Vom Umgang mit schwierigen Journalisten

Die Presse liebt das Besondere. Im Laufe der vergangenen 20 Jahre haben sich Autoren von Leitmedien wie SPIEGEL ONLINE, Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine Zeitung für die Beratungserfolge von Birgitt Morrien mit DreamGuidance interessiert. Die meisten haben sich gleich selbst bei ihr testcoachen lassen, um dann darüber zu schreiben. Mit ihr gesprochen haben sie zuvor alle, wie es sich gehört. Bis auf eine Journalistin …

Nicht gleich rot sehen (Foto: Morrien / Motiv: Art Cologne 2017)

In der Juni-Ausgabe widmet sich das Magazin pressesprecher in seiner Titelstrecke dem Thema „Ehrlichkeit“. Darin berichten Kommunikatoren über ihre Erfahrungen mit Journalistinnen und Journalisten, wenn es um die Autorisierung von Zitaten oder Interviews geht.

Birgitt E. Morrien

Wie gern wäre ich als Inhaberin und Pressesprecherin meines eigenen kleinen Beratungsunternehmens überhaupt von Liane Borghardt befragt worden. Sie recherchierte vor einigen Jahren für den Leitartikel der Wirtschaftswoche über das (Un-)Wesen der Coachingbranche. Stattdessen informierte sie sich über mein ganzheitliches Beratungsangebot DreamGuidance durch Artikel über meine Arbeit und durch meine Bücher --  nur nicht direkt bei mir als Urheberin.

In ihrem Beitrag wurde ich schließlich als eine Art Hohepriesterin spirituell orientierter Karriere- und Mangementberatung kolportiert; ich sei zwar erfolgreich, meine Arbeit jedoch auch suspekt.

Ob sie sich vor mir gefürchtet habe, wollte ich anschließend in einem Telefonat mit ihr wissen. Oder zumindest, ob sie gefürchtet habe, ihre Vorurteile gegenüber meinem Konzept so nicht aufrecht erhalten zu können. Die Redaktion habe ihren Beitrag verändert, ohne mir ihr Rücksprache zu halten, gab sie zum Besten.

Wie auch immer, ihr Vorgehen sei fachlich unzureichend zu bewerten, kommentierte Norbert Schulz-Bruhdoel, Journalistenausbilder und renommierter Autor diverser FAZ-Medienbücher. "Viel Feind, viel Ehr", meinte ein befreundeter NZZ-Redakteur. Seither berate ich übrigens auch Klienten, die in der Politik oder durch Medien gemobbt wurden.

Quelle: pressesprecher - Magazin für Kommunikation / Juni 2017

 

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