</p>
<p><strong>Ingenieur steigt aus, um aufzusteigen, Teil 25<br /></strong>Thomas Stromberg, Diplom-Ingenieur</p>
<p><strong>Vom Umgang mit fiesen Kritikern, sch&ouml;nen Filmplakaten und dem eigenen Traum, Teil 24<br /></strong>Elgin Wiggers, Texterin und Konzeptionerin</p>
<p><strong>Was macht der Coach mit der Couch, Teil 23<br /></strong>Burkhard Strassmann in DIE ZEIT</p>
<p><strong>Ich bin mir jetzt &auml;hnlicher denn je, Teil 22<br /></strong>Corinna R&uuml;tten, Kunsthistorikerin 
<p><strong>Die Entdeckung der W&uuml;nsche, Teil 21<br /></strong>FAZ-Autor Dr. Christian Schneider</p>
<p><strong>Business-Nomade auf Reisen ins Unbekannte, Teil 20<br /></strong>Reto Thoenen, &Ouml;konom</p>
<p><strong>Sicher Entscheidungen treffen, Teil 19<br /></strong>Maryna Semashkewich., Kommunikationswissenschaftlerin (Studierende)</p>
<p><strong>Kreative Hinterm&auml;nner der TV-Prominenz, Teil 18<br /></strong>Stefan Guru M&uuml;ller, TV-Autor</p>
<p><strong>Karriere im Schlaf, Teil 17<br /></strong>Dr. Thomas Gesterkamp, Journalist (SZ-Beitrag)</p>
<p><strong>Die Magie des Coaching. Oder: Die Kunst, sich selbst zu erneuern, Teil 16<br /></strong>Beate Kubny-L&uuml;ke, Referentin</p>
<p><strong>Der Weg ins Licht: Ausgebremste TV-Managerin erfindet sich neu, Teil 15<br /></strong>Stefanie Hennigfeld, Seh- und Visualtrainerin</p>
<p><strong>Erfolg im Schlaf &ndash; Traumdeutung als Coaching-Methode, Teil 14<br /></strong>Christoph Stehr, Wirtschaftsjournalist &amp; Karriereberater</p>
<p><strong>Die Nebel lichten: Mit DreamGuidance Blockaden l&ouml;sen, Teil 13<br /></strong>Dr. Silke Grigo, Autorin</p>
<p><strong>Lustlos im Job &ndash; Im Tiefschlaf Karriere machen, Teil 12 <br /></strong>Kai Oppel, Pressesprecher &amp; freier Journalist (Spiegel Online, FTD u.a.)</p>
<p><strong>Ph&ouml;nix-Coaching f&uuml;r Neuanfang, Teil 11<br /></strong>Beate Werthschulte, PR-Beraterin</p>
<p><strong>Wie der Stein ins Rollen kam: Karriere-Sprung durch Krise, Teil 10<br /></strong>Ursula Frese, Diplom-P&auml;dagogin, Viadukt &ndash; Pflegedienst</p>
<p><strong>Rasante Reise durch Raum und Zeit, Teil 9<br /></strong>Ismene Poulakos, Redaktionsleiterin Magazin / K&ouml;lner Stadtanzeiger</p>
<p><strong>Die Energie in jedem Dileamm &ndash; Zwischen Programmieren und Filmproduktion, Teil 8<br /></strong>Jochen Metzger, promovierter Ingenieur, plotpoint.net, Online-Plattform</p>
<p><strong>Orientierung schaffen f&uuml;r neue Perspektiven &ndash; Die Bilanz nach einem Jahr, Teil 7<br /></strong>Verena Geisel, Journalistin &amp; Agenturleiterin Kommunikation &amp; Medien</p>
<p><strong>In Sicherheit Neues zur Sprache bringen, Teil 6<br /></strong>Ursula H&auml;rtling, Journalistin &amp; Lyrikerin</p>
<p><strong>Ich folge meiner Bestimmung nur mit Panther, Teil 5<br /></strong>Elke Endra&szlig;, freie Journalistin, Autorin &amp; Referentin</p>
<p><strong>Die Kraft der Tr&auml;ume nutzen, Teil 4<br /></strong>Sandra Przybylski, Personalmanagerin</p>
<p><strong>Mit Schutzengel ins Second Life Business durch Coaching, Teil 3<br /></strong>Jutta Westphal, Marketing-Kommunikationswirtin</p>
<p><strong>Die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt, Teil 2<br /></strong>Sina Vogt, Pressesprecherin Unikliniken-K&ouml;ln &amp; freiberufliche Autorin</p>
<p><strong>Aus &Uuml;berzeugung federleicht erfolgreich, Teil 1<br /></strong>Iris Hammelmann, Reisejournalistin, Schriftstellerin und Ghostwriterin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>*</strong>Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beitr&auml;ge von den Coachees selbst verfasst worden.<br /><em>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong>&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.cop-morrien.de/">www.cop-morrien.de</a><br /><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br /></strong></p>
<p></em>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karriere mit Sinn: Aus Überzeugung federleicht erfolgreich. Coaching-Stories, Teil 1b aktualisiert</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.coaching-blogger.de/?p=414</guid>
		<description><![CDATA[Wie eine Spinne als Sparringspartnerin die Vernetzungsvorhaben einer norddeutschen Autorin so beflügelt, dass ihre Karriere davon spürbar profitiert. Und was außerdem im Coaching möglich ist, um schlummernde Potenziale zu wecken und diese strategisch klug nutzbar zu machen für erfolgreiche berufliche Weichenstellungen. -


Dieser Beratungsfall ist bereits von Iris Hammelmann selbst beschrieben und in meinem Weblog „Coaching-Blogger“ am 11.05.2007 veröffentlicht worden. Jedoch bin ich kürzlich von der Formatentwicklerin eines gemeinsamen TV-Vorhabens gebeten worden, auf der Grundlage meiner Beratungsmethode drei Prozessverläufe aus Coach-Sicht zu schildern, die ihr eine Übersicht der von mir häufig angewandten Techniken verschaffen.


Der erste Fall dieser kleinen 3er-Reihe ist bereits im Oktober 2008 in diesem Weblog erschienen unter dem Titel: „Besser als Gold: Lebensfreude gewinnt – Vertrauen fassen, die Mühe loslassen &#038; dem Gelingen zusehen.“ Wie ein junger Agenturleiter widrige Lebensumstände im Coaching so wenden konnte, dass ihm diese zur Startbahn für die Karriere wurden, darüber berichtet der Kölner Markenkommunikator Christopher Peterka. 


Der dritte Fall erscheint in den kommenden Wochen und schildert den Fall eines jungen Chefredakteurs, der sich einen Kindheitstraum erfüllte, Förster wurde – und zufriedener.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie eine Spinne als Sparringspartnerin die Vernetzungsvorhaben einer norddeutschen Autorin so befl&uuml;gelt, dass ihre Karriere davon sp&uuml;rbar profitiert. Und was au&szlig;erdem im Coaching m&ouml;glich ist, um schlummernde Potenziale zu wecken und diese strategisch klug nutzbar zu machen f&uuml;r erfolgreiche berufliche Weichenstellungen. -<br /></strong></p>
<p><strong>Dieser Beratungsfall ist bereits von Iris Hammelmann selbst beschrieben und in meinem Weblog &bdquo;Coaching-Blogger&ldquo; am 11.05.2007 ver&ouml;ffentlicht worden. Jedoch bin ich k&uuml;rzlich von der Formatentwicklerin eines gemeinsamen TV-Vorhabens gebeten worden, auf der Grundlage meiner Beratungsmethode drei Prozessverl&auml;ufe aus Coach-Sicht zu schildern, die ihr eine &Uuml;bersicht der von mir h&auml;ufig angewandten Techniken verschaffen.<br /></strong></p>
<p><strong>Der erste Fall dieser kleinen 3er-Reihe ist bereits im Oktober 2008 in diesem Weblog erschienen unter dem Titel: &quot;Besser als Gold: Lebensfreude gewinnt &#8211; Vertrauen fassen, die M&uuml;he loslassen &amp; dem Glingen zusehen.&quot; </strong><strong>Wie ein junger Agenturleiter widrige Lebensumst&auml;nde im Coaching so wenden konnte, dass ihm diese zur Startbahn f&uuml;r die Karriere wurden, dar&uuml;ber berichtet der K&ouml;lner Markentkommunikator Christopher Peterka. <br /></strong></p>
<p><strong>Der dritte Fall erscheint&nbsp;erscheint demn&auml;chst&nbsp;und schildert den Fall eines jungen<br />Chefredakteurs, der sich einen Kindheitstraum erf&uuml;llte, F&ouml;rster wurde &ndash; und zufriedener.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Coachee: Iris Hammelmann<br />Coach &amp; Autorin: Birgitt Morrien</strong></p>
<p>Die norddeutsche Autorin Iris Hammelmann bucht ein Coaching bei mir, da sie mehr will als das, was sie schon ist und hat. Sie arbeitet als freie Journalistin und Buchautorin, kommt ganz gut zurecht. &bdquo;<strong>Etwas fehlte&quot;.</strong> Mir war, als w&uuml;rde noch mehr in mir stecken. Das Gef&uuml;hl wuchs, da m&uuml;sse es noch was geben, das mir eine tiefere Befriedigung geben k&ouml;nnte. Aber irgendetwas stand der vollen Entfaltung meines Potenzials immer im Weg.&ldquo;</p>
<p>Sie hat von mir irgendwo in der Presse gelesen. Ruft mich daraufhin an. M&ouml;chte an einem Perspektivenseminar teilnehmen, das leider ausgebucht ist. Wir verst&auml;ndigen uns auf ein Einzelcoaching, das sie sich &ouml;ffentlich f&ouml;rdern lassen kann.</p>
<p>In der ersten Sitzung in meiner Beratungspraxis formulieren wir zun&auml;chst ihre Anliegen bzw. vereinbaren unsere Arbeitsziele:</p>
<ol>
<li>Klarheit dar&uuml;ber, was sie beruflich wirklich begeistert.</li>
<li>Mehr wirtschaftliche Kontinuit&auml;t und Sicherheit.</li>
<li>Tun, was Sinn hat, und damit gl&uuml;cklich sein.</li>
</ol>
<p>Wir beginnen den Coachingprozess dann mit einem Blick zur&uuml;ck in ihre Familiengeschichte. Das <u><strong>Berufsgenogramm</strong>*</u> (Stammbaum) zeigt, dass es erfolgreiche Selbstst&auml;ndige in Hammelmanns Familie bereits gab, die sich als Modell und zur Ermutigung f&uuml;r neue Schritte eignen.</p>
<p>Dann schlie&szlig;t sich die &Uuml;bung<strong> <u>Ahnenstellen</u></strong> an. Grund: An einem Punkt angelangt, wo sie unzufrieden sind, brauchen Suchende Unterst&uuml;tzung. M&ouml;glichst vorbehaltlos und wenig von Interessen eingef&auml;rbt. Da unsere Eltern meist wohlmeinend dennoch schon mal eigene W&uuml;nsche auf uns projizieren, hier also statt deren Ratschl&auml;ge der R&uuml;ckgriff auf einen bzw. die Einladung eines Ahnen.</p>
<p>Daf&uuml;r wird ein DIN-A1-Bogen Papier ausgelegt. Das ist das <u><strong>Energiefeld</strong></u>, in dem der Ahne / die Ahnin w&auml;hrend der &Uuml;bung seinen / ihren Platz findet. Geladen werden in dieser &Uuml;bung grunds&auml;tzlich nur solche Ahnen, die sich selbst zu ihrer Lebzeit umfassend verwirklichen konnten und ihr Lebensgl&uuml;ck gefunden hatten. </p>
<p>Hammelmann ist etwas irritiert. Aber fest entschlossen bekunde ich, der Gast sei schon da, und bitte sie, sich selbst in das Energiefeld des Ahnen zu stellen. Das tut sie &ndash; etwas belustigt, aber offen f&uuml;r ein Experiment &ndash; und ich frage sie dann, ob sie Mann oder Frau ist, aus welcher Zeit sie kommt, wie sie hei&szlig;t etc.</p>
<p>Meine Klientin in der neuen Rolle wundert sich dar&uuml;ber, wie ihr gleich ein Name f&uuml;r den Gast einf&auml;llt, der zudem genau wei&szlig;, was ihr fehlt. In diesem Fall taucht (beispielsweise) Katharina auf, die ihrer Nachfahrin (auf mein gezieltes Nachfragen hin) st&auml;rkende Zuspr&uuml;che gew&auml;hrt, indem sie ihre Zuneigung f&uuml;r meine Klientin artikuliert und ihr Zutrauen in deren F&auml;higkeiten bekundet. </p>
<p>Ich schreibe die einzelnen unterst&uuml;tzenden S&auml;tze mit, die Hammelmann anschlie&szlig;end (nachdem wir Katharina verabschiedet haben) in &bdquo;Ich-Aussagen&ldquo; umformuliert, die ihre neuen <u><strong>Lebens-Grunds&auml;tze</strong></u> darstellen. Zum Beispiel steht da nun: </p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich traue mir zu, meine eigenen Entscheidungen zu treffen. </p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich folge meiner Intuition.</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich darf Fehler machen und daraus lernen. </p>
<p>Ihre zehn neuen Lebens-Grunds&auml;tze tr&auml;gt sie mir einmal laut vor und soll das k&uuml;nftig auch f&uuml;r sich dreimal t&auml;glich wiederholen. Grund: Was wir oft genug h&ouml;ren, glauben wir schlie&szlig;lich wirklich.</p>
<p>Dieses <strong>Sanskrit-Wissen nutzen alle Religionen, aber auch das moderne Marketing</strong>: 1. (Dem neuen) Gedanken (folgt die) 2. Handlung (wird uns zur) 3. Gewohnheit (wird uns zum) 4. Charakter (= und dieser bestimmt unseren Weg!).</p>
