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		<title>Karriere-Management: Wenn alle Stricke reißen, Cocker-Coaching</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2011/02/11/karriere-management-wenn-alle-stricke-reisen-cocker-coaching/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 09:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell thematisiert die Financial Times Deutschland meine Beratungsarbeit, was mich natürlich freut. Auch wenn der Beitrag einer kleinen Replik bedarf, einer erhellenden Anregung.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was die Financial Times Deutschland&nbsp;von&nbsp;ganzheitlichem&nbsp;Coaching&nbsp;hielt,&nbsp;ist online auch weiterhin nachzulesen:&nbsp; So&nbsp;ist dort etwa das Cocker-Coaching von&nbsp;<a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Birgitt Morrien</a>&nbsp;Thema,&nbsp;was&nbsp;die K&ouml;lner Kommunikationswissenschaftlerin freut.&nbsp; Jedoch&nbsp;bedarf der Beitrag ihrer Ansicht nach einer kleinen Replik, einer erhellenden Anregung&#8230; (<a href="http://www.coaching-blogger.de/wp-content/podcasts/stricke.mp3">Podcast</a>)</strong></p>
<p>Fortbildung bringt nix, behauptet ein US-Kollege von mir nach 20 Trainerjahren. Das klingt herrlich provokant. Kein Wunder, dass die&nbsp; Financial Times Deutschland am Wochenende* &uuml;ber dessen neues Buch berichtet. Recht hat der Mann, denn Menschen lassen sich eh nicht ver&auml;ndern! Wenn das jemand wei&szlig;, dann ich nach 15 Jahren Beratungserfahrung.</p>
<p>Warum also daf&uuml;r Geld ausgeben, zumal viel Geld? Von 26,5 Milliarden Euro pro Jahr lese ich, die die Unternehmen hierzulande j&auml;hrlich f&uuml;r Kurse und Seminare ausgeben, f&uuml;r reine Augenwischerei, eine unglaubliche Geldverschwendung, so die FTD.</p>
<p>Und abschreckende Beispiele gibt es genug, meint Rezensent Constantin Gillies und z&auml;hlt ein paar abstruse Vorreiter der Branche auf: Nachdem Pferdefl&uuml;stern inzwischen out ist, k&ouml;nnen Mitarbeiter nun Nilpferden die Z&auml;hne putzen oder sich mit cinematografischem Coaching die Zeit vertun. Und wenn alle Stricke rei&szlig;en, bliebe noch das <a href="http://www.cop-morrien.de/coaching-mit-dreamguidance/authentisch-ueberzeugen/">Cocker-Coaching</a>, benannt nach dem britischen Pops&auml;nger.</p>
<p>Als ob ich das nicht w&uuml;sste. Schlie&szlig;lich stammt der Titel von mir! Denn Cocker ist der einzige B&uuml;hnenstar, der unbeirrt kr&auml;chzt und zappelt, wenn er auftritt. Und genau darum steht er mir Pate f&uuml;r die Einsicht in die vergebliche liebe M&uuml;h aller Fortbildungsarbeit, die darauf zielt, die Menschen anders machen zu wollen als sie nun mal sind.&nbsp;</p>
<p>Kein Mensch hat es bisher geschafft, Cocker seine ungelenken Verrenkungen abzugew&ouml;hnen. Und obwohl der arme Mann damit gestraft ist, war ihm offenbar fr&uuml;h klar, dass er nur eine Chance hat: Zappeln hin oder her, ich muss singen!</p>
<p>Und das macht er so einzigartig, so beseelt und voller Hingabe, dass mich auch der alte Cocker noch immer zu Tr&auml;nen r&uuml;hren und mein Herz h&ouml;her schlagen lassen kann. Er hat sich selbst zur&nbsp;unverwechselbaren Marke gemacht.</p>
<p>Und weil das so ist, wei&szlig; ich, dass sein Vorgehen der Schl&uuml;ssel zum Erfolg ist: Mit dem eigenen Strom zu schwimmen, koste es was es wolle, ganz man selbst zu sein, einzigartig!</p>
<p>Wir sind von soviel Mittelm&auml;&szlig;igkeit umgeben, weil alle der Mach-mich-nach-Masche verfallen sind. Alle Welt will sein wie die Reichen und Sch&ouml;nen, wie die Ber&uuml;hmten und Erfolgreichen. Doch vor lauter Nachmachen, was man ihnen vormacht, verlieren sich viele selbst aus den Augen.</p>
<p>Diesen fatalen Selbstschw&auml;chungs-Kreislauf durchbricht keine Weiterbildung, die Menschen ihrem Wesen nach ver&auml;ndern will. In Cockers Sinne zu coachen ist f&uuml;r mich Re-ligio, d.h.&nbsp; R&uuml;ck-Verbindung zu schaffen mit den ureigensten Potenzialen ist die zentrale Aufgabe. Und das gelingt nur durch innere Kl&auml;rung!</p>
<p>Und die ist vonn&ouml;ten in einer Republik, in der jeder 7. Arbeitnehmer sich am falschen Platz f&uuml;hlt und frustriert. Die Folgekosten bewegen sich laut Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsmedizin im dreistelligen Milliardenbereich. Dagegen nehmen sich die zweistelligen Weiterbildungsmilliarden geradezu bescheiden aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>*FTD</strong> 15.08.2008 / <a href="http://www.ftd.de/karriere_management/management/:Wirtschaftsb%FCcher_Einbildung_ist_auch_eine_Bildung/399937.html">Wirtschaftsb&uuml;cher<br />
	</a></p>
<p><strong>Andere Zahlen zum Nutzen von Weiterbildung:</strong></p>
<p>Aus einer Metaanalyse , bereits&nbsp;2006 im Journals Personnel Psychology ver&ouml;ffentlicht, geht klar hervor, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Mitarbeiter-Qualifizierung und Unternehmenserfolg gibt.</p>
<p>Insbesondere die Kl&auml;rung der eigenen Ziele lohnt m.E. als Investition. Die meiste Energie verschleudert bekanntlich sinnlos, wer nicht wei&szlig;, was oder wohin er/sie eigentlich wirklich will.&nbsp;Und im Coaching mit <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/methode-dreamguidance/">DreamGuidance</a> geht es Morrien vornehmlich genau darum:&nbsp;Zielklarheit herstellen, um&nbsp;strategisch klug entscheiden zu k&ouml;nnen, was&nbsp;zu tun ist und&nbsp;was&nbsp;zu lassen.<br />
	&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Morrien-Kolumnen:</strong></p>
<p>1. Coaching-Blogger / Coaching-Kolumnen</p>
<p>2.&nbsp;<a href="http://www.cop-morrien.de/media/print/">Ausgew&auml;hlte Kolumnen</a> von Morrien</p>
<p>3.&nbsp;<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml">Morriens Kolumne </a>im Magazin des K&ouml;lner Stadtanzeiger&nbsp;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10px;">Erstver&ouml;ffentlichung im Coaching-Blogger am 19.08.2008</span></p>
]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Was die Financial Times Deutschland von ganzheitlichem Coaching hielt, ist online auch weiterhin nachzulesen:  So ist dort etwa das Cocker-Coaching von Birgitt Morrien Thema, was die Kölner Kommunikationswissenschaftlerin freut.  Jedoch bedarf der Beitrag ihrer Ansicht nach einer kleinen Replik, einer erhellenden Anregung… (Podcast)
Fortbildung bringt nix, behauptet ein US-Kollege von mir nach 20 Trainerjahren. Das klingt herrlich provokant. Kein Wunder, dass die  Financial Times Deutschland am Wochenende* über dessen neues Buch berichtet. Recht hat der Mann, denn Menschen lassen sich eh nicht verändern! Wenn das jemand weiß, dann ich nach 15 Jahren Beratungserfahrung.
Warum also dafür Geld ausgeben, zumal viel Geld? Von 26,5 Milliarden Euro pro Jahr lese ich, die die Unternehmen hierzulande jährlich für Kurse und Seminare ausgeben, für reine Augenwischerei, eine unglaubliche Geldverschwendung, so die FTD.
Und abschreckende Beispiele gibt es genug, meint Rezensent Constantin Gillies und zählt ein paar abstruse Vorreiter der Branche auf: Nachdem Pferdeflüstern inzwischen out ist, können Mitarbeiter nun Nilpferden die Zähne putzen oder sich mit cinematografischem Coaching die Zeit vertun. Und wenn alle Stricke reißen, bliebe noch das Cocker-Coaching, benannt nach dem britischen Popsänger.
Als ob ich das nicht wüsste. Schließlich stammt der Titel von mir! Denn Cocker ist der einzige Bühnenstar, der unbeirrt krächzt und zappelt, wenn er auftritt. Und genau darum steht er mir Pate für die Einsicht in die vergebliche liebe Müh aller Fortbildungsarbeit, die darauf zielt, die Menschen anders machen zu wollen als sie nun mal sind. 
Kein Mensch hat es bisher geschafft, Cocker seine ungelenken Verrenkungen abzugewöhnen. Und obwohl der arme Mann damit gestraft ist, war ihm offenbar früh klar, dass er nur eine Chance hat: Zappeln hin oder her, ich muss singen!
Und das macht er so einzigartig, so beseelt und voller Hingabe, dass mich auch der alte Cocker noch immer zu Tränen rühren und mein Herz höher schlagen lassen kann. Er hat sich selbst zur unverwechselbaren Marke gemacht.
Und weil das so ist, weiß ich, dass sein Vorgehen der Schlüssel zum Erfolg ist: Mit dem eigenen Strom zu schwimmen, koste es was es wolle, ganz man selbst zu sein, einzigartig!
Wir sind von soviel Mittelmäßigkeit umgeben, weil alle der Mach-mich-nach-Masche verfallen sind. Alle Welt will sein wie die Reichen und Schönen, wie die Berühmten und Erfolgreichen. Doch vor lauter Nachmachen, was man ihnen vormacht, verlieren sich viele selbst aus den Augen.
Diesen fatalen Selbstschwächungs-Kreislauf durchbricht keine Weiterbildung, die Menschen ihrem Wesen nach verändern will. In Cockers Sinne zu coachen ist für mich Re-ligio, d.h.  Rück-Verbindung zu schaffen mit den ureigensten Potenzialen ist die zentrale Aufgabe. Und das gelingt nur durch innere Klärung!
Und die ist vonnöten in einer Republik, in der jeder 7. Arbeitnehmer sich am falschen Platz fühlt und frustriert. Die Folgekosten bewegen sich laut Bundesanstalt für Arbeitsmedizin im dreistelligen Milliardenbereich. Dagegen nehmen sich die zweistelligen Weiterbildungsmilliarden geradezu bescheiden aus.
 
 
*FTD 15.08.2008 / Wirtschaftsbücher
	
Andere Zahlen zum Nutzen von Weiterbildung:
Aus einer Metaanalyse , bereits 2006 im Journals Personnel Psychology veröffentlicht, geht klar hervor, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Mitarbeiter-Qualifizierung und Unternehmenserfolg gibt.
Insbesondere die Klärung der eigenen Ziele lohnt m.E. als Investition. Die meiste Energie verschleudert bekanntlich sinnlos, wer nicht weiß, was oder wohin er/sie eigentlich wirklich will. Und im Coaching mit DreamGuidance geht es Morrien vornehmlich genau darum: Zielklarheit herstellen, um strategisch klug entscheiden zu können, was zu tun ist und was zu lassen.
	 
Mehr Morrien-Kolumnen:
1. Coaching-Blogger / Coaching-Kolumnen
2. Ausgewählte Kolumnen von [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Aktuell thematisiert die Financial Times Deutschland meine Beratungsarbeit, was mich natÃ¼rlich freut. Auch wenn der Beitrag einer kleinen Replik bedarf, einer erhellenden Anregung.

</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Köln-Coach berufen zum Krippendienst im Schatten der Kathedrale</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/12/26/koln-coach-berufen-zum-krippendienst-im-schatten-der-kathedrale/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 10:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu Chanukka hat die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema „Wüste und Exil“ zu predigen. Für die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus ihrer Erfahrung heraus sprechen zu dürfen, zumal in der Antoniterkirche mitten in der Kölner Innenstadt. 