<p>Dann folgt in der n&auml;chsten Sitzung die <u><strong>P/Review</strong></u>, also die mentale Zeitreise bzw. der gelenkte Tagtraum. Nachdem sie sich auf die Praxiscouch gelegt hat, leite ich sie dabei an, sich auf den Weg ins eigene hohe Alter zu machen, von wo aus sich die Alte an die kostbarsten Augenblicke ihres Lebens erinnert. Das dauert in der Regel 30&ndash;40 Minuten Wachzeit.</p>
<p>Anschlie&szlig;end dokumentiert Hammelmann die gesammelten Erinnerungen kreativ auf einer Zeitschiene, die wir dann gemeinsam reflektieren. Unser Fokus richtet sich dabei besonders auf den f&uuml;r sie als N&auml;chstes bevorstehenden Zeitabschnitt. F&uuml;r die kommenden f&uuml;nf Jahre hat sie eine Feder gezeichnet, die sie w&auml;hrend der Reise gesehen hat. Es stimmte sie gl&uuml;cklich, diese Feder durch den Wind eines milden Herbsttages an sich vorbeiwehen zu sehen.</p>
<p>Und unsere Reflexion des Motivs f&uuml;hrt uns direkt zu dem tiefliegenden Bed&uuml;rfnis, die Dinge des Lebens zuk&uuml;nftig leichter nehmen zu d&uuml;rfen: Auch beruflich mehr von dem zu tun, wonach ihr Herz begehrt, um davon dann gut leben zu k&ouml;nnen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WENDEPUNKT</strong></p>
<p>Da taucht <strong>die Ghostwriterin</strong> als neuer Zielwunsch auf. Denn das ist, was sie gut kann. Geschichten erz&auml;hlen, sei es als Romanautorin oder in ihren Kurzgeschichten. Und nun m&ouml;chte sie vor allem die Geschichten f&uuml;r Menschen erz&auml;hlen, die dies selbst aus den verschiedensten Gr&uuml;nden nicht k&ouml;nnen. Diese Vorstellung befl&uuml;gelt sie. &bdquo;Die Marschroute ist klar&ldquo;, sagt sie. &bdquo;Das macht es viel leichter, gezielt Angebote anzunehmen oder eben abzulehnen. (&hellip;) Meine Kreativit&auml;t ist in eine Richtung gelenkt, die f&uuml;r mich gut ist.&ldquo;</p>
<p>Aber dennoch kommen Zweifel und &Auml;ngste in ihr hoch, wie sie die neu entdeckte Aufgabe praktisch wirksam und wirtschaftlich erfolgreich umsetzen soll.</p>
<p>Um ihr die in diesem Moment wirksam werdende emotionale Blockade bildlich sichtbar zu machen, arbeite ich mit der &Uuml;bung <u><strong>Power-Calling</strong></u>. Daf&uuml;r trenne ich die Praxis mit einer imagin&auml;ren undurchdringlichen Wand in zwei Teile. Auf der einen Seite sitzt Iris Hammelmann, auf der anderen Seite steht ein leerer Sessel. Auf den leeren Sessel lade ich jene Energie ein Platz zu nehmen, die Hammelmann beim Gedanken an ihr neues Vorhaben das F&uuml;rchten lehrt. </p>
<p>Und im Augenblick sieht sie dort das Bild einer m&auml;chtigen Spinne vor ihrem geistigen Auge. Sie mag Spinnen nicht besonders gern. Dennoch bitte ich meine Klientin, sich selbst auf den Stuhl der Spinne zu setzen, die ich nun interviewen m&ouml;chte, um ihre Motive zu recherchieren. </p>
<p>Die Dame hei&szlig;t Thekla, stellt sich heraus, ist meiner Klientin wohlgesinnt und w&uuml;rde sie gern darin unterst&uuml;tzen, noch wirksamere Netze zu spinnen, um k&uuml;nftig auch interessante Ghostwriting-Auftr&auml;ge einzufangen.</p>
<p>Dadurch ermutigt entscheidet Hammelmann, nachdem sie wieder auf ihre &bdquo;sichere Seite&ldquo; zur&uuml;ckgekehrt ist, Thekla als ihre neue Unterst&uuml;tzung auf ihrer Seite zu begr&uuml;&szlig;en. Die Furcht vor der Spinne hat sich in Ehrfurcht verwandelt. </p>
<p>Meine Klientin erlaubt Thekla nun, auf ihre Seite zu wechseln. Mit der neuen Gef&auml;hrtin hat sie sich das &auml;lteste Symbol f&uuml;r Vernetzung &uuml;berhaupt ins Haus gerufen. In der Identifikation mit dieser alten Kraft f&uuml;hlt sich Frau Hammelmann sp&uuml;rbar in ihrem Vorhaben gest&auml;rkt, sich k&uuml;nftig noch besser zu vernetzen. </p>
<p>In der folgenden Sitzung verschaffen wir uns via <u><strong>Kontaktfeld-Analyse</strong></u> systematisch einen &Uuml;berblick &uuml;ber ihr aktuelles Netzwerk. Ich bitte Hammelmann, mir entlang folgender Kriterien alle ihr einfallenden Namen (mit Berufsnennung, Wohnort, Alter &hellip;) aufzuschreiben: </p>
<ol>
<li>(Wahl-)Familie</li>
<li>Freunde/Freundinnen</li>
<li>Nachbarn, Kolleg(inn)en, Partner(innen), Auftraggeber(innen), Arbeitgeber(innen)</li>
<li>Entfernte Bekannte, Exkolleg(inn)en etc.</li>
</ol>
<p>Anschlie&szlig;end werten wir das Ergebnis aus. Dabei entdeckt sie einige l&auml;ngst vergessene Kontakte, die nun interessant sind, um sich dort als Ghostwriterin bekannt zu machen. Sie beschlie&szlig;t diese &bdquo;passiven Kontakte&ldquo; neu zu beleben. </p>
<p>In der weiteren strategischen Planung arbeiten wir aus, dass sie sich verbandlich organisiert, um mehr aktive Kontakte ins Ghostwriter-Business zu gewinnen. Diese Art Vernetzung braucht Raum, den sie sich auch einr&auml;umen wird.</p>
<p>Wenige Wochen sp&auml;ter macht sie eine f&uuml;r sich ganz neue Erfahrung: Sie lehnt einen schlecht dotierten Auftrag ab, ohne in dem Augenblick bereits eine Alternative in Aussicht zu haben. Und wird kurz darauf f&uuml;r ihren Mut mit drei sehr viel besser bezahlten Anfragen belohnt.</p>
<p>F&uuml;r die Zukunft ist sie sich ganz sicher, ihr &bdquo;Potenzial so auszusch&ouml;pfen, dass sich eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Befriedigung einstellt. Ganz leicht. So leicht wie der Fall der flaumig-grauen Feder auf den verwitterten Stufen des nicht mehr genutzten Kircheneingangs.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Postskriptum 2009</strong></p>
<p>Wenn es gut l&auml;uft, vergisst man leicht, dass man einmal ein Coaching gemacht und was es ausgel&ouml;st hat. Nun, es l&auml;uft gut, sehr gut sogar. Da k&ouml;nnte sich das Gef&uuml;hl einschleichen, es w&auml;re sowieso alles so gekommen. Mit Flei&szlig; und Disziplin auch ohne Coaching. Stimmt nicht. Denn das Coachen mit DreamGuidance war die Weichenstellung. Dieser Vergleich passt wirklich perfekt. Ist eine Weiche richtig gestellt, erreicht der Zug sein Ziel. Keiner der Passagiere wird, wenn er aussteigt, an die eine Weiche denken. Niemand macht sich Gedanken dar&uuml;ber, wo er gelandet w&auml;re, wenn die Weiche falsch oder einfach anders gestellt gewesen w&auml;re. So ist es auch hier. <br />Zwei Ghostwriting-Projekte liegen hinter mir. Eins davon hat extrem viel Nerven gekostet, bringt den Lesern daf&uuml;r aber auch eine unglaubliche F&uuml;lle an gro&szlig;artigen Tipps zur Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit. <br />Meine Romane verkaufen sich so gut &ndash; als Taschenbuch, Hardcover, H&ouml;rbuch, ja, sogar von einer Verfilmung ist die Rede &ndash;, dass ich mir vorstellen kann, im n&auml;chsten Jahr kommerziell einen Gang zur&uuml;ckzuschalten, um einen Roman mit einer mir wichtigen Botschaft zu schreiben. Ganz ohne Auftrag und damit ohne finanzielle Sicherheit. Meine F&uuml;hler habe ich diesbez&uuml;glich schon ausgestreckt. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Postskriptum 2009</strong></p>
<p>Wenn es gut l&auml;uft, vergisst man leicht, dass man einmal ein Coaching gemacht und was es ausgel&ouml;st hat. Nun, es l&auml;uft gut, sehr gut sogar. Da k&ouml;nnte sich das Gef&uuml;hl einschleichen, es w&auml;re sowieso alles so gekommen. Mit Flei&szlig; und Disziplin auch ohne Coaching. Stimmt nicht. Denn das Coachen mit DreamGuidance war die Weichenstellung. Dieser Vergleich passt wirklich perfekt. Ist eine Weiche richtig gestellt, erreicht der Zug sein Ziel. Keiner der Passagiere wird, wenn er aussteigt, an die eine Weiche denken. Niemand macht sich Gedanken dar&uuml;ber, wo er gelandet w&auml;re, wenn die Weiche falsch oder einfach anders gestellt gewesen w&auml;re. So ist es auch hier. <br />Zwei Ghostwriting-Projekte liegen hinter mir. Eins davon hat extrem viel Nerven gekostet, bringt den Lesern daf&uuml;r aber auch eine unglaubliche F&uuml;lle an gro&szlig;artigen Tipps zur Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit. <br />Meine Romane verkaufen sich so gut &ndash; als Taschenbuch, Hardcover, H&ouml;rbuch, ja, sogar von einer Verfilmung ist die Rede &ndash;, dass ich mir vorstellen kann, im n&auml;chsten Jahr kommerziell einen Gang zur&uuml;ckzuschalten, um einen Roman mit einer mir wichtigen Botschaft zu schreiben. Ganz ohne Auftrag und damit ohne finanzielle Sicherheit. Meine F&uuml;hler habe ich diesbez&uuml;glich schon ausgestreckt. </p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.cop-morrien.de/pics//Feedbackbuch/Hammelmann.jpg">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foto: <a target="_blank" href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html">Isabella Morrien</a>&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Autorin:</strong></p>
<p>Iris Hammelmann ist Reisejournalistin, Schriftstellerin und Ghostwriterin mit eigenem Redaktionsb&uuml;ro an der L&uuml;becker Bucht. Sie hat eine gro&szlig;e Affinit&auml;t zu sozialen Themen, und ihre unb&auml;ndige Lust auf das Abenteuer Leben treibt sie mit Rucksack und Zelt oder Hundeschlitten durch Landschaften fern der Zivilisation, begeistert sie f&uuml;r Menschen, die etwas bewegen, etwas ver&auml;ndern. </p>
<p>Kontakt: <a target="_blank" href="http://www.wortmeer.de/">www.wortmeer.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br />Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Angaben zum Coachingprozess:</strong></p>
<p>Dauer und Umfang</p>
<p>Gesamtvolumen:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20 Beratungseinheiten / 45 Min. direkte Beratung,15 Min. Konzeptarbeiten</p>
<p>Umgerechnet:&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; 15 Zeitstunden direkte Beratung</p>
<p>H&auml;ufigkeit:&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 5 Termine je 3 Zeitstunden</p>
<p>Zeitraum:&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &frac12; bis 1 Jahr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anmerkung:&nbsp;&nbsp;&nbsp; F&uuml;r meine Beratungspraxis relativ typischer Umfang / Dauer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Alle von mir entwickelten und h&auml;ufig verwendeten Techniken erscheinen im Text gefettet und unterstrichen. Weitere Erkl&auml;rungen dazu finden sich u. a. in einem neuen Arbeitsbuch zu meiner Beratungsmethode, das ich gemeinsam mit Iris Hammelmann geschrieben habe: &bdquo;Erfolg mit DreamGuidance&ldquo;, L&uuml;chow 2008.<strong></p>
<p></strong>
<p><strong><br /><a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html">http://www.cop-morrien.de/publikationen.html</a></strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2008/11/21/karriere-mit-sinn-aus-uberzeugung-federleicht-erfolgreich-coaching-stories-teil-27/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>SPOC – Wo sich virtuelle und spirituelle Welten in der Beratung treffen. Coaching-Feedback von Medienprofis, Teil 3b</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/10/30/spoc-%e2%80%93-wo-sich-virtuelle-und-spirituelle-welten-in-der-beratung-treffen-coaching-feedback-von-medienprofis-teil-3b/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 08:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Web 2.0, Games und 3-D-Welten. Viele Unternehmen denken darüber nach, Communities, Blogs, Wikis, Podcasts, Games oder digitale Welten wie Second Life für ihre Unternehmenskommunikation einzusetzen. Doch sie kennen sich nicht aus und wissen nicht, wie sie diese neuen Medien mit ihren klassischen Konzepten kombinieren sollen. 