Der Text wurde von Birgitt E. Morrien nachträglich eingelesen. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 14px">Zu <a href="http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/114324/jewish/Anleitung-fr-Chanukka.htm" target="_blank">Chanukka</a> hat&nbsp;die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema &bdquo;<a href="http://www.wort-und-wissen.de/bibel/bibel.php?go=jes_40_13" target="_blank">W&uuml;ste und Exil</a>&ldquo; zu predigen. F&uuml;r&nbsp;die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus&nbsp;ihrer Erfahrung heraus sprechen zu d&uuml;rfen,&nbsp;zumal in der <a href="http://www.antonitercitykirche.de/Antoniterkirche.aspx" target="_blank">Antoniterkirche</a> mitten in der K&ouml;lner Innenstadt. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 14px">Der Text wurde von Birgitt E. <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a> nachtr&auml;glich eingelesen. (<a href="http://www.coaching-blogger.de/wp-content/podcasts/Krippendienst_im_Schatten_der_Kathedrale.mp3">Podcast</a>)</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
	Wann immer von W&uuml;ste gesprochen wird, denke ich an</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>DIE HOHE SCHULE</strong></span></p>
<p>	Nur wer die W&uuml;ste durchquert, <br />
	entwickelt Besonderes <br />
	f&uuml;r besondere Aufgaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>DER ANFANG</strong></span> meiner Hohen Schule begann mit dem Tod meines Vaters. <br />
	Er starb, als ich 5 Jahre alt war.&nbsp; </p>
<p>	Vielleicht h&auml;ngt damit ja mein erster Berufswunsch zusammen: <br />
	Ich wollte Priesterin werden.</p>
<p>	Wohl auch, um mir qua Amt den direkten Draht nach oben zu er&ouml;ffnen;<br />
	um Papa da durch die eine oder andere Hintert&uuml;r wom&ouml;glich<br />
	doch noch mal zu begegnen.</p>
<p>	Leider musste ich jedoch bald erkennen, dass mir die Laufbahn als Priesterin in der katholischen Kirche verwehrt ist. </p>
<p>	Daraufhin beschloss ich eben, Heilige zu werden. Und wirklich, ich gab mein Bestes, um das wahr zu machen.</p>
<p>	&nbsp;<br />
	<strong><span style="font-size: 14px">Allerdings musste ich mir mit 13 eingestehen</span></strong>, dass ich mich in eine Schulfreundin verliebt hatte.&nbsp;Was ich f&uuml;r mich gesehen ganz prima fand. Nur hatte ich leider noch von keiner lesbischen Heiligen in der katholischen Kirche geh&ouml;rt.</p>
<p>	Daraufhin verlegte ich mich auf die hohe Tugend der Bu&szlig;e. Und meine Beichtfrequenz war rekordverd&auml;chtig, bis sogar meine fromme Mutter skeptisch wurde, weil ich mich nervlich selbst an den Rand zu bringen drohte.</p>
<p>	Gott sei Dank wendete sich das Blatt: Gerade noch rechtzeitig entdeckte ich <br />
	die heilige Pflicht der Rebellion und der Agitation gegen die Kirche. Als junge Sozialistin war ich ob meiner Flugbl&auml;tter bald im ganzen Dorf bekannt.</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14px"><strong>Im sp&auml;teren Studium</strong></span>* kam ich schlie&szlig;lich mit dem Feminismus in Ber&uuml;hrung, dessen Hohepriesterin ich wurde.&nbsp; </p>
<p>	Landauf, landab reiste ich mit meiner damaligen Freundin, um die Diaspora mit dem Manna meiner lesbisch-feministischen Metaphern zu versorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Nach dem Studium folgte die Berufsfindung</span></strong> &ndash; oder besser noch: die Berufssuche. </p>
<p>	Es war der Anfang einer W&uuml;stendurchquerung;</p>
<p>	der Beginn einer wahrhaften Odyssee, die <br />
	als verschiedene berufliche Stationen und Fortbildungen** in mein Leben trat:</p>
<p>	War ich gerade irgendwo angekommen, musste ich doch bald wieder weiter.<br />
	Ich war zur ewig Rastlosen geworden, zur gro&szlig;artigen Fragenden,<br />
	die oft weder ein noch aus wusste.</p>
<p>	Seither wei&szlig; ich, was W&uuml;ste hei&szlig;t: <br />
	Ohne Richtung zu sein. Wie im Nebel verloren</p>
<p>	Tage zu erleben wie ohne Sonne<br />
	N&auml;chte wie ohne Mond<br />
	Alleingelassen / ohne Sterne</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Diese Hohe Schule der W&uuml;stenjahre</span></strong> lehrten mich vor allem Durchhalten, <br />
	oft wider jeden Sinn; sie lehrten mich Glauben an das<br />
	Irgendwas-ist-da-sonst-noch-das-mich-tr&auml;gt.</p>
<p>	Und das v&ouml;llig unabh&auml;ngig von allem Katholischen, dem ich noch immer angeh&ouml;rte.</p>
<p>	In diesen Jahren fielen in mir selbst die Mauern, und ich brach zu meiner eigenen Lebendigkeit durch. <br />
	Auch zwischen den andren und mir fielen die Mauern, und ich lernte, mich in ganz neuer Weise anzuvertrauen.</p>
<p>
	Die Hohe Schule lehrte mich <strong><span style="font-size: 14px">13 F&auml;cher</span></strong>:<br />
	&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Lebenskunde</span></strong>: Eigene Wege wagen, auch au&szlig;erhalb der Norm<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Zivilcourage</span></strong>: Sozialem Ausschluss &amp; Anfeindungen standhalten<br />
		&nbsp;</li>
<li><span style="font-size: 14px"><strong>Liebeskunde</strong></span>: Lieben lernen unter allen Umst&auml;nden<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Autobiografie</span></strong>: Sinnstiftung im Spiegel der eigenen Geschichte<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Intuition</span></strong>: Am Tabu geschulte differenzierte Wahrnehmung<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Soziale Vielsprachigkeit</span></strong>: Zwischen den Zeilen lesen lernen, um Verst&auml;ndigung auch unter erschwerten Bedingungen zu erm&ouml;glichen<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Empathie</span></strong>: Empfindungsst&auml;rke f&uuml;r die Belange anderer entwickeln<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Kreativit&auml;t</span></strong>: Bilder des Begehrens schaffen / bedeutsam<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Handelnskunde</span></strong>: Dem Herzen folgen / eigenm&auml;chtig<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Autorit&auml;tskunde</span></strong>: Zu sich stehen f&uuml;r mehr nat&uuml;rliche Autorit&auml;t<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Heimatkunde</span></strong>: Sich selbst beheimaten im Unw&auml;gbaren<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">L&ouml;sungskunde</span></strong>: Wege gehen, die mit dem ersten Schritt beginnen<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Spiritualit&auml;t</span></strong>: &Ouml;ffnung f&uuml;r die Gnade als Ressource</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Alles, was ich heute bin</span></strong>***, habe ich entschieden diesen schweren Jahren zu verdanken.</p>
<p>	Aller Mut, den ich habe und den ich nun machen kann, ist in der W&uuml;ste geboren.</p>
<p>	Die W&uuml;ste selbst war Bedingung f&uuml;r meine Aufgabe jetzt:<br />
	Glaubhaft zu verk&uuml;nden, dass Leben Sinn hat.</p>
<p>	unter allen Umst&auml;nden /<br />
	weitergehen sich lohnt / <br />
	Vertrauen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	* Gemeint sind hier vor allem meine Berliner Jahre (1985-88), die Lebens-, Arbeits- und Studienzeiten in Bonn, <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/060901_Studium_Mass_Communications.pdf" target="_blank">Boston</a>, Marburg und M&uuml;nster folgten und meiner K&ouml;lner Zeit vorausgingen.&nbsp;</p>
<p>	** Freiberufliche und leitende T&auml;tigkeiten insbesondere in der Kommunikations- und Medienbranche. Meist begleitet von jeweils mehrj&auml;hrigen Fortbildungen in <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/060901_Fortbildung_zur_Journalistin.pdf" target="_blank">Journalismus</a>, <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/060901_Management-Coach_&amp;_Supervisorin.pdf" target="_blank">Supervision</a> &amp; <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/SpirituelleFortbildungen2007.pdf" target="_blank">Spiritueller Kompetenz in der Management-Beratung</a>. </p>
<p>	*** F&uuml;r meine Aufgabe als Coach, der ich mich mit meinen Partner/innen seit 1995 in eigener Beratungspraxis widme, ist mir mein W&uuml;stenwissen von unsch&auml;tzbarem Wert. Mehr noch als alle fachliche Kompetenz, die ich im professionellen Setting als selbstverst&auml;ndlich voraussetze. W&uuml;stenwissen ebnet Wege, wo keine sind.<br />
	&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesetipps</strong> f&uuml;r alle, die&nbsp; &#8211; wie auch ich &#8211; Kinder&nbsp;eines Kriegsheimkehrers sind:</p>
<p>&quot;<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=279011">Die Gesellschaft der &Uuml;berlebenden</a>&quot; von Svenja Goltermann (DVA 2009)</p>
<p>&quot;<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=324620">Seelische Tr&uuml;mmer</a>&nbsp;- Geboren in den 50er- und 60er-Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas&quot;&nbsp; von Bettina Alberti (K&ouml;sel 2010)</p>
<p>&quot;<a href="http://www.sabine-bode-koeln.de/">Kriegsenkel</a>&nbsp;- Die Erben der vergessenen Generation&quot; von Sabine Bode (Klett-Cotta 2009)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10px">Erstver&ouml;ffentlichung im Coaching-Blogger Dezember 2009</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karrieren f&uuml;r Vielseitige </p>
<p>	</a></p>
]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Zu Chanukka hat die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema „Wüste und Exil“ zu predigen. Für die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus ihrer Erfahrung heraus sprechen zu dürfen, zumal in der Antoniterkirche mitten in der Kölner Innenstadt. 
Der Text wurde von Birgitt E. Morrien nachträglich eingelesen. (Podcast)
 

	Wann immer von Wüste gesprochen wird, denke ich an
	DIE HOHE SCHULE
	Nur wer die Wüste durchquert, 
	entwickelt Besonderes 
	für besondere Aufgaben.
 
	DER ANFANG meiner Hohen Schule begann mit dem Tod meines Vaters. 
	Er starb, als ich 5 Jahre alt war.  
	Vielleicht hängt damit ja mein erster Berufswunsch zusammen: 
	Ich wollte Priesterin werden.
	Wohl auch, um mir qua Amt den direkten Draht nach oben zu eröffnen;
	um Papa da durch die eine oder andere Hintertür womöglich
	doch noch mal zu begegnen.
	Leider musste ich jedoch bald erkennen, dass mir die Laufbahn als Priesterin in der katholischen Kirche verwehrt ist. 
	Daraufhin beschloss ich eben, Heilige zu werden. Und wirklich, ich gab mein Bestes, um das wahr zu machen.
	 
	Allerdings musste ich mir mit 13 eingestehen, dass ich mich in eine Schulfreundin verliebt hatte. Was ich für mich gesehen ganz prima fand. Nur hatte ich leider noch von keiner lesbischen Heiligen in der katholischen Kirche gehört.
	Daraufhin verlegte ich mich auf die hohe Tugend der Buße. Und meine Beichtfrequenz war rekordverdächtig, bis sogar meine fromme Mutter skeptisch wurde, weil ich mich nervlich selbst an den Rand zu bringen drohte.
	Gott sei Dank wendete sich das Blatt: Gerade noch rechtzeitig entdeckte ich 
	die heilige Pflicht der Rebellion und der Agitation gegen die Kirche. Als junge Sozialistin war ich ob meiner Flugblätter bald im ganzen Dorf bekannt.
	 
Im späteren Studium* kam ich schließlich mit dem Feminismus in Berührung, dessen Hohepriesterin ich wurde.  
	Landauf, landab reiste ich mit meiner damaligen Freundin, um die Diaspora mit dem Manna meiner lesbisch-feministischen Metaphern zu versorgen.
 
	Nach dem Studium folgte die Berufsfindung – oder besser noch: die Berufssuche. 
	Es war der Anfang einer Wüstendurchquerung;
	der Beginn einer wahrhaften Odyssee, die 
	als verschiedene berufliche Stationen und Fortbildungen** in mein Leben trat:
	War ich gerade irgendwo angekommen, musste ich doch bald wieder weiter.
	Ich war zur ewig Rastlosen geworden, zur großartigen Fragenden,
	die oft weder ein noch aus wusste.
	Seither weiß ich, was Wüste heißt: 
	Ohne Richtung zu sein. Wie im Nebel verloren
	Tage zu erleben wie ohne Sonne
	Nächte wie ohne Mond
	Alleingelassen / ohne Sterne
	 
	Diese Hohe Schule der Wüstenjahre lehrten mich vor allem Durchhalten, 
	oft wider jeden Sinn; sie lehrten mich Glauben an das
	Irgendwas-ist-da-sonst-noch-das-mich-trägt.
	Und das völlig unabhängig von allem Katholischen, dem ich noch immer angehörte.
	In diesen Jahren fielen in mir selbst die Mauern, und ich brach zu meiner eigenen Lebendigkeit durch. 
	Auch zwischen den andren und mir fielen die Mauern, und ich lernte, mich in ganz neuer Weise anzuvertrauen.

	Die Hohe Schule lehrte mich 13 Fächer:
	 

Lebenskunde: Eigene Wege wagen, auch außerhalb der Norm
		 
Zivilcourage: Sozialem Ausschluss &amp; Anfeindungen standhalten
		 
Liebeskunde: Lieben lernen unter allen Umständen
		 
Autobiografie: Sinnstiftung im Spiegel der eigenen Geschichte
		 
Intuition: Am Tabu geschulte differenzierte Wahrnehmung
		 
Soziale Vielsprachigkeit: Zwischen den Zeilen lesen lernen, um Verständigung auch unter erschwerten Bedingungen zu ermöglichen
		 
Empathie: Empfindungsstärke für die Belange anderer entwickeln
		 
Kreativität: Bilder des Begehrens schaffen / bedeutsam
		 
Handelnskunde: Dem Herzen folgen / eigenmächtig
		 
Autoritätskunde: Zu sich stehen für mehr natürliche Autorität
		 
Heimatkunde: Sich selbst beheimaten im Unwägbaren
		 
Lösungskunde: Wege gehen, [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Zu Chanukka hat die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema âWÃ¼ste und Exilâ zu predigen. FÃ¼r die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus ihrer Erfahrung heraus sprechen zu [...]</itunes:subtitle>
	</item>
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		<title>Scheitern im Job als Herausforderung zu neuen Anfängen. Radio-Interview</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/07/05/scheitern-im-job-als-herausforderung-zu-neuen-anfangen-radio-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:23:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Politpromi Heide Simonis &#038; Senior Coach Birgitt Morrien über Karriereende mit 30 oder 60. Zusammenschnitt zentraler Morrien-Statements aus einem Radio-Interview (20 Min.) zum konstruktiven Umgang mit besonderen Krisen und beruflichen Wendepunkten. (Plus Podcast der vollständigen Sendung 70 Min.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span _fck_bookmark="1" style="display: none">[podcast]http://www.cop-morrien.de/downloads/bmorrienatdlf.mp3[/podcast]</span><span style="font-size: 12px"><font face="Verdana"><strong>Politpromi Heide Simonis &amp; Senior Coach Birgitt Morrien &uuml;ber Karriereende mit 30 oder 60. Zusammenschnitt zentraler Morrien-Statements aus einem </strong><a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/bmorrienatdlf.mp3">Radio-Interview</a>&nbsp;<strong>(20 Min.)</strong> <strong>zum konstruktiven Umgang mit besonderen Krisen und beruflichen Wendepunkten. (Plus Podcast der vollst&auml;ndigen Sendung 70 Min.)</strong></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><span style="color: rgb(35,31,32)"><font face="Verdana">Lebenszeit-Magazin im <b>Deutschlandfunk zum Thema&nbsp;&bdquo;Ob 30 oder 60 &ndash; Wenn die Karriere endet&ldquo;: </b></font></span><span style="display: none; font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span><font face="Verdana"><span style="color: rgb(35,31,32)">Scheitern im Job ist keine Altersfrage. Die verschiedenen Bedeutungen von Auf- und Abbr&uuml;chen in beruflichen Biografien diskutieren u.a.&nbsp;Heide </span><span lang="EN-US" style="color: rgb(35,31,32)"><a href="http://www.heide-simonis.de/index.php?sp=de&amp;id=27"><span lang="DE" style="color: rgb(155,184,68); text-decoration: none">Simonis</span></a></span><span style="color: rgb(35,31,32)"> und Birgitt E. </span><span lang="EN-US" style="color: rgb(35,31,32)"><a href="http://www.cop-morrien.de"><span lang="DE" style="color: rgb(155,184,68); text-decoration: none">Morrien</span></a></span><span style="color: rgb(35,31,32)">. Die Politikerin und die Senior Beraterin kennen und besprechen Karrierekrisen aus unterschiedlichen Perspektiven.&nbsp;</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<font face="Verdana"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32); font-size: 10pt"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span></span><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32); font-size: 10pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><font face="Verdana"><span style="color: rgb(35,31,32)">Mit dabei au&szlig;erdem: Klaus Werle, Autor von &quot;</span><span lang="EN-US" style="color: rgb(35,31,32)"><a href="http://www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Die+Perfektionierer.94296.html" target="_blank"><span lang="DE" style="color: rgb(155,184,68); text-decoration: none">Die Perfektionierer</span></a></span><span style="color: rgb(35,31,32)">&quot; und Christian Ludwig, Dirigent&nbsp;K&ouml;lner Kammerorchester, der bereits mit 21 Jahren eine schwere berufliche Krise zu bew&auml;ltigen hatte&hellip;</span></font></span><font face="Verdana"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32); font-size: 10pt"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><font face="Verdana"><span style="display: none; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span><span style="color: rgb(35,31,32)"> </span></font></span><font face="Verdana"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32); font-size: 12pt"><o :p=""></o></span></font></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><b><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span></b></span><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32); font-size: 12pt"><o :p=""></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><b><span style="color: rgb(35,31,32)"><font face="Verdana">Podcast </font></span></b><span style="color: rgb(35,31,32)"><font face="Verdana">der vollst&auml;ndigen Sendung:</font></span><b><span style="color: rgb(35,31,32)"><font face="Verdana">&nbsp;</font></span></b><strong><span style="color: rgb(35,31,32)"><font face="Verdana">Journal am Vormittag &ndash;&nbsp;Lebenszeit</font></span></strong><span lang="EN-US" style="color: rgb(35,31,32)"><strong>&nbsp;</strong>(70 Min. / siehe unten)</span></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span></span><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)"><font size="3"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span></span><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)"><font size="3"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<o :p=""></o><o :p=""></o><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)">&nbsp;</span></span><span style="font-family: 'times new roman'; color: rgb(35,31,32)"><font size="3"><o :p=""></o></font></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-size: 12px"><font face="Verdana"><span style="color: rgb(35,31,32)"><strong>Lesestoff zum Thema:</strong> &quot;Fallgeschichten&quot;&nbsp;im Coaching-Blogger: Klienten berichten &uuml;ber ihre Erfahrung im Coaching mit DreamGuidance am beruflichen Wendepunkt; <a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html">DreamGuidance-B&uuml;cher</a></span></font></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span><o :p=""><font color="#000000" face="Verdana" size="3">&nbsp;<span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span></font></o></span></p>
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	[podcast]http://www.cop-morrien.de/downloads/bmorrienatdlf.mp3[/podcast]Politpromi Heide Simonis &amp; Senior Coach Birgitt Morrien über Karriereende mit 30 oder 60. Zusammenschnitt zentraler Morrien-Statements aus einem Radio-Interview (20 Min.) zum konstruktiven Umgang mit besonderen Krisen und beruflichen Wendepunkten. (Plus Podcast der vollständigen Sendung 70 Min.)

	 

	 

	Lebenszeit-Magazin im Deutschlandfunk zum Thema „Ob 30 oder 60 – Wenn die Karriere endet“:  Scheitern im Job ist keine Altersfrage. Die verschiedenen Bedeutungen von Auf- und Abbrüchen in beruflichen Biografien diskutieren u.a. Heide Simonis und Birgitt E. Morrien. Die Politikerin und die Senior Beraterin kennen und besprechen Karrierekrisen aus unterschiedlichen Perspektiven. 

	

	 

	Mit dabei außerdem: Klaus Werle, Autor von &quot;Die Perfektionierer&quot; und Christian Ludwig, Dirigent Kölner Kammerorchester, der bereits mit 21 Jahren eine schwere berufliche Krise zu bewältigen hatte…

	  

	 

	 

	Podcast der vollständigen Sendung: Journal am Vormittag – Lebenszeit (70 Min. / siehe unten)

	 

	 

	 

	Lesestoff zum Thema: &quot;Fallgeschichten&quot; im Coaching-Blogger: Klienten berichten über ihre Erfahrung im Coaching mit DreamGuidance am beruflichen Wendepunkt; DreamGuidance-Bücher

	  
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<itunes:subtitle>Politpromi Heide Simonis &amp; Senior Coach Birgitt Morrien Ã¼ber Karriereende mit 30 oder 60. Zusammenschnitt zentraler Morrien-Statements aus einem Radio-Interview (20 Min.) zum konstruktiven Umgang mit besonderen Krisen und beruflichen [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Heide Simonis &amp; Birgitt Morrien über Krisen &amp; Karrieren</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2010/04/15/heide-simonis-birgitt-morrien-uber-krisen-karrieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 06:20:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Senior Coach &#038; Politprominenz zu Gast im Deutschlandfunk zum Thema „Ob 30 oder 60 – Wenn die Karriere endet“

Lebenszeit-Magazin stellt Laufbahnfragen: Scheitern im Job ist keine Altersfrage. Die verschiedenen Bedeutungen von Auf- und Abbrüchen in beruflichen Biografien diskutieren u.a. Heide Simonis und Birgitt E. Morrien. Die Politikerin und die Senior Beraterin kennen und besprechen Karrierekrisen aus unterschiedlichen Perspektiven. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Senior Coach &amp; Politprominenz zu Gast im Deutschlandfunk zum Thema&nbsp;&bdquo;Ob 30 oder 60 &ndash; Wenn die Karriere endet&ldquo;</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Lebenszeit-Magazin stellt Laufbahnfragen: Scheitern im Job ist keine Altersfrage. Die verschiedenen Bedeutungen von Auf- und Abbr&uuml;chen in beruflichen Biografien diskutieren u.a.&nbsp;Heide <a href="http://www.heide-simonis.de/index.php?sp=de&amp;id=27">Simonis</a> und Birgitt E. <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a>. Die Politikerin und die Senior Beraterin kennen und besprechen Karrierekrisen aus unterschiedlichen Perspektiven.&nbsp;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Mit dabei au&szlig;erdem: Klaus Werle, Autor von &quot;<a href="http://www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Die+Perfektionierer.94296.html" target="_blank">Die Perfektionierer</a>&quot; und Christian Ludwig, Dirigent&nbsp;K&ouml;lner Kammerorchester<span style="font-size: 10pt"><font face="Verdana">, der bereits mit 21 Jahren eine schwere berufliche Krise zu bew&auml;ltigen hatte&#8230;</font></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<o :p=""></o><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Podcast der Originalsendung (70 Min.):&nbsp;</p>
<p>	</strong></span></span><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Deutschlandfunk: Journal am Vormittag &ndash;&nbsp;<br />
	Lebenszeit am 16.4.2010 von 10:10 bis 11:30 Uhr</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<strong><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px">- siehe unten &#8211; </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/morrien@dlf.mp3"><strong>Zusammenschnitt</strong></a> (rd. 20 Min.) der&nbsp;wichtigsten Morrien-Statements&nbsp;zum&nbsp;Umgang mit besonderen Karriere-Krisen und beruflichen Wendepunkten</span>.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<strong><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><o :p=""></o></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><o :p=""></o></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px"><strong>Lesetipp:</strong> Erfolgreich nach dem Bienenprinzip. Morrien-Interview.</span></span><o :p=""></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><span style="font-size: 12px">Siehe Coaching-Blogger, FAQ zu DreamGuidance. Dar&uuml;ber hinaus siehe <a href="http://www.cop-morrien.de/publikationen.html">Morriens B&uuml;cher</a>.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">
	&nbsp;</p>
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	Senior Coach &amp; Politprominenz zu Gast im Deutschlandfunk zum Thema „Ob 30 oder 60 – Wenn die Karriere endet“

	 

	 Lebenszeit-Magazin stellt Laufbahnfragen: Scheitern im Job ist keine Altersfrage. Die verschiedenen Bedeutungen von Auf- und Abbrüchen in beruflichen Biografien diskutieren u.a. Heide Simonis und Birgitt E. Morrien. Die Politikerin und die Senior Beraterin kennen und besprechen Karrierekrisen aus unterschiedlichen Perspektiven. 

	 

	Mit dabei außerdem: Klaus Werle, Autor von &quot;Die Perfektionierer&quot; und Christian Ludwig, Dirigent Kölner Kammerorchester, der bereits mit 21 Jahren eine schwere berufliche Krise zu bewältigen hatte…

	  

	 

	

	Podcast der Originalsendung (70 Min.): 
	Deutschlandfunk: Journal am Vormittag – 
	Lebenszeit am 16.4.2010 von 10:10 bis 11:30 Uhr

	- siehe unten – 

	 

	 

	Zusammenschnitt (rd. 20 Min.) der wichtigsten Morrien-Statements zum Umgang mit besonderen Karriere-Krisen und beruflichen Wendepunkten.

	 

	

	

	Lesetipp: Erfolgreich nach dem Bienenprinzip. Morrien-Interview.

	Siehe Coaching-Blogger, FAQ zu DreamGuidance. Darüber hinaus siehe Morriens Bücher.

	 
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<itunes:subtitle>Senior Coach &amp; Politprominenz zu Gast im Deutschlandfunk zum Thema âOb 30 oder 60 â Wenn die Karriere endetâ

Lebenszeit-Magazin stellt Laufbahnfragen: Scheitern im Job ist keine Altersfrage. Die verschiedenen Bedeutungen von [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Berufen zum Krippendienst im Schatten der Kathedrale</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 15:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Morrien-Biografisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu Chanukka hat die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema „Wüste und Exil“ zu predigen. Für die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus ihrer Erfahrung heraus sprechen zu dürfen, zumal in der Antoniterkirche mitten in der Kölner Innenstadt. 