Wie das gelingt weiß die Düsseldorfer Kommunikationsgeneralistin Jutta Westphal. Im Coaching stärkte die Marketing-Kommunikationswirtin ihr Selbstbewusstsein für die neue Selbstständigkeit und holte sich strategische Unterstützung für ihre Karriere. Und die hat im ganzheitlichen Beratungskonzept von Birgitt Morrien eine intellektuelle, emotionale und spirituelle Dimension.




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			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Web 2.0, Games und 3-D-Welten. Viele Unternehmen denken dar&uuml;ber nach, Communities, Blogs, Wikis, Podcasts, Games oder digitale Welten wie <em>Second Life</em> f&uuml;r ihre Unternehmenskommunikation einzusetzen. Doch sie kennen sich nicht aus und wissen nicht, wie sie diese neuen Medien mit ihren klassischen Marketing- und PR-Konzepten kombinieren sollen. <br />
	</strong></p>
<p>
	<strong>Wie das gelingt, wei&szlig; die D&uuml;sseldorfer Kommunikationsgeneralistin Jutta Westphal. Im Coaching st&auml;rkte die Marketing-Kommunikationswirtin ihr Selbstbewusstsein f&uuml;r die neue Selbstst&auml;ndigkeit und holte sich strategische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre </strong><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank"><strong>Karriere</strong></a><strong>. Und die hat im ganzheitlichen Beratungskonzept von Birgitt Morrien eine intellektuelle, emotionale und spirituelle Dimension.</strong></p>
<p>
	<strong>SPOC &ndash;</strong> Spirituell&nbsp;orientiertes&nbsp;<a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html" target="_blank">Coaching</a> im Management</p>
<p>	<strong>Logo-Variationen:</strong> <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/spoc_im_logo.pdf">www.cop-morrien.de/downloads/spoc_im_logo.pdf</a><br />
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Jutta Westphal:</p>
<p>
	<strong>Von der Mutter zur Second-Life-Expertin &ndash; h&ouml;r auf deinen Bauch und alles ist m&ouml;glich!<br />
	</strong></p>
<p>
	Zwei Kinder, Mann, Haus, Studium, schlecht bezahlte Studentenjobs und fehlende Zukunftsperspektiven &ndash; das sind f&uuml;r eine 35-J&auml;hrige nicht gerade die besten Grundvoraussetzungen f&uuml;r ein ruhiges Leben. Dazu kommt immer wieder die Angst, dass bei den ganzen Aufgaben jemand zu kurz kommt &ndash; besonders meine Kinder sehen die Mama recht selten. Bin ich eine egoistische Rabenmutter? Studiere ich um des Studierens willen, ohne Aussicht auf eine lukrative T&auml;tigkeit? Kann ich meine Potenziale besser b&uuml;ndeln, um Erfolg zu haben? Lohnt sich das alles &uuml;berhaupt? Fragen &uuml;ber Fragen, die mich in ruhigen Momenten immer wieder befallen haben. Hinzu kommt, dass ich ein sehr neugieriger Mensch bin, der sich immer gerne auf neue Dinge st&uuml;rzt, ohne Plan und Strategie. Wie kann ich meine Gedanken und die sich mir bietenden M&ouml;glichkeiten sortieren und gewichten?</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Vom Medienforum zur Einzelberatung<br />
	</strong></p>
<p>
	Doch, Hilfe hat sich gefunden, durch Zufall, wie so oft im Leben. Das K&ouml;lner Medienforum 2006 war ein Muss f&uuml;r eine Studentin des Studiengangs Kommunikations- und Multimediamanagement der Fachhochschule D&uuml;sseldorf. Also, nichts wie hin in die benachbarte Domstadt und sich &uuml;ber die aktuellen Entwicklungen auf dem Medienmarkt zu informieren, Kontakte zu kn&uuml;pfen und sich auf dem legend&auml;ren Get-together das eine oder andere, auch wenn es f&uuml;r eine D&uuml;sseldorferin schwer ist, K&ouml;lsch zu g&ouml;nnen. Besonders spannend f&uuml;r mich waren die neuen Medien wie beispielsweise Handy-TV, Podcast, Blogs, Communitys und Wikis.</p>
<p>
	Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Unternehmensblogs sa&szlig;en nicht nur spannende Menschen auf, sondern auch vor der B&uuml;hne. Eine sehr interessante Frau im Publikum fiel mir sofort ins Auge. Sie stellte qualifizierte Zwischenfragen und berichtete &uuml;ber ihre eigenen Erfahrungen beim Bloggen und Blogbetreiben. Und da sie sich &uuml;berwiegend mit dem Thema Coaching, PR und Medien besch&auml;ftigte, musste ich sie einfach kennenlernen. Also &ndash; nach der Diskussion nichts wie hin und ansprechen. Birgitt Morrien machte nicht nur einen interessanten Eindruck, sie war es auch. Wir unterhielten uns kurz und tauschten dann unsere Kontaktdaten aus.</p>
<p>
	Einige Tage sp&auml;ter telefonierten wir noch einmal und ich entschied f&uuml;r mich, dass ein Coaching-Gespr&auml;ch helfen k&ouml;nnte, meine Zukunftsfragen zu beleuchten. Durch staatliche F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten war es dann auch f&uuml;r mich als &bdquo;Studentin&ldquo; m&ouml;glich, diese Einzelberatung in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
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	<strong>Ahnen&bdquo;forschung&ldquo; als Hilfestellung</strong></p>
<p>
	Voller Erwartungen und neugierig fuhr ich im September 2006 wieder nach K&ouml;ln. K&ouml;ln-Nippes &ndash; der Geburtsort meiner Tochter &ndash; war mir vertraut, sodass ich die Praxis von Frau Morrien schnell fand.</p>
<p>
	Die Praxis ist klein und gem&uuml;tlich &ndash; es roch angenehm nach Kr&auml;utertee und ich f&uuml;hlte mich sofort wohl. Ein einf&uuml;hrendes Gespr&auml;ch &uuml;ber die Planung der n&auml;chsten Tage, die Vorgehensweise und die m&ouml;glichen Ergebnisse des Coachings strukturierten die Erwartungen und lie&szlig;en mich ankommen.</p>
<p>
	Und dann ging es auch schon los. Frau Morrien lud eine imagin&auml;re, mir wohlgesinnte Vorfahrin von mir zu unserem Gespr&auml;ch ein. Diese Frau &ndash; nennen wir sie Johanna &ndash; sollte ihr etwas &uuml;ber mich erz&auml;hlen. Wo meine St&auml;rken liegen, was ich besonders gut kann, wovor ich Angst habe und was mich besch&auml;ftigt. Durch den &bdquo;Umweg&ldquo; &uuml;ber Johanna kamen Informationen ans Licht, die mir zwar grunds&auml;tzlich nicht neu waren, die aber bis dahin noch nie so richtig ausgesprochen worden waren. Es war interessant, aus der Perspektive einer Dritten &uuml;ber mich selbst zu sprechen. Mir Gedanken dar&uuml;ber zu machen, was mich wirklich besch&auml;ftigt, und das ohne Scheu auszusprechen, denn es war ja nicht meine, sondern Johannas Meinung. Und, was besonders sch&ouml;n war, Johanna wollte mir helfen. Seitdem gibt sie mir Kraft, ist immer f&uuml;r mich da und h&auml;lt zu mir. Sch&ouml;n zu wissen, dass ich in dem ganzen Chaos nicht allein bin.</p>
<p>
	Doch nicht nur Johanna, auch Aron, mein pers&ouml;nlicher Schutzengel, steht mir bei. Auch ihn holte Frau Morrien &ndash; etwas sp&auml;ter innerhalb des Coachings &ndash; zu Hilfe, um mir weitere Kraft zu geben und mich zu besch&uuml;tzen. Gemeinsam mit Aron fanden wir heraus, welche Art von Unterst&uuml;tzung ich brauche und was ich selbst leisten kann. Abgedreht &ndash; ja, vielleicht &ndash;, aber wie bei so vielen Sachen im Leben ist es notwendig, sich einzulassen, neue Wege zu gehen und alte, ausgetretene zu verlassen, um Ziele zu erreichen. Und Weggef&auml;hrten, ob imagin&auml;r oder real, kann man nie genug haben. Kraft sch&ouml;pfen aus und Schw&auml;chen zulassen bei Menschen, die einem wichtig sind, ist eine Kunst und will gelernt sein.</p>
<p>
	Immer wieder wurde das Coaching unterbrochen. Frau Morrien lie&szlig; mich mit meinen Gedanken und Empfindungen zur Ruhe kommen, lie&szlig; mich nachdenken. Und die Empfindungen kamen. Sie &uuml;berrollten, erschlugen und befreiten mich. Auf dem Weg um die benachbarte Kirche oder im angrenzenden Park wurde mir klar, wie sehr unausgesprochene Empfindungen mich belasten k&ouml;nnen. Und wie einfach und hilfreich es ist, sie an mich ranzulassen und auszusprechen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Lebensreise zu einem gro&szlig;en Garten</strong></p>
<p>
	Dann war es so weit &ndash; der Tagtraum stand auf dem Programm. Auf ihn war ich schon die ganze Zeit gespannt. Kann ich mich darauf einlassen? Zu sehr bin ich ein kopfgesteuerter Mensch, halte meine Empfindungen und Pl&auml;ne gerne f&uuml;r mich. Gespannt und neugierig legte ich mich auf die Liege, schloss die Augen und lie&szlig; mich von Frau Morriens Stimme erst in meine Vergangenheit und dann in meine Zukunft versetzen.</p>
<p>
	In Sieben-Jahres-Schritten sollte ich mein Leben betrachten. Beginnend mit meinem 7. Lebensjahr bis hin zu meinem 70. Was war mir besonders wichtig? Interessanterweise spielten bei den Erinnerungen aus der Vergangenheit &uuml;berwiegend Menschen aus meiner N&auml;he eine gro&szlig;e Rolle. Freundinnen, Familie, die Geburt meiner beiden Kinder, das Studium. Hm &ndash; das Studium, das war dann auch das Letzte, was ich aus meiner Zukunft mitbekam, denn leider schlief ich ein und wachte erst als 70-J&auml;hrige wieder auf, in einem gro&szlig;en Garten sitzend, zusammen mit Freunden, Kindern und Enkelkindern, einen sonnigen Tag genie&szlig;end.</p>
<p>
	Ein bisschen entt&auml;uscht war ich schon. Wollte ich doch wissen, wie sieht es in den n&auml;chsten Jahren aus. Frau Morrien aber beruhigte mich und erkl&auml;rte, dass bei mir das Hier und Jetzt wichtig genug sei. Das m&uuml;sse erst mal zufriedenstellend zu Ende gebracht werden, bevor ich weitersehen k&ouml;nne. Und diese Aussage traf genau mein Problem: immer sch&ouml;n eins nach dem anderen &ndash; und nicht alles auf einmal!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Leben in zwei Welten<br />