Der Text wurde von Birgitt E. Morrien nachträglich eingelesen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 14px">Zu <a href="http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/114324/jewish/Anleitung-fr-Chanukka.htm" target="_blank">Chanukka</a> hat&nbsp;die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema &bdquo;<a href="http://www.wort-und-wissen.de/bibel/bibel.php?go=jes_40_13" target="_blank">W&uuml;ste und Exil</a>&ldquo; zu predigen. F&uuml;r&nbsp;die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus&nbsp;ihrer Erfahrung heraus sprechen zu d&uuml;rfen,&nbsp;zumal in der <a href="http://www.antonitercitykirche.de/Antoniterkirche.aspx" target="_blank">Antoniterkirche</a> mitten in der K&ouml;lner Innenstadt. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 14px">Der Text wurde von Birgitt E. <a href="http://www.cop-morrien.de">Morrien</a> nachtr&auml;glich eingelesen. </span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
	Wann immer von W&uuml;ste gesprochen wird, denke ich an</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>DIE HOHE SCHULE</strong></span></p>
<p>	Nur wer die W&uuml;ste durchquert, <br />
	entwickelt Besonderes <br />
	f&uuml;r besondere Aufgaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<span style="font-size: 14px"><strong>DER ANFANG</strong></span> meiner Hohen Schule begann mit dem Tod meines Vaters. <br />
	Er starb, als ich 5 Jahre alt war.&nbsp; </p>
<p>	Vielleicht h&auml;ngt damit ja mein erster Berufswunsch zusammen: <br />
	Ich wollte Priesterin werden.</p>
<p>	Wohl auch, um mir qua Amt den direkten Draht nach oben zu er&ouml;ffnen;<br />
	um Papa da durch die eine oder andere Hintert&uuml;r wom&ouml;glich<br />
	doch noch mal zu begegnen.</p>
<p>	Leider musste ich jedoch bald erkennen, dass mir die Laufbahn als Priesterin in der katholischen Kirche verwehrt ist. </p>
<p>	Daraufhin beschloss ich eben, Heilige zu werden. Und wirklich, ich gab mein Bestes, um das wahr zu machen.</p>
<p>	&nbsp;<br />
	<strong><span style="font-size: 14px">Allerdings musste ich mir mit 13 eingestehen</span></strong>, dass ich mich in eine Schulfreundin verliebt hatte.&nbsp;Was ich f&uuml;r mich gesehen ganz prima fand. Nur hatte ich leider noch von keiner lesbischen Heiligen in der katholischen Kirche geh&ouml;rt.</p>
<p>	Daraufhin verlegte ich mich auf die hohe Tugend der Bu&szlig;e. Und meine Beichtfrequenz war rekordverd&auml;chtig, bis sogar meine fromme Mutter skeptisch wurde, weil ich mich nervlich selbst an den Rand zu bringen drohte.</p>
<p>	Gott sei Dank wendete sich das Blatt: Gerade noch rechtzeitig entdeckte ich <br />
	die heilige Pflicht der Rebellion und der Agitation gegen die Kirche. Als junge Sozialistin war ich ob meiner Flugbl&auml;tter bald im ganzen Dorf bekannt.</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14px"><strong>Im sp&auml;teren Studium</strong></span>* kam ich schlie&szlig;lich mit dem Feminismus in Ber&uuml;hrung, dessen Hohepriesterin ich wurde.&nbsp; </p>
<p>	Landauf, landab reiste ich mit meiner damaligen Freundin, um die Diaspora mit dem Manna meiner lesbisch-feministischen Metaphern zu versorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Nach dem Studium folgte die Berufsfindung</span></strong> &ndash; oder besser noch: die Berufssuche. </p>
<p>	Es war der Anfang einer W&uuml;stendurchquerung;</p>
<p>	der Beginn einer wahrhaften Odyssee, die <br />
	als verschiedene berufliche Stationen und Fortbildungen** in mein Leben trat:</p>
<p>	War ich gerade irgendwo angekommen, musste ich doch bald wieder weiter.<br />
	Ich war zur ewig Rastlosen geworden, zur gro&szlig;artigen Fragenden,<br />
	die oft weder ein noch aus wusste.</p>
<p>	Seither wei&szlig; ich, was W&uuml;ste hei&szlig;t: <br />
	Ohne Richtung zu sein. Wie im Nebel verloren</p>
<p>	Tage zu erleben wie ohne Sonne<br />
	N&auml;chte wie ohne Mond<br />
	Alleingelassen / ohne Sterne</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Diese Hohe Schule der W&uuml;stenjahre</span></strong> lehrten mich vor allem Durchhalten, <br />
	oft wider jeden Sinn; sie lehrten mich Glauben an das<br />
	Irgendwas-ist-da-sonst-noch-das-mich-tr&auml;gt.</p>
<p>	Und das v&ouml;llig unabh&auml;ngig von allem Katholischen, dem ich noch immer angeh&ouml;rte.</p>
<p>	In diesen Jahren fielen in mir selbst die Mauern, und ich brach zu meiner eigenen Lebendigkeit durch. <br />
	Auch zwischen den andren und mir fielen die Mauern, und ich lernte, mich in ganz neuer Weise anzuvertrauen.</p>
<p>
	Die Hohe Schule lehrte mich <strong><span style="font-size: 14px">13 F&auml;cher</span></strong>:<br />
	&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Lebenskunde</span></strong>: Eigene Wege wagen, auch au&szlig;erhalb der Norm<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Zivilcourage</span></strong>: Sozialem Ausschluss &amp; Anfeindungen standhalten<br />
		&nbsp;</li>
<li><span style="font-size: 14px"><strong>Liebeskunde</strong></span>: Lieben lernen unter allen Umst&auml;nden<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Autobiografie</span></strong>: Sinnstiftung im Spiegel der eigenen Geschichte<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Intuition</span></strong>: Am Tabu geschulte differenzierte Wahrnehmung<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Soziale Vielsprachigkeit</span></strong>: Zwischen den Zeilen lesen lernen, um Verst&auml;ndigung auch unter erschwerten Bedingungen zu erm&ouml;glichen<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Empathie</span></strong>: Empfindungsst&auml;rke f&uuml;r die Belange anderer entwickeln<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Kreativit&auml;t</span></strong>: Bilder des Begehrens schaffen / bedeutsam<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Handelnskunde</span></strong>: Dem Herzen folgen / eigenm&auml;chtig<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Autorit&auml;tskunde</span></strong>: Zu sich stehen f&uuml;r mehr nat&uuml;rliche Autorit&auml;t<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Heimatkunde</span></strong>: Sich selbst beheimaten im Unw&auml;gbaren<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">L&ouml;sungskunde</span></strong>: Wege gehen, die mit dem ersten Schritt beginnen<br />
		&nbsp;</li>
<li><strong><span style="font-size: 14px">Spiritualit&auml;t</span></strong>: &Ouml;ffnung f&uuml;r die Gnade als Ressource</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<strong><span style="font-size: 14px">Alles, was ich heute bin</span></strong>***, habe ich entschieden diesen schweren Jahren zu verdanken.</p>
<p>	Aller Mut, den ich habe und den ich nun machen kann, ist in der W&uuml;ste geboren.</p>
<p>	Die W&uuml;ste selbst war Bedingung f&uuml;r meine Aufgabe jetzt:<br />
	Glaubhaft zu verk&uuml;nden, dass Leben Sinn hat.</p>
<p>	unter allen Umst&auml;nden /<br />
	weitergehen sich lohnt / <br />
	Vertrauen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	* Gemeint sind hier vor allem meine Berliner Jahre (1985-88), die Lebens-, Arbeits- und Studienzeiten in Bonn, <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/060901_Studium_Mass_Communications.pdf" target="_blank">Boston</a>, Marburg und M&uuml;nster folgten und meiner K&ouml;lner Zeit vorausgingen.&nbsp;</p>
<p>	** Freiberufliche und leitende T&auml;tigkeiten insbesondere in der Kommunikations- und Medienbranche. Meist begleitet von jeweils mehrj&auml;hrigen Fortbildungen in <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/060901_Fortbildung_zur_Journalistin.pdf" target="_blank">Journalismus</a>, <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/060901_Management-Coach_&amp;_Supervisorin.pdf" target="_blank">Supervision</a> &amp; <a href="http://www.cop-morrien.de/downloads/SpirituelleFortbildungen2007.pdf" target="_blank">Spiritueller Kompetenz in der Management-Beratung</a>. </p>
<p>	*** F&uuml;r meine Aufgabe als Coach, der ich mich mit meinen Partner/innen seit 1995 in eigener Beratungspraxis widme, ist mir mein W&uuml;stenwissen von unsch&auml;tzbarem Wert. Mehr noch als alle fachliche Kompetenz, die ich im professionellen Setting als selbstverst&auml;ndlich voraussetze. W&uuml;stenwissen ebnet Wege, wo keine sind.<br />
	&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesetipps</strong> f&uuml;r alle, die&nbsp; &#8211; wie auch ich &#8211; Kinder&nbsp;eines Kriegsheimkehrers sind:</p>
<p>&quot;<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=279011">Die Gesellschaft der &Uuml;berlebenden</a>&quot; von Svenja Goltermann (DVA 2009)</p>
<p>&quot;<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=324620">Seelische Tr&uuml;mmer</a>&nbsp;- Geboren in den 50er- und 60er-Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas&quot;&nbsp; von Bettina Alberti (K&ouml;sel 2010)</p>
<p>&quot;<a href="http://www.sabine-bode-koeln.de/">Kriegsenkel</a>&nbsp;- Die Erben der vergessenen Generation&quot; von Sabine Bode (Klett-Cotta 2009)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karrieren f&uuml;r Vielseitige </p>
<p>	</a></p>
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	<itunes:summary>Zu Chanukka hat die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema „Wüste und Exil“ zu predigen. Für die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus ihrer Erfahrung heraus sprechen zu dürfen, zumal in der Antoniterkirche mitten in der Kölner Innenstadt. 
Der Text wurde von Birgitt E. Morrien nachträglich eingelesen. 
 

	Wann immer von Wüste gesprochen wird, denke ich an
	DIE HOHE SCHULE
	Nur wer die Wüste durchquert, 
	entwickelt Besonderes 
	für besondere Aufgaben.
 
	DER ANFANG meiner Hohen Schule begann mit dem Tod meines Vaters. 
	Er starb, als ich 5 Jahre alt war.  
	Vielleicht hängt damit ja mein erster Berufswunsch zusammen: 
	Ich wollte Priesterin werden.
	Wohl auch, um mir qua Amt den direkten Draht nach oben zu eröffnen;
	um Papa da durch die eine oder andere Hintertür womöglich
	doch noch mal zu begegnen.
	Leider musste ich jedoch bald erkennen, dass mir die Laufbahn als Priesterin in der katholischen Kirche verwehrt ist. 
	Daraufhin beschloss ich eben, Heilige zu werden. Und wirklich, ich gab mein Bestes, um das wahr zu machen.
	 
	Allerdings musste ich mir mit 13 eingestehen, dass ich mich in eine Schulfreundin verliebt hatte. Was ich für mich gesehen ganz prima fand. Nur hatte ich leider noch von keiner lesbischen Heiligen in der katholischen Kirche gehört.
	Daraufhin verlegte ich mich auf die hohe Tugend der Buße. Und meine Beichtfrequenz war rekordverdächtig, bis sogar meine fromme Mutter skeptisch wurde, weil ich mich nervlich selbst an den Rand zu bringen drohte.
	Gott sei Dank wendete sich das Blatt: Gerade noch rechtzeitig entdeckte ich 
	die heilige Pflicht der Rebellion und der Agitation gegen die Kirche. Als junge Sozialistin war ich ob meiner Flugblätter bald im ganzen Dorf bekannt.
	 
Im späteren Studium* kam ich schließlich mit dem Feminismus in Berührung, dessen Hohepriesterin ich wurde.  
	Landauf, landab reiste ich mit meiner damaligen Freundin, um die Diaspora mit dem Manna meiner lesbisch-feministischen Metaphern zu versorgen.
 
	Nach dem Studium folgte die Berufsfindung – oder besser noch: die Berufssuche. 
	Es war der Anfang einer Wüstendurchquerung;
	der Beginn einer wahrhaften Odyssee, die 
	als verschiedene berufliche Stationen und Fortbildungen** in mein Leben trat:
	War ich gerade irgendwo angekommen, musste ich doch bald wieder weiter.
	Ich war zur ewig Rastlosen geworden, zur großartigen Fragenden,
	die oft weder ein noch aus wusste.
	Seither weiß ich, was Wüste heißt: 
	Ohne Richtung zu sein. Wie im Nebel verloren
	Tage zu erleben wie ohne Sonne
	Nächte wie ohne Mond
	Alleingelassen / ohne Sterne
	 
	Diese Hohe Schule der Wüstenjahre lehrten mich vor allem Durchhalten, 
	oft wider jeden Sinn; sie lehrten mich Glauben an das
	Irgendwas-ist-da-sonst-noch-das-mich-trägt.
	Und das völlig unabhängig von allem Katholischen, dem ich noch immer angehörte.
	In diesen Jahren fielen in mir selbst die Mauern, und ich brach zu meiner eigenen Lebendigkeit durch. 
	Auch zwischen den andren und mir fielen die Mauern, und ich lernte, mich in ganz neuer Weise anzuvertrauen.

	Die Hohe Schule lehrte mich 13 Fächer:
	 

Lebenskunde: Eigene Wege wagen, auch außerhalb der Norm
		 
Zivilcourage: Sozialem Ausschluss &amp; Anfeindungen standhalten
		 
Liebeskunde: Lieben lernen unter allen Umständen
		 
Autobiografie: Sinnstiftung im Spiegel der eigenen Geschichte
		 
Intuition: Am Tabu geschulte differenzierte Wahrnehmung
		 
Soziale Vielsprachigkeit: Zwischen den Zeilen lesen lernen, um Verständigung auch unter erschwerten Bedingungen zu ermöglichen
		 
Empathie: Empfindungsstärke für die Belange anderer entwickeln
		 
Kreativität: Bilder des Begehrens schaffen / bedeutsam
		 
Handelnskunde: Dem Herzen folgen / eigenmächtig
		 
Autoritätskunde: Zu sich stehen für mehr natürliche Autorität
		 
Heimatkunde: Sich selbst beheimaten im Unwägbaren
		 
Lösungskunde: Wege gehen, die mit [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Zu Chanukka hat die evangelisch-lutherische Kirche Birgitt E. Morrien eingeladen, zum Thema âWÃ¼ste und Exilâ zu predigen. FÃ¼r die Ex-Katholikin und Frau freien Glaubens eine besondere Ehre, aus ihrer Erfahrung heraus sprechen zu [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Mozart coachen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfolg kommt von folgen. Davon erzählt die Karriere dieses berühmten Komponisten. Jedoch erst hohe Ziele in Verbindung mit tiefer Überzeugung setzen die Kraft frei, um den langen Weg zum Erfolg mutig zu beschreiten. Kolumne von Birgitt E. Morrien. 

Erstveröffentlichung im Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14px"><span style="font-weight: bold">Erfolg kommt von folgen. Davon erz&auml;hlt die <a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karriere</a> dieses ber&uuml;hmten Komponisten. Jedoch erst hohe Ziele in Verbindung mit tiefer &Uuml;berzeugung setzen die Kraft frei, um den langen Weg zum Erfolg mutig zu beschreiten. Kolumne von Birgitt E. Morrien. </p>
<p>	Erstver&ouml;ffentlichung im Magazin des K&ouml;lner Stadt-Anzeigers.</span></span></p>
<p><strong><br />
	</strong>Wir alle lieben Mozart, sagen wir. Den Wolfgang dahinter aber kennen wir kaum, dieses arme Schwein mit g&ouml;ttlichen Gaben. Ein liebess&uuml;chtiger Zappelo, gesch&auml;ftsunt&uuml;chtig und vielfach gescheitert. Aus sicherer Ferne bestaunen wir dieses durch sein kurzes Leben getriebene Genie. Sind ergriffen von dessen berauschender und manchmal tr&ouml;stend klingenden Musik.</p>
<p>Wir alle wollen wie Mozart sein. Aber wer mag Wolfgang?&nbsp; Seine Musik erscheint vielen Zeitgenossen einfach unerh&ouml;rt, weil bis dahin geltende Regeln sprengend.&nbsp; Die Oper &bdquo;Figaro&ldquo; lassen die Wiener bei der Erstauff&uuml;hrung einfach floppen. Aber Wolfgang bleibt unbeirrbar. Er verzichtet auf den schnellen Erfolg zugunsten seiner inneren Stimme.</p>
<p>Wer den Mozart in sich verwirklichen will, braucht dazu auch den Wolfgang jenseits des Mythos. Denn der gro&szlig;e Name ist nur die Karosserie, Wolfgang aber der lebendige Motor. Doch unter der Haube, dort, wo wir unserem Leben so richtig Dampf machen k&ouml;nnen, ist es oft dreckig, dunkel und laut. Wer den Mozart in sich verwirklichen will, braucht Mut!&nbsp; Die Bereitschaft, auf dem Weg zum Ziel auch Ablehnung und Scheitern in Kauf zu nehmen und dennoch immer weiter zu machen.</p>
<p>Soviel ist sicher: In jedem von uns steckt ein Wolfgang, der irgendwas besonders gerne und daher meist auch gut macht und damit raus in die Welt m&ouml;chte: etwa wertsch&auml;tzend zuh&ouml;ren und so andere f&ouml;rdern, vielseitig kochen, schnell rudern, zur Freude anderer singen oder unterhaltsam schreiben. Wir selbst entscheiden, ob wir uns trauen, unsere Gaben zu entdecken, anzuerkennen und schlie&szlig;lich auch ganz praktisch anzunehmen.</p>
<p>Vielleicht bef&uuml;rchten wir, uns l&auml;cherlich zu machen, wenn wir es wagen, unseren Gaben in unserem Leben in neuer Weise Raum zu geben. Denn es braucht Mut, wenn eine Frau zugunsten eines Lebenstraums mit 40 ihre sichere Stelle aufgibt, um Psychologie zu studieren, nachdem sie dies begriffen hat: Gro&szlig;e Ohren und ein gro&szlig;es Herz gepaart mit Lebenserfahrung und Beratungsgabe wirken auf Mann und Freunde ebenso heilsam wie wertsch&ouml;pfend. Warum sich also darin nicht professionalisieren und daf&uuml;r gut bezahlen lassen?</p>
<p>Es braucht Mut, wenn eine Abiturientin erst einmal ihre sieben Sachen packt und zu einer Jahresreise aufbricht statt gleich zu studieren, um die Welt und sich selbst darin neu zu entdecken. Es braucht Mut, wenn ein erfolgreicher Chefredakteur sich mit 30 dazu entschlie&szlig;t, seinen Traum vom selbstst&auml;ndigen Koch doch noch wahrzumachen. Alle drei handeln g&auml;ngigen Erwartungen zuwider.</p>
<p>Wer jedoch solche Risiken nicht eingehen will, kann gro&szlig;e Ziele gleich von der Agenda streichen. Denn gro&szlig;e Erfolge sind nur Folge: Wolfgang hat einfach sein Bestes gegeben, den Mozart hat ihm der Himmel dazu geschenkt.</p>
<p>Da ich das wei&szlig;, arbeite ich mit Erfolgswilligen zun&auml;chst daran, herauszuarbeiten, wer sie jenseits aller Fremderwartungen wirklich sind und was zu tun sie gl&uuml;cklich macht. Es geht darum, berufliche Zielsetzungen zu bestimmen, die unseren Neigungen und unserem Verm&ouml;gen weitestgehend entsprechen.</p>
<p>So gelingt es, hohe Ziele mit tiefster &Uuml;berzeugung zu verbinden und damit jene Beharrlichkeit und Kraft freizusetzen, die es braucht, um auch Durststrecken auf dem oft langen Weg zum Erfolg an Leib und Seele heil zu &uuml;berwinden. Eine anspruchsvolle Sache, meine Mozart-Methode, die nur abholen kann, wer daf&uuml;r bereit ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Birgitt E. Morrien<br />
	Coach / Autorin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erstver&ouml;ffentlichung der Kolumne im K&ouml;lner Stadtanzeiger:</strong><br />
	<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml" target="_blank">http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cop-morrien.de/" target="_blank">Karrieren f&uuml;r Vielseitige </p>
<p>	</a></p>
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	<itunes:summary>Erfolg kommt von folgen. Davon erzählt die Karriere dieses berühmten Komponisten. Jedoch erst hohe Ziele in Verbindung mit tiefer Überzeugung setzen die Kraft frei, um den langen Weg zum Erfolg mutig zu beschreiten. Kolumne von Birgitt E. Morrien. 
	Erstveröffentlichung im Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers.

	Wir alle lieben Mozart, sagen wir. Den Wolfgang dahinter aber kennen wir kaum, dieses arme Schwein mit göttlichen Gaben. Ein liebessüchtiger Zappelo, geschäftsuntüchtig und vielfach gescheitert. Aus sicherer Ferne bestaunen wir dieses durch sein kurzes Leben getriebene Genie. Sind ergriffen von dessen berauschender und manchmal tröstend klingenden Musik.
Wir alle wollen wie Mozart sein. Aber wer mag Wolfgang?  Seine Musik erscheint vielen Zeitgenossen einfach unerhört, weil bis dahin geltende Regeln sprengend.  Die Oper „Figaro“ lassen die Wiener bei der Erstaufführung einfach floppen. Aber Wolfgang bleibt unbeirrbar. Er verzichtet auf den schnellen Erfolg zugunsten seiner inneren Stimme.
Wer den Mozart in sich verwirklichen will, braucht dazu auch den Wolfgang jenseits des Mythos. Denn der große Name ist nur die Karosserie, Wolfgang aber der lebendige Motor. Doch unter der Haube, dort, wo wir unserem Leben so richtig Dampf machen können, ist es oft dreckig, dunkel und laut. Wer den Mozart in sich verwirklichen will, braucht Mut!  Die Bereitschaft, auf dem Weg zum Ziel auch Ablehnung und Scheitern in Kauf zu nehmen und dennoch immer weiter zu machen.
Soviel ist sicher: In jedem von uns steckt ein Wolfgang, der irgendwas besonders gerne und daher meist auch gut macht und damit raus in die Welt möchte: etwa wertschätzend zuhören und so andere fördern, vielseitig kochen, schnell rudern, zur Freude anderer singen oder unterhaltsam schreiben. Wir selbst entscheiden, ob wir uns trauen, unsere Gaben zu entdecken, anzuerkennen und schließlich auch ganz praktisch anzunehmen.
Vielleicht befürchten wir, uns lächerlich zu machen, wenn wir es wagen, unseren Gaben in unserem Leben in neuer Weise Raum zu geben. Denn es braucht Mut, wenn eine Frau zugunsten eines Lebenstraums mit 40 ihre sichere Stelle aufgibt, um Psychologie zu studieren, nachdem sie dies begriffen hat: Große Ohren und ein großes Herz gepaart mit Lebenserfahrung und Beratungsgabe wirken auf Mann und Freunde ebenso heilsam wie wertschöpfend. Warum sich also darin nicht professionalisieren und dafür gut bezahlen lassen?
Es braucht Mut, wenn eine Abiturientin erst einmal ihre sieben Sachen packt und zu einer Jahresreise aufbricht statt gleich zu studieren, um die Welt und sich selbst darin neu zu entdecken. Es braucht Mut, wenn ein erfolgreicher Chefredakteur sich mit 30 dazu entschließt, seinen Traum vom selbstständigen Koch doch noch wahrzumachen. Alle drei handeln gängigen Erwartungen zuwider.
Wer jedoch solche Risiken nicht eingehen will, kann große Ziele gleich von der Agenda streichen. Denn große Erfolge sind nur Folge: Wolfgang hat einfach sein Bestes gegeben, den Mozart hat ihm der Himmel dazu geschenkt.
Da ich das weiß, arbeite ich mit Erfolgswilligen zunächst daran, herauszuarbeiten, wer sie jenseits aller Fremderwartungen wirklich sind und was zu tun sie glücklich macht. Es geht darum, berufliche Zielsetzungen zu bestimmen, die unseren Neigungen und unserem Vermögen weitestgehend entsprechen.
So gelingt es, hohe Ziele mit tiefster Überzeugung zu verbinden und damit jene Beharrlichkeit und Kraft freizusetzen, die es braucht, um auch Durststrecken auf dem oft langen Weg zum Erfolg an Leib und Seele heil zu überwinden. Eine anspruchsvolle Sache, meine Mozart-Methode, die nur abholen kann, wer dafür bereit ist.
 
Birgitt E. Morrien
	Coach / Autorin
 
Erstveröffentlichung der Kolumne im Kölner Stadtanzeiger:
	http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml
 
Karrieren für Vielseitige 
	
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		<title>Drei Wünsche frei</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/08/28/drei-wunsche-frei/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 07:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Business. Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dossier]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter der Rubrik „Kleine Brötchen“ mit der Frage „Wer braucht schon Frauen?“ Senior Coach Birgitt E. Morrien beinah aus der Ruhe gebracht hätte. Wäre sie nicht so frei, sich Fragen zu stellen, die Neues aufdecken.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter der Rubrik &bdquo;Kleine Br&ouml;tchen&ldquo; mit der Frage &bdquo;Wer braucht schon Frauen?&ldquo; Senior Coach <a href="http://www.cop-morrien.de/profil/">Birgitt E. Morrien </a>beinah aus der Ruhe gebracht h&auml;tte. W&auml;re sie nicht so frei, sich Fragen zu stellen, die Neues aufdecken.<br />
	</strong></p>
<p>Was ich mir gern leisten w&uuml;rde, aber leider nicht kann, ist, darauf zu verzichten, Feministin zu sein.</p>
<p>Eine Welt jedoch, in der zwar siebzig Prozent aller Arbeit weltweit von Frauen verrichtet wird, aber nur ein Prozent des Weltverm&ouml;gens in Frauenhand ist, beschert mir Sonntagszeitungen wie diese, die larmoyant danach fragt, wer schon Frauen brauche.<br />
	Um anschlie&szlig;end den Frauenmangel in Mount Isa, einem kleinen australischen Ort zu thematisieren. Der dortige B&uuml;rgermeister, selbst weder jung noch attraktiv, will durch gezieltes Anwerben &bdquo;sch&ouml;nheits-behinderter&ldquo; Frauen kompensieren. Woran diese zu erkennen sind, wird allerdings nicht definiert, wohl aber vom Journalisten kolportiert, dass selbst einem Hartz IV-Empf&auml;nger wom&ouml;glich &bdquo;keine Frau immer noch lieber sei als eine h&auml;ssliche.&ldquo;</p>
<p>Das kommt recht lustig daher und vermittelt so ganz nebenbei, dass in der Statushierarchie dieser Gesellschaft ein jeder Mann Deutungshoheit &uuml;ber das Ansehen des Weiblichen hat. Darin sind sich Schreiber und Blattmacher offenbar einig. Warum sonst finde ich in der angrenzenden Themen&uuml;bersicht au&szlig;er dem kleinen Konterfei der Kanzlerin kein einziges Bild einer Frau?</p>
<p>Nun spielen aber bekanntlich Frauen im Leben dieser Welt eine wichtige Rolle, was die bereits erw&auml;hnte globale Arbeitsverteilung zu ihren Ungunsten sicherlich deutlich gemacht hat. Auch auf unserem 40-sten Geburtstag gestern Abend waren viele Frauen, fast ausnahmslos M&uuml;tter, ohne die das Leben ja rein biologisch schlichtweg nicht weiter ginge.</p>
<p>Das wissen nat&uuml;rlich auch die in den Fortbestand der Art involvierten M&auml;nner, jene mir bekannten V&auml;ter dieser Party. Und auf die systematische mediale Ausblendung weiblicher Mitarbeit am gelingenden globalen Ganzen in der sonnt&auml;glichen Zeitung angesprochen, w&uuml;rden sie meine Irritation sicherlich teilen. Nur zur kritischen Initiative reicht es dann doch nicht, warum ich die Emp&ouml;rung doch wieder selbst in die Hand nehmen muss.</p>
<p>Was man mir schlie&szlig;lich, wie ich wohl wei&szlig;, kaum danken wird. Macht doch mein Hinweis auf wirklich unertr&auml;gliche Umst&auml;nde aufmerksam und ist drum l&auml;stig. Und weil das so ist, d&uuml;rfen auch kommende&nbsp; Sonntagszeitungen, ungest&ouml;rt von jeglicher Intervention, Frauen zumindest im Feuilleton im gro&szlig;formatigen Portrait zeigen, traurig, weil nur noch durch einen T&uuml;rspalt von einem grimmig dreinschauenden Mann getrennt, der ihr bereits den Revolver drohend an die Schl&auml;fe h&auml;lt. Schuld ohne S&uuml;hne, lautet der Titel neben dem Foto. Gott sei Dank aber zeigt das nur das Standfoto aus einem alten Spielfilm.<br />
	&nbsp;<br />
	H&auml;tte ich drei W&uuml;nsche frei, w&uuml;rde erstens die Frau mit einem Tritt flugs die T&uuml;r zuknallen. K&auml;me zweitens der Grimmige durch den Schock zur Besinnung. Und entst&uuml;nde drittens ein neuer Mythos w&uuml;rdevoller Weiblichkeit, auf allen Kan&auml;len sichtbar als gleiches Recht f&uuml;r beide!&nbsp;</p>
<p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kleine Br&ouml;tchen: Wer braucht schon Frauen?<br />
	Beitrag von &bdquo;sek.&ldquo;, FAS-Mitarbeiter, am 24.8. auf Seite 2 / Politik</p>
<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Aufteilung von Frauenarbeit und der Anteil von Frauen am Weltverm&ouml;gen liegt meines Wissens seit langer Zeit best&auml;ndig in etwa dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung.<br />
	<a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/.atlas3">http://www.monde-diplomatique.de/pm/.atlas3</a></p>
<p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; John Molony, B&uuml;rgermeister von Mount Isa, Australien.</p>
<p>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Foto der bedrohten Frau zeigt Barbara Hershey und Dennis Hopper in der Verfilmung von Pete Dexters Roman &bdquo;Paris Trout&ldquo; aus dem Jahr 1991.</p>
<p><strong>Kontakt:<br />
	</strong><br />
	<a href="http://www.cop-morrien.de/">www.cop-morrien.de</a></p>
<p><strong>&nbsp; </strong></p>
]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter der Rubrik „Kleine Brötchen“ mit der Frage „Wer braucht schon Frauen?“ Senior Coach Birgitt E. Morrien beinah aus der Ruhe gebracht hätte. Wäre sie nicht so frei, sich Fragen zu stellen, die Neues aufdecken.
	