	</strong></p>
<p>
	Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich in den Tagen einiges &uuml;ber mich gelernt habe, mir meine St&auml;rken richtig bewusst wurden und ich danach voller Elan in die Zukunft gestartet bin. Dieses unglaubliche Selbstbewusstsein h&auml;lt bis heute an. Das Studium l&auml;uft reibungslos und beruflich haben sich einige sehr vielversprechende und spannende Perspektiven aufgedeckt. Und sie haben sich nicht nur aufgedeckt, sondern: Da ich seit meinen Terminen bei Frau Morrien viel mehr auf meinen Bauch h&ouml;re, habe ich das, was mich am meisten angesprochen hat, herausgefiltert. Ich mache nicht mehr alles, sondern nur noch das, wozu ich wirklich Lust habe und was mich &bdquo;anmacht&ldquo;.</p>
<p>
	Und das sind das Web 2.0, Games und 3-D-Welten. Viele Unternehmen denken dar&uuml;ber nach, Communitys, Blogs, Wikis, Podcasts, Games oder digitale Welten wie <em>Second Life</em> f&uuml;r ihre Unternehmenskommunikation einzusetzen. Doch sie kennen sich nicht aus und wissen nicht, wie sie diese neuen Medien mit ihrer klassischen Unternehmenskommunikation kombinieren sollen. Hier kann ich helfen &ndash; meine jahrelange Berufserfahrung in den Bereichen Marketing, Werbung und PR auf Agentur- und auch auf Unternehmensseite erg&auml;nze ich mit einem Kommunikations- und Multimediastudium an der FH D&uuml;sseldorf. Sehr gute Kontakte in die &bdquo;Web-Szene&ldquo; und eigene Erfahrungen machen mich dar&uuml;ber hinaus zu einer Kommunikationsgeneralistin, die beide Welten verbindet. Was lag da n&auml;her, als mich mit einer Kommunikations- und Strategieberatung selbstst&auml;ndig zu machen? So geschehen 2008 mit Jelly Consult.</p>
<p>
	Und ich stelle fest: Wenn ich meine ganze Energie auf eine Sache b&uuml;ndele, ist es unglaublich, was ich erreichen kann. Ich habe das Gef&uuml;hl, alles klappt von selbst. Doch dank Frau Morrien wei&szlig; ich, es klappt, weil ich es will und kann. Weil ich gut bin und den Willen habe, etwas zu erreichen, und daf&uuml;r die richtigen Leute anspreche und Netzwerke aufbaue. Mein Leitspruch f&uuml;r das n&auml;chste Jahr: I am crazy and nobody can stop me!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<a href="http://www.cop-morrien.de/blog/wp-content/photos/westphal.gif" target="_blank">Fotoportrait der Autorin</a>&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Foto: <a href="http://www.foto-grafiker.com/fotografik.html" target="_blank">Isabella Morrien&nbsp;</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Die Autorin: <br />
	</strong>Jutta Westphal, geboren 1971 in D&uuml;sseldorf. Marketing-Kommunikationswirtin, Fachkauffrau f&uuml;r Public Relations und Bachelor of Arts Kommunikations- und Multimediamanagement. </p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>
	<strong>Kontakt:</strong></p>
<p>
	<a href="http://www.jelly-consult.de/">www.jelly-consult.de</a></p>
<p>
	<a href="mailto:jutta.westphal@jelly-consult.de">jutta.westphal@jelly-consult.de</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<strong><br />
	Hinweis:</strong> Aktualisierter Beitrag von Jutta Westphal. Erstver&ouml;ffentlichung in Coaching-Blogger am 25.05.2007 unter dem Titel: Mit Schutzengel ins Second Life Business durch Coaching mit DreamGuidance</p>
<p>
	<br />
	<strong>&nbsp;</strong></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<span style="font-size:14px;"><strong>Postskriptum 2009</strong></span></p>
<p>
	Interessiert habe ich meinen Beitrag &uuml;ber DreamGuidance erneut gelesen. Die Zeit rennt und mittlerweile sind 3 Jahre vergangen. Die damals gestellte Weiche in Richtung Internet, Kommunikation und Web 2.0 hat mich in die richtige Richtung gef&uuml;hrt.&nbsp;</p>
<p>
	Inzwischen arbeite ich fest angestellt bei einem Sport- und Freizeitartikelhersteller und leite dort den Bereich Endverbraucherkommunikation. Als Familienmensch habe ich mich gegen die unsichere Selbstst&auml;ndigkeit und f&uuml;r eine spannende und meinen Vorstellungen entsprechende Festanstellung entschieden, was ich nicht bereue. Ganz im Gegenteil. Zurzeit er&ouml;ffnen sich M&ouml;glichkeiten, die ich als Selbstst&auml;ndige nicht gehabt h&auml;tte.&nbsp;</p>
<p>
	Jelly Consult gibt es parallel immer noch und von Zeit zu Zeit berate ich Unternehmen bei dem Einsatz neuer Medien. Auch den Kontakt zur Web-Szene halte ich durch den regelm&auml;&szlig;igen Besuch von BarCamps, Kongressen und lokalen Veranstaltungen. Im Gro&szlig;en und Ganzen bin ich aber ruhiger und auch etwas offliner geworden. Spannend bleibt es jedoch nach wie vor und ich freue mich auf die n&auml;chsten 3 Jahre.</p>
<p>
	<br />
	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2008/10/30/spoc-%e2%80%93-wo-sich-virtuelle-und-spirituelle-welten-in-der-beratung-treffen-coaching-feedback-von-medienprofis-teil-3b/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Von wegen Cowboy, Coaching auf der Koppel</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/10/24/von-wegen-cowboy-coaching-auf-der-koppel/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 13:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Birgitt]]></category>
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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn ein IT-Leiter und Pferdenarr sich beruflich erweitern möchte und dafür professionelle Unterstützung bei mir in Anspruch nimmt. Und was die Wirtschaftsverwaltung des Landes Baden-Württemberg in einem Bericht für die zu gewährende Förderung darüber erfährt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was passiert, wenn ein IT-Leiter und Pferdenarr sich beruflich erweitern m&ouml;chte und f&uuml;r seine <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karriere</a> professionelle Unterst&uuml;tzung bei mir in Anspruch nimmt. Und was die Wirtschaftsverwaltung des Landes Baden-W&uuml;rttemberg in einem Bericht f&uuml;r die zu gew&auml;hrende F&ouml;rderung dar&uuml;ber erf&auml;hrt.</strong><br />&nbsp;<br />&ndash; F&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung gek&uuml;rzte Berichtsfassung &ndash;<u><br /></u><br />&nbsp;
<p><strong>Aufgabenstellung:<br /></strong></p>
<p>Unterst&uuml;tzung bei zentralen Fragen der Gr&uuml;ndung</p>
<p>Schwerpunkt: Perspektivenpr&uuml;fung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ist-Zustand / festgestellte M&auml;ngel:</strong></p>
<p>Der Markt f&uuml;r Coachingangebote boomt, wodurch auch Spezialangebote profitieren k&ouml;nnen. Dies betrifft insbesondere professionell aufgestellte Nischenangebote wie die &bdquo;Pferdeunterst&uuml;tzte Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung&ldquo; von Michael Wei&szlig;. F&uuml;r eine langfristige Platzierung auf dem Beratungsmarkt bedarf es jedoch eines systematischen Marketings.</p>
<p>Der Gr&uuml;nder verf&uuml;gt &uuml;ber Basiskenntnisse in Marketing-/PR. Erste Erfahrungen in Kundenakquise und Sales sind vorhanden. </p>
<p>Erste Materialien zur allgemeinen Kundenansprache liegen bereits vor. Ein zielgruppenspezifisches Kommunikationskonzept insbesondere f&uuml;r die Region steht jedoch noch aus. 
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Soll-Konzept / Verbesserungsvorschl&auml;ge:</strong></p>
<p>Sales optimieren</p>
<p>Beratungsmarketing </p>
<p>Selbstmanagement optimieren
<p>Kontroll-Feedback im Arbeitsalltag sichern</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Einzuleitende Ma&szlig;nahmen:</p>
<p></strong>Teilnahme an einem &uuml;ber das Existenzcoaching hinausreichenden Sales-Training, um das Beratungsangebot wirksam kommunizieren, sprich: verkaufen zu k&ouml;nnen</p>
<p>Besuch geeigneter Weiterbildungsoptionen zu Fragen des Beratungsmarketings f&uuml;r innovative Nischenangebote.</p>
<p>Einf&uuml;hrung w&ouml;chentlicher Strukturpl&auml;ne, die insbesondere Zeitr&auml;ume f&uuml;r strategisches Marketing sichern.</p>
<p>Variabel: Entweder die fortlaufende Inanspruchnahme einer supervisorischen Beratung oder die Institutionalisierung &nbsp;eines regelm&auml;&szlig;igen kollegialen Austausches. Idealerweise beides!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ergebnisse:</strong></p>
<p>Langfristig kann das Gr&uuml;ndungsvorhaben zu einer Vollexistenz f&uuml;hren. <br />Kurz- und mittelfristig empfiehlt es sich jedoch, die selbstst&auml;ndige T&auml;tigkeit mit einer zeitlich begrenzten Besch&auml;ftigung im Grundberuf des IT-Leiters zu verbinden. </p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Grund: </strong></p>
<p>Obgleich der Markt f&uuml;r neue Coachingoptionen offen ist, braucht es einen langen Atem, um Innovation dort auch kommerziell erfolgreich zu platzieren. </p>
<p>Michael Wei&szlig; bringt das pers&ouml;nliche Profil mit, um sein Vorhaben auf nachhaltige Weise wirtschaftlich zum Erfolg zu f&uuml;hren. Er verf&uuml;gt &uuml;ber die daf&uuml;r erforderliche professionelle Expertise sowie &uuml;ber ein hohes Ma&szlig; an Motivation, gepaart mit unersch&uuml;tterlicher Beharrlichkeit. 
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Birgitt E. Morrien, Unternehmenscoach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br /></strong></p>
<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Kontakte:</strong></p>
<p>Pferdeunterst&uuml;tzte Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung<br /><a href="http://www.weiss-trainings.de/">http://www.weiss-trainings.de</a></p>
<p>COP &#8211; Coaching, Organisation &amp; PR<br />Birgitt E. Morrien:<br /><a href="http://www.cop-morrien.de/">http://www.cop-morrien.de</a>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Besser als Gold: Lebensfreude gewinnt – Vertrauen fassen, die Mühe loslassen &amp; dem Gelingen zusehen. Coaching-Stories, Teil 26</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/10/09/lebensfreude-gewinnt-%e2%80%93-vertrauen-fassen-die-muhe-loslassen-dem-gelingen-zusehen/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2008/10/09/lebensfreude-gewinnt-%e2%80%93-vertrauen-fassen-die-muhe-loslassen-dem-gelingen-zusehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 09:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir wachsen an unseren Brüchen. Daran erinnere ich mich beim ersten Gespräch mit dem jungen Agenturleiter Christopher Peterka. Der Neunundzwanzigjährige ist bereits seit zwölf Jahren selbstständig. Und macht seine Sache soweit gut. 

Dann hat ihn ein schwerer Unfall mit Kieferbruch aus der bisherigen Bahn geworfen, geistig zumindest. Alte Denkroutinen halten den neuen Fragen nicht mehr stand, die mit dem Sturz erstmals in sein aktives Bewusstsein gelangen. 

Er empfindet sich als neue Perspektiven Suchender, der viel mehr von sich verwirklichen möchte, als bloß den Lebensunterhalt erfolgreich zu bestreiten. Dieser Zielvorgabe folge ich im Coaching beratend.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir wachsen an unseren Br&uuml;chen. Daran erinnere ich mich beim ersten Gespr&auml;ch mit dem jungen Agenturleiter Christopher Peterka. Der Neunundzwanzigj&auml;hrige ist bereits seit zw&ouml;lf Jahren selbstst&auml;ndig. Und macht seine Sache soweit gut. <br /></strong><strong><br />Dann hat ihn ein schwerer Unfall mit Kieferbruch aus der bisherigen Bahn geworfen, geistig zumindest. Alte Denkroutinen halten den neuen Fragen nicht mehr stand, die mit dem Sturz erstmals in sein aktives Bewusstsein gelangen. </strong></p>
<p><strong>Er empfindet sich als neue Perspektiven Suchender, der viel mehr von sich verwirklichen m&ouml;chte, als blo&szlig; den Lebensunterhalt erfolgreich zu bestreiten. Dieser Zielvorgabe folge ich im <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Coaching</a> beratend.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Coachee: Christopher Peterka<br />Coach / Autorin: Birgitt Morrien </p>
<p>Der Blick auf das <strong><u>Berufsgenogramm*</u> </strong>zeigt einen &auml;u&szlig;erst ehrgeizigen Vater, ein Lehrer. Lehrerin ist auch die Mutter. Die Gro&szlig;eltern v&auml;terlicherseits sind in den Kriegswirren aus dem damaligen Sudetenland geflohen. Danach der neue Anfang in der deutschen Fremde. Ein Sohn, Christophers Vater, fl&uuml;chtet sich durch Leistung in Sicherheit. Christopher wiederum flieht die Aussicht solcher Laufbahnen, ohne zu wissen, wohin. Seine Selbstst&auml;ndigkeit steuert er in den ersten Jahren g&auml;nzlich ohne v&auml;terlichen Kompass, bestimmt die Richtung nach den Sternen, intuitiv, wie es die Mutter gelehrt hat. Hauptsache raus aus dem Hafen. Es ist der Mut der Entdecker, der ihn auf die offene See getrieben hat, seine eigene neue Welt zu finden.</p>
<p>Nach dem Erstgespr&auml;ch erfragt Peterka mein erstes <strong><u>Feedback</u></strong>. Und gern melde ich ihm zur&uuml;ck, dass sein kreatives Potenzial ihn offenbar gezwungen habe, das geregelte Studium zugunsten der eher abenteuerlichen Laufbahn eines Jungunternehmers abzubrechen. Um sich ganz und gar der Entwicklung eines einzigartigen pers&ouml;nlichen und beruflichen Profils zu widmen. Und der Vertrauensbildung ins Leben, denn ohne Netz und doppelten Boden ist der Glaube an sich selbst entscheidend.</p>
<p>Die <strong>Lebensgrund-S&auml;tze </strong>konzentrieren sich &ndash; <strong>dem Rat des</strong> <strong>Ahnen folgend </strong>&ndash;<strong> </strong>konsequent auf Vertrauensbildung. Da hei&szlig;t es: Ich darf mir vertrauen, meinem intuitiven Wissen, der Energie, die immer da ist. Ich darf mich zur&uuml;cklehnen, denn meine Kraft wirkt aus sich selbst. Ich genie&szlig;e die Zeit; genie&szlig;e es, weniger zu tun, mehr zu wirken und wahrzunehmen. Ich lasse mir Zeit.</p>
<p>Seine Lebensgrund-S&auml;tze nimmt Peterka begierig auf und spricht diese von da an im Sinne einer &Uuml;bung im Alltag dreimal t&auml;glich laut f&uuml;r sich. Das zeigt bald Wirkung. Er sp&uuml;rt, dass die &Uuml;bung ihn ruhiger macht, gelassener. Um sich dar&uuml;ber hinaus im Alltag noch besser zu sch&uuml;tzen, empfehle ich ihm, sich allmorgendlich in ein <strong><u>Licht-Ei</u> </strong>zu stellen.</p>
<p>Er stellt sich bewusst vor, in ein wei&szlig;es eirundes Energiefeld einzutreten, das ihn in seinen Grenzen st&auml;rkt. Dadurch <em>f&uuml;hlt </em>er sich sicherer gegen&uuml;ber der Vielzahl an Erwartungen. Diese innere Sicherheit l&auml;sst ihn besser unterscheiden, was sofort erledigt werden muss und was noch warten kann. Die Anforderungen &uuml;berfluten ihn nicht l&auml;nger. Er verschafft sich erst einen &Uuml;berblick und entscheidet dann klug!</p>
<p>In der <strong><u>P/Review, </u></strong>einer von mir angeleiteten mentalen Zeitreise in ein sp&auml;tes Lebensjahr,<strong><u> </u></strong>sieht er sich in der n&auml;chsten Lebensetappe (32-j&auml;hrig) im Schulterschluss mit seinen Partnern auf dem Dach eines Gesch&auml;ftsgeb&auml;udes stehen. Die drei genie&szlig;en die Aussicht auf einen gro&szlig;en Fluss. Im Hintergrund eine Loftetage, in der sie ihr Team besch&auml;ftigen. </p>
<p>Die weiteren Etappen seines Lebens zeigen eine kontinuierliche Wachstumsfolge, die nach und nach famili&auml;res Gl&uuml;ck und gesch&auml;ftliches Gelingen integriert. Schlie&szlig;lich feiert Peterka als alter Mann seinen 80. Geburtstag in einem modernen Flachbau au&szlig;erhalb der deutschen Grenzen.</p>
<p>Hinter so viel sch&ouml;ner Aussicht lugt ihm sogleich die dr&auml;ngende Frage hervor: Wie das erreichen? Um darauf Antworten zu finden, widmen wir uns der <strong>Zielformulierung</strong> in drei Etappen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Drei Monate: </p>
<p>a) Regelm&auml;&szlig;ige k&ouml;rperliche und geistige &Uuml;bungen. Raum f&uuml;r Sport, <br />b) f&uuml;r kontrolliertes Ausbrechen &amp; Auslassen und <br />c) f&uuml;r die t&auml;gliche Erinnerung der Lebensgrunds&auml;tze.</p>
<p>2. Ein Jahr: </p>
<p>a) Tragendes Team entwickeln f&uuml;r erfolgreiche 10-Jahres-Vorhaben. <br />b) Gewachsene Zuversicht in die gelingende Umsetzung der 3-Jahres-Ziele.<br />c) Gesundheit, Tatendrang und Inspiration durch Reisen</p>
<p>3. Drei Jahre: </p>
<p>a) St&auml;rke, Freude und Verbundenheit mit Partnern<br />b) Erfolg in den Gesch&auml;ften, Frieden mit sich selbst, Genussfreude<br />c) Selbstvertrauen durch Erfolgserfahrungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im <strong><u>Aktivit&auml;tenplan</u> </strong>werden jedem Ziel der ersten drei Monate konkrete Handlungsschritte zugeordnet. Die ersten Termine f&uuml;r Reisen und Auszeiten werden bestimmt. W&auml;hrend einer Thailandreise mit seiner Lebenspartnerin m&ouml;chte er sich zugleich erholen und sich einem Autorenbeitrag widmen, den zu schreiben es ruhige Zeit und Raum braucht. Es geht ihm darum, dort sein eigenes Konzept von Marketing &amp; Kunst in der Kommunikation zu formulieren.</p>
<p>Die <strong>Pflege seines Netzwerkes</strong> steht auf der Agenda. Mit R&uuml;ckgriff auf die zuvor erarbeitete <strong><u>Kontaktfeld-Analyse</u> </strong>entscheidet er, sich mit wichtigen neuen und beinah vergessenen (also Passiv-)Kontakten zu treffen. Diesen ausgew&auml;hlten Ansprechpartnern m&ouml;chte er seinen neuen Ansatz f&uuml;r kreative Markenkommunikation vermitteln, um sich so f&uuml;r eine qualitativ anspruchsvollere und auch quantitativ umfassendere Art von Auftr&auml;gen zu &ouml;ffnen.</p>
<p>Zum (vorl&auml;ufigen) Abschied gebe ich ihm einige <strong><u>Fragen</u></strong><u> </u>mit auf den Weg, denn Fragen sind handlungsleitend und daher eines meiner wichtigsten Beratungstools &uuml;berhaupt. Mit meinen Fragen m&ouml;chte ich verbl&uuml;ffen, irritieren und so neuronale Neuverkn&uuml;pfungen er&ouml;ffnen.</p>