Was ich mir gern leisten würde, aber leider nicht kann, ist, darauf zu verzichten, Feministin zu sein.
Eine Welt jedoch, in der zwar siebzig Prozent aller Arbeit weltweit von Frauen verrichtet wird, aber nur ein Prozent des Weltvermögens in Frauenhand ist, beschert mir Sonntagszeitungen wie diese, die larmoyant danach fragt, wer schon Frauen brauche.
	Um anschließend den Frauenmangel in Mount Isa, einem kleinen australischen Ort zu thematisieren. Der dortige Bürgermeister, selbst weder jung noch attraktiv, will durch gezieltes Anwerben „schönheits-behinderter“ Frauen kompensieren. Woran diese zu erkennen sind, wird allerdings nicht definiert, wohl aber vom Journalisten kolportiert, dass selbst einem Hartz IV-Empfänger womöglich „keine Frau immer noch lieber sei als eine hässliche.“
Das kommt recht lustig daher und vermittelt so ganz nebenbei, dass in der Statushierarchie dieser Gesellschaft ein jeder Mann Deutungshoheit über das Ansehen des Weiblichen hat. Darin sind sich Schreiber und Blattmacher offenbar einig. Warum sonst finde ich in der angrenzenden Themenübersicht außer dem kleinen Konterfei der Kanzlerin kein einziges Bild einer Frau?
Nun spielen aber bekanntlich Frauen im Leben dieser Welt eine wichtige Rolle, was die bereits erwähnte globale Arbeitsverteilung zu ihren Ungunsten sicherlich deutlich gemacht hat. Auch auf unserem 40-sten Geburtstag gestern Abend waren viele Frauen, fast ausnahmslos Mütter, ohne die das Leben ja rein biologisch schlichtweg nicht weiter ginge.
Das wissen natürlich auch die in den Fortbestand der Art involvierten Männer, jene mir bekannten Väter dieser Party. Und auf die systematische mediale Ausblendung weiblicher Mitarbeit am gelingenden globalen Ganzen in der sonntäglichen Zeitung angesprochen, würden sie meine Irritation sicherlich teilen. Nur zur kritischen Initiative reicht es dann doch nicht, warum ich die Empörung doch wieder selbst in die Hand nehmen muss.
Was man mir schließlich, wie ich wohl weiß, kaum danken wird. Macht doch mein Hinweis auf wirklich unerträgliche Umstände aufmerksam und ist drum lästig. Und weil das so ist, dürfen auch kommende  Sonntagszeitungen, ungestört von jeglicher Intervention, Frauen zumindest im Feuilleton im großformatigen Portrait zeigen, traurig, weil nur noch durch einen Türspalt von einem grimmig dreinschauenden Mann getrennt, der ihr bereits den Revolver drohend an die Schläfe hält. Schuld ohne Sühne, lautet der Titel neben dem Foto. Gott sei Dank aber zeigt das nur das Standfoto aus einem alten Spielfilm.
	 
	Hätte ich drei Wünsche frei, würde erstens die Frau mit einem Tritt flugs die Tür zuknallen. Käme zweitens der Grimmige durch den Schock zur Besinnung. Und entstünde drittens ein neuer Mythos würdevoller Weiblichkeit, auf allen Kanälen sichtbar als gleiches Recht für beide! 
Anmerkungen:
1.     Kleine Brötchen: Wer braucht schon Frauen?
	Beitrag von „sek.“, FAS-Mitarbeiter, am 24.8. auf Seite 2 / Politik
2.     Die Aufteilung von Frauenarbeit und der Anteil von Frauen am Weltvermögen liegt meines Wissens seit langer Zeit beständig in etwa dieser Größenordnung.
	http://www.monde-diplomatique.de/pm/.atlas3
3.     John Molony, Bürgermeister von Mount Isa, Australien.
4.     Das Foto der bedrohten Frau zeigt Barbara Hershey und Dennis Hopper in der Verfilmung von Pete Dexters Roman „Paris Trout“ aus dem Jahr 1991.
Kontakt:
	
	www.cop-morrien.de
  
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<itunes:subtitle>Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter der Rubrik âKleine BrÃ¶tchenâ mit der Frage âWer braucht schon Frauen?â Senior Coach Birgitt E. Morrien beinah aus der Ruhe gebracht hÃ¤tte. WÃ¤re sie nicht so frei, [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Karriere-Management: Wenn alle Stricke reißen, Cocker-Coaching</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/08/19/wenn-alle-stricke-reisen-cocker-coaching/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 18:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell thematisiert die Financial Times Deutschland meine Beratungsarbeit, was mich natürlich freut. Auch wenn der Beitrag einer kleinen Replik bedarf, einer erhellenden Anregung.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuell thematisiert die Financial Times Deutschland meine Beratungsarbeit, was mich nat&uuml;rlich freut. Auch wenn der Beitrag einer kleinen Replik bedarf, einer erhellenden Anregung.</strong></p>
<p>Fortbildung bringt nix, behauptet ein US-Kollege von mir nach 20 Trainerjahren. Das klingt herrlich provokant. Kein Wunder, dass die&nbsp; Financial Times Deutschland am Wochenende* &uuml;ber dessen neues Buch berichtet. Recht hat der Mann, denn Menschen lassen sich eh nicht ver&auml;ndern! Wenn das jemand wei&szlig;, dann ich nach 15 Jahren Beratungserfahrung.</p>
<p>Warum also daf&uuml;r Geld ausgeben, zumal viel Geld? Von 26,5 Milliarden Euro pro Jahr lese ich, die die Unternehmen hierzulande j&auml;hrlich f&uuml;r Kurse und Seminare ausgeben, f&uuml;r reine Augenwischerei, eine unglaubliche Geldverschwendung, so die FTD.</p>
<p>Und abschreckende Beispiele gibt es genug, meint Rezensent Constantin Gillies und z&auml;hlt ein paar abstruse Vorreiter der Branche auf: Nachdem Pferdefl&uuml;stern inzwischen out ist, k&ouml;nnen Mitarbeiter nun Nilpferden die Z&auml;hne putzen oder sich mit cinematografischem Coaching die Zeit vertun. Und wenn alle Stricke rei&szlig;en, bliebe noch das <a href="http://www.cop-morrien.de/coaching-mit-dreamguidance/authentisch-ueberzeugen/">Cocker-Coaching</a>, benannt nach dem britischen Pops&auml;nger.</p>
<p>Als ob ich das nicht w&uuml;sste. Schlie&szlig;lich stammt der Titel von mir! Denn Cocker ist der einzige B&uuml;hnenstar, der unbeirrt kr&auml;chzt und zappelt, wenn er auftritt. Und genau darum steht er mir Pate f&uuml;r die Einsicht in die vergebliche liebe M&uuml;h aller Fortbildungsarbeit, die darauf zielt, die Menschen anders machen zu wollen als sie nun mal sind.&nbsp;</p>
<p>Kein Mensch hat es bisher geschafft, Cocker seine ungelenken Verrenkungen abzugew&ouml;hnen. Und obwohl der arme Mann damit gestraft ist, war ihm offenbar fr&uuml;h klar, dass er nur eine Chance hat: Zappeln hin oder her, ich muss singen!</p>
<p>Und das macht er so einzigartig, so beseelt und voller Hingabe, dass mich auch der alte Cocker noch immer zu Tr&auml;nen r&uuml;hren und mein Herz h&ouml;her schlagen lassen kann. Er hat sich selbst zur&nbsp;unverwechselbaren Marke gemacht.</p>
<p>Und weil das so ist, wei&szlig; ich, dass sein Vorgehen der Schl&uuml;ssel zum Erfolg ist: Mit dem eigenen Strom zu schwimmen, koste es was es wolle, ganz man selbst zu sein, einzigartig!</p>
<p>Wir sind von soviel Mittelm&auml;&szlig;igkeit umgeben, weil alle der Mach-mich-nach-Masche verfallen sind. Alle Welt will sein wie die Reichen und Sch&ouml;nen, wie die Ber&uuml;hmten und Erfolgreichen. Doch vor lauter Nachmachen, was man ihnen vormacht, verlieren sich viele selbst aus den Augen.</p>
<p>Diesen fatalen Selbstschw&auml;chungs-Kreislauf durchbricht keine Weiterbildung, die Menschen ihrem Wesen nach ver&auml;ndern will. In Cockers Sinne zu coachen ist f&uuml;r mich Re-ligio, d.h.&nbsp; R&uuml;ck-Verbindung zu schaffen mit den ureigensten Potenzialen ist die zentrale Aufgabe. Und das gelingt nur durch innere Kl&auml;rung!</p>
<p>Und die ist vonn&ouml;ten in einer Republik, in der jeder 7. Arbeitnehmer sich am falschen Platz f&uuml;hlt und frustriert. Die Folgekosten bewegen sich laut Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsmedizin im dreistelligen Milliardenbereich. Dagegen nehmen sich die zweistelligen Weiterbildungsmilliarden geradezu bescheiden aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>*FTD</strong> 15.08.2008 / <a href="http://www.ftd.de/karriere_management/management/:Wirtschaftsb%FCcher_Einbildung_ist_auch_eine_Bildung/399937.html">Wirtschaftsb&uuml;cher<br />
	</a></p>
<p><strong>Andere Zahlen zum Nutzen von Weiterbildung:</strong></p>
<p>Aus einer Metaanalyse , bereits&nbsp;2006 im Journals Personnel Psychology ver&ouml;ffentlicht, geht klar hervor, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Mitarbeiter-Qualifizierung und Unternehmenserfolg gibt.</p>
<p>Insbesondere die Kl&auml;rung der eigenen Ziele lohnt m.E. als Investition. Die meiste Energie verschleudert bekanntlich sinnlos, wer nicht wei&szlig;, was oder wohin er/sie eigentlich wirklich will.&nbsp;Und im Coaching mit DreamGuidance geht es vornehmlich genau darum:&nbsp;Zielklarheit herstellen, um&nbsp;strategisch klug entscheiden zu k&ouml;nnen, was&nbsp;zu tun ist und&nbsp;was&nbsp;zu lassen.<br />
	&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Morrien-Kolumnen:</strong></p>
<p>1. Coaching-Blogger / Coaching-Kolumnen</p>
<p>2.&nbsp;<a href="http://www.cop-morrien.de/media/print/">Ausgew&auml;hlte Kolumnen</a> von Morrien</p>
<p>3.&nbsp;<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml">Morriens Kolumne </a>im Magazin des K&ouml;lner Stadtanzeiger&nbsp;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
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	<itunes:summary>Aktuell thematisiert die Financial Times Deutschland meine Beratungsarbeit, was mich natürlich freut. Auch wenn der Beitrag einer kleinen Replik bedarf, einer erhellenden Anregung.
Fortbildung bringt nix, behauptet ein US-Kollege von mir nach 20 Trainerjahren. Das klingt herrlich provokant. Kein Wunder, dass die  Financial Times Deutschland am Wochenende* über dessen neues Buch berichtet. Recht hat der Mann, denn Menschen lassen sich eh nicht verändern! Wenn das jemand weiß, dann ich nach 15 Jahren Beratungserfahrung.
Warum also dafür Geld ausgeben, zumal viel Geld? Von 26,5 Milliarden Euro pro Jahr lese ich, die die Unternehmen hierzulande jährlich für Kurse und Seminare ausgeben, für reine Augenwischerei, eine unglaubliche Geldverschwendung, so die FTD.
Und abschreckende Beispiele gibt es genug, meint Rezensent Constantin Gillies und zählt ein paar abstruse Vorreiter der Branche auf: Nachdem Pferdeflüstern inzwischen out ist, können Mitarbeiter nun Nilpferden die Zähne putzen oder sich mit cinematografischem Coaching die Zeit vertun. Und wenn alle Stricke reißen, bliebe noch das Cocker-Coaching, benannt nach dem britischen Popsänger.
Als ob ich das nicht wüsste. Schließlich stammt der Titel von mir! Denn Cocker ist der einzige Bühnenstar, der unbeirrt krächzt und zappelt, wenn er auftritt. Und genau darum steht er mir Pate für die Einsicht in die vergebliche liebe Müh aller Fortbildungsarbeit, die darauf zielt, die Menschen anders machen zu wollen als sie nun mal sind. 
Kein Mensch hat es bisher geschafft, Cocker seine ungelenken Verrenkungen abzugewöhnen. Und obwohl der arme Mann damit gestraft ist, war ihm offenbar früh klar, dass er nur eine Chance hat: Zappeln hin oder her, ich muss singen!
Und das macht er so einzigartig, so beseelt und voller Hingabe, dass mich auch der alte Cocker noch immer zu Tränen rühren und mein Herz höher schlagen lassen kann. Er hat sich selbst zur unverwechselbaren Marke gemacht.
Und weil das so ist, weiß ich, dass sein Vorgehen der Schlüssel zum Erfolg ist: Mit dem eigenen Strom zu schwimmen, koste es was es wolle, ganz man selbst zu sein, einzigartig!
Wir sind von soviel Mittelmäßigkeit umgeben, weil alle der Mach-mich-nach-Masche verfallen sind. Alle Welt will sein wie die Reichen und Schönen, wie die Berühmten und Erfolgreichen. Doch vor lauter Nachmachen, was man ihnen vormacht, verlieren sich viele selbst aus den Augen.
Diesen fatalen Selbstschwächungs-Kreislauf durchbricht keine Weiterbildung, die Menschen ihrem Wesen nach verändern will. In Cockers Sinne zu coachen ist für mich Re-ligio, d.h.  Rück-Verbindung zu schaffen mit den ureigensten Potenzialen ist die zentrale Aufgabe. Und das gelingt nur durch innere Klärung!
Und die ist vonnöten in einer Republik, in der jeder 7. Arbeitnehmer sich am falschen Platz fühlt und frustriert. Die Folgekosten bewegen sich laut Bundesanstalt für Arbeitsmedizin im dreistelligen Milliardenbereich. Dagegen nehmen sich die zweistelligen Weiterbildungsmilliarden geradezu bescheiden aus.
 
 
*FTD 15.08.2008 / Wirtschaftsbücher
	
Andere Zahlen zum Nutzen von Weiterbildung:
Aus einer Metaanalyse , bereits 2006 im Journals Personnel Psychology veröffentlicht, geht klar hervor, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Mitarbeiter-Qualifizierung und Unternehmenserfolg gibt.
Insbesondere die Klärung der eigenen Ziele lohnt m.E. als Investition. Die meiste Energie verschleudert bekanntlich sinnlos, wer nicht weiß, was oder wohin er/sie eigentlich wirklich will. Und im Coaching mit DreamGuidance geht es vornehmlich genau darum: Zielklarheit herstellen, um strategisch klug entscheiden zu können, was zu tun ist und was zu lassen.
	 
Mehr Morrien-Kolumnen:
1. Coaching-Blogger / Coaching-Kolumnen
2. Ausgewählte Kolumnen von Morrien
3. Morriens Kolumne im Magazin des Kölner Stadtanzeiger 
	     
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<itunes:subtitle>Aktuell thematisiert die Financial Times Deutschland meine Beratungsarbeit, was mich natÃ¼rlich freut. Auch wenn der Beitrag einer kleinen Replik bedarf, einer erhellenden Anregung.

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	</item>
		<item>
		<title>Durch Kündigung erfolgreich</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/05/30/durch-kundigung-erfolgreich/</link>
		<comments>http://www.coaching-blogger.de/2008/05/30/durch-kundigung-erfolgreich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Management & Karriere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coaching-blogger.de/?p=232</guid>
		<description><![CDATA[Wie Rückschläge uns manchmal ganz nach vorn bringen. Sinnstiftung nicht nur für Manager/innen. Coaching-Kolumne von Senior Coach DBVC Birgitt E. Morrien im Magazin des Kölner Stadtanzeiger.


Rubrik: Kleine Texte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie R&uuml;ckschl&auml;ge uns manchmal ganz nach vorn bringen. </strong><strong>Sinnstiftung nicht nur f&uuml;r Manager/innen. Kolumne von Senior Coach DBVC Birgitt E.<a href="http://www.cop-morrien.de/profil/"> Morrien </a>im Magazin des K&ouml;lner Stadtanzeiger.</strong></p>
<p><strong>Rubrik: Kleine Texte</strong></p>
<p>Wir wollen das Leben gern im Griff haben. Aber manchmal passieren Dinge, die wir einfach nicht &auml;ndern k&ouml;nnen. Wie zum Beispiel einem jungen Motorradfahrer, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs durch einen von ihm unverschuldeten Unfall ein Bein verliert. Kreuzungl&uuml;cklich ist er vor allem, weil nur seine gesunden Kumpels zum Fronteinsatz d&uuml;rfen, von vielen wie Helden bejubelt.</p>
<p>Doch nur wenige Monate sp&auml;ter schwant ihm mit den ersten Todesmeldungen, dass sein verlorenes Bein in Wahrheit seine Rettung ist. Und dass seine Kinder ihren Vater wohl nur deshalb behalten werden, weil er einmal in seinem Leben so richtig Pech hatte.&nbsp;</p>
<p>Diese Geschichte erz&auml;hlte mir vor Jahren eine Klientin, die statt der erwarteten Bef&ouml;rderung in die n&auml;chste Leitungsebene ihres Unternehmens pl&ouml;tzlich ihre K&uuml;ndigung erhielt. Betriebsbedingt, hie&szlig; es. Tats&auml;chlich aber war sie ihrem Chef zu einflussreich und stark geworden. Er lie&szlig; sie einfach fallen. Und dieser Sturz brachte in ihr die Erinnerung an den Gro&szlig;vater wieder hoch.&nbsp;</p>
<p>Zwar konnte sie den Sinn ihrer eigenen schmerzlichen Erfahrung zu jenem Zeitpunkt f&uuml;r sich keineswegs erschlie&szlig;en. Jedoch schloss sie die M&ouml;glichkeit ein, dass sich die Dinge auch f&uuml;r sie irgendwann doch wieder zum Guten wenden w&uuml;rden. Und dieser Glaube gab ihr Kraft und Trost. Sie trauerte, ohne zu verbittern. Sie blieb innerlich gel&ouml;st und &ouml;ffnete sich f&uuml;r neue Impulse.</p>
<p>Im Coaching entwickelten wir gemeinsam ihre neue Perspektive, die sie schlie&szlig;lich nach Frankreich f&uuml;hrte. Dort gelang ihr in einem internationalen Konzern der gew&uuml;nschte Aufstieg. Mehr noch, sie machte in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Karriere und schaffte es schlie&szlig;lich sogar bis in die Gesch&auml;ftsleitung.</p>
<p>F&uuml;r den Markt v&ouml;llig unerwartet, fusionierte nur wenig sp&auml;ter ihr Herkunftsunternehmen mit dem Konzern. Ihr fr&uuml;herer Chef, der ihre K&uuml;ndigung seinerzeit unterzeichnet hatte, gab sich in einem ersten Mitarbeitergespr&auml;ch unter ihrer Leitung eher kleinlaut. Dabei hatte sie ihm l&auml;ngst verziehen. Statt Groll sp&uuml;rte sie vielmehr Dankbarkeit. Denn erst durch ihren schmerzlichen Jobverlust hatte sie sich f&uuml;r jene neue Chance ge&ouml;ffnet, Dank der sie schlie&szlig;lich ihre berufliche Erf&uuml;llung fand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PS:</strong>&nbsp;Lesen Sie gern auch meine Gast-Kolumne&nbsp;im Magazin des K&ouml;lner Stadtanzeigers.&nbsp;&quot;Der Mozart in uns allen&quot;&nbsp;(KSTA 29.2.2008). Siehe Coaching-Blogger / Rubrik: Coaching-Kolumnen.<br />
	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Wie Rückschläge uns manchmal ganz nach vorn bringen. Sinnstiftung nicht nur für Manager/innen. Kolumne von Senior Coach DBVC Birgitt E. Morrien im Magazin des Kölner Stadtanzeiger.
Rubrik: Kleine Texte
Wir wollen das Leben gern im Griff haben. Aber manchmal passieren Dinge, die wir einfach nicht ändern können. Wie zum Beispiel einem jungen Motorradfahrer, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs durch einen von ihm unverschuldeten Unfall ein Bein verliert. Kreuzunglücklich ist er vor allem, weil nur seine gesunden Kumpels zum Fronteinsatz dürfen, von vielen wie Helden bejubelt.
Doch nur wenige Monate später schwant ihm mit den ersten Todesmeldungen, dass sein verlorenes Bein in Wahrheit seine Rettung ist. Und dass seine Kinder ihren Vater wohl nur deshalb behalten werden, weil er einmal in seinem Leben so richtig Pech hatte. 
Diese Geschichte erzählte mir vor Jahren eine Klientin, die statt der erwarteten Beförderung in die nächste Leitungsebene ihres Unternehmens plötzlich ihre Kündigung erhielt. Betriebsbedingt, hieß es. Tatsächlich aber war sie ihrem Chef zu einflussreich und stark geworden. Er ließ sie einfach fallen. Und dieser Sturz brachte in ihr die Erinnerung an den Großvater wieder hoch. 
Zwar konnte sie den Sinn ihrer eigenen schmerzlichen Erfahrung zu jenem Zeitpunkt für sich keineswegs erschließen. Jedoch schloss sie die Möglichkeit ein, dass sich die Dinge auch für sie irgendwann doch wieder zum Guten wenden würden. Und dieser Glaube gab ihr Kraft und Trost. Sie trauerte, ohne zu verbittern. Sie blieb innerlich gelöst und öffnete sich für neue Impulse.
Im Coaching entwickelten wir gemeinsam ihre neue Perspektive, die sie schließlich nach Frankreich führte. Dort gelang ihr in einem internationalen Konzern der gewünschte Aufstieg. Mehr noch, sie machte in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Karriere und schaffte es schließlich sogar bis in die Geschäftsleitung.
Für den Markt völlig unerwartet, fusionierte nur wenig später ihr Herkunftsunternehmen mit dem Konzern. Ihr früherer Chef, der ihre Kündigung seinerzeit unterzeichnet hatte, gab sich in einem ersten Mitarbeitergespräch unter ihrer Leitung eher kleinlaut. Dabei hatte sie ihm längst verziehen. Statt Groll spürte sie vielmehr Dankbarkeit. Denn erst durch ihren schmerzlichen Jobverlust hatte sie sich für jene neue Chance geöffnet, Dank der sie schließlich ihre berufliche Erfüllung fand.
 
PS: Lesen Sie gern auch meine Gast-Kolumne im Magazin des Kölner Stadtanzeigers. &quot;Der Mozart in uns allen&quot; (KSTA 29.2.2008). Siehe Coaching-Blogger / Rubrik: Coaching-Kolumnen.
	 
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<itunes:subtitle>Wie RÃ¼ckschlÃ¤ge uns manchmal ganz nach vorn bringen. Sinnstiftung nicht nur fÃ¼r Manager/innen. Coaching-Kolumne von Senior Coach DBVC Birgitt E. Morrien im Magazin des KÃ¶lner Stadtanzeiger.


Rubrik: Kleine Texte</itunes:subtitle>
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		<title>Lernen durch Loslassen</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/05/01/lernen-durch-loslassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 07:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Erfahrung des Scheiterns macht mutig und kann dabei helfen, neue Herausforderungen leichter anzunehmen. Dazu gehört auch das Loslassen alter Gewohnheiten, meint die US-diplomierte Komunikationswissenschaftlerin und Senior Coach DBVC Birgitt E. Morrien. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Die Erfahrung des Scheiterns macht mutig und kann dabei helfen, neue Herausforderungen leichter anzunehmen. Dazu geh&ouml;rt auch das Loslassen alter Gewohnheiten, meint die US-diplomierte Komunikationswissenschaftlerin und Senior Coach DBVC Birgitt E. Morrien. <br />
	</strong></p>
<p>Als F&uuml;nfj&auml;hrige hat mich meine Gro&szlig;mutter mit dem Rad losgeschickt. Und das obwohl ich noch nicht allein davon absteigen konnte. Bis zum Ende der Hofstra&szlig;e sollte ich fahren, dann dort drehen und zur&uuml;ckkommen. Im Vertrauen auf die Oma fuhr ich tats&auml;chlich los, nur, um am Ende der Stra&szlig;e schnurstracks in den Graben zu fahren. Mit verschrammten Knien bin ich wieder rausgekraxelt, aufs Rad gekletter und vor der Oma abgestiegen. Sturzfrei. &bdquo;Na siehst du&ldquo;, meinte sie nur. &bdquo;Manchmal muss man hinfallen, um absteigen zu lernen.&ldquo;</p>
<p>Da habe ich kapiert: Wenn ich was Neues will, muss ich Altes loslassen. Und wenn ich Gl&uuml;ck habe, ist da auch noch jemand wie die Oma, die fest daran glaubt, dass die Sache f&uuml;r mich gut ausgeht.</p>
<p>Als ich mich vor vielen Jahren selbstst&auml;ndig gemacht habe, war das f&uuml;r mich wie auf ein zu gro&szlig;es Rad zu steigen. Abenteuerlich. Denn ich wusste ja nicht, ob ich es schaffen w&uuml;rde oder vielleicht doch in einen Graben st&uuml;rzen.</p>
<p>Leider lebte meine Gro&szlig;mutter zu dieser Zeit nicht mehr, so dass ich auf ihren Zuspruch verzichten musste. Jedoch fand ich in einem &auml;lteren Kollegen, einen wunderbaren Mentoren, der mir die n&ouml;tige Starthilfe gab. &bdquo;Das haut schon hin&ldquo;, versicherte er mir. &bdquo;Das schaffst du schon.&ldquo;</p>
<p>Dank des Vertrauens dieses erfahrenen Mannes in mich und meine F&auml;higkeiten wagte ich mich fr&uuml;h auch an gro&szlig;e Herausforderungen heran. Und setzte auch manchmal einen Auftrag in den Sand. Was zwar schmerzlich war, mich jedoch nicht davon abhalten konnte, gleich wieder aufzustehen und mich neuen Aufgaben zuzuwenden &ndash; das Fahrrad also wieder zu besteigen.</p>
<p>Fraglos hat die Erfahrung des Scheiterns &nbsp;mich mutiger gemacht. Mut, Herausforderungen anzunehmen. Aber auch Mut, Anfragen abzulehnen. Etwa dann, wenn diese zwar finanziell sehr attraktiv, jedoch nicht auf mein Profil zugeschnitten waren. Oder wenn sie versprachen, mich eher zu unter- oder auch zu &uuml;berfordern. Beides auf Dauer keine gute Voraussetzung f&uuml;r Exzellenz.</p>
<p>Die Grabenst&uuml;rze des Lebens haben mich gelehrt, leichter loszulassen, mich neuen M&ouml;glichkeiten zu &ouml;ffnen. Mehr und mehr beruflich nur noch das zu tun, was mir wirklich Freude macht und mich daher dauerhaft motiviert. Beides ist wichtig f&uuml;r nachhaltigen Erfolg.</p>
<p>Aber oft habe ich mich auch selbst gefragt:&nbsp; &bdquo;Kann ich mir das &uuml;berhaupt leisten?&ldquo; Und &ndash;unter uns- bange oft auch die Oma im Himmel. &bdquo;Ob das wohl gut geht?!&ldquo; Doch immer hat sie blo&szlig; gelacht und gesagt: &bdquo;M&auml;dchen, weiter geht&rsquo;s, loslassen!&ldquo;</p>
<p class="MsoNormal">Birgitt E. Morrien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis: </strong>Kolumne&nbsp;in der Serie &quot;Mein Coach&quot; im Magazin des K&ouml;lner Stadtanzeigers. <br />
	<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1209912113249.shtml"><u>http://www.ksta.de/html/artikel/1209912113249.shtml</u></a></p>
<p><strong>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von Birgitt Morrien:<br />
	</strong><a href="http://www.cop-morrien.de/">www.cop-morrien.de</a> / Media</p>
<p><strong>Mehr &uuml;ber die Morrien-Geschichte<br />
	</strong><u><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morrien">http://de.wikipedia.org/wiki/Morrien</a><br />
	</u></p>
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Als Fünfjährige hat mich meine Großmutter mit dem Rad losgeschickt. Und das obwohl ich noch nicht allein davon absteigen konnte. Bis zum Ende der Hofstraße sollte ich fahren, dann dort drehen und zurückkommen. Im Vertrauen auf die Oma fuhr ich tatsächlich los, nur, um am Ende der Straße schnurstracks in den Graben zu fahren. Mit verschrammten Knien bin ich wieder rausgekraxelt, aufs Rad gekletter und vor der Oma abgestiegen. Sturzfrei. „Na siehst du“, meinte sie nur. „Manchmal muss man hinfallen, um absteigen zu lernen.“
Da habe ich kapiert: Wenn ich was Neues will, muss ich Altes loslassen. Und wenn ich Glück habe, ist da auch noch jemand wie die Oma, die fest daran glaubt, dass die Sache für mich gut ausgeht.
Als ich mich vor vielen Jahren selbstständig gemacht habe, war das für mich wie auf ein zu großes Rad zu steigen. Abenteuerlich. Denn ich wusste ja nicht, ob ich es schaffen würde oder vielleicht doch in einen Graben stürzen.
Leider lebte meine Großmutter zu dieser Zeit nicht mehr, so dass ich auf ihren Zuspruch verzichten musste. Jedoch fand ich in einem älteren Kollegen, einen wunderbaren Mentoren, der mir die nötige Starthilfe gab. „Das haut schon hin“, versicherte er mir. „Das schaffst du schon.“
Dank des Vertrauens dieses erfahrenen Mannes in mich und meine Fähigkeiten wagte ich mich früh auch an große Herausforderungen heran. Und setzte auch manchmal einen Auftrag in den Sand. Was zwar schmerzlich war, mich jedoch nicht davon abhalten konnte, gleich wieder aufzustehen und mich neuen Aufgaben zuzuwenden – das Fahrrad also wieder zu besteigen.
Fraglos hat die Erfahrung des Scheiterns  mich mutiger gemacht. Mut, Herausforderungen anzunehmen. Aber auch Mut, Anfragen abzulehnen. Etwa dann, wenn diese zwar finanziell sehr attraktiv, jedoch nicht auf mein Profil zugeschnitten waren. Oder wenn sie versprachen, mich eher zu unter- oder auch zu überfordern. Beides auf Dauer keine gute Voraussetzung für Exzellenz.
Die Grabenstürze des Lebens haben mich gelehrt, leichter loszulassen, mich neuen Möglichkeiten zu öffnen. Mehr und mehr beruflich nur noch das zu tun, was mir wirklich Freude macht und mich daher dauerhaft motiviert. Beides ist wichtig für nachhaltigen Erfolg.
Aber oft habe ich mich auch selbst gefragt:  „Kann ich mir das überhaupt leisten?“ Und –unter uns- bange oft auch die Oma im Himmel. „Ob das wohl gut geht?!“ Doch immer hat sie bloß gelacht und gesagt: „Mädchen, weiter geht’s, loslassen!“
Birgitt E. Morrien
 