<p>Unter anderem stelle ich die Frage nach dem <strong><u>roten Faden</u></strong>: Peterka wollte als Kind Pilot, internationaler Unternehmensberater und Arzt werden. Ich bitte ihn, sich vorzustellen, er sei all dies schon einmal in seinem gedacht achtzigj&auml;hrigen Leben gewesen. Was entdeckt er r&uuml;ckblickend als diesen drei Aufgaben gemeinsamer roter Faden, der sich durch alles hindurchgezogen hat? &nbsp;</p>
<p>Am Ende des ersten Halbjahres unserer Zusammenarbeit ist bereits einiges klarer geworden, insbesondere sind Peterka die eigenen <strong>Werte</strong> bewusster geworden, die sich in einer bestimmten Haltung zum (Arbeits-)Leben ausdr&uuml;cken: Lebensfreude gewinnt &ndash;<strong> </strong>Vertrauen fassen, die M&uuml;he loslassen &amp; dem Gelingen zusehen. Diese Haltung gilt es im Alltag immer neu zu erringen!</p>
<p>Daraufhin widmet Peterka sich verst&auml;rkt der Neuordnung des Agenturteams. Aber auch die Leitung ver&auml;ndert sich noch einmal. In den folgenden anderthalb Jahren treffen wir uns bedarfsbezogen zu einzelnen <strong><u>Follow-ups</u></strong><u>.</u> </p>
<p>Dabei arbeiten wir im Coaching in der Folge methodisch etwa mit dem <strong><u>System-Stellen</u></strong>. Das hei&szlig;t z. B., dass der Partner, mit dem es grunds&auml;tzliche Fragen zu kl&auml;ren gibt, von Peterka &ndash; repr&auml;sentiert durch eine Moderationskarte mit seinem Namen &ndash; an einer von ihm bestimmten Stelle des Raums positioniert wird. Weitere Beteiligte platziert Peterka ebenfalls im Raum, etwa wichtige Mitarbeiter/-innen. Aber auch die Stimme der Gesch&auml;ftsr&auml;ume, die alles mitbekommen, kann hier gestellt werden. </p>
<p>Anschlie&szlig;end stellt sich Peterka einmal selbst in jeder Position auf und spricht aus dieser Perspektive. Dabei werden etwa N&auml;he oder Abstand zu den anderen Beteiligten f&uuml;r ihn aus der Innenansicht sp&uuml;rbar.</p>
<p>Solche (zumal auch empfundene) Mehrperspektivit&auml;t erweitert das Bewusstsein f&uuml;r die Komplexit&auml;t einer Fragestellung und vertieft dadurch das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Problemzusammenh&auml;nge. Die Fixierung auf einzelne Personen l&auml;sst sich leichter aufheben zugunsten versachlichter L&ouml;sungsans&auml;tze.</p>
<p>Nach einer solchen Sitzung zum Thema &bdquo;Zukunft der Agenturleitung&ldquo;, die dem kl&auml;renden System-Stellen gewidmet ist, beschlie&szlig;t Peterka, sich von einem der Partner zu trennen. Und nach wochenlangen Auseinandersetzungen ist es schlie&szlig;lich m&ouml;glich, den Abschied voneinander g&uuml;tlich zu vollziehen. Seither f&uuml;hren die beiden verbleibenden Partner die Agentur allein &ndash; und erleben die neue Konstellation als deutlich stimmiger.</p>
<p>Im weiteren Verlauf unserer Zusammenk&uuml;nfte wirke ich im Coaching vor allem ordnend, etwa durch die <strong><u>Verschriftlichung der Themen am Flipchart</u></strong>. Indem wir die Dinge von uns getrennt als Begriff am Flipchart ansehen k&ouml;nnen, entdecken wir vielfach neue Aspekte zum Thema, die im Kreislauf des Denkens nicht zum Vorschein kommen konnten. Erkenntnis lebt vom Dialog.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nach zwei Jahren Coaching</strong> hat sich vieles im Arbeitsleben von Christopher Peterka ge&auml;ndert:</p>
<ul>
<li>
<div>Das neue Team steht.</div>
</li>
<li>
<div>Die Leitung ist konsolidiert.</div>
</li>
<li>
<div>Der Umzug in ein neue B&uuml;ror&auml;ume steht bevor (Loft-artig).</div>
</li>
<li>
<div>Ein weltweit f&uuml;hrender Sportartikelhersteller ist neuer Kunde.</div>
</li>
<li>
<div>Peterka hat als Autor richtungweisende Beitr&auml;ge im Bereich&nbsp;kreativer Markenkommunikation ver&ouml;ffentlicht.</div>
</li>
<li>
<div>Peterka erlebt mehr Lebensfreude durch gewachsenes Selbstvertrauen. </div>
</li>
</ul>
<p>Zugleich bestimmen wir gemeinsam eine Vertrauensperson in seinem Umfeld, die die Funktion des <strong>Mentors</strong> &uuml;bernimmt, um die Umsetzung der Ziele auch dann noch zu pr&uuml;fen, wenn wir uns nicht mehr (regelm&auml;&szlig;ig) im Coaching sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Weitere Angaben zum Coachingprozess<br /></u></strong>
<p><strong>Dauer und Umfang:<br /></strong></p>
<p>Gesamtvolumen:&nbsp; 40 Beratungseinheiten / 40 BE</p>
<p>Umgerechnet:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;30 Zeitstunden direkte Beratung</p>
<p>H&auml;ufigkeit:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 Termine &agrave; 2,5 Zeitstunden</p>
<p>Zeitraum:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 Jahre</p>
<p>Im ersten Jahr gab es h&auml;ufiger und zeitlich enger beieinander liegende Termine, gefolgt von loseren, bedarfsbezogenen Treffen im zweiten Jahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Reaktionen des Umfeldes:</strong> </p>
<p>Positive Reaktionen bei Partnern und Mitarbeitern &uuml;ber<strong> </strong>neue Klarheit der Ziele und<strong> </strong>wachsende authentische&nbsp;Souver&auml;nit&auml;t im pers&ouml;nlichen Auftritt.</p>
<p><strong>Schwierigkeiten / Widerst&auml;nde: <br /></strong>Siehe Text.</p>
<p><strong>&Auml;ngste / Unsicherheiten: </strong></p>
<p>Anf&auml;ngliches Z&ouml;gern gegen&uuml;ber erlebnisorientierten &Uuml;bungen lie&szlig; sich durch gute Ergebnisse eben dadurch nach und nach g&auml;nzlich ausr&auml;umen. Ansonsten siehe Text.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Alle Techniken meiner Beratungsmethode DreamGuidance&nbsp;erscheinen im Text gefettet und unterstrichen. F&uuml;r vertiefende Erkl&auml;rungen verweise ich auf&nbsp;Ver&ouml;ffentlichungen in&nbsp;meiner Online-Redaktion Coaching-Blogger sowie&nbsp;auf meine&nbsp;B&uuml;cher: <br /><a href="http://www.cop-morrien.de/">http://www.cop-morrien.de</a> / Publikationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Christopher Peterka<br />Chronologisches Coachee-Profil: </strong></p>
<p>1998: Peterka, Abiturient, gewinnt mit seiner Werbeagentur aus dem Kinderzimmer den Wettbewerb um die Markteinf&uuml;hrung einer Telefongesellschaft.</p>
<p>2002: Peterka, Politiker, Student, Marathonl&auml;ufer, PR-Agenturinhaber, gr&uuml;ndet zus&auml;tzlich die Werbeagentur gannaca.</p>
<p>2003: Peterka erlebt mit 24 ein lebensbedrohliches Burn-out. St&uuml;rzt und bricht sich mehrfach den Sch&auml;del.</p>
<p>2006: Peterka sieht sich an einem Scheideweg und sucht Rat bei COP.</p>
<p>2007: Peterka geht in den Wandel &ndash; erfolgreich unterst&uuml;tzt durch COP.</p>
<p>2008: Peterka, Vision&auml;r und Aufbrecher, wird Mitglied im Board des wichtigsten Schweizer Think-Tanks GDI. Seine Agentur gannaca gewinnt die Deutsche Bank und Nike als Klienten. </p>
<p><strong>Kontakt:</strong> <a href="http://www.gannaca.com/">http://www.gannaca.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Literaturhinweise: <br /></strong>
<p>Weitere Coaching-Stories (in der Regel aus 1. Hand) finden sich in diesem Logbuch unter <a href="..//">http://www.coaching-blogger.de</a> / Fallgeschichten.</p>
<p>In&nbsp;meinem Lesebuch&nbsp;&bdquo;Traumhaft gel&ouml;st &ndash; Coaching mit DreamGuidance&ldquo; (COP Edition / BoD&nbsp;2007) finden Sie weitere Beispiele.&nbsp;</p>
<p>Das&nbsp;neue&nbsp;Arbeitsbuch&nbsp;zur Methode:&nbsp;&quot;Erfolg mit DreamGuidance&quot; (L&uuml;chow 2008).</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coaching-blogger.de/2008/10/09/lebensfreude-gewinnt-%e2%80%93-vertrauen-fassen-die-muhe-loslassen-dem-gelingen-zusehen/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Ingenieur steigt aus, um aufzusteigen: Wie Karriere auch ohne Recruiting klappen kann. Coaching-Feedback von Profis, Teil 25</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/09/05/ingenieur-steigt-aus-um-aufzusteigen-wie-karriere-auch-ohne-recruiting-klappen-kann-coaching-feedback-von-profis-teil-25/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 10:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Amen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie der Kölner Ingenieur Thomas Stromberg nach der Hälfte seines Lebens genug hatte – das Grau der Arbeit war übermächtig geworden. Ein zunehmend unaushaltbarer Zustand.

Und wie das Coaching ihm half, sich selbst besser kennenzulernen, auf viele Fragen Antworten zu finden und seine innere Kraftquelle zu entdecken.

 „Das Leben ist zu facettenreich, um Stillstand zu akzeptieren.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&quot;Das Leben ist zu facettenreich, um Stillstand zu akzeptieren.&ldquo;</strong> </p>
<p><strong>Wie der K&ouml;lner Ingenieur Thomas Stromberg nach der H&auml;lfte seines Lebens genug hatte &ndash; das Grau der Arbeit war &uuml;berm&auml;chtig geworden. Und wie das Coaching ihm half, sich selbst besser kennenzulernen, auf viele pers&ouml;nliche Fragen zu Arbeit und Leben Antworten zu finden und so seine innere Kraft zu entdecken. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausgangsposition und Bestandsaufnahme</strong></p>
<p>Ich bin 43 Jahre alt. Die H&auml;lfte meines Lebens habe ich schon hinter mir, wie mein Vater mir zum Geburtstag bescheinigte. Was mache ich nun mit der zweiten H&auml;lfte, oder macht die zweite H&auml;lfte was mit mir?</p>
<p>13 Jahre Schule, 5 Jahre Studium, 17 Jahre t&auml;tig als Ingenieur, nicht verheiratet, keine Kinder, keine Schulden.</p>
<p><strong>Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.</strong></p>
<p>Es erfordert schon einiges an Energie, oder geistiger Frische, wenn man nach 17 Jahren mehr oder weniger ingenieurm&auml;&szlig;iger T&auml;tigkeit sagt: &bdquo;So, jetzt ist mal Schluss mit dem ganzen Unsinn, ich mache mal Pause und suche mich selbst.&ldquo;</p>
<p>Das t&auml;gliche Arbeitsgrau, das mittlerweile schon Besitz von meiner Pers&ouml;nlichkeit ergriffen hatte, musste weg. Ich k&uuml;ndigte Ende 2006, ohne eine genaue Vorstellung davon, was kommen w&uuml;rde, und ohne Nachfolgeanstellung.</p>
<p>Indem ich unwesentliche Aufgaben ausblendete, wollte ich den Kopf freimachen, um das Wesentliche erkennen, finden, wiederfinden, bewerten, bearbeiten, l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Die einzigen Vorbereitungen, die ich traf, waren:</p>
<p>a) eine Kopie des Jahreskalenders 2007, um meinen pers&ouml;nlichen Zeitplan nicht aus den Augen zu verlieren;</p>
<p>b) die Planung einer l&auml;ngeren Reise nach Neuseeland, mit Rucksack und allein. (Ich bin dann mal weg.)</p>
<p> </p>
<p><strong>Reaktionen</strong></p>
<p>Man kann sich vorstellen, wie stark unterschiedlich die Reaktionen auf meine Entscheidung waren. Freunde und Bekannte mutierten zu Hobbypsychologen und bescheinigten mir eine Midlife-Crisis oder ein m&auml;chtiges Burn-out-Syndrom. (Kann ja sein, na und &hellip;) Gekr&auml;uselte Stirnen und wohlgemeinte Ratschl&auml;ge, die von einer L&uuml;cke im Lebenslauf dringend abrieten. </p>
<p> Oje, aber es stimmt ja auch. Wie schnell kommt man in dieser erfolgsorientierten, materialistischen, CO<sub>2</sub>-aussto&szlig;enden Welt von einer festen Anstellung zum totalen Absturz: arbeitslos, AGL II, Hartz IV, unvermittelbar, straff&auml;llig, krank, drogenabh&auml;ngig, tot. Und als letzte Frage bleibt: Wer bezahlt die Beerdigung? </p>
<p>Verst&auml;ndnislosigkeit auf der einen Seite &ndash; &bdquo;Was hast du denn <em>konkret</em> vor und was soll das alles <em>bringen</em>?&ldquo; &ndash; und Verst&auml;ndnis auf der anderen. Menschen, die sich abwendeten, sei es aus Neid oder erschreckt dadurch, dass einer das wagte, wovon sie schon seit Langem tr&auml;umten. </p>
<p>Aber ich kam auch mit Leuten ins Gespr&auml;ch, mit denen ich nie etwas zu tun gehabt hatte oder h&auml;tte. Ein Kollege aus einer anderen Abteilung erz&auml;hlte mir spontan von seinem kurzen Lebensabschnitt als Tauchlehrer in s&uuml;dlichen Gefilden, dass er diese Erfahrung nicht missen mochte und er sicher sei, dass meine Entscheidung absolut richtig sei.</p>
<p>Ein Freund, der nach drei Monaten aus Kanada zur&uuml;ckkehrte, rief mich direkt an und klopfte mir verbal auf die Schulter: &bdquo;Mach das man, es kann absolut nichts schiefgehen, du kannst nur gewinnen. Ich freue mich f&uuml;r deine Entscheidung. Wenn du Hilfe brauchst, rufe mich an.&ldquo;</p>
<p>Der gr&ouml;&szlig;te Anteil der Reaktionen war allerdings eher distanziert. Alles, was nicht der Norm entspricht oder gegen den Strom schwimmt, wird halt ganz besonders genau beobachtet &ndash; und eher mehr mit unqualifizierten Meinungen konfrontiert als mit qualifizierten.</p>
<p> </p>
<p><strong>Coaching f&uuml;r den weiteren Berufs- und Lebensweg</strong></p>
<p>Ich suchte f&uuml;r meine weitere Berufsentwicklung die Meinung, Hilfestellung, Ideenfindung und Unterst&uuml;tzung einer unabh&auml;ngigen Person, die sich professionell mit dieser Thematik besch&auml;ftigte, ein Coaching also. Nach mehreren k&uuml;rzeren Probesitzungen kam ich zu Birgitt Morriens DreamGuidance. Vielleicht steckt in mir ja ein Traum, der wirklich ans Licht muss, dachte ich, oder ich erkenne, dass es sich nur um geistesabwesende Tagtr&auml;ume handelt, um realit&auml;tsfernes Wunschdenken. </p>
<p> Meine Erwartung an das Coaching war eine konkrete Lenkung meines Berufsweges in eine zufriedene, sinnvolle Besch&auml;ftigung &ndash; selbst wenn das hie&szlig;, meinen l&uuml;ckenlosen Berufsweg als Ingenieur zu verlassen. Vielleicht hatte ich ja bis dahin das &bdquo;falsche&ldquo; Arbeitsgebiet gew&auml;hlt. Auch branchenfremden Bereichen wollte ich also Beachtung schenken. Ich wusste, dass mir die geplante Auszeit genug Raum verschaffen w&uuml;rde, um ohne Druck und Ablenkung einen Weg zu finden und eine Entscheidung zu treffen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Die konkrete Arbeit: Inhalt, Wirkung und eine Menge Fragen</strong></p>
<p>Wie f&auml;ngt man an? Am besten mit der eigenen Familiengeschichte. Wer in der Verwandtschaft ist gl&uuml;cklich und hat den richtigen Beruf? Bei wem ist es anders, war es anders?</p>
<p>Fragen, die ich mir noch nie so gestellt hatte.</p>
<p>Dann zu mir selbst: Wie sieht es mit meinen Normen, Werten und Einstellungen aus und der Frage nach dem Sinn? Wie stehe ich zur Liebe, zur Religion, zum Tod? Wo liegen meine St&auml;rken und Schw&auml;chen in Arbeit und Leistung? Bin ich kreativ, leistungsf&auml;hig, konzentriert, gebildet? </p>
<p>Speziell durchleuchtet haben wir sp&auml;ter noch die Einflussfaktoren meiner Berufswahl: Was wollte ich als Kind immer werden? Hatte ich Vorbilder? Welche Bedingungen spielten bei der sp&auml;teren Berufswahl eine Rolle, und waren diese gepr&auml;gt durch die Familie, Freunde, Schule, Bekannte? </p>
<p>Wie setzen sich mein soziales Netz und mein Lebensumfeld zusammen? Was bedeuten mir Familie und Freunde? Wie bewerte ich meinen Lebensraum, meine Wohnart, meine eigene Wohnung? Brauche ich Freir&auml;ume? Bin ich kontaktf&auml;hig oder ben&ouml;tige ich eher Distanz? Habe ich eine materielle Sicherheit und brauche ich sie? Wie ist mein Verh&auml;ltnis zum Geld? </p>
<p>Und dann mein K&ouml;rper: Bin ich gesund, f&uuml;hle ich mich wohl, mag ich mich? Treibe ich Sport, f&uuml;hle ich mich strapaziert? Ern&auml;hre ich mich richtig?</p>
<p>Verifiziert haben wir diese vielen Fragen nach Qualit&auml;t und Quantit&auml;t: Brauche ich viel oder wenig, will ich mehr oder reicht mir, was ich habe?</p>
<p>Wieder eine Menge Fragen, die mir in so einer Konzentriertheit und Komplexit&auml;t noch nie gestellt worden waren. Einige dieser Fragen wirken immer noch nach, und ab und zu stelle ich mir noch so manche, um zu sehen, ob meine Antwort heute eine andere ist.</p>
<p>Auf der Suche nach meinem inneren Kraftkern, der mir in schwierigen Situationen geholfen hat, sollte ich ein Bild eines dieser Momente malen. Unbeholfen habe ich meine gef&uuml;hlten Gedanken zu Papier gebracht. Lange war es her, dass ich &uuml;berhaupt etwas gemalt hatte, und eigentlich hat es mir immer Spa&szlig; gemacht.</p>
<p>Bei all dem habe ich begriffen, dass es letztendlich meine eigene Pers&ouml;nlichkeit ist, die den Kraftkern bildet. Und diese Pers&ouml;nlichkeit l&auml;sst mich auf eine beachtliche Anzahl an Rollen, die ich in meinem Leben schon gespielt habe, zur&uuml;ckblicken. Interessant, was da alles zusammenkommt.</p>
<p>Wichtig war die mentale Zeitreise, in der ich mich leicht meditativ auf einem Zeitstrahl durch mein Leben bewegte. Wie einfach es sein kann, so sein Leben r&uuml;ckblickend zu sehen und die Zukunft zu planen! Dieser Ausflug in die Vergangenheit und Zukunft, mit meinen Vorstellungen und W&uuml;nschen machte mich stellenweise auch sehr nachdenklich. </p>
<p> Vergangene Zeiten mit sch&ouml;nen Erlebnissen sind Geschichte. Wirken irgendwie fern und unerreichbar, nicht mehr reproduzierbar. Ich hatte manchmal das Gef&uuml;hl, dass diese Zeiten verloren gegangen waren. Dennoch: Die tats&auml;chlich eingetroffenen Gegebenheiten sind Fakt &ndash; nur welchen Nutzen ziehe ich daraus und wie steuere ich meine Zukunft?</p>
<p> </p>
<p><strong>Von der Theorie zur Praxis</strong></p>
<p>Wie setze ich meine Ziele um? In kleinen H&auml;ppchen zubereitet, ergibt sich ein Plan, der die Etappenziele definiert.</p>
<p>Nach der Selbsterlaubnis zur l&auml;ngeren Berufspause und einer inspirierenden und erholsamen Reise nach Neuseeland, w&auml;hrend der ich ohne Ablenkung durch andere Personen oder Meinungen das Coaching in Teilbereichen &uuml;berdenken und verarbeiten konnte, begab ich mich auf die Suche nach einer T&auml;tigkeit als Ingenieur.</p>
<p>Das Berufsfeld passt zu mir und ist auch, zur jetzigen Zeit, der richtige Weg, das hatte mir das Coaching noch einmal deutlich gemacht. </p>
<p> </p>
<p>(Der Aufenthalt in einem fremden Land, mit der wunderbaren Natur und dem Kontakt zu vielen Menschen, die alle verschiedene Ziele haben, vergr&ouml;&szlig;erte den Abstand zu meinem Ausgangspunkt, der K&uuml;ndigung, schneller, als ich erwartet h&auml;tte. Was ganz in meinem Sinne war.)</p>
<p> </p>
<p>Dennoch wei&szlig; ich ganz genau, dass ich zu gegebener Zeit etwas ganz anderes machen und mir gewiss noch mehrmals eine l&auml;ngere Auszeit erlauben werde. Das Coaching hat auch dazu meine Meinung gefestigt.</p>
<p>Durch konkrete Vorstellungen von Arbeitsablauf &ndash; und einer h&ouml;heren Einstufung der Priorit&auml;t meiner Freizeit &ndash;, Thema, Anspruch an Kreativit&auml;t, Atmosph&auml;re und Gehalt fand ich letztendlich zu meiner neuen Anstellung, in der ich sehr zufrieden bin. Ich wei&szlig; nun, dass das Aufsp&uuml;ren von zufriedenstellenden Lebensprofilen den Einsatz von sensiblen Sensoren mehr erfordert, als ich es gedacht habe.</p>
<p> 
<p><strong>Es gibt noch viel zu tun &hellip;</strong></p>
<p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich mein pers&ouml;nlicher Lebensmix zum Positiven ge&auml;ndert hat, wobei nicht nur das Coaching den Anlass dazu gegeben hat. Auch die sechsmonatige Auszeit stufe ich als sehr wichtig f&uuml;r mich ein. W&auml;re ich vollbesch&auml;ftigt gewesen, h&auml;tte das Coaching nicht in dem Ma&szlig;e sich entfalten und wirken k&ouml;nnen.</p>
<p>Ich habe erkannt, dass ich aktiv Ver&auml;nderungen nach meinem Ma&szlig;stab und der Vorgabe meines Tempos herbeif&uuml;hren m&ouml;chte. Das Leben ist zu facettenreich, um Stillstand zu akzeptieren. Das t&auml;gliche Arbeitsgrau raubt nur Lebenszeit und Lebenskraft. Es gibt noch viel zu tun &ndash; und ich habe noch viele Ideen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Der Autor</strong></p>
<p>Thomas Stromberg, Jahrgang 1964, 1985&ndash;1990 Maschinenbaustudium, Fachrichtung Konstruktionstechnik. Ingenieur im Bereich Maschinenbau/Automotive, lebt in K&ouml;ln.</p>
<p>Kontakt: <u /><u /><u><a href="mailto:thstromberg@gmx.de">thstromberg@gmx.de</a></u></p>
<p><u /><u><br /> </u></p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br />Die vollst&auml;ndige Sammlung der Feedbacks erscheint demn&auml;chst als Buch.<u><br /> </u></p>
<p><u><strong /></u></p>
<p><u /><u></p>
<p> </u></p>
<p><u /><u><strong>Neuerscheinung zum Karriere-Coaching:</strong></p>
<p> Birgitt E. Morrien/Iris Hammelmann<br /> Erfolg mit DreamGuidanceSM<br /> Unbewusste Intelligenz st&auml;rken und nutzen<br /> L&uuml;chow Verlag 2008<br /> 180 Seiten, Paperback<br /> &euro; 16,95 (D), &euro; 17,50 (A), sFr 30,40<br /> ISBN 978-3-7831-9008-3</p>
<p> <strong>Aktuell</strong></p>
<p> Birgitt E. Morrien<br /> Traumhaft gel&ouml;st &ndash; Coaching mit DreamGuidanceSM <br /> Coaching-Lesebuch <br /> Themen u.a.: Erfolgsgeschichten, Ganzheitliche Kommunikation, <br /> Interviews. COP Edition 2007, 300 Seiten, Paperback, &euro; 17,00<br /> ISBN: 978-3-8334-8091-1</p>
<p> </u></p>
<p><u /><u><br /> </u></p>
<p><u /><u><strong>Siehe:</strong> </u><u><a href="http://www.cop-morrien.de/">www.cop-morrien.de</a></u> / Publikationen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SPIEGEL ONLINE schickt Journalisten auf Traumreise für die Karriere. Sommerliche Besinnung, Teil 4</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/07/31/spiegel-online-schickt-journalisten-auf-traumreise-fur-die-karriere-sommerliche-besinnung-teil-4/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2008/07/31/spiegel-online-schickt-journalisten-auf-traumreise-fur-die-karriere-sommerliche-besinnung-teil-4/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 17:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallgeschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coaching-blogger.de/?p=246</guid>
		<description><![CDATA[Wie ein freier Journalist beim Coach auf der Couch ohne ernsthafte Absichten in seine Zukunft schaut und dabei ganz Unerwartetes entdeckt. Im erweiterten Bewusstseinszustand mit DreamGuidance lernt SPIEGEL-ONLINE-Autor Kai Oppel seinen noch nicht geborenen Sohn und sich selbst als Chef von zehn Mitarbeitern kennen, um am Ende des Coachings seiner neuen Devise zu vertrauen: Lass dir Zeit. 