Hinweis: Kolumne in der Serie &quot;Mein Coach&quot; im Magazin des Kölner Stadtanzeigers. 
	http://www.ksta.de/html/artikel/1209912113249.shtml
Weitere Veröffentlichungen von Birgitt Morrien:
	www.cop-morrien.de / Media
Mehr über die Morrien-Geschichte
	http://de.wikipedia.org/wiki/Morrien
	
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		<title>Babysitten für die Karriere</title>
		<link>http://www.coaching-blogger.de/2008/04/10/mein-coaching-kolumne-im-april-babysitten-fur-die-karriere/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 18:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kölner Stadtanzeiger vom letzten Wochenende:

Die US-diplomierte Kommunikations-Wissenschaftlerin hat durch ihre langjährige Beratungserfahrung festgestellt, dass wir neue Chancen besonders gut erkennen, wenn wir uns mutig in fremde Umgebungen aufmachen. So kann sogar Babysitten im Einzelfall erfolgreich aus der Sinnkrise helfen. 

In "Mein Coach", der neuen Serie im Magazin des Kölner Stadtanzeigers, berichtet Kolumnistin Birgitt E. Morrien als Gastautorin. 
Mehr: http://www.ksta.de/html/artikel/1207260056461.shtml
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>K&ouml;lner Stadtanzeiger vom letzten Wochenende:</p>
<p>	Die US-diplomierte Kommunikations-Wissenschaftlerin hat durch ihre langj&auml;hrige Beratungserfahrung festgestellt, dass wir neue Chancen besonders gut erkennen, wenn wir uns mutig in fremde Umgebungen aufmachen. So kann sogar Babysitten im Einzelfall erfolgreich aus der Sinnkrise helfen. </p>
<p>	In &quot;Mein Coach&quot;, der neuen Serie im Magazin des K&ouml;lner Stadtanzeigers, berichtet Kolumnistin Birgitt E. Morrien&nbsp;als&nbsp;Gastautorin&nbsp;&uuml;ber ihre Coachingpraxis und -forschung.</strong><br />
	&nbsp;</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1207260056461.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1207260056461.shtml</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer so manche meiner Klienten kurz nach der Beratung antrifft, muss annehmen, ich treibe meine Kundschaft in den Ruin. Da ist etwa Maria Brotwein (Name ge&auml;ndert), promovierte P&auml;dagogin, die in einer beruflichen Sinnkrise zu mir kam. Mit Burnout-Symptom, das keinen Aufschub duldete, ohne gesundheitlich langfristig ernstlich zu schaden. Noch im Laufe des Coachings k&uuml;ndigte sie den f&uuml;r sie nicht mehr tragbaren Job, ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Die wichtigste Aufgabe war nun, in einer Auszeit durch m&ouml;glichst viel Mu&szlig;e wieder zu sich zu finden und neue Kraft zu tanken. Ich ermutigte sie dazu, statt sich mit beruflichen Zukunftsfragen zu befassen, f&uuml;r eine Weile stundenweise in ihrem Bekanntenkreis Kinder zu h&uuml;ten. Wir waren uns ganz sicher, der n&auml;chste Karriere-Schritt w&uuml;rde verl&auml;sslich &uuml;berraschend in ihr Leben treten.</p>
<p>Meine langj&auml;hrige Beratungserfahrung hat mir gezeigt, dass wir neue Chancen besonders gut erkennen, wenn wir uns mutig in fremde Umgebungen aufmachen. Unsere Sinne werden zwangsl&auml;ufig dort gesch&auml;rft, wo alte Routinen nicht mehr greifen. Wer &ndash; wie Brotwein &ndash; ungew&ouml;hnliche Ver&auml;nderungen wagt, riskiert dabei, von anderen nicht verstanden und bel&auml;chelt zu werden. Wer sich selbst jedoch neu erfinden will, wird das in Kauf nehmen. Denn wir k&ouml;nnen neue M&ouml;glichkeiten in unserem Leben beg&uuml;nstigen, indem wir dem Impuls der st&auml;rksten Energie in uns folgen, auch wenn dies auf andere und uns selbst im ersten Schritt vielleicht unsinnig wirkt.</p>
<p>Was Brotweins kommende Aufgabe betraf, kannten wir zu babysittenden Zeiten bereits einige wesentliche Parameter. Im Coaching hatten wir herausgefunden: Ihr Berufswunsch tendierte in Richtung Medien, wom&ouml;glich mit einer Art beratenden Aufgabe in diesem Bereich. Brotwein kannte zwar entfernt einige TV-Leute, wusste jedoch keineswegs, wie eine Aufgabe in dem Bereich f&uuml;r sie aussehen k&ouml;nnte. Und sie k&uuml;mmerte sich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht darum. Das klingt erst einmal unreif, fast pubert&auml;r. War jedoch Teil einer Passiv-Aktiv-Strategie, die Pause macht f&uuml;r die Gesundheit und zugleich Raum schafft f&uuml;r unverhoffte M&ouml;glichkeiten.</p>
<p>Beim dritten Sitterjob kam der Zufall ins Spiel. Die Kusine ihres Auftraggebers holte die beiden Kinder zum Kinobesuch ab. Beim &Uuml;bergabegespr&auml;ch ergab sich, dass diese Chefin einer Film-Produktion war und . . . &ndash; h&auml;nderingend f&uuml;r das Casting und die fachliche Betreuung von G&auml;sten eine Expertin suchte. Bereits am n&auml;chsten Tag gab es ein Vorstellungsgespr&auml;ch. Die Chemie zwischen Brotwein und ihrer neuen Chefin stimmte, das Anforderungsprofil passte und die Stimmung im Team war gro&szlig;artig. Brotwein wagte den Wechsel in eine zeitweilige T&auml;tigkeit, f&uuml;r die sie eigentlich &uuml;berqualifiziert war, statt im ungeliebten Beruf zu verharren und weiter auszubrennen. F&uuml;r die Gesundheit riskierte sie etwas und gewann so ihre neue Chance. Was wie ein M&auml;rchen klingt, ist tats&auml;chlich der Lohn f&uuml;r einen mutigen Schritt.</p>
<p>
	<strong>Mehr zum Thema<br />
	&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
	</strong><strong>Morriens M&auml;rz-Kolumne: Der Mozart in uns allen</strong> </p>
<p>	Mehr: <a href="..//">www.coaching-blogger.de</a>&nbsp;&nbsp;/ Fallgeschichten<br />
	Oder: <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml</a></p>
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	<itunes:summary>Kölner Stadtanzeiger vom letzten Wochenende:
	Die US-diplomierte Kommunikations-Wissenschaftlerin hat durch ihre langjährige Beratungserfahrung festgestellt, dass wir neue Chancen besonders gut erkennen, wenn wir uns mutig in fremde Umgebungen aufmachen. So kann sogar Babysitten im Einzelfall erfolgreich aus der Sinnkrise helfen. 
	In &quot;Mein Coach&quot;, der neuen Serie im Magazin des Kölner Stadtanzeigers, berichtet Kolumnistin Birgitt E. Morrien als Gastautorin über ihre Coachingpraxis und -forschung.
	 
Mehr: http://www.ksta.de/html/artikel/1207260056461.shtml
 
Wer so manche meiner Klienten kurz nach der Beratung antrifft, muss annehmen, ich treibe meine Kundschaft in den Ruin. Da ist etwa Maria Brotwein (Name geändert), promovierte Pädagogin, die in einer beruflichen Sinnkrise zu mir kam. Mit Burnout-Symptom, das keinen Aufschub duldete, ohne gesundheitlich langfristig ernstlich zu schaden. Noch im Laufe des Coachings kündigte sie den für sie nicht mehr tragbaren Job, ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Die wichtigste Aufgabe war nun, in einer Auszeit durch möglichst viel Muße wieder zu sich zu finden und neue Kraft zu tanken. Ich ermutigte sie dazu, statt sich mit beruflichen Zukunftsfragen zu befassen, für eine Weile stundenweise in ihrem Bekanntenkreis Kinder zu hüten. Wir waren uns ganz sicher, der nächste Karriere-Schritt würde verlässlich überraschend in ihr Leben treten.
Meine langjährige Beratungserfahrung hat mir gezeigt, dass wir neue Chancen besonders gut erkennen, wenn wir uns mutig in fremde Umgebungen aufmachen. Unsere Sinne werden zwangsläufig dort geschärft, wo alte Routinen nicht mehr greifen. Wer – wie Brotwein – ungewöhnliche Veränderungen wagt, riskiert dabei, von anderen nicht verstanden und belächelt zu werden. Wer sich selbst jedoch neu erfinden will, wird das in Kauf nehmen. Denn wir können neue Möglichkeiten in unserem Leben begünstigen, indem wir dem Impuls der stärksten Energie in uns folgen, auch wenn dies auf andere und uns selbst im ersten Schritt vielleicht unsinnig wirkt.
Was Brotweins kommende Aufgabe betraf, kannten wir zu babysittenden Zeiten bereits einige wesentliche Parameter. Im Coaching hatten wir herausgefunden: Ihr Berufswunsch tendierte in Richtung Medien, womöglich mit einer Art beratenden Aufgabe in diesem Bereich. Brotwein kannte zwar entfernt einige TV-Leute, wusste jedoch keineswegs, wie eine Aufgabe in dem Bereich für sie aussehen könnte. Und sie kümmerte sich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht darum. Das klingt erst einmal unreif, fast pubertär. War jedoch Teil einer Passiv-Aktiv-Strategie, die Pause macht für die Gesundheit und zugleich Raum schafft für unverhoffte Möglichkeiten.
Beim dritten Sitterjob kam der Zufall ins Spiel. Die Kusine ihres Auftraggebers holte die beiden Kinder zum Kinobesuch ab. Beim Übergabegespräch ergab sich, dass diese Chefin einer Film-Produktion war und . . . – händeringend für das Casting und die fachliche Betreuung von Gästen eine Expertin suchte. Bereits am nächsten Tag gab es ein Vorstellungsgespräch. Die Chemie zwischen Brotwein und ihrer neuen Chefin stimmte, das Anforderungsprofil passte und die Stimmung im Team war großartig. Brotwein wagte den Wechsel in eine zeitweilige Tätigkeit, für die sie eigentlich überqualifiziert war, statt im ungeliebten Beruf zu verharren und weiter auszubrennen. Für die Gesundheit riskierte sie etwas und gewann so ihre neue Chance. Was wie ein Märchen klingt, ist tatsächlich der Lohn für einen mutigen Schritt.

	Mehr zum Thema
	——————-
	Morriens März-Kolumne: Der Mozart in uns allen 
	Mehr: www.coaching-blogger.de  / Fallgeschichten
	Oder: http://www.ksta.de/html/artikel/1203599319793.shtml
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Die US-diplomierte Kommunikations-Wissenschaftlerin hat durch ihre langjÃ¤hrige Beratungserfahrung festgestellt, dass wir neue Chancen besonders gut erkennen, wenn wir uns mutig in fremde [...]</itunes:subtitle>
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