Hinweis: Erstveröffentlichung des Originalbeitrages siehe Coaching-Blogger vom 8.11.2007.  SPIEGEL ONLINE veröffentlichte eine redaktionell leicht veränderte Fassung des Beitrages am  3.4.2007.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie ein freier Journalist <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">beim Coach</a> auf der Couch ohne ernsthafte Absichten in seine Zukunft schaut und dabei ganz Unerwartetes entdeckt. Im erweiterten Bewusstseinszustand mit DreamGuidance lernt SPIEGEL- ONLINE-Autor Kai Oppel seinen noch nicht geborenen Sohn und sich selbst als Chef von zehn Mitarbeitern kennen, um am Ende des Coachings seiner neuen Devise zu vertrauen: Lass dir Zeit.</strong> </p>
<p><strong>Hinweis: Erstver&ouml;ffentlichung des Originalbeitrages siehe Coaching-Blogger vom 8.11.2007.&nbsp;SPIEGEL ONLINE&nbsp;ver&ouml;ffentlichte eine redaktionell leicht ver&auml;nderte Fassung des Beitrages am &nbsp;3.4.2007.<br /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder dritte Arbeitnehmer schiebt Studien zufolge Dienst nach Plan, jeder f&uuml;nfte gar hat bereits innerlich gek&uuml;ndigt. Das Problem: Viele wissen nicht, was sie eigentlich wollen. Kai Oppel wei&szlig; es. F&uuml;r SPIEGEL ONLINE hat er dennoch einen Karrierecoach besucht.</p>
<p>Beine ausgestreckt, Arme auf dem Bauch. Obwohl ich kein ernsthaftes Problem habe, liege ich in K&ouml;ln auf einer Couch. Wozu? Zur Karriereentwicklung. DreamGuidance nennt die K&ouml;lner Coacherin Birgitt E. Morrien ihr Konzept, bei dem Tagtr&auml;ume den Weg zu den wirklichen W&uuml;nschen ebnen sollen. Denn: Wer seine Karriere mit Verstand plant, sieht oft vor lauter Alltag seine wahren Tr&auml;ume nicht &ndash; und unternimmt wom&ouml;glich Schritte, die ihn weder richtig erfolgreich noch richtig gl&uuml;cklich machen. </p>
<p><strong>Traumbilder einer Zeitreise<br /></strong>
<p>Meine Augen sind geschlossen. Morrien spricht monoton. G&nbsp;a&nbsp;n&nbsp;z&nbsp; g&nbsp;l&nbsp;e&nbsp;i&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;m&nbsp;&auml;&nbsp;&szlig;&nbsp;i&nbsp;g. G&auml;hn. Nein, ich schlafe nicht ein. Gleichm&auml;&szlig;ig atme ich ein &ndash; und aus. Morrien redet langsam weiter. Ich frage mich, was ich zum Teufel auf dieser Couch mache und wie dieser Hokuspokus funktionieren soll. Morrien spricht weiter wie in einem schlechten Film. Ich g&auml;hne. Ich h&ouml;re wieder auf ihre Stimme und denke nicht wirklich nach. Pl&ouml;tzlich antwortet mein Gehirn von selbst auf ihre Fragen. Und zwar mit Bildern, die schlagartig vor mir auftauchen. </p>
<p>Tagtraumbild eins, mein 65. Geburtstag: Ich trage vor mir einen Bauch und dar&uuml;ber einen gelben Pullover. Ich stehe unter einem Baum, blicke auf Berge, deren Spitzen sich in einem kleinen See spiegeln. Dazu: warmes, goldenes Nachmittagslicht. Auf unversch&auml;mt sattem Gr&uuml;n steht eine lange wei&szlig;e Tafel. Um mich: Freunde. Familie. Kindergeschrei. Von diesem Geburtstag ausgehend laufe ich in Siebenjahresschritten zur&uuml;ck durch mein Leben. Kai als 58-J&auml;hriger: Alte Oper Frankfurt. Ich kriege eine Auszeichnung f&uuml;r mein Schaffen. Applaus. Danke. Kai als 51-J&auml;hriger: Ich schippere mit einem netten Segelboot alpens&uuml;dseitig mit lebhafter und h&uuml;bscher Frau &uuml;ber einen gro&szlig;en See. </p>
<p><strong>Kein klassisches Coaching<br /></strong>
<p>Wie mir Morrien einige Tage sp&auml;ter erkl&auml;rt, hat der Tagtraum als Coachinginstrument einen einfachen Hintergrund. &bdquo;Ich f&uuml;hre den Klienten in ein sehr sp&auml;tes Lebensjahr, wo er sich aus der gelasseneren Perspektive des alten Menschen an kostbare Lebensmomente erinnert&ldquo;, erkl&auml;rt die studierte Kommunikationswissenschaftlerin. Damit unterscheide sich der Coachingansatz von anderen Modellen. &bdquo;In klassischen Coachings werden Klienten gefragt, wo sie sich in f&uuml;nf Jahren sehen&ldquo;, erl&auml;utert sie. Genau darauf geben Manager und andere Klienten oft eine plausible Antwort.</p>
<p>Bernhard Adelberg, der als Heilpraktiker bei seinen Patienten seit zehn Jahren auf Hypnose zur&uuml;ckgreift, pflichtet bei. &bdquo;Der Coach bekommt vom Klienten meist ein Pr&auml;sentationsproblem genannt, das dem Coach wie auf einem Tablett pr&auml;sentiert wird.&ldquo; Dabei handelt es sich um plausible Erkl&auml;rungen, die sich der Hilfesuchende selbst zurechtgelegt hat. Diese Ausf&uuml;hrungen treffen aber nicht immer die Wahrheit, weil sich der Patient nicht immer traut, die tats&auml;chlichen Probleme auf den Tisch zu bringen &ndash; oder weil er die wirklichen Beweggr&uuml;nde seiner Blockaden nicht kennt.</p>
<p>Genau dieses Pr&auml;sentationsproblem ist laut Morrien der Knackpunkt. &bdquo;Dem Klienten dienen bisherige Denk- und Handlungsroutinen als Grundlage f&uuml;r eine besser gedachte Zukunft&ldquo;, sagt sie. &bdquo;Doch genau diese Routinen sind die Ursache f&uuml;r die aktuelle berufliche Unzufriedenheit oder Unklarheit.&ldquo; Coaches besprechen mit ihren Klienten in der Regel, wie sie sich in den n&auml;chsten Stunden oder Tagen verhalten sollten, um optimale Ergebnisse zu erzielen. So wie der Fu&szlig;balltrainer das n&auml;chste Spiel plant und die Spieler einstellt. Das gro&szlig;e Ziel, das pers&ouml;nliche Karriere- und Lebensziel f&uuml;r in zwanzig, drei&szlig;ig, vierzig Jahren, f&auml;llt dabei meist unter den Tisch.</p>
<p><strong>Weiter unterwegs im mentalen Raum<br /></strong>
<p>Damit mir genau dies nicht passiert, liege ich also auf der Couch &ndash; und reise weiter durch mein Leben. </p>
<p>Kai als 44-J&auml;hriger: Altbaub&uuml;ro; vermutlich in Hamburg-Eppendorf. Mir prosten rund zehn meiner (meiner!) Mitarbeiter zufrieden zu. Kai als 37-J&auml;hriger: Habe mir fr&uuml;her freigenommen. Hole Sohnemann an einem sonnigen Nachmittag aus einem Kindergarten in M&uuml;nchen-Neuhausen und verpacke ihn auf dem Kindersitz. Nachdem mich Morrien zum Rentner gemacht hat, der gelassen auf sein Leben geblickt hat, holt sie mich zur&uuml;ck in ihren Beratungsraum. Dort male ich anschlie&szlig;end kleine Bilder zu meinen Tagtr&auml;umen, denen ich &Uuml;berschriften geben muss. </p>
<p>Was bei dem Tagtraum mit mir passiert ist, erl&auml;utert Bernhard Adelberg. &bdquo;Im Gehirn lassen sich in diesem Zustand Alphawellen messen. Im Gegensatz zur Tiefenhypnose, bei der Thetawellen messbar sind, hat der Klient in diesem Zustand die volle Kontrolle&ldquo;, sagt der 39-j&auml;hrige Heilpraktiker. &bdquo;Ob der Alphazustand durch autogenes Training, durch einen Tagtraum oder eine andere Technik hergestellt wird, spielt dabei keine Rolle.&ldquo; Wichtig sei lediglich, dass sich der Klient auf die Tranceindikation einlasse und seine Augen schlie&szlig;e. </p>
<p>Laut Birgitt Morrien tritt das Wachbewusstsein in diesem Zustand ein St&uuml;ck zur&uuml;ck. &bdquo;Anders als im Traum ist sich der Reisende durchg&auml;ngig bewusst, dass er im mentalen Raum unterwegs ist&ldquo;, erkl&auml;rt die 48-J&auml;hrige. Nach Worten der amerikanischen Intuitionsexpertin Mona Lisa Schulz war mein Gehirn in diesem erweiterten Bewusstseinszustand auf der K&ouml;lner Couch viermal so aktiv wie im Wachzustand.</p>
<p>Und was mein Gehirn da zutage f&ouml;rderte, war nicht nur das Bild von einem dicken Alten und einem zufriedenen Endvierziger in einem Boot. Der Tagtraum gab mir bei genauer Betrachtung auch einen Hinweis, wie ich es am ehesten zum Segelboot und zur Auszeichnung schaffe. W&auml;hrend ich mir als 37-J&auml;hriger offensichtlich freinahm, um den im Jetzt noch nicht vorhandenen Sohn aus dem Kindergarten abzuholen, sah ich mich sieben Jahre sp&auml;ter selbst als Arbeitgeber von zehn Angestellten. Die Selbstst&auml;ndigkeit als Weg zur Traumerf&uuml;llung.</p>
<p><strong>Rat der Ahnen<br /></strong>
<p>Nach dem Tagtraum spreche ich mit Morrien &uuml;ber meine Bilder und entwerfe mit ihr gemeinsam Schritte, die mich zum Ziel bringen k&ouml;nnen. Jetzt erkenne ich auch pl&ouml;tzlich den Sinn zweier 